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23.11.2011Christian Djeffal - AG ÖR III1 Wiederholung Welcher Theorienstreit rankt sich um Art. 32 III GG? Welche Positionen werden mit welchen Argumenten.

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1 Christian Djeffal - AG ÖR III1 Wiederholung Welcher Theorienstreit rankt sich um Art. 32 III GG? Welche Positionen werden mit welchen Argumenten vertreten? Was besagt das Lindauer Abkommen? Welche Rechtsverbindlichkeit kommt ihm zu?

2 Christian Djeffal - AG ÖR III2 A. Zulässigkeit I.Zuständigkeit des BVerfG, Art. 93 I Nr. 1 GG, § 13 Nr. 5 BVerfGG II.Beteiligtenfähigkeit, Art. 93 I Nr. 1 GG, § 63 BVerfGG 1. Aktiv: andere Beteiligte nach § 63 BVerfGG 2. Passiv: Beschluss von BReg getroffen III. Antragsgegenstand Maßnahme: Entscheidung des Tornado-Einsatzues

3 Christian Djeffal - AG ÖR III3 IV. Antragsbefugnis § 64 I BVerfGG Geltendmachung einer Verletzung oder unmittelbaren Gefährdung des Antragsstellers in durch das GG übertragenen Rechte. grds. eigene Rechte Fraktion kann im Wege der Prozessstandschaft Rechte des Bundestages geltend machen, siehe § 64 I BVerfGG

4 Christian Djeffal - AG ÖR III4 1.Verletzung von Art Verletzung von (Art. 24 II GG i.V.m.) Art. 59 II 1 Alt. 1 GG durch Fortentwicklung des NATO-Vertrages V. Form und Frist §§ 23 I, § 64 III BVerfGG VI. Zwischenergebnis

5 Christian Djeffal - AG ÖR III5 B. Begründetheit Wenn der Beschluss der Bundesregierung über die Entsendung der Tornados die P Fraktion in ihren organschaftlichen Rechten aus (Art. 24 II GG i.V.m.) Art. 59 II 1 Alt. 1 GG verletzt

6 Christian Djeffal - AG ÖR III6 Exkurs: Art. 59 II GG Politische Verträge, Art. 59 II 1 Alt. 1 GG: nur hochpolitische Verträge, die die staatliche Grundordnung in besonderer Weise betreffen (eng auszulegen); Gesetzesinhaltliche Verträge, Art. 59 II 1 Alt. 2 GG: Verträge, die eine Gesetzgebungskompetenz zum Gegenstand haben;

7 Christian Djeffal - AG ÖR III7 I.Abschluss des NatoV Militärbündnis bzw. System kollektiver Sicherheit ein politischer Vertrag gem. Art. 59 II 1 Alt. 1 GG Zustimmung des Bundestages in Form eines Vertragsgesetzes erforderlich diese Zustimmung durch Beitritt der BRD zur NATO bereits 1955 erfolgt

8 Christian Djeffal - AG ÖR III8 II. Änderung des NATO-Vertrags 1. Explizit (-) 2. Konkludent Kein Hinweis auf Änderungswillen der Parteien Erscheinungsbild der Friedensbedrohung kann sich ändern (Ost-West Konflikt Friedensbedrohung) NATO-Vertrag darauf angelegt auf diese Änderungen reagieren zu können bloße Vertragsfortentwicklung

9 Christian Djeffal - AG ÖR III9 Vertragsfortentwicklung –Im Wege der Auslegung –Art. 31 WVK –Siehe insbesondere III (a) & (b) Vertragsänderung –Art. 39 WVK –Explizit oder konkludent –BVerfG stellt auf Manifestationen des Änderungswillens ab

10 Christian Djeffal - AG ÖR III10 3. Verletzung der Mitwirkungsrechte der Bundesregierung (P) Mitwirkungsrechte des Bundestages auch außerhalb von Vertragsänderungen? pro: Demokratische Legitimation contra: Einschränkung von Handlungsfreiheit und Effektivität der Exekutive Grundsatz Kompetenz der Bundesregierung zur Konkretisierung und Fortbildung völkerrechtlicher Verträge

11 Christian Djeffal - AG ÖR III11 Ausnahme: Grenze: Wesentliche Abweichung von Vertragsgrundlage und Identität des Vertrags einfacher Verstoß gegen Vertragsvorschriften genügt nicht Subsumtion

12 Christian Djeffal - AG ÖR III12 EXKURS Zusatzfragen: Nehmen Sie an, der NATO-Vertrag wäre tatsächlich konkludent geändert worden, ohne dass auf nationaler Ebene der Bundestag beteiligt worden wäre. Was wäre die Folge? Und wenn der Bundestag beteiligt worden wäre, aber die notwendige Mehrheit für ein Vertragsgesetz nicht zustande gekommen wäre?

13 Christian Djeffal - AG ÖR III13 Welche Instrumente für die politische Kontrolle der Bundesregierung stehen dem Bundestag trotz seiner beschränkten Kompetenzen im Fall der Fortentwicklung völkerrechtlicher Verträge zur Verfügung?


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