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Professur für Soziologie des Raumes Institut für Soziologie Referent: Frank Springsguth 03. Juli 2008 1 Raumbezogene Images Fragestellung:Inwiefern lassen.

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1 Professur für Soziologie des Raumes Institut für Soziologie Referent: Frank Springsguth 03. Juli Raumbezogene Images Fragestellung:Inwiefern lassen sich raumbezogene Images diskursanalytisch erfassen und erklären?

2 Professur für Soziologie des Raumes Institut für Soziologie Referent: Frank Springsguth 03. Juli Gliederung Zur Gliederung:KapitelFolie 1. Definition3 2. Das Image4 2.1 Entwicklung des Images4 2.2 Bedeutung der Images6 2.3 Rolle der Kommunikation7 3. Das Beispiel Chemnitz8 3.1 Ein Lied für Chemnitz8 3.2 Stadt der Moderne12 4. Literatur

3 Professur für Soziologie des Raumes Institut für Soziologie Referent: Frank Springsguth 03. Juli Zur Definition:1.) raumbezogen - Bezug zu einem bestimmten subjektiv wahrgenommenen Raum, der in verschiedenen Dimensionen besteht 2.) Image - begriffliche Festmachung von Image sehr schwierig, hier als eine Art individuelles Vorstellungsbild von der Realität (des Raumes und seiner Bewohner zur Verortung der eigenen Person) - Unterteilung zwischen Selbstimage, Fremdimage und allgemeinen Image 1. Definition

4 Professur für Soziologie des Raumes Institut für Soziologie Referent: Frank Springsguth 03. Juli Entwicklung des Images Zur Entwicklung:- Images generieren aus der Kommunikation und Diskursen und beschreiben individuell relevante Eigenschaften von Räumen - durch die mediale Verbreitung sind sie einer ständigen Überprüfung, Modifizierung und Ausgestaltung unterworfen, durchgeführt auf individueller aber auch öffentlicher Ebene ~ Dynamik des Diskurses, aktiver Reflexionsprozess - Images sind plebiszitär (offener Zugang) und konservativ (Änderungen abhängig von breiter Akzeptanz) - sie haben einen appellativen Charakter: Ansprechen bestimmter Personengruppen und deren Vergeltung des formulierten Anspruchs

5 Professur für Soziologie des Raumes Institut für Soziologie Referent: Frank Springsguth 03. Juli Entwicklung des Images Zur Entwicklung:- Unterscheidung zwischen Normalfall (freies Spiel der Kräfte) und professionalisierten Fall (Planung/Marketing) - es bestehen zwei Wege des Wandels Änderung der Realität Änderung der Interpretation und Deutung - Beachte: Der Wandel ist kein Einzelkampf !!!, sondern ein partizipativ-kommunikatives Miteinander unterschiedlichster Akteure (breite Akzeptanz)

6 Professur für Soziologie des Raumes Institut für Soziologie Referent: Frank Springsguth 03. Juli Bedeutung der Images Zur Bedeutung:- Images dienen für die Bewohner zur Verortung in den verschiedenen Dimensionen des Raumes und der Welt ~ Entlastungsfunktion, Informationsreduktion und Zuordnungsentscheidung - Images lösen und drücken Selbstwertgefühle aus, verändern diese - kollektive Selbstdeutung zur Manifestation sozialer Ordnung - weicher Standortfaktor, der Raum als Produkt -in der Wirtschaft und dem Marketing sollen Images ein bestimmtes attraktives Bild vermitteln, welches Rezipienten eine Emotion auslöst und zum Konsum auffordert

7 Professur für Soziologie des Raumes Institut für Soziologie Referent: Frank Springsguth 03. Juli Bedeutung der Images Zur Bedeutung:- Images fordern Anerkennung und Zuwendung, die von Rezipienten vergolten werden sollen, dabei geht es auch um Gerechtigkeit - beeinflussen Selbstbild und Selbstwertgefühl - Images können auch die Funktion der öffentlichen Meinung ausdrücken und so Impulse beispielsweise in der Politik initiieren - Images können jedoch auch Belastung sein, vgl. Klischee und Vorurteil

8 Professur für Soziologie des Raumes Institut für Soziologie Referent: Frank Springsguth 03. Juli Rolle der Kommunikation Zur Kommunikation:- ist verantwortlich für Produktion, Verbreitung und Vermittlung von Images - insbesondere Massenmedien spielen eine gewichtige Rolle: öffentliche Meinung Welche Images werden produziert? Welche Images werden verbreitet? Werden die Images vor der Verbreitung überarbeitet? - zur Verbreitung braucht man: Imageproduzenten, Imagerezipienten, einen Imageträger (Verbreitungs- medien) und Imagekörper (Gegenstand des Image)

9 Professur für Soziologie des Raumes Institut für Soziologie Referent: Frank Springsguth 03. Juli Ein Lied für Chemnitz Zum Beispiel: 4 Argumentationsfiguren: 1) Ehrenvolle Anstrengung: - Ästhetisierung der (schweren) Arbeit als Sinnstiftung durch einen staatlich offerierten Arbeitsethos, welcher protestantische Arbeits- und Lebenstugenden beinhaltet - Arbeit als Passion und Ehre - das Zeitalter der Industrie als Blütezeit Chemnitz´ oft gebraucht, obwohl nicht mehr miterlebt, Ruß-Chamtz - Vermittlungsbedarf zwischen Alt und Neu, auch durch Symbole der alten Zeit als Brücken in eine neue Zeit

10 Professur für Soziologie des Raumes Institut für Soziologie Referent: Frank Springsguth 03. Juli Ein Lied für Chemnitz Zum Beispiel:4 Argumentationsfiguren: 2)Der Vergleich – in drei Versionen: - erster Vergleich zwischen Dresden, Leipzig und Chemnitz zu Ungunsten der letzteren Stadt; ungerechte Vernachlässigung der Chemnitzer (Bedürfnisse), werden durch trotzende protestantische Bescheidenheit geglättet, Schätzen des Vorhandenen durch Bodenständigkeit - zweiter Vergleich als sportlicher Wettstreit; Botschaft ist dass sich Anstrengung noch immer lohnt und das Tor zur Welt öffnet - dritter Vergleich als sächsische Manchester; offener Umgang und Betonung von Chemnitz als Industriestadt, wobei es hier um Weltgeltung durch den Vergleich geht

11 Professur für Soziologie des Raumes Institut für Soziologie Referent: Frank Springsguth 03. Juli Ein Lied für Chemnitz Zum Beispiel:4 Argumentationsfiguren: 3) Sächsische Heimat: - Heimatverbundenheit zur Stadt, Region und Bundesland durch Liebe zur Heimat, der Landschaft und der Bewohner - sächsische Gemütlichkeit, Sprache und Reiselust - Verortung in einer mobilen und globalen Welt, Heimatgefühle als Gefühle der Geborgenheit - Stolz auf die Heimat, Interesse am Interesse Anderer und Fremder, als Indikator für die Integration in die moderne Welt (im Mittelpunkt steht der Lustgewinn des Gastes und die Verheißung des Gastes auf eine bessere Zeit)

12 Professur für Soziologie des Raumes Institut für Soziologie Referent: Frank Springsguth 03. Juli Ein Lied für Chemnitz Zum Beispiel:4 Argumentationsfiguren: 4) künftige Verheißung: - Kraft aus der Vergangenheit ziehen, Aufbauwille der Bevölkerung und Mitgestaltung - Aufbau der Stadt als Aufbau des alten Glanzes in eine neue Zeit: bauliche und soziale Erneuerung

13 Professur für Soziologie des Raumes Institut für Soziologie Referent: Frank Springsguth 03. Juli Stadt der Moderne Zum Beispiel:Darstellungen im stadtstreicher - kritische Auseinandersetzung mit dem Slogan Chemnitz – Stadt der Moderne als Image - erfunden vom Stadtmarketing CMT - Problem 1: Chemnitzer wurden nicht mit einbezogen; der Slogan hat außen mehr Erfolg als innen - Problem 2: Abgrenzung der Moderne - Betonung von Chemnitz als Ware - fehlende Imagekörper (Quantität) - Diskurs um den Slogan, befördert Imagebildung, aber - Notwendigkeit nachzulegen und Bürger ins Boot zu holen und mehr Gestaltung als Vermarktung

14 Professur für Soziologie des Raumes Institut für Soziologie Referent: Frank Springsguth 03. Juli Zu den Quellen:- Bücher: Herzig, Oliver A. 1991: Markenbilder Markenwelten. Neue Wege in der Imageforschung. In: Schweiger, Günter (Hrsg.): Empirische Marketingforschung (Bd.9). Wien: Service Fachverlag. Krüger, Rainer 1989 (Hrsg.); Pieper, Annette und Schäfer, Benjamin: Oldenburg – eine Alltagsliebe?. Vorstellungen über die Stadt als Lebensraum. Oldenburg: Bibliotheks- und Informationssystem der Universität Oldenburg. Weichart, Peter 2006: Entwicklung von Image und Identität. In: Weichart, Peter (Hrsg.); Weiske, Christine und Werlen, Benno: Place identity und images. Das Beispiel Eisenhüttenstadt. Wien: Institut für Geographie und Regionalforschung. Weiske, Christine 2002: Stadt und Welt. Fiktive Verortungen als die Images der Stadt Chemnitz. In: Hannemann, Christine (Hrsg.); Kabisch, Sigrun und Weiske, Christine: Neue Länder – Neue Sitten?. Transformationsprozesse in Städten und Regionen Ostdeutschlands. Berlin: Schelzky & Jeep. 4. Literatur

15 Professur für Soziologie des Raumes Institut für Soziologie Referent: Frank Springsguth 03. Juli Literatur Weiske, Christine 2005: Schön reden. Regulierung im Medium der Kommunikation. In: Weiske, Christine; Kabisch, Sigrun und Hannemann, Christine (Hrsg.): Kommunikative Steuerung des Stadtumbaus. Interessensgegensätze, Koalitionen und Entscheidungsstrukturen in schrumpfenden Städten. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften. -Diplomarbeiten: Kaufmann, Dagmar 2003: Images von Plattenbaugebieten- am Fallbeispiel Zwickau – Eckersbach Seiler, Anja 2006: Der Sonnenberg – Images eines Chemnitzer Stadtteils im Stadtumbauprozess - Zeitschriften: Kassner, Jens 2008: Last exit Moderne?. Stadtstreicher, Ausgabe Berlin: Möller Druck.

16 Professur für Soziologie des Raumes Institut für Soziologie Referent: Frank Springsguth 03. Juli Vielen Dank für Eure Aufmerksamkeit!


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