Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

Analoge und digitale Signale Analoge Signale Sie sind wellenförmig. Ihr Spannung-Zeit-Diagramm ändert sich fortlaufend Sie kommen normalerweise in der.

Ähnliche Präsentationen


Präsentation zum Thema: "Analoge und digitale Signale Analoge Signale Sie sind wellenförmig. Ihr Spannung-Zeit-Diagramm ändert sich fortlaufend Sie kommen normalerweise in der."—  Präsentation transkript:

1 Analoge und digitale Signale Analoge Signale Sie sind wellenförmig. Ihr Spannung-Zeit-Diagramm ändert sich fortlaufend Sie kommen normalerweise in der Natur vor Sie werden seit über 100 Jahren in in der Telekommunikation eingesetzt Digitales Signal Ihr Spannung-Zeit-Diagramm ist unstetig bzw. sprunghaft Sie kommen vorwiegend in der Technik und kaum in der Natur vor Fragen:

2 Die Frequenz Lat. frequentia Häufigkeit Synonym in der Technik für die Häufigkeit bei regelmäßig ablaufenden Prozessen, wie Schwingungen, Blutkreislauf, CPU-Takte,.... Anzahl der in der Sekunde auftretenden Vorkommnisse Die Einheit der Frequenz ist Hertz (Hz)

3 Die Bandbreite Analoge Kommunikationssysteme, wie Radio, Telefon, Funk: Abstand zwischen der Minimal- und der Maximalfrequenz Frequenzbereich, in dem elektrische Signale mit ausreichender Qualität übertragen werden können Die Dämpfung der Signale darf nicht mehr als 30% des Ausgangswerts betragen Je höher die Bandbreite, desto mehr Informationen können theoretisch pro Zeiteinheit übertragen werden Die Einheit der (analogen) Bandbreite ist Hertz (Hz)

4 Die Bandbreite Digitale Datenübertragung Synonym für die Datenübertragungsrate Die Einheit der (digitalen) Bandbreite ist bit/s Zwischen analoger und digitaler Bandbreite besteht ein enger Zusammenhang: Die Datenübertragungsrate ist proportional zur analogen Bandbreite Es können mehrer binäre Signale pro Hz Bandbreite übertragen werden (codierte Übertragung)

5 Messungen am Netzwerk unter verschiedenen Frequenzen Frequenz 1 Frequenz 2 Frequenz 3

6 Messungen am Netzwerk - Fourierzerlegung/Synthese

7

8 Messungen am Netzwerk - heute Der Dirac-Impuls enthält alle Frequenzen Messung mit einem Impuls möglich

9 Störsignale oder Rauschen Unerwünschter Nebeneffekt bei der Übertragung von Impulsen Signal-Rausch-Verhältnis (Signal-to- Noise-Ratio, SNR) muss so hoch wie möglich sein Zu starkes Rauschen kann eine Information verfälschen

10 Störsignale: Thermisches Rauschen Thermisches Rauschen Durch Elektronenbewegung erzeugt Nicht vermeidbar Gegenüber dem Signalpegel sehr gering

11 Störsignale: Das 230-V-Wechselspannungsnetz Wechselstromrauschen Verursacht durch 230V-Leitungen Zu lange 230V-Leitungen werden zu Antennen für Rauschen - Unterverteilungen setzen Schwerwiegendes Problem im Netzwerk Idealerweise sollte Signalbezugserde und Schutzerde getrennt sein Realität: Gehäuse des Computers ist mit dem Schutzleiter verbunden und wird auch als Signalmasse verwendet

12 Störsignale: Gegenmaßnahmen EMI (Electromagnetic Interference) elektromagnetische Störsignale Störungen durch Leuchtstofflampen, Elektromotoren und Funksignale RFI (Radio Frequency Interference) Funkfrequenzstörungen LAN-Frequenzen liegen von MHz - UKW-Funksignale, Fernsehsignale, drahtlose Systeme auch Gegenmaßnahmen: Elektromotoren,.. sinnvoll platzieren Länge der Stromleitungen reduzieren Höherer Querschnitt der Stromleitungen Schirmung der Datenleitungen Verdrillte Datenleitungen

13 Störsignale: Dispersion, Jitter und Latenz Drei Probleme, die bei der Signalübertragung auftreten können Drei Probleme, die mit der Synchronisation bei der Datenübertragung zu tun haben

14 Störsignale: Dispersion, Jitter und Latenz Dispersion (Delay Distortion): Liegt vor, wenn ein Signal zeitlich auseinandergezogen wird. Wird durch verwendeten Mediantyp verursacht Bei Kupfer: hochwertige Leitungsmaterialien verwenden, Leitungslängen einhalten, auf korrekten Wellenwiderstand achten. Bei LWL: Einsatz der richtigen Wellenlänge des Laserlichts. Bei WLAN: Einhaltung der Übertragungsfrequenzen Kann zur Verfälschung nachfolgender Bits führen.

15 Störsignale: Dispersion, Jitter und Latenz Jitter: Liegt vor, wenn ein Bit einmal etwas früher, manchmal etwas später beim Empfänger ankommt Dieses Synchronisationsproblem kann durch Hardware (Leitungsmedien, Terminierung, Reflektionen,...) Software oder durch das Übertragungs- protokoll entstehen.

16 Störsignale: Dispersion, Jitter und Latenz Latenz (Verzögerung): Einsteins Relativitätstheorie legt fest, dass es nichts gibt, was sich schneller bewegen kann als Licht im Vakuum ( km/s) Da ein Bit immer eine Strecke zurücklegt, braucht es hierfür immer Zeit Elektrische Bauteile, wie z. B. Transistoren benötigen zusätzlich Zeit Daher: Sinnvoller Einsatz von Netzwerkkomponenten, Codierte Übertragungsprotokolle (z. B. Manchestercode), Verwendung der Protokolle des OSI-Modells

17 Dämpfung (Attenuation) Dämpfung Verlust der Signalstärke über die Distanz hinweg Spannung, die Bit präsentiert wird immer geringer Je nach eingesetztem Material und Materialgeometrie lässt sich Dämpfung reduzieren z. B.:TP-Kabel-Qualität Single- oder Multimode-LWL

18 Dämpfung (Attenuation) Dämpfung ist der Signalverlust im Link Messverfahren: –Einspeisung eines Impulses definierter Amplitude (Pegelsender) –Remote-Einheit misst ankommendes Signal (Pegelmesser) –aus der Differenz errechnet das Gerät die Dämpfung –Wird bis zur max. Frequenz gemessen gemessen in Dezibel (dB) Signalverlust in dB

19 Dämpfung (Attenuation) Quellen und Ursachen: –Ohmscher Widerstand der Kupferleiter –Umpolarisationsverluste des Isoliermaterials und Wirbelströme im Schirm der Leitung –Verluste und Reflexionen durch unsachgemäßen Anschluss der Kabelenden –Reflexion aufgrund von Inhomogenität der Impedanz auf der Länge der Leitung Folge zu hoher Dämpfung: –Netzwerkdaten können ab einer gewissen Grenze nicht mehr sicher übertragen werden

20 Dämpfung (Attenuation) Dezibel: Das Verhältnis der Spannungen im logarithmischen Maßstab

21 Dämpfung (Attenuation) Dämpfung ist abhängig von: –Frequenz Skineffekt Umpolarisationsverluste –Temperatur 0,4% Dämpfungsänderung/°C –Länge des Kabels proportionale Abhängigkeit –Verlegung Kabel-Biegungen Metall-/Kunststoff-Kabelkanäle –Luftfeuchtigkeit Anstieg von 40% auf 90%: 2% Dämpfungszuwachs

22 Dämpfung (Attenuation) Maximal zulässige Dämpfung auf 100 Meter Alle Werte entsprechen wie beim Nahnebensprechen der Normung EN Die Einteilungen für die Kategorie 7 wurde als DIN der IEC zur Standardisierung vorgeschlagen

23 Störsignale: Nebensprechen (Crosstalk) Stromfluss erzeugt Magnetfelder um den Leiter Richtung der Magnetfeldlinien wird durch Stromflussrichtung bestimmt Verdrillung der Hin- und Rückleiter als Selbstabschirmung innerhalb eines Leitungsmediums (Aufhebung des Störsignals)

24 NEXT Der Nahnebensprech- oder NEXT- Verlust (Near End Crosstalk) ist ein Maß für die elektrische und magnetische Signalkopplung zwischen zwei Aderpaaren Nahnebensprechen ist ein kritischer Störfaktor für die Übertragungsleis-tung von Verbindungen

25 NEXT Der Kabeltester speist ein Signal in ein Leiterpaar ein und misst die Größe des Signals, das in einem anderen Leiterpaar als Folge des Nebensprechens erzeugt wird NEXT –ist die Differenz zwischen dem eingespeisten und dem gemessenen Signal –wird als Nahnebensprechen bezeichnet, weil an der gleichen Seite gemessen wird, an der auch eingespeist wird –ändert sich nur unwesentlich in Bezug auf Temperatur oder Feuchtigkeit

26 NEXT Nahnebensprechen wird in Dezibel (dB) ausgedrückt. Der Wert sollte möglicht hoch sein Im Display werden sowohl die gemessene Werte, als auch die Grenzwertkurve angezeigt

27 NEXT Misst man das Nebensprechen am fernen Ende, so kommt die Leitungsdämpfung hinzu. Daher könnten defekte Anschlüsse nicht erkannt werden 10 dB + 25 dB + 10 dB = 45 dB - in CAT5-Spezifikation (> 44dB) Es muss das Nebensprechen an beiden Enden geprüft werden ! 25 dB Neben- sprechen 10 dB Leitungsdämpfung

28 Remote 25 dB Neben- sprechen 10 dB Leitungsdämpfung Misst man das Nebensprechen am fernen Ende mit Hilfe der Remote-Einheit, so entfällt die Leitungsdämpfung. Der defekte Anschluss wird erkannt !

29 FEXT FEXT (Far End Crosstalk) ist die Differenz in dB zwischen dem eingespeisten Signal am fernen Ende und dem gemessenen Signal in einem anderen Leiterpaar am nahen Ende - es ist das unerwünschte Nebensprechen, gemessen an der anderen Seite der Verbindung FEXT-Wert sollte möglichst hoch sein

30 Power Sum NEXT Power-Sum-Werte zeigen, wie stark ein Leitungspaar durch kombinierte Interferenz der anderen Paare beeinträchtigt wird Gute Power-Sum-Leistung ist für Netzwerke höherer Geschwindigkeit wichtig, wo Daten parallel über mehrere Leitungen übertragen werden

31 Leitungsfehler

32

33 TIA/EIA-568-B Der TIA/EIA-568-B Standard fordert folgende Tests: Wire map Insertion loss Near-end crosstalk Power sum near- end crosstalk Equal-level far-end crosstalk Power sum equal-level far-end crosstalk Return loss Propagation delay Cable length Delay skew


Herunterladen ppt "Analoge und digitale Signale Analoge Signale Sie sind wellenförmig. Ihr Spannung-Zeit-Diagramm ändert sich fortlaufend Sie kommen normalerweise in der."

Ähnliche Präsentationen


Google-Anzeigen