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Mehr Wert für Alle 200610.-11. Mai 2006 © Jan Eric Hellbusch (2001 - 2006) Aufrechterhaltung der Barrierefreiheit Sicherstellung.

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1 Mehr Wert für Alle Mai 2006 © Jan Eric Hellbusch ( ) Aufrechterhaltung der Barrierefreiheit Sicherstellung der Zugänglichkeit in der laufenden Pflege eines Webauftritts Referent: Jan Eric Hellbusch

2 Mehr Wert für Alle Mai 2006 © Jan Eric Hellbusch ( ) Inhalte des Workshops 1.Technische Voraussetzungen: Werkzeuge, die Redaktionen einsetzen, etwa ein Redaktionssystem, müssen der Redaktion die Möglichkeiten der Umsetzung und Kontrolle der Barrierefreiheit geben. Dieser Aspekt bedarf der frühzeitigen Planung. Die Teilnehmenden können verschiedene Ansätze zur Lösung bestimmter Probleme diskutieren. Ohne solche Werkzeuge ist die Barrierefreiheit nur mit guten HTML- Kenntnissen umsetzbar.

3 Mehr Wert für Alle Mai 2006 © Jan Eric Hellbusch ( ) Inhalte des Workshops 2.Inhalte: Was muss bei der Einstellung von texten berücksichtigt werden? Verständlichkeit, Gliederung von Inhalten, aber auch einige technische Aspekte müssen ggf. gelernt sein. Die Teilnehmenden sollen auch die Überprüfung am eigenen Rechner nachvollziehen können.

4 Mehr Wert für Alle Mai 2006 © Jan Eric Hellbusch ( ) Inhalte des Workshops 3.Formate: Barrierefreiheit bezieht sich nicht alleine auf HTML-Dokumente. Am Beispiel PDF wird diskutiert, welche umfangreichen Implikationen die Barrierefreiheit für den gesamten Arbeitsablauf haben kann. Auch die Wahl der Software zur Erstellung von PDF ist entscheidend: die Teilnehmenden sollen mit Open Office die Barrierefreiheit von PDF nachvollziehen können.

5 Mehr Wert für Alle Mai 2006 © Jan Eric Hellbusch ( ) Die fünf nervigsten Anforderungen der BITV Was bedeutet Barrierefreiheit? Warum machen wir das überhaupt? Wie beeinflusst Barrierefreiheit die redaktionelle Arbeit? Sinn oder Unsinn? Was versprechen Sie sich vom Workshop?

6 Mehr Wert für Alle Mai 2006 © Jan Eric Hellbusch ( ) Gesetzliche Bestimmungen BGG: Barrierefreie Informationstechnik – Verordnung (BITV) Seit Juli 2002 Länder: Berlin Brandenburg Nordrhein-Westfalen

7 Mehr Wert für Alle Mai 2006 © Jan Eric Hellbusch ( ) Zielgruppe Behinderte Zielgruppen-Mißverständnis?

8 Mehr Wert für Alle Mai 2006 © Jan Eric Hellbusch ( ) Barrierefreiheit/Zugänglichkeit Barrierefreiheit bedeutet maximale Zugänglichkeit für alle. Ein Internetangebot ist dann zugänglich, wenn es von einer möglichst großen Benutzergruppe genutzt werden kann – unter Berücksichtigung möglichst vieler Situationen und Einschränkungen Von barrierefreien Internetangeboten profitieren Menschen mit situationsbedingten und funktionalen Einschränkungen.

9 Mehr Wert für Alle Mai 2006 © Jan Eric Hellbusch ( ) Situationsbedingte Einschränkungen... beziehen sich auf Umstände, Umfeld oder Geräte Beispiele: Mobile Geräte (z.B. PDA/Laptop) Rechnerbedienung ohne Maus (Gipsarm, Katze auf dem Schoß) Computer in einer lauten oder dunklen Umgebung Müde Augen nach einem langen Arbeitstag Prinzipiell können alle Nutzer von situationsbedingten Einschränkungen betroffen sein

10 Mehr Wert für Alle Mai 2006 © Jan Eric Hellbusch ( ) Funktionale Einschränkungen... können sein: visuell (Sehbehinderungen) auditiv (Hörbehinderungen) physikalisch (motorische und körperliche Behinderungen) kognitiv (einschließlich Sprach- und Lernbehinderungen)

11 Mehr Wert für Alle Mai 2006 © Jan Eric Hellbusch ( ) Zielgruppe Unter - schiede Zielgruppen-Verständnis

12 Mehr Wert für Alle Mai 2006 © Jan Eric Hellbusch ( ) Aufrechterhaltung der Barrierefreiheit Technische Voraussetzungen und redaktionelle Arbeit

13 Mehr Wert für Alle Mai 2006 © Jan Eric Hellbusch ( ) Textauszeichnung Es gibt vieles bei der Textauszeichnung zu beachten. Die schwierigsten Aspekte für die Redaktion sind: Abkürzungen Sprachwechsel Diese technischen Aspekte können nicht automatisiert werden.

14 Mehr Wert für Alle Mai 2006 © Jan Eric Hellbusch ( ) Abkürzungen HTML bietet zwei Möglichkeiten zur Kennzeichnung von Abkürzungen: ACRONYM ABBR Ausführliche Beschreibung (Artikel): Zett Punkt Bee Punkt Zett Punkt Bee Punkt

15 Mehr Wert für Alle Mai 2006 © Jan Eric Hellbusch ( ) Warum Abkürzungen ausgezeichnet werden sollen Abkürzungen bedürfen Erläuterungen Besonderheit in Sprachausgaben: Ersetzen der Abkürzungen mit der gesprochenen Form. Beispiel 1Beispiel 1 (Abkürzungen ausgezeichnet) Beispiel 2Beispiel 2 (Abkürzungen nicht ausgezeichnet)

16 Mehr Wert für Alle Mai 2006 © Jan Eric Hellbusch ( ) Sprachwechsel Sprachwechsel sind insbesondere für auditive Ausgabegeräte von Bedeutung. Durch die Angabe der natürlichen Sprache im HTML-Quellcode kann eine Sprachausgabe die Aussprache beispielsweise von deutsch auf englisch wechseln. Beispiel 1Beispiel 1 (alle Wörter ausgezeichnet) Beispiel 2Beispiel 2 (nichts ausgezeichnet)

17 Mehr Wert für Alle Mai 2006 © Jan Eric Hellbusch ( ) Kennzeichnung der Sprache Fremdsprachige Texte müssen nach der BITV gekennzeichnet werden:... deutschsprachiger Text english word deutschsprachiger Text... Derzeit werden die gängigsten westeuropäischen Sprachen von Sprachausgaben unterstützt.

18 Mehr Wert für Alle Mai 2006 © Jan Eric Hellbusch ( ) Bilder und Grafiken Informationen im Bild Kontraste Alternativtext / Beschreibung Verzicht auf Textgrafiken (ausgenommen Logos u.Ä.) Flackern / Blinken / Bewegte Inhalte

19 Mehr Wert für Alle Mai 2006 © Jan Eric Hellbusch ( ) Wahrnehmbarkeit von Bildern am Bildschirm Mögliche Probleme: 1.Bilder können am Bildschirm nur unzureichend wahrgenommen werden, weil der Nutzer besondere Anforderungen an Kontrast und Helligkeit hat. 2.Bildinhalte sind zu klein und können nicht ausreichend vergrößert werden.

20 Mehr Wert für Alle Mai 2006 © Jan Eric Hellbusch ( ) Welche Eingaben berühren die Barrierefreiheit?

21 Mehr Wert für Alle Mai 2006 © Jan Eric Hellbusch ( ) Geeignete Texte zur Beschreibung von Bildern In alternativen Ausgabemedien, etwa Sprachausgaben oder Braille-Zeilen, kann der Inhalt eines Bildes nur anhand von textlichen Beschreibungen verstanden werden. Grundsätzliche Möglichkeiten: Knappe Alternativtexte (Bilder mit Informationsgehalt). Lange Beschreibungen (bei komplexen Bildern mit Informationsgehalt). Leere Alternativtexte (bei Schmuckbildern).

22 Mehr Wert für Alle Mai 2006 © Jan Eric Hellbusch ( ) Alternativtext im Internet Explorer

23 Mehr Wert für Alle Mai 2006 © Jan Eric Hellbusch ( ) Knappe Alternativtexte Im Quellcode wird der Alternativtext für Bilder mit Informationsgehalt mittels des alt -Attributs für das IMG -Element eingebunden: Was in den Alternativtext gehört richtet sich nach folgenden Fragen: Welche Funktion hat das Bild? Welchen Inhalt hat das Bild? Welchen Zusammenhang besteht zwischen Bild und Text?

24 Mehr Wert für Alle Mai 2006 © Jan Eric Hellbusch ( ) Alternativtexte für Schriftgrafiken z.B. Überschriften oder Logos am besten genau der Text, der in der Grafik dargestellt wird grundsätzlich nur kurze Textteile längere Texte dagegen immer als Fließtext

25 Mehr Wert für Alle Mai 2006 © Jan Eric Hellbusch ( ) Testen von Alternativtexten Testen z.B. mit AIS (Bilder > Bilderliste) oder Webformator. Je nach Inhalt der Grafik: Zeigt die Grafik einen Text, so soll der Text im Alternativtext wiedergegeben werden. Zeigt die Grafik ein Symbol oder ein Logo, so soll dessen Bedeutung wiedergegeben werden. Bei Fotos genügt in der Regel eine knappe Bezeichnung des abgebildeten Gegenstandes. Bei Diagrammen oder technischen Zeichnungen sind unter Umständen ausführlichere Erläuterungen erforderlich (z.B. im Kontext oder mittels des longdesc- Attributs).

26 Mehr Wert für Alle Mai 2006 © Jan Eric Hellbusch ( ) Eingaben bei der Gestaltung von Links

27 Mehr Wert für Alle Mai 2006 © Jan Eric Hellbusch ( ) Treffende Linkbezeichnungen Linktexte (mitunter Alternativtexte von verlinkten Grafiken) müssen eindeutig sein. "Sprechende Links" erlauben eine bessere Navigation in Sprachausgaben. Linktexte sollen auch außerhalb ihres Kontextes etwas über das Linkziel sagen. Gerade Nutzer von Sprachausgaben springen mit der Tabulatortaste von Link zu Link, um sich einen Überblick über eine Seite zu verschaffen.

28 Mehr Wert für Alle Mai 2006 © Jan Eric Hellbusch ( ) Links Eindeutigkeit Erwartungskonformität Linklisten Pop-Ups title -Attribut

29 Mehr Wert für Alle Mai 2006 © Jan Eric Hellbusch ( ) Verständlichkeit Gliederung Tabellen Trennung von Inhalt und Layout

30 Mehr Wert für Alle Mai 2006 © Jan Eric Hellbusch ( ) Verständlicher Text Es gibt für verständliche Texte verschiedene Modelle. Ein Modell, das auch vom Bundesverwaltungsamt empfohlen wird, ist das Hamburger Verständlichkeitskonzept. Texte werden anhand ihrer Einfachheit, Gliederung und Ordnung, Kürze und Prägnanz sowie anregenden Zusätze bewertet.

31 Mehr Wert für Alle Mai 2006 © Jan Eric Hellbusch ( ) Bewertung von Text Jeder der vier Verständlichmacher lässt sich anhand von konkreten Eigenschaftspaaren beschreiben. So gehören zum Verständlichmacher "Einfachheit" beispielsweise die Eigenschaftspaare "einfache Darstellung - komplizierte Darstellung" oder "geläufige Wörter - ungeläufige Wörter". Die Verständlichkeit eines Textes beurteilen Sie anhand dieser Eigenschaftspaare. Skalenwerte: ++, +, 0, - und --. Optimum bei "Einfachheit" und "Gliederung und Ordnung": ++/+ Optimum bei "Kürze und Prägnanz" und "Anregende Zusätze": +/0/-

32 Mehr Wert für Alle Mai 2006 © Jan Eric Hellbusch ( ) Eigenschaften von "Gliederung und Ordnung" gegliedertUngegliedert folgerichtigzusammenhangslos, wirr übersichtlichUnübersichtlich gute Unterscheidung von Wesentlichem und Unwesentlichem schlechte Unterscheidung von Wesentlichem und Unwesentlichem roter Faden bleibt sichtbar man verliert oft den roten Faden alles kommt schön der Reihe nach alles geht durcheinander

33 Mehr Wert für Alle Mai 2006 © Jan Eric Hellbusch ( ) Strukturierung von Webinhalten Die optische Gliederung eines Dokuments ist ein wichtiger Aspekt der Verständlichkeit. Dieser Aspekt muss auf der Strukturebene wiedergespiegelt werden. Mit strukturierten Inhalten kann alternative Zugangssoftware Inhalte besser für den Nutzer aufbereiten. Inhalte im Web sollten strukturiert werden, indem zum Beispiel Absätze als Absätze ( P ), Überschriften mit Überschriftenelementen ( H1, H2 H3,...), Listen mit einem der verschiedenen Listentypen ( UL, OL, DL ) ausgezeichnet werden.

34 Mehr Wert für Alle Mai 2006 © Jan Eric Hellbusch ( ) Semantik Absätze: Absätze sollten einzeln mit... ausgezeichnet werden. Wenn mehrere Absätze aufeinander folgen, sollten sie nicht mit einfachen Zeilenumbrüchen ( ) getrennt werden. Überschriftenelemente: Die sechs Ebenen von Überschriften ( H1 bis H6 ) sollten zur Gliederung des Inhalts verwendet werden. Dabei sollte eine hierarchische Gliederung des Inhalts vorgenommen werden. Die erste inhaltsbezogene Überschrift sollte mit H1 erfolgen. Listenelemente : Wie bei den Überschriften sollten auch bei Listen die vorgesehenen Elemente UL, OL und DL eingesetzt werden. Dabei ist es irrelevant, ob die Listen auch Listenpunkte haben oder nicht: Diese könnten mit CSS ausgeblendet oder mit einer Grafik ersetzt werden.

35 Mehr Wert für Alle Mai 2006 © Jan Eric Hellbusch ( ) Semantik Hervorhebungen im Text: Hervorhebungen sind eine wichtige Gestaltungsmöglichkeit bei der Bereitstellung von Informationen. Die Hervorhebung muss am Bildschirm und in alternativen Ausgabemedien wahrgenommen werden können. Für Hervorhebungen im Fließtext sind STRONG (Hervorhebung) und EM (betont) geeignet. Weitere Möglichkeiten der Gliederung: (X)HTML bietet zahlreiche weitere Strukturierungsmöglichkeiten, die neben der visuellen Darstellung auch Informationen an alternative Medien weitergeben können. Beispielsweise sollte in Formularen die Gruppierung von Elementen (falls vorgenommen) mit FIELDSET und LEGEND gekennzeichnet werden.

36 Mehr Wert für Alle Mai 2006 © Jan Eric Hellbusch ( ) Werkzeuge für die Redaktion

37 Mehr Wert für Alle Mai 2006 © Jan Eric Hellbusch ( ) Spalten- und Reihenüberschriften in Datentabellen Spalten- und Reihenüberschriften von Datentabellen sollen mit TH ausgezeichnet werden, damit sie strukturell von Datenzellen unterschieden werden können (z.B. in Sprachausgaben) sie optisch hervorgehoben werden können.

38 Mehr Wert für Alle Mai 2006 © Jan Eric Hellbusch ( ) Tabellenwerkzeuge Ein Werkzeug für alle Tabellen gibt es noch nicht.

39 Mehr Wert für Alle Mai 2006 © Jan Eric Hellbusch ( ) Metainformationen So genannte Metainformationen im Kopfbereich einer XHTML-Seite erfüllen verschiedene Funktionen. Besonders wichtig ist der Titel einer Seite. Auch weitere Angaben helfen beispielsweise Suchmaschinen, die Ihre Seite indizieren.

40 Mehr Wert für Alle Mai 2006 © Jan Eric Hellbusch ( ) TITLE-Element Der Titel eines Dokuments kann dem Nutzer wertvolle Informationen zur Orientierung geben. Darüber hinaus wird der Titel von Suchmaschinen sowie Browsern beim Speichern von Lesezeichen genutzt. WDR Fernsehen Der Titel Ihrer Seite (zum Beispiel: "WDR Fernsehen") sollte kurz und bündig sein.

41 Mehr Wert für Alle Mai 2006 © Jan Eric Hellbusch ( ) Schlüsselbegriffe Neben dem Dokumenttitel können Schlüsselbegriffe (keywords) für geeignete Suchfunktionen berücksichtigt werden. Schlüsselbegriffe sind vor allem dann sinnvoll, wenn integrierte Suchfunktionen auf diese zurückgreifen.

42 Mehr Wert für Alle Mai 2006 © Jan Eric Hellbusch ( ) Dokumentbeschreibungen Auch sollten Dokumentbeschreibungen ( description ) für geeignete Suchfunktionen berücksichtigt werden.

43 Mehr Wert für Alle Mai 2006 © Jan Eric Hellbusch ( ) Aufrechterhaltung der Barrierefreiheit Portable Document Format (PDF)

44 Mehr Wert für Alle Mai 2006 © Jan Eric Hellbusch ( ) PDF und Barrierefreiheit Seit dem in Kraft treten der Barrierefreien Informationstechnik-Verordnung (BITV) liegt der Fokus der barrierefreien Informationstechnik auf (X)HTML, CSS und JavaScript. Etwas stiefmütterlich werden andere Webtechniken wie PDF behandelt, auch wenn es durchaus Möglichkeiten der barrierefreien Gestaltung gibt.

45 Mehr Wert für Alle Mai 2006 © Jan Eric Hellbusch ( ) Warum PDF nicht barrierefrei gestaltet wird 1.PDF werden in eher nicht-technischen Arbeitsbereichen erstellt, 2.barrierefreie PDF waren meist nur mit der Software von Adobe zu erzeugen und 3.Kompatibilität (barrierefreier) PDF mit Hilfsmitteln blinder und sehbehinderter lässt zu wünschen übrig.

46 Mehr Wert für Alle Mai 2006 © Jan Eric Hellbusch ( ) BITV und PDF Bedingung Angemessenheit des Formats. Wann ist PDF gegenüber (X)HTML angebracht? Bedingung Direkte Zugänglichkeit und Kompatibilität. Wie zugänglich ist der Adobe Reader und wie gut arbeiten Computerhilfsmittel blinder und sehbehinderter Nutzer mit dieser Software?

47 Mehr Wert für Alle Mai 2006 © Jan Eric Hellbusch ( ) Zugänglichkeit von PDF PDF gehört zum Alltag im Web. Für die Barrierefreiheit müssen folgende Punkte beachtet werden: Tagged PDF: die Grundlage für Strukturierung innerhalb eines Dokuments, wie gültiger (X)HTML-Code die Grundlage für Strukturen auf Webauftritten ist. Lesezeichen (verlinkte Inhaltsangaben), insbesondere bei längeren Dokumenten. Flüssiges Layout bei Aktivierung der Vergrößerungsfunktion. Bedienbarkeit mit der Tastatur (Adobe Reader). Darüber hinaus spielen Aspekte wie "Verständlichkeit", "Kontraste" u.v.m. genauso eine Rolle in PDF-Dokumenten wie auf Webauftritten.

48 Mehr Wert für Alle Mai 2006 © Jan Eric Hellbusch ( ) Die Qualitätsverbesserung Die Barrierefreiheit kann nur in den Prozessen verbessert werden: 1.Ausgangsqualität: Vorlagen und Schulungen der Mitarbeiter. 2.Prozessfähigkeit: Leistungsfähigkeit der Software. Im Gegensatz zur Webpflege ist die Bereitstellung von PDF im Allgemeinen auf sehr viele Arbeitsbereiche aufgeteilt.

49 Mehr Wert für Alle Mai 2006 © Jan Eric Hellbusch ( ) Wann PDF besser als (X)HTML ist … Interaktive Formulare, Dokumente, die verschickt und von mehreren Empfängern gleichzeitig bearbeitet werden sollen, Multimedia-Präsentationen, Dateiformate, die in einem Browser nicht angezeigt werden können, Dokumente, die eine rechtliche Verbindlichkeit in sich tragen, z.B. Rechnungen, Dokumente mit digitaler Signatur, Dokumente, deren Erstellungszeitpunkt eine wichtige Eigenschaft ist, Grafisch gestaltete Dokumente oder Mathematische Darstellungen oder wissenschaftliche Schreibweisen, einschließlich Fußnoten

50 Mehr Wert für Alle Mai 2006 © Jan Eric Hellbusch ( ) Und das Archiv? Die Anpassung von bestehenden (nicht getaggten) PDF zeigt sich als sehr aufwändig. Dokumente müssen von Grund auf neu bearbeitet werden. Eine Zeichenerkennung ist ggf. erforderlich, die eine beträchtliche Fehlerquelle sein kann. Eine Kontrolle ist bei jedem Dokument unabdingbar

51 Mehr Wert für Alle Mai 2006 © Jan Eric Hellbusch ( ) Erforderliche Software Im Wesentlichen war es Adobe-Software, die das Tagging ermöglichte: Adobe Acrobat 5 (auch mit Microsoft Office 2000 aufwärts) Adobe Indesign (gestaltete Dokumente) Adobe LiveCycle (Formulare) Open Office entwickelt sich zu einer Alternative, auch wenn der PDF-Export noch zu wünschen übrig lässt. Tags werden rudimentär umgesetzt und Lesezeichen können nicht eingestellt werden.

52 Mehr Wert für Alle Mai 2006 © Jan Eric Hellbusch ( ) Fazit Die Verwendung von PDF kann nicht par tout als K.O.- Kriterium für die Barrierefreiheit gesehen werden, aber die Mehrheit der verfügbaren PDF-Dokumente weisen deutliche Optimierungspotenziale im Hinblick auf die Barrierefreiheit auf.

53 Mehr Wert für Alle Mai 2006 © Jan Eric Hellbusch ( ) Literatur Gestaltung barrierefreier PDF-Dokumente - allgemeine Einführung. Gestaltung barrierefreier PDF-Dokumente PDF und Barrierefreiheit - Hinweise zur Gestaltung barrierefreier PDF mit Adobe- und Microsoft-Produkten. PDF und Barrierefreiheit Wie sich blinde Computernutzer PDF- Dokumente zugänglich machen - Hinweise zum Umgang mit nicht barrierefreien PDF- Dokumenten. Wie sich blinde Computernutzer PDF- Dokumente zugänglich machen

54 Mehr Wert für Alle Mai 2006 © Jan Eric Hellbusch ( ) Aufrechterhaltung der Barrierefreiheit Offene Fragen / Diskussion

55 Mehr Wert für Alle Mai 2006 © Jan Eric Hellbusch ( ) Barrierefreiheit auf Knopfdruck? Webangebote können nur durch Verbesserungen in verschiedenen Bereichen des Arbeitsprozesses barrierefreier werden: Konzeption Grafische Gestaltung Programmierung Redaktion Die Generierung barrierefreier Seiten "auf Knopfdruck ist" nicht möglich.

56 Mehr Wert für Alle Mai 2006 © Jan Eric Hellbusch ( ) Fragen und Diskussion Welche Fragen sind offen geblieben? Redaktionelle Zukunftsaussichten?

57 Mehr Wert für Alle Mai 2006 © Jan Eric Hellbusch ( ) Kontakt Jan Eric Hellbusch Wittekindstr. 21c Lünen Tel.: (02 31) Web:

58 Mehr Wert für Alle Mai 2006 © Jan Eric Hellbusch ( ) Angaben zur Person Jan Eric Hellbusch ist Autor der beiden gleichnamigen Titel "Barrierefreies Webdesign" sowie weiterer Fachveröffentlichungen zum Thema. Mit "2bweb.de" bietet er Beratung und Schulungen für barrierefreies Webdesign.Barrierefreies Webdesign2bweb.de Er war an zahlreichen großen und kleinen Projekten bei der Umsetzung der Barrierefreiheit beteiligt, etwa oder Im Fachausschuss für Informations- und Telekommunikationssysteme sowie der Arbeitsgemeinschaft der Sehbehinderten setzt er sich seit vielen Jahren ehrenamtlich für die Belange Blinder und Sehbehinderter ein.Fachausschuss für Informations- und Telekommunikationssysteme Arbeitsgemeinschaft der Sehbehinderten


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