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BC 2 Risikoszenarien – eine Auseinandersetzung BC 2 Dr. Beatrice Capaul.

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Präsentation zum Thema: "BC 2 Risikoszenarien – eine Auseinandersetzung BC 2 Dr. Beatrice Capaul."—  Präsentation transkript:

1 BC 2 Risikoszenarien – eine Auseinandersetzung BC 2 Dr. Beatrice Capaul

2 BC 2 Agenda Risikoszenarien: eine Beschreibung Warum sich mit Risikoszenarien beschäftigen? Risikoszenarien als Instrument im Umgang mit Unsicherheit Einsatzmöglichkeiten von Risikoszenarien Grenzen

3 BC 2 Risikodefinition: ein allgemeingültiges Extrakt Risiko impliziert eine Möglichkeit, dass etwas Unvorhersehbares eintreten kann. Risiko beschäftigt sich mit zukünftigen, noch nicht eingetretenen Ereignissen Es impliziert eine Ungewissheit, Unsicherheit Es impliziert, dass Handlungen Folgen haben Risiko existiert dort, wo es für den Menschen etwas zu verlieren oder zu gewinnen gibt

4 BC 2 Risikoszenarien als Brücke zwischen dem Gewissen und dem Möglichen Das Mögliche Das zu Erwartende Das Gewisse Das Vorstellbare Das Unbekannte

5 BC 2 Warum sich mit Risikoszenarien auseinandersetzen? Globalisierung der Risiken Erhöhte Vernetzung (Komplexität) und somit Zunahme von Interdependenzen, Wechselwirkungen (Produktions- und Materialflüsse, Kommunikation, Geldflüsse) Erhöhte Verwundbarkeit der Systeme aufgrund versteckter Abhängigkeiten Beschleunigung erhöhte Veränderungsrate Zunehmende Vulnerabilität aufgrund der Unerfahrenheit mit Anwendungen neuartiger Technologien Entkopplung der raum-zeitlichen Verknüpfung zwischen Risikoerzeugung und Schaden Atomisierung der Verantwortlichkeit

6 BC 2 Risikoszenarien als Instrument im Umgang mit der Unsicherheit Unsicherheit Ungewissheit Unvoraussagbarkeit Unbestimmtheit Undurchsichtigkeit Unwissenheit Unbekanntheit =>Unvorhersehbarkeit =>Zufall - Regellosigkeit - Diskontinuität - Ursachelosigkeit

7 BC 2 Zufallstypen ABSOLUTER ZUFALL Ursachelosigkeit Indeterminiertheit RELATIVER ZUFALL Epistemischer Unwissenheit, Unkenntnis, Unsicherheit Daten-orientierter Unsicherheit Komplexitätsbedingter Undurchsichtigkeit aufgrund vielseitiger Wechselwirkungen, Ursachen- und Beziehungsgeflecht in einem dynamischen System Zukunftsorientierter Ungewissheit Wahrnehmungsbedingter Nicht Erkennbarkeit, Neuartigkeit Psychologisch bedingter Verdrängung, Ignoranz [eigene Einteilung]

8 BC 2 Einsatzmöglichkeiten von Risikoszenarien

9 BC 2 Risikoabschätzung Identifikation Analyse Berechnung Risk Management Prozess Einflussbereich Unternehmen / Individuum Risikobewusstheit Früherkennung Risikosteuerung Evaluieren Kontrollieren Veränderung in der öffentlichen Risiko- wahrnehmung Veränderung in Technik, Wissenschaft, Rechtsprechung Restrisiko Unternehmen, Individuum, Gesellschaft Risikostrategie Risikophilosophie Risikobehandlung Vermeiden Vermindern Transferieren

10 BC 2 Risikowert-Verteilung (in %) entlang des Lebensweges eines chemischen Produktes

11 BC 2 Anzahl exponierter Arbeiter durch die Anwendung von Toluol als Lösungsmittel Anzahl exponierter Personen [Vögl Th., Scheringer M., von Grote J., Capaul B., Schubert R, Hungerbühler, K.; Risk Analysis 2001] log Risiko Quotient

12 BC 2 Zweck von Risikoszenarien Reduktion der Schäden durch Früherkennung sowie durch Minimierung der Schadenexposition Schadenexposition Anzahl Schäden

13 BC 2 Grenzen der Aussagekraft von Risikoszenarien Artefakte, Konstrukte Willkürliche Fokusierung Lineare Kausalität Kontinuitätsbetrachtung Statisch Kurze Verfallsdauer


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