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AUFKLÄRUNG 1720-1785. Was verstehen Sie unter den folgenden Begriffen:

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Präsentation zum Thema: "AUFKLÄRUNG 1720-1785. Was verstehen Sie unter den folgenden Begriffen:"—  Präsentation transkript:

1 AUFKLÄRUNG

2 Was verstehen Sie unter den folgenden Begriffen:

3 1-Rationalismus Dieses Wort stammt aus dem lateinischen Wort "ratio",das "Vernunft" bedeutet. Rationalismus ist eine philosophische Strömung, die rationales Denken beim Erwerb und bei der Begründung von Wissen für vorrangig oder sogar für allein hinreichend halten. Der Rationalismus hebt die Vernunft als das wichtigste Instument für Erkenntnisprozess hervor. Der Rationalismus steht im Gegensatz zum Empirismus. Der Rationalismus bewertet nicht die anderen Erkenntnisquellen, etwa Sinneserfahrung oder religiöser Offenbarung und Überlieferung. Die wichtigsten Vertreter dieser Bewgung sind René Descartes und Brauch Spinoza. Diese Bewegung ging aus Frankreich. Sie beruht auf der bekannten Aussage von René Descartes "Ich denke,also bin ich.. Bei Descartes war die Vernunft das wichtigste Instrument der Erkenntnis. Es gab Widerspruch zwischen dem Rationalismus und der Religion.

4 2-Empirismus Der Empirismus ist eine philosophische Richtung Er geht davon aus, dass alle Erkenntnis auf Beobachtung durch Erfahrung und Sinneswahrnehmung beruht. In der Philosophiegeschiche tritt der Empirismus als Gegenentwurf zum Rationalismus auf. Nach dem Empirismus ist die Vernunft nicht das einzige Instrument, aber alles muss auf Sinnenwahrnehmung unterworfen werden. Aus England kam die Lehre des Empirismus und vertreten vorallem durch John locke und David Hume. Für John Locke war die Quelle des Denkens und Erkenntnis nicht die Vernunft, sondern die Sinneswahrnehmung und Erfahrungen. Diese Ansicht wurde von David Hume weiterentwickelt

5 3-Monadenlehre In Deutschland gilt Gottfried Wilhelm Leibniz als philosophischer Wegbereiter der Aufklärung. Seine Monadenlehre betont die Wichtigkeit aller Stufen des Daseins vom kleinsten Zellverband bis zu Gott. Unter dem Begriff "Monade" versteht Leibniz kleinste Teilchen, aus denen die Welt besteht. Monaden haben weder Ausdehnung noch Gestalt, sie sind unsichtbar und nicht teilbar. Jede Monade ist einzigartig. Da Monaden nicht teilbar sind, können sie nicht auf natürliche Weise entstehen oder vergehen. Nur Gott kann sie schaffen.

6 Erklären Sie die folgenden Aussagen: 1-Die Literatur der Aufklärung war von pädagogischen Bemühungen geprägt. Die Literatur wird als Instrument eingesetzt den bürgerlichen Leser aufzuklären und zu erziehen. Ziele der Literatur ist die Verbesserung der Moral der Menschen. Die Literatur der Aufklärung war von pädagogischen Bemühungen geprägt. Die Ausbildung Von Verstand und Vernunft wurde als das Wichtigste angesehen. Die pädagogischen Bemühungen der Aufklärung spiegelten sich auch auf dem damaligen Buchmarkt wider.

7 Die Enzyklopädie In den westeuropäischen Ländern erschienen in dieser Zeit einige großen Enzyklopädien, die das gesamte Wissen der Zeit sammelten und verbreiteten. Die Enzyklopädie entstand durch Denis Diderot und erschien erstmals 1751 in Paris. Die Encyclopédie ou Dictionnaire raisonné des sciences, des arts et des métiers beinhaltet unter anderem Artikel über Musik, Naturwissenschaften, Medizin, Mathematik, Technik, Handwerk und Manufaktur. Während der Aufklärung entstand auch die englischsprachigeEncyclopædia Britannica.Sie war ein eher konservatives Werk mit dem Ziel, das Wissen in großer Vollständigket sowie Tiefe darzustellen. In Deutschland wurde in den Jahren 1732 bis 1750 das von Johann Heinrich Zedler verlegte Werk Großes vollständiges Universal-Lexicon aller Wissenschaften und Künste in 64 Bänden veröffentlicht. Großes vollständiges Universal-Lexicon aller Wissenschaften und Künste

8 Moralische Wochenschriften Moralische Wochenschriften sind ein Typ von Zeitschriften.Zeitschriften Sie war in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts in Umlauf und beherrschte den Zeitschriftenmarkt damals. Sie hat wesentlich zur Verbreitung der Idee der Aufklärung beigetragen. Aufklärung Die moralischen Wochenschriften enstehen nach englischem Vorbildern wie dem Spectator. Sie vermittelten Bildung auf gesellige Art und Weise und behandelten Themen aus dem Alltag (Familienleben, religiöse Erziehung usw.) Der erste moralische Wochenschrift hieß Der Vernunftler

9 Literaturzeitschriften Das 18. Jahrhundert wird oft als Jahrhundert der Zeitschrift bezeichnet. Die Zeitschriften war belehrend und unterhaltend. Das Lesebedürfnis steigt stark, man spricht von Lesesuch und Lesewut.Auch die Frauen werden als Lesepublikum interessant. Im Jahre 1757 gründete Lessing zusammen mit Buchhändler Nicolai die Zeitschrift Ipbliothek der schönen Wissenschaften und der schönen Künste. Zu den berühnrtesten Zeitschriften dieser Zeit gehören auch Allgemeine deutsche Bibliothek von, Nikolai Der teutsche Merkur von Wieland.

10 2-Die Überzeugung, dass mit vernünftigem Handeln das Glück der Menschen herbeizuführen sei, hatte auch Folgen für die Staatsauffassung des sogenannten aufgeklärten Absolutismus in Europa.

11 von den Ideen der Aufklärung beeinflußte Regierungspraxis des Absolutismus ab der zweiten Hälfte des 18. Jh.

12 Nach der Auffassung der »aufgeklärten Monarchen« ist der Staat keine von Gott gewollte, sondern eine vom Menschen geschaffene Ordnung, in der der Fürst als oberstes Organ für Recht, Schutz, Ordnung und Wohl der Untertanen zu sorgen hat. Grundsätze dieser Ordnung sollen Freiheit des Geistes und der Religion, Gleichberechtigung vor dem Gesetz und Fürsorge des Staates für das Volk sein. Der aufgeklärte Absolutismus wird seit der Mitte des 18. Jahrhunderts von Friedrich II. in Preußen, Kaiser Josef II. in Österreich und Zarin Katharina II. in Russland vertreten.

13 Der aufgeklärte Absolutismus ließ jedoch keine politische Mitbestimmung der Untertanen in dem Sinne zu, dass diese etwas politisch gegen den Willen des Monarchen hätten erzwingen können. Auch waren die Reformen in den meisten Fällen sehr begrenzt oder nicht erfolgreich. Generell zeigt sich in ihrer Umsetzung immer wieder die schon im Begriff des aufgeklärten Absolutismus angelegte Widersprüchlichkeit. Der Einfluss von Adel und Kirche ist geringer, das Volk hat eine freie Religionswahl. Die Leibeigenschaft wird verboten, die Fronarbeit gemildert und das Strafsystem sieht weniger strenge Strafen vor.LeibeigenschaftFronarbeit

14 Wie begründen Sie die Verbreitung von Büchern, Zeitschriften, Lexika, und Enzyklopädien, die das gesammte Wissen der Zeit sammelten und verbreiteten.

15 Das Zeitalter der Aufklärung war durch bestimmte Ideen und geistige Entwicklungen geprägt.. Die Ausbildung von Verstand und Vernunft wurde als das Wichtigeste angesehen. Man war bestrebt, sich von alten Denkweisen und früheren Vorstellungen zu befreien. Die Menschen sollten - anders als früher - ihren Kopf benutzen und nichts als gegeben hinnehmen, ohne es mittels der Vernunft zu hinterfragen. Die Aufklärer und Gebilditen in dieser Zeit bemühten sich darum, die Menschen erst durch Bildung und Wissen ermöglicht zu werden, seinen Verstand zu benutzen und eine eigenständige und unabhängige Person zu werden. Bildung und Wissenschaft sollten gefördert und vor allem in allen Schichten der Bevölkerung verbreitet werden. Es wurden Lesegesellschaften gebildet, Philosophen begannen, an den Universitäten die Grundsätze der Aufklärung zu lehren und über die Kunst wollte man schließlich die breite Bevölkerung erreichen. Somit begannen die Autoren und Dichter, für Verleger zu schreiben, die wiederum die Bücher und Schriften an andere Menschen verkauften. Die pädigogischen Bemühungen der Aufklärung spiegelten sich auch auf dem damaligen Buchmarket wider. Lexika und Zeitschriften gewannen an Bedeutung. Darüber hinaus erschienen in dieser Zeit in den westeuropäischen Länder einige große Enzyklopädien, die das gesammte Wissen der Zeit sammelten und verbreiteten.

16 Bilden Sie Arbeitsgruppen! Jede Gruppe behandelt nur einen der folgenden Begriffe unter dem Aspekt dessen Bedeutung im Zeitalter der Aufklärung:

17 Verstand Verstand (gr. νους [nous], lat.: intellectus) ist das Vermögen, das sprachliche Begriffssystem auf unsere Wahrnehmungen anzuwenden. Die Anwendung besteht darin, die Wahrnehmungen bestimmten Begriffen zuzuordnen (d.h. sie zu kategorisieren). "Verstand" kommt von "verstehen", also von der Einsicht, die sich einstellt, wenn etwas Unbekanntes unter einen bekannten Begriff subsumiert wird. Der Verstand stellt demnach die Verbindung von Begriffen und Wahrnehmungen her. Er ist in diesem Sinn synthetisch – im Gegensatz zur Vernunft, die Verbindungen allein zwischen den Begriffen herstellt und insofern analytisch ist. Bekanntlich sind unsere Wahrnehmungen begrifflich interpretiert: was wir sehen, hören, fühlen, etc., wird uns stets durch das Deutesystem unserer Begriffssprache vermittelt: in dieser Vermittlung besteht die originäre Leistung des Verstandes. Als autoritative Größe bezeichnet "Verstand" die Fähigkeit, die Verknüpfung von Begriffen und Wahrnehmungen richtig vorzunehmen – aber auch die Fähigkeit, Verknüpfungen dort herzustellen, wo andere Menschen noch keine herstellen können (weil ihnen z.B. Begriffe fehlen, oder der Sinn gewisser Begriffe nicht klar ist). Sehen, Hören, Riechen, etc. ohne begriffliche Deutung– das ist unverständige Wahrnehmung.

18 Vernunft Das europäische Zeitalter der Aufklärung ist von dem Gedanken getragen, dass die Vernunft imstande ist, die Wahrheit ans Licht zu bringen. Die Vernunftreligion soll die dogmatische Unterdrückung und den Autoritätsglauben der christlichen Religion überwinden und Freiheit und Wohlstand für alle bringen. So sah der Rationalismus in der Vernunft das reine, d. h. das von den empirischen Erfahrungen unabhängige Erkennen, das bei Descartes, Spinoza und Leibniz die Basis der philosophischen Systeme bildete. Der Begriff der menschlichen Vernunft wurde oft mit demBewusstsein, Selbstbewusstsein oder Geist gleichgesetzt. Im Rationalismus stellt die Vernunft das zentrale Element des Erkenntnisprozesses dar. Mit ihr sind demnach deduktive Erkenntnisse möglich, die auch ohne sinnliche Wahrnehmungen erreicht werden können. Dem gegenüber steht derEmpirismus (z. B. David Hume), der eine Erkenntnismöglichkeit a priori, d. h. ohne Erfahrungen bestreitet.AufklärungVernunftreligionRationalismusDescartesSpinozaLeibnizBewusstseinSelbstbewusstseinGeistEmpirismusDavid Humea priori

19 Der Unterschied zwischenVerstand und VernunftVerstand Vernunft Der Verstand unterscheidet, ordnet ein, wendet Regel an usw. Die Vernunft untersucht diese Regeln usw. selbst, überwindet die Grenzen.

20 Bildung und Kultur Bildung ist ein sprachlich, kulturell und historisch bedingter Begriff mit einer sehr komplexen Bedeutung. Bildung, die Formung des Menschen im Hinblick auf seine geistigen, seelischen, kulturellen und sozialen Fähigkeiten. Basierend auf religiös-mystischen und philosophischen Wurzeln (Platon) trat der Bildungsbegriff seit der Renaissance v. a. im 18. Jahrhundert im Zusammenhang von Aufklärung. Durch die Auseinandersetzung deutscher Autoren wird der Begriff säkularisiert. Die theologische Bedeutung weicht einer Bedeutung, die sich der platonischen nähert. Es geht darum, die Rohmasse Mensch so zu formen, dass er ein nützliches Mitglied der Gesellschaft werden könne. Doch immer noch werden die Bildungsziele nicht durch das Individuum festgelegt, sondern sind Idealvorstellungen, die unabhängig vom Einzelnen ewige Geltung beanspruchen und von außen an das Individuum herangetragen werden.

21 Kultur Die Kultur kann in ihrem weitesten Sinne als die Gesamtheit der einzigartigen geistigen, materiellen, intellektuellen und emotionalen Aspekte angesehen werden, die eine Gesellschaft oder eine soziale Gruppe kennzeichnen. Dies schließt nicht nur Kunst und Literatur ein, sondern auch Lebensformen, die Grundrechte des Menschen, Wertesysteme, Traditionen und Glaubensrichtungen. Der Begriff Kultur entstammt dem lateinischen Wort colere und bedeutet soviel wie bebauen, bestellen pflegen. Jede Kultur hat ihre Besonderheiten und ihre eigenen, für sie typischen Orientierungen. Diese prägen die Angehörigen einer Kultur und formen deren Identität. Diese Orientierungen beeinflussen das Wahrnehmen, Denken, Werten und Handeln aller ihrer Mitglieder und definieren ihre Zugehörigkeit zur Gesellschaft.


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