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Evidenzbasis von Folsäure- und Jodsubstitution in der Schwangerschaft C Tempfer Universitätsklinik für Frauenheilkunde Universitätsklinik für Frauenheilkunde.

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Präsentation zum Thema: "Evidenzbasis von Folsäure- und Jodsubstitution in der Schwangerschaft C Tempfer Universitätsklinik für Frauenheilkunde Universitätsklinik für Frauenheilkunde."—  Präsentation transkript:

1 Evidenzbasis von Folsäure- und Jodsubstitution in der Schwangerschaft C Tempfer Universitätsklinik für Frauenheilkunde Universitätsklinik für Frauenheilkunde Klin. Abt. f. gyn. Endokrinologie u. Sterilitätsbehandlung Wien

2 etablierte primärpräventive Intervention  empfohlene Dosierung 400µg  als Einzel- oder Kombinationspräparat  Supplement oder Nahrungsmittel BÖG: „jede Frau im reproduktionsfähigen Alter; ungesch. GV“  basierend auf unkontrollierten Studien Folat 0.4mg

3 Studien China 1993 to 1995, NORTH-SOUTH (Berry et al. 1999) 400µg FA periconcept. NTD: 4.8 vs. 1.0/1000 pregn. (North) and 1.0 vs. 0.6/1000 (South) OR 0.15; 95% CI OR 0.59; 95% CI

4 FA und SAM

5

6 Kosten Kosten pro Fall hoch: Folsäure; keine Folsäure 102 vs. 173 Fälle von NTD 71 Fälle verhindert NNT Monate + 3 Monate = € 32/100 St. = € 64 pro Frau  € pro Fall

7 einzige RCT: Czeizel et al. NEJM 1992; RCT 0.8mg FA+Vitamine+Spurenelemente (Elevit Pronatal®) vs. Spurenelemente (Ku, Zn, Mn, Vit C) n=4753 Schwangere Geburten 2410 (Elevit) und 2337 (Spurel.) Supplementierung präkonzeptionell min. 1 Monat (OC 3 Monate) bis inkl. SSW 12 RCT

8 RCT Czeizel

9 Ergebnisse Multiple Effekte: Reduktion der NTDs  NTD 6 vs. 0 Fälle (2.8/1000 vs. 0/1000) p=0.02 Reduktion v. Missbildungen der harnableitenden Wege  9 vs. 2 Fälle Reduktion von kardialen Missbildungen  20 vs. 10 Fälle Li-Ki-Gau, Pylorusstenosen seltener, jedoch n.s.

10 Ergebnisse Total reduction: Reduktion aller Missbildungen  20.6/1000 vs. 40.6/1000 Fälle  im Vergleich zu NTD-Reduktion:  extra-NTD-Reduktion >statistisch signifikant » OR 0.54; 95%CI ; p= » in Absolutzahlen höher: 17.4/1000 Reduktion vs. 2.8/1000 (NTD)

11 Ergebnisse komplexe Effekte auf die Frühgravidität: Fekundität steigt  7% höhere Konzeptionsrate mehr intrauterine Todesfälle  biochem. Grav. + klin. Aborte + IUFT + Tubaria  13.4% vs. 11.4%, p=0.03 Mehrlinge  3/11 Gemini bei IUFT (Verum) vs. 0/9 Gemini bei IUFT (Spurenel.)  40%-iger Anstieg Mehrlinge: 3.6 vs. 2.7% >inkl. 3 x Drillinge, 3 x Einlinge nach Geminigrav. >nur dichoriote Gemini

12 Zusammenfassung einzige EBM-basierte Empfehlung:  nicht 0.4mg sondern 0.8mg+Multivitaminkomplex  einziges evaluiertes Präparat: Elevit® Pronatal  präkonzeptionell bis inkl. SSW 12; hohe Kosten: > €  komplexe Effekte  positive Effekte  Reduktion NTD  Reduktion anderer Missbildungen  Gesamtreduktion 20/1000 kongenitale Missbildungen  erhöhte Fekundität  unerwünschte Effekte  höhere Rate an dichorioten Gemini  mehr intrauterine Todesfälle (biochem. + klin. Aborte, IUFT, Tub.)


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