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Projektmanagement im Rahmen des Landesprogramms Weltoffenes Sachsen Projekte systematisch und nachvollziehbar planen, durchführen und überprüfen Die Notwendigkeit.

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Präsentation zum Thema: "Projektmanagement im Rahmen des Landesprogramms Weltoffenes Sachsen Projekte systematisch und nachvollziehbar planen, durchführen und überprüfen Die Notwendigkeit."—  Präsentation transkript:

1 Projektmanagement im Rahmen des Landesprogramms Weltoffenes Sachsen Projekte systematisch und nachvollziehbar planen, durchführen und überprüfen Die Notwendigkeit von Qualitätssicherung und Evaluation © proVal

2 Was ist ein Projekt? Neuartigkeit der Aufgabe Komplexität der Aufgabe Zeitliche Begrenztheit der Aufgabe Definition: Ein Projekt ist eine neuartige, komplexe, zeitlich begrenzte Aufgabe außerhalb gewöhnlicher Berufsroutinen. 3 wichtige Merkmale: Lösungsweg unklarklar ProjektArbeitsauftragklar blinder Aktionismus Experimentunklar Ziel

3 Welche Fragen müssen bei der Konzeption eines Projektes beachtet werden? Was ist das Problem? Gibt es Belege für das Problem? Wer befasst sich bereits mit dem Problem? 1. Feststellung der Notwendigkeit des Projektes 1.2 Ursachenanalyse und -bewertung Welche mutmaßlichen Ursachen hat das Problem? Welches sind die wichtigsten Ursachen? 1.1 Problembeschreibung 2. Das Projektdesign Welche Leit-, Mittler- und Handlungsziele hat das Projekt? Stehen die Ziele mit der Problembeschreibung und der Ursachenanalyse in einem plausiblen Zusammenhang? Tragen die Unterziele tatsächlich zur Erreichung der übergeordneten Ziele bei? 2.1 Projektziele

4 Welche Fragen müssen bei der Konzeption eines Projektes beachtet werden? 2. Das Projektdesign Wer ist zur Teilnahme an der Maßnahme geeignet und berechtigt? Wie viele der insgesamt Berechtigten bzw. Bedürftigen sollen am Projekt teilnehmen bzw. sollen erreicht werden? 2.2 Bestimmung der Zielgruppe 2.3 Beschreibung und Begründung der Maßnahmen Welche Maßnahmen sollen durchgeführt werden? Welche Wirkungen sind von den geplanten Maßnahmen zu erwarten? 2.4 Indikatoren zur Messung der Zielerreichung An welchen Indikatoren/Anzeichen kann man die Erreichung der Projektziele ablesen? Welche Erfolgsindikatoren können von den Projektdurchführenden selbst erhoben werden? Wie oft und bei welchen Personen sollen Datenerhebungen durchgeführt werden?

5 Was ist das Problem? Nach wie vor gibt es Projekte, die nach der Kolumbus-Methode arbeiten: Als er losfuhr, wusste er nicht wohin. Als er ankam, wusste er nicht, wie er dahin gekommen war. Als er wieder zu Hause war, konnte er nicht sagen, wo er gewesen war. Und das alles mit dem Geld anderer Leute.

6 Gibt es Belege für das Problem? Vor einigen Jahren stellte die Landesregierung in NRW 21 Millionen D-Mark für das Programm Kommunen gegen Rechtsextremismus zur Förderung von Präventionsprojekten zur Verfügung. Nur wenige dieser Projekte wurden systematisch dokumentiert oder evaluiert, d. h. welche Maßnahmen wirkungsvoll waren – und warum – ist weitgehend unbekannt. Da von den Kommunen zunächst keine Verwendungsnachweise verlangt wurden, ist nicht einmal nachzuvollziehen, wofür das Geld überhaupt ausgegeben wurde.

7 Weitere Belege für das Problem Der LPR NRW führte vor einiger Zeit eine Umfrage zu Projekten im Bereich der kommunalen Kriminalprävention durch: Von 297 gemeldeten Projekten wurde bei nur 50% angegeben, dass eine Wirkungsüberprüfung gemacht würde. Von den Projekten, die keine Wirkungsüberprüfung machten, wollten über 80% am Ende nicht einmal wissen, ob das Problem noch besteht oder nicht. Erste systematische Evaluationen belegen zudem, dass in den wenigen dokumentierten Projekten oftmals klare Angaben zu den jeweiligen Präventionsmaßnahmen und den angestrebten Zielen fehlen, bzw. die Erreichung der Ziele überhaupt nicht – oder nicht angemessen überprüft wird

8 Wer befasst sich bereits mit dem Problem? Zur Verbesserung der Qualität von Projekten sehen Programme wie Xenos, Civitas, Entimon, Vielfalt tut gut oder kompetent. Für Demokratie Evaluationsmaßnahmen vor. Diese externen Maßnahmen und Angebote müssen aber durch Anstrengungen der Projekte ergänzt werden. Im Bereich der Kriminalprävention sind hierfür einige praxisnahe Hilfestellungen entwickelt worden. Einige Literaturhinweise: Landespräventionsrat NRW (Hg.) (2004): Kommunale Kriminalprävention. Ein Leitfaden zur Planung, Durchführung und Evaluation kriminalpräventiver Projekte. Home Office Crime Reduction Centre (2002). Passport to Evaluation. The Hawkhills, Easingwold, York. Landeshauptstadt Düsseldorf (2002). Düsseldorfer Gutachten: Empirisch gesicherte Erkenntnisse über kriminalpräventive Wirkungen.

9 Welche Ursachen hat das Problem? Manchmal wird bezweifelt, dass der Ertrag von Evaluationsmaßnahmen die Mühe lohnt. Man weiß nicht so genau, wie ein Projekt systematisch geplant, durchgeführt und evaluiert werden muss. Befürchtet wird, dass ehrenamtliche Mitarbeiter durch den Dokumentations- und Erhebungsaufwand abgeschreckt werden. Evaluation, Wirkungskontrolle und Beurteilung lösen Ängste vor Fremdbeurteilung, Zensierung und Versagen aus. Mitunter wird behauptet, dass das eigene Projekt mit gängigen Methoden nicht evaluierbar sei.

10 Was sind die wichtigsten Ursachen? Bei vielen Praktikern ist zwar Problembewusstsein vorhanden, doch kennen sie die genauen Anforderungen für eine systematische und regelgeleitete Projektplanung, Durchführung und Evaluation oft nur unzureichend. Sie wünschen sich eine verständliche und in der Praxis handhabbare Hilfestellung

11 Ziele des Workshops Das Leitziel Die Teilnehmerinnen/Teilnehmer des Moduls Projektmanagement sind in der Lage, Projekte nach dem aktuellen Wissensstand systematisch zu planen, durchzuführen und zu überprüfen Die Mittlerziele Aufbau von Wissen und Handlungskompetenzen Stärkung des Vertrauens in die Durchführbarkeit von Evaluations- und Qualitätssicherungsmaßnahmen Die Handlungsziele Am Ende des Workshops kennen 75 % der Teilnehmer die wesentlichen Kriterien für Qualitätssicherung und Evaluation. Mehr als die Hälfte der Teilnehmer ist sich am Ende des Workshops sicher, Maßnahmen zur Qualitätssicherung und zur Evaluation selbst durchführen zu können.

12 Problembeschreibung Analyse der Entstehungsbedingungen eines Projekts Festlegung der Projektziele und Zielgruppen Festlegung der Maßnahmen für die Zielerreichung Projektkonzeption und Projektdurchführung Überprüfung von Umsetzung und Zielerreichung des Projekts (Evaluation) Schlussfolgerungen und Dokumentation Zentrale Phasen eines Projekts

13 Haben Sie hierzu Fragen?


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