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Iris Kaiser · Stephanie Winter2006-01-17 Virtual Communities in der Finanzbranche Meinungsentwicklungen in Virtual Communities im Bankwesen (aus Kundensicht.

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Präsentation zum Thema: "Iris Kaiser · Stephanie Winter2006-01-17 Virtual Communities in der Finanzbranche Meinungsentwicklungen in Virtual Communities im Bankwesen (aus Kundensicht."—  Präsentation transkript:

1 Iris Kaiser · Stephanie Winter Virtual Communities in der Finanzbranche Meinungsentwicklungen in Virtual Communities im Bankwesen (aus Kundensicht )

2 Iris Kaiser · Stephanie Winter Agenda 1.Definition von Virtual Communities 2.Nutzen von Virtual Communites 3.Vorgehensweise bei der Recherche 4.Freie VCs und durch eine Bank geleitete VCs 5.Mögliche Meinungsentwicklungen in VCs 6.Vorstellung der bearbeiteten VCs - Brigitte.de - Stockboard.de 7. Vergleich der beiden Virtual Communities 8. Fazit

3 Iris Kaiser · Stephanie Winter Definition von Virtual Communities Virtual Community... Gruppen von Personen Die über elektronische Medien kommunizieren und/oder interagieren Begriff: Gemeinschaft bezieht sich dabei auf die Gruppe das virtuelle auf die mediatisierte Form der Kommunikation ( Fremuth, Tasch 2002) Zwei zentrale Charakteristika

4 Iris Kaiser · Stephanie Winter Nutzen von Virtual Communities Für Unternehmen: Werbung Herauslesen von Informationsbedürfnissen und Kundenwünschen Erkennen von Handlungsgründen der Kunden kostengünstige, einfache & schnelle Alternative zu Studien Für Kunden: Schnelle und anonyme Information Kein Handlungszwang Information zu jeder Zeit und beliebig lang Erfahrungen und Erklärungen von Gleichgesinnten Bankübergreifende Angebotsalternativen

5 Iris Kaiser · Stephanie Winter Vorgehensweise bei der Recherche Durchsicht verschiedener VCs im Internet zum Thema Finanzen Bewertung nach Qualität, Verständlichkeit & Aussagekraft Beobachtung über gewissen Zeitraum Kennenlernen von Struktur, aktiven Mitgliedern & Umgangston Kenntnis ermöglicht Untersuchung des Ineinanderwirkens verschiedener Meinungskomponenten Mögliche Meinungsentwicklung wird erkennbar und objektiv bewertbar

6 Iris Kaiser · Stephanie Winter Freie VCs vs. durch eine Bank geleitete VCs Bank geleitete VCs Vorteile: Gewährleistung der Richtigkeit von Aussagen Bei weiteren Fragen direkte Ansprache der Bank möglich Nachteile: Oft nur Bankkunden Zugang großer Einfluss der Bank Kaum Chancen für Konkurrenzprodukte Freie VCs Vorteile: Viele verschiedene Meinungen und Erfahrungen Guter Gesamtüberblick Kompetenz durch längere Beobachtung einschätzbar Kein Eigeninteresse der Moderatoren Nachteile: Freier Zugang für alle z. T. selbsternannte Spezialisten Keine Gewährleistung der Richtigkeit von Beiträgen Anonymität fördert Missbrauch

7 Iris Kaiser · Stephanie Winter Mögliche Meinungsentwicklung Meinungsentwicklung, Stimmungsbildung zu Beginn und zum Schluss Beeinflussung von Kaufprozessen Bewertung von Einschätzungen & Erfahrungen anderer Meinungsänderungen & -entwicklungen einzelner Teilnehmer oder der gesamten Community Überprüfung mit Hilfe von Textmining und Inhaltsanalyse Verändern User ihre Meinung durch Nutzung der Community?

8 Iris Kaiser · Stephanie Winter Meinungsentwicklung Definition: Meinung Meinungen sind Ergebnisse rational wertender Denkvorgänge. Charakteristisch für eine Meinung ist, dass sie ein Werturteil enthält. Reine Tatsachen- mitteilungen sind daher keine Meinungen, aber nach herrschender Meinung auch geschützt. (Art. 5 I GG Meinungs- und Medienfreiheit) Was ist eine Meinungsentwicklung? Einnehmen einer bestimmten Haltung zu einem Zustand, Ereignis, Gegenstand, einer Person oder Ansicht im Zeitverlauf Bilden einer Meinung wird von mehreren Seiten beeinflusst Bisherige Erfahrungen Versuch anhand der Meinungen Anderer eine eigene zu entwickeln Hierzu werden verschiedene Argumente abgewogen, bis es möglich ist, zu einer Haltung zu gelangen Zunächst häufig Konzentration auf Vor- und Nachteile

9 Iris Kaiser · Stephanie Winter Bearbeitete Virtual Communities Auswahlkriterien: Verschiedene Zielgruppen Primär objektiver Charakter Freier Zugang für jeden Internetnutzer Nach Anmeldung verfassen von Beiträgen möglich

10 Iris Kaiser · Stephanie Winter Brigitte.de -Überblick Brigitte.de - Überblick Brigitte: Größte Frauenzeitschrift Deutschlands Internetportal Zielgruppe: Frauen über 40 Community: Moderatoren Fragen überwiegend von Frauen gestellt aber Beantwortung oft von Männern 12 Kategorien mit jeweiligen Unterforen Hier speziell Job und Finanzen Beispiel aus Wie legen sie ihr Geld an?

11 Iris Kaiser · Stephanie Winter Brigitte.de - Sparen für´s Kind Beispiel: Sparen für´s Kind 1. Einführung Stand Januar 2006: Antworten 28, Gelesen 614 Beginn durch etwas allgemeinere Frage von Monschum (Weiblich) Antworten innerhalb kurzer Zeit durch überwiegend männliche User Monschum beteiligt sich an Diskussion und verfolgt diese Durchweg persönliche Adressierung an Monschum

12 Iris Kaiser · Stephanie Winter Brigitte.de - Sparen für´s Kind Hallo, leider bin ich in Geldangelegenheiten ziemlich unbedarft und verstehe hier in diesem Forum meist nur Bahnhof. Deshalb habe ich mich lange nicht getraut hier zu schreiben, aber jetzt muss es sein. Ich habe eine fast 14 jährige Tochter. Der Vater meiner Kinder ist vermögend und wir leben getrennt. Ich bekomme einen recht üppigen Unterhalt und spare von diesem momentan für mein Kind jeden Monat 50,- ; auf einem normalen Sparkonto der Commerzbank. Dazu kam jetzt eine Einmalzahlung von 2000,-. Das Sparbuch bringt 1,75 %. Ich würde für mein Kind gerne eine andere Möglichkeit finden. Vielleicht gibt es, für so wenig Geld auch eine Anlage, die ein paar Zinsen mehr bringt, die absolut risikolos ist und für mich einigermaßen zu durchschauen. Wäre nett, wenn mir jemand was dazu raten könnte. Gruß mon 2. Fragestellung

13 Iris Kaiser · Stephanie Winter Brigitte.de - Sparen für´s Kind Mica Franck Kauf mann Petra3 Akade mikerin Dabubia Coralou Monschum 3. Überblick

14 Iris Kaiser · Stephanie Winter Brigitte.de - Sparen für´s Kind Nutzen für Monschum Kein Fachchinesisch, sondern für Monschum verständlich Vorschläge von Alternativen Überblick über Möglichkeiten, auch unbekannte Sachen Diskussionsklima Sehr angenehmer und höflicher Ton Meinungsenwicklung Beginn: Frage ist mit viel Skepsis bzw. Unwissenheit behaftet Antworten: Geben Aufschluss über Alternativen zu normalen Sparbuch Kommunikation untereinander Monschum sucht sich ihre persönliche Alternative 4. Fazit Monschum: Nochmals vielen Dank für eure Beiträge und Vorschläge, ich entscheide mich demnächst und dann zwischen DiBa, Sparda und DKB.

15 Iris Kaiser · Stephanie Winter Brigitte.de - Community-Statement ZoCha Registriert am: 05/08/2005 Re: Die Börse – Aktien 19/10/ :57 Zitat Hallo, ich habe das alles mal ein bisschen beobachtet. Da ging es ja teilweise heiß her. Aber nachdem sich die Wogen geglättet haben konnte man doch viel aus euren Diskussionen erfahren. Das ist eigentlich genauso, wie ich es mir gewünscht habe. In diesem Beitrag erfährt man doch schon eine Menge zu den Aktien und zu vielen Stolpersteinen, die da im Weg liegen könnten. Ich beobachte einfach noch ein bisschen die Märkte und werde ein Musterdepot anlegen. Sicher ist sicher. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Mich würde es freuen, wenn die Diskussion hier noch ein wenig weiter geführt würde und sich auch noch andere zu Wort melden. Mal sehen, was die Zeit bringt.

16 Iris Kaiser · Stephanie Winter Brigitte.de - Community-Statement motherssky Registriert am: 20/09/2001 Re: AFG GmbH 11/01/ :22 Zitat... Übrigens ich bin hier oft stille Mitleserin, weil man ja nie auslernen kann, auch habe ich schon einmal Rat gebraucht. Ich möchte mich einfach nur mal bedanken, wie ihr zwei Eurer Wissen Einsatzmäßig an den Mann / die Frau bringt!!!!

17 Iris Kaiser · Stephanie Winter Stockboard.de -Überblick Stockboard.de - Überblick Community: Name: Das Finance Forum Informationen zu: Börse, Wallstreet, Nasdaq, Musterdepots, Aktien, Research und Finanzen Besteht seit verschiedene Themen mit insgesamt Beiträgen registrierte Benutzer Moderatoren und Administratoren

18 Iris Kaiser · Stephanie Winter Stockboard.de Beispiel: Versicherung - Privathaftpflicht - Was nehmen? 1. Einführung Sehr komplexes Thema aus dem Bereich Produktgruppe (über 130 Antworten) Viele Forumnutzer haben eine Meinung es entsteht eine lange und ausführliche Diskussion Einzelne Beiträge beziehen sich z.T. auf mehrere vorhergegangene Postings Beiträge sind an unterschiedliche Teilnehmer adressiert Diskussionseröffner ist schnell nicht mehr die Hauptperson Im weiteren Verlauf ziehen auch viele andere User Informationen

19 Iris Kaiser · Stephanie Winter Stockboard.de Beispiel: Versicherung - Privathaftpflicht - Was nehmen? 2. Aufbau Alex Becker Buchfink Lutz Schulze Stephan Bumberger MavericKLS Daniel Meyer Ulrich Schmidt Bodo Müller Ralph J. Mayer Klemm Zockerpeter Michael Lang Harald Kelter Andreas Dausch Stefan Krieg Stefan Kühling Katinka Wenz Heiko Mittelstaedt Wolfgang Lelle Sven T. Reichelt MajorTom

20 Iris Kaiser · Stephanie Winter Stockboard.de Beispiel: Versicherung - Privathaftpflicht - Was nehmen? 3. Frage Plane eine eigene PHV. Im Tarifjungle bin ich leider nicht komplett durchgestiegen. Tarif gilt für mich, Single, 23, Mietswohnung. Welche Deckungshöhe brauch man ? Hätte gerne ohne SB. 150 SB ist für mich viel Geld - da zahl ich lieber 5-10 mehr im Jahr Hab mal bei paar Versicherungsvergleiche durchgesucht: 1) Das günstigste mit Gothaer/ Basis - 1 mille Deckung, 33,64 2) Cosmos Direkt - 3 Mille Basis / 6 Mille Comfort – 36 / 41 4) Bei meinem Patenonkel nachfragen (hat 30 Jahre bei d. Württembergische gearbeitet) Dort würde 1,5 mille Deckung 49 kosten. Ist nicht das billigste, aber nicht das teuerste. Hat auch nicht höchste & nicht niedrigste Deckung Bei Cosmos bekomm ich mehr Deckung für weniger Jahresbeitrag. Was würdet ihr empfehlen ?

21 Iris Kaiser · Stephanie Winter Stockboard.de Beispiel: Versicherung - Privathaftpflicht - Was nehmen? 4. Ablauf Ich empfehle die Privathaftpflichtversicherung der DeBeKa. Haftpflichtkasse Darmstadt bietet für rund 50 im Jahr erheblich mehr Schutz Deckungssumme von 1Mio. ist nicht ausreichend Ist diese NG eigentlich ein nebenberufliches Tummelnest für Bänker und Versicherungsvertreter? Die Versicherung von Deinem Patenonkel. was muss ich eigentlich machen, um 50 mille schaden anzurichten ? WTC sprengen ? Schonmal das KFZ aus Versehen im Naturschutzgebiet gewaschen und anliegende Gewässer verschmutzt? Nein, mit dem Auto einen Tanklastzug abdrängen der danach in Flammen aufgeht und eine Autobahnbrücke schwer beschädigt. Teuerster je in Deutschland regulierte Haftpflichtschaden war rund 10 Mio DM Nö, hat aber auch sonst noch niemand gemacht. Wie siehts denn aus, wenn ich z.B. von jemandem was ausleihen würde? Nehmen wir mal was teures.. Hm... Ne 450 Euro Grafikkarte. der Vorsatz muss dann erstmal bewiesen werden. Nur mit Selbstbeteiligung, dann bleiben die schwarzen Schafe draußen und die Prämie niedrig Fahrlässiges Autowaschen... LOL! "Plötzlich wachte ich autowaschend in einem Naturschutzgebiet auf, ehrlich so wars, Herr Richter!" Wozu soll ich ne SB von 250 zahlen? Für MICH sind 250 Euro viel Geld. Man kann hervorragend mit den Versicherungen telefonieren. Über Kaffeeklatsch, neueste Mode und Make-Up sprechen ? Nana. Das sind halt Newsgroups. Das wichtigste muss man halt hier können: Relevante Informationen raus ziehen und natürlich Leute beleidigen. An sich ist die Sache gegessen. Hab mich online bei gerling angemeldet. knapp 50 im Jahr, für 4x3 Mio, je 3 Mio bei Personen, Sach, Vermögen, Mietschäden Qualifizierte Aussagen wirst du hier - wenn überhaupt - nur sehr wenige bekommen Bei Axa für 48 jährlich 10 Mio. (Sach-, Personen- & Vermögensschäden) Stephan, und was soll ich jetzt tun? Was nehm ich? Was biste? Klugscheisser.

22 Iris Kaiser · Stephanie Winter Stockboard.de Beispiel: Versicherung - Privathaftpflicht - Was nehmen? 5. Fazit Meinung entwickelt sich von Unwissenheit zu Beginn über Durchsicht der verschiedenen Vorschläge zur zeitweiligen Aggression und darauf folgend Resignation bis schließlich zur Entscheidungsfindung Sehr langwierige & emotional stark geladene Diskussion als Negativbeispiel Nutzen für Alex Becker: Überblick über viele Alternativen Meinungsbildung bei Abwägung aller Argumente möglich Aufschluss über notwendige Deckungssummen Resultat ist gewünschtes Ergebnis einer passenden PHV

23 Iris Kaiser · Stephanie Winter Vergleich von Stockboard.de und Brigitte.de CommunityBrigitte.deStockboard.de User Kenntnisstand der User Profil der User Umgangston Qualität der Informationen Konkrete Angebote Meinungsentwicklung Fragen: mehrheitlich Frauen Antworten: gemischt Mehrheitlich Männer Nickname Realname Eher niedrig, weniger Fachleute Relativ hoch, viele Branchenkenner Freundlich, höflich Meist sehr bestimmend, z.T. sogar aggressiv Hoch Meist nur RichtungÜberwiegend Häufig

24 Iris Kaiser · Stephanie Winter Vergleich von Stockboard.de und Brigitte.de Quelle: 106 relevante ThemenQuelle: 110 bearbeitete Themen Anzahl der Häufigkeiten, der Antworten BrigitteStockboard (137 bearbeitete Themen, davon 31 Sonstiges)

25 Iris Kaiser · Stephanie Winter Vergleich von Stockboard.de und Brigitte.de Quelle: 106 relevante ThemenQuelle: 110 bearbeitete Themen Anzahl der Häufigkeiten, mit denen die Themen gelesen werden StockboardBrigitte (137 bearbeitete Themen, davon 31 Sonstiges)

26 Iris Kaiser · Stephanie Winter Stockboard.de & Brigitte.de - Übersicht Meinungsentwicklung erkennbar Keine Antwort o. Entwicklung nötig Keine Aussage möglich Keine Veränderung d. Standpunkts Meinungs- entwicklung Lösung Info neutral Entscheidung nicht gepostet Keine Antworten bekommen Keine Entwicklung trotz Rat Produkte Produkt- gruppen Allgemeine Fragen Gesamt

27 Iris Kaiser · Stephanie Winter Stockboard.de & Brigitte.de - Übersicht Quelle: 110 bearbeitete Themen Quelle: 106 relevante Themen (137 bearbeitete Themen, davon 31 Sonstiges) BrigitteStockboard Darüber hinaus Annahme eines großen Nutzens und Meinungsentwicklungen von stillen Mitlesern

28 Iris Kaiser · Stephanie Winter Fazit VCs gewinnen bei Informationssuche immer mehr an Bedeutung Allgemeine Informationsbeschaffung & konkrete Angebote Gute Alternative zu schwer verständlichen Fachzeitschriften Problem: Richtigkeit der Aussagen nie gewährleistet Gute Angebote passen nicht für jeden Vertrauen der Gesellschaft in Banken und Versicherungen gering Bankraub ist eine Unternehmung von Dilettanten. Wahre Profis gründen eine Bank. Bertolt Brecht ( )

29 Iris Kaiser · Stephanie Winter Communities ersetzen Beratung in der Bank und persönliche Gespräche mit vertrauten Personen nicht komplett. VCs als gute Unterstützung zur Informationssuche in vielen Bereichen des Lebens! Fazit

30 Iris Kaiser · Stephanie Winter Vielen Dank für die Aufmerksamkeit!


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