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1 Wissen ? Dr. Helmuth Sagawe Universität Heidelberg.

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1 1 Wissen ? Dr. Helmuth Sagawe Universität Heidelberg

2 2 Halbwertszeiten des Wissens Das Wissen wird in dieser Zeit zur Hälfte Das Wissen wird in dieser Zeit zur Hälfte überholt, erneuert oder vergessen1 überholt, erneuert oder vergessen1 Schulwissen = 20 Jahre Schulwissen = 20 Jahre Hochschulwissen = 14 Jahre Hochschulwissen = 14 Jahre Berufliches Fachwissen = 8 Jahre Berufliches Fachwissen = 8 Jahre Technologiewissen = 5 Jahre Technologiewissen = 5 Jahre EDV-Wissen = 3 Jahre EDV-Wissen = 3 Jahre

3 3 Formen des Wissens, Formen des Wissens, 1. Deklaratives und prozedurales Wissen 1. Deklaratives und prozedurales Wissen 2. Narratives und diskursives Wissen 2. Narratives und diskursives Wissen 3. Operatives und Orientierungswissen 3. Operatives und Orientierungswissen

4 4 Deklaratives und prozedurales Wissen Deklaratives und prozedurales Wissen Deklaratives Wissen: Bezeichnet in der Kognitionspsychologie das Wissen über Fakten (Wissen was) Deklaratives Wissen: Bezeichnet in der Kognitionspsychologie das Wissen über Fakten (Wissen was) Prozedurales Wissen: handlungsorientiertes Wissen (Wissen wie,). Prozedurales Wissen: handlungsorientiertes Wissen (Wissen wie,).

5 5 A) Wissen über Fakten: A) Wissen über Fakten: Zu den Fakten gehören numerische Fakten wie 1+1=2 oder Zu den Fakten gehören numerische Fakten wie 1+1=2 oder Propositionen (logische Aussagen) wie Die Sonne ist heiß. Propositionen (logische Aussagen) wie Die Sonne ist heiß. B) Wissen über Konzepte und Konzepteigenschaften: B) Wissen über Konzepte und Konzepteigenschaften: Flüssigkeiten oder Schüttgut, eine Menge aller Objekte, die zu dem Konzept gehören Flüssigkeiten oder Schüttgut, eine Menge aller Objekte, die zu dem Konzept gehören C) Wissen über semantische Beziehungen: C) Wissen über semantische Beziehungen: Semantische Beziehungen sind Aussagen zu zwei oder mehreren Konzepten, wie zum Beispiel Semantische Beziehungen sind Aussagen zu zwei oder mehreren Konzepten, wie zum Beispiel –Abstraktionen: (ein Schrank wird zu den Möbelstücken gezählt). –Teil-Von-Beziehungen: (Klinge - ist Teil vom - Schwert). –Ist-Ein-Beziehung (Hund - ist ein - Haustier). –Zeitliche Beziehungen Nach dem Tage kommt die Nacht, Wenn es Tag wird, wird es hell. –Räumliche Beziehungen (Behälter - Inhalt). –Kausalbeziehungen (Blitz - Donner).

6 6 D) Wissen über Ereignisse und Handlungen: D) Wissen über Ereignisse und Handlungen: Ein Ereignis ist eine Zustandsänderung eines Objektes zu einem bestimmten Zeitpunkt oder über ein Zeitintervall hinweg. Ein Ereignis ist eine Zustandsänderung eines Objektes zu einem bestimmten Zeitpunkt oder über ein Zeitintervall hinweg. Eine Handlung ist ein Ereignis, das von einem Akteur ausgelöst wurde. Eine Handlung ist ein Ereignis, das von einem Akteur ausgelöst wurde. E) Wissen über Regeln E) Wissen über Regeln Normatives Wissen, Gesetze, Moral, Ethik Normatives Wissen, Gesetze, Moral, Ethik F) Metawissen: Wissen über Wissen, wie z. B. F) Metawissen: Wissen über Wissen, wie z. B. –Wissen über die Verlässlichkeit (Reliabilität) bzw. Güte (Validität) von Fakten oder anderen Wissensarten. –Wissen über Wissensqualität. G) Wissen als soziale Konstruktion: G) Wissen als soziale Konstruktion: Die Erkenntnis ist nicht im Individuum, sondern in einem sozialen Kontext eingebettet ist. Die Erkenntnis ist nicht im Individuum, sondern in einem sozialen Kontext eingebettet ist.

7 7 diskursives / narratives Wissen diskursives / narratives Wissen Man kann hier zwei Formen von Wissen unterscheiden: Man kann hier zwei Formen von Wissen unterscheiden: diskursives Wissen – das im Diskurs (öffentliche Diskussion, oder eher so etwas wie "sprachlich produzierter Sinnzusammenhang, der eine bestimmte Vorstellung forciert, die wiederum bestimmte Machtstrukturen und Interessen gleichzeitig zur Grundlage hat und erzeugt".) ermittelte Wissen. diskursives Wissen – das im Diskurs (öffentliche Diskussion, oder eher so etwas wie "sprachlich produzierter Sinnzusammenhang, der eine bestimmte Vorstellung forciert, die wiederum bestimmte Machtstrukturen und Interessen gleichzeitig zur Grundlage hat und erzeugt".) ermittelte Wissen. Wissenschaftliches Wissen ist spezifisches diskursives Wissen, das dem akademischen Diskurs und seinen akademischen Regeln unterliegt; Wissenschaftliches Wissen ist spezifisches diskursives Wissen, das dem akademischen Diskurs und seinen akademischen Regeln unterliegt; narratives Wissen – das traditionelle Wissen in Form von Geschichten und Erzählungen, das sich implizit selbst legitimiert. narratives Wissen – das traditionelle Wissen in Form von Geschichten und Erzählungen, das sich implizit selbst legitimiert./

8 8 Operatives Wissen / Orientierungswissen Operatives Wissen / Orientierungswissen (Wie nutze ich das Wissen, das ich habe? Wie finde ich meinen Weg, da ich noch nicht genug weiß?) (Wie nutze ich das Wissen, das ich habe? Wie finde ich meinen Weg, da ich noch nicht genug weiß?) A) Wissen über Vorgänge und Verfahren: A) Wissen über Vorgänge und Verfahren: Ein Vorgang ist eine lang andauernde Handlung. Ein Verfahren ist eine festgelegte Anzahl von miteinander verketteten Einzelhandlungen, für die oft eine bestimmte Reihenfolge verbindlich ist. Ein Vorgang ist eine lang andauernde Handlung. Ein Verfahren ist eine festgelegte Anzahl von miteinander verketteten Einzelhandlungen, für die oft eine bestimmte Reihenfolge verbindlich ist. Wissen über ein Verfahren bezeichnet man auch als "know how", Gewusst Wie. Wissen über ein Verfahren bezeichnet man auch als "know how", Gewusst Wie. –Wissen, wie man Wissenslücken schließen kann (zum Beispiel indem man Unbekanntes erfragt). –Wissen, wie man neues Wissen aus vorhandenem Wissen ableitet (Inferenzstrategien). –Wissen, wie man Wissen strukturiert und neues Wissen hinzufügt. B) Wissen über Probleme und Problemlösungsstrategien: B) Wissen über Probleme und Problemlösungsstrategien: Bildung einer formalen Beschreibung eines Problems mit dem Ziel der Klassifikation des Problems in eine bekannte Problemklasse, zu der eine Problemlösungsstrategie bekannt ist. Bildung einer formalen Beschreibung eines Problems mit dem Ziel der Klassifikation des Problems in eine bekannte Problemklasse, zu der eine Problemlösungsstrategie bekannt ist.

9 9 Freies Wissen? Freies Wissen? Gesichertes Wissen? Gesichertes Wissen?

10 10 Freies Wissen? Wikipedia Wikipedia Open-Access-Magazine Open-Access-Magazine Blogs Blogs etc. etc. Durch stetige Korrekturen zunehmende Verlässlichkeit Durch stetige Korrekturen zunehmende Verlässlichkeit

11 11

12 12 Gesichertes Wissen? Rationalismus und Empirismus Zwei gegenläufige erkenntnistheoretische Positionen im Vergleich Für den Rationalisten hat die Vernunft Vorrang vor der Erfahrung und ist damit die Grundlage der Erkenntnis. Der Empirismus dagegen behauptet das Gegenteil. Im Rationalismus und im Empirismus findet man zwei erkenntnistheoretische Positionen, die gegenläufige Thesen vertreten und deshalb gerne gegeneinander gestellt werden, weil der Rationalismus der Vernunft den Vorrang vor der Erfahrung einräumt und der Empirismus der Erfahrung den Vorzug gibt. Der erkenntnistheoretische Rationalismus (René Descartes) Diese philosophische Denkrichtung beantwortet die Frage nach dem Ursprung und der Begründung der Erkenntnis durch die Vernunft. Das heißt, die Vernunft alleine ist in der Lage Grundlage der Erkenntnis zu sein, weil nur durch sie zu gesichertem Wissen zu gelangen ist.

13 13 Brockhaus Brockhaus Enyklopädien Enyklopädien Durch Wissenschaftler, Fachleute, Spezialisten und Institutionen geprüft Durch Wissenschaftler, Fachleute, Spezialisten und Institutionen geprüft

14 14 Mögliche Einteilungen der Wissenschaften

15 15 … nach Einzelwissenschaften … nach Einzelwissenschaften Geisteswissenschaften (Kulturwissenschaften) Geisteswissenschaften (Kulturwissenschaften) Humanwissenschaften Humanwissenschaften Ingenieurwissenschaften Ingenieurwissenschaften Naturwissenschaften Naturwissenschaften Agrarwissenschaften Agrarwissenschaften Philosophie Philosophie Rechtswissenschaften Rechtswissenschaften Sozialwissenschaften Sozialwissenschaften Strukturwissenschaften Strukturwissenschaften (Christliche) Theologie (Christliche) Theologie Wirtschaftswissenschaften Wirtschaftswissenschaften

16 16 nach der Methode A) empirische Wissenschaften / hermeneutische Wissenschaften A) empirische Wissenschaften / hermeneutische Wissenschaften B) Naturwissenschaften /Geistes- (Sozial- Kultur-) -wissenschaften B) Naturwissenschaften /Geistes- (Sozial- Kultur-) -wissenschaften

17 17 Aktuelle Unterteilung der Wissenschaften nach Fachdisziplinen Aktuelle Unterteilung der Wissenschaften nach Fachdisziplinen Geisteswissenschaften (einschließlich Kulturwissenschaften) Geisteswissenschaften (einschließlich Kulturwissenschaften) Naturwissenschaften (einschließlich Medizin) Naturwissenschaften (einschließlich Medizin) Sozialwissenschaften ( auch Geisteswissenschaften) Sozialwissenschaften ( auch Geisteswissenschaften) Technikwissenschaften (Ingenieurwissenschaften) Technikwissenschaften (Ingenieurwissenschaften) Sonstige Sonstige Kritiker: - Kritiker: -

18 18 Einige Denkrichtungen in der Wissenschaft Einige Denkrichtungen in der Wissenschaft

19 19 Ansichten des heutigen Wissenschaftsverständnisses gehen bis in die Antike zurück Ansichten des heutigen Wissenschaftsverständnisses gehen bis in die Antike zurück Aristoteles: Unterscheidung zwischen theoretischer und praktischer Wissenschaft Aristoteles: Unterscheidung zwischen theoretischer und praktischer Wissenschaft (1) Die theoretische Wissenschaft betrachtet das, was unabhängig vom Menschen ist und keinen äußeren Zweck außer der Erkenntnis selbst besitzt. In sie fällt vor allem die Physik und die Metaphysik. (1) Die theoretische Wissenschaft betrachtet das, was unabhängig vom Menschen ist und keinen äußeren Zweck außer der Erkenntnis selbst besitzt. In sie fällt vor allem die Physik und die Metaphysik. (2) Die praktische Wissenschaft thematisiert das, was im Bereich der menschlichen Handlungen liegt, was aber nichts außer der Handlung selbst hervorbringt. Hierein fällt vor allem Aristoteles' Ethik und die Politik. (2) Die praktische Wissenschaft thematisiert das, was im Bereich der menschlichen Handlungen liegt, was aber nichts außer der Handlung selbst hervorbringt. Hierein fällt vor allem Aristoteles' Ethik und die Politik. (3) Die poietische Wissenschaft untersucht das, was im Bereich der menschlichen Tätigkeiten liegt und hierbei ein Objekt hervorbringt. Die Schrift Poetik des Corpus Aristotelicum thematisiert dabei (fast) ausschließlich die Dichtung. (3) Die poietische Wissenschaft untersucht das, was im Bereich der menschlichen Tätigkeiten liegt und hierbei ein Objekt hervorbringt. Die Schrift Poetik des Corpus Aristotelicum thematisiert dabei (fast) ausschließlich die Dichtung. Es ergeben sich bis heute die relevanten Fragen der Wissenschaft Es ergeben sich bis heute die relevanten Fragen der Wissenschaft

20 20 Immanuel Kant Immanuel Kant (* 22. April 1724 in Königsberg; 12. Februar 1804 ebenda) ist einer der bedeutendsten Philosophen der Neuzeit. Sein Werk Kritik der reinen Vernunft kennzeichnet den zentralen Wendepunkt in der Philosophiegeschichte und den Beginn der modernen Philosophie. (* 22. April 1724 in Königsberg; 12. Februar 1804 ebenda) ist einer der bedeutendsten Philosophen der Neuzeit. Sein Werk Kritik der reinen Vernunft kennzeichnet den zentralen Wendepunkt in der Philosophiegeschichte und den Beginn der modernen Philosophie. Nicht nur in der Erkenntnistheorie, sondern auch in der Ethik mit dem Grundlagenwerk Kritik der praktischen Vernunft und in der Ästhetik mit der Kritik der Urteilskraft sowie bedeutenden Schriften zur Religions-, Rechts- und Geschichtsphilosophie schuf Kant eine neue, umfassende Perspektive in der Philosophie, welche die Diskussion bis ins Nicht nur in der Erkenntnistheorie, sondern auch in der Ethik mit dem Grundlagenwerk Kritik der praktischen Vernunft und in der Ästhetik mit der Kritik der Urteilskraft sowie bedeutenden Schriften zur Religions-, Rechts- und Geschichtsphilosophie schuf Kant eine neue, umfassende Perspektive in der Philosophie, welche die Diskussion bis ins 21. Jahrhundert maßgeblich beeinflusst. 21. Jahrhundert maßgeblich beeinflusst. Die vier Kantischen Fragen Die vier Kantischen Fragen Kant hat sich vier Fragen gestellt und diese zu beantworten versucht: Kant hat sich vier Fragen gestellt und diese zu beantworten versucht: Was kann ich wissen? – In seiner Erkenntnistheorie Was kann ich wissen? – In seiner Erkenntnistheorie Was soll ich tun? – In seiner Ethik Was soll ich tun? – In seiner Ethik Was darf ich hoffen? – In seiner Religionsphilosophie Was darf ich hoffen? – In seiner Religionsphilosophie Was ist der Mensch? – In seiner Anthropologie Was ist der Mensch? – In seiner Anthropologie

21 21 Einzelne Vertreter einer kritische Auseinandersetzung mit den Grundlagen der Wissenschaft Einzelne Vertreter einer kritische Auseinandersetzung mit den Grundlagen der Wissenschaft

22 22 Wissenschafts- und Erkenntnistheorie Habermas: Vertreter einer kritische Auseinandersetzung mit den Grundlagen der Wissenschaft Habermas: Vertreter einer kritische Auseinandersetzung mit den Grundlagen der Wissenschaft Die Schrift Erkenntnis und Interesse (1968) entstand anlässlich des Positivismusstreits der deutschen Soziologie, der auf der Tübinger Arbeitstagung der Deutschen Gesellschaft für Soziologie mit den beiden Referaten von Theodor W. Adorno und Karl R. Popper im Oktober 1961 entflammte. Vorangegangen war ihr die gleichlautende Frankfurter Antrittsvorlesung, die Habermas 1965 hielt. Habermas greift hierin die Fragestellung der Transzendentalphilosophie nach den Bedingungen der Möglichkeit von Erkenntnis auf, um sie mit den Mitteln der modernen Sozialwissenschaften zu beantworten. Theodor W. Adorno Karl R. PopperTheodor W. Adorno Karl R. Popper Er stellt heraus, dass es keine objektive Erkenntnis gibt. Vielmehr bestimmt das jeweilige theoretische oder praktische Erkenntnisinteresse den Aspekt, unter dem die Wirklichkeit objektiviert, das heißt wissenschaftlicher Forschung und Organisation zugänglich gemacht wird. Erkenntniskritik ist daher nur noch als Gesellschaftstheorie möglich. Er stellt heraus, dass es keine objektive Erkenntnis gibt. Vielmehr bestimmt das jeweilige theoretische oder praktische Erkenntnisinteresse den Aspekt, unter dem die Wirklichkeit objektiviert, das heißt wissenschaftlicher Forschung und Organisation zugänglich gemacht wird. Erkenntniskritik ist daher nur noch als Gesellschaftstheorie möglich.

23 23 Max Horkheimer Max Horkheimer (* 14. Februar 1895) war ein deutscher Philosoph und Soziologe Hauptvertreter der Kritischen Theorie der Frankfurter Schule. Die Kritische Theorie indes zielt nach Vorstellung ihrer Begründer darauf ab, die vorgefundene gesellschaftliche Totalität und ihre Rahmenbedingungen zu hinterfragen, aufgrund derer die Wissenschaft mitsamt ihrer Träger zumeist als Replikatoren (d. h. salopp in etwa unkritischer Nachplapperer) der gesellschaftlichen Ordnung gar nicht (oder zumindest noch nicht), d. h. weder im theoretischen Ansatz, noch in ihrer Durchführung, der Aufbereitung oder dem Verständnis des gewonnenen Datenmaterials, objektiv sein könne. Daher richtet die Kritische Theorie ein stärkeres Augenmerk auf die Spannung zwischen dem Bestehenden und dem Möglichen und möchte dadurch die Voraussetzungen für eine Gestaltung und Veränderung der Wirklichkeit schaffen.

24 24 Weitere Denker, die wissenschaftliches Denken noch heute beeinflussen Edmund Husserl Edmund Husserl Martin Heidegger Martin Heidegger Hans-Georg Gadamer Hans-Georg Gadamer

25 25 Edmund Husserl (* 8. April 1859 in Proßnitz, Mähren, 27. April 1938 in Freiburg im Breisgau) war ein Philosoph und Mathematiker. (* 8. April 1859 in Proßnitz, Mähren, 27. April 1938 in Freiburg im Breisgau) war ein Philosoph und Mathematiker. Studium der Naturwissenschaften, Mathematik und Philosophie in Leipzig, Berlin und Wien Studium der Naturwissenschaften, Mathematik und Philosophie in Leipzig, Berlin und Wien Dozent für Philosophie in Halle, Göttingen Dozent für Philosophie in Halle, Göttingen Das Wesen der Dinge zu betrachten Das Wesen der Dinge zu betrachten Husserl gilt als Begründer der Phänomenologie, mit deren Hilfe er die Philosophie als strenge Wissenschaft (Titel einer programmatischen Schrift von 1910/11) zu begründen suchte. Husserl gilt als Begründer der Phänomenologie, mit deren Hilfe er die Philosophie als strenge Wissenschaft (Titel einer programmatischen Schrift von 1910/11) zu begründen suchte. Die Phänomenologie (griechisch phainomenon Sichtbares, Erscheinung; logos Rede, Lehre) ist die Lehre bzw. Untersuchung der Erscheinungen, des Phänomens als Gegebenes. Die Phänomenologie (griechisch phainomenon Sichtbares, Erscheinung; logos Rede, Lehre) ist die Lehre bzw. Untersuchung der Erscheinungen, des Phänomens als Gegebenes.

26 26 Martin Heidegger (* 26. September 1889 in Meßkirch; 26. Mai 1976 in Freiburg im Breisgau) war ein deutscher Philosoph, der vor allem durch sein 1927 erschienenes Werk Sein und Zeit die Philosophie des 20. Jahrhunderts maßgeblich geprägt hat. (* 26. September 1889 in Meßkirch; 26. Mai 1976 in Freiburg im Breisgau) war ein deutscher Philosoph, der vor allem durch sein 1927 erschienenes Werk Sein und Zeit die Philosophie des 20. Jahrhunderts maßgeblich geprägt hat. Studium der katholischen Theologie und Philosophie in Heidelberg Studium der katholischen Theologie und Philosophie in Heidelberg Beeinflussung durch griech. Philosophen, sowie durch Friedrich Nietzsche Beeinflussung durch griech. Philosophen, sowie durch Friedrich Nietzsche Nach dem 2. Weltkrieg: Höhepunkt seiner philosophischen Wirksamkeit Nach dem 2. Weltkrieg: Höhepunkt seiner philosophischen Wirksamkeit Heideggers Werk ist seit den Vorarbeiten zu Sein und Zeit explizit bestimmt von einem Thema, das er Seinsfrage oder Frage nach dem Sinn von Sein nennt. Damit meint er die Bedeutungsklärung des Wortes Sein: was meinen wir, wenn wir sagen, etwas ist? Wie lässt sich erklären, wodurch etwas ist (und nicht vielmehr nicht ist)? Heideggers Werk ist seit den Vorarbeiten zu Sein und Zeit explizit bestimmt von einem Thema, das er Seinsfrage oder Frage nach dem Sinn von Sein nennt. Damit meint er die Bedeutungsklärung des Wortes Sein: was meinen wir, wenn wir sagen, etwas ist? Wie lässt sich erklären, wodurch etwas ist (und nicht vielmehr nicht ist)?

27 27 Hans-Georg Gadamer Hermeneutik Dt. Philosoph Dt. Philosoph Studium der Germanistik, Geschichte, Kunstgeschichte und Philosophie in Breslau, München und Marburg Studium der Germanistik, Geschichte, Kunstgeschichte und Philosophie in Breslau, München und Marburg Professor in Marburg, Leipzig, Frankfurt/Main, Heidelberg Professor in Marburg, Leipzig, Frankfurt/Main, Heidelberg Verstehen ist für Gadamer fundamental und geht über den eigenen Horizont hinaus Verstehen ist für Gadamer fundamental und geht über den eigenen Horizont hinaus Das hermeneutische Verstehen vollzieht sich über Sprache Das hermeneutische Verstehen vollzieht sich über Sprache

28 28 Sie stellen sich vor, dass ich mit stiller Befriedigung auf ein Lebenswerk zurückschaue. Aber es ist ganz anders. Da ist kein einziger Begriff, von dem ich überzeugt wäre, dass er standhalten wird, und ich fühle mich unsicher, ob ich überhaupt auf dem rechten Wege bin. Die Zeitgenossen sehen in mir einen Ketzer und Reaktionär, der sich selber überlebt hat. Das hat mit Mode und Kurzsichtigkeit zu schaffen, aber das Gefühl der Unzulänglichkeit kommt von innen. Es kann wohl nicht anders sein, wenn man kritisch und ehrlich ist, und Humor und Bescheidenheit halten einen im Gleichgewicht, den äußeren Einwirkungen zum Trotz. (nach Albert Einstein, 1879–1955 )

29 29 Quellen Betti, Emilio: Philosophie und Geschichte – Die Hermeneutik als allgemeine Methodik der Geisteswissenschaften; J. C. B. Mohr Tübingen Betti, Emilio: Philosophie und Geschichte – Die Hermeneutik als allgemeine Methodik der Geisteswissenschaften; J. C. B. Mohr Tübingen Diemer: System und Klassifikation in Wissenschaft und Dokumentation; Verlag Anton Hain, Meisenhaim am Glan Diemer: System und Klassifikation in Wissenschaft und Dokumentation; Verlag Anton Hain, Meisenhaim am Glan Encarta Enzyklopädie Plus 2000 Encarta Enzyklopädie Plus 2000 Freundlieb, Dieter: Zur Wissenschaftstheorie der Literaturwissenschaft – Eine Kritik der transzendenten Hermeneutik; Wilhelm Fink Verlag München Freundlieb, Dieter: Zur Wissenschaftstheorie der Literaturwissenschaft – Eine Kritik der transzendenten Hermeneutik; Wilhelm Fink Verlag München Friedrich, Christoph: Sprache und Geschichte; Verlag Anton Hain, Meisenhaim am Glan Friedrich, Christoph: Sprache und Geschichte; Verlag Anton Hain, Meisenhaim am Glan Simon-Schäfer, Roland und Zimmerli, Walther: Wissenschaftstheorie der Geisteswissenschaft; Hoffmann und Kampe Simon-Schäfer, Roland und Zimmerli, Walther: Wissenschaftstheorie der Geisteswissenschaft; Hoffmann und Kampe Ströker, Elisabeth: Einführung in die Wissenschaftstheorie; Nymphenburger Verlagshandlung Ströker, Elisabeth: Einführung in die Wissenschaftstheorie; Nymphenburger Verlagshandlung

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