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Teil I Handlungstheoretische Fundierung Thema 2 Wie thematisiert Benno Werlen die alltägliche Regionalisierung und das Geographie Machen? Seminar: Stadt-

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1 Teil I Handlungstheoretische Fundierung Thema 2 Wie thematisiert Benno Werlen die alltägliche Regionalisierung und das Geographie Machen? Seminar: Stadt- und Regionalsoziologie – urbane Lebensstile Dozentin: Prof. Christine Weiske Referentin: Katja Gläser Datum:

2 Stadt- und Regionalsoziologie: urbane Lebensstile 2 Gliederung 1.Benno Werlen 2.Geographische Grundlagen 3.Wolfgang Hartke 4.Geographie Machen 5.Alltägliche Regionalisierung 6.Zielsetzung sozialgeographischer Forschung

3 Stadt- und Regionalsoziologie: urbane Lebensstile 3 1. Benno Werlen * Studium der Geographie, Ethnologie, Soziologie und Volkswirtschaft an der Université de Fribourg (Schweiz) Lehrbeauftragter an der Universität Zürich 1997 Ruf an die Universität Bergen (Norwegen)

4 Stadt- und Regionalsoziologie: urbane Lebensstile Ernennung zum Lehrstuhlinhaber für Sozialgeographie Professor an der Friedrich-Schiller- Universität Jena Thesen zur handlungstheoretischen Neuorientierung sozialgeographischer Forschung 1986 Sozialgeographie alltäglicher Lebensführung 1997 Sozialgeographie 2000

5 Stadt- und Regionalsoziologie: urbane Lebensstile 5 2. Geographische Grundlagen Reduzierung des dreidimensionalen euklidischen Raumes auf einen zweidimensionalen metrischen Ordnungsraum in den klassischen geographischen Ansätzen dieses chorische Verständnis liefert ein Ordnungsschema, in dem jeder Ort der Erdoberfläche verortet wird und in seinen räumlichen Relationen zu jedem anderen Ort in Beziehung gesetzt werden kann

6 Stadt- und Regionalsoziologie: urbane Lebensstile 6 alltägliches sowie wissenschaftliches Geographie Machen weisen wichtige politische Implikationen auf der erste Geograph der diese Themenbereiche als zentrale Forschungsbereiche der Sozialgeographie vorgeschlagen hat, war Wolfgang Hartke

7 Stadt- und Regionalsoziologie: urbane Lebensstile 7 3. Wolfgang Hartke * gilt als Mitbegründer der deutschsprachigen Sozialgeographie neben fachinhaltlichen Verdiensten zeichnet sich sein Schaffen auch durch ein ständiges Bemühen um die wissenschaftsinterne wie – externe Vertretung der Geographie aus seit 1952 an der TU München und dort Inhaber des zunächst einzigen Lehrstuhls für Geographie an der TUM

8 Stadt- und Regionalsoziologie: urbane Lebensstile 8 Ehrendoktorwürde der Universität Staßburg in Würdigung seiner Verdienste 1972 Entwicklung der Hochschulgeographie in Frankfurt am Main und München untrennbar mit W. Hartke verbunden leitete eine sozialwissenschaftliche Orientierung der Humangeographie ein Heckenlandschaft 1951 Zeitung als Funktion sozialgeographischer Verhältnisse 1952 Bestimmung von Räumen gleichen sozialgeographischen Verhaltens 1959

9 Stadt- und Regionalsoziologie: urbane Lebensstile 9 4. Geographie Machen Hartke ist bestrebt, sich vom Forschungsgegenstand Raum bzw. Landschaft abzuwenden und sich vermehrt den menschlichen Aktivitäten und ihren soziokulturellen Hintergründen zuzuwenden es ist ein bestimmter Typus von Tätigkeiten von Interesse – jene, die kulturlandschaftsprägend wirken, die von einem bestimmten sozial- kulturellen Hintergrund geleitet bzw. auf die natürlichen Gegebenheiten gerichtet sind oder mindestens alle verfügbaren oder bekannten Geofaktoren einbeziehen

10 Stadt- und Regionalsoziologie: urbane Lebensstile 10 alltägliches Geographie Machen gilt als eine pionierhafte Uminterpretation des Fachverständnisses die Erforschung des alltäglichen Geographie Machens wird dabei zunächst an das wissenschaftliche Spurenlesen in der Kulturlandschaft gebunden somit wird die Bestimmung des Verhältnisses von Alltag und Wissenschaft zu einem Kernaspekt sozialgeographischer Forschung

11 Stadt- und Regionalsoziologie: urbane Lebensstile 11 die Kulturlandschaft wird nicht als eigentlicher Forschungsgegenstand, sondern als Registrierplatte zur Erklärung menschlicher Tätigkeiten gesehen die Spuren in der Kulturlandschaft sind als Indikatoren sozialer Prozesse zu interpretieren die sozialgeographische Forschung gilt als Spurenleser sozialer Prozesse

12 Stadt- und Regionalsoziologie: urbane Lebensstile Alltägliche Regionalisierung jede Form der Regionalisierung steht vor dem Problem, die richtigen Abgrenzungskriterien zu wählen es sind die organischen Pole des alltäglichen Lebens, die nicht durch eine politische Grenze getrennt werden sollen die Forderung steht im Gegensatz zur traditionellen geographischen Auffassung von Grenze

13 Stadt- und Regionalsoziologie: urbane Lebensstile 13 es geht um die Erforschung der Bedeutung des Sozialen in der Herstellung und Reproduktion bestimmter Geographien, insbesondere aber um die Erkundung der Bedeutung des Räumlichen für die Konstitution gesellschaftlicher Wirklichkeit Geographen interessieren sich nicht nur für die Geographie der Dinge, sondern vor allem dafür, welche Bedeutung den alltäglichen Regionalisierungen bei der Konstitution von Gesellschaft zukommt

14 Stadt- und Regionalsoziologie: urbane Lebensstile 14 Regionalisierung, im Gegensatz zur traditionellen Geographie, wird nicht als Verfahren allumfassender, totalisierender erdräumlicher Begrenzung konzipiert, sondern vielmehr ist damit eine besondere soziale Praxis gemeint, anhand derer die Subjekte die Welt auf sich beziehen Regionalisierung ist Ausdruck des alltäglichen Geographie Machens durch die handelnden Subjekte unter spät-modernen, globalisierten Lebensverhältnissen

15 Stadt- und Regionalsoziologie: urbane Lebensstile 15 wissenschaftliche Analysen der Anthropogeographie sollen diese alltäglichen Regionalisierungsprozesse systematisch rekonstruieren und beurteilbar machen jeder Mensch wird an einer bestimmten Stelle der Erde mit bestimmten physisch geographischen Eigenschaften hineingeboren sowie auch in eine bestimmte Sozialgruppe jeder Mensch greift mit seinen Tätigkeiten unter Berücksichtigung der in seiner Zugehörigkeits- gruppe vorherrschenden Werte und Normen in die physische Welt ein

16 Stadt- und Regionalsoziologie: urbane Lebensstile 16 Konsequenzen dieser Grundlage sind, dass verschiedene Geofaktoren immer nur unter bestimmten wertspezifischen Gesichtspunkten in die subjektiven Überlegungen einbezogen werden in der Beschreibung der sozialen Differenzierung der Mensch-Umwelt-Beziehung erlangt die Sozialgruppe eine zentrale Bedeutung das Hauptkriterium für die Unterscheidung von Sozialgruppen bezieht sich auf den Beruf bzw. die Art der wirtschaftlichen Tätigkeit Hartkes Ziel ist es, die Grenzen der Reichweite der sozialgruppenmäßig bestimmten Arbeitsprozesse bzw. Räume gleichen Verhaltens sozialer Gruppen aufzudecken

17 Stadt- und Regionalsoziologie: urbane Lebensstile Zielsetzung sozialgeographischer Forschung es gibt zwei spezielle Aufgabenbereiche als Zielsetzungen der sozialgeographischen Forschung –Beschreibung und Erklärung der Gliederung der Welt im sozialen Kontext –Wissenschaftsanwendung in der Regional- und Raumplanung

18 Stadt- und Regionalsoziologie: urbane Lebensstile 18 Hartke interessieren insbesondere die normative Komponente und die Bedeutung der vorherrschenden Werte er will die Auswirkungen des Menschen auf die Natur und insbesondere die Bewertung der Natur durch den Menschen erforschen

19 Stadt- und Regionalsoziologie: urbane Lebensstile 19 Quellen Dangschat, Jens (1994): Lebensstile in den Städten. Konzepte und Methoden. Opladen: Leske + Budrich. Luckmann, Thomas (1992): Theorie des sozialen Handelns. Berlin: de Gruyter. Werlen, Benno (1988): Gesellschaft, Handlung und Raum. Grundlagen handlungstheoretischer Sozialgeographie. Stuttgart: Steiner. Werlen, Benno (1997): Sozialgeographie alltäglicher Regionalisierungen. Band 2. Globalisierung, Region und Regionalisierung. Stuttgart: Steiner.

20 Stadt- und Regionalsoziologie: urbane Lebensstile 20 Vielen Dank für die Aufmerksamkeit

21 Stadt- und Regionalsoziologie: urbane Lebensstile 21 Diskussion


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