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©Institut für Management und Organisation (IMO) GmbH, Bochum Institut für Management und Organisation (IMO) GmbH, Bochum Damit Beschäftigte gesund älter.

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Präsentation zum Thema: "©Institut für Management und Organisation (IMO) GmbH, Bochum Institut für Management und Organisation (IMO) GmbH, Bochum Damit Beschäftigte gesund älter."—  Präsentation transkript:

1 ©Institut für Management und Organisation (IMO) GmbH, Bochum Institut für Management und Organisation (IMO) GmbH, Bochum Damit Beschäftigte gesund älter werden: Gesundheitsförderung nachhaltig ins Unternehmen integrieren Prof. Dr. Rolf Taubert

2 Institut für Management und Organisation (IMO) GmbH, Bochum 2 Gesellschaftliche Stereotype? Die Lebenstreppe Copperplate engraving, around 1850 Museum of European Cultures, Berlin Dahlem, Germany

3 Institut für Management und Organisation (IMO) GmbH, Bochum 3 Stereotpyen und Bilder über ältere Mitarbeiter/innen Wenig kreatives Verhalten im Arbeitsalltag Geringe Bereitschaft, neue Arbeitstechniken oder theoretisches Wissen zu erlernen Die Fähigkeit zum Erlernen neuer Arbeitstechniken oder theoretischen Wissens sinkt Internalisierte Verhaltensweisen im Arbeitsalltag führen zu wenig flexiblem Verhalten Geringe körperliche Belastbarkeit Wenig bzw. schwindender beruflicher Ehrgeiz (Karrierebewusstsein) Negative Stereotypen von älteren Mitarbeitern/innen Angelehnt an: Haeberlin (2003), Bullinger (2002), Menges, U. (2000), Pohl (1975)

4 Institut für Management und Organisation (IMO) GmbH, Bochum 4 Gesellschaftliche Stereotype? Aber: Ältere Mitarbeiter/innen sind nicht grundsätzlich weniger, sondern anders leistungsfähig Altersbedingte Einbußen in einigen Bereichen werden durch andere Leistungsfaktoren ausgeglichen Quellen: u.a. *Haeberlin (2003), Menges (2000) ** Ärztlicher Dienst des Landesarbeitsamtes Sachsen-Anhalt-Thüringen der Bundesanstalt für Arbeit (2002), Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (2000) Stereotypen und Bilder über ältere Mitarbeiter/innen

5 Institut für Management und Organisation (IMO) GmbH, Bochum 5 Leistungsfähigkeit und Kompetenzen im Alter differenziert sehen? Leistungsfähigkeit Altersbedingter Abbau Altern und psychomentales Wachstum Funktionsminderung von Seh- und Hörfähigkeit Abnehmende Vitalkapazität der Lunge Geringere Ausdauerleistung Abnehmende Gelenkbeweglichkeit Geringere kognitive Umstellungsfähigkeit Weniger flexible Einstellungen und Verhaltensweisen Bedachtsamkeit Fähigkeit zum Schlussfolgern Fähigkeit zum ganzheitlichen Verstehen Bessere Steuerung des eigenen Lebens Höheres Commitment zur Arbeit Höhere Loyalität zum Arbeitgeber Mehr Arbeitserfahrung Höhere Lernmotivation Quellen: Baltes, 1990; Ilmarinen, 2001; Schaie, 1994

6 Institut für Management und Organisation (IMO) GmbH, Bochum 6 Was bedeutet die demographische Entwicklung für Organisationen? Quelle: BKK Gesundheitsreport 2003 Höhere Anzahl von Krankheitstagen bei älteren Mitarbeitern/innen

7 Institut für Management und Organisation (IMO) GmbH, Bochum 7 Exkurs: Herausforderungen, extern – globale Trends Unternehmen Steigende Anforderungen der Kunden (z.B. Problemlösung, verstärkte Dienstleistungsorientierung, …) Hohe Dynamik (z.B. kürzere Entwicklungszeiten, …) Steigende Komplexität (z.B. Steuerung von Unternehmenseinheiten im internationalen Kontext, Komplexität der Produkte, …) global player (z.B. radikaler Wandel des Produktionsmodells, Aufbau internationaler strategischer Kooperationen)

8 Institut für Management und Organisation (IMO) GmbH, Bochum 8 Exkurs: Sozialer Wandel in Unternehmen Belegschaft Das Panorama arbeitsbedingter Erkrankungen ändert sich Demographischer Faktor: Belegschaftsstruktur verändert sich Erwerbsbevölkerung im Jahr 2020 Anteil 15- bis 29-Jährige: ca. 20% Anteil 30- bis 45-Jährige: ca. 33% Anteil 45- bis 60-Jährige: ca. 38% Permanente Organisations- veränderungen Steigende Komplexität der Arbeit (z.B. Projektarbeit, Modulfertigung) Verantwortung/ Zeitdruck Halbwertzeit von Wissen verkürzt sich ständig Stichwort: fachliche Kompetenz Emotionsarbeit zur Gestaltung sozialer Beziehungen Quelle: nach Rantanen, 2001

9 Institut für Management und Organisation (IMO) GmbH, Bochum 9 Was bedeutet die demographische Entwicklung für Organisationen? Psychische Erkrankungen Muskel- und Skeletterkrankungen Herz-Kreislauferkrankungen Krankheitsportfolio älterer Mitarbeiter/innen * *Wert definiert als 100 Prozent Prozentualer Anstieg der AU-Fälle seit AU-Fälle auf Grund psychischer Störungen Gesamte AU-Fälle Quelle: DAK-Gesundheitsreport 2002

10 Institut für Management und Organisation (IMO) GmbH, Bochum 10 Hypothese zur geringen Nachhaltigkeit von Gesundheitsprojekten Gesundheitsprojekte vs. Gesundheitsmanagement Das Thema Gesundheit ist selten systematisch/ ganzheitlich in Strukturen und Systemen von Organisationen verankert Das Thema Gesundheit ist selten relevant im alltäglichen Verhalten von Führungskräften und Mitarbeitern/innen: es gibt keine an der Gesundheit der Menschen orientierte Organisationskultur

11 Institut für Management und Organisation (IMO) GmbH, Bochum 11 Wo kann ein ganzheitliches Gesundheitsmanagement ansetzen? Organisation Personalentwicklung Organisations- entwicklung Kompetenzen Erfahrungen Kenntnisse Emotionen Motivation Einstellungen/ Überzeugungen … MenschenStrukturen Vision/ Strategie Zielvereinbarungen (MbO) Aufbau-/ Ablauforganisation (Prozesse) Leitlinien der Führung und Zusammenarbeit Beurteilungssystem Beförderungssystem Qualifizierungs-/ Anreizsystem Controllingsysteme Betriebsvereinbarungen A B

12 Institut für Management und Organisation (IMO) GmbH, Bochum 12 A. Integration in Unternehmensstrukturen: Beispiel Unternehmensvision Wir wollen das führende Unternehmen der Branche XY in Bezug auf Gesundheit und Fitness des Personals werden, (…), Das Unternehmen hat sich der Vision verpflichtet, ihre weltweiten Kunden zu begeistern (…), ihnen fortschrittliche Produkte und Dienstleistungen weltweit kostengünstiger anzubieten, (…). Um diese Vision zu realisieren, wollen wir kontinuierlich wachsen, (…), unsere Mitarbeiter/innen weltweit fördern, qualifizieren und befähigen, (…). Vision des Unternehmens Nach Kaplan/ Norton

13 Institut für Management und Organisation (IMO) GmbH, Bochum 13 A. Integration in Unternehmensstrukturen: Beispiel Balanced Scorecard MASTER BALANCED SCORECARD eines Automobilzulieferers Kunden-/ Marktorientierte Ziele … Prozessorientierte Ziele … Finanzielle Ziele … Die physische und psychische Gesundheit und Leistungsfähigkeit unseres Personals erhalten bzw. fördern. Lern- und Gesundheitsziele … Qualifikation und Motivation des Personals entwickeln bzw. steigern. Folgen des demographischen Wandels für das Unternehmen nutzen Psychische Belastung durch die Arbeitsorganisation verringern … Nach Kaplan/ Norton

14 Institut für Management und Organisation (IMO) GmbH, Bochum 14 A. Integration in Unternehmensstrukturen: Beispiel Balanced Scorecard Aufbau von mindestens 10 Betriebssportgruppen im Jahr Anteil der Raucher/innen im Jahr 2005 von 25% auf 20% senken. In den nächsten 2 Jahren den Anteil der Mitarbeiter/innen über 55 Jahre um 50% steigern. Psychische Erkrankungen durch Belastungen (Arbeitsaufgabe, Arbeitsumgebung, Arbeitsorganisation, Arbeitsplatz) um 15% reduzieren Spezifische Personalentwicklung für ältere Mitarbeiter/innen … BALANCED SCORECARD für den Personalbereich

15 Institut für Management und Organisation (IMO) GmbH, Bochum 15 Wo kann ein ganzheitliches Gesundheitsmanagement ansetzen? Organisation Personalentwicklung Organisations- entwicklung Kompetenzen Erfahrungen Kenntnisse Emotionen Motivation Einstellungen/ Überzeugungen … MenschenStrukturen Vision/ Strategie Zielvereinbarungen (MbO) Aufbau-/ Ablauforganisation (Prozesse) Leitlinien der Führung und Zusammenarbeit Beurteilungssystem Beförderungssystem Qualifizierungs-/ Anreizsystem Controllingsysteme Betriebsvereinbarungen A B

16 Institut für Management und Organisation (IMO) GmbH, Bochum 16 B. Aufgabenfelder einer modernen Personalentwicklung Persönliches Gesundheits- und Qualifikationsmanagement der Mitarbeiter/innen unterstützen Rolle der Führungskräfte neu definieren

17 Institut für Management und Organisation (IMO) GmbH, Bochum 17 B. Teilnahme an Maßnahmen zur beruflichen Aus- und Weiterbildung zwischen Ende April 2001 und April 2002 nach Altersgruppen (N= davon 367 ohne Angaben) Quelle: Statistisches Bundesamt (2002): Bevölkerung und Erwerbstätigkeit

18 Institut für Management und Organisation (IMO) GmbH, Bochum 18 B. Integration in die Personalentwicklung Selbstmotivation ermöglichen: interne und externe Anreize für gesundheitsförderliches Verhalten von Mitarbeitern/innen schaffen –Wissen über gesundheitsförderliche Verhaltensweisen vermitteln –Gesundheitszirkel (Gesundheits-Verbesserungs-Wesen) Mitarbeiter/innen zu gesundheitsförderlichem Verhalten qualifizieren –Training Selbst- und Zeitmanagement: Eigene Zeit und Energie optimal einsetzen, sodass Ziele effektiv und effizient erreicht werden –Training Stressmanagement: Persönliche Stressauslöser kennen lernen, kurz- und langfristige Stressbewältigungsstrategien entwickeln Passung zwischen Mitarbeitermotiven und -potenzialen mit Arbeitsplatzanforderungen herstellen –Statusgespräche (Gesunde Gespräche) Persönliches Gesundheits- und Qualifikationsmanagement unterstützen

19 Institut für Management und Organisation (IMO) GmbH, Bochum 19 B. Integration in die Personalentwicklung Rolle der Führungskräfte neu definieren 1. Kooperationspartner als betrieblicher Gesundheitstreiber (Stellenbeschreibung, Zielvereinbarungen, Führungsleitbild) 2. Kümmerer (Emotionsarbeit mit ausgeprägten Unterstützungsanteilen) 3. Sensibilisierung für Frühindikatoren* (Mobbing, Innere Kündigung, Sucht, Burnout) 4. Abwehr arbeitsbedingter Gesundheitsgefahren (psycho-soziale Belastungen abfedern) 5. Verantwortlich für soziale Faktoren seines Unternehmensbereichs (Arbeitszufriedenheit, etc.) * Fehlzeiten sind Spätinidkatoren

20 Institut für Management und Organisation (IMO) GmbH, Bochum 20 Fazit Ganzheitliches und nachhaltiges Gesundheitsmanagement wird immer dringlicher Einsame Einsichtige sind hilfreich, gefordert ist jedoch eine gesellschaftliche Offensive


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