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1 Input-Output-Analyse Annahme: Linear homogene Produktionsfunktion => fixe Faktoreinsatz- und Vorleistungskoeffizienten Ziel: Analyse wirtschaftlicher.

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Präsentation zum Thema: "1 Input-Output-Analyse Annahme: Linear homogene Produktionsfunktion => fixe Faktoreinsatz- und Vorleistungskoeffizienten Ziel: Analyse wirtschaftlicher."—  Präsentation transkript:

1 1 Input-Output-Analyse Annahme: Linear homogene Produktionsfunktion => fixe Faktoreinsatz- und Vorleistungskoeffizienten Ziel: Analyse wirtschaftlicher Veränderungen (Endnachfrage, Produktivität...) unter Einschluß von Vorleistungsverflechtungen Beispiele: Wie viele Arbeitsplätze hängen von Bergbau ab (direkt und indirekt)? Wie ändert sich Arbeitskräftenachfrage infolge staatlicher Nachfrage nach Gesundheitsgütern? Welche Auswirkungen haben Standortschließungen der Bundeswehr auf die Regionen? Welche Umweltwirkungen haben Einweg- gegenüber Mehrwegflaschen? Input… …Output U. van Suntum, Regionalökonomik, Input-Output

2 2 Quelle: Stat. Bundesamt U. van Suntum, Regionalökonomik, Input-Output

3 3 Quelle: Stat. Bundesamt

4 4 Input-Output-Tabelle 2000 zu Herstellungspreisen - Inländische Produktion und Importe - Mrd. EUR Aufkommen Verwendung Imput der Produktionsbereiche Letzte Verwendung von Gütern Gesamte Verwendung von Gütern Primärer Bereich 1 Sekundärer Bereich 2 Tertiärer Bereich 3 zu- sammen I. QuadrantII. Quadrant Primärer Bereich 1 4,835,43,343,425,769,1 Sekundärer Bereich 2 11,5749,7148,3909,51 249,32 158,9 Tertiärer Bereich 3 10,0310,9609,6930,51 259,72 190,2 Vorleistungen der Produktionsbereiche 26,21 096,0761,21 883,52 534,74 418,2 bzw. letzte Verwendung von Gütern Gütersteuern abzüglich 1,18,836,746,6159,7206,3 Gütersubventionen Vorleistungen der Produktionsbereiche 27,31 104,8798,01 930,12 694,44 624,5 bzw. letzte Verwendung von Gütern zu Anschaffungspreisen III. Quadrant Bruttowertschöpfung22,8521,21 312,21 856,2 Produktionswert50,11 626,02 110,13 786,3 Importe gleichartiger Güter 19,0532,880,1631,9 zu cif-Preisen Gesamtes Aufkommen an Gütern69,12 158,92 190,24 418,2 Aktualisiert am 18. August 2005 U. van Suntum, Regionalökonomik, Input-Output

5 5 Systematisierung Input-Output-Analyse Statisch: Faktor- Bestände sind gegeben Dynamisch: Faktorbestände sind endogen z.B. K (I t-1 ) Offen: End- Nachfrage ist exogen Geschlossen: Endnachfrage ist endogen z.B. C(Y t-1) U. van Suntum, Regionalökonomik, Input-Output

6 6 Alle Größen außer Faktoreinsatz = Wertgrößen Vorleistungsmatrix U. van Suntum, Regionalökonomik, Input-Output

7 7 Input-Output-Modell 1) Berechnung der Produktionsmengen X i : In Matrixschreibweise: a ij gibt an, wie viele Vorleistungen des Sektors i pro Gesamt- Produktion des Sektors j eingesetzt werden U. van Suntum, Regionalökonomik, Input-Output

8 8 bzw. Ax + f = x (E – A)x = f mit x = (E – A) -1 f Leontief-Matrix Leontief-Inverse Wassily Leontief Nobelpreis 1973 U. van Suntum, Regionalökonomik, Input-Output

9 9 Exkurs: Matrixinversion (Verfahren gilt nur für 2*2-Matrizen) a)Bildung der Unterdeterminanten (Streichung der i-ten Zeile und der j-ten Spalte); Vorzeichenregelung wie folgt: (E-A) 11 = 0,8 (E-A) 12 = -0,5 (E-A) 21 = -0,6 (E-A) 22 = 0,9 b) Dies ergibt die Adjunkte: c) Transponierte der Matrix der Adjunkten: Zeilen und Spalten vertauschen: Im Endeffekt also ausgehend von (E-A) bisher nur zwei Schritte: Austausch von (e-a) 11 und (e-a) 22 Vorzeichenwechsel bei (e-a) 12 und (e-a) 21 U. van Suntum, Regionalökonomik, Input-Output

10 10 Noch Exkurs: Matrixinversion für 2*2-Matrizen d) Bildung der Determinante der ursprünglichen Matrix (E-A): e) Division (E – A) adj durch Determinante: U. van Suntum, Regionalökonomik, Input-Output Leontief-Multiplikatoren a ij geben an, um wie viele Einheiten Produktion des Sektors i steigt, wenn Endnachfrage des Gutes j um 1 EH steigt.

11 11 Im Beispiel der Input-Output-Tabelle von oben gilt: x = (E – A) -1 f U. van Suntum, Regionalökonomik, Input-Output

12 12 Interpretation der Leontief-Multiplikatoren: Probe mit Leontief-Gleichungen: U. van Suntum, Regionalökonomik, Input-Output

13 13U. van Suntum, Regionalökonomik, Input-Output

14 14 Zurechnung Faktoreinsatz zu Endnachfrage a) Nur Berechnung der (fixen) Faktoreinsatzkoeffizienten l ij: l ij gibt an, wieviel EH von Faktor i für Gut j direkt eingesetzt werden müssen. z.B. Gut 2 erfordert pro EH 46,8/62,4 = 0,8 EH Arbeit, Gut 1 dagegen 63,8/63,8 = 1EH Arbeit => Gut 1 ist scheinbar beschäftigungsintensiver b) Analyse unter Einschluß der Vorleistungsverflechtungen: => Beschäftigungsintensität kehrt sich um: Gut 2 erfordert insgesamt mehr (3,0 EH) Arbeit als Gut 1 (nur 2,8 EH)! U. van Suntum, Regionalökonomik, Input-Output

15 15 Zurechnung Arbeitsplätze zu Endnachfrage 56/110 = 51% der Arbeitsplätze sind Sektor 1 zuzurechnen 54/110 = 49% der Arbeitsplätze sind Sektor 2 zuzurechnen Allgemein gilt also: U. van Suntum, Regionalökonomik, Input-Output

16 16 Erweiterungen/Kritik Endogenisierung der Endnachfrage, z.B. Rückkoppelung Konsum an Wertschöpfung gemäß C = C(Y) => Leontief-Multiplikator und Keynes´scher Multiplikator (ersterer bezieht sich auf BIP, letzterer auf Volkseinkommen!) Einbeziehung von Exporten und Importen, z.B. mit fixen Importkoeffizienten m i = M i /X i Zulassung nichtlinearer Produktions-und Vorleistungsbeziehungen Explizite Berücksichtigung technischen Fortschritts Probleme: Verfügbarkeit der Daten, Linearität und Konstanz der Koeffizienten, Exogenität der Endnachfrage, Ausblendung von induzierten Nachfrageverschiebungen U. van Suntum, Regionalökonomik, Input-Output


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