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Bewältigung von Belastungen – Aufbau von Ressourcen

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Präsentation zum Thema: "Bewältigung von Belastungen – Aufbau von Ressourcen"—  Präsentation transkript:

1 Bewältigung von Belastungen – Aufbau von Ressourcen
Zweite Fachtagung Psychische Belastungen im Beruf Sonja Berger 17. Juni 2011

2 Was Sie für die nächsten 30 Minuten erwarten können - und was nicht!
Nicht 1:1 der Artikel – sonst hätten Sie den auch lesen können Vortrag im Spannungsfeld zwischen Einfachheit/Verständlichkeit und Präzision Beispiel Theorie Hintergrüde der Psychologie Ressourcen Fragemöglichkeiten und Fragen die beim Aufbau von Ressourcen helfen Sonja Berger 17. Juni 2011

3 Ein Beispiel – drei Welten
Sie erhalten die Aufgabe ein Projekt an dem Sie arbeiten auf einem Kongress zu präsentieren! Sonja Berger 17. Juni 2011

4 Welt 1: Sie erhalten die Aufgabe ein Projekt an dem Sie arbeiten auf einem Kongress zu präsentieren!
Sie haben so etwas noch nie gemacht. Sie haben keine Vorlagen. Sie stottern sobald Sie vor mehr als einer anderen Person sprechen. Sie befürchten, dass Sie dabei vertrauliche Informationen ausplaudern. Sie haben niemanden mit dem Sie sich absprechen können. Sie wollen alles, immer zu 100% perfekt machen. Sie befürchten, dass bei einer schlechten Präsentation der Nächste sind der gehen muss. Sonja Berger 17. Juni 2011

5 Welt 2: Sie erhalten die Aufgabe ein Projekt an dem Sie arbeiten auf einem Kongress zu präsentieren!
Sie machen so etwas 1-2 mal im Jahr. Sie können auf eine andere Präsentation zurückgreifen. Wenn Sie eine Rede halten dürfen, fühlen Sie sich lebendig und wach. Sie wissen, dass Ihr Arbeitsplatz sicher ist. Sie wissen was Sie sagen können und was nicht. Sie haben Kollegen die Ihnen ein Feedback geben durch das Sie lernen und wachsen können. Sie wollen Ihr Bestes geben und sich gut vorbereiten. Sonja Berger 17. Juni 2011

6 Welt 3: Sie erhalten die Aufgabe ein Projekt an dem Sie arbeiten auf einem Kongress zu präsentieren!
Sie machen so etwas 1-2 mal pro Woche. Sie können auf eine große Zahl ähnlicher Präsentationen zurückgreifen. Sie langweilen sich jetzt schon, bei der Vorstellung sich selbst beim Reden zuhören zu müssen. Sie fragen sich wie oft Sie genau das gleiche noch einmal erzählen sollen. Das Feedback Ihrer Kollegen interessiert sie nicht, die sind sowieso alle neidisch auf Ihre Position. Sie machen, was man Ihnen aufträgt, aber nicht mehr. Sonja Berger 17. Juni 2011

7 Belastungen bewältigen – der innere Prozess ist der Unterschied, der den Unterschied ausmacht.
Sonja Berger 17. Juni 2011

8 Neues und Bewährtes aus Wissenschaft & Forschung
Sonja Berger 17. Juni 2011

9 Erlernte Hilflosigkeit. Nicht nur für Hunde! Seligman, 1975
Sonja Berger 17. Juni 2011

10 Gorillas in unserer Mitte. Unaufmerksamkeitsblindheit
Gorillas in unserer Mitte Unaufmerksamkeitsblindheit Simons & Chabris 1999 Sonja Berger 17. Juni 2011

11 Gedanken beeinflussen unser Verhalten. Priming mit „Alter “-Vokabeln
Gedanken beeinflussen unser Verhalten Priming mit „Alter “-Vokabeln Bargh, 1996 Sonja Berger 17. Juni 2011

12 Es ist nie zu spät, eine glückliche Kindheit zu haben. Milton Erickson
Erinnerungen sind veränderbar Geraerts , Schacter, 2001 Sonja Berger 17. Juni 2011

13 Belastungen sind veränderbar durch Gedanken
Belastungen sind veränderbar durch Gedanken. (Bewertungen des erlebenden Individuums). Sonja Berger 17. Juni 2011

14 Was sind kognitive Ressourcen?
Sonja Berger 17. Juni 2011

15 Definition Ressourcen Je mehr es (…) gelingt, positiv zu bewertende – das ist mit der Bezeichnung Ressource gemeint – neuronale Erregungsmuster zu aktivieren, um so besser werden sie gebahnt und um so mehr Einfluss werden sie - in Konkurrenz mit weniger positiv zu bewertenden Erregungsmustern – auf das Erleben und Verhalten (…) gewinnen Grawe (1998) Sonja Berger 17. Juni 2011

16 Häufig genutzte Gedanken werden zu Denk-Autobahnen
Häufig genutzte Gedanken werden zu Denk-Autobahnen! Wer fährt schon gern quer durch den Wald, wenn es für die gleiche Strecke Autobahnen gibt? Hüther 1997, 2001 Sonja Berger 17. Juni 2011

17 Nutzen Sie Ihre somatischen Marker und Ihre Gefühle
Nutzen Sie Ihre somatischen Marker und Ihre Gefühle! (emotionales Bewertungssystem unterhalb der Bewusstseinsschwelle) Domasio 1994, 2001 Sonja Berger 17. Juni 2011

18 Gesundheit Verstehen – Sinn – Handlungswirksamkeit (Kohärenzsinn)
Gesundheit Verstehen – Sinn – Handlungswirksamkeit (Kohärenzsinn) Antonovsky, 1987 Sonja Berger 17. Juni 2011

19 Gesunde Gedanken = Glückliche Gedanken = Ressourcen?
Sonja Berger 17. Juni 2011

20 Ressourcen sind situationsabhängig!
Sonja Berger 17. Juni 2011

21 Thesen für den Aufbau von Ressourcen
Sonja Berger 17. Juni 2011

22 Gedanken sind kein Schicksal. Sie können Sie ändern!
Sonja Berger 17. Juni 2011

23 Sie müssen es selbst tun
Sie müssen es selbst tun. Sie können sich Unterstützung und Hilfestellungen suchen! Sonja Berger 17. Juni 2011

24 Es ist einfach – aber nicht leicht.
Sonja Berger 17. Juni 2011

25 Fragen helfen & Somatische Marker
Sonja Berger 17. Juni 2011

26 Fragen über Fragen? Sonja Berger 17. Juni 2011

27 Sie erhalten Antworten auf die Fragen die Sie stellen. De Shazer, 1989
Sie erhalten Antworten auf die Fragen die Sie stellen De Shazer, Prior, Storch & Krause, Storch, 2010 Sonja Berger 17. Juni 2011

28 Wenn Sie nach Hindernissen fragen – bekommen Sie Hindernisse.
Sonja Berger 17. Juni 2011

29 Wenn Sie nach Problemen fragen – bekommen Sie Probleme.
Sonja Berger 17. Juni 2011

30 Wenn Sie nach Lösungen fragen – bekommen Sie Lösungen.
Sonja Berger 17. Juni 2011

31 Fragen können Denkprozesse auslösen, die Gedanken & Bewertungen ändern!
Sonja Berger 17. Juni 2011

32 Wann war es schon einmal anders? (Ausnahmen)
Sonja Berger 17. Juni 2011

33 Wann habe ich schon einmal etwas gemacht, dass ein kleines bißchen in diese Richtung ging?
Sonja Berger 17. Juni 2011

34 Was könnte ich tun, damit es mir besser geht?
Sonja Berger 17. Juni 2011

35 Was ist mein Ziel. Wo will ich hin. Was ist dann anwesend
Was ist mein Ziel? Wo will ich hin? * Was ist dann anwesend? * Was kann ich heute, morgen und in der nächsten Woche schon dafür tun? * Was kann ich dazu tun? * Wie fühlt sich das an (sehen, hören, riechen, schmecken, körperlich fühlen)? * Was sind die Vor- und Nachteile der Zielerreichung? Sonja Berger 17. Juni 2011

36 Welcher Gedanke – den ich mir selbst glaube – fühlt sich etwas besser an?
Sonja Berger 17. Juni 2011

37 Und noch einmal die Wissenschaft: Wenn es Ihnen nicht gut geht, dann nicht in positive Gedanken springen, sonst geht es Ihnen noch schlechter Wood, 2009 Sonja Berger 17. Juni 2011

38 Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden Deine Worte
Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden Deine Worte. Achte auf Deine Worte, denn sie werden Deine Gefühle. Achte auf Deine Gefühle, denn sie werden Dein Verhalten. Achte auf Dein Verhalten, denn es wird Deine Gewohnheit. Achte auf Deine Gewohnheiten, denn sie werden Dein Charakter. Achte auf Deinen Charakter, denn er wird Dein Schicksal. Achte auf Dein Schicksal, indem Du auf Deine Gedanken achtest aus dem Talmud (?) Sonja Berger 17. Juni 2011

39 Machen Sie sich Ihre Realität doch selbst
Machen Sie sich Ihre Realität doch selbst. Eigentlich können Sie gar nicht anders! In Anlehnung an Watzlawick, 2005 Sonja Berger 17. Juni 2011


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