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Luftrecht, Luftverkehrsrecht, Flugsicherheitsvorschriften Referent Thomas Friese BVL - Ultraleichtflugschule DAeC Reg. Nr. 2062 Theorieausbildung.

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1 Luftrecht, Luftverkehrsrecht, Flugsicherheitsvorschriften Referent Thomas Friese BVL - Ultraleichtflugschule DAeC Reg. Nr Theorieausbildung

2 1.Rechtsvorschriften 2.Nationale u. Internationale Organisationen der Luftfahrt 3.Veröffentlichungen der Luftfahrtbehörden 4.Flugplätze 5.Ultraleichtflugzeuge, Ausrüstung 6.Luftfahrtpersonal 7.Teilnahme am Luftverkehr 8.Haftung des Flugzeugführers und Versicherungspflicht des Halters 9.Straftaten, Ordnungswidrigkeiten BVL - Ultraleichtflugschule DAeC Reg. Nr Theorieausbildung Referent: Thomas Friese

3 1.Rechtsvorschriften des Luftverkehrs BVL - Ultraleichtflugschule DAeC Reg. Nr Theorieausbildung Referent: Thomas Friese LuftVG (Luft-Verkehrsgesetz) LuftVZO (Luft-Verkehrszulassungsordnung) LuftVO (Luft-Verkehrs-Ordnung) LuftPers V ( Luftfahrt-Personal-Verordnung) LuftBO (Luft-Betriebs-Oordnung) LuftGerPV (Verordnung zur Prüfung von Luftfahrtgerät)

4 1.Rechtsvorschriften des Luftverkehrs BVL - Ultraleichtflugschule DAeC Reg. Nr Theorieausbildung Referent: Thomas Friese LuftVG (Luft-Verkehrsgesetz) Wichtigste Rechtsvorschrift unterteilt in 3 Abschnitte 1.Luftverkehr 2.Haftpflicht 3.Straf- und Bußgeldvorschriften

5 1.Rechtsvorschriften des Luftverkehrs BVL - Ultraleichtflugschule DAeC Reg. Nr Theorieausbildung Referent: Thomas Friese LuftVZO (Luft-Verkehrszulassungsordnung) Regelt die Zulassung von Luftfahrzeugen, Flugplätzen und Zubehör sowie die Haftpflicht- und Unfallversicherung

6 1.Rechtsvorschriften des Luftverkehrs BVL - Ultraleichtflugschule DAeC Reg. Nr Theorieausbildung Referent: Thomas Friese LuftVO (Luft-Verkehrs-Ordnung) Enthält die Luftverkehrsregeln Und Pilotenpflichten

7 1.Rechtsvorschriften des Luftverkehrs BVL - Ultraleichtflugschule DAeC Reg. Nr Theorieausbildung Referent: Thomas Friese LuftPers V ( Luftfahrt-Personal-Verordnung) Regelt das Ausbildung und Prüfwesen

8 1.Rechtsvorschriften des Luftverkehrs BVL - Ultraleichtflugschule DAeC Reg. Nr Theorieausbildung Referent: Thomas Friese LuftBO (Luft-Betriebs-Ordnung) Enthält technische Betriebsvorschriften und Flugbetriebsvorschriften

9 1.Rechtsvorschriften des Luftverkehrs BVL - Ultraleichtflugschule DAeC Reg. Nr Theorieausbildung Referent: Thomas Friese LuftGerPV (Verordnung zur Prüfung von Luftfahrtgerät) Regelt die Muster-, Stück- und Nachprüfungen

10 2. Internationale Organisation der Luftfahrt BVL - Ultraleichtflugschule DAeC Reg. Nr Theorieausbildung Referent: Thomas Friese ICAO (International Civil Aviation Organisation Sonderorganisation der UNO mit Sitz in Montreal Besteht z.Z. aus 188 Mitgliedstaaten Entwicklung einheitliche Regelungen und Empfehlungen

11 2. Internationale Organisation der Luftfahrt BVL - Ultraleichtflugschule DAeC Reg. Nr Theorieausbildung Referent: Thomas Friese ICAO (International Civil Aviation Organisation regelt internationalen Verkehr für private Luftfahrzeuge Ein Flug im Ausland ist immer nach den Regeln desjenigen Staates durchzuführen, über dessen Gebiet geflogen wird

12 2. Internationale Organisationen der Luftfahrt BVL - Ultraleichtflugschule DAeC Reg. Nr Theorieausbildung Referent: Thomas Friese JAA (The European Joint Aviation Authorities) Vereinigung der Luftfahrtbehörden Europas. Sie arbeitet an der Vereinheitlichung der Vorschriften z.B. für Flugzeugbau und Ausbildung

13 2. Internationale Organisationen der Luftfahrt BVL - Ultraleichtflugschule DAeC Reg. Nr Theorieausbildung Referent: Thomas Friese EASA European Aviation Safety Agency Die EASA, mit Sitz in Köln, übernimmt die Hoheitsrechte der einzelnen in Europa angeschlossenen Länder, in der BRD Funktionen vom LBA. Ein neues, auf europäischer Ebene organisiertes Luftrecht wird eingeführt. Die Lizenzierung des nationalen PPL-N und der Luftsportgeräteführer bleibt nationales Recht

14 Nationale Organisation der Luftfahrt in der BRD BVL - Ultraleichtflugschule DAeC Reg. Nr Theorieausbildung Referent: Thomas Friese (BMVBW) Der Bundesminister für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen Die Lufthoheit liegt in der BRD bei der Bundesregierung. Das BMVBW ist untergliedert in Abteilungen Die Abteilung Luftfahrt ist in verschiedene Referate gegliedert

15 Nationale Organisation der Luftfahrt in der BRD BVL - Ultraleichtflugschule DAeC Reg. Nr Theorieausbildung Referent: Thomas Friese Das Luftfahrt-Bundesamt (LBA) Zuständig für die Prüfung der Lufttüchtigkeit von Luftfahrtgerät 1.Untersuchung von Störungen 2.Verhütung von Luftfahrzeug-Unfällen, ausgenommen UL 3.Auskunfterteilung über Luftfahrt-Personal 4.Mitwirkung des Such- und Rettungsdienstes 5.Aufsichtsbehörde der beauftragten Verbände DAeC und DULV

16 Nationale Organisation der Luftfahrt in der BRD BVL - Ultraleichtflugschule DAeC Reg. Nr Theorieausbildung Referent: Thomas Friese Die Deutsche Flugsicherung (DFS) Sie führt die Bewegungslenkung im Luftverkehr aus Kontrolle durch Fluglotsen Beratung von Piloten in der Luft durch Fluginformation (FIS) Beratung von Piloten am Boden, Flugberatungsdienst (AIS) Koordination von Flugrettungseinsätzen, Flugalarmdienst Veröffentlichung der Nachrichten für Luftfahrer (NFL) Veröffentlichung von NOTAMs

17 Nationale Organisation der Luftfahrt BVL - Ultraleichtflugschule DAeC Reg. Nr Theorieausbildung Referent: Thomas Friese Deutscher Wetterdienst (DWD) mit dem Flugwetterdienst Hat nur beratende Funktion

18 Nationale Organisation der Luftfahrt BVL - Ultraleichtflugschule DAeC Reg. Nr Theorieausbildung Referent: Thomas Friese Die örtlich zuständigen Luftfahrtbehörden der Länder. F ür Niedersachsen z.B. ist es die Bezirksregierung Weser-Ems, Oldenburg (NIOL) Sie nehmen im Auftrag des BMVBW eine Reihe von Aufgaben wahr Anerkennung von fliegerärztlichen Untersuchungsstellen Genehmigung von Flugplätzen § 6 LuftVG Erteilung von Außenstart- und Landeerlaubnis § 25 LuftVG Erteilung von Lizenzen aber nicht UL

19 Nationale Organisation der Luftfahrt BVL - Ultraleichtflugschule DAeC Reg. Nr Theorieausbildung Referent: Thomas Friese Deutscher Aero Club DAeC Deutscher Ultraleichtflugverband DULV Das BMVMB hat verschiedene hoheitliche Aufgaben im Zusammenhang mit Luftsportgeräten auf private Verbände übertragen

20 Nationale Organisationen der Luftfahrt BVL - Ultraleichtflugschule DAeC Reg. Nr Theorieausbildung Referent: Thomas Friese

21 Veröffentlichungen der Luftfahrtbehörden Zuständig ist die DFS BVL - Ultraleichtflugschule DAeC Reg. Nr Theorieausbildung Referent: Thomas Friese Nachrichten für Luftfahrer (NFL) NFL 1 betreffen die Durchführung des Flugbetriebes (Flugsicherung, Wetterdienst, Flugplätze usw.) NFL 2 betreffen Luftfahrtgerät und Luftfahrtpersonal und was nicht in NFL 1 einzuordnen ist.

22 Veröffentlichungen der Luftfahrtbehörden BVL - Ultraleichtflugschule DAeC Reg. Nr Theorieausbildung Referent: Thomas Friese NOTAM (Notice to airman) NOTAM Class 1 werden in engl. Sprache über das Flugfernmeldenetz verbreitet. Sie betreffen Anordnungen, Informationen u. Hinweise, deren sofortige Verbreitung notwendig ist. Wenn der Inhalt für einen längeren Zeitraum Gültigkeit hat, wird er zusätzlich in den Nachrichten für Luftfahrer und als NOTAM Class 2 in deutsch und englisch auf dem Postweg verbreitet.

23 Veröffentlichungen der Luftfahrtbehörden BVL - Ultraleichtflugschule DAeC Reg. Nr Theorieausbildung Referent: Thomas Friese Luftfahrt-Handbuch (AIP) (- Aeronautical Information Publication) Es ist eine Sammlung von Anordnungen, Informationen und Hinweisen für die Luftfahrt. Es enthält in deutscher und englischer Sprache Veröffentlichungen über wichtige Sachgebiete unter Berücksichtigung der Flugsicherungssysteme der BRD

24 Veröffentlichungen der Luftfahrtbehörden BVL - Ultraleichtflugschule DAeC Reg. Nr Theorieausbildung Referent: Thomas Friese Luftfahrt-Handbuch (AIP - VFR) (- Aeronautical Information Publication - Visual Flight Rules) Das Luftfahrthandbuch VFR ist ein Ergänzungsband zum Handbuch (AIP). Es enthält wichtige Anordnungen und Informationen für Flüge nach Sichtflugregeln und ist für die Vorbereitung und Durchführung von VFR-Flügen unersätzlich.

25 Veröffentlichungen der Luftfahrtbehörden BVL - Ultraleichtflugschule DAeC Reg. Nr Theorieausbildung Referent: Thomas Friese Luftfahrt-Handbuch (AIP - VFR) gliedert sich in folgende 3 Abschnitte mit folgendem Inhalt: Abschnitt GEN enthält allgemeine Informationen zur Durchführung des VFR-Flugbetriebes, so z.B.: Ausgewählte Berichtigungen zur ICAO-Karte 1: Anschriften der Luftfahrtbehörden mit deren Zuständigkeiten Anerkennung ausländischer Luftfahrerscheine

26 Veröffentlichungen der Luftfahrtbehörden BVL - Ultraleichtflugschule DAeC Reg. Nr Theorieausbildung Referent: Thomas Friese Fortsetzung zum Abschnitt GEN: Flugsicherungsausrüstung der Luftfahrzeuge Abkürzungsverzeichnis und Kartensymbole Flugplatz-Ortskennungen Zeiten der Sonnenauf- und untergänge Information zum Flugberatungsdienst (AIS) sowie zum Fluginformationsdienst (FIS) Redewendungen und Sprechgruppen für den Flugfunk Flugwetterinformationen für die VFR-Luftfahrt

27 Veröffentlichungen der Luftfahrtbehörden BVL - Ultraleichtflugschule DAeC Reg. Nr Theorieausbildung Referent: Thomas Friese Abschnitt ENR (ENRoute Information): Angaben zur Luftraumklassefizierung, Flugverkehrsdienste und Flugbedingungen Höhenmesser-Einstellungen bei Reiseflügen Transponderschaltungen Flugplanaufgabe und Hinweise zum Formular ausfüllen Liste der Funknavigationsanlagen mit techn. Daten Gebiete mit Flugbeschränkungen

28 Veröffentlichungen der Luftfahrtbehörden BVL - Ultraleichtflugschule DAeC Reg. Nr Theorieausbildung Referent: Thomas Friese Abschnitt AD (Aerodromes) unterteilt in AD-1, AD-2: AD-1 Verhalten an kontrollierten und unkontrollierten Plätzen Angaben zu ATIS und Anflughilfen (PAPI) Landungen und Starts ziviler Flugzeuge auf Militärplätze Signale für den Flugplatzverkehr (Bodensignale usw.)

29 Veröffentlichungen der Luftfahrtbehörden BVL - Ultraleichtflugschule DAeC Reg. Nr Theorieausbildung Referent: Thomas Friese Abschnitt AD (Aerodromes) unterteilt in AD-1, AD-2: AD-2 Liste der Flugplätze mit näheren Einzelheiten (Zulassungen, Betriebszeiten, Adressen, Bodendienste Sichtflugkarten mit Platzrunden und Flugplatzkarten Luftfahrthandbuch-Berichtigungen (AIP AMDT) von permanenter Natur werden im Abstand von 4 Wochen herausgegeben

30 Veröffentlichungen der Luftfahrtbehörden Zuständig ist die DFS BVL - Ultraleichtflugschule DAeC Reg. Nr Theorieausbildung Referent: Thomas Friese Nachrichten für Luftfahrer (NFL) NFL 1 betreffen die Durchführung des Flugbetriebes (Flugsicherung, Wetterdienst, Flugplätze usw.) NFL 2 betreffen Luftfahrtgerät und Luftfahrtpersonal und was nicht in NFL 1 einzuordnen ist.

31 Veröffentlichungen der Luftfahrtbehörden Zuständig ist die DFS z.B. BVL - Ultraleichtflugschule DAeC Reg. Nr Theorieausbildung Referent: Thomas Friese

32 Veröffentlichungen der Luftfahrtbehörden BVL - Ultraleichtflugschule DAeC Reg. Nr Theorieausbildung Referent: Thomas Friese Luftfahrtinformationsrundschreiben (Aeronautical Information Circular – AIC) AIC sind Informationen für die Luftfahrt, die gemäß ICAO Anhang 15 weder im Luftfahrthandbuch noch als NOTAM zu veröffentlichen sind. Sie beinhalten internationale Informationen im rechtlichen und techn. Bereich die der Flugsicherheit zweckdienlich sind

33 Veröffentlichungen der Luftfahrtbehörden BVL - Ultraleichtflugschule DAeC Reg. Nr Theorieausbildung Referent: Thomas Friese VFR Bulletin Aus VFR-Bulletin wird VFReBulletin! Zugunsten des neuen elektronischen VFR-Bulletins wird das bisherige gedruckte VFR-Bulletin zum 31. Januar 2008 eingestellt. Mit dem neuen elektronischen VFR-Bulletin (VFReBulletin) ist es möglich, im Rahmen der Flugvorbereitung flugstreckenbezogene NOTAM für VFR-Flüge in Deutschland, Österreich und der Schweiz grafisch oder in Textform anzeigen zu lassen.

34 Veröffentlichungen der Luftfahrtbehörden BVL - Ultraleichtflugschule DAeC Reg. Nr Theorieausbildung Referent: Thomas Friese VFR Bulletin Es beinhaltet ausgewählte NOTAM, Auszüge aus Supplements und AIC sowie praxisbezogene Empfehlungen bezüglich Einrichtung, Zustand oder Veränderungen von Anlagen, Diensten, Verfahren oder Gefahren

35 Veröffentlichungen der Luftfahrtbehörden BVL - Ultraleichtflugschule DAeC Reg. Nr Theorieausbildung Referent: Thomas Friese Luftfahrtkarten ICAO 1: (Aeronautical Chart ICAO) Das Gebiet der BRD ist auf 8 Blätter aufgeteilt. Die mehrfarbigen Navigationskarten enthalten auf der Grundkarte: Siedlungsbild, Verkehrswege, Gewässernetz, Geländedarstellung (Höhenlinien, Schummerung und Höhenpunkte, Waldaufdruck, andere Geländemerkmale und Grenzen

36 Veröffentlichungen der Luftfahrtbehörden BVL - Ultraleichtflugschule DAeC Reg. Nr Theorieausbildung Referent: Thomas Friese Luftfahrtkarten ICAO 1: (Aeronautical Chart ICAO) Der mehrfarbige Flugsicherungsaufdruck enthält: Luftraumstruktur, Flugbeschränkungs- und Gefahrengebiete Sprechfunkfrequenzen usw., Flugplätze, Funknavigationsanlagen, Luftfahrthindernisse, Tieffluggebiete usw.

37 Veröffentlichungen der Luftfahrtbehörden BVL - Ultraleichtflugschule DAeC Reg. Nr Theorieausbildung Referent: Thomas Friese Luftfahrtkarten ICAO 1: Die Karten müssen laufend vom Luftfahrzeugführer berichtigt werden entsprechend den Veröffentlichungen im AIP VFR, NOTAMs und VFR Bulletin Die Karten erscheinen jährlich neu

38 Veröffentlichungen der Luftfahrtbehörden BVL - Ultraleichtflugschule DAeC Reg. Nr Theorieausbildung Referent: Thomas Friese Luftfahrtkarten im Luftfahrthandbuch AIP VFR Die Sichtflugkarten-ICAO für Verkehrsflughäfen, kontrollierte Flugplätze und Landeplätze enthalten festgelegte An- und Abflugverfahren (bei Landeplätzen die zu fliegenden Platzrunden) Die festgelegten Verfahren sind Anordnungen der zuständigen Luftfahrtbehörden, die unbedingt zu befolgen sind. Verstöße sind Ordnungswidrigkeiten unter Umständen Straftaten

39 Flugplätze Arten der Flugplätze und deren Genehmigung BVL - Ultraleichtflugschule DAeC Reg. Nr Theorieausbildung Referent: Thomas Friese Die rechtlichen Grundlagen für die Flugplätze sind im LuftVG, in der LuftVZO und was Außenstarts und Außenlandungen betrifft teilweise auch in der LuftVO enthalten. Wir unterscheiden dabei: Flughäfen, Sonderflughäfen Verkehrs-Landeplätze, Sonder-Landeplätze Segelfluggelände UL-Landeplätze

40 Flugplätze und deren Genehmigung Flugplatzzwang BVL - Ultraleichtflugschule DAeC Reg. Nr Theorieausbildung Referent: Thomas Friese Luftfahrzeuge dürfen grundsätzlich nur auf den für sie genehmigten Flugplätzen und den dafür festgelegten Start- und Landebahnen starten und landen und nur innerhalb der Betriebsstunden und außerhalb der Betriebsbeschränkungen

41 Flugplätze und deren Genehmigung Außenstarts und Außenlandungen BVL - Ultraleichtflugschule DAeC Reg. Nr Theorieausbildung Referent: Thomas Friese Bedürfen nach § 25 Abs. 1 LuftVG und § 15 LuftVO einer Außenstart- und/oder Außenlandeerlaubnis der zuständigen Landesluftfahrtbehörde. Die Zustimmung des Grundstückseigentümer bzw. des Flugplatzunternehmers bei Flugplätzen.

42 Flugplätze und deren Genehmigung Notlandungen Sicherheitslandungen BVL - Ultraleichtflugschule DAeC Reg. Nr Theorieausbildung Referent: Thomas Friese Nach 25 Abs. 2 LuftVG ist eine Außenlandeerlaubnis nicht erforderlich, wenn der Ort der Landung aus Gründen der Sicherheit oder zur Hilfeleistung bei einer Gefahr für Leib oder Leben einer Person erfolgt. Eine Sicherheitslandung ist nur aus Wettergründen und bei Einbruch der Dunkelheit erlaubt

43 Flugplätze und deren Genehmigung Notlandungen Sicherheitslandungen BVL - Ultraleichtflugschule DAeC Reg. Nr Theorieausbildung Referent: Thomas Friese In Fällen der Nothilfe bedarf auch der Wiederstart keine Erlaubnis, während der Wiederstart nach einer Notlandung immer erlaubnispflichtig ist. Sind bei einer Außenlandung Schäden entstanden, so kann der Grundstückseigentümer Schadenersatz beanspruchen. Die Besatzung ist auskunftspflichtig. Der Eigentümer darf den Abtransport bzw. den Wiederstart nicht verhindern. Alles andere sind Notlandungen. Ein Wiederstart ist nur mit Genehmigung der Luftfahrtbehörde gegebenenfalls erlaubt.

44 Ultraleichtflugzeuge, Ausrüstung Kennzeichen D – MXXX BVL - Ultraleichtflugschule DAeC Reg. Nr Theorieausbildung Referent: Thomas Friese Musterzulassung oder Einzelstückprüfung auf Lufttüchtigkeit Einhaltung der Bauvorschriften BFU Nachprüfung einmal im Jahr Nachprüfung bei einer größeren Instandhaltung Nachprüfung bei Änderung des Luftsportgerätes Nachprüfung auf Anforderung der beauftragten Stelle Vom Hersteller vorgeschriebene Stundenkontrollen Lufttüchtigkeitsanweisung (LTA)

45 Ultraleichtflugzeuge, Ausrüstung Kennzeichen D – MXXX BVL - Ultraleichtflugschule DAeC Reg. Nr Theorieausbildung Referent: Thomas Friese Maximale zulässige Abflugmassen Einsitzer 390 kg mit Rettungsgerät Doppelsitzer 450 kg mit Rettungsgerät mit Auflastung, Nachweis geführt 472,5 kg Rettungsgerät muss für das UL-Flugzeug zugelassen sein Funkgerät muss für den Flugfunkdienst zugelassen sein

46 Luftfahrtpersonal Lizenz SPL-F (Luftfahrerschein) für Luftsportgeräteführer BVL - Ultraleichtflugschule DAeC Reg. Nr Theorieausbildung Referent: Thomas Friese Die Ausbildung erfolgt unter Aufsicht der beauftragten Verbände DAeC und DULV in dafür zugelassenen Flugschulen in den Luftsportarten: a)Aerodynamisch gesteuerte UL – Flugzeuge b)Schwerkraftgesteuerte UL – Flugzeuge c)Hängegleiter d)Gleitsegel e)Motorisierte Gleitschirme

47 Luftfahrtpersonal Lizenz SPL-F (Luftfahrerschein) für Luftsportgeräteführer BVL - Ultraleichtflugschule DAeC Reg. Nr Theorieausbildung Referent: Thomas Friese Die Theoretische Ausbildung umfasst die Sachgebiete: 1.Luftrecht, Luftverkehrs-Flugsicherungsvorschriften 2.Navigation nach Sichtflugregeln 3.Meteorologie bzw. Wetterkunde 4.Aerodynamik 5.Technik, allgemeine Flugzeugkenntnisse, Pyrotechnik 6.Verhalten in besonderen Fällen 7.Menschliches Leistungsvermögen

48 Luftfahrtpersonal Lizenz SPL-F (Luftfahrerschein) für Luftsportgeräteführer BVL - Ultraleichtflugschule DAeC Reg. Nr Theorieausbildung Referent: Thomas Friese Die praktische Ausbildung umfasst : 1.Gesamtflugzeit von 30 Flugstunden 2.Davon 5 Stunden Alleinflug 3.Starts und Landungen auf verschiedenen Flugplätzen 4.Außenlandeübungen mit Fluglehrer 5.Mindesten 2 Überlandflüge 200 km mit Fluglehrer 6.Praktische Einweisung in das Verhalten in Notfällen 7.Überlandflüge ohne Fluglehrer

49 Luftfahrtpersonal Lizenz SPL-F (Luftfahrerschein) für Luftsportgeräteführer BVL - Ultraleichtflugschule DAeC Reg. Nr Theorieausbildung Referent: Thomas Friese Verlängerung / Entziehung der Erlaubnis Gültigkeit der Lizenz 60 Monate in Verbindung mit einem gültigen Tauglichkeitszeugnis. Die Rechte einer Lizenz dürfen nur ausgeführt werden, wenn in den letzten 24 Monaten 12 Flugstd. durchgeführt wurden. Davon 6 Std. als verantwortlicher Pilot mit 12 Starts u. Landungen. Ein Übungsflug von mindestens einer Stunde mit Fluglehrer muss darin enthalten sein.

50 Luftfahrtpersonal Lizenz SPL-F (Luftfahrerschein) für Luftsportgeräteführer BVL - Ultraleichtflugschule DAeC Reg. Nr Theorieausbildung Referent: Thomas Friese Passagierflugberechtigung Nach Scheinerhalt ist ein Nachweis zu erbringen von: Fünf Überlandflüge, davon mindestens zwei Überlandflüge mit Zwischenlandung über eine Gesamtstrecke von mindestens 200 km mit Fluglehrer, wovon einer als Prüfungsflug zu bestätigen ist.

51 Teilnahme am Luftverkehr Luftverkehrsregeln und - Vorschriften BVL - Ultraleichtflugschule DAeC Reg. Nr Theorieausbildung Referent: Thomas Friese Luftraumordnung gemäß LuftVG und LuftVO Der Luftraum ist nach den Regeln der ICAO aufgeteilt und hat diese in Luftraumklassen Bezeichnung A bis G aufgeteilt. Einige Lufträume sind in Deutschland nicht eingeführt.

52 Teilnahme am Luftverkehr Luftverkehrsregeln und - Vorschriften BVL - Ultraleichtflugschule DAeC Reg. Nr Theorieausbildung Referent: Thomas Friese In diesen Lufträumen fliegt man je nach Klasse: Von der Flugsicherung kontrolliert nach Sichtflugregeln oder nach Instrumentflugregeln Unkontrolliert nach Sichtflugregeln

53 Teilnahme am Luftverkehr Klassifizierung der Lufträume für die Flugsicherung BVL - Ultraleichtflugschule DAeC Reg. Nr Theorieausbildung Referent: Thomas Friese Luftraum A und B in Deutschland nicht eingeführt Luftraum C Oberhalb FL 100 und unterhalb FL 100 in der Umgebung von Flughäfen (bisher CVFR), in den ICAO-Karten blau umrandet. Der Einflug ist für UL nur mit Genehmigung der Flugsicherung zulässig

54 Teilnahme am Luftverkehr Klassifizierung der Lufträume für die Flugsicherung BVL - Ultraleichtflugschule DAeC Reg. Nr Theorieausbildung Referent: Thomas Friese Die bisherigen Kontrollzonen CTR sind jetzt Luftraum D zugehörig in den Karten rot angelegt. Einflug für UL nur mit Genehmigung der Flugsicherung, vorher anrufen Luftraum E ist der frühere Nahverkehrsbereich TMA-A, oberhalb 1000 ft GND und der übrige Luftraum, soweit er nicht eingeschränkt ist, oberhalb 2500 ft GND. In diesem Luftraum dürfen ULs bis 5000 ft MSL oder 3500 ft GND unkontrolliert einfliegen

55 Teilnahme am Luftverkehr BVL - Ultraleichtflugschule DAeC Reg. Nr Theorieausbildung Referent: Thomas Friese Kontrollzone CTR / Luftraum D

56 Teilnahme am Luftverkehr Klassifizierung der Lufträume für die Flugsicherung BVL - Ultraleichtflugschule DAeC Reg. Nr Theorieausbildung Referent: Thomas Friese Der Luftraum G umfasst alle Gebiete unterhalb 2500 ft GND, soweit das Gebiet nicht anders klassifiziert ist. Luftraum F (Hx) Ähnlich wie Luftraum D, nur zeitweise aktiv (Hx). Höhe bis 2500 ft GND. Bei Nutzung im deaktivierten Zustand ist Hörbereitschaft erforderlich. Wenn aktiv, verhalten wie D es gelten die Sichtflugregeln Flugsicht 5 km, waagerechter Wolkenabstand 1,5 km / senkrecht 800 m Sicht

57 BVL - Ultraleichtflugschule DAeC Reg. Nr Theorieausbildung Referent: Thomas Friese

58 BVL - Ultraleichtflugschule DAeC Reg. Nr Theorieausbildung Referent: Thomas Friese Luftraum F (HX) z.B. Bremerhaven Luneort

59 BVL - Ultraleichtflugschule DAeC Reg. Nr Theorieausbildung Referent: Thomas Friese

60 Teilnahme am Luftverkehr Klassifizierung der Lufträume andere Lufträume BVL - Ultraleichtflugschule DAeC Reg. Nr Theorieausbildung Referent: Thomas Friese Fluginformationsgebiet FIR (Flight Information Region) Das Gebiet hat flächenmäßig die Ausdehnung der BRD und reicht von GND bis FL 245. Es regelt die Zuständigkeit des FIS (Flight Information Service). Der Service kann von ULs mit Funk in Anspruch genommen werden. FIR-Bezirke sind Bremen, Düsseldorf, Frankfurt, München und Berlin, Zürich für ein kleines Gebiet am Bodensee.

61 BVL - Ultraleichtflugschule DAeC Reg. Nr Theorieausbildung Referent: Thomas Friese Fluginformationsgebiet FIR (Flight Information Region)

62 Teilnahme am Luftverkehr Klassifizierung der Lufträume BVL - Ultraleichtflugschule DAeC Reg. Nr Theorieausbildung Referent: Thomas Friese Flugbeschränkungsgebiete Flugbeschränkungsgebiete sind in der ICAO-Karte mit blauer Schraffur umrandet mit Angabe der Höhenausdehnung. Die Kennzeichnung setzt sich zusammen aus: 1. Buchstabe - E - steht für Nordwesteuropa 2. Buchstabe - D - steht für Deutschland 3. Buchstabe - R - steht für restricted = beschränkt aus der letzten Ziffer = laufende Nr. PPR/AIS/FIS bedeutet nur zeitweilig in Betrieb

63 Teilnahme am Luftverkehr Klassifizierung der Lufträume BVL - Ultraleichtflugschule DAeC Reg. Nr Theorieausbildung Referent: Thomas Friese Gefahrengebiete ED-D steht für Gefahrengebiet. Der Kennbuchstabe -D- steht für danger = Gefahr. Es kann auf eigene Gefahr geflogen werden. Es wird in der BRD nur an der Ostsee angewendet. In der Karte mit blauer Schraffur umrandet.

64 Teilnahme am Luftverkehr Klassifizierung der Lufträume BVL - Ultraleichtflugschule DAeC Reg. Nr Theorieausbildung Referent: Thomas Friese Identifizierungszone Die Identifizierungszone (Identification Zone) erstreckt sich entlang der Grenze zu Polen. Sie reicht vom Boden bis in unbegrenzte Höhe und ist ständig wirksam. Die Zone kann nur mit betriebsbereiten Transponder beflogen werden. Mode A Code 0032 einstellen

65 BVL - Ultraleichtflugschule DAeC Reg. Nr Theorieausbildung Referent: Thomas Friese Identifizierungszone

66 Teilnahme am Luftverkehr Klassifizierung der Lufträume BVL - Ultraleichtflugschule DAeC Reg. Nr Theorieausbildung Referent: Thomas Friese Tiefflüge mit militärischen Strahl- u. Transportflgz. Tiefflüge werden überwiegend nach VFR durchgeführt. In der BRD sind sie nicht an feste Strecken und Höhen gebunden. Es wird überwiegend der Luftraum zwischen 1000 und 2000 ft GND genutzt. Sicherheitsempfehlung: Bei An- und Abflügen zu/von den Landeplätzen ist das Höhenband 500 bis 2000ft GND so schnell wie möglich zu durchfliegen.

67 BVL - Ultraleichtflugschule DAeC Reg. Nr Theorieausbildung Referent: Thomas Friese Tiefflüge mit militärischen Strahl- u. Transportflgz.

68 Teilnahme am Luftverkehr Klassifizierung der Lufträume BVL - Ultraleichtflugschule DAeC Reg. Nr Theorieausbildung Referent: Thomas Friese Tiefflüge mit militärischen Strahl- u. Transportflgz. Tiefflüge werden im unkontrollierten Luftraum bei einer Mindestflugsicht von 5 km und 500 ft Mindestabstand von Wolken durchgeführt. Im kontrollierten Luftraum gelten die jeweiligen Sichtflugregeln. Im geringen Umfang werden VFR-Tiefflüge auch unterhalb von 1000 ft GND in einer Mindesthöhe von 500 ft bzw. 250 ft GND durchgeführt und zwar zu unterschiedlichen Tagen. Die Ausdehnung des Höhenbandes 250 bis 500 ft ist auf der Karte mit roten Punkten gekennzeichnet.

69 Teilnahme am Luftverkehr Flugverkehrsdienste im unteren Luftraum BVL - Ultraleichtflugschule DAeC Reg. Nr Theorieausbildung Referent: Thomas Friese Flugverkehrskontrolldienst ATC Air Traffic Control Service Hauptaufgabe ist die Durchführung der Flugverkehrskontrolle, Bewegungslenkung im kontrollierten Luftraum und an kontrollierten Flugplätzen. Für den UL-Flieger wichtig für Flüge im kontrolliertem Luftraum der Klasse C und D in der Umgebung von und in Verkehrsflughäfen. Es wird unterschieden zwischen 1.Bezirkskontrollstellen (Area Control Centres=ACC) 2.Anflugkontrollstellen (Approach Control Offices=APP) 3.Flugplatzkontrollstellen, bzw. Tower (TWR)

70 Teilnahme am Luftverkehr Flugverkehrsdienste im unteren Luftraum BVL - Ultraleichtflugschule DAeC Reg. Nr Theorieausbildung Referent: Thomas Friese Fluginformationsdienst FIS Flight Information Service FIS soll den Luftfahrzeugführern während des Fluges Informationen und Hinweise geben, die für eine sichere, geordnete Durchführung von Flügen erforderlich sind. Der Dienst steht für alle Flüge im kontrollierten und unkontrollierten Luftraum zur Verfügung und wird von jeder Flugverkehrskontrollstelle durchgeführt. Der Flugverkehrskontrolldienst ATC hat jedoch Vorrang.

71 Teilnahme am Luftverkehr Flugverkehrsdienste im unteren Luftraum BVL - Ultraleichtflugschule DAeC Reg. Nr Theorieausbildung Referent: Thomas Friese Fluginformationsdienst FIS Flight Information Service Die in den Bezirkskontrollstellen tätigen FIS-Lotsen erteilen über festgelegte Sprechfunkfrequenzen Informationen und Hinweise über: Flugverkehr Wetterbedingungen Zustand von Flugplätzen und Funknavigationsanlagen

72 Teilnahme am Luftverkehr Flugverkehrsdienste im unteren Luftraum BVL - Ultraleichtflugschule DAeC Reg. Nr Theorieausbildung Referent: Thomas Friese Flugalarmdienst Alerting Service Der Flugalarmdienst wird von allen Flugverkehrskontrollstellen durchgeführt. Er benachrichtigt den Such – und Rettungsdienst (Search and Rescue Service=SAR) und unterstützt diese Stellen. Der Flugalarmdienst wird für alle Flüge zur Verfügung gestellt, für die ein Flugplan abgegeben oder die anderweitig bekannt geworden sind.

73 Teilnahme am Luftverkehr BVL - Ultraleichtflugschule DAeC Reg. Nr Theorieausbildung Referent: Thomas Friese Flugalarmdienst Alerting Service 3 Alarmstufen (alert phase) sind festgelegt worden: 1.Ungewissheitsstufe (Uncertainly Phase=INCERFA) ist gegeben, wenn ein Luftfahrzeug innerhalb von 30 Min nach der vorgesehenen und gemeldeten Ankunftszeit noch nicht angekommen ist. 2.Bereitschaftsstufe (Alert Phase=ALERFA) ist gegeben, wenn Nachforschungen zu 1. ergebnislos verlaufen sind oder eine Meldung über die Beeinträchtigung der Betriebssicherheit eingegangen ist.

74 Teilnahme am Luftverkehr BVL - Ultraleichtflugschule DAeC Reg. Nr Theorieausbildung Referent: Thomas Friese Flugalarmdienst Alerting Service 3. Notstufe (Distress Phase=DETRESFA) ist gegeben, wenn ein Luftfahrzeug von einem widerrechtlichen Eingriff betroffen oder bedroht ist: Die unter 2. versuchte Sprechfunkverbindung nicht hergestellt werden kann. Der mitgeführte Treibstoffvorrat als verbraucht angesehen werden muss Eine Notlandung wahrscheinlich durchgeführt wurde.

75 Teilnahme am Luftverkehr BVL - Ultraleichtflugschule DAeC Reg. Nr Theorieausbildung Referent: Thomas Friese Flugberatungsdienst AIS Aeronautical Information Service Die Hauptaufgaben dieses Dienstes sind: Nachrichten aus dem In- und Ausland für die Flugplanung verfügbar halten. Erteilung von Flugberatungen auf internationalen Flugh. Berichte der Flugzeugführer entgegenzunehmen und weiterzuleiten. Örtlich herausgegebene NOTAMs zu bearbeiten Luftfahrtkarten herzustellen und zu veröffentlichen

76 Teilnahme am Luftverkehr BVL - Ultraleichtflugschule DAeC Reg. Nr Theorieausbildung Referent: Thomas Friese Flugfernmeldedienst Aeronautical Telecommunication Service Unterhaltung des Fernmeldenetzes und Flugrundfunkdienst zwischen allen Verkehrsflughäfen. Die Information für die Luftfahrt besteht aus den: VOLMET-Sendungen, Wetterinformationen für Luftfahrzeuge im Fluge und Landewettervorhersagen ATIS-Ausstrahlungen von Lande- und Startinformationen über UKW-Drehfunkfeuer (VOR) in Flughafennähe

77 Teilnahme am Luftverkehr BVL - Ultraleichtflugschule DAeC Reg. Nr Theorieausbildung Referent: Thomas Friese Flugnavigationsdienst Aeronautical Navigation Service Unterstütz den Luftfahrzeugführer bei der Navigation während des Fluges vom Boden aus durch Bereitstellung von Funknavigationsanlagen

78 Teilnahme am Luftverkehr BVL - Ultraleichtflugschule DAeC Reg. Nr Theorieausbildung Referent: Thomas Friese Grundregeln für das Verhalten im Luftverkehr (§ 1 LuftVO) Jeder Teilnehmer am Luftverkehr hat sich so zu verhalten, dass Sicherheit und Ordnung im Luftverkehr gewährleistet sind und kein anderer gefährdet, geschädigt oder mehr als nach den Umständen unvermeidbar behindert oder belästigt wird.

79 Teilnahme am Luftverkehr BVL - Ultraleichtflugschule DAeC Reg. Nr Theorieausbildung Referent: Thomas Friese Verantwortlicher Luftfahrzeufführer (§ 2 LuftVO) Der verantwortliche Luftfahrzeugführer sitzt auf dem Pilotensitz immer links oder bei Sitzen hintereinander der Sitz, der im Alleinflug eingenommen werden muss. Ausnahme bei Ausbildungs-, Einweisungs- und Prüfungsflügen oder im Falle, wenn der Halter etwas anderes bestimmt hat

80 Teilnahme am Luftverkehr BVL - Ultraleichtflugschule DAeC Reg. Nr Theorieausbildung Referent: Thomas Friese Rechte und Pflichten des Luftfahrzeugführers (§ 1 LuftVO) Der Luftfahrzeugführer hat das Entscheidungsrecht über die Führung des Flugzeuges. Er hat die während des Fluges, bei Start und Landung und beim Rollen aus Gründen der Sicherheit notwendige Maßnahmen zu treffen. Er hat dafür zu sorgen, dass alle Vorschriften und Verordnungen über den Betrieb des Flugzeuges eingehalten werden.

81 Teilnahme am Luftverkehr BVL - Ultraleichtflugschule DAeC Reg. Nr Theorieausbildung Referent: Thomas Friese Flugvorbereitung (§ 3a LuftVO) Bei der Vorbereitung des Fluges hat der Luftfahrzeugführer sich mit allen Unterlagen und Informationen, die für eine sichere Durchführung des Fluges von Bedeutung sind, vertraut zu machen und sich davon zu überzeugen, dass das Luftfahrzeug und die Ladung sich im verkehrssicheren Zustand befinden, die zulässige Flugmasse nicht überschritten wird, die vorgeschriebenen Ausweise vorhanden sind und die erforderlichen Angaben über den Flug im Bordbuch, eingetragen werden.

82 Teilnahme am Luftverkehr BVL - Ultraleichtflugschule DAeC Reg. Nr Theorieausbildung Referent: Thomas Friese Flugvorbereitung (§ 3a LuftVO) Vorgeschriebene Ausweise und Unterlagen an Bord: Lufttüchtigkeitszeugnis, Eintragungsschein Genehmigungsurkunde der Luftfunkstelle, Versicherungsnachweis Haftpflichtversicherung, Flughandbuch, Bordbuch, Flugbuch, Lizenz und Tauglichkeitszeugnis, Flugfunkzeugnis, wenn nicht im Luftfahrerschein eingetragen, Lärmzeugnis, Personalausweis oder Reisepass. Für einen Flug, der über die Umgebung des Startflugplatz hinausgeht, hat sich der Pilot ausreichend zu informieren

83 Teilnahme am Luftverkehr BVL - Ultraleichtflugschule DAeC Reg. Nr Theorieausbildung Referent: Thomas Friese Anwendung von Flugregeln (§ 4 LuftVO) Der Betrieb eines Luftfahrzeuges am Boden und in der Luft richtet sich nach den allgemeinen Regeln und nach den Sichtflugregeln

84 Teilnahme am Luftverkehr BVL - Ultraleichtflugschule DAeC Reg. Nr Theorieausbildung Referent: Thomas Friese Anzeige von Flugunfällen und sonstige Störungen (§ 5 LuftVO) Bei jeder Außenlandung ist sofort der Zielflugplatz bzw. der Abflugplatz, zu verständigen (unnötige Suchaktionen können so verhindert werden.. Außerdem ist die nächste Polizeidienststelle unverzüglich zu verständigen, sofern Eine Person verletzt oder getötet wurde Bei der Außenlandung ein schwerer Schaden am Luftfahrzeug aufgetreten ist oder Die Außenlandung einen schweren Drittschaden verursacht hat.

85 Teilnahme am Luftverkehr BVL - Ultraleichtflugschule DAeC Reg. Nr Theorieausbildung Referent: Thomas Friese Die Allgemeinen Regeln (§ LuftVO) Die Sicherheitsmindesthöhe darf nur unterschritten werden, soweit es bei Start und Landung notwendig ist. Über Städten, dicht besiedelten Gebieten und Menschenansammlungen 300 m über den höchsten Hindernis im Umkreis von 600 m. In allen anderen Fällen 150 m über Grund oder Wasser. Bei Überlandflügen 600 m über Grund oder Wasser, Ausnahme niedrigere Wolkendecke

86 Teilnahme am Luftverkehr BVL - Ultraleichtflugschule DAeC Reg. Nr Theorieausbildung Referent: Thomas Friese Die Allgemeinen Regeln (§ LuftVO) Kunstflug ist für UL-Flugzeuge nicht gestattet Für Schlepp- und Reklameflüge gibt es besondere Richtlinien. Entsprechende Berechtigungen müssen erworben werden. Uhrzeit und Maßeinheiten (§9 a LuftVO) Im Flugbetrieb zählt die Koordinierte Weltzeit (UTC)

87 BVL - Ultraleichtflugschule DAeC Reg. Nr Theorieausbildung Referent: Thomas Friese Sicherheitsmindesthöhen und Abstände, Sichtflugbedingen in den Luftrauklassen

88 Teilnahme am Luftverkehr BVL - Ultraleichtflugschule DAeC Reg. Nr Theorieausbildung Referent: Thomas Friese Die Sichtflugregeln (§ LuftVO) Für Flüge nach Sichtflugregeln (VFR = Visual Flight Rules) sind bestimmte Sichtwetterbedingungen (VMC = Visual Meterological Conditions festgelegt. Diese sind je nach Luftraumklasse unterschiedlich. Flugsicht ist die Sicht in Flugrichtung Bodensicht ist die amtlich gemeldete Sicht auf einem Flugplatz Erdsicht ist, wenn der Flugzeugführer die Erdoberfläche sieht

89 Teilnahme am Luftverkehr BVL - Ultraleichtflugschule DAeC Reg. Nr Theorieausbildung Referent: Thomas Friese Die Sichtflugregeln (§ LuftVO) Abstände von den Wolken sind als Abstände in waagerechter Richtung und in senkrechter Richtung festgelegt Graphik

90 Teilnahme am Luftverkehr BVL - Ultraleichtflugschule DAeC Reg. Nr Theorieausbildung Referent: Thomas Friese Vermeidung von Zusammenstößen (§ 12 LuftVO) Der Luftfahrzeugführer hat zur Vermeidung von Zusammenstößen ausreichenden Abstand einzuhalten. Der Abstand ist ausreichend, wenn Zusammenstöße vermieden werden. Im Fluge ist zu einzelnen Bauwerken oder am Boden befestigten Hindernissen ein Abstand von 150 m einzuhalten. Verbandsflüge sind gesondert zu betrachten

91 Teilnahme am Luftverkehr BVL - Ultraleichtflugschule DAeC Reg. Nr Theorieausbildung Referent: Thomas Friese Ausweichregeln (§ 13 LuftVO) Luftfahrzeuge, die sich im Gegenflug einander nähern

92 Teilnahme am Luftverkehr BVL - Ultraleichtflugschule DAeC Reg. Nr Theorieausbildung Referent: Thomas Friese Ausweichregeln (§ 13 LuftVO) Luftfahrzeuge, die sich in gleicher Höhe kreuzen

93 Teilnahme am Luftverkehr BVL - Ultraleichtflugschule DAeC Reg. Nr Theorieausbildung Referent: Thomas Friese Ausweichregeln (§ 13 LuftVO) Luftfahrzeuge, die sich überholen

94 Teilnahme am Luftverkehr BVL - Ultraleichtflugschule DAeC Reg. Nr Theorieausbildung Referent: Thomas Friese Gefahrenmeldungen (§ 20 LuftVO) Der Luftfahrzeugführer hat Beobachtungen über Gefahren für den Luftverkehrunverzüglich der für ihn zuständigen Flugverkehrskontrollstelle zu melden. Die Meldungen sollen alle Einzelheiten enthalten, die für die Gewährleistung der Sicherheit des Luftverkehrs wesentlich sind.

95 BVL - Ultraleichtflugschule DAeC Reg. Nr Theorieausbildung Referent: Thomas Friese Signale und Zeichen (§ 21 LuftVO)

96 BVL - Ultraleichtflugschule DAeC Reg. Nr Theorieausbildung Referent: Thomas Friese Notsignale

97 Teilnahme am Luftverkehr BVL - Ultraleichtflugschule DAeC Reg. Nr Theorieausbildung Referent: Thomas Friese Regelung des Flugplatzverkehrs (§ 21a LuftVO)

98 Teilnahme am Luftverkehr BVL - Ultraleichtflugschule DAeC Reg. Nr Theorieausbildung Referent: Thomas Friese

99 Teilnahme am Luftverkehr BVL - Ultraleichtflugschule DAeC Reg. Nr Theorieausbildung Referent: Thomas Friese Flugverkehrskontrollfreigabe (§ 26 LuftVO) Eine Flugverkehrskontrollfreigabe ist die für ein Luftfahrzeug erteilte Genehmigung, den Flug unter bestimmten Auflagen durchzuführen. VFR-Flüge im Luftraum C und D VFR-Flüge in Kontrollzonen Flüge an kontrollierten Flugplätzen

100 Teilnahme am Luftverkehr BVL - Ultraleichtflugschule DAeC Reg. Nr Theorieausbildung Referent: Thomas Friese Funkverkehr (§ 26 a LuftVO) Der Luftfahrzeugführer hat eine dauernde Hörbereitschaft auf der festgelegten Funkfrequenz der zuständigen Flugverkehrskontrolle aufrechtzuerhalten bei: VFR-Flügen in Lufträumen Klasse C und D VFR-Flüge innerhalb von Kontrollzonen VFR-Flüge im kontrollierten Luftraum

101 BVL - Ultraleichtflugschule DAeC Reg. Nr Theorieausbildung Referent: Thomas Friese Höhenmessereinstellung und Reiseflughöhen

102 Teilnahme am Luftverkehr BVL - Ultraleichtflugschule DAeC Reg. Nr Theorieausbildung Referent: Thomas Friese Flüge im grenzüberschreitenden Verkehr Erlaubnisfreie Ausreise (§ 92 Abs. 1 LuftVZO) Eine Erlaubnis bedarf es nicht bei der Verwendung von Luftfahrzeugen zu nichtgewerblichen Zwecken, wenn der Bestimmungsort in einem Mitgiedsvertragsstaat der ICAO liegt, sowie bei der Verwendung von Luftsportgeräten.

103 Haftung des Flugzeugführers und Versicherungspflicht des Halters BVL - Ultraleichtflugschule DAeC Reg. Nr Theorieausbildung Referent: Thomas Friese

104 Straftaten, Ordnungswidrigkeiten BVL - Ultraleichtflugschule DAeC Reg. Nr Theorieausbildung Referent: Thomas Friese


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