Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

Grundzüge der Strukturierung von Familienunternehmen - nationale und internationale Aspekte -

Ähnliche Präsentationen


Präsentation zum Thema: "Grundzüge der Strukturierung von Familienunternehmen - nationale und internationale Aspekte -"—  Präsentation transkript:

1 Grundzüge der Strukturierung von Familienunternehmen - nationale und internationale Aspekte -

2 1 Inhalte  Bedeutung und Ziele von Familienunternehmen  Erreichen der Ziele durch Strukturierung - Zivilrecht  Testamentsvollstreckung bei Familienunternehmen  Erreichen der Ziele durch Strukturierung - Steuerrecht  Auslandsbezug im expandierenden Mittelstand  Bedeutung und Ziele von Familienunternehmen  Erreichen der Ziele durch Strukturierung - Zivilrecht  Testamentsvollstreckung bei Familienunternehmen  Erreichen der Ziele durch Strukturierung - Steuerrecht  Auslandsbezug im expandierenden Mittelstand

3 2 Definition von Familienunternehmen  keine einheitliche Definition  mögliche Definition: ein (max. zwei) Stämme halten absolute Mehrheit Unternehmenspolitik bestimmt durch Familie oder Familienmitglied Unternehmenspolitik geprägt von Erhalt der Mehrheits- und Einflussverhältnisse  keine einheitliche Definition  mögliche Definition: ein (max. zwei) Stämme halten absolute Mehrheit Unternehmenspolitik bestimmt durch Familie oder Familienmitglied Unternehmenspolitik geprägt von Erhalt der Mehrheits- und Einflussverhältnisse

4 3 Bedeutung in Deutschland  80 % aller Unternehmen = Familienunternehmen  53 % der Bruttowertschöpfung  68 % der Arbeitsplätze  von 100 Top-Firmen sind 38 „Clan“-gesteuert  80 % aller Unternehmen = Familienunternehmen  53 % der Bruttowertschöpfung  68 % der Arbeitsplätze  von 100 Top-Firmen sind 38 „Clan“-gesteuert

5 4 Bedeutung in Europa  im restlichen Europa vergleichsweise unbedeutend  Ausnahme: Schweiz (88 % = Familienunternehmen)  Studie: von 50 größten Privatunternehmen Europas sind 26 deutsche Unternehmen Plätze 1 – 3: deutsche + schweizerische Unternehmen  Glencore International (Schweiz)  Rewe-Gruppe (Deutschland)  Bosch (Deutschland) Frankreich: Platz 6 Großbritannien: Platz 27  im restlichen Europa vergleichsweise unbedeutend  Ausnahme: Schweiz (88 % = Familienunternehmen)  Studie: von 50 größten Privatunternehmen Europas sind 26 deutsche Unternehmen Plätze 1 – 3: deutsche + schweizerische Unternehmen  Glencore International (Schweiz)  Rewe-Gruppe (Deutschland)  Bosch (Deutschland) Frankreich: Platz 6 Großbritannien: Platz 27

6 5 Ziele von Familienunternehmen*  Unternehmen = Existenzgrundlage der Familie  Interessengruppen: familiäre Anteilseigner (mit + ohne Einfluss), Fremdmanager, Lieferanten, Banken etc.  Interessen der Anteilseigner: Sicherung der Unternehmensexistenz Erhalt der Eigentümerstruktur Erhalt des Familienvermögens Führungsnachfolge aus der Familie Materielle Absicherung der Familie (Mindestausschüttung) * in Anlehnung an Dr. Alfred Oetker „Stakeholderkonflikte in Familienkonzernen“, 1999  Unternehmen = Existenzgrundlage der Familie  Interessengruppen: familiäre Anteilseigner (mit + ohne Einfluss), Fremdmanager, Lieferanten, Banken etc.  Interessen der Anteilseigner: Sicherung der Unternehmensexistenz Erhalt der Eigentümerstruktur Erhalt des Familienvermögens Führungsnachfolge aus der Familie Materielle Absicherung der Familie (Mindestausschüttung) * in Anlehnung an Dr. Alfred Oetker „Stakeholderkonflikte in Familienkonzernen“, 1999

7 6 Erreichen der Ziele durch Strukturierung - Zivilrecht Inhalt:  Familiengesellschaft „Pool“  Pflichtteilsregelungen  Ehegattenregelungen  Nachfolgeklauseln  Abfindungsklauseln Inhalt:  Familiengesellschaft „Pool“  Pflichtteilsregelungen  Ehegattenregelungen  Nachfolgeklauseln  Abfindungsklauseln

8 7 Familiengesellschaften „Pool“  Ziele Wahrung des Familienfriedens Vermögensabsicherung zentrale Lenkung Nutzung steuerlicher Vorteile Kostenminimierung  Rechtsformen grds. alle Rechtsformen möglich Einheits-GmbH & Co. KG KGaA Stiftung  Ziele Wahrung des Familienfriedens Vermögensabsicherung zentrale Lenkung Nutzung steuerlicher Vorteile Kostenminimierung  Rechtsformen grds. alle Rechtsformen möglich Einheits-GmbH & Co. KG KGaA Stiftung

9 8 Einheits-GmbH & Co. KG Einheits- Vorteile: - Vorteile der KG bleiben erhalten - Kostenersparnis (z. B. Notarkosten bei Gesellschafterwechsel) - Synchronklauseln entfallen - kein Quotelungsproblem bei GmbH- Anteilen (z. Z. in Änderung) Vorteile: - Durchgriffshaftung des Komplementärs auf GmbH abgeleitet -nur noch eine Person zur Gründung erforderlich -Trennung von Kapital und Macht (disquotale Ausgestaltung von Stimmrecht und Vermögensanteil) KG nat. Person Gesellschafter (Kommanditist) GmbH & Co.KG GmbH Einlage GmbH-Anteile Gesellschafterin (Komplementärin) Gesellschafterin 100 % Gesellschafter 100 % Normal-

10 9 KGaA  Rechtsgrundlagen Komplementäre wie KG (AktG  HGB) Kommanditaktionären (AktG)  Unternehmensführung durch Komplementär  Nutzung des Kommanditaktionärsanteils: Beteiligung einflussloser Familienmitglieder stimmrechtslose Vorzugsaktien für strategische Investoren (z. B. gg. Bevorzugung bei Ausschüttung) going public langsame Heranführung von Nachfolgekandidaten  Besteuerung: Komplementär wie bei KG Kommanditaktionär = Einkünfte aus Kapitalvermögen KGaA = KSt-Subjekt  Rechtsgrundlagen Komplementäre wie KG (AktG  HGB) Kommanditaktionären (AktG)  Unternehmensführung durch Komplementär  Nutzung des Kommanditaktionärsanteils: Beteiligung einflussloser Familienmitglieder stimmrechtslose Vorzugsaktien für strategische Investoren (z. B. gg. Bevorzugung bei Ausschüttung) going public langsame Heranführung von Nachfolgekandidaten  Besteuerung: Komplementär wie bei KG Kommanditaktionär = Einkünfte aus Kapitalvermögen KGaA = KSt-Subjekt

11 10 KGaA Einheits- (Einheits-) GmbH & Co. KG Komplementärin natürliche Person KGaA Kommanditaktionär Komplementärin ODER KG GmbH Kommanditist Komplementärin 100 %

12 11 Stiftung  Entstehung = Stiftungsgeschäft + Anerkennung  Stiftungszweck Leitfaden der Stiftung Achtung: spätere Anpassung nahezu unmöglich  Stiftungsvermögen ab TEUR 500 sinnvoll (Zweckerreichung)  Organe mindestens: Vorstand sinnvoll: Kuratorium, Aufsichtsrat, Beirat  Begünstigte (Destinatäre) statt Gesellschafter  Stiftungsaufsicht (s. nächste Folie)  Auflösung durch Beschluss + Genehmigung der Landesbehörde Aufhebung durch Stiftungsaufsicht wegen  Unmöglichwerden des Stiftungszwecks  Allgemeinwohlgefährdung  Entstehung = Stiftungsgeschäft + Anerkennung  Stiftungszweck Leitfaden der Stiftung Achtung: spätere Anpassung nahezu unmöglich  Stiftungsvermögen ab TEUR 500 sinnvoll (Zweckerreichung)  Organe mindestens: Vorstand sinnvoll: Kuratorium, Aufsichtsrat, Beirat  Begünstigte (Destinatäre) statt Gesellschafter  Stiftungsaufsicht (s. nächste Folie)  Auflösung durch Beschluss + Genehmigung der Landesbehörde Aufhebung durch Stiftungsaufsicht wegen  Unmöglichwerden des Stiftungszwecks  Allgemeinwohlgefährdung

13 12 Stiftungsaufsicht  Rechtsaufsicht durch Landesbehörden  Zweck: Kontrollfunktion Disziplinierung der Stiftungsorgane Schutzfunktion Beraterfunktion Schiedsrichterfunktion Koordinierungsfunktion  Reduzierung staatlicher Kontrolle auf Minimum durch Einrichtung stiftungsinterner Kontrollgremien => nur Kontrolle, ob interne Kontrollmechanismen greifen  Rechtsaufsicht durch Landesbehörden  Zweck: Kontrollfunktion Disziplinierung der Stiftungsorgane Schutzfunktion Beraterfunktion Schiedsrichterfunktion Koordinierungsfunktion  Reduzierung staatlicher Kontrolle auf Minimum durch Einrichtung stiftungsinterner Kontrollgremien => nur Kontrolle, ob interne Kontrollmechanismen greifen

14 13 Stiftungsarten  gemeinnützige Stiftung grds.: jede Stiftung = steuerpflichtig Ausnahme: Anerkennung der Gemeinnützigkeit = Befreiung von bestimmten Steuern abhängig von Stiftungssatzung  Unternehmensstiftung Unternehmensträgerstiftung Beteiligungsträgerstiftung Führungsstiftung (Stiftung & Co. KG)  Doppelstiftung (siehe nächste Folie)  gemeinnützige Stiftung grds.: jede Stiftung = steuerpflichtig Ausnahme: Anerkennung der Gemeinnützigkeit = Befreiung von bestimmten Steuern abhängig von Stiftungssatzung  Unternehmensstiftung Unternehmensträgerstiftung Beteiligungsträgerstiftung Führungsstiftung (Stiftung & Co. KG)  Doppelstiftung (siehe nächste Folie)

15 14 Doppelstiftungen gemeinnützige Stiftung Familienstiftung GmbH / AG 10 % 90 % 100 % 10 % Komplementär KG 0 % 100 %

16 15 Hinweis Einzelfallberatung kann sich an folgenden Kriterien orientieren:  Wirtschaftliches Risiko der unternehmerischen Tätigkeit  Steuerliche Folge  Haftungsfolgen  Anpassungsfähigkeit und Flexibilität  Regelung zu Lebzeiten oder auf den Todesfall  Disquotale Gewinnverteilung gewünscht?  Ausschluss von Personen / Gruppen bei der Nachfolge?  Sonstige Wünsche des Mandanten => Wahl der Rechtsform Einzelfallberatung kann sich an folgenden Kriterien orientieren:  Wirtschaftliches Risiko der unternehmerischen Tätigkeit  Steuerliche Folge  Haftungsfolgen  Anpassungsfähigkeit und Flexibilität  Regelung zu Lebzeiten oder auf den Todesfall  Disquotale Gewinnverteilung gewünscht?  Ausschluss von Personen / Gruppen bei der Nachfolge?  Sonstige Wünsche des Mandanten => Wahl der Rechtsform

17 16 Pflichtteilsrecht  §§ 2303 ff BGB  Absicherung von Abkömmlingen, Eltern und Ehegatten  Höhe = Hälfte des gesetzlichen Erbteils  Auch bei Erbeinsetzung: Pflichtteil = Mindestzuwendung  Verjährungsfrist: 3 Jahre ab Kenntnis  §§ 2303 ff BGB  Absicherung von Abkömmlingen, Eltern und Ehegatten  Höhe = Hälfte des gesetzlichen Erbteils  Auch bei Erbeinsetzung: Pflichtteil = Mindestzuwendung  Verjährungsfrist: 3 Jahre ab Kenntnis

18 17 Pflichtteilsüberwindung / - begrenzung  Zuwendung unter Anrechnung auf den Pflichtteil  Schenkung > 10 Jahre vor Tod des Erblassers  Einbringung von Vermögen in Personengesellschaft  Güterstandswahl  Strafklauseln in Ehegattentestament  Umschichtung von Vermögen ins Ausland  Pflichtteilsverzicht  „taktische“ Ausschlagung  Zuwendung unter Anrechnung auf den Pflichtteil  Schenkung > 10 Jahre vor Tod des Erblassers  Einbringung von Vermögen in Personengesellschaft  Güterstandswahl  Strafklauseln in Ehegattentestament  Umschichtung von Vermögen ins Ausland  Pflichtteilsverzicht  „taktische“ Ausschlagung

19 18 Ehegattenregelungen  Güterstände  modifizierte Zugewinngemeinschaft  steuerliche Vor- + Nachteile der Güterstände  Güterstandsklauseln  Ehegattentestament  Güterstände  modifizierte Zugewinngemeinschaft  steuerliche Vor- + Nachteile der Güterstände  Güterstandsklauseln  Ehegattentestament

20 19 Güterstände  Zugewinngemeinschaft (gesetzlicher Güterstand) Grundsatz: „Gütertrennung“ = jeder verwaltet sein eigenes Vermögen Verfügungsbeschränkung Ausgleich bei Beendigung der Zugewinngemeinschaft  Gütertrennung  Gütergemeinschaft  modifizierte Zugewinngemeinschaft  Zugewinngemeinschaft (gesetzlicher Güterstand) Grundsatz: „Gütertrennung“ = jeder verwaltet sein eigenes Vermögen Verfügungsbeschränkung Ausgleich bei Beendigung der Zugewinngemeinschaft  Gütertrennung  Gütergemeinschaft  modifizierte Zugewinngemeinschaft

21 20 Ehegattentestament  Abgrenzung zum Erbvertrag  Widerruf zu Lebzeiten: Form beachten + Zugang erforderlich nach Todesfall: kaum möglich, (aber Ausschlagung)  Voll- + Schlusserbe ODER (befreiter) Vor- + Nacherbe? gesetzliche Vermutung: Voll- + Schlusserbe beachte: steuerliche Behandlung  Pflichtteile der Abkömmlinge Pflichtteilsverzicht Strafklauseln  Abgrenzung zum Erbvertrag  Widerruf zu Lebzeiten: Form beachten + Zugang erforderlich nach Todesfall: kaum möglich, (aber Ausschlagung)  Voll- + Schlusserbe ODER (befreiter) Vor- + Nacherbe? gesetzliche Vermutung: Voll- + Schlusserbe beachte: steuerliche Behandlung  Pflichtteile der Abkömmlinge Pflichtteilsverzicht Strafklauseln

22 21 Nachfolgeklauseln  Grundsatz: Gesellschaftsanteil bei Tod wächst den anderen Gesellschaftern an  Arten Fortsetzungsklausel einfache Nachfolgeklausel qualifizierte Nachfolgeklausel Eintrittsklausel  Grundsatz: Gesellschaftsanteil bei Tod wächst den anderen Gesellschaftern an  Arten Fortsetzungsklausel einfache Nachfolgeklausel qualifizierte Nachfolgeklausel Eintrittsklausel

23 22 Abfindungsklauseln  Unternehmensbewertung  Klauselgestaltung Buchwertklausel + Ertragswertklausel + Ertragswertsberechnungsklausel  Unternehmensbewertung  Klauselgestaltung Buchwertklausel + Ertragswertklausel + Ertragswertsberechnungsklausel

24 23 Grundlagen der Testamentsvollstreckung  Beginn + Ende Beginn: Tod des Erblassers + Annahmeerklärung Ende (≠ Ende der Testamentsvollstreckung):  Tod, Geschäftsunfähigkeit des Testamentsvollstreckers / angeordnete Betreuung  Fristablauf (Testament)  Kündigung durch Testamentsvollstrecker  Arten Abwicklungsvollstreckung Verwaltungs- / Dauervollstreckung Nacherbentestamentsvollstreckung Vermächtnisvollstreckung  Beginn + Ende Beginn: Tod des Erblassers + Annahmeerklärung Ende (≠ Ende der Testamentsvollstreckung):  Tod, Geschäftsunfähigkeit des Testamentsvollstreckers / angeordnete Betreuung  Fristablauf (Testament)  Kündigung durch Testamentsvollstrecker  Arten Abwicklungsvollstreckung Verwaltungs- / Dauervollstreckung Nacherbentestamentsvollstreckung Vermächtnisvollstreckung

25 24 Grundlagen der Testamentsvollstreckung  Berufene Person: Geschäftsfähigkeit  Aufgaben + Pflichten Erfüllung der zulässigen letztwilligen Verfügungen Ordnungsgemäße Verwaltung (Erstellung eines Nachlassverzeichnisses) Auskunftspflicht  Anordnung Anpassung an:  Testamentsvollstreckerordnung  Testament  Gesellschaftsverträge Form: nur durch Testament / Erbvertrag Möglichkeit der Befugnisbeschränkung Möglichkeit der Befugniserweiterung  Berufene Person: Geschäftsfähigkeit  Aufgaben + Pflichten Erfüllung der zulässigen letztwilligen Verfügungen Ordnungsgemäße Verwaltung (Erstellung eines Nachlassverzeichnisses) Auskunftspflicht  Anordnung Anpassung an:  Testamentsvollstreckerordnung  Testament  Gesellschaftsverträge Form: nur durch Testament / Erbvertrag Möglichkeit der Befugnisbeschränkung Möglichkeit der Befugniserweiterung

26 25 Nachlass  Inbesitznahme  Rechtsträgerschaft bleibt beim Erben  Übergang tatsächliche Sachherrschaft auf Testamentsvollstrecker  Erstellung + Vorlage des Nachlassverzeichnisses Vermögenswerte Verbindlichkeiten Schenkungen!  Inbesitznahme  Rechtsträgerschaft bleibt beim Erben  Übergang tatsächliche Sachherrschaft auf Testamentsvollstrecker  Erstellung + Vorlage des Nachlassverzeichnisses Vermögenswerte Verbindlichkeiten Schenkungen!

27 26 Problemfeld Grundbesitz  Testamentsvollstrecker = verfügungsberechtigt  keine Eintragung ins Grundbuch  Verfügungsberechtigungsnachweis NUR durch Testamentsvollstreckerzeugnis  ggf. Nachweis über Übereinstimmung mit Erblasseranordnung / Erbeneinverständnis  Testamentsvollstrecker = verfügungsberechtigt  keine Eintragung ins Grundbuch  Verfügungsberechtigungsnachweis NUR durch Testamentsvollstreckerzeugnis  ggf. Nachweis über Übereinstimmung mit Erblasseranordnung / Erbeneinverständnis

28 27 Problemfeld Betriebsvermögen  Kollision von Erbrecht + Handels- bzw. Gesellschaftsrecht (z. B. Haftung)  Einzelkaufmann: Treuhandlösung Vollmachtlösung Weisungsgeberlösung beaufsichtigende Testamentsvollstreckung  Personenhandelsgesellschaft Abwicklungstestamentsvollstreckung Dauertestamentsvollstreckung Voraussetzungen:  Duldung durch Erben (Bedingung / Auflage)  Zustimmung / vertragl. Bindung durch Gesellschafter  Kollision von Erbrecht + Handels- bzw. Gesellschaftsrecht (z. B. Haftung)  Einzelkaufmann: Treuhandlösung Vollmachtlösung Weisungsgeberlösung beaufsichtigende Testamentsvollstreckung  Personenhandelsgesellschaft Abwicklungstestamentsvollstreckung Dauertestamentsvollstreckung Voraussetzungen:  Duldung durch Erben (Bedingung / Auflage)  Zustimmung / vertragl. Bindung durch Gesellschafter

29 28 Problemfeld Betriebsvermögen  Kapitalgesellschaft GmbH: keine Zustimmung der Mitgesellschafter erforderlich AG: wie GmbH, aber kein Recht zur Gründungsbeteiligung  Kommanditbeteiligung erbrechtliche + gesellschaftsrechtliche Regelungen müssen in Einklang stehen  Kapitalgesellschaft GmbH: keine Zustimmung der Mitgesellschafter erforderlich AG: wie GmbH, aber kein Recht zur Gründungsbeteiligung  Kommanditbeteiligung erbrechtliche + gesellschaftsrechtliche Regelungen müssen in Einklang stehen

30 29 Problemfeld Vermögensanlage  Leitlinie: ordnungsgemäße Verwaltung  Anlagekriterien zu erwartende Rendite Risiko Inflationsanfälligkeit Kosten + Steuern Liquidierbarkeit / Marktfähigkeit Beziehung zur allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung  Spannungsfeld zwischen Mündelsicherheit und hoch spekulativem Geschäft  Leitlinie: ordnungsgemäße Verwaltung  Anlagekriterien zu erwartende Rendite Risiko Inflationsanfälligkeit Kosten + Steuern Liquidierbarkeit / Marktfähigkeit Beziehung zur allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung  Spannungsfeld zwischen Mündelsicherheit und hoch spekulativem Geschäft

31 30 Steuern  Steuern des Erblassers = Nachlassverbindlichkeiten Pflichten: Abgabe von Steuererklärungen, Anzeige + Richtigstellung von steuerlich relevanten Tatbeständen  durch Erbfall entstandene Steuern Erbschaftsteuerpflicht Pflichten: Steuererklärungs- bzw. Berichtigungspflicht  nach Erbfall entstandene Steuern lfd. Steuern  persönliche unbeschränkte Haftung bei Pflichtverletzung!  Steuern des Erblassers = Nachlassverbindlichkeiten Pflichten: Abgabe von Steuererklärungen, Anzeige + Richtigstellung von steuerlich relevanten Tatbeständen  durch Erbfall entstandene Steuern Erbschaftsteuerpflicht Pflichten: Steuererklärungs- bzw. Berichtigungspflicht  nach Erbfall entstandene Steuern lfd. Steuern  persönliche unbeschränkte Haftung bei Pflichtverletzung!

32 31 Haftung  § 2219 BGB Anspruchsberechtigte  Erben  Nacherben erst bei Erreichen der Erbenstellung, davor: Auskunftsrecht ggü. Vorerben  Vermächtnisnehmer ordnungsgemäße Verwaltung: besondere Gewissenhaftigkeit + Sorgfalt (≠ mündelsicher)  Verluste verhindern  Nutzungen gewährleisten weit reichendes Ermessen  § 69 AO  § 2219 BGB Anspruchsberechtigte  Erben  Nacherben erst bei Erreichen der Erbenstellung, davor: Auskunftsrecht ggü. Vorerben  Vermächtnisnehmer ordnungsgemäße Verwaltung: besondere Gewissenhaftigkeit + Sorgfalt (≠ mündelsicher)  Verluste verhindern  Nutzungen gewährleisten weit reichendes Ermessen  § 69 AO

33 32 Erreichen der Ziele durch Strukturierung - Steuerrecht  Ertragssteuern Kapitalgesellschaft / Personengesellschaft / Mischformen? Ausschüttung / Thesaurierung? mit + ohne Fremdfinanzierung  Ertragssteuern Kapitalgesellschaft / Personengesellschaft / Mischformen? Ausschüttung / Thesaurierung? mit + ohne Fremdfinanzierung

34 33 Erreichen der Ziele durch Strukturierung - Steuerrecht  Erbschaftsteuer Wertermittlung steuerliche Privilegierung  inländisches Betriebsvermögen  Anteile an Kapitalgesellschaften > 25 % Bayrisches Modell Belastungsvergleich  Erbschaftsteuer Wertermittlung steuerliche Privilegierung  inländisches Betriebsvermögen  Anteile an Kapitalgesellschaften > 25 % Bayrisches Modell Belastungsvergleich

35 34 Auslandsbezug im expandierenden Mittelstand Inhalte:  Zivil- + Erbrecht  Erbschaft- und Schenkungsteuer  Ertragsteuern Inhalte:  Zivil- + Erbrecht  Erbschaft- und Schenkungsteuer  Ertragsteuern

36 35 Zivil- + Erbrecht IPR  Erbstatut = Staatsangehörigkeit des Erblassers  Gesamtverweisung / Nachlassspaltung  Grundbesitz  Rückverweisung (Renvoi) Pflichtteilsrechte  Verzichtsmöglichkeiten  Strafklauseln Erbvertrag / gemeinschaftliches Testament  Form  Zulässigkeit Testamentsvollstreckung  Dauer  Vollmachten IPR  Erbstatut = Staatsangehörigkeit des Erblassers  Gesamtverweisung / Nachlassspaltung  Grundbesitz  Rückverweisung (Renvoi) Pflichtteilsrechte  Verzichtsmöglichkeiten  Strafklauseln Erbvertrag / gemeinschaftliches Testament  Form  Zulässigkeit Testamentsvollstreckung  Dauer  Vollmachten

37 36 Erbschaft- / Schenkungssteuerrecht  schenken ≠ erben ? D: schenken = erben GB: potentially exempted transfer USA: incomplete gifts  (un)beschränkte / erweiterte Steuerpflicht Gebietsansässigkeit Welteinkommen / Belegenheitsprinzip  Schuldenabzug  doppelte Besteuerung? DBA § 21 ErbStG  schenken ≠ erben ? D: schenken = erben GB: potentially exempted transfer USA: incomplete gifts  (un)beschränkte / erweiterte Steuerpflicht Gebietsansässigkeit Welteinkommen / Belegenheitsprinzip  Schuldenabzug  doppelte Besteuerung? DBA § 21 ErbStG

38 37 Ertragssteuern  Wegzugsbesteuerung § 6 AStG fingierte Veräußerung  Entstrickung § 21 UmwStG Besteuerung stiller Reserven  Wegzugsbesteuerung § 6 AStG fingierte Veräußerung  Entstrickung § 21 UmwStG Besteuerung stiller Reserven

39 38 VIELEN DANK FÜR IHRE AUFMERKSAMKEIT!


Herunterladen ppt "Grundzüge der Strukturierung von Familienunternehmen - nationale und internationale Aspekte -"

Ähnliche Präsentationen


Google-Anzeigen