Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

Dr. habil. Dilek ZAMANTILI NAYIR 1 MARMARA UNIVERSITÄT Deutschsprachige Abteilung für BWL Sommersemester 2011-2012.

Ähnliche Präsentationen


Präsentation zum Thema: "Dr. habil. Dilek ZAMANTILI NAYIR 1 MARMARA UNIVERSITÄT Deutschsprachige Abteilung für BWL Sommersemester 2011-2012."—  Präsentation transkript:

1 Dr. habil. Dilek ZAMANTILI NAYIR 1 MARMARA UNIVERSITÄT Deutschsprachige Abteilung für BWL Sommersemester

2 Dr. Dilek ZAMANTILI NAYIR 2 3. Kapitel STRUKTURIERUNG VON AUFGABEN

3 Dr. Dilek ZAMANTILI NAYIR 3 Themen von heute DatumThemen Kapitel: Strukturierung von Aufgaben Kapitel 3

4 Dr. Dilek ZAMANTILI NAYIR 4 Ordnung durch Handelsabgrenzung der Org. mitglieder. Je mehr Regeln geschaffen werden, umso mehr wird der Leitungsprozeß standardisiert. Teilsysteme müssen wieder integriert werden (Differenzierung und Integration).

5 Dr. Dilek ZAMANTILI NAYIR 5 Das Dualproblem der Organisationsgestaltung Differenzierung Integration Kapitel 3

6 Dr. Dilek ZAMANTILI NAYIR 6 Organisationale Differenzierung Gesamtaufgabe zu umfangreich Regelungen werden in Geschäftsverteilungsplänen, Stellenbeschreibungen, Dienstanweisungen festgehalten Organigramm Kapitel 3

7 Dr. Dilek ZAMANTILI NAYIR 7 Die organisatorische Entscheidungsorganisation ist heutzutage von Unsicherheit geprägt. Die Umwelt ist zu dynamisch und komplex. Grenzen der herkömmlichen Aufgabenanalyse Aufgabenvariabilität Neuartigkeit Aufgabeninterdependenz Eindeutigkeit Kapitel 3

8 Dr. Dilek ZAMANTILI NAYIR 8 Aufbauorganisation vs. Ablauforganisation Aufbauorganisation: Regelt Abteilungs- und Stellengliederungen Ablauforganisation: Rhytmisierung und Abstimmung der Arbeitsgänge Struktur Prozeß Getrennte Optimierung eigentlich nicht vorstellbar Aufbau + Ablauf = Prozeßorganisation (Prozesse: z.B. Auftragsabwicklung, Kundendienst, Verkauf, Produktentwicklung usw.) Kapitel 3

9 Dr. Dilek ZAMANTILI NAYIR 9 Aufgabensynthese Aus Elementarteilen werden organisatorische Einheiten gebildet. 1. Stellenbildung: Personenunabhängig - sachabhängig 2. Stellenbeschreibung 3. Instanz: Stelle mit Weisungsbefugnissen gegenüber einer Gruppe von Stelleninhabern 4. Abteilung Dieser induktive Weg wird nur selten beschritten! Kapitel 3

10 Dr. Dilek ZAMANTILI NAYIR 10 Kapitel 3 Formen organisatorischer Arbeitsteilung Organisation nach Verrichtungen Gleichartige Verrichtungen werden zusammengefaßt Geschäftsleitung F&EEinkauf Produktion Marketing Vorteile: Spezialisierungsvorteile, effiziente Ressourcennutzung, Synergieeffekte, Interdependenzen bei Mehrproduktunternehmen Nachteile: Schnittstellen (Ressortenegoismus), Flexibilitätsverluste, Suboptimierung, Koordinationsschwierigkeiten, Monotonie/Unzufriedenheit, Kompetenzlücken

11 Dr. Dilek ZAMANTILI NAYIR 11 Kapitel 3 Organisation nach Objekten Gleichartige Produkte, Märkte oder Güter werden zusammengefaßt Formen organisatorischer Arbeitsteilung Verlag BelletristikSachbücher Fach- publikationen Zeitschriften Divisionale Organisation oder Spartenorganisation

12 Dr. Dilek ZAMANTILI NAYIR 12 Aufbauorganisation müssen überdacht und angepasst werden weil Zunehmende Globalisierung Wachsender Wettbewerb Moderne Informations- und Kommunikationstechnologien Bedeutungsgewinn des Wissenstransfers

13 Dr. Dilek ZAMANTILI NAYIR 13 Schlagworte: "virtuell", "vernetzt" und "projektbezogen" Centerless Cooperation, Key-Account- Management, Stadtbüro als Service-Center, Telearbeit, Virtuelle Unternehmen, Fraktale Fabrik, Multi-Agentensysteme und Tensororganisation.

14 Dr. Dilek ZAMANTILI NAYIR 14 Quelle: Kühnle, Prof. Dr.-Ing. H.: Paradigmenwechsel in der Produktion – Die Fraktale Fabrik, Seite 2, http://www.phil.uni-erlangen.de/economics

15 Dr. Dilek ZAMANTILI NAYIR 15 Internationale oder globale Konzernorganisation, deren Geschäftsführung ("Global Core") in Form einer kleinen Managementholding aufgebaut ist. Der "Global Core" ist als flexible Einsatztruppe an wechselnden Orten im Konzern tätig. Aufgaben: Strategische Führung des Gesamtunternehmens, die Ressourcenbeschaffung, die Minimierung der Kapitalkosten und die Wahrung der Corporate Identity.

16 Dr. Dilek ZAMANTILI NAYIR 16 Ausserdem Kontrolle der Geschäftseinheiten unterhalb des globalen Kerns, die nach dem Profit-Center-Prinzip angelegt sind. Sparten mit eigener Gewinnverantwortung (divisionale Organisation).

17 Dr. Dilek ZAMANTILI NAYIR 17 ABB: Global tätiger Technologiekonzern in den Bereichen Stromübertragung und -verteilung, Automatisierungstechnik, Öl-, Gas- und Petrochemie sowie Gebäudeausrüstung und Finanzdienstleistungen Nach Umstrukturierungsmaßnahmen arbeitet ABB nun mit einem Verbund gleichberechtigter Einheiten und hat seine einzelnen Länderhauptquartiere nach und nach abgeschafft

18 Dr. Dilek ZAMANTILI NAYIR 18 Quelle: http://www.abb.com/global/deabb/deabb200.nsf ABBHolding

19 Dr. Dilek ZAMANTILI NAYIR 19

20 Dr. Dilek ZAMANTILI NAYIR 20 Flexible Bündnisse auf Zeit zwischen rechtlich selbständigen Unternehmen mit sehr unterschiedlichen Kernkompetenzen. Als Netzwerk strukturiert, um gemeinsame, breit angelegte, stark wechselnde Leistungen gegenüber Dritten zu erbringen Die Netzwerkpartnerschaft: Nach außen eine Einheit

21 Dr. Dilek ZAMANTILI NAYIR 21 Intern beteiligen sich die Partner je nach Kernkompetenzen in stets wechselndem Umfang an der Leistungserstellung. Selbständige, Betriebe mit neuesten Technologien u.a. Ziele der virtuellen Unternehmen: Flexiblere Reaktion auf Markterfordernisse sowie Kostensenkung durch Kostenteilung (v.a. Verwaltung) im Netzwerk.

22 Dr. Dilek ZAMANTILI NAYIR 22 Netzwerkstruktur eines virtuellen Unternehmens

23 Dr. Dilek ZAMANTILI NAYIR Beschäftigte in ganz Europa: Nur 30 fest angestellt Mehrere kleine Büros in ganz Deutschland. Unternehmensführung: Je nach Auftrag wird das passende Projektteam zusammengesetzt. Unternehmensleistungen: Informationstechnik, Betriebswirtschaft, Controlling, Qualitätsmanagement, integriertes Lernen und Arbeiten sowie Krisenkommunikation Kunden: Siemens, Dresdner Bank, Deutsche Telekom.

24 Dr. Dilek ZAMANTILI NAYIR 24

25 Dr. Dilek ZAMANTILI NAYIR 25 Organisatorische Integration Arbeitsteilung bedeutet Komplexität und Unterbrechungen des gesamten Leistungsflusses Die separat erledigten Teile müssen wieder zusammengeführt werden.

26 Dr. Dilek ZAMANTILI NAYIR 26 Schwierigkeiten der Integration Je mehr Spezialaufgaben, desto mehr Probleme bei der Integration Lösung: Abstimmung durch Hierarchie oder Selbstabstimmung? Nicht nur ein mechanisches Problem, sondern auch auseinanderdriftende Orientierungen der Stelleninhaber (Spezialwelt!) Wahrnehmungsfilter : Konflikte/Stereotypisierungen Kommunikationsverdünnung durch Binnendifferenzierung Typisch F&E!

27 Dr. Dilek ZAMANTILI NAYIR 27 Abstimmung durch Hierarchie Hierarchie schafft ein institutionelles System der Integration Es gibt in jedem Fall eine Instanz, die das Abstimmungsproblem lösen kann. Instanz: Konfliktlösung/-begrenzung Einlinienprinzip: One man, one boss Mehrliniensystem: Bessere Integrationspotentiale Größe der Kontrollspanne: Zahl der Mitarbeiter unter einer Instanz Limitierte Kontrollspanne für effektivere Kommunikation und Kontrolle ABER: Verminderte Reaktionsfähigkeit Heute: Flache Hierarchien

28 Dr. Dilek ZAMANTILI NAYIR 28 Abstimmung durch Programme und Pläne Programme: Verbindlich festgelegte Verfahrensrichtlinien (automatische Integration) Nur dort, wo Abstimmungsproblematik antizipierbar ist. Entpersonalisierung der Weisung Programmierung von Routineentscheidungen (Konditionalprogramm) (Selektive Programmierung) Da Problem muß voll durchdringbar und eine Lösung bekannt sein.

29 Dr. Dilek ZAMANTILI NAYIR 29 Selbstabstimmung Horizontale Abstimmung Institutionelle Form Spontane Form (Freizeit usw.) Spontane Selbstabstimmung: Korrektiv um die Unzulänglichkeiten der hierarchischen und programmierten Abstimmung auszugleichen. Frage: Wie kann übergreifende Koordination sichergestellt werden, wenn Abstimmungen permanent dezentral entstehen? Daher Institutionalisierung durch horizontale Integration unumgänglich


Herunterladen ppt "Dr. habil. Dilek ZAMANTILI NAYIR 1 MARMARA UNIVERSITÄT Deutschsprachige Abteilung für BWL Sommersemester 2011-2012."

Ähnliche Präsentationen


Google-Anzeigen