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Herzlich willkommen! WS „Praxiseinblicke“

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Präsentation zum Thema: "Herzlich willkommen! WS „Praxiseinblicke“"—  Präsentation transkript:

1 Herzlich willkommen! WS „Praxiseinblicke“

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4 Wozu? Die Praxiseinblicke … geben Einblicke in reale Praxis in Deutsch, Englisch und Mathematik bilden eine Praxis ab, zeigen eine Möglichkeit auf klären und veranschaulichen Praxisbegriffe in der NMS Gesetzgebung und aktuelle Schulwirksamkeitsforschung dienen als innerfachliche und überfachliche Gesprächsbasis verbinden School Walkthrough als SQA-Instrument mit der Praxisentwicklung für eine wirksame Lern-/Lehrkultur sind eine Ressource für Praxisentwicklung am Standort (Werkzeuge, Routinen, Strukturen für den Unterricht)

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6 Was? Struktur Alle Praxiseinblicke sind gleich aufgebaut, mit integrierten fachspezifischen Praxisbeispielen für Deutsch, Englisch und Mathematik: 1.Lerndesignarbeit 2.3K-Orientierung (Kompetenz, Komplexität, Kriterien) (1)Kompetenzorientierung (2)Komplexität und Aufgabenkultur (3)Kriterien als Grundlage kriterialer Leistungsbeurteilung 3.Flexible Differenzierung 4.Lernseitigkeit

7 Inhalt und Aufbau In D, E, M ident D, E, M spezifisch

8 Was? Struktur der Themen Der Kern der Sache School Walkthrough: Ermittlung des IST-Standes Was ist …. ? Umsetzung in der Praxis (fachspezifisch)

9 Was? Weiterführende Literatur Denkpausen Kompakte Erklärungen

10 Was? Eingebaute Werkezuge

11 Kompetent sein = Handeln können Lernabschnitt (rückwärts) planen. Starke lebensrelevante Lerninhalte. Entwicklung der Handlungsbereiche in komplexen Lernaufgaben. Kompetenzen entlang von Handlungsbereichen in Leistungsaufgaben sichtbar machen. 4.0 Skalen: Leistungen entlang von Kriterien auf drei Qualitätsstufen beschreiben. Mathe matik Darstellen, Modell bilden Rechnen, Operieren Inter pretieren Argu- mentieren Begrün den Deutsch Zuhören, Sprechen LesenSchreiben Sprachbe- wusstsein Englisch zusammen- hängend sprechen an Gesprächen teilnehmen LesenSchreibenHören

12 Für einen kompetenzorientierten Mathematikunterricht heißt das, ihn zu allererst mit der Brille auf die Handlungsbereiche zu sehen und nicht (wie bisher überwiegend) den Fokus auf die Inhaltsbereiche zu legen.

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14 Arbeit mit Praxiseinblicken Mögliche Settings – Mit Fachkollegium des eigenen (Ldin) Hauptfaches (zu zweit, dritt, viert,…) – Mit einem „fremden“ Fachkollegium – Mit Fachkoordinatoren – Mit Vertretern aller Fächer – Alle Lehrer (Konferenz, päd. Konferenz) – Pädagogische/r Tag/e Prozesscharakter Förderliche Rückmeldekultur – Aufgabe – Prozess – Selbststeuerung – Lob, Feedback, Response

15 „Die lernende Schule bedient sich ihrer fraktalen Struktur und setzt die Strategien ein, die die größte Hebelwirkung erzielen“ Schratz M., Steiner-Löffler U. (1999): Die lernende Schule. Beltz Prinzip Selbstähnlichkeit PRÄSENTIEREN DENKEN AUSTAUSCHEN

16 (Königs-?) Variante Pädagogische Konferenzen 4 Pädagogische Konferenzen über 1 Schuljahr verteilt Themen: 1. Rückwärtiges Lerndesign 2. Kompetenz, Aufgaben 3. Aufgabenkultur, Komplexität 4. Weiterarbeit an einem Entwicklungsschwerpunkt

17 Pädagogische Konferenz 1 Pädagogische Konferenz 2 Pädagogische Konferenz 3 Pädagogische Konferenz 4 oder Fachkonferen z(en) Rückwärtiges Lerndesign WAS Was ist Lerndesign? Die rückwärtige Jahresplanung Umsetzung in D, E, M PLG-Arbeit WIE Kooperativer Dreischritt Austausch unter Fachkolleg/inn/en Kompetenz, Aufgaben WAS Was ist Kompetenz? Merkmale einer kompetenz-, handlungsorientierten und komplexen Aufgabenstellung Umsetzung in D, E, M WIE Partnerpuzzle PLG Entwicklugsschwerpunkt des Kollegiums / des Fachteams WAS Vereinbartes Entwicklungsthema WIE Feedback (Teamteaching) PLG Aufgabenkultur – Komplexität WAS Kriterien School Walkthrough Beurteilungsraster WIE Gruppenpuzzle PLG

18 Was ist Lerndesign Die rückwärtige Jahres- planung Umsetzung in D, E, M PLG-Arbeit Konf I Erarbeitung von RW Lerndesigns Erprobung PLG Was ist Kompetenz? Merkmale einer kompetenz-, handlungs- orientierten und komplexen Aufgaben- stellung Umsetzung in D, E, M Konf II Analyse von Aufgaben Erstellung von Aufgaben Erprobung PLG Kriterien School Walkthrough Beurteilungs- raster Konf III

19 Pädagogische Konferenz 1 Pädagogische Konferenz 2 Pädagogische Konferenz 3 Pädagogische Konferenz 4 oder Fachkonferenz(en) Rückwärtiges Lerndesign WAS Was ist Lerndesign? Die rückwärtige Jahresplanung Umsetzung in D, E, M PLG-Arbeit WIE Kooperativer Dreischritt Austausch unter Fachkollegen / Fachkolleginnen

20 Lies bitte folgende Kapitel der Praxiseinblicke durch: Was ist Lerndesign? (S. 4) Die rückwärtige Jahresplanung (S. 5) Überlege für dich alleine oder gemeinsam mit deiner Fachkollegin / deinem Fachkollegen: Wie viel Raum und Zeit gebe ich dem Verstehen in meinem Unterricht? Wie mache ich meinen Schülerinnen und Schülern die Lernziele transparent? Wissen sie um die (Reise-)Ziele? Wie gestalte ich Jahresplanungen? Wie entstehen sie? Welchen Sinn siehst du in Jahresplanungen? Was sind für dich die wesentlichen Punkte, die enthalten sein müssen? Werden deine Jahrespläne nach „Absegnung“ durch die Schulleitung schubladisiert oder sind sie Begleiter durch das Schuljahr, auf die du immer wieder zurückgreifst? Wo stehst du in deiner Kompetenzentwicklung zum Bereich „Lerndesignarbeit“? Treffe eine Einschätzung anhand des School Walkthrough-Rasters. DENKEN AUSTAUSCHEN

21 DENKEN Umsetzung in Mathematik: S Umsetzung in Englisch: S Umsetzung in Deutsch: S

22 AUSTAUSCHEN PRÄSENTIEREN Diskussion im Plenum

23 P L G G emeinschaft L ern P rofessionelle

24 Wir lernen Mit- einander Für- einander Von- einander

25 Als professionelle Lerngemeinschaften werden Lehrer/innen- Teams bezeichnet, die sich vertieft mit dem Lernen von Schülerinnen und Schülern auseinandersetzen ihren eigenen Unterricht weiterentwickeln und hierbei gezielt auf Rückmeldungen durch Kollegen / Kolleginnen setzen ihren Unterricht nicht als Privatsache betrachten und zu ihrer Verantwortung für das Lernen der Schülerinnen und Schüler stehen. Lipowski F., Rzejak D. (2014): Lehrerfortbildung wirksam gestalten. Lernende Schule 68/2014

26 Wann gelingt PLG - Arbeit? Vertrauen Lernende Haltung Kleine Gruppen

27 Schritt 1 Eine Person fängt an und präsentiert die eigene Erprobung. (2 Min) Schritt 2 Die TN fragen nach. (2 Min) Schritt 3 Diskussion der TN: sie geben Feedback zum Gehörten (Fragen, Anmerkungen, Beispiele); der/die Präsentator/in hört zu und macht sich Notizen. (7 Min) Schritt 4 Wiederholung Schritte 2-4 für jede/n Teilnehmer/in. Schrit 5 Moderator/in fasst zusammen und hält die Ergebnisse der einzelnen Mitglieder auf Kärtchen fest.

28 Erprobungsaufgabe Erstellt ein Lerndesign – Zu zweit, dritt – In einer Fachkonferenz – Ressource: Lerndesignformular Austausch bei der nächsten päd. Konferenz

29 /glossary/view.php?id=2473&mode =entry&hook=1744

30 Pädagogische Konferenz 1 Pädagogische Konferenz 2 Pädagogische Konferenz 3 Pädagogische Konferenz 4 oder Fachkonferenz(en) Kompetenz, Aufgaben WAS Was ist Kompetenz? Merkmale einer kompetenz-, handlungsorientierten und komplexen Aufgabenstellung Umsetzung in D, E, M WIE Partnerpuzzle PLG

31 Aufgabenkultur Pädagogische Konferenz 2 Konferenz – PLG Austausch zu den Erprobungsaufgaben (RW LD) – Aufgabenkultur Inhalte – School Walkthrough – Was ist Kompetenz? – Merkmale einer kompetenz-, handlungsorientierten und komplexen Aufgabenstellung (Partnerpuzzle) Arbeit und Austausch mit den Texten (Partnerpuzzle) – Partnerpuzzle Austausch der fachspez. Umsetzung Erprobung – Aufgaben analysieren – Aufgaben erstellen (präzise Arbeitsaufträge)

32 Schritt 1 Eine Person fängt an und präsentiert die eigene Erprobung. (2 Min) Schritt 2 Die TN fragen nach. (2 Min) Schritt 3 Diskussion der TN: sie geben Feedback zum Gehörten (Fragen, Anmerkungen, Beispiele); der/die Präsentator/in hört zu und macht sich Notizen. (7 Min) Schritt 4 Wiederholung Schritte 2-4 für jede/n Teilnehmer/in. Schrit 5 Moderator/in fasst zusammen und hält die Ergebnisse der einzelnen Mitglieder auf Kärtchen fest.

33 A: Was ist Kompetenz? (M S. 33; D: S. 25; E: S. 16 B: Merkmale einer kompetenz-, handlungsorientierten und komplexen Aufgabenstellung (M S. 41f; D: S. 34f; E: S. 23f) Bearbeite bitte den Text A bzw. den Text B. (Lesen, Schlüsselwörter markieren, Mind map erstellen) (Einzelarbeit, 5 min). Endprodukt: Stichwortzettel, Mind map,… Verbessere im Austausch mit einer / einem „themengleichen“ Lernpartner/in die Qualität deiner Vorbereitung AUSTAUSCHEN I DENKEN A referiert Thema A, B notiert Stichworte B referiert Thema B, A notiert Stichworte AUSTAUSCHEN II

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35 Arbeit mit Umsetzungsbeispielen in den Praxiseinblicken Beispiele in den Praxiseinblicken – Mathematik Komplexität: S. 45; Aufgaben: S. 47 (Autos im Stau), S. 48 (Bike to school) – Deutsch Komplexität: S. 37 Aufgaben: S. 39 f. – Englisch Komplexität: S. 27; Aufgaben: S. 29 ff. Setting (Partnerpuzzle) – Austausch in Vierergruppen innerhalb eines Faches – Austausch in fachgemischten „Verschnittgruppen“

36 Pädagogische Konferenz 1 Pädagogische Konferenz 2 Pädagogische Konferenz 3 Pädagogische Konferenz 4 oder Fachkonferenz(en) Aufgabenkultur – Komplexität WAS Kriterien School Walkthrough Beurteilungsraster WIE Gruppenpuzzle PLG

37 Schritt 1 Eine Person fängt an und präsentiert die eigene Erprobung. (2 Min) Schritt 2 Die TN fragen nach. (2 Min) Schritt 3 Diskussion der TN: sie geben Feedback zum Gehörten (Fragen, Anmerkungen, Beispiele); der/die Präsentator/in hört zu und macht sich Notizen. (7 Min) Schritt 4 Wiederholung Schritte 2-4 für jede/n Teilnehmer/in. Schrit 5 Moderator/in fasst zusammen und hält die Ergebnisse der einzelnen Mitglieder auf Kärtchen fest.

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39 S. 62: Kriterien als Grundlage von Beurteilung S. 63: School Walkthrough: Ermittlung des IST- Standes S. 44 Was ist ein Kriterium? S. 44 Transparenz in der Leistungsbeurteilung S. 38 Beurteilungsraster zur Dokumentation und Beurteilung von Kompetenzentwicklung Gruppenpuzzle Phase 1: Individuelle Erarbeitung

40 Gruppenpuzzle Phase 2: Kooperative Erarbeitung

41 Gruppenpuzzle Phase 3: Vermittlung (Instruktion) S. 62: Kriterien als Grundlage von Beurteilung S. 63: School Walkthrough: Ermittlung des IST- Standes S. 44 Was ist ein Kriterium? S. 44 Transparenz in der Leistungsbeurteilung S. 38 Beurteilungsraster zur Dokumentation und Beurteilung von Kompetenzentwicklung

42 Pädagogische Konferenz 1 Pädagogische Konferenz 2 Pädagogische Konferenz 3 Pädagogische Konferenz 4 oder Fachkonferenz(en) Entwicklugsschwerpunkt des Kollegiums / des Fachteams WAS Vereinbartes Entwicklungsthema WIE Feedback (Teamteaching) PLG

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44 Projektmanagement Ziele klar definieren – Was wollen wir überhaupt – Kernideen, Kernfragen – Wissen, Verstehen, Tun können – „Wunderfrage“: woran werde(n) ich (wir) in 1 (2, 3,…) Jahren erkennen, dass wir unsere Ziele erreicht haben? Die Arbeit mit den Praxiseinblicken - strukturiert, vorausschauend planen – Ein Zeitplan für das kommende Schuljahr (für die kommenden 2 Jahre) – Maßnahmen – Beteiligte – Verantwortliche Der rote Faden – Prozess für alle transparent machen – IST-Stand – WARUM Rollen definieren – Wer ist wofür verantwortliche? – Doppelfunktionen hinterfragen – Rolle SL – LD – Rolle LD (Fachberatung, Prozessbegleitung, Komplementärberatung)

45 Welche Schritte nehmen wir uns in der Arbeit mit Praxiseinblicken vor? Woran werde ich erkennen, dass wir diesen Schritt erfolgreich umgesetzt haben? Wie setzte ich diesen Schritt um ? Wie überprüfe ich die erfolgreiche Umsetzung dieses Schrittes ? Unsere Schritte

46 Projektmanagement SeptemberOktoberNovemberDezemberJännerFebruarMärzAprilMaiJuni Arbeitsschritt Pädagogische Konferenzen Erprobungsphasen Fachkonferenz D Fachkonferenz E Fachkonferenz M Besprechung teacher leader

47 Kommunikation, Konflikte Rahmenbedingungen schaffen Für Diskussion, Denken, Entwicklung – Zeitgefäße für Teambesprechungen im Stundenplan verankern – Unterrichtsfreier Nachmittag für Teamarbeit – Regelmäßige PLG Ängste und Bedenken ernst nehmen – Bedenken und Ängsten Raum geben – Umweltanalyse im Vorfeld Transparenz im Prozess schaffen – Einbeziehung aller – Regelmäßige Rückmeldeschleifen Feedback, Response Kommunikation gestalten – Kommunikative Konferenzformen – Kooperatives Lernen (Selbstähnlichkeit)

48 In Wechselwirkungen systemisch denken Wechselwirkungen erkennen und mitdenken – Auswirkungen antizipieren Teamteaching Klassen-, Schulstufen-, Fachteams – Weg vom einfachen „Ursache – Prinzip“ Eigene Schule im Kontext betrachten – der bundesweiten NMS Entwicklung – Gesellschaftliche Veränderungen Bildung wird immer mehr vererbt Chancengerechtigkeit Eigene Schule als gemeinsames System betrachten – Unsere Schule als lernende Organisation – Verantwortung aller – Von „Ich und meine Klasse“ zu „Wir und unsere Schule“

49 In Teamstrukturen handeln Rückwärtige Planung – Mit Teamteachingpartner/in – In Fachteams – Im gesamten Kollegium Produktiv und zielgerichtet in Teams arbeiten – Um das Wesentliche, den Kern herauszuarbeiten – Um Verstehen zu verwahrscheinlichen („Understanding by Design“) Andere Strukturen als sinnvolle Notwendigkeiten begreifen – Shared leadership (SLin, Ldin, SQAbeauftragte, Kulturbeauftragte – Teacher leadership (Ldin)

50 Führung als unterstützende Struktur sehen Weg vom Autonomie – Paritäts – Syndrom – Haltung – Übergabe und Übernahme von Verantwortung ist keine Bedrohung Koordination, Leitung, Moderation, Führung – Erleichtern Prozesse – unabdingbar

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52 FÜHRUNG ALS UMGANG MIT WIDERSTAND UND SKEPSIS Paul Lahninger: Widerstand als Motivation (2005) Aufbereitet von Christoph Hofbauer u. Tanja Westfall-Greiter

53 Wahrnehmung der eigenen Befindlichkeit –Von einem unsicheren Platz aus lässt sich schwerlich arbeiten –Vor dem Kontakt mit den „Widerständlern“ ist der Kontakt mit sich selbst wichtig –sich rasch ins Gespräch stürzen ergibt keinen Sinn

54 Wie geht es dir, wenn du es mit „Widerständlern“ zu tun hast? Ich komme mit ihnen gut zurecht wenn... Ich habe große Schwierigkeiten wenn … Ich lehne sie ab wenn … Für mich ist eindeutig die Grenze der Belastbarkeit erreicht… Austausch im „Dynamischen Duo“ AUSTAUSCHEN I DENKEN Das möchten wir mit der Gruppe teilen… Dazu brauchen wir die „Weisheit der Vielen“… PRÄSENTIEREN

55 Wie schätzt du dich selbst – im Großen und Ganzen – im Umgang mit Widerstand ein? Ich finde, Widerständler blockieren den Prozess. Ich achte auf Ausgewogenheit und bin bestrebt, Konsens zu erreichen. Durch Widerstand fühle ich mich besonders herausgefordert. Ich freue mich über die Vielfalt der Meinungen. Ich bin meist sehr auf Harmonie bedacht Bei Kontroversen fühle ich häufig ein Unbehagen. Ich finde, Widerstand ist das Salz in der Suppe. Ich halte mich heraus. Widerstand reizt mich zum Widerstand. DENKEN

56 Wie schätzt du dich selbst – im Großen und Ganzen – im Umgang mit Widerstand ein? Austausch im „Dynamischen Duo“ AUSTAUSCHEN I DENKEN Das möchten wir mit der Gruppe teilen… Dazu brauchen wir die „Weisheit der Vielen“… PRÄSENTIEREN

57 Persönliche Nachteile Persönliche Vorteile Nachteile für die Organisation Vorteile für die Organisation 40% Bremser/innen 5% Widerständler /innen 15% Träger/innen der Idee 40% Skeptiker /innen Skepsis gegenüber Veränderung Niklas Luhmann: Organisation und Entscheidung (2000)

58 Symptome von Widerstand verbal (Reden) non-verbal (Verhalten) aktiv (Angriff) passiv (Flucht) K. Doppler/ Ch. Lauterburg: Change Management: Den Unternehmenswandel gestalten (1999)

59 Symptome von Widerstand verbal (Reden) non-verbal (Verhalten) aktiv (Angriff) passiv (Flucht) Lustlosigkeit: Unaufmerksamkeit Müdigkeit Fernbleiben Innere Emigration Krankheit

60 Symptome von Widerstand verbal (Reden) non-verbal (Verhalten) aktiv (Angriff) Aufregung: Unruhe Streit Intrigen Gerüchte Cliquenbildung passiv (Flucht) Lustlosigkeit: Unaufmerksamkeit Müdigkeit Fernbleiben Innere Emigration Krankheit

61 Symptome von Widerstand verbal (Reden) non-verbal (Verhalten) aktiv (Angriff) Aufregung: Unruhe Streit Intrigen Gerüchte Cliquenbildung passiv (Flucht) Ausweichen: Schweigen Bagetellisieren Blödeln Ins Lächerliche ziehen Unwichtiges debattieren Lustlosigkeit: Unaufmerksamkeit Müdigkeit Fernbleiben Innere Emigration Krankheit

62 Symptome von Widerstand verbal (Reden) non-verbal (Verhalten) aktiv (Angriff) Widerspruch: Gegenargumentation Vorwürfe Drohungen Polemik Sturer Formalismus Aufregung: Unruhe Streit Intrigen Gerüchte Cliquenbildung passiv (Flucht) Ausweichen: Schweigen Bagetellisieren Blödeln Ins Lächerliche ziehen Unwichtiges debattieren Lustlosigkeit: Unaufmerksamkeit Müdigkeit Fernbleiben Innere Emigration Krankheit

63 Widerstand bildet aufzugreifende Strukturelemente innerhalb der Organisation ab. Nichtbeachtung von Widerstand … … führt zu Blockaden und Kränkungen. Der Prozess kommt zum Stillstand. Unterschiede ansehen und besprechbar machen. Widerstand lässt Unterschiede sichtbar werden. Mit dem Widerstand, nicht gegen ihn arbeiten

64 Ebenen des Widerstands Haben die Betroffenen die Motive, Ziele, Hintergründe, … verstanden??? Ja Die Betroffenen haben verstanden, worum es geht, glauben mir aber den Inhalt / Nutzen / Notwendigkeit nicht Ja Die Betroffenen haben verstanden, worum es geht, glauben mir auch, erwarten sich jedoch keine positiven bzw. sogar negative persönliche Konsequenzen Ja: Was ist dein kleinster Beitrag? Pseudo – „Nein“: Worüber sprechen wir??? Ebene 1, 2 oder 3 Nein: erleben lassen, mitnehmen, Nein: Information, Transparenz, …

65 Harmoniebedürfnis vs. Konfliktbereitschaft Was sind deine persönlichen Harmonisierungsstrategien? … versachlichen … … verstehen … … abtauchen … … wegdelegieren … … verschieben … …………………

66 … wider den persönlichen Widerstand … Die Angst davor, was passiert, wenn nix passiert (= nicht gelernt wird, wenn man also weitermacht wie bisher), muss größer sein als die Angst, etwas Neues zu lernen. Die Mitglieder einer Organisation müssen wahrnehmen können, dass die bestehende Weise, die Dinge zu tun, nicht mehr länger funktioniert. Diese Art von Angst ist eine konstruktive Motivation für Veränderungen. Die "Verunsicherungsinformationen" und -daten müssen klar erkennbar, allen zugänglich und überzeugend sein. Veränderungsmotivation entsteht aber in diesem Fall nur dann, wenn man selbst erkennt, dass etwas für einen persönlich ganz Wichtiges nicht passiert, wenn man nicht etwas Neues dazulernt. Schein, Edgar (1995). Unternehmenskultur. Frankfurt/Main: Campus.

67 Leitlinien für effektiven Widerstand Für Überforderung sorgen (alles soll sich in zwei Monaten ändern) Rasch Symptome beseitigen (und damit das Problem ungelöst lassen) Stets bei den Anderen Probleme sehen Jede/r soll sich allein ändern (keinen Rahmen schaffen) Wer hat sich das denn schon wieder einfallen lassen? (personalisieren!) Einsame Beschlüsse fassen Misstrauen gegen Selbstorganisation "Spielregeln" nicht diskutieren 67 Wider- stand

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70 Nähemensch Braucht andere Menschen Kümmert sich gerne um sie Schafft Beziehung Gefahr: Verlust des eigenen Ich-Gefühls

71 Distanzmensch Braucht Freiheit Beschäftigt sich viel mit sich selbst Kann mit sich selbst (alleine) gut leben Unverbindlichkeit Verlust von Nähe und Beziehung

72 Dauermensch Braucht Planung, Strukturen Ist verlässlich Erstarrung Verlust von Lebendigkeit

73 Wechselmensch Liebt Wandlung und Veränderung Das Unbekannte ist anziehend Gefahr: Chaos Verlust von Stabilität

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77 Phasen der Teamentwicklung Phase 1: Forming Forming: – Schöpfungsakt, Kennen lernen im Vordergrund Varianten: – Projektauftraggeber/in (PAG) definiert Projektleiter/in (PL) und Projektteammitglieder (PTM) – PAG definiert PL und Auswahlkriterien für PTM – PAG ruft Pj-StartWS ein - Teamzusammensetzung beim WS

78 Phase 2: Storming Storming: – Klärung der Territorien (Raum), der Einflussmöglichkeiten (Macht), der Rollen (Aufgaben) – PL muss Klärung und Ergebnisse herstellen (Verhaltensweisen, Strategien, Arbeitsverteilung)

79 Phase 3: Norming Norming: – Verfahrenssicherheit und Verhaltenssicherheit wird hergestellt – „die Ursache guter Ergebnisse ist nicht die Idee des einzelnen, sondern die Relativierung individueller Vorstellungen, damit Vernetzung möglich wird“

80 Phase 4: Performing Performing: – Klare Vereinbarungen der Normingphase werden erfüllt und übertroffen – Gemeinsamer starker Zusammenhalt – Kreative Problemlösungen bei Konflikten und Störungen

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82 Quellen Geisbauer, W. (2006). Reteaming. Handbuch zur lösungsorientierten Beratung. Heidelberg: Carl- Auer Schmid-Waldmann, C. (2011): Unterlagen zum Lehrgang „Schulentwicklungsberatung“ an der PH- OOE Hofbauer, C.; Westfall-Greiter, T.: Unterlagen zu den Bundesweiten Lernateliers.


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