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AUT Seite 1 20 SchnittStellenCenter Fürth - FMS. AUT Seite 2 20 SchnittStellenCenter Fürth Schicht 7 Schicht 6 Schicht 5 Schicht 4 Schicht 3 Schicht 2.

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1 AUT Seite 1 20 SchnittStellenCenter Fürth - FMS

2 AUT Seite 2 20 SchnittStellenCenter Fürth Schicht 7 Schicht 6 Schicht 5 Schicht 4 Schicht 3 Schicht 2 Schicht 1 EN EN Volume 2 FMS DP / PA PROFIBUS FMS im 7 Schichten Modell nach ISO/ OSI

3 AUT Seite 3 20 SchnittStellenCenter Fürth Leitebene Zellenebene Feldebene Aktuator/ Sensor- Ebene Einsatzgebiete von FMS

4 AUT Seite 4 20 SchnittStellenCenter Fürth Anwendungsgebiete, Zielsetzung von FMS ( Fieldbus Message Specification )intern FMS ist für den universellen, objektorientierten, zyklischen und azyklischen Datenaustausch mit mittlerer Geschwindigkeit nach EN Volume 2 definiert. FMS ist eine Untermenge von MMS (Manufacturing Message Specification, ISO 9506) des MAP Protokolls. Die Anwendungsgebiete sind hauptsächlich: Übertragung von Programmen (große Datenmengen) Zusammenfügen von mehreren Teilprozessen zu einem Gesamtprozess Austausch von Daten zwischen aktiven Teilnehmern (Master - Master Kommunikation)

5 AUT Seite 5 20 SchnittStellenCenter Fürth Übersicht: Merkmale von PROFIBUS-FMS q Verbindet intelligente Feldgeräte wie SPS, PC, MMI q Leistungsfähige Anwendungsfunktionen bieten große Funktionalität q Zugriff auf Variable, Programme und Domains möglich q PROFIBUS-FMS arbeitet objektorientiert q Multi-Master und Master - Slave Kommunikation möglich q Peer-to-Peer, Broadcast und Multicast Kommunikation q Zyklische und azyklische Datenübertragung möglich q Bis zu 244 Byte Ein- und Ausgangsdaten pro Station q Unterstützt von allen wichtigen SPS-Herstellern q Große Produktvielfalt SPS/PC, E/A, Antriebe, Ventile, Encoder, MMI.... q Mittlerweile ist FMS vom Feldbereich in den Zellbereich verdrängt worden.

6 AUT Seite 6 20 SchnittStellenCenter Fürth Struktur PROFIBUS- FMS im ISO /OSI-Modell AW - Prozeß Physical Layer und Data Link Layer Abbildung auf LLI Abbildung auf FDL-Dienste FMS Dienste Generierung der PDU FMS (Services) Interpretation der PDU ALI Anpassen des Dienstes an FMS Anpassen des Dienstes an AW Netzwerkmanagement (FMA) Layer 7 Layer 1 / 2

7 AUT Seite 7 20 SchnittStellenCenter Fürth Eine FMS-Kommunikation besteht aus : Kommunikationsobjekte, Kommunikationsdienste, Kommunikationsbeziehungen Anwendungsprozeß: Aufruf von normierten ALI-Diensten (Profilen) z. B. Antriebsprofil, NC-/RC Profil mit definierten Daten gewährt Austauschbarkeit von Teilkomponenten. Ein Anwendungsprozess umfaßt alle Programme, Ressourcen und Tasks, die keiner Komm. Schicht zugeordnet sind. Verteilte AW-prozesse können über Kommunikationsbeziehungen zu einem Gesamtprozeß vereinigt werden Aufgaben der einzelnen Schichten(intern)

8 AUT Seite 8 20 SchnittStellenCenter Fürth Application Layer Application Layer Interface :Anpassen des individuellen AW- Prozesses (Profile) auf die standardisierte Anwendungsschicht. (Schicht 7) Fieldbus Message Specification: Das FMS enthält das Anwendungsprotokoll und stellt die Kommunikationsdienste für den AW zur Verfügung. (Untermenge des MMS-Services, Optimierung). In vielen Fällen erfolgt der Datenaustausch azyklisch auf Anforderung des Applikationsprozesses. FMS beschreibt die Komm. objekte und Anwendungsdienste. Einhaltung des Protokolls beim Austausch der Prozess Daten Units (Überwachung der Dienste, Festlegung der Datenstrukturen, Objekt definition...). Bereitstellen von Services Generierung der PDU´s (Auftragsnr. Dienstart,Parameter, usw.) Aufgaben der einzelnen Schichten (intern)

9 AUT Seite 9 20 SchnittStellenCenter Fürth Im LLI wurden die Funktionalitäten der Schichten zusammengefaßt (LLI ist Bestandteil der Schicht 7) und dient der Anpassung der AW-Funktionen an die Schicht 2.durch Übernahme der logischen Flußkontrolle und Verbindungsüberwachung. Fieldbus Management Layer7 (FMA7) Context Management: Enthält Services für Auf- und Abbau von Verbindungen Configuration Management bietet : Services für Laden und Lesen der KBL, Identifikation der Kommunikationskomponenten. Zugriff auf Variablen, Statistikzähler und Parameter der Schicht 2. Fault Management: liefert Services zum Erkennen und Beheben von Fehlern Das Lower Layer Interface(intern)

10 AUT Seite SchnittStellenCenter Fürth Kommunikationsverbindungen(intern) Definierte Verbindungen der Komm.Partner wird zum Projektierungszeitpunkt eindeutig festgelegt und kann nicht verändert werden Offene Verbindungen Der KP wird erst in der in der Verbindungsaufbauphase festgelegt. Vorteile für einfache Geräte, bei denen die KB vom Hersteller festgelegt sind. Diese Geräte können ohne Projektierung mit jedem Gerät kommunizieren. Attribut `Slave Initiative`ermöglicht Slave einen unbestätigten Dienst an zugeordneten Master abzusetzen. (Prio hoch/niedrig)

11 AUT Seite SchnittStellenCenter Fürth PROFIBUS-FMS Kommunikation q Der Datenaustausch erfolgt mittels Übertragen von ï Objekten mit Hilfe von ï FMS Services. q Jedes Kommunikationsobjekt hat festgelegte Eigenschaften (Read/Write...) Leitsystem (Client) Temperatur - Meßumformer (Server) Skalierung Filterzeit Temperatur Kommunikationsbeziehung PROFIBUS-FMS

12 AUT Seite SchnittStellenCenter Fürth Begriffe (intern) Damit ein Anwendungsprozess eines Gerätes mit einem AW-Prozess eines anderen Gerätes kommunizieren kann, müssen Kommuni- kationsobjekte zur Verfügung stehen. Sogenannte virtuelle Kommunikationsobjekte repräsentieren existierende Prozessobjekte, die ein AW-Prozess der Kommunikation sichtbar gemacht hat. Client/ Server Kommunikationspartner die Objekte anbieten heißen Server Kommunikationspartner, die auf diese Objekte zugreifen können heißen Client. Kommunikationspartner können gleichzeitig Client und Server sein. Master / Slave: Bezeichnungen sind nur für den Buszugriff.

13 AUT Seite SchnittStellenCenter Fürth Aufbau eines FMS - Felgerätes ( VFD) Objektverzeichnis (OV ) Virtuelles Feldgerät (VFD) Reales Feldgerät Sollwert Rezeptur DruckFüllstand Temperatur Datentypverzeichnis Index Objekt Code Bedeutung 1DatentypInteger8 Statische Objektverzeichnis Index Obj.code Datentyp Int. Symbol adresse 20VAR14711H Druck 21VAR24567H Temp 22 Spannung Temperatur Druck Feldgerät 1 Feldgerät 2 VFD

14 AUT Seite SchnittStellenCenter Fürth VFD(intern) VFD: Virtual Field Device ist ein abstraktes Modell zur Beschreibung der Daten / Datenstrukturen und des Verhaltens eines Automatisierungssystems,aus der Sicht des Kommunikationspartners. Die Basis dafür ist das VFD- Objekt, das alle expliziten und impliziten Kommunikationsobjekte und Objektbeschreibungen beinhaltet, die von einem Kommunikations-anwender durch Services genutzt werden können. Ein VFD-Objekt enthält genau ein Objektverzeichnis und ist genau einem AW-Prozess zugeordnet. Ein reales Gerät kann mehrere VFD Objekte enthalten, die jeweils durch ihre Kommunikationsendpunkte adressier werdent. Die Beschreibung des VFD-Objekts ist durch die Norm festgelegt.

15 AUT Seite SchnittStellenCenter Fürth Virtual Field Device ( VFD) Identifikation durch Vendor-Name Model-Name Revision Profile Number Objekt VFD Key Attribute: implizit durch Komm.beziehung Attribute: Vendor Name Attribute: Model-Name Attribute: Profile Number Attribute: Logical Status Attribute: Physical Status Attribute: List of VFD specific Objects

16 AUT Seite SchnittStellenCenter Fürth Kommunikationsbeziehungen Verbindungs- orientiert (quittiert) Verbindungslos (nicht quittiert) Kommunikation Peer to Peer ( One to one ) Zwei Kommunikationspartner schaffen vor dem Datenaustausch eine Verbindung zueinander Vorteil: Adressierungsinformationen müssen nur beim Aufbau der Verbindung angegeben werden. Multicast: Nachricht an mehrere remote Teilnehmer Broadcast: Nachricht an alle remote Teilnehmer

17 AUT Seite SchnittStellenCenter Fürth Der Anwender kommuniziert mit einem Partner über logische Kanäle, den sog. Kommunikationsverbindungen (KR). Verbindungsorientierte Kommunikationsverbindungen stellen eine Point to Point Verbindung zwischen genau 2 AW Prozessen dar. Aufbau der Point Tto Point Verbindung mit Initiate-Service Angabe von Schutzmechanismen. Nach DÜ kann die Verbindung mit Abort abgebrochen werden. Verbindungsorientierte KB´s können zeitlich überwacht werden Definition von Verbindungsattributen Verbindungslose Kommunikationsverbindungen Gleichzeitige Kommunikation mit mehreren Teilnehmern ohne Quittierung (Broadcast, Multicast) Kommunikationsbeziehungen(intern)

18 AUT Seite SchnittStellenCenter Fürth Die Kommunikationsbeziehungsliste (KBL) Die KBL enthält: Beschreibung aller Kommunikationsbeziehungen Sie wird zum Projektierungszeitpunkt für jeden Komm.teilnehmer erstellt und geladen. Für jede Kommunikationsbeziehung sind Angaben über den Typ der Komm.beziehung Verbindungsart Context Adressierung und zugehöriges VFD hinterlegt.

19 AUT Seite SchnittStellenCenter Fürth Kommunikationsbeziehungen(intern) Ein Slave kann mehreren Master zugeordnet sein, d.h. mehrere Master können einen Slave schreibend und lesend bedienen. Die am Bus beteiligten Master können gegenseitig Daten austauschen. Diese Zuordnung der Kommunikationsverbindungen ist in den Kommunikations-Beziehungs-Listen geregelt. Kommunikationsverbindungen können temporär oder dauerhaft sein. Zyklische und azyklische Datenübertragung ist möglich. Der Datenaustausch erfolgt mit Kommunikationsobjekte ( mächtigere Dienste verfügbar)

20 AUT Seite SchnittStellenCenter Fürth Kommunikationsobjekte: Statische und dynamische Objekte Objekte implizite explizite statisch dynamisch (nicht lesbar, änderbar, löschbar ) - VFD, OV, OBes OV - OBes Domain - OBes PI, SVar,Array - OBes Rec, VL, Event - Phys Access Obj -Variable, Array, Record, Domain, Event - Program Invocation, Variable List können dynamisch erzeugt werden Implizite Adressierung; - für VFD sind einer Objektbeschreibung zugeordnet sind durch die Norm festgelegt Adressierung: logisch (m) od. mit Namen (o)adressierbar (Index aus OV)

21 AUT Seite SchnittStellenCenter Fürth Objekte / Objektverzeichnis(intern) Objekte sind z. B. Meßwerte, Schalterstellungen, Stellgrößen, ( Sollwert) Programme, Parametersätze. Objekte sind: Domain,Program-Invocation,Simple-Variable,Array, Record, Variable- List,Datentyp,Datentyp- Strukturbeschreibung, Event Variablen: zum Lesen und Schreiben = statisch Variablenliste: (logischer Zusammenhang zwischen Einzelvariablen Domains: Speicherbereiche ( vgl: DB in einer SPS... ) = dynamisch Program Invocation: z. B. AW-Programm, Task (starten, stoppen, Reset) = dynamisch.

22 AUT Seite SchnittStellenCenter Fürth Objektbeschreibung Ein Objekt besteht aus: Index Objektcode (Datentyp) Objektattribute logische Adresse Name (optional) Zuordnung reale zu logische Adresse Schutzmechanismen bei Projektierung ( für Teilnehmer, oder Variable nur lesbar) Extensions

23 AUT Seite SchnittStellenCenter Fürth Kommunikationsobjekte und Objektverzeichnis Alle Kommunikationsobjekte werden lokal im Objektverzeichnis eingetragen. Ein OV enthält die komplette Beschreibung, Struktur und Datentyp, sowie die Abbildung der symbolischen Adressierung auf die physikalische Ebene. Bei einfachen Standardgeräten ist das OV i.d.R. vordefiniert (statisch). Aufbau des OV Header ( Infos über Struktur) Liste der unterstützten statischen Datentypen Statisches OV mit stat. Kommunikationsobjekte Dynamische Liste der Variablen Listen Dynamische Programmliste Die einzelnen Listen müssen nur vorhanden sein, wenn sie unterstützt werden.

24 AUT Seite SchnittStellenCenter Fürth Aufbau eines Objektverzeichnisses IndexObjektverzeichnis 0OV-Objektbeschreibung 1....iStatisches Typverzeichnis k...mStatisches Objektverzeichnis n... tDynamisches Variablenlisten Verzeichnis u....zDynamisches Program Invocation Verzeichnis

25 AUT Seite SchnittStellenCenter Fürth Statisches Typenverzeichnis: enthält die Objektbeschreibungen von Standard Datentypen (Index= 1) und Datentyp- Strukturbeschrei-bungen für die Variable Access-Objekte aus dem S-OV. Statisches Objektverzeichnis: Enthält die Objektbeschreibungen für Simple Variables, Arrays, Records, Domains und Events.Jedem Index ist eine Objektbeschreibung zugeordnet. Dynamisches Variablenlisten-Verzeichnis: DV-OV enthält die Objektbeschreibungen der Variablenliste Ein Objekt VariablenList und seine Objektbeschreibung wird dynamisch durch den Service Define Variable List angelegt. Dynamisches Program Invocation Verzeichnis: DP-OV enthält die Objektbeschreibung der Objekte Program-Invocation. Wird dynamisch durch den Service Create/Delete-Program-Invocation angelegt / gelöscht. Objekt: OV-Objektbeschreibung(intern)

26 AUT Seite SchnittStellenCenter Fürth OV-Services zum Behandeln von OVintern Get-OV: zum Lesen von ein oder mehreren Objektbeschreibungen. (Kurzform(m)oder Langform(o) möglich). Einzelne Objekte werden durch Index oder Name unterschieden. Beim Lesen von mehreren Objekten wird Startindex angegeben. Put-OV: zum Schreiben eines oder mehrere Objektbeschreibungen. Die Put- OV Sequenz ist immer folgendermaßen: Initiate Put-OV, ein oder mehrere Put-OV, und Terminate Put-OV. Auch Löschen durch leeres OV möglich. Rückwirkungsfreies Laden: Der Client teilt dem Server mit, ob die Änderungen für die anderen Kommunikationspartner rückwirkungsfrei sind. z.B. Anfügen einer Obj. beschr., Löschen von privaten Obeschr. für nicht mehr im Komm. system befindliche Teilnehmer. (Einleitung mit Initiate-Put-OV mit parameter Consequence=0) Nicht rücwirkungsfreies Laden: Einleitung Initiate Put-OV mit Consequence=1 für Nachladen oder Consequence =2 für Neuladen. Bei 2 muß der User alle Komm. bez. abbauen. Terminate Put-OV: Beenden eines Ladevorgangs. Neuaufbau der Verbindungen notwendig.

27 AUT Seite SchnittStellenCenter Fürth Werden im statischen Teil des OV abgelegt Variable, Array, Record, Domain, Event = statische Objekte vordefiniert gelöscht und verändert werden Adressierungsarten der Kommunikationsobjekte: logische Adressierung über Kurzadresse (Index) mandatory Adressierung mit Namen Physikalische Adressierung Statische Kommunikationsobjekte

28 AUT Seite SchnittStellenCenter Fürth Dynamische Kommunikationsobjekte Werden im dynamischen Teil des OV abgelegt Variable List, Program Invocation Verzeichnis Sie können vordefiniert während des Betriebs definiert gelöscht und verändert werden Adressierungsarten der Kommunikationsobjekte: logische Adressierung über Kurzadresse (Index) mandatory Adressierung mit Namen Physikalische Adressierung

29 AUT Seite SchnittStellenCenter Fürth Datentypen von Objekten Boolean ( Merker) Integer (8,16,32 Bit) Unsigned (8,16,32 Bit) Floating Point (32 Bit) Visible String ( ASCII- String) Octet String ( Byte) Bit String Date Time and Date Time Difference

30 AUT Seite SchnittStellenCenter Fürth Schutzmechanismen für Objekte Beispiel für Schutzmechanismen: OV- Objektbeschreibung Teilnehmer A Access-Protection-Supported = true Objektverzeichnis Teilnehmer A Index 123 Objectcode=VAR Password=0 Access-Groups =0 Access Rights=Ra Index 164 Objectcode=VAR Password=456 Access-Groups =40 Hex Access Rights=R,Rg,Wg OV- Objektbeschreibung Teilnehmer B Access-Protection-Supported = true Objektverzeichnis Teilnehmer B: Index 78 Objectcode=Record Index 91 Objectcode=VAR. R = Lesen mit Passwort Rg= Lesen von Zugriffsgruppen Ra= Lesen von allen Komm. partner W= Schreiben mit Passwort Wg= Schreiben von Zugriffsgruppen

31 AUT Seite SchnittStellenCenter Fürth Objekt: OV-Objektbeschreibung AttributWertebereich/Bedeutung Datentyp Index0Index des Objekts RAM/ROM FlagBooleanfalse=keine Änderung im OV möglich true= Änderung möglich Name Length = es werden keine Namen verwendet Access Protection true/falsegibt an, ob zugriffsrechte für Passwort, Zugriffsgruppen, alle KP supportedunterstützt werden Version OVAusgabestand Local Address OV-OB 0..FFFFFFFFVerweis auf die reale OV-OB für interne Adressierung ST-OV Lengthmax. Anzahl belegbarer Einträge im Stat. Typverzeichnis Local Address ST-OV0..FFFFFFFFVerweis auf die reale ST-OV für interne Adressierung First Index S-OVErster belegbarer Index des ST-OV S-OV Length max. Anzahl belegbarer Einträge im Stat. Obj.verzeichnis Local Address S-OV 0..FFFFFFFFVerweis auf die reale S-OV für interne Adressierung

32 AUT Seite SchnittStellenCenter Fürth Objekt: OV-Objektbeschreibung Attribut Wertebereich/Bedeutung Datentyp First Index DV-OVErster belegbarer Index im Variablen Listen Verzeichnis 0 = keines DV-OV Length max. Anzahl belegbarer Einträge im DV-OV. Obj.verzeichnis Local Address DV-OV Verweis auf die reale DV-OV für interne Adressierung First Index DP-OVErster belegbarer Index im DP-OV Local Address DP-OVVerweis auf die reale DP-OV für interne Adressierung Leeres OV: ROM/RAM FlagTrue S-OV Length0 Name Length0 First Index DV-OV0 Access Protection SupportedFalse DV-OV Length0 VERSION OV0First Index DP-OV0 ST-OV Length0DP-OV Length0 First Index S-OV15

33 AUT Seite SchnittStellenCenter Fürth Die Kommunikations Beziehungs Liste ist in jedem Kommunikationspartner hinterlegt. Sie enthält, mit welchem Kommunikationspartner, über welchen Dienstzugangspunkt und Netzknoten kommuniziert werden kann. Typ der Kommunikationsbeziehung Verbindungsart Adressierung zugeordnetes VFD-Objekt Sie kann statisch vorliegen und während des Betriebs geändert werden. Eine Komm.beziehung kann mit ihrem Index als auch mit optionalen Namen angesprochen werden. Bei einfachen Geräten ist sie fest vordefiniert. Bei komplexeren Geräten wird die KBL projektiert und in das Feldgerät geladen. Kommunikations Beziehungs Liste

34 AUT Seite SchnittStellenCenter Fürth Objekt: FMS-KBL KR=0 KBL-Header Anzahl KBL-Einträge Poll-Listen SSAP ASS/ABT-CT Symbol Length VFD-Pointer supported KR Statischer Teil Local LSAP Remote Address Remote LSAP Type LLI-SAP Verbindungsattribut max SCC

35 AUT Seite SchnittStellenCenter Fürth Objekt: FMS-KBL max RCC max SAC max RAC CI Multiplier Max_ PDU-Sending High Prio Max_ PDU-Sending Low Prio Max_ PDU-Receiving High Prio Max_PDU_Receiving Low Prio Services supported Symbol VFD Pointer

36 AUT Seite SchnittStellenCenter Fürth Objekt: FMS- KBL Die FMS-Komm. Bez.liste enthält die FMS spezifische Beschreibung aller KB eines Gerätes unabhängig vom Zeitpunkt der Nutzung. Actual Remote SAP SCC RCC SAC RAC Poll Entry enabled Status Dynamischer Anteil Actual Remote Address

37 AUT Seite SchnittStellenCenter Fürth KBL(intern) Die KBL enthält die Beschreibungen aller KOMM: BEZIEHUNGEN eines Gerätes. Sie besteht aus einem Header, sowie für jede projektierte Komm. beziehung einen Eintrag, der durch die KR adressiert wird. Header besitzt KR = 0. Jeder KBL-Eintrag besteht aus einem stat. (20 Attribute) und dyn. Anteil(8). Der stat. Anteil enthält die Informationen der Komm. bez. Es wird nur der stat.Teil projektiert. Der dyn. Teil wird zusätzlich mit übertragen. Begriffserklärungen: KR=Kommunikationsreferenz. Eindeutige Bezeichnung für die Kommunikationsbeiehung Local SAP= Schicht 2 SAP für diese KR Remote Address= physikalische Adresse des Remote Teilnehmers Remote LSAP= SAP des Kommunikationspartners.

38 AUT Seite SchnittStellenCenter Fürth KBL Begriffe intern Type= gibt den Typ einer Komm.bez an (Master-Master azyklisch,...) LLI-SAP: für diese Komm.bez. 0= LLI-User ist das FMS Verbindungsattribut: für verbindungsorientierte Verbindungen zur näheren Spezifizierung. D=Definierte Verbindung, I=Offene Verbindung beim Requester,... max SCC= besagt wieviele bestätigte Dienste maximal zum Komm.partner abgesetzt werden können. S285 Norm

39 AUT Seite SchnittStellenCenter Fürth Verknüpfung KBL - VFD Transaction- objects OV-Objecktbeschreibung OVObjekt Objekt FMS-KBLVFD1 VFD2

40 AUT Seite SchnittStellenCenter Fürth PROFIBUS-FMS bietet leistungsfähige Anwendungsfunktionen: Event Management Context Management OD-Management VFD Support Variable Access Program-Invocation Management Domain Management

41 AUT Seite SchnittStellenCenter Fürth Übersicht der FMS - Services: Event Management EventNotification EventNotificationWithType AcknowledgeEventNotification AlterEventConditionMonitoring Event Management EventNotification EventNotificationWithType AcknowledgeEventNotification AlterEventConditionMonitoring Context Management Initiate Abort Reject Context Management Initiate Abort Reject Nur die unterstrichenen Dienste müssen von allen PROFIBUS-Geräten unterstützt werden Die Auswahl weiterer Dienste wird durch Profile festgelegt. OD-Management GetOD InitiatePutOD PutOD TerminatePutOD OD-Management GetOD InitiatePutOD PutOD TerminatePutOD VFD Support Status UnsolicitedStatus Identify VFD Support Status UnsolicitedStatus Identify Variable Access Read ReadWithType Write WriteWithType PhysicalRead PhysicalWrite InformationReport InformationReportWithType DefineVariableList DeleteVariableList Variable Access Read ReadWithType Write WriteWithType PhysicalRead PhysicalWrite InformationReport InformationReportWithType DefineVariableList DeleteVariableList Program-Invocation Management CreateProgramInvocation DeleteProgramInvocation Start, Stop, Resume, Reset, Kill Program-Invocation Management CreateProgramInvocation DeleteProgramInvocation Start, Stop, Resume, Reset, Kill Domain Management InitiateDownloadSequence DownloadSegment TerminateDownloadSequence InitiateUploadSequence UploadSegment TerminateUploadSequence RequestDomainDownload RequestDomainUpload Domain Management InitiateDownloadSequence DownloadSegment TerminateDownloadSequence InitiateUploadSequence UploadSegment TerminateUploadSequence RequestDomainDownload RequestDomainUpload

42 AUT Seite SchnittStellenCenter Fürth Variable Access Objekte Modellbeschreibung (intern) Das Variable Access Modell stellt Services zur Verfügung, die es erlauben, Variablen zu lesen, schreiben, sowie dynamisch neue Variable List objekte zu definieren oder zu löschen. ObjektDatentypdefiniert in Schutzmech.Bedeutung Simple Variableein DT erlaubtS-OV R,W,Rg,Wg,Ra,WaAbbildung einer PB-Variablen auf reales Obj. ArrayReihe von SimpleS-OV wie obenAbbildung eines PB-Arrays Variablengl DTauf ein reales Array RecordReihe von SV un-S-OV wie obenAbbildung eines Records auf terschiedl. Datentypsein real exist. Rec im AW System Variable ListReihung von mehreren DV-OV wie oben +Liste der Var Acc Obj. Var Access Obj. D, Da Datentypcharakt. eine Menge von Werten, und Operationen auf die diese Werte anwendbar sind. Datentyp Struktur-ST-OVGröße und Struktur von Arrays beschreibung.

43 AUT Seite SchnittStellenCenter Fürth Datentypbeschreibung(intern) IndexObjektcodeDescription 1 DatentypBoolean 2Null ObjektInteger8, nicht projektiert 3 DatentypInteger16. 32Datentyp xy- SpezialAnwendungsspezifisch PROFIBUS legt negen Standar Datentypen auch frei projektierbare Datentypen fest, die im Statischen Objektverzeichnis (ST-OV) ab Index 1 hinterlegt sind. Nicht verwendete Datentypen, werden im ST-OV als nicht projektiert gekennzeichnet

44 AUT Seite SchnittStellenCenter Fürth Verbindungsorientierte Verbindungen Verbindungsaufbauphase (Initiate, mit Angabe des Services, Nachrichtengröße,Verbindungsart, Optionen) erfolgreich Bestätigung Datenaustausch Verbindungsabbauphase (Abort )

45 AUT Seite SchnittStellenCenter Fürth FMS-Services Erklärungen(intern) Initiate: Aufbau einer Verbindung zwischen 2 Kommunikations-partnern. Vereinbarungen über mögliche Services,Optionen und PDU-Länge, Zugriffsrechte, aktuelle Versionsnummern der OVs. Abort: Abbau einer bestehenden Komm. verbindung zwischen 2 Partnern. Die Verbindung kann sowohl vom Client als auch vom Server abgebrochen werden. Übergabe der Ursache (inkompatible Version, Passwortfehler, KBL Error, User Error, PDU / LLI/ Error... Reject: FMS weist eine unzulässige PDU ab, mit Original Invoke-ID. Typ der zurückgewiesenen PDU ( Cofirmed /UnconfirmedReq/Res PDU, nicht erkannter PDU-Typ). Ursache: Auftragsnummer(Invoke ID) existiert bereits, max. Service overflow, nicht unterstützter service,PDU- Size....

46 AUT Seite SchnittStellenCenter Fürth FMS-Services Erklärungen(intern) Initiate Download Sequence: Eröffnung eines Downloads mit Angabe des Index oder Namen des Domains. Download Segment: Adressierung mit Namen oder Index, log. Adresse, Name, Daten, More follows Terminate Download Sequence: Angabe von Index, Namen, log. Adresse. Request Domain Download: Server teilt Client mit, daß ein Download durchgeführt werden soll, mit Angabe von Index, Name Upload Segment, Initiate Upload Sequence, Request Domain Upload siehe Download nur Client /Server Beziehung Program Invocation Management: stellt Dienste zur Verfügung um Domains zu einem Programm zusammenzustellen, zu starten, stoppen und zu löschen. Auf einem Gerät konnen mehrere Program Invocations zusammengestellt werden: Die Definition erfolgt im DP-OV. Das Objekt Program Invocation läßt sich aus Code und Daten zusammenstellen und ein lauffähiges Programm kreieren, das statisch vorliegen kann oder dyn. erzeugt wird.

47 AUT Seite SchnittStellenCenter Fürth Program Invocation: Parameter: logische Adresse des Eintrags im OV, Name des Obj., Anzahl der Domain Indices, Passwort, Zugriffsrechte, Deletable, Reusable (nach Ausführung in den Zustand idle oder unrunnable) Create Program Invocation: Mit diesem Service werden Domains, die im OV definiert sind, zu einem Programm zusammengestellt und online im DP-OV definiert. Programm wird mit logischer Adresse oder Namen angesprochen. Parameter: Passwort, Zugriffsrechte, Liste der Domains,... Delete Program Invocation: Programme im OV werden hiermit gelöscht. Parameter siehe Create... FMS-Services Erklärungen(intern) Objektbeschreibung Program Invocation Index iDomain Index mDomain

48 AUT Seite SchnittStellenCenter Fürth Start: Starten eines Programms. Übergabeparameter: Index oder Name, Übergabeparam. an das Programm. Stop: Ein laufendes Programm wird gestoppt.Parameter wie bei Start. Reset: Ein gestopptes Programm mit dem Attribut. Reusable=true wird auf den Anfang zurückgesetzt. Die PI geht in den Zustand Idle. Bei Reusable=false geht PI in Zustand unrunnable. Kill: Eine PI geht in den Zustand unrunnable. FMS-Services Erklärungen(intern)

49 AUT Seite SchnittStellenCenter Fürth Variable Access Services(intern) Read: Lesen von Simple Variable, Array, Record, Variable List. Write: wie oben nur schreiben. Phys Read: Lesen von der phys. Adresse, eines oder mehrere Phys Write: Schreiben auf die phys. Adresse, " Information Report: Übertragen von Werten für die Objekte unter Read. (unconfirmed, d.h. Broadcast) Define Variable List: Anlegen eines Objektes Variable List. Parameter: Passwortschutz,Zugriffsrechte, Adresse der Variablen, Name der VL. Delete Variable List: Löschen eines Objekts aus der VL. Read with Type: Lesen der Werte und Datentypbeschreibungen der Objekte unter Read. Write with Type : Schreiben der... Information Report with Type: Übertragen von Werten und Datentypbeschreibungen der Obj. unter Read

50 AUT Seite SchnittStellenCenter Fürth Event Management(intern) Wichtige Meldungen können von einem Gerät zum anderen Gerät geschickt werden. Dies ist Sache des Anwenders. Event Notification: Versenden einer Ereignismeldung.Parameter: Prio, Zugriffsberechtigung, Index, Name Acknowledge Event Notification: Quittierung einer Ereignismeldung. Parameter siehe oben Alter Event Condition Monitoring: Event sperren/ freigeben Event Notification with Type: Versenden einer Ereignismeldung mit Datentypbeschreibung

51 AUT Seite SchnittStellenCenter Fürth SPS PROFIBUS Aktive Stationen, Master Geräte AntriebAktuator Messum- former Passive Stationen, Slave Geräte Sensor Antrieb Logischer Tokenring zwischen den Master-Geräten PC Sensor M M T SPS Arbeitsweise von PROFIBUS

52 AUT Seite SchnittStellenCenter Fürth Zyklische / Azyklische Dienste Mit zyklischem Datenverkehr kann über eine KB ein Objekt mit Read / Write ständig gelesen oder geschrieben werden. ( LLI kann sehr effizient arbeiten) Mit dem azyklischen Datenverkehr können mehrere Objekte von verschiedenen KP sporadisch bearbeitet werden. Kommunikationsbeziehungen müssen in einer KBL eingetragen werden. Bei einfachen Geräten fest vordefiniert. Bei komplexeren Geräten wir ddie KBL projektiertund in das Feldgerät geladen. Eine KB enthält: Teilnehmeradresse, Schicht 2 SAP und LLI SAP, Auswahl der Services, Telegrammlängen, Überwachungsmechanismen.

53 AUT Seite SchnittStellenCenter Fürth PROFIBUS-DP und PROFIBUS-FMS Kombisystem Visualisierung FMS DP Dezentrale Ein- und Ausgänge Barcode Leser intelligenter Sensor DP- SlavesKombi - SlaveFMS - Slave FMSDPFMS PROFIBUS-DP und PROFIBUS-FMS SPS

54 AUT Seite SchnittStellenCenter Fürth PROFIBUS DP /FMS Gemeinsamkeiten Nutzen für den Anwender: Parallelbetrieb von DP / FMS am gleichen Bus möglich, d.h. gemeinsame Leitungskomponenten wie Kabel, LWL, Stecker, Repeater, und für die jeweilige Anwendung optimales Kommunikationsverfahren PROFIBUS - DP für schnelle E/A Bearbeitung PROFIBUS - FMS für den objektorientierten Datenaustausch Bei gleichzeitigem Betrieb gelten die langsameren FMS- Reaktionszeiten.


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