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1 Prof. Dr. Werner Kirstein, Universität Leipzig, Fakultät für Physik und Geowissenschaften Klimawandel zwischen Modellen, Statistik und Ersatzreligion.

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1 1 Prof. Dr. Werner Kirstein, Universität Leipzig, Fakultät für Physik und Geowissenschaften Klimawandel zwischen Modellen, Statistik und Ersatzreligion Internationale Energie- und Klimakonferenz, Berlin

2 2 Die Klimamodelle basieren auf physikalischen Naturgesetzen, die sich mit komplexen mathematischen Beziehungen (Differenzialgleichungs- systemen) sehr gut beschreiben und berechnen lassen. Das Arbeitsfeld: Exakte Naturwissen- schaften

3 3 Nach einer Idee von Paul Dirac (Theorie mit zeitlich veränderlicher Gravitation- skonstante) erklärte Pasual Jordan um 1938 die Kontinentalverschiebung als Folge der sich ausdehnenden Erdkugel = die Expansionstheorie. Ernst Pascual Jordan (* 1902, 1980, deutscher theoretischer Physiker). Mitte der 1920er Jahre maßgeblich an der Entwicklung und mathematischen Formulierung der Quantenmechanik mitgewirkt. Jordan wurden für seine wissenschaftlichen Leistungen u.a. die Max-Planck-Medaille (1943) und die Carl- Friedrich-Gauss-Medaille (1955) verliehen. Die Expansion der Erde

4 4 Die Expansion der Erde......die die Verschiebung der Kontinente auf geniale Weise mit komplexen Differentialgleichungssystemen erklären sollte, verwirft Wegeners Theorie der Kontinentaldrift (1912) und wird später zu einem riesigen Flop der theoretischen Physik und einem der großen Irrtümer der (exakten) Wissenschaft. Die Physiker übersahen nämlich u.a., dass die Kontinente nicht nur auseinander driften, sondern auch aufeinander zu, bis hin zur Kollision von großen Kontinentalplatten, der Entstehung der großen Gebirgsmassive der Erde. Der Geowissenschaftler Alfred Wegener wurde rehabilitiert. Seine Theorie der Kontinentalverschiebung hatte sich gegen die die Modelle der theoretischen Physik durchgesetzt und konnte zur heutigen Plattentektonik weiterentwickelt werden.

5 5 IPCC Temperatur Szenario A2: Ökonomisch-Regional

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7 7... auf die Modelle folgen bald wilde Spekula- tionen über den Anstieg des Meeresspiegels als Schlagzeilen: Newsticker von t-online.de vom : Der Meeresspiegel könnte einer Studie zufolge in den nächsten Jahrtausenden um bis zu 25 Meter steigen. Selbst wenn die Menschen es schaffen sollten, ihren Ausstoß des klimaschädlichen Kohlendioxids zu stabilisieren, zeichne sich diese Entwicklung ab. Diese Prognose gaben Tübinger Forscher gemeinsam mit britischen Kollegen in der Fachzeitschrift "Nature Geoscience" ab.

8 8 Newsticker von t-online.de vom Der Meeresspiegel könnte einer Studie zufolge in den nächsten Jahrtausenden um bis zu 25 Meter steigen. Stichwort: Transgressionen im Pleistozän Selbst wenn die Menschen es schaffen sollten, ihren Ausstoß des klimaschädlichen Kohlendioxids zu stabilisieren, zeichne sich diese Entwicklung ab. Diese Prognose gaben Tübinger Forscher gemeinsam mit britischen Kollegen in der Fachzeitschrift "Nature Geoscience" ab.

9 Prognose versus Szenario Natürliche Prozesse, darunter das Klima, sind von hoher Komplexität. Sie lassen sich in Gänze nicht berechnen (Klimamodelle Modelle > Freiheitsgrade). Daher lassen nur Szenarien simulieren und keine Prognosen berechnen. IPCC 1991: In der Klimaforschung und –model- lierung sollten wir erkennen, dass es sich um ein gekoppeltes nicht-lineares chaotisches System handelt. Deshalb sind längerfristige Vorhersagen über die Klimaentwicklung nicht möglich (IPCC, Third Assessment Report, 2001, Section , S. 774).

10 10 Behauptung: Bangladesh ist vermutlich jener Staat, in dem sich der globale Klimawandel am verheerendsten auswirken wird. Meeresspiegel-Anstieg ? Denn mit dem jährlich in jedem Sommer auftretenden Monsun-Niederschlägen wird der Klimawandel gern in Verbindung gebracht. Aber der Monsun war und ist ein normales Naturphänomen.

11 Klimasystem, abstrakt Meeresspiegelanstieg im Holozän H o l o z ä n ( N a c h e i s z e i t ) Beginn der Industrialisierung 25 cm /Jh. Norderney heute max. 10 cm /Jh. bis 2100 Prof. Mörner 11 cm /Jh. 14 cm /Jh. 125 cm /Jh. PIK: 140 cm /Jh. bis 2100 Mittelsteinzeit Jungsteinzeit & Eisenzeit Subatlantikum

12 Zitat: Ostfriesenzeitung KÜSTENSCHUTZ in Deutschland Oberdeichrichter Giesbert Wiltfang glaubt nicht an einen schneller steigenden Meeresspiegel Er zweifelt an den Klimawandel-Prognosen: Die Wucht der Stürme hat nicht zugenommen Herr Wiltfang sitzt in einer Expertenkommission, die sich mit den Klimaänderungen befasst:... aber ich kann nicht sehen, was da behauptet wird, sagt er.

13 Historische Basaltstadt: Nan Madol Karolinen-Inseln Antike Ruinen der Basaltstadt: Nan Madol Meeresspiegelanstieg in der Südsee

14 Klimasystem, abstrakt Meeresspiegelanstieg und Realität Angeblich (laut ZDF, März 2009) steigt der Meeresspiegel in Mikronesien. Tatsächlich gibt es dort zwischen der kleinen Karolinen- und der großen Pazifikplatte longitudinale und vertikale Bewegungen. Der Meeresspiegel steigt nur scheinbar, weil genau dieser Plattenteil (Caroline-Plate) absinkt! Plattentektonische Karte der Erde

15 15 Karoninen Inseln Tektonik in Mikronesien Karolinen- Platte (CL) Pazifik- Platte (PA)

16 Eisfläche der Arktis 2008 gewachsen Mit 14,20 Millionen Quadratkilometern hat das arktische See-Eis im Februar 2009 eine Rekordausdehnung eingenommen. Um km² hat die Eisbedeckung seit dem letzten Februar (2008) zugenommen. Das ist ein Zuwachs von der Größe der halben Bundesrepublik. Anmerkung: Etwa 2/3 des gesamten arktischen Eises schmelzen in jedem Sommer weg. Das lässt so manchen erschrecken - aber jeden Winter friert alles wieder zu. Es gibt demnach keinen Hinweis auf "irreversible Prozesse" oder Kipp-Punkte – wie oft behauptet wird. Ursache : Sinkende Temperaturen weltweit seit fast 10 Jahren

17 17 Eisfläche der Arktis 2008 gewachsen gibt es Quadratkilometer mehr See-Eis in der Arktis als letztes Jahr zur gleichen Zeit. Gegenüber 2006 nahm die Eisbedeckung um die zweifache Fläche der Bundesrepublik zu.

18 Polareis im Jahresrhythmus Katastrophenberichte über das Abschmelzen der Arktis

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20 Arktis-Eisfläche seit 2007 gewachsen

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22 AWI untersucht 2009 Polareisdicke Aus der Zusammenarbeit zwischen dem Alfred-Wegener-Institut und der Universität von Alberta: Erstmalig kam 2009 eine Eisdickensonde, der so genannte EM-Bird, unter einem Flugzeug zum Einsatz (Polar 5 Sonde). Mehrere Flüge von verschiedenen Stationen nach Norden ergaben Eisdicken zwischen 2,5 Meter (zweijähriges Eis in der Nähe des Nordpols) und vier Metern (mehrjähriges Eis in küstennahen Gebieten vor Kanada). Insgesamt war das Eis etwas dicker als in den vergangenen Jahren in den gleichen Regionen, was eine temporäre Erholung der arktischen Eisdecke vermuten lässt. Entlang der nördlichen Küste von Ellesmere Island fanden die Forscher das dickste Eis, mit Dicken oft größer als 15 Meter.

23 Arktiseis und Schnee am Ostsee teilweise 1986/87, 1995/96, 2009/10 gefroren, komplett 1939/40, 1941/1942 und 1946/47 in den letzten 100 J.

24 24 +0,5°C ,5°C : 30 a = x°C : 100 a x°C 100 a x = 1,67 °C Klima-Modelle: B1-Szenario mit Dreisatz ,5°C : 30 a = x°C : 10 a x = 0,167 °C Zunahme heute

25 25 Der Sternglass-Beweis Quelle: Prof. Dr. R. Bauer, Uni Gießen

26 26 Der Sternglass-Beweis Quelle: Prof. Dr. R. Bauer, Uni Gießen

27 Prof. Dr. Werner Kirstein Katastrophen - Hysterie In der jüngeren Vergangenheit gab es schon mehrfach wissenschaftlich begründete Warnungen vor Katastrophen z.B.: Waldsterben, Vogel- u. Schweinegrippe, Ozonloch, Nitrosamine, Acrylamid, BSE- Rinderwahn, Rohstoffmangel... Alle diese sind als Katastrophen nicht eingetreten oder waren beherrschbar.

28 Prof. Dr. Werner Kirstein Globale Hysterie: Waldsterben (1) "Die ersten großen Wälder werden schon in den nächsten fünf Jahren sterben. Sie sind nicht mehr zu retten." Prof. Bernhard Ullrich, deutscher Forstwissenschaftler, Quelle: Der Spiegel Nr. 47/1981 "Der deutsche Wald stirbt. Wissenschaftler zweifeln, ob auch nur fünf Jahre Zeit bleibt, dies zu verhindern." Süddeutsche Zeitung, "Noch zwanzig Jahre deutscher Wald?" Die Zeit, "Die Wälder siechen immer schneller dahin. Die Horrorvision, es könnten sich dort, wo heute noch Wälder stehen Grasfluren (die Ökologen sprechen von Säuresteppen') ausbreiten, ist nicht mehr einfach fortzuwischen." Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung,

29 Prof. Dr. Werner Kirstein Globale Hysterie: Waldsterben (2) "Wir stehen vor einem ökologischen Hiroschima." Der Spiegel, Nr.7/1983 (zum Thema: "Waldsterben") "An der Diagnose gibt es nichts mehr zu deuteln, Fünfzig Prozent der bundesdeutschen Wälder sind geschädigt."… Am Ausmaß des Waldsterbens … "könnte heute nicht einmal der ungläubige Thomas zweifeln, allenfalls ein Ignorant." Die Zeit, 1984 Quelle: Die Weltwoche, "Das Sterben der Wälder wird unsere Länder stärker verändern als der zweite Weltkrieg." Hubert Weinzierl, Vorsitzender des Bundes für Umwelt und Naturschutz (BUND) in den achtziger Jahren des 20. Jahrhunderts Quelle: NOVO Nr. 79/2005

30 Prof. Dr. Werner Kirstein Globale Hysterie: Waldsterben (3) "Wir stehen am Rande eines Abgrundes, einer Katastrophe. Wir sind eine mehrheitliche Gesellschaft von Automobilisten, die sehr wohl und sehr entscheidend für das Waldsterben verantwortlich sind. " Verena Grendelmeier Nationalrätin der LDU/EVP (Landesring der Unabhängigen / Evangelische Volkspartei) der Schweiz, 1984 Quelle: Basler Zeitung,

31 Logistische Funktion (bei Zeitreihen) = Sättigungsgrenze Bestimmung der Steigungsparameter und etwas aufwendig Waldsterben, Vogel- u. Schweinegrippe, Ozonloch, Acrylamid, BSE-Rinderwahn, Pest, Aids, Bevölkerungsentwicklung, Primärenergieverbrauch (IIASA 1981)

32 32 David Gelernter (Jhrg. 1955) ist Professor für Informatik an der Yale-Universität ( * Aschewolke = Schweinepest im Luftraum ) Die Aschewolke* aus Antiwissen Gefahren der Softwaregläubigkeit: Der Softwarestaat ist ein Bevormun- dungsstaat par excellence. Er führt in die intellektuelle Passivität, wenn wir uns auf Computersimulationen verlassen. David Gelernter (FAZ ) Glaube an Computersimulationen

33 Prof. Dr. Werner Kirstein Religion und Glaube Religion berührt Mystik und Transzendenz Sie lebt von der Überzeugung der Wirksamkeit persönlicher oder unpersönlicher transzendenter Mächte nach Helmuth von Glasenapp, Indologe Rationale Argumente prallen an Glaubensinhalten ab Rationale Argumente prallen an Glaubensinhalten ab

34 Prof. Dr. Werner Kirstein Keine Religion ohne Katastrophe Apokalypsen im Christentum Sintflut Hungersnot Fegefeuer Hölle Teufel Der Koran verkündet keine Apokalypse. Er macht Aussagen über die Eschatologie. Dabei geht es vor allem um Gott als den Richter. (Josef van Ess, deutscher Islamwissenschaftler) Die christliche Religion verfügt offenbar über das größte apokalyptische Potenzial

35 Angst ist ein Machtinstrument

36 Die Instrumente vieler Religionen Apokalypse Gottesfürchtigkeit Schuld und Beichte Buße Sünde (Sündenfall) Ablass Umkehren Leugner Ketzerei Schwarze Listen Hexenverbrennung Inquisition - Handel (CO 2 - Emissionshandel) weckt Ängste Klimaleugner

37 Prof. Dr. Werner Kirstein Die Instrumente Angst und Schuld In Religionen und Politik werden Angst- und Schuldgefühle der Menschen geweckt. Fast alle Menschen sind anfällig für Katastro- phenszenarien. Die Angst vor Feuer (Hölle) und Wasser (Sintflut) sind Urängste der Menschen, mit denen man auch ideologische und politische Ziele erreichen kann. Angst vor einer Klimakatastrophe wird von Schuldgefühlen genährt. Mit Ablass (-handel) kann Schuld- oder Sündenvergebung versprochen werden.

38 Die Instrumente Angst und Schuld Immer häufiger gestellt Fragen von Journalisten an Wissenschaftler: Hitzewelle in Europa, Hochwasser in Sachsen, Sintflut in Pakistan, Trockenheit und Feuer in Russland - rächt sich die Natur am Menschen für die schlechte Behandlung? Religion lebt von der Überzeugung der Wirksamkeit persönlicher oder unpersönlicher transzendenter Mächte nach Helmuth von Glasenapp, Indologe

39 Prof. Dr. Werner Kirstein Extremereignisse beim Wetter Im komplexen Wettergeschehen (physika- lisch: Chaos-Theorie) kommt es sowohl für extreme Hitze- als auch Kältephasen immer wieder mal zu sogenannten Blockierungs- wetterlagen. Das gehört zur Dynamik der Wetterabläufe und hat mit Klima nur sehr wenig zu tun. Ein Wetter-Tag ist der ste Teil der kleinsten zu betrachtenden Klimaperiode.

40 40 Rekordsommer 2003 nur in Mitteleuropa Temperaturabweichung im Jahre 2003 im Vergleich zu den Mittelwerten der Jahre 2000, 2001, 2002 und N-, O- und SO-Europa waren dagegen kühler Hitzewelle: August 2003 lokal bis 41°C Kommentar der Klimawandler: An solche Temperaturen müssen wir uns allmählich gewöhnen Aussage der postnormalen Wissenschaft *

41 Prof. Dr. Werner Kirstein Normale und post-normale Wissenschaft Methode: Methode: Versucht zuerst die Wahrheit zu finden, dann Weiterga- be an Gesellschaft und Politik zur Reaktion und Problemlösung. Mittel: Mittel: messende Naturwissenschaft. Beispiele: Beispiele: neuartige Waldschäden, natür- liche Klimaänderungen Methode: Methode: Politik steht im Vordergrund. Wissen- schaft nur als Hilfsmittel. Fürsorge und Glaube an das Gute durchsetzen. Mittel: Mittel: Ängste schüren, eine pseudoreligiöse Dogmatik etablieren. Beispiele: Beispiele: Waldsterben, Klimawandel, Klima- katastrophe

42 großzügige Vergabe von Fördergeldern Der gesteuerte Klimawandel Einnahmen: Emissionshandel, Klimasteuern Klimapolitik: P OSTNORMALE WISSENSCHAFTS- I NSTITUTE FÜR DEN K LIMAWANDEL N ORMALE W ISSENSCHAFT (z.T. finanziert durch Fördergelder) N ATUR -, S OZIALWISSENSCHAFT... P OSTNORMALE W ISSENSCHAFT (Anwälte der Politik) Der Klimawandel betrachter von außen Ziele: Klimaschutz: soziale Transformation Green Economy

43 Prof. Dr. Werner Kirstein Die postnormale Wissenschaft Prof. Dr. Hans von Storch ist Direktor des Instituts für Küstenforschung am GKSS- Forschungszentrum in Geesthacht: Die Klimaforschung ist nicht normal, sondern postnormal. Weltwoche Nr Der postnormale Wissenschaftler tritt als Anwalt einer wertorientierten guten Sache oder auch politischen Agenda auf.

44 Prof. Dr. Werner KirsteinGutmenschentum Grundlagen: Religion und Altruismus Gutmenschentum ist das Bestreben, morali- schen Zielen absolute Priorität einzuräumen, eigennützige Ziele treten zurück (Altruismus). Ziele: Sicherung der Menschenrechte, Gleich- berechtigung der Geschlechter und Kulturen, anzustreben ist materielle Gleichheit und der Umweltschutz. Aus elitärem Denken, seit der 2. Hälfte des 20. Jhrts. zum Massenphänomen, vor allem in W- Europa, weniger in USA. Notwendig ist aber eine Erziehung zum Altruismus!

45 Diese Aussage unseres Politikers zeigt nicht nur Zynismus und Demagogie, sie offenbart auch extrem die Arroganz der Macht in der Politik. Am hielt der Unternehmer und Physiker Prof. Dr. Knut Löschke auf der Vattenfall-Netzwerk Konferenz in Potsdam einen vielbeachteten Vortrag zum Thema Klimaschutz und Klimawandel. Er beginnt mit den Worten: "Ein hochrangiger deutscher Politiker aus einer großen Volkspartei – dessen Namen ich hier nicht nennen mag – sagte jüngst bei einer ähnlich gelagerten Veranstaltung im Brustton ernster Überzeugung: … und wenn es die Klimakatastrophe nicht gäbe, dann müsste man sie erfinden, um die Menschen dazu zu bringen, Dinge zu tun, die wir für richtig halten. GM von Politik missbraucht

46 Prof. Dr. Werner KirsteinGutmenschentum Vor dem 20. Jhrt. gab es keine religions- losen Kulturen. Der Beginn der Blütezeit des Gutmenschen- tums fällt - vielleicht nicht zufällig - mit der zunehmenden Krise des sozialistisch-kom- munistischen Religionsersatzes zusammen. Erst im 20. Jhrt. entfiel in den Industrielän- dern die Knappheit lebenswichtiger und anspruchsvoller Güter. Zusammen mit höherem Bildungsstand öffnete dann sich ein Weg für moralische Denkansätze.

47 Untermauert wird der Glaube durch angeblich wissenschaft- liche Fakten. Die Postnormale Wissenschaft soll die Glaubwürdigkeit unterstreichen. Wenn ausschließlich moralische Werte die höchste Priorität haben, kann es – wie von der Politik demonstriert – zur Indoktrinierung der Bürger kommen. - Wir wissen was gut für den Menschen ist. Das ist totaler Paternalismus - das Schützenwollen oder eine wohlwollende Bevormundung. Methoden und Ziele der Politik werden verschleiert und können oft wegen komplexer Zusammenhänge nicht mehr hinreichend hinter- fragt werden. Zur Sicherung der Ziele braucht die Politik den (blinden) Glauben, dass nur der edle Zweck allein im Vordergrund für die Umsetzung des Guten steht. Probleme des Gutmenschentums

48 48 Hinter dem Klima-Streit steckt nur eine fixe Idee. Vieles spricht dafür, dass alles bleibt, wie es immer war. Denn die Erde ist ein sich selbst regulierendes System. Die fixe Idee vom Klimawandel Prof. Gerhard Schulze, Sozialwissenschaftler an der Otto- Friedrich-Universität Bamberg:

49 49 "Ich sehe allmählich die Bereitschaft zum Demokratieverzicht. Es stimmt mich sehr bedenklich, wenn auf Klimakongressen wie jüngst die Äußerung fällt oder die Frage gestellt wird, ob man autoritären Regimen nicht besser zutrauen könnte als einer Demokratie, die angeblich anstehenden Probleme in den Griff zu bekommen. Schwächt die postnormale Wissenschaft die Demokratie? Was sich da am Horizont abzeichnet ist eine klimapolitische Weltdiktatur. ( ) Prof. Gerhard Schulze, Sozialwissenschaftler an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg:


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