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Bedeutungsbezogene Wissensrepräsentationen Teil B: Konzeptuelles Wissen Silke Berger & Stephanie Haug.

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Präsentation zum Thema: "Bedeutungsbezogene Wissensrepräsentationen Teil B: Konzeptuelles Wissen Silke Berger & Stephanie Haug."—  Präsentation transkript:

1 Bedeutungsbezogene Wissensrepräsentationen Teil B: Konzeptuelles Wissen Silke Berger & Stephanie Haug

2 Verschiedene Notationsysteme Konzeptuelles Wissen Theorien zur Repräsentation konzeptuellen Wissens: 1. Semantische Netzwerke 2. Schemata/Skripte 3. Exemplartheorien Klausurfragen

3 Lernziele bzw. Verständnisfragen Was sind semantische Netzwerke? Was sind isa-Verbindungen? Was sind Schemata? Was sind Slots? Was sind Default-Werte? Was ist mit Generalisierungshierarchie gemeint? Welche Rolle spielen Teil-Ganzes-Beziehungen? Schemata & Skripts – wo ist der Unterschied?

4 Konzeptuelles Wissen = Wissen, welches aus Konzepten/Begriffen und Verknüpfungen von Konzepten besteht Konzeptuelles Wissen enthält Kategorien z.B. Auto, Lebewesen, Hochzeit,... Vorteil des kognitiven Systems durch Kategorisierung: Vorhersagen Erwartungen große Einsparungen bei der Repräsentation und Kommunikation

5 Semantische Netzwerke = Art der konzeptuellen Wissensrepräsentation Quillian (1966): Informationen über Kategorien wie Rotkehlchen, Fische, etc. werden in netzwerkartigen Strukturen gespeichert. Vorschlag von semantischen Netzwerken als Repräsentationsform semantischen Wissens

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7 Merkmale semantischer Netzwerke Kategorien hierarchischer Aufbau Knoten = Begriffe Kanten= Verbindungen zwischen den Begriffen Charakteristische Beziehung zwischen Oberbegriff und Unterbegriff Merkmale: werden mit der jeweils höchstmöglichen Ebene des Netzwerks an die Begriffe gebunden Ausnahmen: Emu isa-Verbindungen: Ausdruck der Oberbegriff-Unterbegriff- Relation

8 Empirische Prüfung der Theorie Collins&Quillian (1969): Probanden beurteilten die Richtigkeit folgender Sätze: 1. Kanarienvögel können singen. 2. Kanarienvögel haben Federn. 3. Kanarienvögel haben eine Haut. 4. Äpfel haben Federn. Die Ergebnisse der Studie bestätigten die Annahmen über die Theorie

9 und Schlussfolgerungen Informationen, denen man häufig begegnet, werden direkt beim Konzept gespeichert, auch wenn diese eigentlich zu einem übergeordneten Konzept gehören Aussagen werden demnach schneller verifiziert Positiv: Ökonomisch, da große Informationsmengen sparsam gespeichert werden

10 Schemata - Begriffe Schemata: repräsentieren Objekte Skripte: repräsentieren Ereignisse/Abläufe Schemata Skripte

11 Schemata (abstrakt): Slot (=Attribut/Merkmal) 1 – Ausprägung 1 Slot 2 – Ausprägung 2 Slot 3 – Ausprägung 3 Slot 4 – Ausprägung 4 etc.... Slot 1 = Oberbegriff => entspricht isa-Verbindung

12 Schema (konkretes Beispiel): Haus Oberbegriff: Gebäude (isa-Verbindung) Teile: Zimmer Material: Holz, Stein, etc. Funktion: Wohnraum des Menschen Form: rechteckig Größe: zwischen 10 und 1000 m² etc.

13 Vorteile der Notation in Schemata: Komplexere Repräsentation möglich Default-Werte als Platzhalter, solange die spezifische Information nicht vorhanden ist >>> typische Ausprägung gespeichert, aber veränderbar Enkodierung kategorialer Regelhaftigkeiten, egal ob diese propositional oder wahrnehmungsbezogen sind Weiterhin hierarchischer Aufbau (ähnlich wie bei semantischen Netzwerken), dadurch Information aus übergeordneten Kategorien zugänglich

14 Typikalität in Schemata Eine wichtige Forscherin zur Klassenzugehörigkeit ist Eleanor Rosch Wichtige Experimente: : Wörter : Bilder : Sätze Ergebnis: Objekte werden als unterschiedlich typisch für eine Objektklasse angesehen; typischere Mitglieder einer Kategorie haben einen Vorteil bei ihrer kognitiven Verarbeitung.

15 Skripte Begriff durch Schank und Abelson (1977) geprägt Ereignisschemata, die stereotype Handlungs- sequenzen zum Abruf bereithalten Typisches Beispiel: Restaurantbesuch Zwei wichtige Versuchsdesigns (unter anderen von Bower, Black und Turner, 1979) 1. Aufzählung wichtiger Teilereignisse 2. Wiedergabe von manipulierten Geschichten

16 Weitere Theorien: Abstraktionstheorien versus Exemplartheorien (Beispiele) Abstraktionstheorien > Abgleich über allgemeine Merkmale und Eigenschaften Exemplartheorien > Einschätzung der mittleren Unterschiede Einzelne Exemplare Zentrales Konzept (Schema oder Prototyp)

17 Noch mal anders gesagt: Abstraktionstheorien gehen davon aus, dass wir ein zentrales Konzept mit den abstrahierten Kategorieregeln enkodieren; Exemplartheorien gehen davon aus, dass wir reale Exemplare als Vergleichsobjekte nutzen.

18 Lernziele bzw. Verständnisfragen Was sind semantische Netzwerke? Was sind isa-Verbindungen? Was sind Schemata? Was sind Slots? Was sind Default-Werte? Was ist mit Generalisierungshierarchie gemeint? Welche Rolle spielen Teil-Ganzes-Beziehungen? Schemata & Skripts – wo ist der Unterschied?

19 Klausurfragen 1. Durch welche/n der fünf Aspekte wird jedes der Wissensrepräsentationsformate charakterisiert? Aspekt Schema; Script Seman. NETZ Obergebriff-Unterbegriff-Relation Default-Wert Prototyp Ereignis

20 Klausurfragen 2. Definieren Sie die Begriffe Proposition und Schema und geben Sie an, wofür diese Konzepte verwendet werden.

21 Klausurfragen 3. Richtig oder falsch? Semantische Netzwerke tragen nach dem graduellen Charakter kategorialen Wissens Rechnung. Zentrale Mitglieder einer Kategorie zeigen Vorteile in der kognitiven Verarbeitung. Mangelnde Übereinstimmung bezüglich der Grenzen von Kategorien gibt es nur zwischen Personen, nicht aber innerhalb ein und derselben Person. Die Schematheorie ist eine Abstraktionstheorie.

22 Klausurfragen 4. Welches Speicherprinzip macht mentale Netzwerke so ökonomisch? Nennen Sie einen empirischen Befund, der diesem Phänomen widerspricht.

23 Klausurfragen 5. Worin besteht der Unterschied zwischen Exemplartheorien und Abstraktionstheorien der Wissensrepräsentation? Zu welcher der beiden Theoriengruppen rechnet man die Prototypentheorie, zu welcher die Schematheorie?

24 Klausurfragen 6. Eleanor Rosch (1973) wies nach, dass nicht alle Mitglieder einer Kategorie diese gleich gut repräsentieren - manche Mitglieder sind typischer für die Kategorie als andere. Nennen Sie zwei Prozesse/Aufgaben, bei denen sich diese Typikalität auswirkt.

25 Vielen Dank für Eure Aufmerksamkeit


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