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Unternehmensnachfolge 2.0 Steuerliche Gestaltungüberlegungen und Mediation 5. Familienunternehmertag, Hamburg – 28. Februar 2011.

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1 Unternehmensnachfolge 2.0 Steuerliche Gestaltungüberlegungen und Mediation 5. Familienunternehmertag, Hamburg – 28. Februar 2011

2 Mitglied von Kurzvorstellung MDS MÖHRLE Fakten Gegründet 1928 durch Ernst Möhrle Niederlassungen in Berlin und Schwerin Zum 1. Januar 2010 Zusammenschluss mit ebenfalls in Hamburg ansässiger Rechtsanwaltskanzlei HAPP LUTHER UND PARTNER Insgesamt 21 Partner mit über 200 Mitarbeiter in Hamburg, Berlin und Schwerin Internationalität durch den weltweiten Verbund RSM International 2

3 Mitglied von 3 Kurzvorstellung MDS MÖHRLE Philosophie Persönliche, fachübergreifende Dienstleistung Maßgeschneiderte Konzepte Qualitativ führendes Niveau Aktiver Beratungsansatz Mandantenstruktur Überwiegend Betreuung von mittelständischen Unternehmen und vermögenden Privatpersonen Regionaler Schwerpunkt in Norddeutschland Stark vertretene Branchen sind Handel, Chemie/Pharma, Immobilien, Bauwirtschaft, produzierendes Gewerbe (z.B. Maschinenbau, Textil, Lebensmittel)

4 Mitglied von Relevante Erfolgsfaktoren 4 Betriebswirschaftliche u. strategische Planung Emotionale Faktoren/ Familiensysteme Rechtliche Optimierung Steuerliche Optimierung Altersvorsorge Nachfolge- Konzept

5 Mitglied von Planungsprozess 5 Vorgehensweise Schritt: Erarbeitung einer Zielformulierung, z. B.: Versorgung der übergebenden Generation Erhalt des Unternehmens Erhalt des Wertesystems der Unternehmung Gleichstellung Kinder Liquiditätsschonung Schritt: Aufnahme des Vermögens und der persönlichen/familiären Verhältnisse Schritt: Ermittlung des Finanzbedarfs für den Erbfall Schritt:Nachfolgekonzept erstellen Wer? Wann? Wie? Schritt: Nachfolgekonzept umsetzen Schritt: Periodische Kontrolle

6 Mitglied von Enge Verzahnung des Unternehmens mit dem Privatvermögen des Unternehmers Zentrale Fragestellungen Welche vertraglichen Regelungen bestehen zwischen Unternehmen und Gesellschafter? Welche Wechselwirkungen bestehen zwischen der Unternehmensbilanz und dem Privatvermögen? Wie ist die Private Asset-Allocation des Unternehmens? Kann Vermögen aus dem Unternehmen in das Privatvermögen überführt werden? 6 Rating Liquidität Risiko- management Gesellschafts- vertrag Bilanz Betriebs- immobilien Gesellschafter- darlehen Pensions- rückstellungen Rücklagen vs. Entnahmen/ Dividenden Eigenkapital Private Asset Location Private Liquidität Nachfolge- Situation Erbverträge Beteiligungen Immobilien Private Altersvorsorge

7 Mitglied von …zur Optimierung der Vermögensstruktur zwischen Unternehmen und Privatseite Risikooptimierte "Asset Allocation", z. B. Entnahme von Kapital aus dem Unternehmen zur besseren Risikofinanzierung Übertragung von Betriebsvermögen in das Privatvermögen des Unternehmers zur finanziellen Absicherung nach einem Ausstieg aus dem Unternehmen 7 Eigen- kapital Umlauf- vermögen Verbind- lichkeiten Rück- stellungen Mezzanine- kapital/GesD arlehen Anlage- vermögen Liquidität Sonst. Immo- bilien, Kap.- anlagen, Ver- sicherungen Private Immobilie(n) Marktwert der Unter- nehmens- anteile Private Verbind- lichkeiten Div. Vorsorge- verpflichtg. Netto- vermögen Geschäftliche Bilanz Private Bilanz Verzahnung der Geschäfts- und Privatseite zur Sicherung des nachhaltigen Erfolgs Verknüpfung von geschäftlicher und privater Bilanz

8 Mitglied von Vorweggenommene Erbfolge Vorteile Die Gefahr sich auseinander entwickelnder Familien ist bei Erbeinsetzung erfahrungsgemäß größer als bei vorweggenommener Erbfolge Die nachfolgende Generation wird bereits zu einem Zeitpunkt bedacht, in dem sie das Vermögen zur Gründung der eigenen Existenz und Familie benötigt Ohne konkrete Nachfolgeregelung könnte sich ein potentieller Nachfolger beruflich anders orientieren Die Pflichtteilsbelastung kann mit Blick auf die ab 1. Januar 2010 abschmelzende Zehn-Jahresfrist des § 2325 Abs. 3 BGB herabgesetzt werden Die nächste Generation kann schrittweise an den Vermögensübergang herangeführt werden 8

9 Mitglied von Vorweggenommene Erbfolge Möglichkeiten Übertragung von Vermögen an Erbberechtigte zu Lebzeiten Vier Möglichkeiten: Verkauf Schenkung ohne Auflage mit Versorgungsrentenverpflichtung (Leibrente) unter Nießbrauchsvorbehalt 9

10 Mitglied von 10 Überblick über die gesetzliche Erbfolge Kinder Enkel Urenkel 1. Ordnung 3. Ordnung 2. Ordnung 4. Ordnung ERBLASSER Ehegatte Urgroßeltern Großonkel/ Großtante Basen/ Vettern Onkel/ Tanten Eltern Neffen/ Nichten Geschwister Großeltern

11 Mitglied von 11 Gesetzliche Erbquote des überlebenden Ehegatten abhängig von der Verwandtenordnung der anderen Erben abhängig vom Güterstand Zugewinn- gemeinschaft GütertrennungGütergemeinschaft 1. Ordnung1/4 + 1/4 1 Kind 2 Kinder mehr Kinder 1/4 1/21/31/4 2. Ordnung1/2 + 1/41/2 Großeltern1/2 + 1/41/2 fernere OrdnungenAlleinerbe

12 Mitglied von 12 Überblick über die Pflichtteilsberechtigten Kinder Enkel Urenkel 1. Ordnung 3. Ordnung 2. Ordnung 4. Ordnung ERBLASSER Ehegatte Urgroßeltern Großonkel/ Großtante Basen/ Vettern Onkel/ Tanten Eltern Neffen/ Nichten Geschwister Großeltern PFLICHTTEILS - BERECHTIGTE

13 Mitglied von Auseinanderfallen von Testament und Gesellschaftsvertrag Der Gesellschaftsvertrag regelt abschließend, wer in die Gesellschafterstellung nachrückt Das Testament regelt die vermögensrechtliche Ausstattung des/der nachrückenden Gesellschafter "Gesellschaftsrecht bricht Erbrecht" 13

14 Mitglied von 14

15 Mitglied von Steuerliche Regelungen von Schenkungen und Erbschaften Bewertungsvorschriften Verschonungsregeln Freibeträge Steuertarife 15

16 Mitglied von Bewertung von Grundstücken Grundsatz: Bewertung zum Gemeinen Wert = Verkehrswert Ermittlung: Verschiedene Verfahren nach Bewertungsgesetz in Abhängigkeit von Grundstückstyp. Im Prinzip: Ertragswertverfahren Escape - Klausel => Nachweis eines tatsächlich niedrigeren Wertes zulässig 16

17 Mitglied von Verschonungsregeln Grundvermögen Vermietete Wohnimmobilie Bewertungsabschlag von 10 % Familienwohnheime Ehegatten => Sachliche Steuerbefreiung, wenn überlebender Ehegatte mind. 10 Jahre zu Wohnzwecken nutzt Nachversteuerung unterbleibt, wenn Verkauf bei Eintritt der Pflegestufe 3 erfolgt Kinder => Sachliche Steuerbefreiung, wenn Wohnfläche kleiner als 200 m² mindestens 10 Jahre Nutzung zu eigenen Wohnzwecken 17

18 Mitglied von Bewertung von Betriebsvermögen Zum Betriebsvermögen gehören alle gewerblichen und freiberuflichen Unternehmen Bewertung erfolgt unabhängig von Rechtsform (Personenunternehmen oder Kapitalgesellschaft) Bewertung erfolgt grundsätzlich nach marktüblicher Bewertungsmethode, regelmäßig Ertragswert => Verankerung eines "vereinfachten Ertragswertverfahrens" im Bewertungsgesetz Alternativer Wertnachweis möglich nach IDW-S 1 Standard (zeit- und kostenintensiv) 18

19 Mitglied von Verschonungsregeln für Betriebsvermögen Grundsätzlich verschonungsfähiges Vermögen Land- und forstwirtschaftliches Vermögen (inländisch bzw. in einem EU/EWR- Staat belegen) Betriebsvermögen (inländisch bzw. in einem EU/EWR-Staat belegen) Betriebsstättenvermögen (EU/EWR-Staat) Beteiligung von (gemeinsam) mehr als 25 % am Nennkapital an EU/EWR- Kapitalgesellschaft Ausnahme Anteil des Verwaltungsvermögens > 50 % 19

20 Mitglied von Verschonungsregeln für Betriebsvermögen Verwaltungsvermögen an Dritte vermietete Grundstücke Anteile an Kapitalgesellschaft, wenn Beteiligung am Nennwert 25 % Beteiligung an Personen- und Kapitalgesellschaften, soweit deren Verwaltungsvermögen mehr als 50 % beträgt Wertpapiere und vergleichbare Forderungen Kunstgegenstände und -sammlungen, Münzen etc. (sofern nicht Teil eines gewerblichen Betriebs) Kein Verwaltungsvermögen Bargeld und Sichteinlagen Forderungen gegenüber Kunden Vorratsbestände An Dritte vermietete Grundstücke bei Wohnungsunternehmen 20

21 Mitglied von Verschonungsregeln für Betriebsvermögen 21

22 Mitglied von Persönliche Freibeträge 22

23 Mitglied von Steuersätze 23

24 Mitglied von 24 Mehrfachnutzung der Freibeträge

25 Mitglied von Wohnungsunternehmen 25 Ergebnis: kein Verwaltungsvermögen Verschonungsabschlag 85 % / 100 % möglich Schenkungsteuerlicher WertEUR 1,5 Mio. (bei Abschlag 85 %)./. Persönlicher FreibetragEUR 0,4 Mio. = Steuerpflichtiger ErwerbEUR 1,1 Mio. Ausgangslage : Vater will Vermögen auf ein Kind übertragen und besitzt Wohnimmobilien im Wert von EUR 10 Mio. Wohnimmobilien im Privatvermögen Wert EUR 10 Mio. Einbringung Gewerbliche Familien GmbH & Co.KG Begünstigung maximal 10 %

26 Mitglied von 26 Wohnungsunternehmen gewerbliche Familien GmbH & Co.KG Begünstigtes Betriebsvermögen liegt nur vor wenn, Hauptzweck des Unternehmens die Vermietung von Wohnungen ist und dafür ein kaufmännisch eingerichteter Geschäftsbetrieb erforderlich ist. Kriterium für Hauptzweck ist Verhältnis der Grundbesitzwerte Verwaltung durch Dritte ist möglich vermutlich quantitatives Kriterium der Immobilien für Geschäftsbetrieb

27 Mitglied von Mischmodell - Beimischung von nicht begünstigtem Vermögen zum Betriebsvermögen - 27 BetriebEUR 6 Mio. Immobilie EUR 4 Mio. SummeEUR 10 Mio. Junges Verwaltungsvermögen 40 % Einbringung in das Betriebsvermögen Ausgangslage : Vater will Vermögen auf ein Kind übertragen. Das Gesamtvermögen beträgt EUR 10 Mio. und besteht aus einem Betrieb und einer vermieteten Gewerbeimmobilie Produktives Betriebsvermögen EUR 6 Mio. begünstigt Gewerbeimmobilie (vermietet) EUR 4 Mio. Keine Begünstigung Nach 2 Jahren dem Grunde nach zu 85 % begünstigungsfähig Steuerpflichtiger Erwerb EUR 1,1 Mio.

28 Mitglied von Cash-GmbH bzw. Cash-GmbH & Co. KG 28 Ergebnis: kein Verwaltungsvermögen keine 2-Jahresfrist Ausgangslage : Vater will Vermögen auf ein Kind übertragen. Das Gesamtvermögen besteht aus EUR 10 Mio. Barvermögen. EUR 10 Mio. Überführung in gewerblich geprägte Gesellschaft Verschonungsabschlag 85 % / 100 % möglich Hinweis: Obwohl vom Erlass gedeckt, ist eine Würdigung als Missbrauch nicht auszuschließen. Es ist an eine zügige Umsetzung zu denken, da eine Änderung der Verwaltungsmeinung nicht ausgeschlossen wird! X-GmbH oder X-GmbH & Co. KG

29 Mitglied von Mittelbare Vermögensübertragung - Disquotale Einlage in Kapitalgesellschaft 29 Ausgangslage: Vater will Vermögen auf Kind übertragen. Es besteht bereits eine GmbH mit dem Beteiligungsverhältnis 95% Kind, 5% Vater bei einem Stammkapital von TEUR 100. Vater besitzt EUR 10 Mio. Geldvermögen. Ergebnis: Wertzuwachs K EUR 9,5 Mio. Voraussetzungen: keine Neugründung keine zeitnahe Ausschüttung ertragsteuerlich ist eine spätere Übertragung der restlichen Anteile des V anzuraten Sonstiges: auch verdeckte Einlagen, andere Wirtschaftsgüter sind denkbar TEUR 10 Mio. Kapitalrücklage Disquo-GmbH 95 %5 % KV

30 Mitglied von Steuerbelastungsvergleich 30 Ausgangslage : Vater überträgt Vermögen von EUR 10 Mio. auf ein Kind (Steuerklasse I). ohne Abschlag Bei 10 % Abschlag Bei 85 % Abschlag

31 Mitglied von Handlungsüberlegungen Möglichkeit der Verfassungswidrigkeit des Erbschaftsteuergesetztes 2009 in Gänze oder zum Teil Denken in Alternativen erforderlich wegen Schwebezustand des Erbschaftsteuergesetzes 2009 Bestand Änderung Abschaffung Ziel größtmögliche Flexibilität Strukturierung des Vermögens: Verwandlung unbegünstigtes in begünstigtes Vermögen 31

32 Mitglied von Handlungsüberlegungen Schenkung Aufnahme von Steuerklausel zur Rückgängigmachung der Schenkung für den Fall einer entlastenden Rechtsänderung Steuerklausel optional ausgestalten Erbschaft/eingetretener Steuerfall Einlegung von Rechtsmitteln zur Vermeidung der Bestandskraft 32

33 Mitglied von 33 Kenntnis über Vermögensverhältnisse Kenntnis über Schenkungsteuerbelastung nach aktuellem Recht Kenntnis über voraussichtliche Schenkungsteuerbelastung nach neuem Recht Überlegung zur vorweggenommenen Erbfolge vor steuerlichem Hintergrund Andere Faktoren neben steuerlicher Situation unbedingt beachten Steuerliches Fazit

34 Mitglied von Übertragung von Ferienimmobilien Deutsche Regelungen Unbeschränkte Erbschaftsteuer-/Schenkungsteuerpflicht u.a., wenn Erblasser/Schenker oder Erwerber Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort in Deutschland haben Der unbeschränkten Steuerpflicht unterliegt der weltweite Vermögenserwerb Vermeidung der Doppelbesteuerung ggf. durch DBA oder Anrechnung ausländischer Steuern nach § 21 ErbStG Ferienimmobilie in Spanien Erwerb von in Spanien belegenen Grundstücken unterliegt der spanischen Erbschaftsteuer/Schenkungsteuer Kein Abkommen zur Vermeidung der Doppelbesteuerung für ErbSt/SchenkSt Unter bestimmten Voraussetzungen auf Antrag Anrechnung der spanischen Steuer auf die deutsche Steuer nach § 21 ErbStG möglich 34

35 Mitglied von Übertragung von Ferienimmobilien Ferienimmobilie Schweiz Erhebung von Erbschaftsteuer/Schenkungsteuer von Kanton zu Kanton unterschiedlich In den meisten Kantonen sind Ehegatten und direkte Nachkommen von Steuer befreit Doppelbesteuerungsabkommen grds. nur für Erbfälle, nicht für Schenkungen Freistellung, wenn Erblasser Schweizerischer Staatsangehöriger ist In übrigen Fällen Anrechnungsmethode Ferienimmobilie in Frankreich Erwerb von in Frankreich belegenen Grundstücken unterliegt der französischen Erbschaftsteuer/Schenkungsteuer Abkommen zur Vermeidung der Doppelbesteuerung für ErbSt/SchenkSt Unter bestimmten Voraussetzungen Anrechnung der französischen Steuer auf die deutsche Steuer nach Art. 11 DBA-ErbSt 35

36 Mitglied von Mediation in der Unternehmensnachfolge 36

37 Mitglied von 37

38 Mitglied von Anlässe für Mediation - Streitursachen Erbeinsetzung unter Gleichheitsprämissen Alle Kinder zu gleichen Teilen am Vermögen beteiligt Unklarheit über Machtverhältnisse und Gewinnverteilung Anhaltende Konkurrenzsituation unter erbberechtigten Nachfolgern Unter mehreren Kindern ist längere Zeit unklar, wer Unternehmensnachfolger werden soll Gegenseitige Sabotage Unklarheit über Machtverhältnisse und Gewinnverteilung Unternehmer (Übergeber) läßt nicht los Generell viel zu spätes Beschäftigen mit Nachfolgethema Nachfolger werden durch anhaltende Einflussnahme frustriert 38

39 Mitglied von Mediation - Definition Mediation ist ein freiwilliges Konfliktlösungsverfahren, welches sich für viele Arten von Konflikten eignet, wie z. B. Erbfolgeregelungen, Unternehmensnachfolgeregelungen, Gesellschafterauseinandersetzungen, Unternehmensgründungen, Unternehmenszusammenschlüsse und Trennung von Gesellschaftern. 39

40 Mitglied von Mediation - Definition Mediation ist insbesondere für Konflikte geeignet, bei denen die Konfliktparteien an einer einvernehmlichen und wirtschaftlich sinnvollen Lösung interessiert sind. Die Lösungsfindung im Rahmen einer Mediation erfolgt eigenverantwortlich von den Konfliktparteien mit Unterstützung durch den Mediator. Ein Mediationsverfahren gibt keine vorgefertigte Lösung vor, sondern lässt den Konfliktparteien die Freiheit, die für alle Parteien sinnvollste Lösung zu erarbeiten. Ein Mediationsverfahren ist in der Regel deutlich effektiver und kostengünstiger als ein gerichtliches Verfahren. 40

41 Mitglied von Die 4 Seiten einer Botschaft Schatz, die Ampel ist grün! Sachebene Die Ampel ist grün. Appellebene Fahr doch (endlich) los! Beziehungsebene Du kannst (immer noch) nicht richtig Auto fahren! Ich-Botschaft Ich komme zu spät zu einem Termin (weil zu spät aufgestanden). 41

42 Mitglied von Prinzipien der Mediation Freiwilligkeit der Teilnahme Informiertheit aller Teilnehmer Ergebnisoffenheit Vertraulichkeit Allparteilichkeit des Mediators 42

43 Mitglied von Schritte eines Mediationsverfahrens Vorbereitungsgespräch und Mediationsvertrag Themensammlung Interessenklärung Kreative Ideensuche Bewertung und Auswahl der Lösungsoptionen Vereinbarung und Umsetzung 43

44 Mitglied von Eisberg-Modell zwischenmenschlicher Kommunikation 44 Positione n Gefühle Interesse n Bedürfnisse 1/7 6/7 sichtbar und hörbar

45 Mitglied von Konfliktlösung durch Mediation Gerade in Fragen der Unternehmensnachfolge treffen viele unterschiedliche Aspekte und Interessen aufeinander Die Unternehmensnachfolge kann dabei leicht Kristallisationspunkt für bereits langfristig angelegte Beziehungsprobleme innerhalb der Familie werden Entstandene Konflikte führen schnell zu einem Vertrauensverlust und zur Verhärtung der Fronten Mediationsverfahren kann zur konstruktiven Zusammenarbeit der Betroffenen führen 45

46 Mitglied von 46 Frühzeitige Auseinandersetzung mit der Nachfolgeplanung Planvolles Vorgehen (Fahrplan) Rechtzeitige Einbeziehung der zukünftigen Nachfolger Klare Regelungen (in Zeit - und Sachfragen) Abgeben von Befugnissen, Bereitschaft zum Rückzug Realistische Einschätzung des Wertes der eigenen Unternehmung und Person Konzept für die eigene Betätigung nach dem Ausscheiden Einschaltung von Spezialisten Erfolgsfaktoren für das Nachfolgekonzept

47 Mitglied von Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit ! 47 JOCHEN DELFS Diplom-Kaufmann Wirtschaftsprüfer Steuerberater Wirtschaftsmediator DR IUR ULRICH MÖHRLE Diplom-Kaufmann Rechtsanwalt Steuerberater Fachanwalt für Steuerrecht MDS MÖHRLE & PARTNER WIRTSCHAFTSPRÜFER STEUERBERATER RECHTSANWÄLTE TEL: 040 / Partner bei:


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