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Institut für Wirtschafts- und Kulturgeographie Förderprogramme und Maßnahmen zur Förderung des interregionalen Austausches über Politikkonzepte in den.

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Präsentation zum Thema: "Institut für Wirtschafts- und Kulturgeographie Förderprogramme und Maßnahmen zur Förderung des interregionalen Austausches über Politikkonzepte in den."—  Präsentation transkript:

1 Institut für Wirtschafts- und Kulturgeographie Förderprogramme und Maßnahmen zur Förderung des interregionalen Austausches über Politikkonzepte in den Regionen (mit Fallbeispielen) Nora Hesse Nebenfächer: BWL, VWL 6. Fachsemester Vera Junge Nebenfächer: VWL, Stadtplanung 4. Fachsemester Wolfram Steinmetz LG: Geographie, Musik 6. Fachsemester Seminar im Hauptstudium "Regionale Innovations- und Technologiepolitik - Optionen zur Gestaltung regionaler Entwicklungspfade" Leitung: Prof. Knut Koschatzky Sommersemester 2007

2 Institut für Wirtschafts- und Kulturgeographie Förderprogramme und Maßnahmen zur Förderung des interregionalen Austausches über Politikkonzepte in den Regionen (mit Fallbeispielen) 2 Überblick 1.Transfer von Politikkonzepten EU-Forschungsrahmenprogramm (FRP) 3. European Research Area (ERA) 4. Innovating Regions (IRE) 5. Fazit

3 Institut für Wirtschafts- und Kulturgeographie Förderprogramme und Maßnahmen zur Förderung des interregionalen Austausches über Politikkonzepte in den Regionen (mit Fallbeispielen) 3 Transfer von Politikkonzepten Gründe für das Wachstum von Transfers: Globalisierung Informations- und Kommunikationstechnik Internationale Organisationen (EU, IMF, World Bank)

4 Institut für Wirtschafts- und Kulturgeographie Förderprogramme und Maßnahmen zur Förderung des interregionalen Austausches über Politikkonzepte in den Regionen (mit Fallbeispielen) 4 Transfer von Politikkonzepten 1.Wer ist beteiligt? gewählte Offizielle politische Parteien Behördenbedienstete Interessenverbände Politikexperten Transnationale Unternehmen think tanks (Expertenkommissionen) supranationale/internationale Institutionen einzelne Berater und Beratungsinstitute

5 Institut für Wirtschafts- und Kulturgeographie Förderprogramme und Maßnahmen zur Förderung des interregionalen Austausches über Politikkonzepte in den Regionen (mit Fallbeispielen) 5 Transfer von Politikkonzepten Berater: -Entscheidungsträger verlassen sich auf Ihren Rat -Sprechen best practise Empfehlungen aus -Unterschiedliche Berater unterschiedliche Empfehlungen Internationale Institutionen: -Empfehlen wiederum Berater -Lassen freie Wahl bei Berater und Konzept Mischung aus freiwilliger und unfreiwilliger Übernahme

6 Institut für Wirtschafts- und Kulturgeographie Förderprogramme und Maßnahmen zur Förderung des interregionalen Austausches über Politikkonzepte in den Regionen (mit Fallbeispielen) 6 Transfer von Politikkonzepten 2. Was wird transferiert? policies – politische Ziele, Inhalte, Ideen Politische Programme, Instrumente Einrichtungen, Ideologien, Einstellungen 3. Von wo werden Konzepte übernommen? Lokal National International

7 Institut für Wirtschafts- und Kulturgeographie Förderprogramme und Maßnahmen zur Förderung des interregionalen Austausches über Politikkonzepte in den Regionen (mit Fallbeispielen) 7 Transfer von Politikkonzepten 4. Zu welchem Grad werden sie übernommen? Imitation Nachahmung Kombination Inspiration Politiker eher Imitation und Nachahmung Bürokraten eher Mischung Nachahmung eher in früher Phase Mischung eher bei praktischer Umsetzung

8 Institut für Wirtschafts- und Kulturgeographie Förderprogramme und Maßnahmen zur Förderung des interregionalen Austausches über Politikkonzepte in den Regionen (mit Fallbeispielen) 8 Transfer von Politikkonzepten Gründe für das Fehlschlagen von Transfers: Uninformierter Transfer Unvollständiger Transfer Unpassender Transfer

9 Institut für Wirtschafts- und Kulturgeographie Förderprogramme und Maßnahmen zur Förderung des interregionalen Austausches über Politikkonzepte in den Regionen (mit Fallbeispielen) 9 7. Forschungsrahmenprogramm Ziele und Grundprinzipien: Seit 1984 In der Regel 4 Jahre Laufzeit Zur Zeit 7. Forschungsrahmenprogramm Vorschlagsrecht: Europäische Kommission Entscheidungsgewalt: Rat der Europäischen Union und Europäisches Parlament

10 Institut für Wirtschafts- und Kulturgeographie Förderprogramme und Maßnahmen zur Förderung des interregionalen Austausches über Politikkonzepte in den Regionen (mit Fallbeispielen) Forschungsrahmenprogramm Forschungsrahmenprogramme legen… - die wissenschaftlichen und technologischen Ziele… - die Grundzüge der Maßnahmen und Forschungsprioritäten… - den Gesamthöchstbetrag und Aufteilung der Mittel… - Einzelheiten der finanziellen Beteiligung der Gemeinschaft … fest Primäre Ziele: - Wissenschaftliche Grundlagen der Industrie stärken - Internationale Wettbewerbsfähigkeit fördern - nötige Forschungsmaßnahmen unterstützen

11 Institut für Wirtschafts- und Kulturgeographie Förderprogramme und Maßnahmen zur Förderung des interregionalen Austausches über Politikkonzepte in den Regionen (mit Fallbeispielen) Forschungsrahmenprogramm Inhalte: Regions of Knowledge Innovating Regions European Research AreaERA WATCH

12 Institut für Wirtschafts- und Kulturgeographie Förderprogramme und Maßnahmen zur Förderung des interregionalen Austausches über Politikkonzepte in den Regionen (mit Fallbeispielen) 12 ERA – European Research Area Initiative der EU innerhalb der Forschungs- Rahmenprogramme (ab 1984) seit 2003 (= FP6) Ziele: "interner Markt" innerhalb dessen Forscher, Wissen und Technologie frei zirkulieren können und Zugang zu optimaler Infrastruktur erhalten effektive Koordinaton nationaler und europäischer Forschung Öffnung, Optimierung und Koordinierung der Forschungsprogramme in Europa Verknüpfungen mit Partnern auf der ganzen Welt entwickeln

13 Institut für Wirtschafts- und Kulturgeographie Förderprogramme und Maßnahmen zur Förderung des interregionalen Austausches über Politikkonzepte in den Regionen (mit Fallbeispielen) 13 ERA – European Research Area Indirekte Ziele: Exzellente Forscher: Karriere in Europa Industrie zu mehr Innovation bewegen (3%-Ziel) Wachstum und Arbeit nachhaltig generieren ERA als eines der zentralen Instrumente zur Umsetzung der Lissabon-Strategie

14 Institut für Wirtschafts- und Kulturgeographie Förderprogramme und Maßnahmen zur Förderung des interregionalen Austausches über Politikkonzepte in den Regionen (mit Fallbeispielen) 14 ERA – Bestandteile ERAWATCH Informationsdienst der (EU) über den Europäischen Forschungsraum: Bereitstellung von Informationen über nationale und regionale Forschungsprogramme Förderung einer gemeinsamen Forschungspolitik ERA-LINK European Researchers Abroad. Netzwerk zur Information von im Ausland arbeitenden europäischen Forschern, speziell in den USA (Mitgliedschaft). Karrierechancen in Europa verdeutlichen Kooperationen zwischen ausländischer (amerika- nischer) Forschung und EU-Forschung einleiten

15 Institut für Wirtschafts- und Kulturgeographie Förderprogramme und Maßnahmen zur Förderung des interregionalen Austausches über Politikkonzepte in den Regionen (mit Fallbeispielen) 15 ERA-NET Teilnehmer: öffentliche Einrichtungen, die für die Finanzierung bzw. Verwaltung von Forschungstätigkeiten auf nationaler oder regionaler Ebene zuständig sind sonstige nationale oder regionale Einrichtungen, die solche Forschungstätigkeiten finanzieren oder leiten europaweit agierende Einrichtungen, zu deren Aufgaben auch die europaweite Koordinierung einzelstaatlich finanzierter Forschungstätigkeiten gehört. Mindestens 3 Teilnehmer aus der ersten Kategorie (Sonderfall: Interessensvertretungen: ein Teilnehmer) Davon mindestens zwei aus Mitglieds-/assoziierten Staaten (MS/AS) mehr ist besser Quelle: ERA-NET Leaflet

16 Institut für Wirtschafts- und Kulturgeographie Förderprogramme und Maßnahmen zur Förderung des interregionalen Austausches über Politikkonzepte in den Regionen (mit Fallbeispielen) 16 ERA-NET Förderung: Kosten der zusätzlichen Aktivitäten zur Implementierung eines ERA-NET. Die Forschungsarbeit selbst wird nicht gefördert, für sie müssen die ERANET-Mitglieder eigene Finanzmittel aufwenden. Die Gemeinschaftsfinanzierung (max. 100% der zulässigen Kosten) für ein ERA-NET könnte bis zu 3 Millionen umfassen. (Ausnahme, wenn ein ERA-NET mehrere Forschungsfelder abdeckt. Laufzeit bis zu 5 Jahre nachhaltige Wirkung Quelle: ERA-NET Leaflet

17 Institut für Wirtschafts- und Kulturgeographie Förderprogramme und Maßnahmen zur Förderung des interregionalen Austausches über Politikkonzepte in den Regionen (mit Fallbeispielen) 17 ERA-NET: Specific Support Action (SSA) Konferenzen, Seminare, Studien und Analysen, Arbeits- und Sachverständigengruppen, operationelle Unterstützung und Verbreitung, Informations- und Kommunikationsmaßnahmen Mindestens ein Teilnehmer aus MS oder AS Vorbereitende Maßnahmen: begrenzter Geltungsbereich, Laufzeit max. ein Jahr Vorbereitende Maßnahmen werden bis gefördert Quelle: ERA-NET Leaflet

18 Institut für Wirtschafts- und Kulturgeographie Förderprogramme und Maßnahmen zur Förderung des interregionalen Austausches über Politikkonzepte in den Regionen (mit Fallbeispielen) 18 ERA-NET: Coordination Actions (CA) Ablauf: Offene Ausschreibung zum Stichtag (alle 5-9 Monate) Peer Review-System durch unabhängige Sachverständige. Bewertung von: - Relevanz gegenüber den Zielen des Programms - Qualität der Koordinierung - Potenzielle Wirkung - Qualität des Konsortiums - Qualität des Managements - Mobilisierung von Ressourcen

19 Institut für Wirtschafts- und Kulturgeographie Förderprogramme und Maßnahmen zur Förderung des interregionalen Austausches über Politikkonzepte in den Regionen (mit Fallbeispielen) 19 ERA-NET Mittelzuweisung: Insgesamt 146 Mio. innerhalb des FP6 ( ) Im FP7: 185 Mio. für Internationale Zusammenarbeit Für ERA 2007: 45,4 Mio Mio für thematische Programme - 10 Mio horizontale ERA-Netze (fachübergreifende Themen) - 0,4 Mio für Konferenzen und Studien

20 Institut für Wirtschafts- und Kulturgeographie Förderprogramme und Maßnahmen zur Förderung des interregionalen Austausches über Politikkonzepte in den Regionen (mit Fallbeispielen) 20 ERA-NET plus Bietet zusätzliche Mittel zum Start und zur Koordinierung von internationaler Forschung in der EU Themenspezifisch, keine horizontalen Ausrichtungen ERA-Net-Projekte, die einen gemeinsamen Fördertopf etablieren, (sog. top-up funding) zusätzliche Anreize zur Implementierung gemeinsamer Programme - Auschreibung des Projektes (Joint Call) - Teilnahme von mind. 5 Teilnehmern aus 5 versch.MS/AS am Joint Call - Forschungsvolumen von mindestens 5 Mio. - max. Projektdauer 5 Jahre - Evaluierung des gemeinsamen Projektes in einem Peer-Review-Prozess - Nur transnationale Projekte sind förderfähig

21 Institut für Wirtschafts- und Kulturgeographie Förderprogramme und Maßnahmen zur Förderung des interregionalen Austausches über Politikkonzepte in den Regionen (mit Fallbeispielen) 21 ERA-NET Review SSA und 71 CA wurden unterstützt: Institutionen aus 38 Ländern (25 EU MS, 8 AS, 5 Drittländer) Bewerbung von über Institutionen Bedarf Erfolg: Überwindung von organisatorischen Barrieren, Schritt in Richtung der ERA. Vor allem: - Etablierung einer kritischen Masse in Schlüsselfeldern der Forschung - Minimierung unbeabsichtigter redundanter Forschung - Koordinierung der Forschungspolitik Kombination von nationalen und regionalen Programmen mit ihren internationalen Pendants Vergrößerung des Expertise- und Finanzpools Ausschöpfen verschiedenster Kooperationsmöglichkeiten, auch private/public

22 Institut für Wirtschafts- und Kulturgeographie Förderprogramme und Maßnahmen zur Förderung des interregionalen Austausches über Politikkonzepte in den Regionen (mit Fallbeispielen) 22 ERA-NET: Beispiel BiodivERsA 15 EU-Länder und Norwegen : gemeinsame Koordinierung und Finanzierung der Programme zum Thema Artenvielfalt Prüfung der Finanzierungs- und Verwaltungsabläufe und -richtlinien gemeinsame Konzepte, Systeme und Methoden. Ziel: Gemeinsame Ausschreibung Volumen: 18 beteiligte Institutionen, 110 Mio p.a. EG-Finanzierung 2,837 Mio / 4 Jahre Schrittweise Öffnung und Zusammenführung der einzelnen Programme Ziel: langfristige Zusammenarbeit und Finanzierung Quelle: ERA-NET Serie III

23 Institut für Wirtschafts- und Kulturgeographie Förderprogramme und Maßnahmen zur Förderung des interregionalen Austausches über Politikkonzepte in den Regionen (mit Fallbeispielen) 23 ERA-NET: Beispiel CO-REACH Maßnahme zur Entwicklung der Zusammenarbeit von Forschungsprogrammen zwischen Europa und China alle Wissenschafts- & Technologiedisziplinen Teilnehmer: Partner mit bislang bilateralen Projekten Koordinierung bilateraler Programme mit europäisch- chinesischem Wissenschafts- und Technologieabkommen Strategische politische Maßnahmen in der Zusammen- arbeit mit China fördern Finnland, F, D (BMBF), IR, N, P, UK 60 Monate, 4 Mio. Quelle: ERA-NET Serie III

24 Institut für Wirtschafts- und Kulturgeographie Förderprogramme und Maßnahmen zur Förderung des interregionalen Austausches über Politikkonzepte in den Regionen (mit Fallbeispielen) 24 Ziele und Aufgaben der IRE Motto des Innovating Regions in Europe (IRE) Netzwerk: Strengthening the global competitiveness of European regions by promoting innovation policies, and providing a unique platform for regions to cooperate and learn from each other. Quelle:

25 Institut für Wirtschafts- und Kulturgeographie Förderprogramme und Maßnahmen zur Förderung des interregionalen Austausches über Politikkonzepte in den Regionen (mit Fallbeispielen) 25 Ziele und Aufgaben der IRE Das Netzwerk innovativer Regionen in Europa (IRE) ist Teil der Forschungs- und Innovationsaktivitäten des Sechsten Rahmenprogramms Erleichterung und Entwicklung des Erfahrungsaustauschs zw. Regionen, die regionale Innovationspolitiken, -strategien und - systeme Unterstützung der regionalen Verwaltungen bei der Entwicklung und Bewertung ihrer Innovationssysteme und –programme –Managementfragen –Finanzierungsfragen –Ausbildung- und Organisationsfragen –technologische Fragen Verbesserung des Zugangs zu bewährten Praktiken Quelle:

26 Institut für Wirtschafts- und Kulturgeographie Förderprogramme und Maßnahmen zur Förderung des interregionalen Austausches über Politikkonzepte in den Regionen (mit Fallbeispielen) 26 IRE Regionen Mitte der 1990er Jahre von der Europäischen Kommission ins Leben gerufen Offen für alle europäischen Regionen: ca. 235 Mitgliedsregionen aus 27 EU-Mitgliedsstaaten + Island, Israel, Norwegen, Schweiz und Türkei Neue thematische Netzwerke und Regionen in Mittel- und Osteuropa IRE Mitgliedsregionen werden im Netzwerk durch regionale Behörden oder regionale Entwicklungsämter repräsentiert, die die Koordinationsverantwortung für die Innovationspolitik in der Region übernehmen Meist ist der Hauptvertreter der Projektmanager des RIS Projekts Netzwerkaktivitäten stehen allen relevanten Akteuren offen, die in regionale Innovationsaktivitäten involviert sind. Regionen, die IRE Mitglieder werden wollen, müssen sich bei der Europäischen Kommission bewerben Quelle:

27 Institut für Wirtschafts- und Kulturgeographie Förderprogramme und Maßnahmen zur Förderung des interregionalen Austausches über Politikkonzepte in den Regionen (mit Fallbeispielen) 27 Quelle: IRE Regionen

28 Institut für Wirtschafts- und Kulturgeographie Förderprogramme und Maßnahmen zur Förderung des interregionalen Austausches über Politikkonzepte in den Regionen (mit Fallbeispielen) 28 IRE Netzwerk Services Das IRE Sekretariat bietet Regionen die Möglichkeit das Wissen der IRE Netzwerke zu nutzen –Informationen finden –Experten finden –Direkter Austausch/Dialog durch Studienbesuche –Suche von Partnerregionen –Bereitstellung von Publikationen –Konferenzen und Workshops –Unterstützung bei RIS Projekten –Untergruppen der Regionen (IRE Working Groups) Quelle:

29 Institut für Wirtschafts- und Kulturgeographie Förderprogramme und Maßnahmen zur Förderung des interregionalen Austausches über Politikkonzepte in den Regionen (mit Fallbeispielen) 29 IRE Projekte Regional Innovation Policy Impact Assessment and Benchmarking Pilot Action Förderung europäischer Regionen bei der systematischen Bewertung der Effekte ihrer Innovationspolitik und –strategien und bei der Schaffung von Instrumenten für die Entwicklung von Benchmarking Prozessen Einführung von 8 Projekten im Juni 2005, 45 Regionen beteiligt Quelle:

30 Institut für Wirtschafts- und Kulturgeographie Förderprogramme und Maßnahmen zur Förderung des interregionalen Austausches über Politikkonzepte in den Regionen (mit Fallbeispielen) 30 IRE Projekte Regional Innovation Policy Impact Assessment and Benchmarking Pilot Action Projekte müssen innerhalb von 32 Monaten in 4 Phasen entwickelt werden: –Phase 0: Bildung von Managementstrukturen und Übereinstimmung (6 Monate) –Phase 1: Identifikation von good practices bei der Beurteilung reg. Innovationspolitik, Entwicklung von Bewertungsmethoden und – instrumenten, Ausarbeitung von Indikatoren, Analyse der Effekte von RIS Projekten und Kooperation mit anderen Projekten (10 Monate) –Phase 2: Datenverarbeitung, Ergebnisse der Analyse der RIS Projekte, gemeinsame Diskussion mit den anderen Projekten und erste Verbreitung (10 Monate) –Phase 3: Schlussfolgerungen, Empfehlungen für die Regionen, Benchmarking Übungen, Rückmeldungen an die politischen Entscheidungsträger und Verbreitung (6 Monate) Quelle:

31 Institut für Wirtschafts- und Kulturgeographie Förderprogramme und Maßnahmen zur Förderung des interregionalen Austausches über Politikkonzepte in den Regionen (mit Fallbeispielen) 31 IRE Projekte IRE Working Groups Austausch und Wissensentwicklung erleichtern, was die Innovationsförderung in den europäischen Regionen verstärkt Die Arbeitsgruppen bieten IRE Mitgliedsregionen die Möglichkeit innovationsbezogene Themen zwei Jahre lang zu studieren und politische Empfehlungen zu entwickeln, die von anderen regionalen politischen Entscheidungsträgern genutzt werden können 3 neue Arbeitsgruppen für den Zeitraum Effektive regionale Innovationssysteme 2.Wissenstransfer zw. Universitäten und Unternehmen 3.Innovationscluster Quelle:

32 Institut für Wirtschafts- und Kulturgeographie Förderprogramme und Maßnahmen zur Förderung des interregionalen Austausches über Politikkonzepte in den Regionen (mit Fallbeispielen) 32 IRE Projekte IRE Working Groups Die Mitglieder der Arbeitsgruppe stammen aus Regionen mit Erfahrungen in den politischen Feldern mit denen sich die jeweilige Arbeitsgruppe befasst und sie spielen eine Schlüsselrolle für die Entwicklung und Einführung der Innovationspolitik in ihrer Region Von den Mitgliedern wird eine aktive Beteiligung erwartet z.B. durch Erfahrungsaustausch, Ideenanalyse, Fallstudienanalyse, etc. Quelle:

33 Institut für Wirtschafts- und Kulturgeographie Förderprogramme und Maßnahmen zur Förderung des interregionalen Austausches über Politikkonzepte in den Regionen (mit Fallbeispielen) 33 IRE Projekte Regions of Knowledge Aktiver Einbezug von lokalen Akteuren regionale Modelle zur Wissensentwicklung zu erstellen Gebildet durch die Europäische Kommission im August 2003 auf Antrag des Europäischen Parlamentes 14 Pilotprojekte 2003 im Rahmen von Regions of Knowledge 1 Regions of Knowledge 2: Seit 2006 weitere 18 Projekte mit dem Ziel Investitionen in regionale FuE voranzutreiben –Analyse der regionalen FuE Leistung –FuE Investitionen in lokale und regionale Entwicklungsstrategien integrieren –Identifikation der FuE Politik –Beratung bei der Implementierung von FuE Politik Quelle:

34 Institut für Wirtschafts- und Kulturgeographie Förderprogramme und Maßnahmen zur Förderung des interregionalen Austausches über Politikkonzepte in den Regionen (mit Fallbeispielen) 34 IRE Projekte Regional Innovation Strategy (RIS) Projects Analyse von Innovationssystemen und Entscheidung über strategische Prioritäten mit dem Ziel Innovationen voranzutreiben IRE Netzwerk ursprünglich entwickelt um Regionen bei RIS Projekten zu unterstützen, daher Kernaktivität des IRE Netzwerks 150 Regionen entwickeln RIS oder implementieren ein RIS Projekt 2005 liefen 33 neue RIS Projekte in Regionen der neuen Mitgliedsstaaten and assoziierenden Staaten an Jede Region kooperiert mit min. einer anderen Region, die schon ein RIS Projekt durchgeführt hat Quelle:

35 Institut für Wirtschafts- und Kulturgeographie Förderprogramme und Maßnahmen zur Förderung des interregionalen Austausches über Politikkonzepte in den Regionen (mit Fallbeispielen) 35 IRE Projekte Regional Innovation Strategy (RIS) Projects Fünf Schritte zur Innovationsförderung 1.Regionalen Dialog einführen 2.Direkter Einbezug aller relevanter Organisationen bei der Gestaltung von Innovationspolitik 3.Analyse regionaler Innovationsbedürfnisse und -kapazitäten 4.Auswahl von Prioritäten der Innovationsunterstützung 5.Entwicklung von Aktionsplänen und Pilotprojekten Quelle:

36 Institut für Wirtschafts- und Kulturgeographie Förderprogramme und Maßnahmen zur Förderung des interregionalen Austausches über Politikkonzepte in den Regionen (mit Fallbeispielen) 36 IRE Projekte Fallbeispiel RIS für Regierungsbezirk Hannover Quelle:

37 Institut für Wirtschafts- und Kulturgeographie Förderprogramme und Maßnahmen zur Förderung des interregionalen Austausches über Politikkonzepte in den Regionen (mit Fallbeispielen) 37 IRE Projekte Fallbeispiel RIS für Regierungsbezirk Hannover Beginn Februar 2000 Regierungsvertretung Hannover/Nienburg will die Innovationskraft der Region Hannover und der Landkreise Diepholz, Nienburg, Hildesheim und Schaumburg stärken und deren Position im Wettbewerb der Regionen verbessern Ausgangsbasis: Übergang von der Industrie- zur Wissensgesellschaft Zunehmende Verbreitung und Übertragung von Wissen für Innovationen nutzen und nachhaltige Vernetzung der Akteure aus Forschung, Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung erreichen Quelle: hannover.de/index.cfm?uuid=8956A03F11B211D7B AD795D93&index=ris&pad=17

38 Institut für Wirtschafts- und Kulturgeographie Förderprogramme und Maßnahmen zur Förderung des interregionalen Austausches über Politikkonzepte in den Regionen (mit Fallbeispielen) 38 IRE Projekte Fallbeispiel RIS für Regierungsbezirk Hannover Konzept lernende Regionen –Akteure aus Politik, Verwaltung, Kammern, Gewerkschaften, Forschungs- und Netzwerkeinrichtungen sowie Unternehmen intensiv miteinander vernetzten –Lernen durch den gegenseitigen Erfahrungs- und Informationsaustausch Daraus resultierende Aktionen bis 2003: –Visionen Naturrohstoffe (Konzeptions- bzw. Umsetzungsphase) –Bike-Region im Zentrum Niedersachsens (Umsetzungsphase) –Mountainbike-Modellregion Weserbergland (Konzeptionsphase) –Neue Technologien zum Freizeitwegrouting (Konzeptionsphase) –Erlebniswelt Renaissance (Umsetzungsphase) –RIS-Community und Content Sharing (Umsetzungsphase) –Multimedianetzwerk Niedersachsen (Umsetzungsphase) Quelle:

39 Institut für Wirtschafts- und Kulturgeographie Förderprogramme und Maßnahmen zur Förderung des interregionalen Austausches über Politikkonzepte in den Regionen (mit Fallbeispielen) 39 IRE Projekte Trendchart als Teil der RIS Projekte Praktisches Instrument für politische Entscheidungsträger und Manager, die sich mit Innovationen befassen Informationen, Statistiken und Analysen über Innovationspolitik, Trends und Austauschunterstützung von good practice auf nationaler und regionaler Ebene Drei Hauptkategorien –Informationen über die Messung von Innovationspolitik in Europa sammeln und analysieren –The European Innovation Scoreboard –benchmarking workshops für den Erfahrungsaustausch und die Indentifikation von good practice Quelle:

40 Institut für Wirtschafts- und Kulturgeographie Förderprogramme und Maßnahmen zur Förderung des interregionalen Austausches über Politikkonzepte in den Regionen (mit Fallbeispielen) 40 Fazit Nicht immer Transfer involviert Transfer wird aber immer einfacher Gefahr bleibt: Übernahme kann misslingen Helfen ERA und IRE das Risiko zu minimieren? Wichtig sind genaue Kenntnisse Informationsfluss wird verbessert Trotzdem starke Abhängigkeit von Beratern

41 Institut für Wirtschafts- und Kulturgeographie Förderprogramme und Maßnahmen zur Förderung des interregionalen Austausches über Politikkonzepte in den Regionen (mit Fallbeispielen) 41 Vielen Dank für euer Kommen!

42 Institut für Wirtschafts- und Kulturgeographie Förderprogramme und Maßnahmen zur Förderung des interregionalen Austausches über Politikkonzepte in den Regionen (mit Fallbeispielen) 42 Literatur EUROPÄISCHE KOMMISSION (Hg.), 2005: ERA-NET Serie III. o.O.: Amt für Veröffentlichungen. EUROPÄISCHE KOMMISSION (Hg.), 2006: RP7 – Factsheet. 7.Rahmenprogramm DOLOWITZ, D.P.; MARSH, D. 2000: Learning from Abroad: The Role of Policy Transfer in Contemporary Policy-Making. Governance, 13(1), Internetquellen: About: ERA-LINK (E: k.A., A: ) Die Inhalte / Themen des 7. FRP: (Erstellt: k.A., Abgerufen: ) Einführung in das 6. RP: ERA-NET actions: (A: )

43 Institut für Wirtschafts- und Kulturgeographie Förderprogramme und Maßnahmen zur Förderung des interregionalen Austausches über Politikkonzepte in den Regionen (mit Fallbeispielen) 43 Literatur (2) ERA-NET plus actions: (A: ) ERA-NET leaflet: (E: 6/2003, A: ) ERA-NET Review 2006 ftp://ftp.cordis.europa.eu/pub/coordination/docs/era_net_review_report_dec2006_en.pdf (E: 12/2006, A: ) EU-Büro des BMBF: ERA-NET (E: k.A., A: ) Europäische Kommission (Hg.), 2006: ERA-NET Series V. (A: ) Grünbuch: Der europäische Forschungsraum (erstellt , Abruf )

44 Institut für Wirtschafts- und Kulturgeographie Förderprogramme und Maßnahmen zur Förderung des interregionalen Austausches über Politikkonzepte in den Regionen (mit Fallbeispielen) 44 Literatur (3) 7. Forschungs-Rahmenprogramm der EU (E: 12/06, A: ) FP 7 Grant Agreement ANNEX III – ERA-NET Plus actions. Download unter: (E: 12/06, A: ) Innovating Regions: Inhalte (E: k.A., ) Innovating Regions: Ziele und Aufgaben (E: k.A., A: ) Innovation und Technologietransfer: (E: k.A., A: ) Innovating Regions: Projekte (E: k.A., A: )


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