Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

Folie 1 © APC GmbH 2010 Messen faserförmiger Partikel, Bewertungsfragen Überarbeitung VDI 3492.

Ähnliche Präsentationen


Präsentation zum Thema: "Folie 1 © APC GmbH 2010 Messen faserförmiger Partikel, Bewertungsfragen Überarbeitung VDI 3492."—  Präsentation transkript:

1 Folie 1 © APC GmbH 2010 Messen faserförmiger Partikel, Bewertungsfragen Überarbeitung VDI 3492

2 Folie 2 © APC GmbH 2010 Großer Themenkomplex Daher können nur einige Punkte z.B. Fragen aus der aktuellen Diskussion oder allgemeinerer Natur hier angesprochen werden Bewertung von Messergebnissen

3 Folie 3 © APC GmbH 2010 Messen faserförmiger Partikel Themen: Faserzählregeln, Bestimmung der Faserart Nutzungssimulation bei Luftmessungen Oberflächenkontamination Revision VDI 3492 derzeitiger Stand

4 Folie 4 © APC GmbH ISO (Elektronenmikroskopie, z.B. ISO 14966) Faserdefinitionen/Zählregeln Merkmale: Fasern mit Partikeln > 3 µm werden nicht gezählt. Durchmesser=Maximaler Faserdurchmesser. Faseragglomerate werden in einigen Fällen anders (niedriger) gezählt als bei WHO Zählregel. 2.VDI 3492, VDI 3861 Bl.2, BGI (WHO- Zählregel) Merkmale: Fasern mit Partikeln > 3 µm werden gezählt. Durchmesser = mittlerer Faserdurchmesser. In einigen Fällen deutlich höhere Zählergebnisse als im Falle ISO

5 Folie 5 © APC GmbH 2010 Faserdefinitionen/Zählregeln Die WHO Zählregeln liefern im allgemeinen höhere Zählergebnisse bei tätigkeitsbezogenenen Messungen (Asbest), kaum Unterschiede bei Freigabemessungen (TRGS 519) Auf Grund der anderen Durchmesser- bestimmung, ist zu erwarten, dass auch bei splitterförmigen Partikeln mit kleinen L:D Verhältnissen höhere Zählergebnisse erzielt werden

6 Folie 6 © APC GmbH 2010 Faserdefinitionen/Zählregeln

7 Folie 7 © APC GmbH 2010 Bestimmung der Faserart Die Bestimmung der Faserart (Asbest ja/nein) ist eine der Fragestellungen bei Anwendung der TRGS 517. Daneben gibt es aber auch bei routinemäßigen Asbestmessungen (Freigabe/Erfolgskontrolle) Situationen in denen die Vorgehensweise nach VDI 3492/BGI nicht zu eindeutigen oder gar falschen Zuordnungen führt.

8 Folie 8 © APC GmbH 2010 Bestimmung der Faserart In diesen Fällen ist eine genauere quantitative Analyse erforderlich. Die Analysenergebnisse können nach Mattenklott dann einer Faserart zugeordnet werden

9 Folie 9 © APC GmbH 2010 Bestimmung der Faserart Beispiel: TRGS 517 unbekannte Faserart

10 Folie 10 © APC GmbH 2010 Bestimmung der Faserart

11 Folie 11 © APC GmbH 2010 Bestimmung der Faserart Quantitative Analyse dünner Fasern Abweichungen

12 Folie 12 © APC GmbH 2010 Bestimmung der Faserart Quantitative Analyse dünner Fasern Abweichungen / Beispiel Amosit

13 Folie 13 © APC GmbH 2010 Bestimmung der Faserart Quantitative Analyse dünner Fasern Abweichungen / Beispiel Chrysotil

14 Folie 14 © APC GmbH 2010 Bestimmung der Faserart Quantitative Analyse von Fasern Sonderfälle

15 Folie 15 © APC GmbH 2010 Bestimmung der Faserart Quantitative Analyse von Fasern Sonderfälle

16 Folie 16 © APC GmbH 2010 Bestimmung der Faserart Quantitative Analyse von Fasern Sonderfälle

17 Folie 17 © APC GmbH 2010 Bestimmung der Faserart Quantitative Analyse von Fasern Sonderfälle

18 Folie 18 © APC GmbH 2010 Probenahme, Nutzungssimulation

19 Folie 19 © APC GmbH 2010 Probenahme, Nutzungssimulation Parameter, die das Messergebnis nachhaltig beeinflussen Bei den meisten Messungen nach VDI 3492 ist Nutzungssimulation erforderlich Die Messergebnisse werden durch eine Reihe von Faktoren bestimmt: Luftwechselrate Raumgröße Quellstärke = Anzahl der freigesetzten WHO Fasern

20 Folie 20 © APC GmbH 2010 Probenahme, Nutzungssimulation Einfluß der Raumgröße / Nutzungssimulation Anblasen Experiment zeigt den Einfluss der Raumgröße auf die Anzahl der auf dem Messfilter gesammelten Partikel (Fasern), die durch das Anblasen aufgewirbelt wurden:

21 Folie 21 © APC GmbH 2010 Probenahme, Nutzungssimulation Einfluß der Raumgröße / Nutzungssimulation Anblasen Zwei Räume : 50 m³ und 5000 m³ Raumvolumen Möglichst gleiche Randbedingungen: Luftwechselrate in beiden Räumen auf ca. 1*h -1 eingestellt Staub: Gesteinsmehl < 63 µm (Einwaage: 90 mg) Anblasen mit 4 m/sec (5 Sekunden) Versuch läuft (fast) synchron Messen der Partikelzahl mit zwei 15 Kanal Laserspektrometern in 1,5 m Höhe über dem Aufblaspunkt Seitlicher Abstand: 0,5 m

22 Folie 22 © APC GmbH 2010 Probenahme, Nutzungssimulation Einfluß der Raumgröße / Nutzungssimulation Anblasen

23 Folie 23 © APC GmbH 2010 Probenahme, Nutzungssimulation Einfluß der Raumgröße / Nutzungssimulation Anblasen

24 Folie 24 © APC GmbH 2010 Probenahme, Nutzungssimulation Nutzungssimulation Anblasen / Staubgenerierung Welche Fasern/Partikel werden durch Anblasen von der Oberfläche abgelöst ? Diese Frage ist verknüpft mit der Frage der Bewertung von Messergebnissen von auf Oberflächen abgelagerten Faserstäuben

25 Folie 25 © APC GmbH 2010 Probenahme, Nutzungssimulation Nutzungssimulation Anblasen / Staubgenerierung Welche Fasern/Partikel werden durch Anblasen von der Oberfläche abgelöst ? Es muss grundsätzlich unterschieden werden zwischen: mehrlagigen Staubschichten und Monolagen (d.h. die Faser ist in direktem Kontakt zur Oberfläche

26 Folie 26 © APC GmbH 2010 Probenahme, Nutzungssimulation Nutzungssimulation Anblasen / Staubgenerierung Welche Fasern/Partikel werden durch Anblasen von der Oberfläche abgelöst ?

27 Folie 27 © APC GmbH 2010 Probenahme, Nutzungssimulation Nutzungssimulation Anblasen / Staubgenerierung Welche Fasern/Partikel werden durch Anblasen von der Oberfläche abgelöst ? Partikel und damit wahrscheinlich auch Fasern unter 3 µm Durchmesser, die in direktem Kontakt zur einer einigermaßen ebenen Oberfläche sind, werden durch Anblasen mit 4 m/sec nur in sehr geringem Umfang abgelöst, da die Haftkräfte erheblich größer sind als die Krafteinwirkung durch das Anblasen

28 Folie 28 © APC GmbH 2010 Probenahme, Nutzungssimulation Nutzungssimulation Anblasen / Staubgenerierung Welche Fasern/Partikel werden durch Anblasen von der Oberfläche abgelöst ? Bei mehrlagigen Staubschichten oder größeren Agglomeraten wird deutlich mehr in die Luft gebracht, da die Schüttung im allgemeinen lockerer und damit die Kontaktflächen untereinander kleiner sind.

29 Folie 29 © APC GmbH 2010 Probenahme, Nutzungssimulation Nutzungssimulation Anblasen / Staubgenerierung Aus den vorgenannten Gründen ist eine Zuordnung zwischen Kontaktprobenergebnissen und Luftmessergebnissen schwierig und abhängig von vielen Randbedingungen, beginnend mit der Art der Einwirkung auf die Oberflächen über Raumgrößen, Luftwechselraten und nicht zu vergessen, ob auch auf die wirklich oder nur vermeintlich kontaminierte Fläche zur Staubgenerierung eingewirkt wird. Anmerkung: mit meßbar erhöhten Faserkonzentrationen ist vermutlich erst ab dem Befund Oberfläche deutlich belastet nach VDI 3877 Bl. 1 zu rechnen

30 Folie 30 © APC GmbH 2010 Luftmessungen Revision VDI 3492 Auch nach Jahren intensiver Verwendung gibt es bei Meßverfahren nicht eindeutig geklärte Fragestellungen und auch neue Erkenntnisse.

31 Folie 31 © APC GmbH 2010 Luftmessungen Revision VDI 3492 Einige Themen: Messungen in großen Räumen mit Nutzungssimulation (Nicht/)Auswertbarkeit von Meßfiltern Einführung des Begriffes Analytische Empfindlichkeit Abbruchkriterien zur Faserzählung, wenn z.B. erkennbar zu überwachende Grenzwerte überschritten sind Dichtigkeitsprüfung des Probenahmesystems

32 Folie 32 © APC GmbH 2010 Luftmessungen Revision VDI 3492 Weitere Änderungen: Klarstellung, was bei einer unvermeidlichen Verkürzung der Probenahmedauer zu beachten ist (i.e. Erreichen einer vorgegebenen analytischen Empfindlichkeit) Anpassung der Anzahl der erforderlichen Meßpunkte an ISO/EN/DIN Luftvolumenstrom muß geregelt sein soll und kann Bedingungen werden -wo immer möglich- durch ist ersetzt.

33 Folie 33 © APC GmbH 2010 Zusammenfassung Messergebnisse, Bewertung und Schlussfolgerungen Die Bewertung von Messergebnissen ist eine wichtige Arbeitsgrundlage u.a. für Gutachter und Planer bei der Sanierung von Produkten mit faserförmigen Inhaltstoffen in technischen Anlagen und Gebäuden und der Beurteilung des damit verbundenen Gefahrenpotentials. Kenntnisse der in Frage kommenden Messverfahren und der dazugehörigen Bewertungsgrundlagen sind daher unum- gänglich, um kostenintensive Fehleinschätzungen und unnötige Gesundheitsgefahren zu vermeiden. Auch das die Messungen oder die Analysen ausführende Meßinstitut hat dazu seinen Beitrag zu leisten.

34 Folie 34 © APC GmbH 2010 Ende


Herunterladen ppt "Folie 1 © APC GmbH 2010 Messen faserförmiger Partikel, Bewertungsfragen Überarbeitung VDI 3492."

Ähnliche Präsentationen


Google-Anzeigen