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Neuordnung Chemikant/in. Folienverzeichnis Die neue Ausbildungsordnung im Überblick –Zum NeuordnungsverfahrenFolie 3 - 4 –Gründe für die NeuordnungFolie.

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1 Neuordnung Chemikant/in

2 Folienverzeichnis Die neue Ausbildungsordnung im Überblick –Zum NeuordnungsverfahrenFolie –Gründe für die NeuordnungFolie –Die wesentlichen Änderungen Folie StrukturelementeFolie neue Inhalte und SchwerpunktsetzungenFolie11 Verzahnung von Aus- und WeiterbildungFolie –PflichtqualifikationseinheitenFolie16 –WahlqualifikationseinheitenFolie –Zeitliche GliederungFolie23 –Prüfungen Folie –Lernort BerufsschuleFolie –ResümeeFolie36 Ausbildungsrahmenplan –Lernziele der PflichtqualifikationenFolie –Lernziele der WahlqualifikationenFolie63 – 82 Berufsübergreifende, teamorientierte AusbildungFolie

3 Neuordnung Chemikant/in Die Neuordnung der Berufsausbildung zum Chemikanten/zur Chemikantin erfolgt auf Antrag der Sozialpartner zum 1. August 2001

4 Sachverständige Sachverständige der Arbeitnehmerseite Jörg Feldmann Bayer AG, Leverkusen Jürgen Beichler Aus- und Fortbildungs GmbH, Bomlitz Peter Teßartz INFRACOR GmbH, Marl Volkmar Zimmermann Degussa AG, Radebeul Horst Tomaschko BASF AG, Ludwigshafen Walter Ehrler Degussa AG, Rheinfelden Koordinatoren Karin Barnowsky Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie; IG BCE Sachverständige der Arbeitgeberseite Dr. Wolfgang Brinkwerth Bayer AG, Leverkusen Dr. Karl-Heinz Gerke - DIHK- Hermann Schneiders INFRACOR GmbH, Marl Dr. Hubert Smuda BASF AG, Ludwigshafen Günther Reif Provadis GmbH, Frankfurt Winfried Albrink Henkel KGaA, Düsseldorf Rainer Hoop Vianova Resins GmbH & Co. KG, Hamburg Koordinatoren Hans-Günter Glass Bundesarbeitgeberverband Chemie e.V.; BAVC

5 Gründe für die Neuordnung Zunehmende Differenzierung der Betriebe Neue Arbeits- und Organisationsformen Eng umrissene berufliche Fachgebiete werden überwunden und bisher getrennte Tätigkeiten gekoppelt Qualifikation zum eigenständigen und vorausschauenden Organisieren der Arbeit Qualifikation zu kooperativen Arbeitsformen

6 Gründe für die Neuordnung Die Anlagenbetreuung ist, bedingt durch die Komplexität der Prozesse und der Automatisierungssysteme, nur noch berufsübergreifend möglich. Der Bereich Technik / Instandhaltung wird heute (vielfach) den Produktionsbereichen zugeordnet. Elektrotechnik und Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik werden in der betrieblichen Praxis meist zu einer Organisationseinheit zusammengefasst.

7 Gründe für die Neuordnung Überlappung der Tätigkeitsbereiche von Chemikanten und Instandhaltern bisher Anlagen- technik AMV / IMB Prozess- leittechnik EEB / PLE Produktions- / Verfahrens- technik CK Anlagen- technik AMV / IMB Prozess- leittechnik EEB / PLE Produktions- / Verfahrens- technik Chemikant CK neu

8 Änderungen auf einen Blick strukturelle Veränderungen Gliederung in Pflicht- und Wahlqualifikationseinheiten, um differenzierten betrieblichen Anforderungen zu entsprechen inhaltliche Änderungen berücksichtigen technische Entwicklungen und organisatorische Änderungen wie z.B. die Überlappung der Tätigkeitsbereichen von Instandhaltungs- und Produktionsberufen Verzahnung von Aus- und Weiterbildung

9 Die neuen Strukturelemente 14 Pflichtqualifikationseinheiten (PQ) sind allen Chemikanten zur Erreichung einer ganzheitlichen Beruflichkeit zu vermitteln 4 von 19 Wahlqualifikationseinheiten (WQ) Sind im umfang von 40 Wochen jedem Auszubildenden zu vermitteln Erweitern bzw. vertiefen Inhalte der Pflicht- qualifikationen oder führen in neue Gebiete ein Integrative Qualifikationen (IQ) Fachinhalte

10 Allgemeine Fertigkeiten und Kenntnisse, die in Verbindung mit den Fachinhalten während der gesamten Ausbildung vermittelt werden sollen. Dazu gehören: Berufsausbildung, Arbeits- und Tarifrecht Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes Betriebliche Maßnahmen zum verantwortlichen Handeln (Responsible Care) Arbeitsorganisation und Kommunikation Integrative Qualifikationen

11 Neue Inhalte und Schwerpunktsetzungen Responsible Care -Verantwortliches Handeln Arbeitsorganisation und Kommunikation Internationale Kompetenz Prozessleittechnik Anlagentechnik Elektrotechnik Mikrobiologische Arbeitstechniken Umwelttechnik

12 Verzahnung von Aus- und Weiterbildung Varianten Aufbereitung von Wahlqualifikationseinheiten zu Modulen für die Weiterbildung Eine spätere Weiterbildung ist bereits in der Erstausbildung angelegt

13 Verzahnung von Aus- und Weiterbildung Pflichtqualifikationen PQ Integrative Qualifikationen IQ Weiterbildung Wahlqualifikationen WQ Ausbildung Ein Schritt zur Umsetzung des Konzepts des berufsbegleitenden Lernens in die betriebliche Praxis: Wahlqualifikationseinheiten, die in der Aus- bildung nicht vermittelt wurden, können als Modul für die Weiterbildung aufbereitet werden

14 Verzahnung von Aus- und Weiterbildung Qualifizierung zur Elektrofachkraft nach §2 BGV A2 (bisherige VBG 4) für bestimmte Arbeiten an elektrischen Anlagen und Betriebsmitteln nach einem mit den Ausbildungskriterien der Berufsgenossenschaften abgestimmten Konzept Abschlusstest: Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten Betriebspraxis Qualifizierung an der betrieblichen Anlage Wahlqualifikation II. 11, Elektrotechnik10 Wo. Insgesamt Wo. Theorie: Lernfelder 3, 4, 5, 8 ca. 40 von 280 Stunden Wahlpflicht-Lernfeld 9 60 Stunden Berufs- schule Betriebliche Ausbildung Weiterbildung im übernehmenden Betrieb ungefährer Anteil Elektrotechnik: Pflichtqualifikationen: I.13Steuer- und Regelungstechnik4 von 12 Wo. I.12Instandhaltung von Produktionseinrichtungen2 von 12 Wo. I.9Messtechnik2 von 14 Wo. I.8Instandhaltung von Fördermitteln1 von 6 Wo. I.7Installationstechnische Arbeiten4 von 14 Wo. I.3Betriebliche Maßnahmen zum Verantwortlichen Handeln während der gesamten (z.B. Explosionsschutz) Ausbildungszeit zu vermitteln

15 Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten Bestellung für Herrn Manfred Muster zur Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten mit der Befugnis, elektrische Arbeiten für das im Folgenden beschriebene und begrenzte Aufgabengebiet durchzuführen. Dieses Aufgabengebiet bezieht sich auf das Produkt Biegemaschine 2000 Herr Muster ist im Rahmen dieses Aufgabengebietes befähigt zur selbständigen Inbetriebnahme, Fehleranalyse und Fehlerbehebung. Arbeiten unter Spannung sind nicht erlaubt. Es dürfen folgende Tätigkeiten ausgeführt werden: Die Freischaltung, Absicherung und Feststellung der ordnungsmäßigen Schutzmaßnahmen der vom Kunden zugeführten elektrischen Einspeisung muss von einer entsprechend autorisierten Elektrofachkraft erfolgen. Herr Muster wurde für sein Aufgabengebiet ausgebildet und hinsichtlich der Abgrenzung unterwiesen. Er hat die Prüfung am 23. Juni 2000 mit Erfolg bestanden. In Betrieb nehmen, einschließlich der erforderlichen Prüfungen Freischalten und Absichern einzelner Anlagenteile entsprechend den Fünf Sicherheitsregeln Durchführen von Instandhaltungsarbeiten wie: -Schaltgeräte und Sensoren austauschen und einstellen -Eingeben und Ändern von Betriebsdaten -Wiederinbetriebnahme der o.g. Anlagen und Änderungs- oder Instandsetzungsarbeiten

16 Pflichtqualifikationseinheit 1.Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht 2.Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes 3.Betriebliche Maßnahmen zum verantwortlichen Handeln 4.Arbeitsorganisation und Kommunikation 5.Umgehen mit Arbeitsstoffen und Bestimmen von Stoffkonstanten 6.Verfahrenstechnische Grundoperationen 7.Installationstechnische Arbeiten 8.Instandhaltung von Fördermitteln 9.Messtechnik 10.Betreiben von Produktionsanlagen 11.Thermische und mechanische Verfahrenstechnik 12.Instandhaltung von Produktionseinrichtungen 13.Steuer- und Regelungstechnik 14.Optimieren von Produktionsabläufen Integrative Qualifikationen

17 Themenbereiche der WQ 1.Produktionsverfahren 2.Verarbeitungstechnik 3.Vereinigen von Stoffen 4.Trocknen 5.Zerkleinern 6.Extrahieren 7.Klassieren und Sortieren 8.Entstauben 9.Pneumatik und Hydraulik 10.Rohrsystemtechnik 11.Elektrotechnik 12.Automatisierungstechnik 13.Umwelttechnik 14.Labortechnik 15.Qualitätsmanagement 16.Logistik, Transport und Lagerung 17.Kälte- und Tieftemperaturtechnik 18.Mikrobiologische Arbeiten 19.Internationale Kompetenz zeitlicher Richtwert: jeweils 10 Wochen Verfahrenstechnik Anlagentechnik Prozessleittechnik Spezialgebiet

18 Wahlqualifikationseinheiten (WQ) mindestens 1 WQhöchstens 3 WQ Betriebsspezifische Auswahlmöglichkeiten I n s g e s a m t m i n d e s t e n s 4 W Q i m U m f a n g v o n 4 0 W o c h e n Pneumatik und Hydraulik Rohrsystemtechnik Elektrotechnik Automatisierungs- technik Umwelttechnik Labortechnik Qualitäts- management Logistik, Transport und Lagerung Produktionsverfahren Verarbeitungstechnik Vereinigen von Stoffen Trocknen Zerkleinern Extrahieren Klassieren, Sortieren Entstauben Kälte- und Tief- temperaturtechnik Mikrobiologische Arbeitstechniken Internationale Kompetenz Auswahl: Zeitlicher Richtwert für alle WQ: 10 Wochen Beispiel 1/2 Beispiel 3/4 Beispiel 5/6

19 Auswahlbeispiele WQ Produktions- verfahren Verfahrens- technik Anlagen- technik Prozessleit- technik Spezialgebiet Beispiel 1/2 Beispiel 3/4 Beispiel 5/6 Vereinigen von Stoffen Verarbeitungs- technik Trocknen Extrahieren Rohrsystem- technik Pneumatik und Hydraulik Elektrotechnik Automatisierungs- technik Mikrobiologische Arbeitstechniken Qualitäts- management Labortechnik Produktions- verfahren Vereinigen von Stoffen Rohrsystem- technik Pneumatik und Hydraulik Automatisierungs- technik Angeboten werden insgesamt:Auswahlbeispiel 1 Auswahlbeispiel 2

20 Auswahlbeispiele WQ Produktions- verfahren Verfahrens- technik Anlagen- technik Prozessleit- technik Spezialgebiet Beispiel 1/2 Beispiel 3/4 Beispiel 5/6 Vereinigen von Stoffen Verarbeitungs- technik Trocknen Extrahieren Rohrsystem- technik Pneumatik und Hydraulik Elektrotechnik Automatisierungs- technik Mikrobiologische Arbeitstechniken Qualitäts- management Labortechnik Produktions- verfahren Vereinigen von Stoffen Rohrsystem- technik Automatisierungs- technik Angeboten werden insgesamt:Auswahlbeispiel 3 Auswahlbeispiel 4 Vereinigen von Stoffen Elektrotechnik Automatisierungs- technik

21 Auswahlbeispiele WQ Produktions- verfahren Verfahrens- technik Anlagen- technik Prozessleit- technik Spezialgebiet Beispiel 1/2 Beispiel 3/4 Beispiel 5/6 Vereinigen von Stoffen Verarbeitungs- technik Trocknen Extrahieren Rohrsystem- technik Pneumatik und Hydraulik Elektrotechnik Automatisierungs- technik Mikrobiologische Arbeitstechniken Qualitäts- management Labortechnik Produktions- verfahren Angeboten werden insgesamt:Auswahlbeispiel 5 Auswahlbeispiel 6 Vereinigen von Stoffen Extrahieren Trocknen Mikrobiologische Arbeitstechniken Qualitäts- management

22 Wahlqualifikationseinheiten - Vorteile bedarfs- und neigungsgerechte Ausbildung differenzierte Anpassung an Betrieb und Arbeitsmarkt berufliche Flexibilität Verbesserung der Abstimmung an den Schnittstellen zu anderen Produktionsberufen Erweiterung des Einsatzbereiches von Chemikanten Verknüpfung von Aus- und Weiterbildung selbständiges und teamorientiertes Arbeiten trainieren berufsübergreifende Qualifikationen erwerben Bekanntes auf neue Aufgaben transferieren

23 Zeitliche Gliederung I.1 I.3 I.4 I.9 I.8 I.7 I.14 I.13 I.6 I.12 I.11 I.10I.5 I.2 II.1 II.2 II.3 II.4 II.11 II.12 II.5 II.6 II.7 II.8 II.13 II.10 II.9 II.14 II.15 II.16 II.17 II.18 II Prüfung 321 PflichtqualifikationseinheitenWahlqualifikationseinheiten

24 Gestreckte Abschlussprüfung Im Rahmen der Gespräche des Bündnisses für Arbeit, Ausbildung und Wettbewerbs- fähigkeit wurde vereinbart, die Erprobung der gestreckten Abschlussprüfung zu ermöglichen. Die Sozialpartner im Bereich Chemie / Pharmazie haben gemäß ihrer Vereinbarung vom 22. Juni 2001 die Erarbeitung von Erprobungsverordnungen für die Labor- und Produktionsberufe im Bereich Chemie / Pharmazie beantragt: Die Erprobungsverordnungen nach § 28 Abs. 3 BBiG werden auf 5 Jahre, d.h. 5 Ausbildungsjahrgänge, befristet. sollen für Auszubildende zum Chemikanten gelten können, deren Ausbildung auf der Grundlage der neuen Ausbildungsordnung erfolgt. besteht aus zwei Teilen, die zeitlich voneinander getrennt sind. Es handelt sich nicht um Teilprüfungen, die einzeln zertifiziert werden.

25 Gestreckte Abschlussprüfung Teil 1 der Abschlussprüfung Chemikant soll mit 40% gewichtet werden. hat keinen Sperrcharakter und kann nur dann, am Ende der Ausbildung, bis zu 2mal wiederholt werden, wenn die Prüfung insgesamt nicht bestanden wurde. soll - wie die jetzige Zwischenprüfung - bis zum Ende des 2. Ausbildungsjahres durchgeführt werden; die Sozialparteien empfehlen, die Prüfungstermine dem Kammerrhythmus anzupassen. Teil 2 der Abschlussprüfung Chemikant wird - wie bisher - am Ende der Ausbildung durchgeführt. wird mit 60% gewichtet. bezieht sich - wie bisher - auf Fertigkeiten und Kenntnisse, die während der gesamten Ausbildung im Betrieb und in der Berufsschule vermittelt wurden. Inhalte, die bereits in Teil 1 geprüft wurden, werden dabei nur insoweit in die Prüfung einbezogen, wie sie zur Feststellung der Berufsfähigkeit erforderlich sind. muss mit mindestens ausreichenden Leistungen bestanden werden.

26 Lernort: Berufsschule Beschulung im ersten Ausbildungsjahr Regelfall: getrennte Beschulung der Produktionsberufe Chemikant und Pharmakant Ausnahmefall: Gemeinsame Beschulung unter Berücksichtigung der berufsspezifischen Belange bei der Vermittlung der Lernfelder 1 – 3 berufsbezogenen Vermittlung des berufsspezifischen formulierten Lernfeldes 4 im Umfang von 80 Stunden

27 Gründe für eine neue Prüfungsform den Prüfungsaufwand optimieren, d.h. den Zeitaufwand für eine besondere Prüfungsvorbereitung minimieren. Auszubildende früh und während der gesamten Ausbildung zu möglichst erfolgreichem Lernen anleiten – und damit ausbildungsbegleitend auf die Teilprüfungen vorbereiten.

28 Eckpunkte -festgelegt im Rahmen des Bündnis für Arbeit und Wettbewerbsfähigkeit- Die gestreckte Abschlussprüfung besteht aus zwei Teilen, die zeitlich voneinander getrennt sind und nicht einzeln zertifiziert werden. Teil 1 kann mit 20 bis 40% gewichtet werden. hat keinen Sperrcharakter. kann nur dann am Ende der Ausbildung bis zu 2mal wiederholt werden, wenn die Prüfung insgesamt nicht bestanden wurde; eine mündliche Ergänzungsprüfung kann nur im Teil 2 durchgeführt werden. soll spätestens bis zum Ende deszweiten Ausbildungsjahres geprüft werden; die Sozialpartner empfehlen, die Prüfungstermine dem Kammerrhythmus anzupassen. Teil 2 muss mit mindestens ausreichenden Leistungen bestanden werden Inhalte, die bereits in Teil 1 Prüfungsgegenstand waren, sollen nur dann geprüft werden, wenn sie für die Berufsfähigkeit von besonderer Bedeutung sind.

29 Struktur der gestreckten Abschlussprüfung Verfahrens- und Produktionstechnik Prozessleittechnik Anlagentechnik Verfahrens- und Produktionstechnik Prozessleittechnik Anlagentechnik In höchstens 10 Stunden eine praktische Aufgaben, die einer vollständigen beruflichen Handlung entsprechen sollen In höchstens 8 Stunden eine praktische Aufgabe Wirtschafts- und Sozialkunde Teil 1Teil 240 %60 % Schriftlicher Teil 50 % Praktischer Teil 50 % Wirtschafts- und Sozialkunde Chemikant

30 Prüfungsrelevante Inhalte Teil 1 die Inhalte der bisherigen Zwischenprüfung, d.h. die Ausbildungsinhalte der ersten 90 Ausbildungswochen Teil 2 alle Pflichtqualifikationen sowie - im praktischen Teil - die vermittelten Wahlqualifikationen; Inhalte, die bereits in Teil 1 Prüfungsgegenstand waren, sollen nur dann geprüft werden, wenn sie für die Berufsfähigkeit von besonderer Bedeutung sind. Chemikant

31 Prüfungsbereich im schriftlichen Teil der Abschlussprüfung Chemikant Lösen von praxisbezogenen Fällen unter Verknüpfung arbeitsorganisatorischer, technologischer und mathematischer Sachverhalte Verfahrens- und Produktions- technik Prozessleittechnik Anlagentechnik Wirtschafts-/ Sozialkunde Verfahrens- und Produktions- technik Wirtschafts-/ Sozialkunde Anlagentechnik Teil 1Teil 2 40 % 20 % 40 % 20 % Prozessleittechnik 20 %

32 Prüfungsinhalte der Prüfungsbereiche von Teil 1 Chemikant 120 Minuten 60 Minuten 30 Minuten Umgehen mit Arbeitsstoffen, Verfahrenstechnische Grundoperationen, Betreiben von Produktionsanlagen Messtechnik, Elektrische Installation und logische Grundschaltungen Bearbeitung von Werkstoffen, Rohrverbindungen und Armaturen Instandhaltung von Fördermitteln; Rechtliche Grundlagen des Berufsausbildungsverhältnisses Arbeits- und Tarifrecht sowie Arbeitsschutz Betriebliche Mitbestimmung 270 Minuten Verfahrens- und Produktions- technik Prozessleittechnik Anlagentechnik Wirtschafts-/ Sozialkunde 40 % 20 %

33 Prüfungsinhalte der Prüfungsbereiche von Teil 2 Chemikant 120 Minuten 60 Minuten 45 Minuten Thermische und mechanische Verfahrenstechnik Produktionsverfahren, Optimieren von Produktionsabläufen Installationstechnische Arbeiten Steuern, Regeln; Installationstechnische Arbeiten, Instandhaltung von Produktionseinrichtungen; Allgemeine wirtschaftliche und gesellschaftliche Zusammenhänge der Arbeits- und Berufswelt. 285 Minuten Verfahrens- und Produktions- technik Prozessleittechnik Anlagentechnik Wirtschafts-/ Sozialkunde 40 % 20 %

34 Praktisch Abschlussprüfung Chemikant Teil 1 Durchführen einer verfahrens- und produktionstechnischen Arbeit in max. 8 Stunden unter Berück- sichtigung der Bereiche Produktions-/Verfahrenstechnik mit mindestens einer verfahrens- technischen Grundoperation Prozessleittechnik mit mindestens einer messtechnischen Aufgabe Anlagentechnik mit mindestens einer Montage- oder Wartungsarbeit Teil 2 Durchführung eines Produktions- oder Verarbeitungsprozesses in max. 10 Stunden unter Berücksichtigung der Wahlqualifikationen und der Bereiche Produktionstechnik mit mindestens zwei verfahrens- technischen Grundoperationen Prozessleittechnik mit mindestens einer Mess- sowie einer Regelungs- oder Steuerungs- aufgabe Anlagentechnik mit mindestens einer Montageaufgabe sowie einer Inspektions- oder Wartungs- aufgabe Integrativ Planen der Arbeitsabläufe Festlegen der Arbeitsmittel Dokumentation der Arbeits- ergebnisse Sicherheit, Gesundheits- schutz Umweltschutz qualitäts- sichernde Maßnahmen

35 Lernort: Berufsschule Lernfelder im ersten Ausbildungsjahr 1. Stoffe vereinigen und zur Reaktion bringen 2. Stoffsysteme reinigen und trennen 3. Stoffgrößen und Stoff- zustände in der Produktions- anlage erfassen 4. In der Produktionsanlage Arbeitsmittel bedienen und in Stand halten 120 Stunden 80 Stunden 40 Stunden 80 Stunden Lernfelder 1-3 sind für Chemikanten und Pharmakanten gleich, Lernfeld 4 ist berufsspezifisch formuliert.

36 80 Stunden 40 Stunden 80 Stunden Lernort: Berufsschule Lernfelder im zweiten, dritten und vierten Ausbildungsjahr 5. Prozesse beeinflussen 6. Stoffgemische mechanisch trennen 7. Stoffsysteme durch Destillation und Rektifikation trennen 8. Produktionsprozesse fahren und überwachen 9. Gehaltskontrollen und Qualitätsprüfungen durchführen 10. Produkte großtechnisch herstellen Lernfelder 2. Jahr3./4. Jahr 80 Stunden 40 Stunden

37 Lernort: Berufsschule 1. Stoffsysteme thermisch aufarbeiten 2. Stoffsysteme mechanisch aufarbeiten 3. Stoffe vereinigen 4. Produktions- und Verarbeitungsprozesse planen und Anlagen in Betrieb nehmen 5. Automatisierungssysteme bedienen und warten 6. Analytisch arbeiten und Stoffe aufarbeiten 7. Stoffe lagern und transportieren 8. Produkte mit biotechnischen Methoden gewinnen 9. Elektrotechnische Arbeiten an Produktions- anlagen durchführen 10. Internationale Kompetenz entwickeln Trocknen, II.4 Extrahieren, II.6 Kälte- und Tieftemperaturtechnik, II.17 Zerkleinern, II.5 Klassieren und Sortieren, II.7 Entstauben, II.8 Vereinigen von Stoffen, II.3 Produktionsverfahren, II.1 Verarbeitungsverfahren, II.2 auch: Automatisierungstechnik, II.12 und Qualitätsmanagement, II.15 Pneumatik und Hydraulik, II.9 Automatisierungstechnik, II.12 Umwelttechnik, II.13 Labortechnik, II.14 Rohrsystemtechnik, II.10 Logistik, Transport und Lagerung, II.16 Qualitätsmanagement, II.15 Mikrobiologische Arbeitstechniken, II.18 Elektrotechnik, II.11 Internationale Kompetenz, II.19 Wahlpflicht-LernfeldWahlqualifikationseinheiten

38 Lernort: Berufsschule Die Vermittlung von fremdsprachlichen Kenntnissen soll - so die berufsbezogenen Vorbemerkungen des Rahmenlehrplanes - im Umfang von 40 Stunden in die Lernfelder integriert werden. kann im Rahmen des Wahlpflicht - Lernfeldes Internationale Kompetenz entwickeln vertieft werden. Darüber hinaus können 80 Stunden berufsspezifische Fremdsprachenvermittlung als freiwillige Ergänzung der Länder angeboten werden.

39 Die neue Ausbildungsordnung Ein Konzept, welches ermöglicht, im Einzelbetrieb nach betriebsspezifischen Notwendigkeiten/Möglichkeiten auszubilden. die besonderen Fähigkeiten und beruflichen Neigungen des Auszubildenden zu fördern. berufsbegleitendes Lernen durch die Verzahnung von Aus- und Weiterbildung in der Praxis zu etablieren.

40 Ausbildungsrahmenplan PQ 1.Arbeits- und Tarifrecht 2.Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes 3.Betriebliche Maßnahmen zum Verantwortlichen Handeln 4.Arbeitsorganisation und Kommunikation 5.Umgehen mit Arbeitsstoffen und Bestimmen von Stoffkonstanten 6.Verfahrenstechnische Grundoperationen 7.Installationstechnische Arbeiten 8.Instandhaltung von Fördermitteln 9.Messtechnik 10.Betreiben von Produktionsanlagen 11.Thermische und mechanische Verfahrenstechnik 12.Instandhaltung von Produktionseinrichtungen 13.Steuer- und Regelungstechnik 14.Optimieren von Produktionsabläufen

41 PQ – Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht § 4 Abs. 1 Nr. 1 Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht a)Bedeutung des Ausbildungsvertrages, insbesondere Abschluss, Dauer und Beendigung, erklären b)gegenseitige Rechte und Pflichten aus dem Ausbildungsvertrag nennen c)Möglichkeiten der beruflichen Fortbildung nennen d)wesentliche Teile des Arbeitsvertrages nennen e)wesentliche Bestimmungen der für den ausbildenden Betrieb geltenden Tarifverträge nennen Richtwert: während der gesamten Ausbildung zu vermitteln Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes Arbeitsorganisation und Kommunikation Umgehen mit Arbeitsstoffen und Bestimmen von Stoff- konstanten Verfahrenstechnische Grundoperationen Installationstechnische Arbeiten Instandhaltung von Fördermitteln Messtechnik Betreiben von Produktions- anlagen Thermische und mechanische Verfahrenstechnik Instandhaltung von Produktionseinrichtungen Steuer- und Regelungstechnik Optimieren von Produktionsabläufen Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht Betriebliche Maßnahmen zum verantwortlichen Handeln (Responsible Care)

42 Betriebliche Maßnahmen zum verantwortlichen Handeln (Responsible Care) Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht PQ – Aufbau, Organisation des Ausbildungsbetriebes § 4 Abs. 1 Nr. 2 Aufbau, Organisation des Ausbildungsbetriebes a)Aufbau und Aufgaben des ausbildenden Betriebes erläutern b)Grundfunktionen des ausbildenden Betriebes wie Beschaffung, Fertigung, Absatz und Verwaltung, erklären c)Beziehungen des ausbildenden Betriebes und seiner Beschäftigten zu Wirtschaftsorganisationen, Berufsvertretungen und Gewerkschaften nennen d)Grundlagen, Aufgaben und Arbeitsweisen der betriebsverfassungs- oder personalvertretungsrechtlichen Organe des ausbildenden Betriebes beschreiben Richtwert: während der gesamten Ausbildung zu vermitteln Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes Arbeitsorganisation und Kommunikation Umgehen mit Arbeitsstoffen und Bestimmen von Stoff- konstanten Verfahrenstechnische Grundoperationen Installationstechnische Arbeiten Instandhaltung von Fördermitteln Messtechnik Betreiben von Produktions- anlagen Thermische und mechanische Verfahrenstechnik Instandhaltung von Produktionseinrichtungen Steuer- und Regelungstechnik Optimieren von Produktionsabläufen

43 Arbeitsorganisation und Kommunikation PQ – Responsible Care § 4 Abs. 1 Nr. 3 Betriebliche Maßnahmen zum verantwortlichen Handeln (Responsible Care) Nr. 3.1Nr. 3.1Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit Nr. 3.2Nr. 3.2Anlagensicherheit Nr. 3.3Nr. 3.3Umweltschutz Nr. 3.4Nr. 3.4Einsetzen von Energieträgern Nr. 3.5Nr. 3.5Umgehen mit Arbeitsgeräten und -mitteln einschließlich Pflege und Wartung Nr. 3.6Nr. 3.6Qualitätsmanagement, Kundenorientierung Nr. 3.7Nr. 3.7Kostenorientiertes Handeln Richtwert: während der gesamten Ausbildung zu vermitteln Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes Umgehen mit Arbeitsstoffen und Bestimmen von Stoff- konstanten Verfahrenstechnische Grundoperationen Installationstechnische Arbeiten Instandhaltung von Fördermitteln Messtechnik Betreiben von Produktions- anlagen Thermische und mechanische Verfahrenstechnik Instandhaltung von Produktionseinrichtungen Steuer- und Regelungstechnik Optimieren von Produktionsabläufen Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht Betriebliche Maßnahmen zum verantwortlichen Handeln (Responsible Care)

44 PQ – Responsible Care § 4 Abs. 1 Nr. 3.1 Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit a)Gefährdung von Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz feststellen und Maßnahmen zu ihrer Vermeidung ergreifen b)berufsbezogene Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften anwenden c)Verhaltensweisen bei Unfällen beschreiben sowie erste Maßnahmen einleiten d)Vorschriften des vorbeugenden Brandschutzes anwenden; Verhaltens- weisen bei Bränden beschreiben und Maßnahmen zur Brandbekämpfung ergreifen e)Aufgaben der zuständigen Berufsgenossenschaft und der für den Arbeits- schutz zuständigen Behörden erläutern f) – m) Richtwert: während der gesamten Ausbildung zu vermitteln Arbeitsorganisation und Kommunikation Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes Umgehen mit Arbeitsstoffen und Bestimmen von Stoff- konstanten Verfahrenstechnische Grundoperationen Installationstechnische Arbeiten Instandhaltung von Fördermitteln Messtechnik Betreiben von Produktions- anlagen Thermische und mechanische Verfahrenstechnik Instandhaltung von Produktionseinrichtungen Steuer- und Regelungstechnik Optimieren von Produktionsabläufen Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht Betriebliche Maßnahmen zum verantwortlichen Handeln (Responsible Care)

45 PQ – Responsible Care § 4 Abs. 1 Nr. 3.1 Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit f)persönliche Schutzausrüstungen unterscheiden und handhaben g)Sicherheitseinrichtungen am Arbeitsplatz bedienen und ihre Funktions- fähigkeit erhalten h)Explosionsgefahren beschreiben und Maßnahmen zum Explosionsschutz ergreifen i)Kennzeichnungen und Kennzeichnungsfarben von Behältern und Fördersystemen zuordnen k)Regeln der Arbeitshygiene anwenden l)ergonomische Grundregeln anwenden, sowie Maßnahmen zur Erhaltung der Gesundheit und Leistungsfähigkeit ergreifen m)mit Gefahrstoffen umgehen; Gefahren erläutern und vermeiden Richtwert: während der gesamten Ausbildung zu vermitteln Arbeitsorganisation und Kommunikation Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes Umgehen mit Arbeitsstoffen und Bestimmen von Stoff- konstanten Verfahrenstechnische Grundoperationen Installationstechnische Arbeiten Instandhaltung von Fördermitteln Messtechnik Betreiben von Produktions- anlagen Thermische und mechanische Verfahrenstechnik Instandhaltung von Produktionseinrichtungen Steuer- und Regelungstechnik Optimieren von Produktionsabläufen Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht Betriebliche Maßnahmen zum verantwortlichen Handeln (Responsible Care)

46 PQ – Responsible Care § 4 Abs. 1 Nr. 3.2 Anlagensicherheit a)Exzonen, Zündschutzarten und Temperaturklassen beachten b)Einrichtungen zur Anlagensicherheit unterscheiden und beachten c)bei Störungen betriebsspezifische Maßnahmen einleiten Richtwert: während der gesamten Ausbildung zu vermitteln Arbeitsorganisation und Kommunikation Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes Umgehen mit Arbeitsstoffen und Bestimmen von Stoff- konstanten Verfahrenstechnische Grundoperationen Installationstechnische Arbeiten Instandhaltung von Fördermitteln Messtechnik Betreiben von Produktions- anlagen Thermische und mechanische Verfahrenstechnik Instandhaltung von Produktionseinrichtungen Steuer- und Regelungstechnik Optimieren von Produktionsabläufen Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht Betriebliche Maßnahmen zum verantwortlichen Handeln (Responsible Care)

47 PQ – Responsible Care § 4 Abs. 1 Nr. 3.3 Umweltschutz a)mögliche Umweltbelastungen durch den Ausbildungsbetrieb und seinen Beitrag zum Umweltschutz an Beispielen erklären b)für den Ausbildungsbetrieb geltende Regelungen des Umweltschutzes anwenden c)Möglichkeiten der wirtschaftlichen und umweltschonenden Energie- und Materialverwendung nutzen d)Abfälle vermeiden; Stoffe und Materialien einer umweltschonenden Entsorgung zuführen e)Abfälle sammeln, lagern und für die Verwertung bereitstellen Richtwert: während der gesamten Ausbildung zu vermitteln zur Vermeidung betriebsbedingter Umweltbelastungen im beruflichen Einwirkungsbereich beitragen, insbesondere: Arbeitsorganisation und Kommunikation Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes Umgehen mit Arbeitsstoffen und Bestimmen von Stoff- konstanten Verfahrenstechnische Grundoperationen Installationstechnische Arbeiten Instandhaltung von Fördermitteln Messtechnik Betreiben von Produktions- anlagen Thermische und mechanische Verfahrenstechnik Instandhaltung von Produktionseinrichtungen Steuer- und Regelungstechnik Optimieren von Produktionsabläufen Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht Betriebliche Maßnahmen zum verantwortlichen Handeln (Responsible Care)

48 PQ – Responsible Care § 4 Abs. 1 Nr. 3.4 Einsetzen von Energieträgern a)die im Ausbildungsbetrieb verwendeten Energiearten unterscheiden und unter Beachtung des Wirkungsgrades und des Gefährdungspotenzials einsetzen; Zusammenhänge der Energieumwandlung beschreiben b)Wirkungsweise der Energieträger unterscheiden und Maschinen und Apparate, insbesondere Wärmetauscher, einsetzen Richtwert: 6 Wochen im ersten Abschluss (mit anderen Ausbildungsinhalten zu vermitteln) Arbeitsorganisation und Kommunikation Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes Umgehen mit Arbeitsstoffen und Bestimmen von Stoff- konstanten Verfahrenstechnische Grundoperationen Installationstechnische Arbeiten Instandhaltung von Fördermitteln Messtechnik Betreiben von Produktions- anlagen Thermische und mechanische Verfahrenstechnik Instandhaltung von Produktionseinrichtungen Steuer- und Regelungstechnik Optimieren von Produktionsabläufen Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht Betriebliche Maßnahmen zum verantwortlichen Handeln (Responsible Care)

49 PQ – Responsible Care § 4 Abs. 1 Nr. 3.5 Umgehen mit Arbeitsgeräten und –mitteln einschließlich Pflege und Wartung a)Fördersysteme einschließlich Armaturen bedienen und pflegen b)Werkstoffe unter Beachtung ihrer mechanischen, thermischen und chemischen Eigenschaften einsetzen c)Anlagenteile und Geräte zum Einsatz vorbereiten d)Maßnahmen zum Schutz vor Korrosion, Verschleiß, Unterkühlung und Überhitzung ergreifen e)Arbeitsmittel warten und pflegen Richtwert: 3 Wochen im ersten Abschluss (mit anderen Ausbildungsinhalten zu vermitteln) Arbeitsorganisation und Kommunikation Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes Umgehen mit Arbeitsstoffen und Bestimmen von Stoff- konstanten Verfahrenstechnische Grundoperationen Installationstechnische Arbeiten Instandhaltung von Fördermitteln Messtechnik Betreiben von Produktions- anlagen Thermische und mechanische Verfahrenstechnik Instandhaltung von Produktionseinrichtungen Steuer- und Regelungstechnik Optimieren von Produktionsabläufen Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht Betriebliche Maßnahmen zum verantwortlichen Handeln (Responsible Care)

50 PQ – Responsible Care § 4 Abs. 1 Nr. 3.6 Qualitätsmanagement, Kundenorientierung a)betriebsspezifische Instrumente des Qualitätsmanagements erläutern und aufgabenspezifisch anwenden b)prozess- und kundenorientiert arbeiten Richtwert: während der gesamten Ausbildung zu vermitteln Arbeitsorganisation und Kommunikation Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes Umgehen mit Arbeitsstoffen und Bestimmen von Stoff- konstanten Verfahrenstechnische Grundoperationen Installationstechnische Arbeiten Instandhaltung von Fördermitteln Messtechnik Betreiben von Produktions- anlagen Thermische und mechanische Verfahrenstechnik Instandhaltung von Produktionseinrichtungen Steuer- und Regelungstechnik Optimieren von Produktionsabläufen Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht Betriebliche Maßnahmen zum verantwortlichen Handeln (Responsible Care)

51 PQ – Responsible Care § 4 Abs. 1 Nr. 3.7 Kostenorientiertes Handeln a)Möglichkeiten der Beeinflussbarkeit von Kosten im eigenen Arbeits- bereich nutzen b)zur Einhaltung von Kostenvorgaben beitragen Richtwert: während der gesamten Ausbildung zu vermitteln Arbeitsorganisation und Kommunikation Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes Umgehen mit Arbeitsstoffen und Bestimmen von Stoff- konstanten Verfahrenstechnische Grundoperationen Installationstechnische Arbeiten Instandhaltung von Fördermitteln Messtechnik Betreiben von Produktions- anlagen Thermische und mechanische Verfahrenstechnik Instandhaltung von Produktionseinrichtungen Steuer- und Regelungstechnik Optimieren von Produktionsabläufen Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht Betriebliche Maßnahmen zum verantwortlichen Handeln (Responsible Care)

52 Umgehen mit Arbeitsstoffen und Bestimmen von Stoff- konstanten PQ – Arbeitsorganisation, Kommunikation § 4 Abs. 1 Nr. 4 Arbeitsorganisation und Kommunikation Nr. 4.1Nr. 4.1Planen und Steuern von Prozess-, Betriebs- und Arbeitsabläufen Nr. 4.2Nr. 4.2Arbeiten im Team Nr. 4.3Nr. 4.3Informationsbeschaffung, Dokumentation Nr. 4.4Nr. 4.4Kommunikations- und Informationssysteme Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes Arbeitsorganisation und Kommunikation Verfahrenstechnische Grundoperationen Installationstechnische Arbeiten Instandhaltung von Fördermitteln Messtechnik Betreiben von Produktions- anlagen Thermische und mechanische Verfahrenstechnik Instandhaltung von Produktionseinrichtungen Steuer- und Regelungstechnik Optimieren von Produktionsabläufen Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht Betriebliche Maßnahmen zum verantwortlichen Handeln (Responsible Care)

53 PQ – Arbeitsorganisation, Kommunikation § 4 Abs. 1 Nr. 4.1 Planen und Steuern von Prozess-, Betriebs- und Arbeits- abläufen a)Materialien, Ersatzteile, Werkzeuge sowie Betriebsmittel auswählen, lagern, disponieren und bereitstellen b)Fließbilder, Funktionspläne und Verfahrensvorschriften zur Planung von Arbeitsabläufen anwenden c)Arbeitsabläufe festlegen und Abwicklungszeiten einschätzen; Arbeits- schritte und Teilaufgaben unter Beachtung wirtschaftlicher und terminlicher Vorgaben durchführen; bei Abweichung von der Planung die Arbeitsschritte auf die veränderte Situation korrigiert abstimmen Richtwert: während der gesamten Ausbildung zu vermitteln Umgehen mit Arbeitsstoffen und Bestimmen von Stoff- konstanten Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes Arbeitsorganisation und Kommunikation Verfahrenstechnische Grundoperationen Installationstechnische Arbeiten Instandhaltung von Fördermitteln Messtechnik Betreiben von Produktions- anlagen Thermische und mechanische Verfahrenstechnik Instandhaltung von Produktionseinrichtungen Steuer- und Regelungstechnik Optimieren von Produktionsabläufen Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht Betriebliche Maßnahmen zum verantwortlichen Handeln (Responsible Care)

54 PQ – Arbeitsorganisation, Kommunikation § 4 Abs. 1 Nr. 4.2 Arbeiten im Team a)Problemlösungsmethoden anwenden b)Kommunikationsregeln anwenden; Hilfsmittel zur Kommunikations- förderung einsetzen c)Aufgaben im Team bearbeiten und abstimmen; Ergebnisse auswerten, kontrollieren und darstellen Richtwert: während der gesamten Ausbildung zu vermitteln Richtwert: 3 Wochen im ersten Ausbildungsabschnitt 2 Wochen im zweiten Ausbildungsabschnitt Umgehen mit Arbeitsstoffen und Bestimmen von Stoff- konstanten Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes Arbeitsorganisation und Kommunikation Verfahrenstechnische Grundoperationen Installationstechnische Arbeiten Instandhaltung von Fördermitteln Messtechnik Betreiben von Produktions- anlagen Thermische und mechanische Verfahrenstechnik Instandhaltung von Produktionseinrichtungen Steuer- und Regelungstechnik Optimieren von Produktionsabläufen Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht Betriebliche Maßnahmen zum verantwortlichen Handeln (Responsible Care)

55 PQ – Arbeitsorganisation, Kommunikation § 4 Abs. 1 Nr. 4.3 Informationsbeschaffung, Dokumentation a)Informationsquellen auswählen und unter Berücksichtigung auch fremdsprachiger Fachbegriffe anwenden b)Dokumentationsarten unterscheiden c)Hilfsmittel zur Dokumentation einsetzen d)Arbeitsabläufe und -ergebnisse dokumentieren und beurteilen Richtwert: während der gesamten Ausbildung zu vermitteln Umgehen mit Arbeitsstoffen und Bestimmen von Stoff- konstanten Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes Arbeitsorganisation und Kommunikation Verfahrenstechnische Grundoperationen Installationstechnische Arbeiten Instandhaltung von Fördermitteln Messtechnik Betreiben von Produktions- anlagen Thermische und mechanische Verfahrenstechnik Instandhaltung von Produktionseinrichtungen Steuer- und Regelungstechnik Optimieren von Produktionsabläufen Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht Betriebliche Maßnahmen zum verantwortlichen Handeln (Responsible Care)

56 PQ – Arbeitsorganisation, Kommunikation § 4 Abs. 1 Nr. 4.4 Kommunikations- und Informationssysteme a)betriebsspezifische Kommunikations- und Informationssysteme einsetzen b)mit Standardsoftware und arbeitsplatzspezifischer Software arbeiten c)Regeln zum Datenschutz und zur Datensicherheit anwenden Richtwert: während der gesamten Ausbildung zu vermitteln Umgehen mit Arbeitsstoffen und Bestimmen von Stoff- konstanten Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes Arbeitsorganisation und Kommunikation Verfahrenstechnische Grundoperationen Installationstechnische Arbeiten Instandhaltung von Fördermitteln Messtechnik Betreiben von Produktions- anlagen Thermische und mechanische Verfahrenstechnik Instandhaltung von Produktionseinrichtungen Steuer- und Regelungstechnik Optimieren von Produktionsabläufen Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht Betriebliche Maßnahmen zum verantwortlichen Handeln (Responsible Care)

57 Verfahrenstechnische Grundoperationen PQ – Arbeitsstoffe, Stoffkonstanten § 4 Abs. 1 Nr. 5 Umgehen mit Arbeitsstoffen und bestimmen von Stoff- konstanten a)chemische Gesetzmäßigkeiten, insbesondere chemische Bindung und Reaktionsfähigkeit beachten; Reaktionstypen unterscheiden b)physikalische Gesetzmäßigkeiten, insbesondere Aggregatszustands- änderungen und den Einfluss von Druck und Temperatur auf Gasvolumina beachten c)aliphatische und aromatische Kohlenwasserstoffe, Alkanole, Alkanale und Karbonsäuren unterscheiden d)mit Säuren, Basen, Salzen und deren Lösungen umgehen e)mit Lösemitteln umgehen f)mit Gasen umgehen g)Arbeitsstoffe kennzeichnen und lagern h) – n) Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes Arbeitsorganisation und Kommunikation Umgehen mit Arbeitsstoffen und Bestimmen von Stoff- konstanten Installationstechnische Arbeiten Instandhaltung von Fördermitteln Messtechnik Betreiben von Produktions- anlagen Thermische und mechanische Verfahrenstechnik Instandhaltung von Produktionseinrichtungen Steuer- und Regelungstechnik Optimieren von Produktionsabläufen Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht Betriebliche Maßnahmen zum verantwortlichen Handeln (Responsible Care)

58 PQ – Arbeitsstoffe, Stoffkonstanten § 4 Abs. 1 Nr. 5 Umgehen mit Arbeitsstoffen und bestimmen von Stoff- konstanten h)Verfahren zur Probennahme und Probenvorbereitung für die Inprozess- kontrolle und Endproduktprüfung unterscheiden; Proben nehmen i)Säure-Base-Titrationen durchführen und auswerten; pH-Wert bestimmen k)Volumen, Masse und Dichte von Feststoffen und Flüssigkeiten bestimmen l)Stoffkonstanten, insbesondere Viskosität, Brechzahl, Schmelz- temperatur bestimmen und auswerten m)betriebsübliche Analyseverfahren, insbesondere fotometrische oder chromatographische, anwenden und auswerten n)physikalisch-chemische Gesetzmäßigkeiten beachten, insbesondere über Energieinhalte bei exo- und endothermen Reaktionen sowie den Einfluss von Druck und Temperatur auf chemische Reaktionen Auskunft geben Verfahrenstechnische Grundoperationen Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes Arbeitsorganisation und Kommunikation Umgehen mit Arbeitsstoffen und Bestimmen von Stoff- konstanten Installationstechnische Arbeiten Instandhaltung von Fördermitteln Messtechnik Betreiben von Produktions- anlagen Thermische und mechanische Verfahrenstechnik Instandhaltung von Produktionseinrichtungen Steuer- und Regelungstechnik Optimieren von Produktionsabläufen Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht Betriebliche Maßnahmen zum verantwortlichen Handeln (Responsible Care)

59 Installationstechnische Arbeiten PQ – Verfahrenstechnische Grundoperationen § 4 Abs. 1 Nr. 6 Verfahrenstechnische Grundoperationen a)Grundoperationen unterscheiden, Geräte ihren Einsatz- gebieten zuordnen b)Stoffportionen definieren und die Zusammensetzung von Mischphasen berechnen, definierte Lösungen herstellen c)Feststoff nach einem Verfahren zerkleinern und klassieren d)Feststoff-Flüssigkeits-Gemische insbesondere durch Sedimentieren und Filtrieren trennen e)Gemische durch Umkristallisieren und Destillieren reinigen f)Feststoff trocknen g)Methoden der Sorption anwenden Richtwert: 12 Wochen im ersten Ausbildungsabschnitt 6 Wochen im zweiten Ausbildungsabschnitt Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes Arbeitsorganisation und Kommunikation Umgehen mit Arbeitsstoffen und Bestimmen von Stoff- konstanten Verfahrenstechnische Grundoperationen Instandhaltung von Fördermitteln Messtechnik Betreiben von Produktions- anlagen Thermische und mechanische Verfahrenstechnik Instandhaltung von Produktionseinrichtungen Steuer- und Regelungstechnik Optimieren von Produktionsabläufen Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht Betriebliche Maßnahmen zum verantwortlichen Handeln (Responsible Care)

60 Instandhaltung von Fördermitteln PQ – Installationstechnische Arbeiten § 4 Abs. 1 Nr. 7 Installationstechnische Arbeiten a)Bearbeitungsverfahren von Werkstoffen unterscheiden; Metalle und Kunststoffe manuell bearbeiten b)Rohre und Rohrleitungsteile unter Berücksichtigung von Rohrver- bindungsarten und -elementen sowie Dichtungsmaterialien verbinden und abdichten c)Absperrorgane Einsatzgebieten zuordnen; Absperrorgane bedienen d)elektrische Größen im Gleich- und Wechselstromkreis messen e)Maßnahmen zum Schutz gegen die gefährliche Wirkung des Stroms bei unterschiedlichen Netzsystemen anwenden f)ein- und mehradrige, geschirmte und ungeschirmte Leitungen zurichten g)Installationsschaltungen unter Berücksichtigung verschiedener Leitungsarten herstellen Richtwert: 10 Wochen im ersten Ausbildungsabschnitt 4 Wochen im zweiten Ausbildungsabschnitt Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes Arbeitsorganisation und Kommunikation Umgehen mit Arbeitsstoffen und Bestimmen von Stoff- konstanten Verfahrenstechnische Grundoperationen Installationstechnische Arbeiten Messtechnik Betreiben von Produktions- anlagen Thermische und mechanische Verfahrenstechnik Instandhaltung von Produktionseinrichtungen Steuer- und Regelungstechnik Optimieren von Produktionsabläufen Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht Betriebliche Maßnahmen zum verantwortlichen Handeln (Responsible Care)

61 Messtechnik PQ – Instandhalten von Fördermitteln § 4 Abs. 1 Nr. 8 Instandhalten von Fördermitteln a)Wellenabdichtungen überprüfen b)Fördermittel unterscheiden und prüfen c)Fördermittel ausbauen, einbauen und in Betrieb nehmen d)vorbeugende Instandhaltung von Fördermitteln durchführen und dokumentieren Richtwert: 2 Wochen im ersten Ausbildungsabschnitt 4 Wochen im zweiten Ausbildungsabschnitt Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes Arbeitsorganisation und Kommunikation Umgehen mit Arbeitsstoffen und Bestimmen von Stoff- konstanten Verfahrenstechnische Grundoperationen Installationstechnische Arbeiten Instandhaltung von Fördermitteln Betreiben von Produktions- anlagen Thermische und mechanische Verfahrenstechnik Instandhaltung von Produktionseinrichtungen Steuer- und Regelungstechnik Optimieren von Produktionsabläufen Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht Betriebliche Maßnahmen zum verantwortlichen Handeln (Responsible Care)

62 Betreiben von Produktions- anlagen PQ – Messtechnik § 4 Abs. 1 Nr. 9 Messtechnik a)Messprinzipien und Einsatzgebiete von Geräten zur Bestimmung von Druck, Differenzdruck, Durchfluss, Füllstand, Menge und Temperatur unterscheiden und ihren Einsatzgebieten zuordnen b)Druck, Differenzdruck, Füllstand, Durchfluss, Menge und Temperatur messen c)Einrichtungen zur Erfassung und Übertragung von Signalen unterscheiden d)Funktionsweise von Aktoren unterscheiden e)logische Grundschaltungen aufbauen und prüfen f)Elementen eines Regelkreises Funktionen zuordnen Richtwert: 10 Wochen im ersten Ausbildungsabschnitt Richtwert: 4 Wochen im ersten Ausbildungsabschnitt Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes Arbeitsorganisation und Kommunikation Umgehen mit Arbeitsstoffen und Bestimmen von Stoff- konstanten Verfahrenstechnische Grundoperationen Installationstechnische Arbeiten Instandhaltung von Fördermitteln Messtechnik Thermische und mechanische Verfahrenstechnik Instandhaltung von Produktionseinrichtungen Steuer- und Regelungstechnik Optimieren von Produktionsabläufen Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht Betriebliche Maßnahmen zum verantwortlichen Handeln (Responsible Care)

63 Thermische und mechanische Verfahrenstechnik PQ – Betreiben von Produktionsanlagen § 4 Abs. 1 Nr. 10 Betreiben von Produktionsanlagen a)Produktionsprozesse einschließlich der Ver- und Entsorgung und unter Berücksichtigung von Umweltschutzmaßnahmen beschreiben b)Anlagen oder Teilanlagen anfahren und abfahren und im Rahmen der Betriebsanweisung fahren Richtwert: 10 Wochen im ersten Ausbildungsabschnitt Richtwert: 4 Wochen im ersten Ausbildungsabschnitt Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes Arbeitsorganisation und Kommunikation Umgehen mit Arbeitsstoffen und Bestimmen von Stoff- konstanten Verfahrenstechnische Grundoperationen Installationstechnische Arbeiten Instandhaltung von Fördermitteln Messtechnik Betreiben von Produktions- anlagen Instandhaltung von Produktionseinrichtungen Steuer- und Regelungstechnik Optimieren von Produktionsabläufen Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht Betriebliche Maßnahmen zum verantwortlichen Handeln (Responsible Care)

64 Instandhaltung von Produktionseinrichtungen PQ – Verfahrenstechnik § 4 Abs. 1 Nr. 11 Thermische und mechanische Verfahrenstechnik Destillieren und Rektifizieren a)Geräte und Anlagen zum Destillieren und Rektifizieren, insbesondere unter Beachtung von Aufbau, Funktions- und Wirkungsweise unterscheiden und einsetzen b)Flüssigkeitsgemische unter Beachtung der physikalischen Vorgänge und betriebstechnischen Voraussetzungen sowie unter Berücksichtigung der Energieeffizienz durch Destillieren und Rektifizieren trennen c)Qualität der Produkte prüfen, Abweichungen im Prozess feststellen und Maßnahmen ergreifen Filtrieren, Zentrifugieren, Sedimentieren d)Geräte und Anlagen zum Sedimentieren, Zentrifugieren und Filtrieren insbesondere unter Beachtung von Aufbau, Funktions- und Wirkungs- weise unterscheiden und einsetzen e)Abweichungen im Prozess feststellen; bei Störungen Maßnahmen einleiten Richtwert: 10 Wochen im ersten Ausbildungsabschnitt Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes Arbeitsorganisation und Kommunikation Umgehen mit Arbeitsstoffen und Bestimmen von Stoff- konstanten Verfahrenstechnische Grundoperationen Installationstechnische Arbeiten Instandhaltung von Fördermitteln Messtechnik Betreiben von Produktions- anlagen Thermische und mechanische Verfahrenstechnik Steuer- und Regelungstechnik Optimieren von Produktionsabläufen Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht Betriebliche Maßnahmen zum verantwortlichen Handeln (Responsible Care)

65 Steuer- und Regelungstechnik PQ – Instandhaltung § 4 Abs. 1 Nr. 12 Instandhaltung von Produktionseinrichtungen a)Produktionseinrichtungen zur Reparatur und Wartung unter Beachtung sicherheitstechnischer Vorschriften und verfahrenstechnischer Bedingungen in und außer Betrieb nehmen b)Baugruppen und Bauteile unter Beachtung bauteilspezifischer Montagebedingungen austauschen c)Baugruppen und Bauteile sichern und transportieren d)vorbeugende Instandhaltung von Produktionseinrichtungen durchführen und dokumentieren Richtwert: 12 Wochen im dritten Ausbildungsabschnitt Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes Arbeitsorganisation und Kommunikation Umgehen mit Arbeitsstoffen und Bestimmen von Stoff- konstanten Verfahrenstechnische Grundoperationen Installationstechnische Arbeiten Instandhaltung von Fördermitteln Messtechnik Betreiben von Produktions- anlagen Thermische und mechanische Verfahrenstechnik Instandhaltung von Produktionseinrichtungen Optimieren von Produktionsabläufen Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht Betriebliche Maßnahmen zum verantwortlichen Handeln (Responsible Care)

66 Optimieren von Produktionsabläufen PQ – Steuer- und Regelungstechnik § 4 Abs. 1 Nr. 13 Steuer- und Regelungstechnik a)Fehler mit Hilfe von Schaltungsunterlagen eingrenzen b)Produktionsanlagen mit Hilfe von PLT-Komponenten bedienen c)Mess- und Regeleinrichtungen nach Vorgaben und unter Nutzung von betriebsspezifischen Plänen überprüfen und einstellen d)Systeme nach Vorschriften warten e)Aufbau und Wirkungsweise von Automatisierungssystemen unterscheiden und ein System bedienen f)Programme für speicherprogrammierbare Steuerungen nach Vorgaben und technischen Unterlagen eingeben und testen Richtwert: 12 Wochen im dritten Ausbildungsabschnitt Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes Arbeitsorganisation und Kommunikation Umgehen mit Arbeitsstoffen und Bestimmen von Stoff- konstanten Verfahrenstechnische Grundoperationen Installationstechnische Arbeiten Instandhaltung von Fördermitteln Messtechnik Betreiben von Produktions- anlagen Thermische und mechanische Verfahrenstechnik Instandhaltung von Produktionseinrichtungen Steuer- und Regelungstechnik Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht Betriebliche Maßnahmen zum verantwortlichen Handeln (Responsible Care)

67 PQ – Optimieren von Produktionsabläufen § 4 Abs. 1 Nr. 14 Optimieren von Produktionsabläufen a)Fahrweise von Anlagen oder Teilanlagen nach betrieblichen Vorgaben optimieren b)Störungen im Produktionsablauf feststellen, Maßnahmen zu ihrer Beseitigung ergreifen und bei der Beseitigung durch Fachpersonal mitwirken c)Prozessabläufe dokumentieren Richtwert: 8 Wochen im dritten Ausbildungsabschnitt Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes Arbeitsorganisation und Kommunikation Umgehen mit Arbeitsstoffen und Bestimmen von Stoff- konstanten Verfahrenstechnische Grundoperationen Installationstechnische Arbeiten Instandhaltung von Fördermitteln Messtechnik Betreiben von Produktions- anlagen Thermische und mechanische Verfahrenstechnik Instandhaltung von Produktionseinrichtungen Steuer- und Regelungstechnik Optimieren von Produktionsabläufen Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht Betriebliche Maßnahmen zum verantwortlichen Handeln (Responsible Care)

68 Ausbildungsrahmenplan WQ 1.Produktionsverfahren 2.Verarbeitungstechnik 3.Vereinigen von Stoffen 4.Trocknen 5.Zerkleinern 6.Extrahieren 7.Klassieren und Sortieren 8.Entstauben 9. Pneumatik und Hydraulik 10. Rohrsystemtechnik 11. Elektrotechnik 12. Automatisierungstechnik 13. Umwelttechnik 14. Labortechnik 15. Qualitätsmanagement 16. Logistik, Transport und Lagerung 17. Kälte- und Tieftemperaturtechnik 18. Mikrobiologische Arbeiten 19. Internationale Kompetenz

69 WQ – Produktionsverfahren § 4 Abs. 2 Nr. 1 Produktionsverfahren Produktionsverfahren Verarbeitungstechnik Vereinigen von Stoffen Trocknen Zerkleinern Extrahieren Klassieren und Sortieren Entstauben Pneumatik und Hydraulik Rohrsystemtechnik Elektrotechnik Automatisierungstechnik Umwelttechnik Labortechnik Qualitätsmanagement Logistik, Transport und Lagerung Kälte- und Tieftemperatur- technik Produktionsbezogene mikro- biologische Arbeitstechniken Internationale Kompetenz a)bei der Planung von Produktionsprozessen mitwirken b)anorganische, organische, polymere oder bio- und gentechnische Produkte unter Berücksichtigung des Reaktionsverhaltens sowie gesetzlicher und betrieblicher Vorgaben herstellen c)Inprozesskontrolle durchführen d)Produkte prüfen Richtwert: 10 Wochen im dritten Ausbildungsabschnitt

70 Vereinigen von Stoffen Produktionsverfahren WQ – Verarbeitungstechnik § 4 Abs. 2 Nr. 2 Verarbeitungstechnik a)bei der Planung von Verarbeitungsprozessen mitwirken b)Anlagen und Teilanlagen zur Verarbeitung von Stoffen in Betrieb nehmen und nach Betriebsanweisung fahren c)vorbeugende Wartung durchführen; bei Störungen Maßnahmen ergreifen d)Verarbeitungsprozesse dokumentieren und Qualitätskontrollen durchführen Richtwert: 10 Wochen im dritten Ausbildungsabschnitt Verarbeitungstechnik Trocknen Zerkleinern Extrahieren Klassieren und Sortieren Entstauben Pneumatik und Hydraulik Rohrsystemtechnik Elektrotechnik Automatisierungstechnik Umwelttechnik Labortechnik Qualitätsmanagement Logistik, Transport und Lagerung Kälte- und Tieftemperatur- technik Produktionsbezogene mikro- biologische Arbeitstechniken Internationale Kompetenz

71 Trocknen WQ – Vereinigen von Stoffen § 4 Abs. 2 Nr. 3 Vereinigen von Stoffen a)Anlagen und Geräte, insbesondere unter Beachtung von Aufbau, Funktions- und Wirkungsweise unterscheiden und einsetzen b)Stoffe nach verschiedenen Verfahren vereinigen c)Ergebnisse prüfen d)Abweichungen im Prozess feststellen und Maßnahmen einleiten Richtwert: 10 Wochen im dritten Ausbildungsabschnitt Produktionsverfahren Verarbeitungstechnik Vereinigen von Stoffen Zerkleinern Extrahieren Klassieren und Sortieren Entstauben Pneumatik und Hydraulik Rohrsystemtechnik Elektrotechnik Automatisierungstechnik Umwelttechnik Labortechnik Qualitätsmanagement Logistik, Transport und Lagerung Kälte- und Tieftemperatur- technik Produktionsbezogene mikro- biologische Arbeitstechniken Internationale Kompetenz

72 Zerkleinern WQ – Trocknen § 4 Abs. 2 Nr. 4 Trocknen a)Geräte und Anlagen, insbesondere unter Beachtung von Aufbau, Funktions- und Wirkungsweise unterscheiden und einsetzen b)Feststoffe, Flüssigkeiten und Gase trocknen c)den Trockengrad bestimmen d)Abweichungen im Prozess feststellen und Maßnahmen einleiten Richtwert: 10 Wochen im dritten Ausbildungsabschnitt Produktionsverfahren Verarbeitungstechnik Vereinigen von Stoffen Trocknen Extrahieren Klassieren und Sortieren Entstauben Pneumatik und Hydraulik Rohrsystemtechnik Elektrotechnik Automatisierungstechnik Umwelttechnik Labortechnik Qualitätsmanagement Logistik, Transport und Lagerung Kälte- und Tieftemperatur- technik Produktionsbezogene mikro- biologische Arbeitstechniken Internationale Kompetenz

73 Extrahieren WQ - Zerkleinern § 4 Abs. 2 Nr. 5 Zerkleinern a)Geräte und Anlagen, insbesondere unter Beachtung von Aufbau, Funktions- und Wirkungsweise unterscheiden und einsetzen b)Feststoffe nach verschiedenen Verfahren zerkleinern c)Ergebnisse prüfen d)Abweichungen im Prozess feststellen und Maßnahmen einleiten Richtwert: 10 Wochen im dritten Ausbildungsabschnitt Produktionsverfahren Verarbeitungstechnik Vereinigen von Stoffen Trocknen Zerkleinern Klassieren und Sortieren Entstauben Pneumatik und Hydraulik Rohrsystemtechnik Elektrotechnik Automatisierungstechnik Umwelttechnik Labortechnik Qualitätsmanagement Logistik, Transport und Lagerung Kälte- und Tieftemperatur- technik Produktionsbezogene mikro- biologische Arbeitstechniken Internationale Kompetenz

74 Klassieren und Sortieren WQ - Extrahieren § 4 Abs. 2 Nr. 6 Extrahieren a)Geräte und Anlagen, insbesondere unter Beachtung von Aufbau, Funktions- und Wirkungsweise unterscheiden und einsetzen b)Stoffe aus Gemischen durch Fest-Flüssig- und Flüssig-Flüssig-Extraktion abtrennen c)Reinheit der Fraktionen prüfen d)Gefahrenpotenziale bei Abweichungen im Prozess feststellen und Maßnahmen ergreifen Richtwert: 10 Wochen im dritten Ausbildungsabschnitt Produktionsverfahren Verarbeitungstechnik Vereinigen von Stoffen Trocknen Zerkleinern Extrahieren Entstauben Pneumatik und Hydraulik Rohrsystemtechnik Elektrotechnik Automatisierungstechnik Umwelttechnik Labortechnik Qualitätsmanagement Logistik, Transport und Lagerung Kälte- und Tieftemperatur- technik Produktionsbezogene mikro- biologische Arbeitstechniken Internationale Kompetenz

75 Entstauben WQ – Klassieren und Sortieren § 4 Abs. 2 Nr. 7 Klassieren und Sortieren a)Geräte und Anlagen, insbesondere unter Beachtung von Aufbau, Funktions- und Wirkungsweise unterscheiden und einsetzen b)Stoffe durch Klassieren und Sortieren trennen c)Ergebnisse prüfen d)Abweichungen im Prozess feststellen und Maßnahmen einleiten Richtwert: 10 Wochen im dritten Ausbildungsabschnitt Produktionsverfahren Verarbeitungstechnik Vereinigen von Stoffen Trocknen Zerkleinern Extrahieren Klassieren und Sortieren Pneumatik und Hydraulik Rohrsystemtechnik Elektrotechnik Automatisierungstechnik Umwelttechnik Labortechnik Qualitätsmanagement Logistik, Transport und Lagerung Kälte- und Tieftemperatur- technik Produktionsbezogene mikro- biologische Arbeitstechniken Internationale Kompetenz

76 Pneumatik und Hydraulik WQ – Entstauben § 4 Abs. 2 Nr. 8 Entstauben a)Anlagen und Geräte, insbesondere unter Beachtung von Aufbau, Funktions- und Wirkungsweise unterscheiden und einsetzen b)Gase durch Entstauben reinigen c)Funktionsfähigkeit der Anlagen und Geräte sicherstellen Richtwert: 10 Wochen im dritten Ausbildungsabschnitt Produktionsverfahren Verarbeitungstechnik Vereinigen von Stoffen Trocknen Zerkleinern Extrahieren Klassieren und Sortieren Entstauben Rohrsystemtechnik Elektrotechnik Automatisierungstechnik Umwelttechnik Labortechnik Qualitätsmanagement Logistik, Transport und Lagerung Kälte- und Tieftemperatur- technik Produktionsbezogene mikro- biologische Arbeitstechniken Internationale Kompetenz

77 Rohrsystemtechnik WQ – Pneumatik und Hydraulik § 4 Abs. 2 Nr. 9 Pneumatik und Hydraulik a)Schalt- und Funktionspläne verschiedener Systeme handhaben b)Druck in pneumatischen Systemen sowie Druck und Volumenstrom in hydraulischen Systemen messen und einstellen c)funktionsgerechten Ablauf von Steuerungen überprüfen; bei Störungen Maßnahmen einleiten d)im Rahmen von Inspektionen Bauteile austauschen Richtwert: 10 Wochen im dritten Ausbildungsabschnitt Produktionsverfahren Verarbeitungstechnik Vereinigen von Stoffen Trocknen Zerkleinern Extrahieren Klassieren und Sortieren Entstauben Pneumatik und Hydraulik Elektrotechnik Automatisierungstechnik Umwelttechnik Labortechnik Qualitätsmanagement Logistik, Transport und Lagerung Kälte- und Tieftemperatur- technik Produktionsbezogene mikro- biologische Arbeitstechniken Internationale Kompetenz

78 Elektrotechnik WQ – Rohrsystemtechnik § 4 Abs. 2 Nr. 10 Rohrsystemtechnik a)Funktionsfähigkeit von Rohrleitungssystemen überprüfen; bei Störungen Maßnahmen einleiten b)Rohrleitungsteile und Armaturen unter Berücksichtigung verfahrens- technischer Bedingungen und sicherheitstechnischer Vorschriften austauschen Richtwert: 10 Wochen im dritten Ausbildungsabschnitt Produktionsverfahren Verarbeitungstechnik Vereinigen von Stoffen Trocknen Zerkleinern Extrahieren Klassieren und Sortieren Entstauben Pneumatik und Hydraulik Rohrsystemtechnik Automatisierungstechnik Umwelttechnik Labortechnik Qualitätsmanagement Logistik, Transport und Lagerung Kälte- und Tieftemperatur- technik Produktionsbezogene mikro- biologische Arbeitstechniken Internationale Kompetenz

79 Automatisierungstechnik WQ – Elektrotechnik § 4 Abs. 2 Nr. 11 Elektrotechnik a)Zusammenhänge im Dreiphasenwechselstromkreis beschreiben; Messungen durchführen b)die fünf Sicherheitsregeln anwenden c)Schutzeinrichtungen überprüfen, Störungen feststellen und Maßnahmen einleiten d)Komponenten für Haupt- und Steuerstromkreise auswählen, einbauen, kennzeichnen und dokumentieren e)elektrische Motoren unterscheiden, Motorschaltungen aufbauen und Motoren in Betrieb nehmen f)Bauelementen der Elektronik Funktionen zuordnen und kontakt- behaftete Steuerungen aufbauen g)Vorschriften des elektrischen Explosionsschutzes anwenden Richtwert: 10 Wochen im dritten Ausbildungsabschnitt Produktionsverfahren Verarbeitungstechnik Vereinigen von Stoffen Trocknen Zerkleinern Extrahieren Klassieren und Sortieren Entstauben Pneumatik und Hydraulik Rohrsystemtechnik Elektrotechnik Umwelttechnik Labortechnik Qualitätsmanagement Logistik, Transport und Lagerung Kälte- und Tieftemperatur- technik Produktionsbezogene mikro- biologische Arbeitstechniken Internationale Kompetenz

80 Umwelttechnik WQ – Automatisierungstechnik § 4 Abs. 2 Nr. 12 Automatisierungstechnik a)bei Störungen Fehler eingrenzen und Maßnahmen einleiten b)Programmabläufe anhand von Funktionsplänen interpretieren c)nach betrieblicher Vorgabe Parameter einstellen und Regelkreise optimieren Richtwert: 10 Wochen im dritten Ausbildungsabschnitt Produktionsverfahren Verarbeitungstechnik Vereinigen von Stoffen Trocknen Zerkleinern Extrahieren Klassieren und Sortieren Entstauben Pneumatik und Hydraulik Rohrsystemtechnik Elektrotechnik Automatisierungstechnik Labortechnik Qualitätsmanagement Logistik, Transport und Lagerung Kälte- und Tieftemperatur- technik Produktionsbezogene mikro- biologische Arbeitstechniken Internationale Kompetenz

81 Labortechnik WQ – Umwelttechnik § 4 Abs. 2 Nr. 13 Umwelttechnik a)Geräte und Anlagen, insbesondere unter Beachtung von Aufbau, Funktions- und Wirkungsweise, Einsatzgebieten zuordnen b)Verfahren zur Behandlung und Reinigung von Abwässern oder Abluft durchführen c)Prozess kontrollieren, bei Abweichungen Maßnahmen einleiten d)Abfälle verwerten und beseitigen Richtwert: 10 Wochen im dritten Ausbildungsabschnitt Produktionsverfahren Verarbeitungstechnik Vereinigen von Stoffen Trocknen Zerkleinern Extrahieren Klassieren und Sortieren Entstauben Pneumatik und Hydraulik Rohrsystemtechnik Elektrotechnik Automatisierungstechnik Umwelttechnik Qualitätsmanagement Logistik, Transport und Lagerung Kälte- und Tieftemperatur- technik Produktionsbezogene mikro- biologische Arbeitstechniken Internationale Kompetenz

82 Qualitätsmanagement WQ – Labortechnik § 4 Abs. 2 Nr. 14 Labortechnik a)analytische Verfahren, insbesondere unter Beachtung von Funktions- und Wirkungsweise, Einsatzgebieten zuordnen b)Analyseverfahren zur Eingangs-, Prozess- und Endkontrolle anwenden, Ergebnisse auswerten und Maßnahmen einleiten c)anwendungstechnische Prüfungen durchführen Richtwert: 10 Wochen im dritten Ausbildungsabschnitt Produktionsverfahren Verarbeitungstechnik Vereinigen von Stoffen Trocknen Zerkleinern Extrahieren Klassieren und Sortieren Entstauben Pneumatik und Hydraulik Rohrsystemtechnik Elektrotechnik Automatisierungstechnik Umwelttechnik Labortechnik Logistik, Transport und Lagerung Kälte- und Tieftemperatur- technik Produktionsbezogene mikro- biologische Arbeitstechniken Internationale Kompetenz

83 Logistik, Transport und Lagerung WQ – Qualitätsmanagement § 4 Abs. 2 Nr. 15 Qualitätsmanagement a)Regeln Guter Herstellungspraxis (GMP), Guter Laborpraxis (GLP) oder vergleichbare Regelungen anwenden b)Validierung für ein Verfahren durchführen c)statistische Qualitätskontrolle durchführen und dokumentieren d)Qualitätssicherungskonzept anhand betrieblicher Vorgaben für einen Verfahrensschritt entwickeln e)bei der internen Überprüfung des Qualitätsmanagements mitwirken Richtwert: 10 Wochen im dritten Ausbildungsabschnitt Produktionsverfahren Verarbeitungstechnik Vereinigen von Stoffen Trocknen Zerkleinern Extrahieren Klassieren und Sortieren Entstauben Pneumatik und Hydraulik Rohrsystemtechnik Elektrotechnik Automatisierungstechnik Umwelttechnik Labortechnik Qualitätsmanagement Kälte- und Tieftemperatur- technik Produktionsbezogene mikro- biologische Arbeitstechniken Internationale Kompetenz

84 Kälte- und Tieftemperatur- technik WQ – Logistik, Transport und Lagerung § 4 Abs. 2 Nr. 16 Logistik, Transport und Lagerung a)Anlagen und Geräte zum Lagern von Stoffen, insbesondere unter Beachtung von Aufbau, Funktions- und Wirkungsweise, Einsatzgebieten zuordnen b)Stoff- und Warenströme darstellen und erfassen c)Abweichungen im betrieblichen Materialfluss feststellen und Maßnahmen einleiten d)Flurförderzeuge führen e)Hebezeuge, Anschlag- und Transportmittel auswählen, Transporte sichern und durchführen f)Lager betreiben Richtwert: 10 Wochen im dritten Ausbildungsabschnitt Produktionsverfahren Verarbeitungstechnik Vereinigen von Stoffen Trocknen Zerkleinern Extrahieren Klassieren und Sortieren Entstauben Pneumatik und Hydraulik Rohrsystemtechnik Elektrotechnik Automatisierungstechnik Umwelttechnik Labortechnik Qualitätsmanagement Logistik, Transport und Lagerung Produktionsbezogene mikro- biologische Arbeitstechniken Internationale Kompetenz

85 Produktionsbezogene mikro- biologische Arbeitstechniken WQ – Kälte- und Tieftemperaturtechnik § 4 Abs. 2 Nr. 17 Kälte- und Tieftemperaturtechnik a)Anlagen und Geräte zum Erzeugen von Tieftemperaturen und zum Verarbeiten unter Tieftemperaturbedingungen, insbesondere unter Beachtung von Aufbau, Funktions- und Wirkungsweise, Einsatzgebieten zuordnen b)Produkte unter Tieftemperaturbedingungen herstellen c)Messmethoden der Tieftemperaturtechnik anwenden, bei Störungen Maßnahmen einleiten Richtwert: 10 Wochen im dritten Ausbildungsabschnitt Produktionsverfahren Verarbeitungstechnik Vereinigen von Stoffen Trocknen Zerkleinern Extrahieren Klassieren und Sortieren Entstauben Pneumatik und Hydraulik Rohrsystemtechnik Elektrotechnik Automatisierungstechnik Umwelttechnik Labortechnik Qualitätsmanagement Logistik, Transport und Lagerung Kälte- und Tieftemperatur- technik Internationale Kompetenz

86 WQ – Arbeitstechniken § 4 Abs. 2 Nr. 18 Anwenden produktionsbezogener mikrobiologischer Arbeitstechniken a)GMP- und GLP-Regeln für Biotechnologie-Betriebe und Vorschriften zur biologischen Sicherheit beachten b)grundlegende Methoden des Gentransfers beschreiben c)Nährmedien herstellen und beimpfen, Kulturen anzüchten und aufarbeiten d)Anlagen zur Fermentation unterscheiden, bedienen und warten e)Proteine durch unterschiedliche chromatographische Verfahren trennen f)Inprozesskontrolle bei der Fermentation und Trennung von Proteinen durchführen g)Anlagen, insbesondere mit CIP- und SIP-Technik, reinigen und sterilisieren h)biologisches Material entsorgen Richtwert: 10 Wochen im dritten Ausbildungsabschnitt Produktionsverfahren Verarbeitungstechnik Vereinigen von Stoffen Trocknen Zerkleinern Extrahieren Klassieren und Sortieren Entstauben Pneumatik und Hydraulik Rohrsystemtechnik Elektrotechnik Automatisierungstechnik Umwelttechnik Labortechnik Qualitätsmanagement Logistik, Transport und Lagerung Kälte- und Tieftemperatur- technik Produktionsbezogene mikro- biologische Arbeitstechniken

87 WQ – Internationale Kompetenz § 4 Abs. 2 Nr. 19 Internationale Kompetenz a)fremdsprachliche Informationsquellen, insbesondere technische Regelwerke, Betriebsanleitungen und Arbeitsanweisungen auswerten und anwenden b)Auskünfte in einer Fremdsprache geben c)im Rahmen der Kundenorientierung kulturelle Besonderheiten berücksichtigen Richtwert: 10 Wochen im dritten Ausbildungsabschnitt Produktionsverfahren Verarbeitungstechnik Vereinigen von Stoffen Trocknen Zerkleinern Extrahieren Klassieren und Sortieren Entstauben Pneumatik und Hydraulik Rohrsystemtechnik Elektrotechnik Automatisierungstechnik Umwelttechnik Labortechnik Qualitätsmanagement Logistik, Transport und Lagerung Kälte- und Tieftemperatur- technik Produktionsbezogene mikro- biologische Arbeitstechniken Internationale Kompetenz

88 Berufsübergreifenden Teamausbildung Energieträger chemische Grundoperationen Trennverfahren Energieträger Messtechnik Steuer- und Regelungstechnik Energieträger Installationstechnik Fördermittel Instandhaltung Der Prozess im Mittelpunkt Prozess Anlagentechnik Prozessleittechnik Verfahrenstechnik

89 Berufsübergreifenden Teamausbildung Bei Zuordnung der Instandhalter zu den operativen Einheiten werden für den Einsatz der produktionsnahen Fachkräfte neue Arbeitsorganisationsmodelle hin zur berufsübergreifenden Team- oder Gruppenarbeit möglich. Daher gilt es, die Auszubildenden schon in der Ausbildung auf ein Arbeiten in berufsübergreifenden Teamstrukturen vorzubereiten.

90 Berufsübergreifenden Teamausbildung Ziele der teamorientierten Ausbildung: Verbesserung der Teamfähigkeit und des Prozesswissens Verbesserung der Abstimmung an den Schnittstellen der Berufe Mitwirkungs- und Gestaltungskompetenz für die Mitarbeiter Kenntnis und Verständnis für die Fachaufgaben anderer Berufe wecken und die Akzeptanz der Berufe untereinander verbessern besseren und effizienteren Einsatz in der Produktion ermöglichen Stillstandszeiten minimieren und Anlagen sicherer betreiben

91 Berufsübergreifenden Teamausbildung bei allen Berufen gleich sind: Berufsausbildung, Arbeits- und Tarifrecht Aufbau und Organisation des Ausbildungs- betriebes Verantwortlichen Handeln (Responsible Care) Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit vom Grundsatz bei allen Berufen sind gleich: Qualitätsmanagement / Kundenorientierung Kostenbewusstes Handeln Arbeitsorganisation und Kommunikation Planen und Steuern von Prozess-, Betriebs- und Arbeitsabläufen Arbeiten im Team Informationsbeschaffung, Dokumentation Kommunikations- und Informationssysteme Internationale Kompetenz Logistik, Transport und Lagerung

92 Berufsübergreifenden Teamausbildung Überlappung mit anderen Fachbereichen Verfahrenstechnik Anlagensicherheit E Einsetzen von Energieträgern M E Umgehen mit Arbeitsgeräten und -mitteln (incl. Pflege und Wartung.)..... M E Umgehen mit Arbeitsstoffen und Bestimmen von Stoffkonstanten M E Verfahrenstechnische Grundoperationen M E Betreiben von Produktionsanlagen M E Thermische und mechanische Verfahrenstechnik E Optimieren von Produktionsabläufen M E Prozessleittechnik Messtechnik E Installationstechnische Arbeiten M E Steuerungs- und Regelungstechnik M E Anlagentechnik Installationstechnische Arbeiten M E Instandhaltung von Fördermitteln M E Instandhaltung von Produktionseinrichtungen M E Überlappung mit Metallberufen Elektroberufen

93 Berufsübergreifenden Teamausbildung Variante Berufsübergreifende Lehrgänge im ersten Ausbildungsjahr ( Folie 89 bis 94) Berufsübergreifende Ausbildung nach Vermittlung der berufsbezogenen Grundlagen ( Folie 95 bis 99 )

94 Berufsübergreifenden Lehrgänge Thema Ausbildungszeit netto(brutto) Elektro-Grundbildung10 Tage(3 Wochen) Grundlagen Metallbearbeitung und Montage 14 Tage(4 Wochen) Messtechnik 4 Tage(1 Woche) Labor- und Verfahrenstechnik10 Tage(3 Wochen) Qualität 2 Tage(0,5 Wochen) Informatik 2 Tage(0,5 Wochen) 1. Ausbildungsjahr

95 Berufsübergreifenden Lehrgänge Lerninhalte/Lernziele Theorie/ Praxis Ausbildungszeit Begriffe der Messtechnik: Verfahrens- u. RI-Fleißbild: Kenn- buchstaben (DIN 19227); physikalische Definition des Druckes T / P½ Tag Aufgaben und Funktionen eines Messumformers: Druck-, Differenzdruckmessung, Messumformer T / P½ Tag Physikalische Definition des Durchflusses: Durchfluss- (Messblende), Mengen- (Zähler) und Massedurchflussmesser (Coriolis-Prinzip); Unmittelbare und Mittelbare Volumenzähler T / P1 Tag Standmessungen an verschiedenen Behälterformen und für verschiedene Produkte (fest, flüssig oder gasförmig); Standmessungen mit Schauglas, Bodendruck, Verdränger, Schwimmer oder Einperlmethode T / P1 Tag Begriffe aus der Temperaturmesstechnik (Grand Celsius, Kelvin); Temperaturmessung mit mechanischen Berührungs- thermometern (Glas-, Bimetall-, Ausdehnungs-, Glasdruck- thermometer; Thermoelement u. Widerstandsthermometer T / P1 Tag Praktische Anwendung mit Messverfahren am Mess- und Regalabstand im Technikum Bau 1085, am Pumpenstand Druck, (Druckfluss, Stand), Labor (Waagen u. GC), in der Schweißerei (Druckprüfung), im GAT (Temperatur u. Druck) und an der Modellregelstrecke (Stand) T / P Über den gesamten Lehrgang 4 Tage Messtechnik

96 Berufsübergreifenden Lehrgänge Metall Lerninhalte/Lernziele Ausbildungs- zeit Einfache technische Zeichnungen und Skizzen lesen: Stricharten und -stärken deuten; Bemaßungsgrundsätze kennen lernen; Stückliste und Schnittverläufe lesen 1 Tag Arbeitssicherheit und Umweltschutz: sicherer fach- und sachgerechter Umgang mit Halbzeugen und Hilfsmitteln, Werkzeugen und Maschinen über den gesamten Lehrgang Anreißen und Kennzeichnen: Maße und Formen von Zeichnungen auf Werkstücke übertragen; Anreißwerkzeuge und deren Anwendung kennen lernen; Werkstücke oder Bauteile stempeln, kennzeichnen und markieren 1 Tag Sägen: Umgang mit der Handbügelsäge erlernen; den Aufbau und Einsatz von verschiedenen Sägeblättern und Sägen kennen lernen 1 Tag Meißeln: Umgang mit Hammer und Meißel erlernen; verschiedene Meißelarten und deren Einsatzbereich beschreiben 1 Tag Feilen: ebene, winkelige, gerade und parallele Flächen mit unterschiedlichen Oberflächengüten herstellen; den Aufbau und Einsatz von verschiedenen Feilen erläutern; Fasen und Radien feilen 3 Tage Bohren: Grundloch und Durchgangsbohrungen herstellen; den Aufbau vom Spiralbohrer und verschiedene Bohr-maschinen kennen lernen; Parameter wie Schnittgeschwindigkeit, Drehzahl, Bohrerdurchmesser und Werkstoff beim Bohren berücksichtigen 2 Tage Senken: Bohrlöcher entgraten; die Aufnahmefläche für verschiedene Schraubenköpfe durch Senken herstellen 0,5 Tage Spannen von Werkzeugen und Werkstücken: Werkstücke im Schraubstock und Maschinenschraub-stock, Werkzeuge in Spannfutter oder Spannkegel spannen 0,5 Tage Gewindeschneiden: Innen- und Außengewinde herstellen; verschiedene Gewindearten und deren Einsatzgebiete kennen lernen 1,5 Tage Scheren: einfache Einschnitte, Ausschnitte und Radien scheren können; den Umgang mit der Handblechschere erlernen 0,5 Tage Fügen: einfache Baugruppen oder verschiedene Werkstücke durch Verschrauben, Vernieten und Verstiften miteinander verbinden 2 Tage Prüfen, Beurteilen, Bewerten: Funktionskontrollen durchführen; Eigenbewertung (Selbsteinschätzung) von geleisteter Arbeit vornehmen; Toleranzen anwenden; subjektive und objektive Bewertung unterscheiden über den gesamten Lehrgang Unterweisungsformen kennen lernen; selbständiges Umsetzen der erlernten Fähigkeiten trainieren: 4-Stufen-Methode, Leittextmethode über den gesamten Lehrgang Teamfähigkeit / berufsübergreifende Ausbildung über den gesamten Lehrgang 14 Tage (netto)

97 Berufsübergreifenden Lehrgänge Elektrotechnik Lehrinhalte/LernzieleAusbildungszeit Grundbegriffe Strom Spannung und Widerstand über den gesamten Lehrgang Gefahren des elektrischen Stroms über den gesamten Lehrgang Spannungsquellen verschiedene Nennspannungen und gebräuchliche Netzformen kennen lernen (IT – 500 V, TNCS – 400 V) über den gesamten Lehrgang Schutzmaßnahmen, wie z. B. Fotoserie, Film, Computer – bis hin zum Ex-Schutz aus Sicht des Elektrofachbereiches – kennen lernen; soweit im Lehrgang erforderlich, fachgerecht benutzen 0,5 Tage Zurichten von elektrischen Leitungen Codierung, Anforderungen etc. (Theorie), praktischer Umgang mit Verteilerdosen, Klemmleisten etc. 3 Tage Herstellen von Steckvorrichtungen Drehstrom, Zugentlastung, Anschlussfolge erklären können (auch in Vorbereitung zu WQ Elektro- technik, Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten); 3 Beispiele (230 Volt zum Eigengebrauch) 1,5 Tage Prüfintervalle kennen lernen über den gesamten Lehrgang Herstellen von Installationsschaltungen Zeichnen und Erläutern von Zeichnungen als Voraussetzung für die Arbeit mit Schaltplänen; 7 Übungen mit praktischem Aus- und Umbau durchführen -Prüfung der Arbeitsbleche (im Einzelunterricht mit Wechsel des Arbeitsplatzes, um ein sicheres Verhaltensmuster für den Umgang mit unter Spannung stehen Teilen einzuüben -Messen von Spannung und Widerstand (im Einzelunterricht) -Funktion des Schutzleiters kennen lernen (im Einzelunterricht) -Sichtkontrolle von elektrischen Geräten auf erkennbare äußere Fehler (im Einzelunterricht) 5 – 6 Tage (incl. Einzelunterricht) 10 Tage (netto)

98 Berufsübergreifenden Lehrgänge Labortechnik Lehrinhalte/LernzieleAusbildungszeit Heizen und Kühlen Umgang mit Glasgeräten, Einsatz von Energieträgern, Temperaturmessung, Protokoll 1 Tag Herstellen von Kalkwasser Heizen und Kühlen, Bedienung von Rührkessel und Nutsche, Einsatz von Dampf, Umgang mit der Waage, Regelkarte, Umgang mit Gefahrstoffen 1 Tag Bestimmung der Löslichkeit von Acetanilid Bedienung des Rührkessels, Löslichkeit, Trocknen, Anfertigen von Diagrammen 1 Tag Bestimmung von Stoffkonstanten zur Qualitätssicherung Schmelzpunkt von Acetanilid, Dichtebestimmung mit Spindel und Westphalscher Waage 1 Tag Herstellen von Kaliumnitrat präparative Arbeiten, Umgang mit konzentrierten Säuren und Laugen, Basisarbeit Roter Faden für die berufsübergreifenden Ausbildung im 2. und 3. Ausbildungsjahr 1 Tag Herstellen von Natronlauge Bedienung des Rührkessels, Umgang mit Gefahrstoffen, Bestimmung des Massenanteils durch Spindeln, Verdampfen des Lösemittels, Abhängigkeit Siedetemperatur/Druck, Messung des pH- Wertes mit Indikator-Papier 1 Tag Grundlage der thermischen Trennung Einfache Destillation jeweils eines leicht und schwer trennbaren Stoffgemisches, Siedeanalyse, Umgang mit Glasgeräten, Umgang mit organischen Lösemitteln 1 Tag Destillation eines Ethanol/Wasser-Gemisches Einfache Destillation im Rührkessel, Qualitätssicherung durch Dichte- und Brechzahlstimmung 1 Tag Herstellen von Aspirin leittextunterstütze Projektarbeit, Test, Abschlussbesprechung 2 Tage 10 Tage (netto)

99 Lehrinhalte/LernzieleAusbildungszeit Datenschutz/Datensicherheit, Umgang mit dem PC/Netzwerken 2 Tage Umgang mit dem Intranet/Internet Windows NT/Programmpaket MS-Office insbesondere Excel 2 Tage (netto) Berufsübergreifenden Lehrgänge Informatik Qualitätsmanagement Lehrinhalte/LernzieleAusbildungszeit Betriebsspezifische Instrumente des QM erläutern und an Praxisbeispielen anwenden 1 Tag Prozess- und kundenorientierte Arbeiten durchführen 1 Tag 2 Tage (netto)

100 Berufsübergreifenden Teamausbildung LaborVTMetall Werkzeug- maschinen SPS Elektro- technik CHKIMB PLE/EEB Die fachbezogene Ausbildung ist abgeschlossen Umgang mit Chemikalien Umgang mit Energien Arbeitssicherheit MSR Wartung Montage Fachübergreifende Ausbildung Lehrwerkstatt/Technikum 6 Chemikanten 3 Industriemechaniker 3 Prozessleitelektroniker, Energieelektroniker Fachübergreifende Auffrischung/Wiederholung/Unterricht, Literatur, CBT Info Insel Betriebsanweisungen BibliothekStoffdaten Projekt- Besprechung Ausbilder = Tutor, Berater Fachübergreifendes Projekt im Technikum Projektabschnitte Herstellen eines chemischen Produktes CHKIMBPLE/EEB Fahren der Anlage Erkennen von Betriebsstörungen Austausch von Anlageteilen Betrieb vor Ort 1 CHK, 1 IMB, 1 PLE/EEB

101 Berufsübergreifenden Teamausbildung Mess- und Regeltechnik Druckregelung Durchflussregelung Aufnahme von Ventilkennlinien Ausbau defekter Messumformer, Regelventile Thematik Explosionsschutz incl. statischer Aufladung Temperaturregelung Standregelung mit Regleroptimierung RI- Fließbilder mit MSR- Kennbuchstaben

102 Berufsübergreifenden Teamausbildung Anlagen- und Wartungstechnik Zeichnen und Lesen von RI- Fließbildern und isometrischen Darstellungen Arbeiten mit Rohrleitungsarmaturen und diese zeichnerisch darstellen Kenndaten und Kennzeichnung im Rohrleitungsbau Rohrverbindungen (Flansche, Muffen, Fittings) Demontage- und Montageübungen von Rohrleitungen und deren Befestigungen Montageübungen mit Schneidring- Verschraubungen Ausrichten und Anschließen (auch elektrisch) von Motoren und Pumpen Querschnitt- und Volumenbestimmung von Rohrleitungssystemen Arbeiten mit pneumatischen und elektronischen Überwachungseinheiten Zu allen Arbeiten Arbeitssicherheits- und Umweltschutzprotokolle erstellen

103 Berufsübergreifenden Teamausbildung Präparatives Technikum Arbeiten in einem Technikum: Umgang mit gefährlicheren Stoffen, EX-Schutz,.... Chemie der verwendeten Stoffe, besonders unter dem Gesichtspunkt Arbeitssicherheit und Umweltschutz Verfahrenstechnik der betriebenen Anlagen MSR-Einrichtungen und Prozessleittechnik der betriebenen Anlagen Folgende Aufgaben können durchgeführt werden: Herstellen des Azo- Farbstoffes Tartrazin Umfällen von 4-Aminobenzolsulfonsäure (Sulfanilsäure) Herstellen von Calciumcarbonat Rektifikation eines Ethanol-Wasser-Gemisches


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