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Universität Stuttgart Institut für Baubetriebslehre Dr.-Ing. Wolfgang Paul Baubetriebliche Projektstudie --- Sommersemester 2005 Daniel Fischer(I.u.I.)

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Präsentation zum Thema: "Universität Stuttgart Institut für Baubetriebslehre Dr.-Ing. Wolfgang Paul Baubetriebliche Projektstudie --- Sommersemester 2005 Daniel Fischer(I.u.I.)"—  Präsentation transkript:

1 Universität Stuttgart Institut für Baubetriebslehre Dr.-Ing. Wolfgang Paul Baubetriebliche Projektstudie --- Sommersemester 2005 Daniel Fischer(I.u.I.) Justyna Siwik(I.u.I.) Nadine Bronn(BWL t.o.)

2 Fischer, Siwik, Bronn Sommersemester Gliederung 1. Grundstück / Projektentwicklung 2. Ausführung / Ausschreibung 3. Baustelleneinrichtung / Angebot / Kalkulation 4. Baustellenkontrolle / VOB 5. Bewirtschaftung einer Immobilie 6. Bestandsaufnahme / Modernisierung

3 Fischer, Siwik, Bronn Sommersemester Gliederung 1. Grundstück / Projektentwicklung 2. Ausführung / Ausschreibung 3. Baustelleneinrichtung / Angebot / Kalkulation 4. Baustellenkontrolle / VOB 5. Bewirtschaftung einer Immobilie 6. Bestandsaufnahme / Modernisierung

4 Fischer, Siwik, Bronn Sommersemester Grundstück / Projektentwicklung 1.1Layout hier sehen Sie unser Layout für die Präsentation unserer Ausarbeitung der Projektstudie 2005

5 Fischer, Siwik, Bronn Sommersemester Grundstück / Projektentwicklung 1.2Standortanalyse und Grundstücksprüfung wichtigste Angaben aus dem Bebauungsplan, Lageplanauswertung und Grundstücksnutzung Nutzungskreuz : MDII ° - 32 °o

6 Fischer, Siwik, Bronn Sommersemester Grundstück / Projektentwicklung 1.2Standortanalyse und Grundstücksprüfung Daraus zu entnehmende Informationen : Das Grundstück befindet sich im Dorfgebiet, es sind dort zwei Vollgeschosse erlaubt. Es ist ein Haus in offener Bauweise zu planen, die Dachneigung darf zwischen 30° und 32 ° betragen. Nettogrundstücksfläche : 567 m² Ausnutzung nach GRZ : 0,4 x 567 m² = 226,80 m² Für GFZ und BMZ gibt es keine Vorgaben bzw. Informationen.

7 Fischer, Siwik, Bronn Sommersemester Grundstück / Projektentwicklung 1.2Standortanalyse und Grundstücksprüfung Entwässerung : Höhe Kanalsohle Grundstück : 210,70 m Höhe EFH UG : 211,35 m Differenz : 0,65 m Da im UG eine Dusche mit WC entstehen soll, wird ein Gefälle von ca. 3° für die Entwässerung benötigt. Abstand WC / Dusche zum Entwässerungskanal (Grundstück) : ca. 20 m Das Gefälle für den Entwässerungskanal vom UG zum Grundstücksrand bzw. zur Straße beträgt knappe 2° und ist somit am Limit. Es kann aber wohl auf den Einsatz einer Pumpe verzichtet werden.

8 Fischer, Siwik, Bronn Sommersemester Grundstück / Projektentwicklung 1.2Standortanalyse und Grundstücksprüfung überschlägige Berechnung Bruttorauminhalt : Grundfläche Gebäude :12 m x 10 m = 120 m² Geschosshöhe : ca. 2,80 m BRI = 3 x 120 m² x 2,80 m + 2,80 m x 120 m² x 0,5 = 1176 m³ 1200 m³

9 Fischer, Siwik, Bronn Sommersemester Grundstück / Projektentwicklung 1.2Standortanalyse und Grundstücksprüfung Bei der vorliegenden Planung wurde die Garage bis an die Grundstücksgrenze gelegt. Dies erfordert auf alle Fälle eine Genehmigung. Im Vorfeld sollte dies mit den entsprechenden Behörden, aber auch mit den Anliegern, abgeklärt werden. Da die umliegenden Grundstücke ebenfalls mit solchen Garagen gebaut wurden, dürfte die Genehmigungszusage nicht unwahrscheinlich sein.

10 Fischer, Siwik, Bronn Sommersemester Grundstück / Projektentwicklung 1.3Gebühren beim Grundstückskauf Notargebühren:1,8 % Grunderwerbssteuer:3,5 % Grundbucheintrag:0,5 % Bei einem angenommenen Grundstückspreis von 350 /m² und einer maßgeblichen Grundstücksfläche von 567 m² ergibt sich ein Gesamtpreis von: 350 /m² x 567 m² = Notargebühren: x 1,8 % = 3.572,10 Grunderwerbssteuer: x 3,5 % = 6.945,75 Grundbucheintrag: x 0,5 % = 992,25 Gesamt:11.510,10

11 Fischer, Siwik, Bronn Sommersemester Grundstück / Projektentwicklung 1.4Kostenarten und Kostenschätzung nach DIN 276 Kostenschätzung: ,84 Kennwert für Rohbau:90 /m², d.h ,90 insgesamt Kennwert für Kosten- Gruppe 300 und 400:732,07 / m²

12 Fischer, Siwik, Bronn Sommersemester Grundstück / Projektentwicklung 1.5Entwurf und Kostenberechnung nach DIN 276 gestrichen Dr. Paul

13 Fischer, Siwik, Bronn Sommersemester Grundstück / Projektentwicklung 1.6HOAI Architektenhonorar:44.315,63 Tragwerksplanerhonorar:13.388,96

14 Fischer, Siwik, Bronn Sommersemester Grundstück / Projektentwicklung 1.7Genehmigungsverfahren / Baugenehmigung Antrag auf Baugenehmigung

15 Fischer, Siwik, Bronn Sommersemester Grundstück / Projektentwicklung 1.7Genehmigungsverfahren / Baugenehmigung Unterlagen, die einem vollständigen Baugesuch beizufügen sind: - Lageplan (§4 LBOVVO) - Bauzeichnung (§6 LBOVVO) - Baubeschreibung (§7 LBOVVO) - Technische Angaben zu Feuerungsanlagen (§7 LBOVVO) - Angaben zu gewerblichen Anlagen, die keiner immissionsschutzrechtlichen Genehmigung bedürfen (§7 Abs.2 LBOVVO) - Darstellung der Grundstücksentwässerung (§8 LBOVVO) - Bautechnische Nachweise (§9 LBOVVO) - Benennung eines Bauleiters (§42 LBO) - Statistischer Erhebungsbogen - Sonstige Anlagen

16 Fischer, Siwik, Bronn Sommersemester Grundstück / Projektentwicklung 1.7Genehmigungsverfahren / Baugenehmigung Schlüsselfertige Vergabe: Kennzeichnet eine schlüsselfertige Gesamtbauleistung, die nur von einem verantwortlichen Auftraggeber erbracht wird. Dieser Auftragnehmer – in der Regel ein Generalunternehmer – erbringt die Bauleistung auf eigenes technisches und wirtschaftliches Risiko.

17 Fischer, Siwik, Bronn Sommersemester Grundstück / Projektentwicklung 1.8Rahmenterminplan und Bauzeitenplanung in einer frühen Phase Rahmenterminplan

18 Fischer, Siwik, Bronn Sommersemester Grundstück / Projektentwicklung 1.8Rahmenterminplan und Bauzeitenplanung in einer frühen Phase Grobablaufplan für die Ausschreibung

19 Fischer, Siwik, Bronn Sommersemester Gliederung 1. Grundstück / Projektentwicklung 2. Ausführung / Ausschreibung 3. Baustelleneinrichtung / Angebot / Kalkulation 4. Baustellenkontrolle / VOB 5. Bewirtschaftung einer Immobilie 6. Bestandsaufnahme / Modernisierung

20 Fischer, Siwik, Bronn Sommersemester Ausführung / Ausschreibung 2.1Massenberechnung Nach VOB/C DIN Nr. 5.2 werden Öffnungen bei der Abrechnung nach Flächenmaß über einer Einzelgröße von 0,1 m² Einzelgröße überrechnet, bei Abrechnung nach Längenmaß bei Unterbrechungen über 1 m Einzellänge. Massenermittlung für die Ausschreibung Estricharbeiten

21 Fischer, Siwik, Bronn Sommersemester Ausführung / Ausschreibung 2.2Raumbuch Raumbuch für das Erdgeschoss

22 Fischer, Siwik, Bronn Sommersemester Ausführung / Ausschreibung 2.3Vergabeunterlagen gestrichen Dr. Paul

23 Fischer, Siwik, Bronn Sommersemester Ausführung / Ausschreibung 2.4Ausschreibung Rohbauarbeiten Ausschreibungsunterlagen für Estricharbeiten

24 Fischer, Siwik, Bronn Sommersemester Gliederung 1. Grundstück / Projektentwicklung 2. Ausführung / Ausschreibung 3. Baustelleneinrichtung / Angebot / Kalkulation 4. Baustellenkontrolle / VOB 5. Bewirtschaftung einer Immobilie 6. Bestandsaufnahme / Modernisierung

25 Fischer, Siwik, Bronn Sommersemester Baustelleneinrichtung / Angebot / Kalkulation 3.3Angebotkalkulation Angebotskalkulation Estricharbeiten

26 Fischer, Siwik, Bronn Sommersemester Gliederung 1. Grundstück / Projektentwicklung 2. Ausführung / Ausschreibung 3. Baustelleneinrichtung / Angebot / Kalkulation 4. Baustellenkontrolle / VOB 5. Bewirtschaftung einer Immobilie 6. Bestandsaufnahme / Modernisierung

27 Fischer, Siwik, Bronn Sommersemester Baustellenkontrolle / VOB 4.1Baustellenkontrolle Plangrößenverlauf

28 Fischer, Siwik, Bronn Sommersemester Baustellenkontrolle / VOB 4.2Leistungsermittlung Ist-Leistung

29 Fischer, Siwik, Bronn Sommersemester Baustellenkontrolle / VOB 4.3Abgrenzung Aufmaß:Bezeichnung für das Ausmessen der Bauteile bzw. das örtlich ermittelte Maß für die Planung und / oder Abrechnung von Bau und Umbaumaßnahmen

30 Fischer, Siwik, Bronn Sommersemester Baustellenkontrolle / VOB 4.3Abgrenzung Leistungsmeldung:Betriebsabrechnung ist wie die Bauauftragsrechnung Bestandteil der Kosten- und Leistungsrechnung und hat die Aufgabe, die betriebliche Leistungserstellung zu überwachen, um hieraus Aussagen zur Wirtschaftlichkeit abzuleiten, betriebliche Kennziffern und Kalkulations- vorgabewerte zu ermitteln sowie für die Bewertung unfertiger Bauleistungen nach dem Handels- und Steuerrecht notwendigen Zahlen bereitzustellen.

31 Fischer, Siwik, Bronn Sommersemester Baustellenkontrolle / VOB 4.3Abgrenzung Abrechnung:ist jene unter Mitwirkung von Gläubiger und Schuldner erarbeitete Feststellung eines Rechnungsergebnisses. Dies geschieht im Bauwesen im Regelfall durch ein gemeinsames Aufmass sowie die Multiplikation der ermittelten Mengen mit den vertraglich vereinbarten Einheitspreisen. Form, Inhalt und Fristen der Abrechnung sind in der VOB/B geregelt.

32 Fischer, Siwik, Bronn Sommersemester Baustellenkontrolle / VOB 4.4VOB Fälle zur Abnahme / Gewährleistung / Abrechnung

33 Fischer, Siwik, Bronn Sommersemester Gliederung 1. Grundstück / Projektentwicklung 2. Ausführung / Ausschreibung 3. Baustelleneinrichtung / Angebot / Kalkulation 4. Baustellenkontrolle / VOB 5. Bewirtschaftung einer Immobilie 6. Bestandsaufnahme / Modernisierung

34 Fischer, Siwik, Bronn Sommersemester Bewirtschaftung einer Immobilie 5.1Facility Management gestrichen Dr. Paul

35 Fischer, Siwik, Bronn Sommersemester Bewirtschaftung einer Immobilie 5.2Laufende Kosten aus der Bewirtschaftung Bewirtschaftungskosten Kosten, die durch die ordnungsgemäße Bewirtschaftung des Grundstückes entstehen und die dem Mieter nicht direkt überbunden werden können. Sie umfassen in der Regel die Verwaltungs-, Betriebs- und Unterhaltskosten.

36 Fischer, Siwik, Bronn Sommersemester Bewirtschaftung einer Immobilie 5.2Laufende Kosten aus der Bewirtschaftung Baunutzungskosten Sammelbegriff für die Verwaltungs-, Betriebs-, Instandsetzungs-, Kapital- und Amortisationskosten pro Jahr für ein Gebäude (= Liegenschaftenaufwand und Verzinsung sowie Amortisation des Eigenkapitals

37 Fischer, Siwik, Bronn Sommersemester Bewirtschaftung einer Immobilie 5.2Laufende Kosten aus der Bewirtschaftung Betriebskosten Jährliche Ausgaben, welche durch den bestimmungsgemäßen Gebrauch eines Gebäudes entstehen. Dazu gehören die Ausgaben für die Ver- und Entsorgung, die Reinigung und Pflege, die Bedienung der technischen Anlagen, den laufenden Unterhalt (Wartung, Instandhaltung), die Kontroll- und Sicherheitsdienste und die Abgaben und Beiträge.

38 Fischer, Siwik, Bronn Sommersemester Bewirtschaftung einer Immobilie 5.3Instandhaltung / Modernisierung Instandhaltungskosten:Kosten, die entstehen für die allgemeine Beseitigung kleinerer Schäden am Anlagevermögen. Nach §3 HOAI zählen zur Instandhaltung z.B. Maßnahmen zur Erhaltung des Soll-Zustandes eines Objektes. Beispiel:Beseitigung von witterungsbedingten Fassadenschäden

39 Fischer, Siwik, Bronn Sommersemester Bewirtschaftung einer Immobilie 5.3Instandhaltung / Modernisierung Modernisierungskosten:Kosten, die entstehen für bauliche Maßnahmen zur nachhaltigen Erhöhung des Gebrauchswertes eines Objektes, einschließlich der dadurch verursachten Instandsetzungen. Erweiterung- und Umbauten sowie reine Instandsetzungen zählen nicht zur Modernisierung. Beispiel:Einsatz einer Sonnenschutzverglasung statt üblicher ungetönter Fenster in einem Bürogebäude

40 Fischer, Siwik, Bronn Sommersemester Bewirtschaftung einer Immobilie 5.3Instandhaltung / Modernisierung Jährlicher Instandhaltungsbetrag der Musterimmobilie: Instandhaltungskosten bei Wohnimmobilien, Höchstsätze gem. § 28 II BV Für Wohnungen, deren Bezugsfertigkeit am Ende des Kalenderjahres weniger als 22 Jahre zurückliegt: 7,10 / m² Insgesamt also: 7,1 /m² x 230,14 m² = 1.633,99

41 Fischer, Siwik, Bronn Sommersemester Gliederung 1. Grundstück / Projektentwicklung 2. Ausführung / Ausschreibung 3. Baustelleneinrichtung / Angebot / Kalkulation 4. Baustellenkontrolle / VOB 5. Bewirtschaftung einer Immobilie 6. Bestandsaufnahme / Modernisierung

42 Fischer, Siwik, Bronn Sommersemester Bestandsaufnahme / Modernisierung 6.1Bestandsaufnahme 6.2Modernisierungsmaßnahmen 6.3Wirtschaftlichkeit / Amortisationsrechnung gestrichen Dr. Paul

43 Fischer, Siwik, Bronn Sommersemester Bestandsaufnahme / Modernisierung 6.4Gesamtzusammenfassung / Beurteilung Ergebnis sind die vorangegangenen Ausarbeitungen Quellen: Nachschlagewerk Baubetrieb von A – Z KBOB Glossar im Internet unter diverse Skripte der Dozenten Prof. Dr.-Ing. F. Berner, Dr.-Ing. W. Paul, Dip.-Ing. R. Woyczyk, Dipl.-Kfm. M. Sterlepper, Dipl.-Ing. P. Tzeschlock Architekturbüro Burkle + Hahnemann


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