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Fußzeile1 Konvent für Deutschland Perspektiv-Konferenz Reform der Reformfähigkeit 20. Mai 2011 in der Vertretung des Freistaates Bayern beim Bund Vom Sick.

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1 Fußzeile1 Konvent für Deutschland Perspektiv-Konferenz Reform der Reformfähigkeit 20. Mai 2011 in der Vertretung des Freistaates Bayern beim Bund Vom Sick Man of Europe zum German Wunder? Der Wandel der deutschen Wirtschaft seit der Berliner Rede 1997 Beitrag von Simon Vaut

2 Berlin, Roman Herzog "Aufbruch ins 21. Jahrhundert (Berlin 1997) (…) Der Vergleich mit Amerika und seinem leergefegten Arbeitsmarkt zeigt: Deutschland droht tatsächlich zurückzufallen. (…) Das amerikanische Nachrichtenmagazin "Newsweek" sprach schon von der "deutschen Krankheit". (…) Wirtschaft und Gesellschaft muss reformiert werden. Wir erleben jedoch quälende Langsamkeit Durch Deutschland muss ein Ruck gehen. (…) Alle müssen mitmachen: die Arbeitgeber, indem sie Kosten nicht nur durch Entlassungen senken. die Arbeitnehmer, indem sie Arbeitszeit und -löhne mit der Lage ihrer Betriebe in Einklang bringen. die Gewerkschaften, indem sie betriebsnahe Tarifabschlüsse und flexiblere Arbeitsbeziehungen ermöglichen. Bundestag und Bundesrat, indem sie die großen Reformprojekte jetzt rasch voranbringen. die Interessengruppen in unserem Land, indem sie nicht zu Lasten des Gemeininteresses wirken. 2

3 Berlin, The Sick Man of Europe - Zustand der Deutschland AG zur Zeit der Ruck-Rede Strukturelle Veränderungen… Übergang von der Industrie- zur Wissensgesellschaft Demografischer Wandel und Migration Tripleschock: Globalisierung, Europäisierung, und Wiedervereinigungsfolgen. …mit gravierenden Folgen: Stetiger Anstieg der Arbeitslosigkeit Wachstumsschwäche im internationalen Wettbewerb Verdoppelung der Staatsschulden 3

4 Berlin, : Germanys surprising economy 2011: Germanys new Wirtschaftswunder 4

5 Berlin, Handelsblatt Deutschland Dinner 2011 Deutschland hat sich gewandelt: von einem Land, das klar zurücklag und als kranke Mann der Welt betrachtet wurde, zu einem Modelland. Wenn man die größere Perspektive in den Blick nimmt, hat Deutschland einiges richtig gemacht. Prof. Dr. Beatrice Weder die Mauro (Mitglied des Sachverständigenrates) Die deutsche Wirtschaft bietet genau das, was die Welt braucht. Und wir stellen zu absolut wettbewerbsfähigen Preisen her, weil wir sehr große Produktivitätsfortschritte in den letzten zehn Jahren gemacht haben. Eckhard Cordes, Vorstandsvorsitzder der Metro AG Deutschland wird international vor allem wegen seiner enormen realwirtschaftlichen Stärke bewundert. Zugleich wundern sich die Leute über die Selbstzerfleischung in Deutschland. Frank Mattern, McKinsey Deutschland-Chef Dokumentiert im Handelsblatt vom 6. April 2011, Seite 10 und 11 5

6 Berlin,

7 The Semi-Sovereign State Peter Katzenstein 1987 Konsenssystem der checks and balances: Föderalismus Verhältniswahlrecht starke unabhängige Institutionen, z.B. Bundesverfassungsgericht. Diesem dezentralisierten Staat steht eine zentral organisierte, starke Zivilgesellschaft gegenüber, v.a. die Arbeitnehmer- und Arbeitgeberverbände: ohne ihre Mitsprache kann kaum eine richtungweisenden Entscheidungen getroffen wurden (Ausnahme: Agenda

8 Berlin, Wirtschaftsmodell mit langsamer aber stetiger Anpassungsfähigkeit (1/2) 8 Koordinierte MarktwirtschaftLiberale Marktwirtschaft Stark reguliert Betriebliche Mitbestimmung Starker Arbeitsschutz Kaum reguliert Eigentümer-bestimmte Unternehmensführung Schwacher Arbeitsschutz Starke Position durch sektorale Lohnaushandlung / Flächentarifverträge Schwache Position und Lohnaushandlung auf betrieblicher Ebene Eher langfristigEher Kurzfristig Arbeits- beziehungen Arbeitsmarkt Gewerkschaft Zeithorizont Langsame Anpassung an Marktveränderungen Eher kontinuierliche und eher kleine Veränderungen und Innovationen Flexibel, schnelle Anpassung an Marktveränderungen Eher radikale Innovationen Produktions- modell Quellen: Vaut et al. (2009): Wirtschaft und Soziale Demokratie, Hall und Soskice (2001): Varieties of Capitalism

9 Berlin, Wirtschaftsmodell mit langsamer aber stetiger Anpassungsfähigkeit (2/2) 9 Koordinierte MarktwirtschaftLiberale Marktwirtschaft Zahlreiche Kooperationen (Basistechnologien, Normen) Starke sektorale Arbeitgeberverbände Zahlreiche Kapital- und Personalverflechtungen (Aufsichtsräte) Ausgeprägte Konkurrenzsituation Fast keine überbetriebliche Organisationen, Verbände eher als Lobbyisten tätig Kaum Verflechtungen in den Aufsichtsräten Beziehungen zwischen den Unternehmen Betriebsnahe Berufsaus- bildung (duales Ausbildungs- system) mit firmenspezifischer und branchenweiter Qualifikationen Vermittlung allgemeiner Qualifikationen ohne längere berufsbezogene Ausbildung Berufsaus- bildung Finanzsystem u. Corporate Governance Stakeholder-Modell Überwiegende Fremdkapital- finanzierung (Hausbanken) Eher langfristige Zeithorizonte Shareholder-Modell Überwiegende Eigenkapital- finanzierung (Kapitalmarkt) Eher kurzfristige Zeithorizonte Quellen: Vaut et al. (2009): Wirtschaft und Soziale Demokratie, Hall und Soskice (2001): Varieties of Capitalism

10 Berlin, Stille Revolution Entflechtung der Deutschland AG Internationalisierung der Eigentümerstruktur Betriebliche Bündnisse für Arbeit nach der "kontrollierte Dezentralisierung" der Tarifverträge im Pforzheimer Abkommen 2004 Pragmatismus und Kooperation der Sozialpartner in der Krise 2009 Größte Sozialreform der Nachkriegszeit mit der Agenda

11 Berlin,

12 Berlin,

13 Berlin,

14 Berlin, Sozialpartnerschaft während der globalen Wirtschaftskrise

15 Berlin, Vielen Dank für die Aufmerksamkeit!

16 Berlin, BACK UP

17 Berlin, Quelle: Sachverständigenrat

18 Berlin,

19 Berlin, Arbeitsmarktinklusion (1/2) Trotz Wirtschaftskrise Arbeitslosigkeit unter drei Millionen gesunken, die Beschäftigungsquote hat die 70-Prozent-Marke (OECD-Mittelwert 66,3 %) geknackt. Fortschritte v.a. bei Frauen und Älteren. 19

20 Berlin, Zunahme von Arbeit und atypischer Beschäftigung 20


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