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Tarifgebundenheit, Lohnbildung, und Ausbildungsanreize Stefan Bender (IAB), Christian Dustmann (UCL), Bernd Fitzenberger (Uni Frankfurt), Uta Schoenberg.

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Präsentation zum Thema: "Tarifgebundenheit, Lohnbildung, und Ausbildungsanreize Stefan Bender (IAB), Christian Dustmann (UCL), Bernd Fitzenberger (Uni Frankfurt), Uta Schoenberg."—  Präsentation transkript:

1 Tarifgebundenheit, Lohnbildung, und Ausbildungsanreize Stefan Bender (IAB), Christian Dustmann (UCL), Bernd Fitzenberger (Uni Frankfurt), Uta Schoenberg (Rochester)

2 Fragestellungen Warum sind Unternehmen in Deutschland bereit, Tarifabkommen anzuerkennen, obgleich sie nicht rechtlich dazu verpflichtet sind? Wie beeinflussen Gewerkschaften die Lohnbildung? Haben Gewerkschaften einen Einfluss auf das Ausbildungsverhalten von Firmen?

3 Struktur Zwei Teile: 1. Existenz von Gewerkschaften, und ihr Einfluss auf die Lohnbildung 2. Einfluss von Gewerkschaften auf das Ausbildungsverhalten von Firmen

4 Stand der Forschung Warum existieren Gewerkschaften? Gewerkschaften als 'rent-seeking institutions (Oswald 1985, Lindbeck and Snower 1988). Lässt Frage offen, warum Firmen bereit sind, Tariflöhne zu zahlen. Gewerkschaften als wohlfahrtserhöhende Institutionen, die Kommunikation verbessern (Freeman, Medoff 1984; Freeman, Lazear 1995) Gewerkschaften erhoehen Effizienz am Arbeitsmarkt: Risikoneutrale Firmen versichern in einem impliziten Vertrag risikoaverse Arbeiter gegen Produktivitaetsschwankungen (Malcomson 1983; Hogan 2001)

5 Theoretische Analyse Unser Modell: Entwickelt Malcomsons (1983) und Hogans (2001) Modell weiter. Argument: Firmen treten Arbeitgeberverband bei, um Arbeitern zu signalisieren, dass sie sich an einen impliziten Vertrag halten. Erweiterungen: Berücksichtigung der Besonderheiten des deutschen kollektiven Verhandlungssystems. Im Gleichgewicht existieren sowohl tarifgebundene als auch nicht tarifgebundene Firmen. Analyse der Selektion von Arbeitern und Firmen in den tarifgebundenen Sektoren. Erweiterungen erlauben testbare Implikationen zu entwickeln, die wir dann mit Hilfe der IAB-Daten überprüfen.

6 Tarifgebundenheit und Lohnbildung, Grundmodell Arbeiter: unterschiedlich produktiv. P1: Firmen und Arbeiter beobachten Signal über Produktivität des Arbeiters. P2: Firmen und Arbeiter lernen Produktivität des Arbeiters. Arbeiter sind risikoavers, Firmen sind risikoneutral. Arbeiter können nicht gezwungen werden, bei der Firma zu bleiben.

7 Tarifgebundenheit und Lohnbildung Grundmodell Ex ante: Firmen garantieren allen Arbeitern einen Mindestlohn in P2. Wenig produktive Arbeiter erhalten in P2 einen Lohn oberhalb ihrer Produktivitaet. Problem: Ex post: Firmen möchten für diese Arbeiter den Lohn senken oder Arbeiter entlassen. Beitritt in einen Arbeitgeberverband: Glaubhaftes Signal, dass Firma sich an implizite Verträge haelt. Abeiter sind heterogen: Einige bevorzugen, in tarifgebundenen Firmen zu arbeiten, in denen sie mindestens den Tariflohn verdienen; andere in jeder Periode den Spotmarkt-Lohn zu erhalten. Im Gleichgewicht: Existenz von tarifgebundenen und nicht tarifgebundenen Firmen.

8 Tarifgebundenheit und Ausbildung Annahme: Die Ausbildungshöhe ist nicht verifizierbar. Vertrag, der Höhe der Ausbildung festlegt, ist nicht möglich. In kompetitivem Arbeitsmarkt: Keine Ausbildung.

9 Tarifgebundenheit und Ausbildung Mindestlohn in P2 (durch Tarifgebundenheit): Fuehrt zu Lohnkompression Firmen erhoehen Profite in P2 durch Ausbildung Gewerkschaftszugehoerigkeit signalisiert Arbeitern glaubhaft, dass Firma Minimallohn in P2 bezahlt, und daher ausbilden wird.

10 Tarifgebundenheit und Ausbildung Empirische Analyse Ein strikt positiver Anteil von Arbeitern in einer tarifgebundenen Firma verdient genau den Tariflohn. Die Varianz der Löhne ist niedriger in tarifgebundenen Firmen. Reallohnsenkungen kommen seltener vor in tarifgebundenen Firmen. Die Varianz des Lohnwachstums - für Arbeiter, die bei der Firma verbleiben- ist niedriger in tarifgebundenen Firmen.

11 Tarifgebundenheit und Ausbildung Tarifgebundene Firmen bilden mehr Arbeiter im dualen Ausbildungssystem aus. Problem: Identifikation des kausalen Effektes.

12 Daten und Datenanalyse Erstellen eines flexiblen Employer- Employee Datensatzes auf Basis des IAB Betriebspanels, eventuell Beschraenkung auf Teil der Firmen oder der Arbeiter Ausfuehrliche Datenbeschreibung (Lohnpfade von Arbeitern, Momente der Lohnverteilung, Lohnwachstum und Mobilitaet).

13 Einfluss der Gewerkschaften auf Lohnbildung und Ausbildung Analyse Lohnwachstum, Entlassungen und Lohnverteilungen in Firmen, dabei Unterscheidung zwischen Firmen im Arbeitgeberverband und ausserhalb des Arbeitgeberverbandes Analyse der Ausbildungsintensitaet in organisierten/nicht-organisierten Firmen


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