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Navigation auf dem World Wide Web

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Präsentation zum Thema: "Navigation auf dem World Wide Web"—  Präsentation transkript:

1 Navigation auf dem World Wide Web
Sehr geehrte Damen und Herren Sehr geehrte Mitglieder der Promotionskommission Liebe Freunde => Alle hierher navigiert. Verkehrsschilder benutzt. => Verkehrsschilder, Strassennamen, Hausnummer => Navigationssystem. Disputationsvortrag „User Interface, Navigation Design, and Content Representation: Three Perspectives on World Wide Web Navigation“ 17. März 2010 | Stefan Leuthold

2 Navigation auf dem World Wide Web
=> Manchmal Navigationssystem nicht gut, dann Verwirrung (wie hier mein erster Eindruck am Times Square in New York). => Auf auf dem Web brauchen wir Navigationssysteme, auch dort dürfen Navigationselemente nicht verwirren und sollen uns den Weg weisen. => Damit habe ich mich in meiner Dissertation beschäftigt. Disputationsvortrag „User Interface, Navigation Design, and Content Representation: Three Perspectives on World Wide Web Navigation“ 17. März 2010 | Stefan Leuthold

3 Inhalt Definition “Navigation”
Navigation auf dem World Wide Web | Stefan Leuthold | 17. März 2010 Inhalt Definition “Navigation” Navigation als Bereich von Mensch-Maschine Interaktion Überblick über die Arbeiten Einführung Theoretischer Hintergrund Hypothesen Resultate Methode Diskussion Studie “Vertikale versus dynamische Menus”

4 Inhalt Definition “Navigation”
Navigation auf dem World Wide Web | Stefan Leuthold | 17. März 2010 Inhalt Einführung Definition “Navigation” Navigation als Bereich von Mensch-Maschine Interaktion Überblick über die Arbeiten Studie “Vertikale versus dynamische Menus” Theoretischer Hintergrund Hypothesen Methode Resultate Diskussion

5 Navigation: Prozess, GUI-Elemente, Verhalten
Navigation auf dem World Wide Web | Stefan Leuthold | 17. März 2010 Navigation: Prozess, GUI-Elemente, Verhalten Navigation GUI-Elemente: Bestandteile von Webseiten, welche Benutzer führen Prozess: Zielgerichtetes Suchen und Verorten von „verlinkter“ Information Verhalten: Wie sich Benutzer von Seite zu Seite bewegen auf dem WWW GUI-Elemente: Bestandteile von Webseiten, welche Benutzer führen Wo kann ich überall hin? Wo bin ich? Wo war ich? Kalbach nennt drei verschiedene Bedeutungen von „Navigation“: => Prozess, GUI-Elemente, Verhalten – Erkläre Begriff „GUI“ => Alle drei vorgelegten Arbeiten hatten das Ziel, GUI-Elemente zu optimieren. Alle Hypothesen bezogen sich darauf, dass sich das Navigationverhalten ändert in Abhängigkeit der GUI-Elemente. Der Prozess wurde in meiner Arbeit als bekannt vorausgesetzt. Dies ist die Regel in der Forschung im Bereich Mensch-Maschine-Interaktion: Man geht von genau bekannten Aufgaben aus – weiss also, welche Ziele Benutzer in welchem Ablauf verfolgen und setzt sich zum Ziel, ein GUI mit den zur Verfügung stehenden GUI-Elementen so zu gestalten, dass das Benutzerverhalten optimiert wird. Optimierung (Nielsen, 1993): – Möglichst wenig zu erlernen – Möglichst wenig zu erinnern – Möglichst schnell – Möglichst wenige Fehler – Möglichst zufrieden In meinen drei Arbeiten wurden jeweils Geschwindigkeit, Fehler und Zufriedenheit erhoben – Lernbarkeit und Erinnerbarkeit nicht. Für Rosenfeld und Moreville muss Navigation drei Fragen beantworten: => Wo bin ich? Wo war ich? Wo kann ich überall hin? Quelle: Kalbach (2007); Rosenfeld und Moreville (2006)

6 Inhalt Definition “Navigation”
Navigation auf dem World Wide Web | Stefan Leuthold | 17. März 2010 Inhalt Einführung Definition “Navigation” Navigation als Bereich von Mensch-Maschine Interaktion Überblick über die Arbeiten Studie “Vertikale versus dynamische Menus” Theoretischer Hintergrund Hypothesen Wie wird das Thema „Navigation“ im Bereich der Mensch-Maschine Interaktion, kurz MMI, betrachtet? Methode Resultate Diskussion

7 Kognitionswissenschaft (*1956) Mensch-Maschine-Interaktion (*1962)
Navigation auf dem World Wide Web | Stefan Leuthold | 17. März 2010 Navigation im Kontext von PC Programmen und WWW Kognitionswissenschaft (*1956) Mensch-Maschine-Interaktion (*1962) „PC Programme“ (*1977/1981) World Wide Web (*1989) Navigation Mensch-Maschine-Interaktion entstand mit einem gross angelegten Forschungsprogramm, gesponsort von der ARPA, der Advanced Research Projects Agency des Pentagons in den USA. Dort sprach J.C.R. Licklider als Direktor des ARPA 1962 ein Budget für Computerwissenschaften das grösser war als der Betrag, mit dem die Amerikanische Regierung zu der Zeit Computerforschung unterstützte. Die Universitäten Berkeley, Carnegie Mellon, das MIT und Stanford lancierten darauf hin ihre ersten Doktorandenprogramme in den Computerwissenschaften und machten sich daran, die Grundlagen zu erforschen für die Visionen, die Licklider in seinen Aufsehen erregenden Publikationen dargelegt hat. Aus diesen Programmen entstanden unter anderem die Maus, das GUI und der erste Laptop – Innovationen, die 1977 bzw zur weiten Verbreitung von PC-Programmen führte. Wenige Jahre später wurde das World Wide Web entwickelt und bald schon wurde von PC-Programmen her bekanntes Mensch-Maschine Interaktionswissen (kurz MMI-Wissen) darauf angewendet, zum Beispiel durch den Einsatz von Menus, die schon bald eine Konkurrenz zu den ursprünglich zur Navigation auf dem Internet verwendeten blau unterstrichenen Textlinks bildeten. In diesem Zusammenhang muss Navigation betrachtet werden: Wissen von PC-Programmen trifft WWW-Mechanismen. Und die Aufgabe von MMI ist es also => Navigation aus einem kognitionswissenschaftlichen Blickwinkel zu betrachten. Wie betrachtet man „Navigation“ aus einem kognitionswissenschaftlichen Blickwinkel? Quellen: Gardner (1985); Braun und Kaiser (1999); Kent (2008); eigene Darstellung

8 Kognitive Architektur zur Modellierung von Benutzern
Navigation auf dem World Wide Web | Stefan Leuthold | 17. März 2010 Kognitive Architektur zur Modellierung von Benutzern Aktion Verarbeitung Wahrnehmung Langzeitspeicher Arbeitsspeicher Sensorische Speicher (visuell und auditiv) Kognitiver Prozessor Wahrnehmungs- prozessor Motorischer Prozessor Dies bedeutet: Wir betrachten Benutzer als „Informationsverarbeitungsmaschinen“. Hier abgebildet ist eine kognitive Architektur, die „Model Human Processor“ getauft worden ist von Card, Moran und Newell aus ihrem 1983 publizierten (vermutlich ersten) MMI-Lehrbuch „The Psychhology of Human-Computer Interaction“. „Input“ von der Aussenwelt wird vom Wahrnehmungsprozessor in den Sensorischen Speicher geladen und danach für den Arbeitsspeicher selektiert, auf dem der kognitive Prozessor operiert. Er kann Inhalte aus Arbeitsspeicher und Langzeitspeicher laden und vergleichen und auf Grund vordefinierter Ziele über den Motorischen Prozessor Aktionen auslösen, die wiederum auf die Aussenwelt einwirken. In der MMI trifft eine Navigation in der Aussenwelt also auf eine Benutzerin, die wir uns als eine solche kognitive Architektur vorstellen, die nichts anderes tut, als Informationen zu verarbeiten und motorische Aktionen auszulösen. Auftrag von Mensch-Maschine-Interaktion ist es demnach, die menschliche Informationsverarbeitung zu verbessern – und danach müssen wir auch beim Konzipieren und Gestalten von Navigationssystemen trachten. Wenn wir Navigationssysteme für das World Wide Web bauen und davon ausgehen, dass Benutzer unserer Webseiten nach diesem Modell funktionieren, wo setzen wir an? Betrachten wir einmal einen einzelnen „Durchlauf“ der kognitiven Architektur in einem einfachen Schema von Mindell: => Wahrnehmung, Verarbeitung, Aktion Bei allen drei Stufen der Informationsverarbeitung könnten wir beim Thema „Navigation“ ansetzen. => Ich habe mich entschlossen, mich auf die erste Stufe, die Wahrnehmung zu fokussieren. Hier kann ich bestimmen, was ich dem Wahrnehmungsprozessor überhaupt anbiete; was in den visuellen sensorischen Speicher geladen werden kann. Wenn ich hier ansetze, muss ich aber überprüfen, ob in Verarbeitung und Aktion der Benutzer Vorteile entstehen. Dies habe ich in drei Arbeiten gemacht bzw. mitgemacht. Aussenwelt Alle drei Studien setzen bei der Wahrnehmung an und messen Verarbeitung und Aktion. Quellen: Card, Moran, und Newell (1983); Mindell (2002)

9 Inhalt Definition “Navigation”
Navigation auf dem World Wide Web | Stefan Leuthold | 17. März 2010 Inhalt Einführung Definition “Navigation” Navigation als Bereich von Mensch-Maschine Interaktion Überblick über die Arbeiten Studie “Vertikale versus dynamische Menus” Theoretischer Hintergrund Hypothesen Methode Resultate Diskussion

10 Überblick über die drei Studien meiner Dissertation
Navigation auf dem World Wide Web | Stefan Leuthold | 17. März 2010 Überblick über die drei Studien meiner Dissertation Benutzer- oberfläche Leuthold, S., Bargas-Avila, J. A. & Opwis, K. (2008). Beyond web content accessibility guidelines: Design of enhanced text user interfaces for blind internet users. International Journal of Human Computer Studies, 66(4), Navigations- design Navigations- design Leuthold, S., Schmutz, P., Bargas-Avila, J. A., Tuch, A. & Opwis, K. Vertical versus dynamic menus on the World Wide Web: Eye tracking study measuring the influence of navigation design and task complexity on user performance and subjective preference. [submitted to the International Journal of Human Computer Studies; in revision] Navigation muss dazu aus drei Perspektiven betrachtet werden: Benutzeroberfläche (welche GUI-Elemente soll es überhaupt geben, damit Benutzer navigieren können?); Navigationsdesign (wenn Elemente bekannt sind, wie sollen diese verwendet werden?); Inhaltsdarstellung (Navigation innerhalb einer Seite, um gewünschte Inhalte und Funktionalitäten zu finden). Zu jeder Perspektive habe ich einen kleinen Bereich genauer untersucht und eine Arbeit verfasst bzw. mitverfasst: Aus der Perspektive der Benutzeroberfläche habe ich mich gefragt, was es bringt, wenn man die weltweit festgelegten Guidelines für „Accessibility“ einhält. Behindertengleichstellungsverordnung 2003 (basierend auf dem Behindertengleichstellungsgesetz von 2002) verlangt, dass alle Webseiten des Bundes „zugänglich“ (accessible) gemacht werden. Man spricht von „Accesibility“ und hat im Bezug auf das World Wide Web vor allem Blinde bzw. sehbehinderte Personen im Auge. Es wird in den offiziellen Dokumenten auf die Guidelines des World Wide Web Konsortiums verwiesen (die ohne ein einzigen Verweis auf eine Studie mit wirklich blinden bzw. sehbehinderten Menschen auskommen) und für Schweizer Internet-Agenturen, ist das natürlich eine 1A-Einladung, hunderte von Webseiten „blindengerecht“ zu machen. Der Haken dabei ist, dass man noch praktisch nicht erforscht hat, ob „Accessibility“ genug ist – oder was es braucht, damit Blinde und Sehbehinderte Personen nicht nur Zugang haben, sondern das Internet auch wirklich benutzen können. Ich habe untersucht, ob es etwas bringt, wenn man einen Teilbereich der Webseite der Uni Basel – auch wenn man die die 100%ig accessible macht – ablöst mit einer neuen Benutzeroberfläche, dem „Enhanced Text User Interface“ (ETI). 2. Aus der Perspektive des Navigationsdesigns habe ich mich gefragt: Warum werden eigentlich auf vielen Webseiten Menus benutzt, obwohl Tim Berners-Lee 1989 das Web eigentlich nur mit blauen Hyperlinks erfunden hatte? Viele WebDesigner und WebDesign-Bücher argumentieren, man müsse viel „weissen Platz“ auf Webseiten haben, unter Berufung auf Miller‘s „Magical Number Seven Plus/Minus Two“ sowieso nicht mehr als 7+2 Navigationslemente auf einmal darstellen. Es gibt viel Forschung für Menus, verhältnismässig wenig darüber, wie man über Hyperlinks hinaus Navigationen designen soll. Die (relativ spärlichen) Guidelines sind widersprüchlich: Einige argumentieren, man solle möglichst viele Navigationselemente darstellen, weil Benutzer sich so schneller über die gesamten Inhalte orientieren können – andere argumentieren wie gesagt dafür, möglichst wenige Navigationselemente darzustellen. Dies Studie zeigt, dass die Darstellung vieler Navigationselemente auf einmal besser an die menschliche Informationsverarbeitung angepasst ist: Benutzer leisten mit diesen Navigationssystemen mehr und sind auch zufriedener. 3. Aus der Perspektive der Inhaltsdarstellung war ein Erlebnis mit einem Verkäufer der Ursprung der Studie: Der Verkäufer von Siebel (eine der grössen Softwarehersteller der Welt; mittlerweile von Oracle gekauft und nach Microsoft nun die Nummer 2 weltweit) sagte: „Glauben Sie uns, wir haben das alles getestet.“ Klienten hören so etwas gerne: Siebel hat eigenes Personal, das sich mit Benutzerfreundlichkeit beschäftigt und Guidelines einsetzt, die „Best Practice“ sind. Halten diese Guidelines auch empirischen Überprüfungen stand? In diesem Experiment wurde eine einfache und seit langem eingebürgerte Guideline untersucht. Sie kennen sicher Online-Formulare, wo Sie zum Beispiel Name, Vorname, Adresse, PLZ, Ort eintragen müssen. Viele benutzen einen Stern, um zu markieren, welche Felder Pflichtfelder sind und welche man optional ausfüllen kann, wenn man möchte. Nun wurde in diesem Experiment gefunden, dass eine salientere Markierung dieser Pflichtfelder durch einen gelben Hintergrund des ganzen Feldes zu weniger Fehlern beim Ausfüllen, zu schnellerem Ausfüllen und zu höherer Zufriedenheit führt. Nun möchte ich im Folgenden die zweite Studie, die sogenannte „Menustudie“ auf der Ebene des Navigationsdesigns etwas detaillierter darstellen. Inhalts- darstellung Pauwels, S. L., Hübscher, C., Leuthold, S., Bargas-Avila, J. A., & Opwis, K. (2008). Error prevention in online forms: Use color instead of asterisks to mark required fields. Interacting with Computers, 21(4),

11 Inhalt Definition “Navigation”
Navigation auf dem World Wide Web | Stefan Leuthold | 17. März 2010 Inhalt Einführung Definition “Navigation” Navigation als Bereich von Mensch-Maschine Interaktion Überblick über die Arbeiten Studie “Vertikale versus dynamische Menus” Theoretischer Hintergrund Hypothesen Nun möchte ich in der restlichen Zeit die zweite der drei Studien, die „Menustudie“ etwas genauer betrachten. Methode Resultate Diskussion

12 Breite und Tiefe von Menus spielen eine zentrale Rolle
Navigation auf dem World Wide Web | Stefan Leuthold | 17. März 2010 Breite und Tiefe von Menus spielen eine zentrale Rolle Tiefe Vertikales Menu 30 Items Eine Ebene Dynamisches Menu 4 Items Zwei Ebenen 20 Items Breite Das erste, was Sie über Menus wissen müssen, ist, dass ihre Breite und Tiefe eine zentrale Rolle spielt. => Kann Shop mit 10‘000 Artikel nicht „flach“ organisieren => Muss Items clustern und übergeordnete Elemente darstellen. Was verstehen wir darunter? Betrachten Sie dieses vertikale Menu. Es ist Ebene tief – und 30 Items breit (wenn man aus Sicht „Bücher“ spricht; natürlich kommt es darauf an, wo man die Navigation beginnt). Im Gegensatz dazu ist das dynamische Menu zwei Ebenen tief, dafür ist die einzelne Ebene weniger Breit. Nun kann man sich natürlich fragen: Ist es gut, Benutzern 30 Items auf einmal anzuzeigen? Spielt es wohl eine Rolle, dass die Items gruppiert sind? Wären Benutzer nicht viel schneller, wenn sie sich nur zwischen vier Items entscheiden müssen – diese entspräche der 7±2-Regel? => Dies wurde empirisch von beiden Seiten (PC-Programme und WWW) teilweise untersucht...

13 Empirische Forschung deckt WWW nur ungenügend ab
Navigation auf dem World Wide Web | Stefan Leuthold | 17. März 2010 Empirische Forschung deckt WWW nur ungenügend ab Studien für PC-Programme mit jeweils 64 Navigationselementen: Benutzer sind schneller und machen weniger Fehler mit Navigationshierarchien mittlerer Breite und Tiefe. Miller (1981) Benutzer sind mit Navigationshierarchien mittlerer Breite und Tiefe auch zufriedener. Kiger (1984) Geordnete Navigation besser als ungeordnete und alle Strukturen werden von der flachen Navigation übertroffen, die alle Navigationselemente in Gruppen anzeigt. Snowberry (1983) Studie über Navigation auf dem World Wide Web: Die zweistufige Navigation mit 16x32 Links ist besser als die dreistufige mit 8x8x8 Links. Larson und Czerwinski (1998) Eye-Tracking Studien: Gruppen-Labels optimieren die visuelle Verarbeitung. Hornof (2001) Studien mit 4 bis 36 Benutzer zeigen: Aufgabenschwierig-keit noch nicht genügend untersucht in Forschung. Jacob und Karn (2003) Aus der empirischen Forschung wissen wir einiges über Menus. (Durchgehen) =>Hier gibt es Lücken bezüglich dem Vergleich von Menus und Links – auf dem WWW gibt es ja häufig eine Mischung davon (wie Sie auf den Beispielen vorher schon gesehen haben). Zudem fehlt Forschung darüber, ob es eine Rolle spielt, wie schwierig die Aufgaben sind, die Benutzer zu erledigen haben – allenfalls leisten sie für schwierigere Aufgaben mit einem bestimmten Navigationsdesign mehr als mit einem anderen? Um den Konflikt zwischen den Experten-Guidelines aufzuklären und Erkenntnisse darüber zu gewinnen, welche Resultate aus der Menuforschung man auf das WWW transportieren kann und ob die Aufgabenschwierigkeit dafür eine Rolle spielt, eignet sich ein Experiment mit vertikalen Menus versus dynamischen Menus, wie wir sie vorher gesehen haben. Wie sind solche Menus in der Praxis aufgebaut?

14 Praxis: Mehrere Arten von Navigationselementen
Navigation auf dem World Wide Web | Stefan Leuthold | 17. März 2010 Praxis: Mehrere Arten von Navigationselementen Navigationselemente bilden das vollständige Angebot des Unternehmens ab. Eine Benutzerin gelangt zu allen möglichen Produkten des Unternehmens. In Menus werden meistens verschiedene Arten von Navigationslementen eingesetzt: (Durchgehen) Wenn Sie Webseiten wie Amazon kennen, sind Sie damit vertraut. Warum setzen Unternehmen diese verschiedenen Arten von Navigationselementen ein? => Um verschiedene Navigationsaufgaben zu vereinfachen: Wenn Benutzer zum Beispiel jemand etwas NEUES schenken wollen, warum sollen sie alle Kategorien abklappern und sich das Erscheinungsdatum anschauen? Sie können einfach in der Servicenavgation auf „Neuheiten“ klicken... Alternativer Zugang zu vollständigem Angebot. Weiterleitung von diesem Angebot weg zu anderen Angeboten. Navigationselemente bilden einen Ausschnitt aus dem Angebot ab. Ein Benutzer, der nur Produkte mit einem dieser spezifischen Attribute sehen möchte, spart sich einen Klick. Quelle: Rosenfeld und Moreville (2006); Kalbach (2007)

15 Inhalt Definition “Navigation”
Navigation auf dem World Wide Web | Stefan Leuthold | 17. März 2010 Inhalt Einführung Definition “Navigation” Navigation als Bereich von Mensch-Maschine Interaktion Überblick über die Arbeiten Studie “Vertikale versus dynamische Menus” Theoretischer Hintergrund Hypothesen Nun zu den Hypothesen. Sie haben vorher gehört, dass es eine Forschungslücke gibt, vertikale mit dynamischen Menus zu vergleichen und dabei die Aufgabenschwierigkeit zu variieren, um zu überprüfen, ob bzw. wie die Resultate aus der Menuforschung für das World Wide Web gelten. Methode Resultate Diskussion

16 Navigation auf dem World Wide Web | Stefan Leuthold | 17. März 2010
Zwei Hypothesen aus Informationsverarbeitungsansatz Hypothese 1: Benutzer leisten mit dem vertikalen Menu mehr und bevorzugen es im Vergleich zum dynamischen Menu. Benutzer passen ihre Navigationsstrategie an die Aufgabenschwierigkeit an und wählen für schwierige Aufgaben mehr Navigations-elemente aus der Servicenavigation. Hypothese 2: Ich habe deshalb zwei Hypothesen, die beide aus der Überlegung abgeleitet sind, dass die Informationsverarbeitung optimiert werden soll. Die erste Hypothese betrachtet das auf Stufe „Wahrnehmung“: Wenn Benutzer ein vertikales Menu haben, sparen sie in der Aktion bereits den Mausklick, um das Menu zu öffnen. Weil sie immer alle Navigationselemente auf einmal sehen, machen sie vermutlich weniger Fehler mit dem vertikalen Menu, als wenn sie immer die sichtbaren Navigationselemente mit den unsichtbaren vergleichen müssen im dynamischen Menu. Zudem sollte man – wenn Colin Ware‘s typische Werte über die sogenannten „kognitiven Kosten“ hier Anwendbar sind – sogar beobachten können, dass Benutzer weniger Augenfixationen brauchen mit dem vertikalen Menu als mit dem dynamischen Menu (vgl. Hornof‘s Resultate zum Scannen von Gruppen). Daraus folgt also => Hypothese 1 Die zweite Hypothese betrachtet die Stufe „Verarbeitung“: Je mehr Kriterien eine Aufgabe hat, die mit dem Ziel verglichen werden müssen, desto mehr gewinnt die Informationsverarbeitung davon, ein Kriterium direkt zu erfüllen. Soll zum Beispiel ein neuer Artikel gefunden werden und es wird ein Link „Neuheiten“ angeboten, müssen Benutzer nicht mehr bei jedem gefundenen Artikel überprüfen, dass er wirklich neu ist und sparen damit Zeit. Daraus folgt dann => Hypothese 2 Quellen: Card, Moran, und Newell (1983); Mindell (2002); Ware (2008)

17 Inhalt Definition “Navigation”
Navigation auf dem World Wide Web | Stefan Leuthold | 17. März 2010 Inhalt Einführung Definition “Navigation” Navigation als Bereich von Mensch-Maschine Interaktion Überblick über die Arbeiten Studie “Vertikale versus dynamische Menus” Theoretischer Hintergrund Hypothesen Methode Resultate Diskussion

18 Unabhängige Variable Navigationsdesign
Navigation auf dem World Wide Web | Stefan Leuthold | 17. März 2010 Unabhängige Variable Navigationsdesign Vertikales Menu Dynamisches Menu Kontrollbedingung

19 Unabhängige Variable Aufgabenschwierigkeit
Navigation auf dem World Wide Web | Stefan Leuthold | 17. März 2010 Unabhängige Variable Aufgabenschwierigkeit Einfache Aufgabe (Beispiel) Legen Sie das Buch „Das Parfum. Die Geschichte eines Mörders.“ von Patrick Süskind in den Einkaufswagen. Aufgabe hat ein Kriterium: Ist dargestelltes Buch ein „Match“? Schwierige Aufgabe (Beispiel) Gibt es eine Weihnachts- geschichte als Buch für unter 5 SFR zu kaufen? Dann legen Sie sie in den Einkaufswagen. Aufgabe hat zwei Kriterien: Ist dargestelltes Buch eine Match bezüglich Thema? Und auch bezüglich Preis? Insgesamt bekam jeder Benutzer 36 Aufgaben in randomisierter Reihenfolge, davon waren 18 einfach und 18 schwierig.

20 Daten erhoben mit Eye-Tracking Logfile und Fragebogen.
Navigation auf dem World Wide Web | Stefan Leuthold | 17. März 2010 Studie durchgeführt mit 3x2 related-samples Design Unabhängige Variable “Navigationsdesign” Vertikales Menu Dynamisches Menu Kontrollbedingung Wahrnehmung Aktion Bezogen auf ersten Klick: 1. Anzahl Augenfixationen 2. Zeitdauer 3. Korrektheit Abhängige Variable “Benutzerleistung” Abhängige Variable “Navigationsstrategie” Kodierung des ersten Klicks: Hat Benutzerin Servicenavigation benutzt? Abhängige Variable “Zufriedenheit” Fragebogen (10-Punkte-Skalen): Einfachheit, Unterstützung, Anstrengung, Frustration Verarbeitung Einfache Aufgabe Schwierige Aufgabe Unabhängige Variable “Aufgabenschwierigkeit” Daten erhoben mit Eye-Tracking Logfile und Fragebogen.

21 Ablauf des Experiments
Navigation auf dem World Wide Web | Stefan Leuthold | 17. März 2010 Ablauf des Experiments Unabhängige Variable 1: Navigationsdesign (within-subjects) Unabhängige Variable 2: Aufgabenschwierigkeit (within-subjects) Einführung und Zuweisung auf eine der sechs Sequenzen Kontrollbedingung Zufrieden- heits- messung Vertikales Menu Zufrieden- heits- messung Dynamisches Menu Zufrieden- heits- messung 12 Aufgaben (randomisiert; 6 einfach, 6 schwierig) 12 Aufgaben (randomisiert; 6 einfach, 6 schwierig) 12 Aufgaben (randomisiert; 6 einfach, 6 schwierig) Kontrollbedingung Dynamisches Menu Vertikales Menu 12 Aufgaben (randomisiert; 6 einfach, 6 schwierig) 12 Aufgaben (randomisiert; 6 einfach, 6 schwierig) 12 Aufgaben (randomisiert; 6 einfach, 6 schwierig) Vertikales Menu Kontrollbedingung Dynamisches Menu 12 Aufgaben (randomisiert; 6 einfach, 6 schwierig) 12 Aufgaben (randomisiert; 6 einfach, 6 schwierig) 12 Aufgaben (randomisiert; 6 einfach, 6 schwierig) Vertikales Menu Dynamisches Menu Kontrollbedingung 12 Aufgaben (randomisiert; 6 einfach, 6 schwierig) 12 Aufgaben (randomisiert; 6 einfach, 6 schwierig) 12 Aufgaben (randomisiert; 6 einfach, 6 schwierig) Dynamisches Menu Kontrollbedingung Vertikales Menu 12 Aufgaben (randomisiert; 6 einfach, 6 schwierig) 12 Aufgaben (randomisiert; 6 einfach, 6 schwierig) 12 Aufgaben (randomisiert; 6 einfach, 6 schwierig) Dynamisches Menu Vertikales Menu Kontrollbedingung 12 Aufgaben (randomisiert; 6 einfach, 6 schwierig) 12 Aufgaben (randomisiert; 6 einfach, 6 schwierig) 12 Aufgaben (randomisiert; 6 einfach, 6 schwierig) 120 Versuchspersonen; v.a. Studierende Uni Basel; ø 25 Jahre (SD = 8.17; 18 bis 57 Jahre); 29% weiblich

22 Inhalt Definition “Navigation”
Navigation auf dem World Wide Web | Stefan Leuthold | 17. März 2010 Inhalt Einführung Definition “Navigation” Navigation als Bereich von Mensch-Maschine Interaktion Überblick über die Arbeiten Studie “Vertikale versus dynamische Menus” Theoretischer Hintergrund Hypothesen Methode Resultate Diskussion

23 Benutzerleistung: Anzahl Augenfixationen
Navigation auf dem World Wide Web | Stefan Leuthold | 17. März 2010 Benutzerleistung: Anzahl Augenfixationen ANOVA zeigt: 1) Signifikante Haupteffekte a) für Navigationsdesign: F(1.98, ) = 4.15, hp2 = 0.038, p = b) für Aufgabenschwierigkeit: F(1, 105) = 37.85, hp2 = 0.265, p < ) Keine Interaktion: F(1.97, ) = 1.01, hp2 = 0.009, p = .367 Fixationen für die drei Bedingungen korrelieren untereinander (Level .05 bzw. .01 – mit r = .206 bis r= .309). Benutzer brauchen mit dem vertikalen Menu weniger Augenfixationen als mit dem dynamischen Menu.

24 Benutzerleistung: Zeitdauer erster Klick
Navigation auf dem World Wide Web | Stefan Leuthold | 17. März 2010 Benutzerleistung: Zeitdauer erster Klick ANOVA zeigt: 1) Signifikante Haupteffekte a) für Navigationsdesign: F(1.97, ) = 8.57, hp2 = 0.067, p < b) für Aufgabenschwierigkeit: F(1, 119) = 67.34, hp2 = 0.361, p < ) Interaktion: F(1.83, ) = 4.57, hp2 = 0.037, p = .014 Über alle 4‘300 Einzelfälle korrelieren Anzahl Augenfixationen und Zeitdauer für ersten Klick (r= .635), Signifikanz auf dem .01-Level (2-tailed). Benutzer machen den ersten Klick mit dem vertikalen Menu schneller als mit dem dynamischen Menu.

25 Benutzerleistung: Korrektheit des ersten Klicks
Navigation auf dem World Wide Web | Stefan Leuthold | 17. März 2010 Benutzerleistung: Korrektheit des ersten Klicks c2-Test zeigt für vertikales versus dynamisches Menu a) für einfache Aufgaben: c2(1, n = 1‘436) = 6.858, p = .009 b) für schwierige Aufgaben: c2(1, n = 1‘433) = 4.394, p = .036 Korrektheit separat betrachtet für Kontrollbedingung, dynamisches und vertikales Menu korreliert nicht untereinandert (gar nichts). Benutzer machen mit dem vertikalen Menu weniger Fehler als mit dem dynamischen Menu.

26 Navigationsstrategie
Navigation auf dem World Wide Web | Stefan Leuthold | 17. März 2010 Navigationsstrategie Dynamisches Menu Anzahl Klicks Aufgabenschwierigkeit Kategorien Servicenavigation Einfach 55% (672) 23% (46) Schwierig 45% (560) 77% (158) c2-Test zeigt für einfache versus schwierige Aufgaben: c2(1, n = 1‘433) = , p < .001 c2(1, n = 1‘436) = 71.67, p < .001 Vertikales Menu Anzahl Klicks Aufgabenschwierigkeit Kategorien Servicenavigation Einfach 56% (673) 20% (45) Schwierig 44% (530) 80% (185) Benutzer klicken häufiger auf die Servicenavigation bei schwierigen Aufgaben als bei einfachen Aufgaben.

27 Navigation auf dem World Wide Web | Stefan Leuthold | 17. März 2010
Zufriedenheit Navigationsdesign ANOVA Resultate Dimension Kontroll-bedingung Dynamisches Menu Vertikales Menu F df error p M (SD) Einfachheit   6.35 (2.21) 6.37 (2.21) 7.26 (1.98) 9.56 1.98 235.42 < .001 Unterstütz-ung 5.31 (2.51) 4.87 (2.56) 6.18 (2.33) 13.18 236.04 Anstreng-ung 5.27 (2.06) 5.34 (2.04) 5.01 (1.99) 1.80 1.95 231.60 .169 Frustration 4.54 (2.59) 4.96 (2.84) 3.94 (2.29) 8.48 1.99 237.25 => Signifikante Effekte der Variable Navigationsdesign bezüglich allen vier Faktoren (bis auf „Anstrengung“). => Alle vier Masse korrelieren untereinander in jeder Bedingung (wie erwartet: Je einfacher, desto weniger Frust, etc.). => Zufriedenheiten korrelieren weder mit Anzahl Augenfixationen, noch mit Zeitdauer, und nur für das dynamische Menu mit der Richtigkeit des ersten Klicks <= Nicht erstaunlich, da Zufriedenheit das gesamte Erlebnis mit einer Navigation betrifft, Rest nur die wenigen Sekunden für den ersten Klick. Benutzer sind mit der vertikalen Navigation zufriedener in allen Dimensionen bis auf „Anstrengung“.

28 Inhalt Definition “Navigation”
Navigation auf dem World Wide Web | Stefan Leuthold | 17. März 2010 Inhalt Einführung Definition “Navigation” Navigation als Bereich von Mensch-Maschine Interaktion Überblick über die Arbeiten Studie “Vertikale versus dynamische Menus” Theoretischer Hintergrund Hypothesen Methode Resultate Diskussion

29 H1 bestätigt: Vertikale Menus leisten mehr
Navigation auf dem World Wide Web | Stefan Leuthold | 17. März 2010 H1 bestätigt: Vertikale Menus leisten mehr Die Resultate bestätigen die Hypothese 1: Benutzer leisten mit dem vertikalen Menu mehr und bevorzugen es im Vergleich zum dynamischen Menu. Das vertikale Menu optimiert Verarbeitung und Aktion der Benutzer. Die 7±2-Regel muss mit Vorsicht angewendet werden – sie scheint bei den Navigationsaufgaben im Online-Shop nicht zu greifen. Wir haben den berühmten „Speed-Accuracy-Tradeoff“ nicht beobachtet: Für inkorrekte Klicks brauchten Benutzer 7.4 sec bei 5.7 Fixationen, für korrekte Klicks nur 5.6 Sekunden bei 4.9 Fixationen Auf dem Web möglichst viele Navigationselemente auf einmal darstellen – in geordneten Gruppen.

30 H2 bestätigt: Schwierige Aufgaben => Servicenavigation
Navigation auf dem World Wide Web | Stefan Leuthold | 17. März 2010 H2 bestätigt: Schwierige Aufgaben => Servicenavigation Die Resultate bestätigen die Hypothese 2: Benutzer passen ihre Navigationsstrategie an die Aufgaben-schwierigkeit an und wählen für schwierige Aufgaben mehr Navigationselemente aus der Servicenavigation. Mehr Fixationen für schwierige Aufgaben bedeutet: Benutzer haben nicht einfach nur „länger überlegt“, sie haben für schwierige Aufgaben auch mehr Information beschafft. Hinweis auf die Grössenordnung der „Informationsverarbeitungs-Kosten“: Bei schwierigen Aufgaben machten 24% der Benutzer einen korrekten Klick auf eine Kategorie und danach einen unnötigen Klick in die Servicenavigation. Bei einfachen Aufgaben passierte das einem Benutzer. Die Praxis, mehrere Navigationsarten anzubieten, ist verschiedenen Aufgabenschwierigkeiten angemessen.

31 Danke für Ihre Aufmerksamkeit.
Ausblick Navigation versus Suchen Augenbewegungen versus Mausbewegungen Danke für Ihre Aufmerksamkeit.

32 Navigation auf dem World Wide Web | Stefan Leuthold | 17. März 2010
Backup

33 Guidelines der Experten: Unklar und widersprüchlich
Navigation auf dem World Wide Web | Stefan Leuthold | 17. März 2010 Guidelines der Experten: Unklar und widersprüchlich “Eine Bemerkung über Navigation: … [dynamische] Menus verstecken Funktionalitäten… Auf Webseiten können Sie das besser machen. Das Web Paradigma ist, soviel wie möglich direkt auf dem Screen anzuzeigen…” “Ich finde es übertrieben, 20% einer Seite für eine Auflistung der Hauptnavigationspunkte zu verwenden, die mit einem einzigen Klick von der Homepage erreicht werden können.” Nielsen (1999) Fowler and Stanwick (2004) Möglichst breite Navigationen, möglichst viel auf einmal anzeigen => vertikale Menus. Lieber nicht zuviel Platz verschwenden, mittlere Breite wählen => dynamische Menus. Die Experten kommen zu keinem eindeutigen Schluss. Also müssen wir uns fragen: Welches Navigationsdesign optimiert die Verarbeitung und die Aktion der Benutzer? Vertikales oder dynamisches Menu? Welches Navigationsdesign optimiert Verarbeitung und Aktion der Benutzer? Quellen: Fowler und Stanwick (2004); Nielsen (1999)

34 „Blindenstudie“ betrachtet Benutzeroberfläche
Navigation auf dem World Wide Web | Stefan Leuthold | 17. März 2010 „Blindenstudie“ betrachtet Benutzeroberfläche Benutzer- oberfläche Navigations- design Inhalts- darstellung Blinde brauchen nicht nur Zugang zu Internet-Angeboten – sie müssen sie auch benutzen können. Das Enhanced Text Interface optimiert die Verarbeitung.

35 „Menustudie“ betrachtet Navigationsdesign
Navigation auf dem World Wide Web | Stefan Leuthold | 17. März 2010 „Menustudie“ betrachtet Navigationsdesign Benutzer- oberfläche Vertikales Menu Dynamisches Menu Navigations- design Inhalts- darstellung 1. Das vertikale Menu optimiert Verarbeitung und Aktion (für die betrachtete Anzahl Navigationselemente). 2. Navigationssysteme sollten für schwierige Aufgaben entsprechend erweitert werden.

36 Farbige Pflichtfelder optimieren die Verarbeitung.
Navigation auf dem World Wide Web | Stefan Leuthold | 17. März 2010 „Pflichtfelderstudie“ betrachtet Inhaltsdarstellung Benutzer- oberfläche Navigations- design Inhalts- darstellung Farbige Pflichtfelder optimieren die Verarbeitung.

37 Listenseite – nach erstem Klick
Navigation auf dem World Wide Web | Stefan Leuthold | 17. März 2010 Listenseite – nach erstem Klick

38 Detailseite – nach Klick in Liste
Navigation auf dem World Wide Web | Stefan Leuthold | 17. März 2010 Detailseite – nach Klick in Liste


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