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Stand März-08Stephan Best 1 Neues zu den Finanzmärkten Ergänzungen zum Folienfundus (Entwurf wird gerade überarbeitet)

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1 Stand März-08Stephan Best 1 Neues zu den Finanzmärkten Ergänzungen zum Folienfundus (Entwurf wird gerade überarbeitet)

2 Stand März-08Stephan Best 2 Inhaltsfolie Überschrift 1

3 Stand März-08Stephan Best 3 SATORI-Fragen

4 Stand März-08Stephan Best 4 Finanzmärkte sind also Märkte oder marktnahe Organisationen für den Handel von Kapital. Der Handel mit Kapital bedeutet die Weitergabe von Finanzkontrakten: Ein Anleger oder Kapitalgeber verkauft seine Rechte an einen anderen Anleger oder Kapitalgeber. Handel ist eine Transaktion, bei der A von B die Güter Cs raubt, und zum Ausgleich B das Geld aus der Tasche von D stiehlt, das E gehört. Ambros Bierce Definition: Finanzmärkte

5 Stand März-08Stephan Best 5 Heillose Dreifaltigkeit Neoliberalismus, Globalisierung und Netzwerke sind die heillose Dreifaltigkeit des Post-Kapitalismus: Neoliberalismus ist die Ideologie - Globalisierung und Netzwerke Strategie und Taktik. Luc Boltanski, Ève Chiapello: Der neue Geist des Kapitalismus. UVK Verlagsgesellschaft mbh Konstanz 2003/6

6 Stand März-08Stephan Best 6 Kreislauf der Krise ISW 40ISW 40

7 Stand März-08Stephan Best 7 Ende des Fordismus (30er Jahren bis in die 70er Jahre des vorigen Jahrhunderts) Ver.Di – hohes Wirtschaftswachstum, – nationalstaatlich relativ geschlossener und regulierter Finanzsektor, – stetige Steigerung des Reallohneinkommens, – Existenz starker Gewerkschaften, – Etablierung korporatistischer Arrangements zwischen Staat, Kapital und Arbeit, insbesondere zur Begrenzung von Lohnkämpfen im Hinblick auf die Sicherung von Vollbeschäftigung, – staatliche Sicherstellung von Vollbeschäftigung durch Umverteilung zugunsten der Nachfrageseite zum Zwecke der Stimulierung der Massenkaufkraft, – kontinuierliche Erweiterung von wohlfahrtsstaatlichen Sicherungs- und Unterstützungssystemen – fortschreitende De-Kommodifizierung der Ware Arbeitskraft durch eine zunehmende Institutionalisierung sozialer Bürgerrechte, – forcierter Ausbau der Beschäftigung im öffentlichen Dienst.

8 Stand März-08Stephan Best 8 Toyotismus- Steigerung der Produktivität=Steigerung der Mehrwertproduktion

9 Stand März-08Stephan Best : Produktivität je Arbeitsstunde: + 1,9 % Produktivität je Erwerbstätigen: + 1,8 %

10 Stand März-08Stephan Best 10 Lohnstückkosten im internat. Vergleich

11 Stand März-08Stephan Best : Lohnquote fällt und fällt... – dramatische Verteilungsverluste

12 Stand März-08Stephan Best : Bruttolohn und -gehalt: + 0,7 % Reallohn (Kaufkraft) - 2,0 % Nettolohn und -gehalt: - 0,3 %

13 Stand März-08Stephan Best 13 Höhenflug: Weltmarktpreise für Getreide in $ pro Tonne © 2008 Financial Times Deutschland, © FTD.de Weizen und Mais werden knapp © 2008 Financial Times Deutschland, © FTD.de Veränderungen auf den Nahrungsmittelmärkten

14 Stand März-08Stephan Best : Lohnquote fällt und fällt... – dramatische Verteilungsverluste

15 Stand März-08Stephan Best : Gewinn- und Vermögenseinkommen: + 6,9 %

16 Stand März-08Stephan Best 16 The World's Billionaires (Milliardäre der Welt ) THE BILLIONAIRES Warren Buffett Carlos Slim Helu William Gates III Lakshmi Mittal Mukesh Ambani Anil Ambani Ingvar Kamprad KP Singh Oleg Deripaska Karl Albrecht Li Ka-shing Sheldon Adelson Bernard Arnault Lawrence Ellison Roman Abramovich Theo Albrecht Liliane Bettencourt Alexei Mordashov Prince Alwaleed Mikhail Fridman Nach 13 Jahren an der Spitze ist Bill Gates nicht mehr der reichste Mann der Welt. Diese Ehre gebührt jetzt seinem Freund und manchmal Bridge-Partner Warren Buffett. Indem er auf den sinkenden Preis der Berkshire Hathaway Aktien setzte, hat Buffett seine Vermögen auf geschätzt $62 Milliarde anschwellen lassen, um bis zu $10 Milliarden im vergangenen Jahr. Der mexikanische telecom-Mogul Carlos Slim Helú beziffert den Nettowert seines Vermögens jetzt auf $60 Milliarden und gilt als die zweit-reichste Person der Welt. Das Vermögen von Gates ist jetzt $58 Milliarden wert und er wird als drittreichster der Welt gezählt. billionaires-billionaires08-cx_lk_0305billie_land.html billionaires-billionaires08-cx_lk_0305billie_land.html

17 Stand März-08Stephan Best : Rekord-Gewinne Kapitalgesellschaften: + 8,9 %

18 Stand März-08Stephan Best : Top-Profite Dax-30-Konzerne: + 21 %

19 Stand März-08Stephan Best : Gewinnsteuern erstmals wieder über dem Niveau von 2000

20 Stand März-08Stephan Best 20 Rot-Grün hat sich bezahlt gemacht

21 Stand März-08Stephan Best 21 Steuererhöhungen der Großen Koalition

22 Stand März-08Stephan Best : Gesamte Staatsschulden: fast 1,5 Billionen Euro

23 Stand März-08Stephan Best : Geldvermögen steigt um 6 % auf 4,5 Billionen Euro

24 Stand März-08Stephan Best 24 Zahl der Millionärshaushalte: Anstieg in Deutschland Die Zahl der Millionärshaushalte in Deutschland - gemessen in US-$ in Form von Bargeld, Aktien, Wertpapieren oder Fonds - ist im Jahr 2006 auf angestiegen. Ende 2005 lag diese Zahl noch bei Damit belegt Deutschland den vierten Platz im weltweiten Vergleich der vermögendsten Haushalte, dicht gefolgt von China mit Haushalten (dortiger Vermögenszuwachs seit 2001: ein knappes Viertel pro Jahr). Insgesamt verfügen nach Angaben der Unternehmensberatung Boston Consulting 9,6 Mio Haushalte weltweit über ein Millionenvermögen. Dieses Volumen erhöhte sich 2006 weltweit zum fünften Mal in Folge und stieg um 7,5 % auf 97,9 Bio US-$. Neben Währungseffekten resultiert der deutliche Anstieg vor allem aus einer erhöhten Sparleistung und besseren Marktbedingungen. Die höchste Millionärsdichte verzeichnen die Schweiz und die Vereinigten Arabischen Emirate. In der Schweiz verfügen 6,1 % aller Haushalte über Vermögen von mehr als 1 Mio US-$ (internationaler Durchschnitt: 0,7 %). In Deutschland war es ungefähr jeder hundertste Haushalt. In Zukunft sollten die Vermögensverwalter nach Meinung der Berater ihre Aufmerksamkeit vor allem auf den Mittleren Osten richten. Dubai sei ideal zum Einstieg in die Region, da Vermögensverwalter 100-prozentige Tochtergesellschaften gründen können, zumal Gewinne dort steuerfrei sind. Quelle Die Bank

25 Stand März-08Stephan Best 25 Geldvermögen der privaten Haushalte

26 Stand März-08Stephan Best 26 Durchschnittliches Geldvermögen pro Kopf - Ende 2006 * Einschließlich Zertifikate Quelle: Deutsche Bundesbank; eigene Berechnungen. Ausgabe Nr. 03/März Insgesamt Pensionsrückstellungen Investmentfonds Sonstige Beteiligungen Aktien Festverzinsliche Wertpapiere* Geldanlage bei Versicherungen Geldanlage bei Banken

27 Stand März-08Stephan Best 27 Wenige haben fast alles

28 Stand März-08Stephan Best 28 Rauf mit der Erbschaftsteuer! Von den 179 Milliarden Euro Erbschaften im Jahr 2005 kassierte der Staat ein Fünfzigstel: ganze 4,1 Mrd. Euro.

29 Stand März-08Stephan Best 29 Organische Zusammensetzung des Kapitals bin/kaernoel/comax.pl?page=page.std;job=CENTER:articles.single_article;ID=1508

30 Stand März-08Stephan Best 30

31 Stand März-08Stephan Best 31 Der Begriff der Profitrate m : (c + v) c=50, v=100 Profitrate 66,6% c=200, v=100 Profitrate 33,3% c=400, v=100 Profitrate 20% Die progressive Tendenz der allgemeinen Profitrate zum Sinken ist also nur ein der kapitalistischen Produktionsweise eigentümlicher Ausdruck für die fortschreitende Entwicklung der gesellschaftlichen Produktivkraft der Arbeit. (MEW 25; 223)

32 Stand März-08Stephan Best 32 Auswege aus dem Dilemma von G-W-G´ A) Die fallende Profitrate muss durch Senkung der Lohnquote wieder erhöht werden, dies geht aber nur, indem die Verteilung zwischen Lohnarbeit und Kapital zugunsten des Kapitals verschoben wird. Diese Zerstörung des innerkapitalistischen fordistischen Klassenkompromisses verstärkt aber wiederum das nächste Problem: B) Der rasch angewachsene Kapitalstock muss gewinnbringend angelegt werden und ist auf der Suche nach neuen Anlagemöglichkeiten, z.B. –nach Innen durch Privatisierungen der Daseinsvorsorge –nach Außen durch Liberalisierung des Welthandels, durch Einfließen in Finanzmärkte als Zwischenlager...

33 Stand März-08Stephan Best 33 Senkung der Lohnquote hat zur Folge: Die zunehmende Armut auch im Norden – insbesondere die Working Poor Die Zustimmung der Eliten zur Liberalisierungsagenda auf WTO- und EU- Ebene und die allmähliche Herausbildung eines Superstaates EU Die Aushöhlung der Öffentlichen Daseinsvorsorge...

34 Stand März-08Stephan Best : weniger Arbeitslose, mehr Beschäftigung Prekarisierung der Beschäftigung nimmt zu. aber

35 Stand März-08Stephan Best 35 Die Job-Maschine

36 Stand März-08Stephan Best 36 Das Job-Wunder

37 Stand März-08Stephan Best : Anhaltendes Fusionsfieber

38 Stand März-08Stephan Best 38 Neoliberale SPD

39 Stand März-08Stephan Best 39 Rente mit 67: Länger arbeiten, weniger Geld

40 Stand März-08Stephan Best 40 Hintergrund: Wandel der Produktionsweise

41 Stand März-08Stephan Best 41 Wissensgesellschaft

42 Stand März-08Stephan Best 42 Fordismus – Postfordismus: Regionale Standortprofile Quelle: Butzin 1993, S.10

43 Stand März-08Stephan Best 43 Unternehmensnetzwerke Martin Herzog, Dipl. Ing. ETH, Basel,

44 Stand März-08Stephan Best 44 Liechtenstein-Modell

45 Stand März-08Stephan Best 45 Neoliberales Dauerthema Die USA verlangt von Banken in Steueroasen Mitteilungen über Einkünfte von US-Bürgern. Politischer Druck macht es möglich.

46 Stand März-08Stephan Best 46 Steueroasen weltweit Amerika und Karibik Antigua und Berbuda* Cayman-Inseln New York Aruba Costa Rica St. Lucia* Bahamas Dominica* St. Kitts und Nevis* Barbados Grenada St. Vincent und Grenadinen* Belize Montserrat* Turks- und Caicos-Inseln Bermuda Niederländische Antillen Uruguay* AfrikaLiberiaSeychellen*SüdafrikaMauritiusSão Tomé und Principe* Melilla *Somalia* Europa Alderney Island* Monaco Andorra Irland (Dublin)* Niederlande Belgien* Inguschetien* Sark Campione d´Italia* Isle of Man Schweiz City of London Jersey Triest* Frankfurt Liechtenstein Türkische Republik Zypern* Gibraltar Luxemburg Zypern Guernsey Madeira* Ungarn* Malta* Mittlerer Osten und Asien BahrainLabuanSingapurDubaj*LibanonTel Aviv*HongkongMacao*Saipeh* Indischer Ozean und PazifikCook-InselnMarshall-InselnTonga*MaledivenNauru*VanuatuMarianen- InselnSamoa* Quelle: Economist Intelligence Unit, OECD, John Christensen und Mark Hampton. Erhältlich als Diese Liste von 73 Ländern und Hoheitsgebieten schließt Gebiete nicht mit ein, die Charakteristiken von Steueroasen aufweisen, aber nicht als solche genutzt werden, z.B. Neuseeland. Die 34 Hoheitsgebiete mit Sternchen * haben ihre Aktivitäten erst in den letzten 25 Jahren entwickelt. Mit diesen Ländern hat sich die Anzahl von Steueroasen in diesem Zeitraum verdoppelt.

47 Stand März-08Stephan Best 47 Northern Rock

48 Stand März-08Stephan Best 48 US-Hypothekenkrise

49 Stand März-08Stephan Best 49 Geldquellen Mortgage lending Northern Rock lends a large amount for mortgages, and finances this with money from banks and savers Savings Northern Rock receives a relatively small amount of money from savers Money markets Have stopped lending money to Northern Rock due to the crisis in the US sub-prime mortgage market Bank of England Steps into the breach to give Northern Rock an emergency loan VERSTAATLICHUNG

50 Stand März-08Stephan Best 50 Wie kommt das Geld in die Welt Kaufkraft und Inflation: Werden viele Kredite vergeben, steigt die Geldmenge im System entsprechend an. Je nach Komponenten werden diese Geldmengen M1, M2 oder M3 genannt. Hier einige Zahlen: USA M3 (jetzt nicht mehr veröffentlicht) ca. +10% im letzen Jahr Euroraum M3 +8.5% China M2 + 17% Euroraum M1/M3 +300% in den letzten 20 Jahren Quelle: Eichelburg Feb. 2008

51 Stand März-08Stephan Best 51 Woher kommt das Geld zur Bankenrettung? Andernfalls wären massive Auswirkungen auf den Bankensektor mit entsprechenden Auswirkungen auf die Realwirtschaft zu befürchten. Finanzminister Peer Steinbrück

52 Stand März-08Stephan Best US-Hypothekenkrise

53 Stand März-08Stephan Best 53 Einlagensicherung bei Insolvenz Die einzelnen europäischen Staaten haben die EG-Richtlinie unterschiedlich umgesetzt. Bei Niederlassungen von Banken in anderen Staaten gelten die folgenden Grenzen des Landes, in dem sich der Hauptsitz befindet. Staat Geschützter Anteil der Einlage Höchstbetrag der Entschädigung Belgien 100 % ,00 Euro Dänemark 100 % ,00 DKK, entspricht etwa Euro Deutschland 90 % mindestens20.000,00 Euro Finnland 100 % ,00 Euro Frankreich 100 % ,00 Euro Griechenland 100 % ,00 Euro Großbritannien 100 % Euro Irland 90 % ,00 Euro Italien 100 % ,38 Euro Luxemburg 100 % ,00 Euro Niederlande 100 % ,00 Euro Österreich 100 % (natürliche Personen) ,00 Euro (natürliche Personen) 90 % (nicht-natürliche Personen, z. B. Unternehmen) ,00 Euro Portugal 100 % ,00 Euro Schweden 100 % ,00 Euro Spanien 100 % ,00 Euro

54 Stand März-08Stephan Best 54 Einlagesicherungsfonds Die bestehenden (in Deutschland) Fonds sind: Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes Öffentlicher Banken Deutschlands, VÖB Garantiefonds und Garantieverbund des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) Bausparkassen-Einlagensicherungsfonds e.V. Die Sparkassen bieten ein dreistufiges Modell 11 regionale Sparkassen-Stützungsfonds (Cash-Fonds) Fonds der Landesbanken und Girozentralen, ergänzt durch den Sicherungsfonds der Landesbausparkassen überregionaler Ausgleich aller Sparkassen-Stützungsfonds und Haftungsverbund mit den Sicherungseinrichtungen der Landesbanken und Landesbausparkassen

55 Stand März-08Stephan Best 55 Grenzen der Sicherung Bei dem freiwilligen Sicherungsfonds gibt es eine sehr hohe Sicherungsgrenze, die bei 30 % des maßgeblichen haftenden Eigenkapitals der jeweiligen Bank je Gläubiger liegt. Bei einem haftenden Eigenkapital von beispielsweise 100 Millionen Euro einer Bank ist also das Vermögen jedes einzelnen Kunden mit 30 Millionen Euro abgesichert. Geschützt werden dabei jedoch nur die Einlagen der Bankkunden bei der jeweiligen Bank, insb. Sichteinlagen, Termineinlagen und Spareinlagen. Fondsanlagen oder Wertpapiere der Kunden hingegen werden durch den Einlagensicherungsfonds nicht erfasst, weil es sich dabei nicht um Einlagen bei der Bank handelt, sondern die Bank diese nur im Kundenauftrag verwahrt. Sie bleiben im Eigentum des Kunden. Daher ist eine Sicherung nicht erforderlich. Im etwaigen Insolvenzfall kann der Kunde die Wertpapiere schriftlich bei seiner Bank herausverlangen oder sein Depot auf ein anderes Institut übertragen lassen. Quelle: Wikipedia

56 Stand März-08Stephan Best 56 Wer kontrolliert die Ratingagenturen?

57 Stand März-08Stephan Best 57 Mögliche Crash-Anlässe USA-Iran-Krieg, mit Dollar-Abverkauf durch die Welt Grosspleite wie General Motors (ist bereits totkrank) Untergang einer großen Bank oder Finanz- Institution Untergang mehrerer Hedge-Fonds mit folgender Derivaten-Implosion Panik-Abverkauf des US-Dollars und/oder von Anleihen (von selbst) goldseiten.de (Eichelburg)

58 Stand März-08Stephan Best 58 Krisenzeichen

59 Stand März-08Stephan Best Sinkende Fördermengen http ://online.wsj.com/article/SB html

60 Stand März-08Stephan Best 60 Warentermin- geschäft Abkoppeln der Futures vom Marktgeschehen Preis treibende Wirkung Nahrungsmittel als Spekulations- objekte Blasenbildung mit der Gefahr zu platzen

61 Stand März-08Stephan Best 61 Von Blasen und Defiziten

62 Stand März-08Stephan Best 62 Die gefährlichste Blase?

63 Stand März-08Stephan Best 63 Leerverkäufe und Leverageeffekte Leerverkäufe – auch Long Short Equity genannt – bezeichnen den Verkauf lediglich geliehener Wertpapiere. Traditionellen Fonds ist dies untersagt. Geht ein Hedge-Fonds- Manager davon aus, dass zum Beispiel Aktien des Reiseanbieters Tui fallen, leiht er sich Aktien dieser Firma zum Tageskurs aus und verkauft sie. Ist sein finanzieller Einsatz groß genug, löst bereits der Verkauf ein Sinken des Kurses aus. Da die Aktien nur geliehen sind, muss er sie zum vereinbarten Zeitpunkt zurückgeben. Sind die Kurse zwischenzeitlich gefallen, benötigt der Fondsmanager für den Rückkauf weniger Kapital als er für den Verkauf erhalten hat. Abzüglich der Gebühr für das Leihen der Aktien wird so ein Gewinn in einem fallenden Markt eingefahren. Und Tui ist der Dumme, da sein Börsenwert gefallen ist – wie 2004 geschehen. Ein Hedge-Fonds-Manager investiert eine Million Euro in Bayer-Aktien sind Eigenkapital, die restlichen finanziert er über Kredit. Er hat Glück: Der Bayer-Kurs steigt innerhalb eines Monats um zehn Prozent. Nun verkauft er die Aktien wieder und zahlt den Kredit zurück. Gewinn: Euro. Allerdings muss der Manager für den Monat Kreditzinsen bezahlen. Bei vier Prozent Zinsen sind das rund Euro. Bleiben Euro übrig. Ohne Kreditaufnahme hätte der Gewinn Euro betragen. Die Differenz – gegenüber Euro – kommt durch den Leverage-Effekt zustande. Bezogen auf das Eigenkapital in Höhe von Euro hat der Manager eine Rendite von 49 Prozent erzielt. Ohne Kredithebel wären es nur zehn Prozent gewesen. Quelle:

64 Stand März-08Stephan Best 64 Hedgefonds - wo werden sie verwaltet

65 Stand März-08Stephan Best 65 Aufkaufen – entlassen – teurer verkaufen

66 Stand März-08Stephan Best 66 Institutionelles Anlagevermögen

67 Stand März-08Stephan Best 67 Verhältnis der von Banken gehaltenen Derivate zum nominalen BIP

68 Stand März-08Stephan Best 68 Einzigartig: Abgabenlast in Deutschland nahm bei niedrigem Einkommen zu und gleichzeitig bei hohen ab!

69 Stand März-08Stephan Best 69

70 Stand März-08Stephan Best 70 OECD plädiert für höhere Reichensteuern Die Industrieländerorganisation OECD plädiert für höhere Reichensteuern in Deutschland, um die hohe Abgabenlast der Arbeitnehmer zu senken. Die Organisation hält deutsche Arbeitnehmer für überbelastet. (FTD vom )

71 Stand März-08Stephan Best 71

72 Stand März-08Stephan Best 72 Quelle von Reichtum Der Herr gibts den Seinen im Schlaf

73 Stand März-08Stephan Best 73 Armutsrisiko: 'armer' Staat Der Staat hat sich selbst bankrottiert

74 Stand März-08Stephan Best 74 Deutschlands Mitte schrumpft Bröckelnde Mitte: Stabil ist die Lage nur noch ganz unten - wer einmal abgestürzt ist, hat kaum noch eine Chance

75 Stand März-08Stephan Best 75 Rutschbahn in die Armut Armutsrisiko: Arbeitslosigkeit

76 Stand März-08Stephan Best 76 Geldmengen

77 Stand März-08Stephan Best 77 Kondratieff Zyklen Ian Gordon aus Kanada weist diesem Zyklus noch vier Jahreszeiten (Phasen) zu: a.) Frühling (Kondratieff-Spring - aktueller Zyklus-Beginn 1949): Die Wirtschaft erwacht nach der Schuldenabbau-Phase wieder. Die Stimmung ist optimistisch, aber man ist bei Kredit-Vergabe-/Aufnahme vorsichtig - nur für Investitionen b.) Sommer (Kondratieff-Summer, Beginn im aktuellen Zyklus ca. 1966): Die Kreditvergabe wird stärker, Inflation setzt ein, Rohstoffe werden knapp, daher kommt es oft zu Resourcen-Kriegen (wie 1. Weltkrieg). Diese Phase endet nach einer Rezession (wie ). c.) Herbst (Kondratieff-Autumn, Beginn im aktuellen Zyklus 1980): Das ist eine herrliche Zeit mit wenig Kriegen. Die Rohstoff-Knappheit geht zu Ende, dafür steigen die Papier-Werte von Anleihen, Aktien, Immobilien, d.h. Asset-Inflation aber wenig Verbraucherpreis-Inflation. Globalisierung durch neue Technologien. Die Konsum- und Staats-Verschuldung erreicht ungeahnte Ausmasse. Das legt den Keim zum Niedergang. d.) Winter (Kondratieff-Winter, Beginn im aktuellen Zyklus 2000): Es ist Zeit für den Schulden-Abbau. Mit einem Börsencrash beginnt eine Zeit der Deflation, d.h. der Wert des Geld steigt gegenüber den Assets. Massive Bankrotte stürzen die Wirtschaft in eine 3..5jährige Depression. (Nach Eichelburg)

78 Stand März-08Stephan Best 78 Zyklische Konjunktur July 16, 2005 The Kondratieff Cycle by Mike Shedlock htm

79 Stand März-08Stephan Best 79 Technologischer Hintergrund der Wachstumszyklen

80 Stand März-08Stephan Best 80 Zyklische Kriege

81 Stand März-08Stephan Best 81 Kondratieff-Prognosen

82 Stand März-08Stephan Best 82 Wem vertrauen die Deutschen(noch)? competenceselling.wordpress.com/2007/09/24/wem-vertrauen-die-deutschen / Top-Manager verantwortlich für den Vertrauensverlust Fragt man nach den Ursachen des Vertrauensverlustes in die großen Wirtschaftsunternehmen, findet sich im Misstrauen gegenüber den führenden Wirtschaftsakteuren eine Antwort: 79 Prozent der Befragten sind davon überzeugt, dass die Wirtschaftsführer vor allem an ihre eigenen Interessen denken und ganze 42 Prozent meinen, die meisten Wirtschaftsführer seien korrupt. Nur knapp 13 Prozent glauben, es ginge den Spitzen der Wirtschaft auch um das Gemeinwohl. 77 Prozent äußern die Überzeugung, dass es den Spitzen der Wirtschaft vor allem nur noch um die Steigerung des Aktienkurses auf Kosten der Mitarbeiter gehe Nach EMNID

83 Stand März-08Stephan Best 83

84 Stand März-08Stephan Best 84 SATORI-Fragen


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