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Ra Werner Ehmann – 04.06.2007 - 1 Wie werden Leistungszulagen verteilt? – Modelle / Erfahrungen aus anderen Tarifbereichen –

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Präsentation zum Thema: "Ra Werner Ehmann – 04.06.2007 - 1 Wie werden Leistungszulagen verteilt? – Modelle / Erfahrungen aus anderen Tarifbereichen –"—  Präsentation transkript:

1 Ra Werner Ehmann – Wie werden Leistungszulagen verteilt? – Modelle / Erfahrungen aus anderen Tarifbereichen –

2 Ra Werner Ehmann – Differenzierende Entlohnung hat eine lange Tradition: nach messbarem Arbeitsergebnis nach Aufgaben nach (Unternehmens-) Erfolg nach LEISTUNG nach anderen Faktoren wie Arbeitsmarkt, vor allem im privaten Bereich, sehr zögerlich im öffentlichen Bereich.

3 Ra Werner Ehmann – Eine Ursache: Im privaten Bereich war Tarifentgelt Mindestentgelt, nicht Regelentgelt. Es durfte und konnte mehr bezahlt werden. Ohne Gewerkschaft und – jedenfalls bis zur Mitte der 70er-Jahre – ohne Betriebsrat. Eine weitere Ursache: Die Unternehmenskultur oder Unternehmensorientierung: Höhere Bedeutung materieller Anreize im privaten Bereich

4 Ra Werner Ehmann – Bei differenzierender Bezahlung nach Leistung: Dauerhafte Zahlung oder Einmalzahlung? Beides ist attraktiv und gehört zusammen: Dauerhafte Zahlung erkennt die höhere Dauerleistung an Einmalzahlung bestätigt die (besondere) Leistung in der jeweiligen Periode

5 Ra Werner Ehmann – Richtwerte zur Differenzierung: 5% bei dauerhafter Zahlung ~ 1% p.a. für Einmalzahlung (wenn für besondere Leistungen) Nutzen- / Aufwand – Relation: Die Zahlung muss spürbar sein, die Höhe der Zahlung(en) muss in angemessenem Verhältnis zum Vergabe - Aufwand stehen.

6 Ra Werner Ehmann – Ausgangsfragen: Was soll honoriert werden, was kann mit welchem Instrument honoriert werden? auf Dauer angelegte monatliche Zahlung auf den Beurteilungs- zeitraum befristete monatliche Zahlung jährliche Einmalzahlung Dauer-Leistung üblich gut geeignet weniger üblich wenig geeignet nicht üblich wenig geeignet Leistung einer Periode nicht üblich nicht geeignet weniger üblich wenig geeignet üblich gut geeignet

7 Ra Werner Ehmann – Erfahrungswerte: Wer Dauer – Leistung honorieren will, sollte/ kann/ wird die Zahlung nicht jährlich in Frage stellen (Beispiele: Hüls und Metall). Wer die Zahlung glaubhaft jährlich in Frage stellen will (variabel halten will), muss glaubhaft machen, dass er die Leistung dieser Periode honoriert und sich und den Mitarbeiter überzeugen, dass es sich lohnt. Wer die Zahlung nach einer längeren Periode (2-5 Jahre) in Frage stellen will, riskiert, dass der Respekt vor dem Besitzstand die Leistungsbewertung überstrahlt.

8 Ra Werner Ehmann – Weitere Aspekte: Individuum / Team Unternehmensziele, -situation und -kultur Organisation und Führung Kriterien der Leistungsbewertung AT/ höhere Tarif- gruppen/ niedrigere Tarifgruppen Vergabeverfahren Methodik der Leistungsbewertung Budget Dauer – Leistung/ Leistung einer Periode auf Dauer angelegte/ einmalige oder befristete (variable) Zahlung

9 Ra Werner Ehmann – Kriterien der Leistungsbewertung: Quantitatives = MESSEN Qualitatives = BEURTEILEN Output- orientiert = hat Erfolg Input- orientiert = hat alles gegeben

10 Ra Werner Ehmann – Methodik der Leistungsbewertung: Weichenstellungen mit Kriterienohne Kriterien mit messbaren Kriterienmit zu beurteilenden Kriterien mit gleicher Gewichtungmit ungleicher Gewichtung mit vorgegebenen Kriterienmit selbst gewählten Kriterien mit Zielvereinbarungohne Zielvereinbarung analytischsummarisch / Rangreihe

11 Ra Werner Ehmann – Vergabeverfahren: Weichenstellungen Budget Vorgaben zur Verteilung EntscheiderKommunikationÜberprüfung fix / variabel auf Unternehmer- ebene, auf Betriebsebene, auf welcher hierarchischen Ebene, welche Organisatrions- einheit zur Anzahl der Empfänger zur Höhe der Zahlung zur Verteilungs- kurve (Gauß) Vorgesetzter auf Budgetebene mit unmittelbarem Vorgesetzten mit nächsthöhe- rem Vorgesetzen mit Personal- funktion mit Mitarbeiter- vertretung Verfahren / Budget abstrakt Budget des Entscheiders Kriterien Bewertungsergebn is der Kriterien (bezogen auf den Empfänger) auch andere Mitarbeiter auch an MA- Vertretung kein formalisiertes Verfahren durch nächsthöhe- ren Vorgesetzten durch Personalfunktion durch (paritätische) Kommission - mit Empfehlungs- kompetenz - mit Entscheidungs- kompetenz

12 Ra Werner Ehmann – Grund-Modelle: (im privaten Bereich) Freihändig im Budget Budget mit Leitplanken Budget mit Vorgaben Ziele - Vorgaben

13 Ra Werner Ehmann – SALOMONBUSSGELDKATALOG GERECHT ? ERMESSEN ERMESSEN MIT STRAFRAHMEN TYPISIERUNG Exkurs:

14 Ra Werner Ehmann – Freihändig im Budget Festes Budget keine Kriterienvorgabe (eventuell Kriterienvorschlag) keine Vorgaben zur Verteilung Kommunikation fakultativ kein Überprüfungs-verfahren AT: Sonderzahlungen TA: Mittelstand (übertariflich) Budget mit Leitplanken Festes Budget oder mittelbares Budget Vorgesetzter Kriterienvorschlag Vorgaben zur Verteilung: -Anzahl / Höhe / Turnus -Verteilungskurve Kommunikation fakultativ eventuell Überprüfungsverfahren TA: unterer und mittlerer Bereich größerer Unternehmen (übertariflich) 4 Grund-Modelle: (im privaten Bereich)

15 Ra Werner Ehmann – Budget mit Vorgaben Festes Budget Vorgesetzter Vorgabe der Kriterien und der Bewertung Kommunikation obligatorisch Überprüfungsverfahren obligatorisch TA: Tarifliche Leistungs- entgelte Ziele – Vorgaben Festes oder variables Budget Vorgesetzte Zielvereinbarung mit Vorgaben zur Zielvereinbarung Kommunikation obligatorisch Überprüfungsverfahren fakultativ / obligatorisch AT: Einmalzahlung 4 Grund-Modelle: (im privaten Bereich)

16 Ra Werner Ehmann – Budget mit Leitplanken Beispiele (jeweils jährliche Vergabe / Durchsicht) Raffinerie Tarifbereich übertarifliche Einmalzahlung Budget: 1% - 2% p.a. (mind. 10 Personen) Vorgaben zu: Anzahl: KEINE Höhe : bis 1,0 ME Turnus: KEINE Kriterienvorschlag MA-Gespräch Info Betriebsrat Großchemie übertarifliche unbefristete Leistungszulage Gewerblicher Bereich Kriterienvorschlag / Rangreihe Jahre NORMAL 50% GUT 35% SEHR GUT 15% – – – >

17 Ra Werner Ehmann – Großchemie übertarifliche unbefristete Leistungszulage Tarifangestellte Budget: 1% p.a. brutto im eingeschwungenen Zustand (= netto NULL) = gleichmäßige Altersverteilung / Zulagenniveau 8% Vorgesetzter mit nächsthöherem Vorgesetzten Vorgaben: Höchstzulage: 500 Mindestanhebung: 50 Budget mit Leitplanken Beispiele (jeweils jährliche Vergabe / Durchsicht) Krankenhaus-Gruppe tarifliche Einmalzahlung siehe Anlage: Vertragspartner ist ver.di

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19 Ra Werner Ehmann – Budget mit Vorgaben Beispiele Einmalzahlung Telekommunikation siehe Anlage analog: IT- und Ingenieurs-Bereiche der Bahn Befristete Leistungs- zulage Metall Gewerbl. Mitarbeiter siehe Anlage Budget: 16% p.a. Befristete Leistungs- zulage Metall Tarifangestellte siehe Anlage Budget: 4% p.a.

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31 Ra Werner Ehmann – Budget mit Vorgaben? Beispiel: ERA Der neue Entgeltrahmentarifvertrag Metall-Industrie kennt zwei Grundformen des Entgelts: ZEITENTGELTLEISTUNGSENTGELT 90% Grundentgelt plus 10% befristete Leistungszulage (individuell 0% - 20%) Akkord Prämie Provision ZIELENTGELT

32 Ra Werner Ehmann – Grundlage: Rahmenbetriebsvereinbarung Geltungsbereich Arten von Zielen (max 3, nicht: Umsatz / Ertrag / Krankheitsquote) Verfahren zur Vereinbarung der Ziele Höhe und Zuordnung von Entgelt zum Grad der Zielerreichung Reklamationsverfahren (bei Leistungszulage: Betriebliche Entgeltkommission / tarifliche Gütestelle) Voraussetzung: Abschluss der Zielvereinbarung Kommt – auch nach Einschaltung BR – kein Einvernehmen zustande, gilt für diesen Mitarbeiter wieder Zeitentgelt Zielentgelt: 85% Grundentgelt plus 15% Leistungsentgelt (von 0% - 30%) Beispiel: Zielentgelt ERA

33 Ra Werner Ehmann – DAUERLEISTUNG LEISTUNG EINER PERIODE BESONDERE LEISTUNG FK / AT Differenzierung der Monatsentgelte (Gehaltsband) Ergebnisbeteiligung (Tantieme) Drittel – Modell * Sonderzahlung 1% T-ANG Übertarifliche Zulage (mit Leitplanken) Niveau: 5% - 10% Ergebnisbeteiligung (Gratifikation) Situativ T-GEWÜbertarifliche Zulage (mit Leitplanken) Niveau: ~ 5% Ergebnisbeteiligung (Gratifikation) Situativ Modell Großchemie: * Ein Drittel (der Ziel-Tantieme) abhängig vom Unternehmensergebnis, ein Drittel vom Ergebnis der Sparte / des Profit-Center, ein Drittel von den eigenen quantitativen und qualitativen Zielen.

34 Ra Werner Ehmann – Zielvereinbarungen Einzelaspekte Dauer – Ziele (- Aufgaben) versus Ziele der Periode Quantitative versus qualitative Ziele Selbst beeinflussbare versus nicht / kaum beeinflussbare Ziele Anspruchvoll versus realistisch Vereinbart versus vorgegeben Festes Budget versus variables Budget

35 Ra Werner Ehmann – Weitere Beispiele: zur Leistungsbeurteilung im Tarifbereich zu Zielvereinbarungen

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