Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

Das vernetzte Haus Prof. Thomas Herrmann

Ähnliche Präsentationen


Präsentation zum Thema: "Das vernetzte Haus Prof. Thomas Herrmann"—  Präsentation transkript:

1 Das vernetzte Haus Prof. Thomas Herrmann
Informations- und Technikmanagement Institut für Arbeitswissenschaft Ruhr-Universität Bochum

2 Der Lehrstuhl für Informations- und Technikmanagement ...
... ein interdisziplinäres Team: Informatik, Pädagogik, Psychologie, Soziologie, Arbeitswissenschaften Schwerpunkte: Integration von Mensch, Technik und Organisation Wissensmanagement und kooperatives Lernen elektronische Medien für die Verbesserung von Arbeitsprozessen und Dienstleistungen Weiterbildung und Lehre in der Angewandten Informatik

3 Klima, Beleuchtung, ... Unter- haltung
Das vernetzte Haus Klima, Beleuchtung, ... Unter- haltung „Während Handy, PDA, Camcorder oder MP3-Player bisher getrennte Geräte sind, werden diese künftig alle miteinander verbunden werden“ [Samsung]

4 Klima, Beleuchtung, ... Unter- haltung
Das vernetzte Haus Klima, Beleuchtung, ... Unter- haltung Durch „... Breitband-Internet und die Kommunikation zwischen drahtlos vernetzten Endgeräten ... werden Inhalte und Informationen auf jedem Gerät verfügbar sein, egal wann, wo und wie diese gewünscht werden ... ... auf den Gebieten Beleuchtung, Gesundheit und Haushaltsgeräte können wir den Verbrauchern ein umfas-sendes Spektrum von Ver-netzungslösungen anbieten, die die Wohnumgebung im vernetzten Haus ganzheitlicher gestalten. [Philips]"

5 Flexible Arbeits- plätze und Kommunikationsräume
Das vernetzte Haus Klima, Beleuchtung, ... Unter- haltung Flexible Arbeits- plätze und Kommunikationsräume

6 Das vernetzte Haus ist nicht isoliert ...
Teil der vernetzten Stadt

7 Das vernetzte Haus – eine Zukunftsvision
1995 2005 2015 PC ist verbreitet Viele Funktionen in einem Endgerät RFIDs ?????? ... ... Handy WWW verfügbar Interaktive Wände Vernetzte Mikrosensoren WLan

8 Gliederung Technische Trends Büroarbeitsplatz im Wandel Interaktive Orte der Kooperation und Kommunikation Neue Formen des Bürgerkontaktes Künftige Aufgaben eines Systemhauses

9 Externe und interne Netze spielen zusammen (z.B. UMTS & WLAN)
1 Integrierte Netze Kopplung von Leitungsnetze, Funknetze und weitere drahtlose Verbindungen Externe und interne Netze spielen zusammen (z.B. UMTS & WLAN) Integration von Telekommunikation und Datenverarbeitung (z.B. Voice over IP)

10 Trend: Computer werden unsichtbar
1 Trend: Computer werden unsichtbar Der un- sichtbare Computer Com-puter pro Nutzer Vernetzung der PCs Sehr viele Computer pro Person 1 Ein PC pro Nutzer ein Groß- rechner für viele Benutzer 1960 1970 1980 1990 2000 2010 2020

11 Miniaturisierung+ Integration ...
1 Miniaturisierung+ Integration ... ... immer mehr Funktionalität wird in das Gerät integriert ... das wir persönlich mit uns tragen

12 Mobile und tragbare Computer
1 Mobile und tragbare Computer mobil funkvernetzt multimedial einkoppelbar in das vernetzte Haus Wearable - Trend

13 Tragbare Computer mit flexiblen Displays
1 Tragbare Computer mit flexiblen Displays Hauchdünne flexible Displays aus leuchtenden Kunststoffen biegsam mit ausgezeichneter Bildqualität. Sie können einfach gerollt und in die Jackentasche gesteckt werden. Sie sind interaktiv.

14 Veränderung der Mensch-Computer-Interaktion
1 Veränderung der Mensch-Computer-Interaktion Interaktion mit Stift und Berührung Spezielle Eingabeinstrumente Ein- und Ausgabe durch Sprache Vieles muss nicht eingegeben werden: Sensorik, GPS, Gegenstände senden Information

15 RFID: Radio Frequency Identification
1 RFID: Radio Frequency Identification Mit Gegenstände unlösbar und auch unsichtbar verbunden,  Elektronische Kennzeichnung Passiv: braucht keine eigene Energie, Datenspeicher – ohne direkten Kontakt auslesbar Extrem kleine Baugröße mit Funkschnittstelle Problem – noch manipulierbar, Krypto-Sicherung im Prinzip möglich 100cm bis 12 Meter Empfangsabstand

16 RFID Anwendung 1 Sicherung gegen erhebliche Datenschutzrisiken
Schutz vor Diebstahl Sicherung gegen erhebliche Datenschutzrisiken ist notwendig Fertigung Lebensmittel verfolgen Personen- kontrolle Medikamenten- kontrolle Schlüssel- und Zugangskontrolle

17 RFID im Büro: Gegenstände als Informationsanker
1 RFID im Büro: Gegenstände als Informationsanker Formulare, Bilder, Pläne, Notizzettel mit RFID  Zuordnung und Abrufbarkeit von Daten aus dem elektronischen Informationssystem

18 Koexistenz von Computer und Papier
1 Koexistenz von Computer und Papier Papier immer noch notwendig: Entwurfsarbeit – Skizzen, erste Notizen, Planung Durchsicht anderer Arbeit  Anmerkungen Austausch von Dokumenten – symbolische Übergabe Schnelles Durchblättern und Durchsehen Papier mit RFID ist mit den Computerdaten vernetzt Dünne, biegsame Bildschirme: Computer sehen wie Papier aus

19 Sensor- und Steuerungsnetze
1 Sensor- und Steuerungsnetze Mikroprozessor mit Funkmodul ausgestattet Registriert Veränderungen in der Umwelt Eigene Energiequelle  aktives Senden Mehrere Sensoren sind miteinander vernetzt Erweiterung: Aktoren, die Steuerungsaufgaben vornehmen

20 Reduzierte Funkenergie
1 Reduzierte Funkenergie Dichtere Verteilung von Sendern und Empfängern Geringere Funkenergie notwendig reduzierte Belastung

21 Gegentrend zur Miniaturisierung: interaktive Wände
1 Gegentrend zur Miniaturisierung: interaktive Wände Interaktion durch Berührung Drei Flächen – 1 Arbeitsbereich Datenzugang für alle Berechtigte Interaktion mehrerer Benutzer/innen DynaWall® : 4,50 m x 1,10 m = ca. 5 qm

22 2) Der Büroarbeitsplatz im vernetzten Haus
... ist nicht mehr lokalisierbar Die Arbeitsmittel und Informationen, die man braucht, sind überall vorhanden Der klassische PC-Arbeitsplatz ist verschwunden

23 Informationslogistik
2 Informationslogistik Situationsgerechte Informationsversorgung: Die angemessenen Informationen (passend zur Aufgabe) zur richtigen Zeit (push und pull, unaufdringlich) am richtigen Ort in geeigneter Darstellung  Optimierung der individuellen Informa-tionsversorgung Grundlage: Do-Büro  auf Notes-Basis wird Aktensystem geschaffen

24 Man kann sich überall einloggen
2 Man kann sich überall einloggen ... mit dem eigenen mobilen Gerät Nur noch wenige Daten im individuellen Computer Anwendungen werden aus dem Netz bezogen (Thin Clients) Wartbarkeit Erkennung und Unterstützung von Arbeitssituationen Miniaturisierung sonst nicht Wartbar

25 Fließender Übergang zwischen Arbeitsorten
2 Fließender Übergang zwischen Arbeitsorten ... zu Hause, unterwegs in der Stadt, bei Bürgerinnen und Bürger, in den Gebäuden der Stadtverwaltung Anbindung ans Netz und die Informationslogistik, wenn man draußen ist (Bauordnungsamt, Straßen- und Grünpflege, Tiefbauamt Sozialarbeiter, Feuerwehr, technische Verwaltung, Bauaufsicht, Vollziehungs- und Vollstreckungsbeamte, ...)

26 ... auch an großen Displays
2 Überall einloggen ... auch an großen Displays Daten werden virtuell „mitgenommen“ – sie werden Gegenständen zugeordnet (via RFID)

27 2 Daten an Gegenständen Daten bekommen eine gegenständliche – und auch eine ästhetische Dimension Mit zunehmender Zahl und alltäglichen Verbreitung tritt die Ästhetik der Datenträger und Geräte in den Vordergrund

28 Man wird gefunden 2 ... auch wenn der Arbeitplatz beweglich ist GPS
Sensorik Auswertung von Kalendern, Besprechungssoftware  Für Beschäftigte kann der Grad ihrer Erreichbarkeit situationsgerecht festgelegt werden

29 Steuerung von Klima, Beleuchtung, ...
2 Facility Management Steuerung von Klima, Beleuchtung, ... Man wird zu freien Arbeitsplätzen geleitet Räume werden multifunktional genutzt Wartungsbedarf wird signalisiert Man sieht, wo viel los ist

30 3) Neue Formen der Zusammenarbeit
Besprechung, Zusammenarbeit und Beratung stehen im Vordergrund

31 ... ist ein kooperatives Gebäude
3 Das vernetzte Haus ... ist ein kooperatives Gebäude Es unterstützt Kooperation und Kommunikation Geplant und verabredet Informell und spontan, Gelegenheiten nutzend Es ist „kooperativ“ gegenüber den Beschäftigten und den Bürgerinnen und Bürgern weniger Ort für individuelle Arbeit Unterstützung von Besprechungen, Sitzungen, Beratungsgesprächen Förderung der Kooperation unter den Fachbereichen

32 Verbreitung von Roomware ®
3 Verbreitung von Roomware ® ... Integration von Möbeln, Gebäudeelementen und IT-Infrastruktur Roomware ist interaktiv, vernetzt, z.T. mobil, mit Sensortechnologie ausgestattet („Der Raum kennt Sie“)

33 3 Roomware® Beispiele

34 Roomware® Beispiel: CommChair® und DynaWall®
3 Roomware® Beispiel: CommChair® und DynaWall® Vom Stuhl aus: Gegenseitiges Präsentieren von Informationen

35 Roomware® Beispiel: InteracTable®
3 Roomware® Beispiel: InteracTable® Gegenstände als Datenträger auf den Tisch gelegt Kooperation: Verschiedene Perspektiven von verschiedenen Seiten des Tisches

36 Roomware® Beispiel: elektronischer Metaplan
3 Roomware® Beispiel: elektronischer Metaplan Brainstorming wird unterstützt: Informationen sammeln, vielfältig kombinieren und strukturieren

37 ... kann an mit Hilfe gegenständlicher Modelle erfolgen
3 Interaktive Planung ... kann an mit Hilfe gegenständlicher Modelle erfolgen Hinzunahme von Geodaten aus dem Dortmunder Raum Informationssystem (DORIS)

38 Tisch als kooperatives Eingabemedium
3 Tisch als kooperatives Eingabemedium Integration von Simu-lationen, z. B. Verkehrs-fluss

39 ... wird im vernetzten Haus kaum realisiert,
3 Virtuelle Realität ... wird im vernetzten Haus kaum realisiert, sehr anstrengend desorientierend Stört den Kontakt zu anderen ... aber Virtualität wird in die Realität projiziert

40 Computer Aided Team wird ...
3 Computer Aided Team wird ... Erprobung durch Universität Hohenheim – Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik – in Gemeinderäten

41 ... die Sitzungsarbeit unterstützen
3 ... die Sitzungsarbeit unterstützen Verteilung von Unterlagen Erstellung von Meinungsbildern Sammeln von Anmerkungen / Änderungsanträgen Abstimmungen Jeder Zeit Ergänzung durch Unterlagen aus dem elektronischen Archiv oder WWW

42 Kooperationssituationen und -kontexte
3 Kooperationssituationen und -kontexte ... müssen vorab erkannt und unterschieden werden Durch Raumangebot und IT-Angebot unterstützt werden Rechtzeitig vorbereitet werden Unterstützende Information verfügbar machen  Ermöglichung von Job-Rotation Besprechungen, Sitzungen, Planung vs. Beschluss, Beratung, Eigenarten des Kunden

43 Mehrfachnutzung der Infrastruktur
3 Mehrfachnutzung der Infrastruktur Externe Dienstleister nutzen das vernetzte Haus der Stadtverwaltung Export des Infrastruktur Konzeptes  z.B. Schulen Schüler/innen sind für den individuellen, tragbaren Computer selbst verantwortlich Die Schule unterstützt Interaktion, Kooperation und lern-orientierte Anwendungen aus ihrem Netz und ihrer Infrastruktur – mit Hilfe von DoSys

44 4) Kontakt zu Bürgern/innen und zu Unternehmen
Im Vordergrund stehen: Beratung Ganzheitliche Betreuung Wahl des Beratungskontextes und des Prozesses anhand der Lebenssituation

45 Szenario: Erster Kontakt vor Ort – z.B. beim Wohnortwechsel
4 Szenario: Erster Kontakt vor Ort – z.B. beim Wohnortwechsel Aushändigung eines Formularcomputers Beginn Datenerfassung Beratung Führung durch das Haus Administrative Vorgänge Füllen von Wartezeit

46 Verwaltungsmit-arbeiter/innen zu Bürgern/innen
4 Wer kommt zu wem? Verwaltungsmit-arbeiter/innen zu Bürgern/innen Bürger/innen zu vernetzten Häusern der Verwaltung Virtuelle Begleiter kommen mit

47 5) Künftige Aufgabe eines Systemhauses
Vielzahl von IT-Systemen verwalten, warten und sichern Zuverlässigkeit ihrer Funktion und Vernetzung Ubiquitäre Verfügbarkeit von Daten – und Sicherung  Informationslogistik entlang von Geschäftsprozessen Redundante Datenhaltung ermöglichen und managen  Darüber hinaus: Dienstleister

48 Systemhaus als Dienstleister
5 Systemhaus als Dienstleister Entwicklung kreativer Lösungen für die neue Bürokommunikation Berücksichtigung der ästhetischen Dimension Innovationsprozesse moderieren Konstruktiver Umgang mit Kritik

49 Arbeitskontexte statt Arbeitsplätze
5 Arbeitskontexte statt Arbeitsplätze Verschiedene Kontexte der Arbeit identifizieren (Besprechung, Beratung, Sitzung, ...) und unterstützen Integration von IT-Infrastruktur und Innenarchitektur Schaffung von „Abschaltzonen“ (keine Störung, Abhörsicherheit) Vermittlung und Integration externer Dienstleistungen

50 FAZIT Vielfältige Leitungs- und Funknetze werden integriert – interne und externe Persönliche Computer sind tragbar, ästhetisch, mit Gegenständen koppelbar und integrieren viele Funktionen – und haben ständig Netzzugang Zusätzliche gibt es zahlreiche Computer in der Umgebung – die man flexibel nutzen kann Der Arbeitsplatz geht überall mit Das vernetzte Haus ist primär ein Ort der Kommunikation und Kooperation Man sitzt neben dem Kunden – nicht gegenüber

51 Mein Dank ... für Ideen und Bilder ... und ihre Aufmerksamkeit


Herunterladen ppt "Das vernetzte Haus Prof. Thomas Herrmann"

Ähnliche Präsentationen


Google-Anzeigen