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Nockherstraße 2 81541 München www.dji.de Familienzentren- zwischen Modewelle und notwendiger Innovation Institutionelle Weiterentwicklungen kinder- und.

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1 Nockherstraße München Familienzentren- zwischen Modewelle und notwendiger Innovation Institutionelle Weiterentwicklungen kinder- und elternfördernder Einrichtungen

2 Zurück zur ersten Seite Angelika DillerSeite 2 Gliederung l Familie im Zentrum – Familienförderung als gesamtgesellschaftliche Aufgabe l Eltern- Kind- Zentren- Ergebnisse und Erkenntnisse einer bundesweiten Recherche l Das Konzept Mehrgenerationenhäuser l Perspektiven

3 Zurück zur ersten Seite Angelika DillerSeite 3 Privatsache Familie ? l Familie im Zentrum ? Ideologisches Rollback oder verändertes Selbstverständnis ?

4 Zurück zur ersten Seite Angelika DillerSeite 4 Erkenntnisse aus dem 7.Familienbericht l Die Leistungen der Familie sind keine naturwüchsig ablaufenden Prozesse, vielmehr ist Familie eine ständige Herstellungs- Leistung

5 Zurück zur ersten Seite Angelika DillerSeite 5 Ergebnisse aus dem 7. Familienbericht, 2005 l Familien schaffen Güter und erbringen Leistungen für die gesamte Gesellschaft : l Schaffung des gesellschaftlichen Humanvermögens (Geburt und Erziehung der Kinder) l Die Bereitstellung von care ( die Vorstellung, dass Menschen füreeinander Verantwortung übernehmen, an andere Leistungen abggeben und selbst Leistungen von anderen annehmen, 7.Familienbericht)

6 Zurück zur ersten Seite Angelika DillerSeite 6 l Das in der Familie vermittelte Soziale Kapital und Humanvermögen wird als die wichtigste Voraussetzung kindlicher Bildungsprozesse verstanden.

7 Zurück zur ersten Seite Angelika DillerSeite 7 l Alle Familienmitglieder sind Gestalter von Familie, dementsprechend ist der Entwicklungsprozess der Familie nicht irgendwann beendet, l Entwicklungen können scheitern, in jeder Phase kann es zu Problemen kommen, l Familie ist nicht mehr selbstverständlich eine Institution auf Dauer. ( Scheidungsquote liegt bei über 30 %)

8 Zurück zur ersten Seite Angelika DillerSeite 8 Gesellschaftliche Wandlungsprozesse haben erhebliche Auswirkungen auf die Lebensgestaltung von Familien und das Heranwachsen der nachkommenden Generation.

9 Zurück zur ersten Seite Angelika DillerSeite 9 Globalisierung und Modernisierung: - Dramatische Veränderungen von Arbeitszeiten und Arbeitsverhältnissen: Entgrenzung von Beruf und Familie, die erforderliche Mobilität und Flexibilität mache Familie zu einem prekären Balanceakt

10 Zurück zur ersten Seite Angelika DillerSeite 10 - Gesunkene Stabilität ehelicher Partnerschaften - Ansteigen der Scheidungszahlen - Steigende Zahl von Alleinerziehenden - wachsende Anforderungen und damit verbundene Unsicherheiten

11 Zurück zur ersten Seite Angelika DillerSeite 11 Die Gesellschaft ist langfristig vom Aussterben bedroht ( demografischer Knick), deswegen müssen Politiker an einer familien- und kinderfreundlichen Politik interessiert sein.

12 Zurück zur ersten Seite Angelika DillerSeite 12 l Eine bedarfsorientierte soziale Infrastruktur ist ein unverzichtbarer Baustein einer familienfreundlichen und familienunterstützenden Politik. l In diesem Kontext steht die Weiterentwicklung eltern- und kindfördender Institutionen

13 Zurück zur ersten Seite Angelika DillerSeite 13 l Eltern – Kind- Zentrum /Familienzentrum sind Angebotsformen, die Bedarfe von Kindern, Eltern und Familien in einem integrierten Konzept aufgreift.

14 Zurück zur ersten Seite Angelika DillerSeite 14 l Die Öffnung versäulter Angebotsstrukturen ist eine wichtige Grundlage für die Weiterentwicklung von Institutionen

15 Zurück zur ersten Seite Angelika DillerSeite 15 1.Rahmendaten des Projektes Eltern – Kind- Zentren Vorgeschichte: Rezeption der Entwicklung in England EEC DJI-Recherchebericht Häuser für Kinder, 2004 Einbindung in das familienpolitische Gesamtkonzept

16 Zurück zur ersten Seite Angelika DillerSeite 16 Projektauftrag l Grundlagenbericht l Exploration von ausgewählten Einrichtungen l Qualitätskriterien erarbeiten ( Label)

17 Zurück zur ersten Seite Angelika DillerSeite 17 Begriffsbestimmung l Die Bezeichnung Eltern – Kind- Zentren ist austauschbar… l Angebotstruktur und Prinzipien der Umsetzung lassen sich identifizieren, l die Grenze zu anderen Kita´s, die eine qualifizierte Elternarbeit anbieten, ist fließend.

18 Zurück zur ersten Seite Angelika DillerSeite 18 l Leitorientierungen l Eltern-Kind-Zentren leisten einen innovativen Beitrag zur Anpassung der sozialen Infrastruktur an veränderte familiäre Bedarfe. Sie wollen Bildungsprozesse der Kinder fördern und Eltern/Familien unterstützen: l Das klassische Angebote der Kita ( KJHG) wird mit Angeboten der Familienbildung – hilfe verknüpft, darüber hinaus können zusätzliche Angebote angedockt l

19 Zurück zur ersten Seite Angelika DillerSeite 19 l Mit dem Anschluss an zusätzliche regionale Angebote und eingebettet in lokale Strukturen kann ein breit gefächertes Unterstützungssystem aufgebaut werden, das Familien fördert und aktivierende Impulse im Gemeinwesen setzt.

20 Zurück zur ersten Seite Angelika DillerSeite 20 l Bei den Recherchen hat sich gezeigt, dass die Idee, alle Angebote alle unter einem realen Dach, in einem Zentrum zu verknüpfen, aus Platzgründen häufig nicht zu realisieren ist; ein Teil der Angebote findet außerhalb der Basisinstitutionen statt. l Entscheidend ist die gemeinsame Konzeptionierung ( aus einer Hand)

21 Zurück zur ersten Seite Angelika DillerSeite 21 Merkmale der Angebotsstruktur l Schlüsselkriterium: Systematische Verknüpfung bisher getrennter Angebotssegmente, d.h. l Kita- Angebot mit Angeboten der Familienbildung und Familienhilfe l Niedrigschwelligkeit der Angebote l Öffnung zum Gemeinwesen

22 Zurück zur ersten Seite Angelika DillerSeite 22 Organisationsformen und Entwicklungslinien Recherchedaten: Der allergrößte Teil ( ca. 85 %) der Eltern- Kind-Zentren ist auf der institutionellen Grundlage der Kindertagseinrichtungen entstanden.

23 Zurück zur ersten Seite Angelika DillerSeite 23 Ein kleinerer Teil der Einrichtungen hat sich auf der Grundlage von Mütterzentren und Familienbildungsstätten entwickelt

24 Zurück zur ersten Seite Angelika DillerSeite 24 Organisationstypen l Kita-Plus l Kooperationsmodell l Zentrum

25 Zurück zur ersten Seite Angelika DillerSeite 25 Organisationstypen l Häufigster Organisationstyp: Kita- Plus: l die Leiterin der Kita organisiert und verantwortet das gesamte Angebot für Eltern und Kinder, l Die Leiterin ist zuständig für die Angebote für Kinder und Eltern im Kontext der Kindertageseinrichtung, das zusätzliche Eltern/Familienangebot wird in einer gemeinsamen Verantwortung mit anderen Institutionen durchgeführt

26 Zurück zur ersten Seite Angelika DillerSeite 26 Orgnisationsationstypen l Zentrum, d.h. eigenständige Bereiche sind einem realen Dach verknüpft, dieser Organisationstyp kommt selten vor. l Kooperationsmodell Einrichtungen unterschiedlicher Trägerschaft setzen ein gemeinsames Konzept um.

27 Zurück zur ersten Seite Angelika DillerSeite 27 Prinzipien der Angebotsgestaltung l - Inhaltliche Integration von Angeboten l - Öffnung ( und Kooperation) zum Gemeinwesen, l - Niedrigschwelligkeit l - Orientierung an den sozialräumlichen Bedingungen und den Lebenslagen der Familien

28 Zurück zur ersten Seite Angelika DillerSeite 28 l Die Analyse und das Verständnis der unterschiedlichen Lebenslagen von Familien sind eine zentrale Grundlage für die Unterstützung und für die Zusammenarbeit mit Eltern. Dabei ist zu unterscheiden zwischen:

29 Zurück zur ersten Seite Angelika DillerSeite 29 - l Einrichtungen für Familien mit besonderem Unterstützungsbedarf, - homogene Elterngruppe, niedrigschwellige Unterstützungsangebote l - Einrichtungen mit einem überwiegendem Anteil von Migrationsfamilien, Schwerpunkt auf die Themen rund um Migration; l Einrichtungen mit gemischter Elternschaft, - Problem der Integration/Selektion unterschiedlicher Elterngruppen

30 Zurück zur ersten Seite Angelika DillerSeite 30 l Einrichtungen mit ausgeprägter individualisierter Elternschaft; hohem Bildungsstatus, großen beruflichen Anforderungen an zeitliche Flexibilität, diese setzen andere Akzente, u.a. auf die Bereitstellung langer Betreuungszeiten durch zusätzliche angedockte Angebote der Tagespflege.

31 Zurück zur ersten Seite Angelika DillerSeite 31 Angebote zur Förderung der Eltern- Kind- Beziehung l Niedrigschwellige Angebote: - leichter Zugang zur Institution - Alltagsnähe - Wertschätzende Beziehungsgestaltung - Ressourcenorientierung

32 Zurück zur ersten Seite Angelika DillerSeite 32 Beispiele: l Kwährdenker ( Mutter –Kind-Gruppen) l Video-Arbeit l Beobachtungs- und Entwicklungsgespräche mit Eltern ( Bildungs-/ Entwicklungsbücher der Kinder) l Rucksack - Projekt

33 Zurück zur ersten Seite Angelika DillerSeite 33 Aufbau von Erziehungspartnerschaften l Wertschätzende Beziehung l Einbindung in die Entwicklungsprozesse der Kinder durch - Auswertung gemeinsamer Aktivitäten - regelmäßige Entwicklungsgespräche - Dokumentationen der Bildungsprozesse der Kinder l Kontrakt mit den Eltern zur Einhaltung der U- untersuchungen

34 Zurück zur ersten Seite Angelika DillerSeite 34 Institutionelle Förderung der Prävention l Implementation eines Frühwarnsystems : - Beobachtung - Dokumentation und Auswertung - Einleitung von Fördermaßnahmen

35 Zurück zur ersten Seite Angelika DillerSeite 35 Kooperation und Vernetzung l Zentrale Handlungsstrategien für den Aufbau der Zentren; l Problem: Die Begriffe werden für ein sehr unterschiedliches Spektrum von Aktivitäten genutzt (Gelegentliche Inanspruchnahme bis zu nachhaltigen, verstetigten Kooperationsbeziehungen)

36 Zurück zur ersten Seite Angelika DillerSeite 36 Kooperation und Vernetzung mit anderen Institutionen sind eine zentrale Grundlage der fachlichen Arbeit. Es geht nicht darum, dass Kita´s immer noch mehr Aufgaben übernehmen, sondern dass sie mit anderen Institutionen kooperieren und deren Kompetenzen einbeziehen.

37 Zurück zur ersten Seite Angelika DillerSeite 37 Kooperation und Vernetzung zwischen Mythos und Alltagsgeschäft l Kooperation und Vernetzung passiert nicht von selbst sondern muss aufgebaut werden. Die Begriffe werden oft als Chiffre für sehr unterschiedliche Vorgänge benutzt.

38 Zurück zur ersten Seite Angelika DillerSeite 38 l Die historisch verankerte Versäulung der einzelnen Arbeitsfelder, die unterschiedlichen Arbeitsfeldkulturen, unterschiedliche Finanzierungslogiken, professionelle Konkurrenzen sind die realen Hürden und Stolpersteine beim Aufbau von Kooperationsbeziehungen.

39 Zurück zur ersten Seite Angelika DillerSeite 39 l Kooperation und Vernetzung passiert nicht von selbst, dazu braucht es eine sinnstiftende gemeinsamen Idee, eines als auch einen Auftrag, eine Zuständigkeit und zusätzliche Ressourcen l Kooperationszusammenhänge haben eine eigene Dynamik, die beachtet werden muss wenn die Entwicklungschancen und positiven Effekte zur Geltung kommen sollen.

40 Zurück zur ersten Seite Angelika DillerSeite 40 Begriffsklärung l Koordination bezieht sich auf eine in Aushandlungsprozessen zu klärende sachliche, fachliche, institutionelle Absprache zwischen zwei oder mehreren beteiligten Handlungssystemen, die lose miteinander gekoppelt sind und in ihrer internen Arbeitsweise selbstständig handeln.

41 Zurück zur ersten Seite Angelika DillerSeite 41 l Beispiel: l Im Stadtteil sprechen sich Familienbildung und Kita ab, damit nicht gleiche oder vergleichbare Angebote am selben Tag stattfinden.

42 Zurück zur ersten Seite Angelika DillerSeite 42 Begriffsklärungen lKooperation ist eine gleichberechtigte, arbeitsteilig organisierte Zusammenarbeit zu festgelegten Bedingungen,um ein abgestimmtes Ziel zu erreichen. l Beispiel: Förderung von Elternkompetenzen, Der Beitrag der Kita, der Familienbildung oder Familienhilfe wird konzeptionell verknüpft und arbeitsteilig durchgeführt ( Beispiel KiFa Ludwigsburg) l

43 Zurück zur ersten Seite Angelika DillerSeite 43 Begriffsklärung l Vernetzung meint das Herstellen einer Struktur, die Kooperationszusammenhänge ermöglichen soll. l Vernetzung bedeutet das Ineinandergreifen verschiedener Arbeitsformen, ein Herstellen gegenseitiger auf gemeinsamen Problemverständnissen aufbauender Verbindlichkeiten

44 Zurück zur ersten Seite Angelika DillerSeite 44 l Die langfristigen Effekte werden oft nicht in den Blick genommen, da der Aufwand (Zeit, Personalressourcen) und die positiven Auswirkungen zeitversetzt laufen

45 Zurück zur ersten Seite Angelika DillerSeite 45 Das Konzept Mehrgenerationenhaus l Entwicklungslinien intergenerativer Arbeit l Das Aktionsprogramm : - Ziele und Merkmale - Chancen und Herausforderungen

46 Zurück zur ersten Seite Angelika DillerSeite 46 Entwicklungslinien l Die :Intergenerative Arbeit ist in vielen Einrichtungen konzeptioneller Baustein als Auswirkungen der demografischen Veränderungen und der Globalisierung

47 Zurück zur ersten Seite Angelika DillerSeite 47 l Aktionsprogramm der Bundesregierung - Gemeinsamkeiten und Unterschiede zum Projekt Mehrgenerationenhaus in Niedersachsen - Merkmale und konzeptionelle Rahmung

48 Zurück zur ersten Seite Angelika DillerSeite 48 l Einbindung freiwilligen bürgerschaftlichen Engagements, l Entwicklung von wirtschaftliche Kompetenzen :MGH als Dienstleistungsdrehscheibe


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