Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

Was können Kreise und Städte leisten? Wie lassen sich Nachteile einer Gebietsreform verhindern? Konsequenzen aus den Ergebnissen der Enquetekommission.

Ähnliche Präsentationen


Präsentation zum Thema: "Was können Kreise und Städte leisten? Wie lassen sich Nachteile einer Gebietsreform verhindern? Konsequenzen aus den Ergebnissen der Enquetekommission."—  Präsentation transkript:

1 Was können Kreise und Städte leisten? Wie lassen sich Nachteile einer Gebietsreform verhindern? Konsequenzen aus den Ergebnissen der Enquetekommission 5.2 und des Landtags- beschlusses vom 17. Dezember 2014 (Drs. 6/247-B) Kommunaltag 2015 des Vereins für grün-bürgerbewegte Kommunalpolitik Brandenburg e.V. (GBK) Potsdam-Hermannswerder, 14. Februar 2015 Prof. Dr. Ihno Gebhardt, LL.M.oec.int.

2 Kommunalreform Brandenburg – Probleme und Lösungswege Übersicht 1.Abschlussbericht EK 5.2 – KoaVereinbarung – LT-Beschluss v Zeitplanung 3.Ministerielles und gesetzgeberisches Leitbild 4.Reformziele / Gestaltungsvorgaben a)Funktionalreform b)Kreisgebietsreform c)Reform der gemeindlichen Verwaltungsebene d)Reform der Landesverwaltung e)Kommunalverfassungsreform 5. Kosten 6.Personal 7.eGovernment 8.Moderatorenverfahren 9.Verfahrenssteuerung Prof. Dr. Ihno Gebhardt, 14. Februar 2015

3 Kommunalreform Brandenburg – Probleme und Lösungswege 1.Abschlussbericht EK 5.2 – KoaVereinbarung – LT-Beschluss v Prof. Dr. Ihno Gebhardt, 14. Februar 2015 EK AbschlussberichtKoaVereinbarung.: Empfehlg. EK=„gute Grundlage“ LT-Beschluss: Reform ist „auf der Grundlage des ABEK 5.2“ einzuleiten; zu den Inhalten des Leitb.: „muss“ enthalten 1. Umfassende FR-reform: differenzierte Empfehlgn. für / gegen die Übertragg. einzel- ner Aufg., Prüfaufträge 2. Kreisgebietsreform, 7-10; Ausnahmen zu Neugl. inner- halb bestehender Krsgrenzen möglich; „vertiefte u. zielge- richtete Prüfung … Einkreisg.“ 3. Gde.-Vwltgn. ≥ 10T EW („Sollgröße“), Ø Gemgebiets- ref; qualitative Fortentwicklg. Amt→Amtsgemeinde (GVbd) 4. … 1. Übertragung von derzeit vom Land wahrgenommene Aufgaben 2. Kreisgebietsreform, max. 10 KreisVwltgn. ausreichend, Einkreisung v. krsfrn Städten 3. „freiwillige Zusammenschl. v. Gdn u. Ämtern fördern … Modell d. Amtsgemeinde i.d. KVerf aufnehmen“ + Mitver- waltungsmodell 4. … 1. Umfassende FunktRef, Nennung d. zu übertr. Aufg., Mehrbelastungsausgleich 2. Kreisgebietsreform, mögl. Einkreisung v. kreisfreien Städten 3. „Weiterentwicklg.d. gemdl. Verw.-Ebene; Weiterentw. d. Ortsteilsverfassung … Darstel- lg. d. rechtl. Ausgestaltg. d. komm.Gebietskörperschaftn.“ 4. …

4 Kommunalreform Brandenburg – Probleme und Lösungswege 2. Zeitplanung Prof. Dr. Ihno Gebhardt, 14. Februar /2020: Wirksamkeit 5/2019: FunktionalRef … KommWahl … 2018: Verabschiedg. der RefGes durch LT … ca. 6/2017: Beschl. LReg über die Reformgesetze ab 2016: leit- bildkonforme Erarbeit- ung d. Reformgesetze … 6/2016: Beschl. LT: gesetzgeber. Leitbild … 6/2015-6/2016: Diskussion KreisgebietsRef: „Freiwilligkeitsphase“? über Leitbild der LReg … Daraus folgt: Nunmehr Erarbeitung des Leitbildes durch (federführend?)MI, Abstimmung der Aufgabenpakete durch die Ressorts, Berechnung der Mehrbelastungsausgleichs (Erfordernis eines Konnexitätsgesetzes?), Entscheidung über die Größenzuschnitte (EW-Zahl, Fläche) der künftigen Landkreise, Entscheidung über die Größenzuschnitte und den Aufgabenbestand (FR II) der künftigen gemeindlichen Verwaltungen (Vorschaltgesetz?, Aufgabenentzug?); Einkreis- ungsentscheidung, einschl. Entscheidg. über den Verbleib einzelner Aufgaben, Entscheidung über die erforderliche Teilentschuldung bes. hoch verschuldeter Gebietskörperschaften, Entscheidung über die Ausgestaltung d. Personal- und Vermögensüberganges, insbes. bei Neugliederungen außerhalb des Systems der bestehenden Kreisgrenzen, …

5 Kommunalreform Brandenburg – Probleme und Lösungswege 3. Ministerielles und gesetzgeberisches Leitbild Prof. Dr. Ihno Gebhardt, 14. Februar 2015 Politisch -Verfasser Leitbild des LT? Rechtlich -Verfassungsrechtlicher Aspekt der „Leitbildgerechtigkeit“ *Erfordernis *Bindungswirkung: Führt der Gesetzgeber die Gebietsreform nach einem bestimmten System durch, ist er aus dem Aspekt des Gleichbehand- lungsgrundsatzes und der Selbstbindung, dem Prinzip der Rechtssicherheit und des Vertrauens- schutzes sowie dem Gebot des konsequenten und folgerichtigen Verhaltens auf die Einhaltung des selbst gegebenen Systems verpflichtet. Konzep- tionsabweichungen bedürfen der besonderen Rechtfertigung. *bei dieser zeitlichen Konzeption: kein selbst- referentielles System - Alternative: Kenntnisnahme durch den LT … Beschlussfassung des eigenen Leitbildes erst im Zuge der Verabschiedg. der Gesetzespakete

6 Kommunalreform Brandenburg – Probleme und Lösungswege 4. Reformziele a) Funktionalreform Prof. Dr. Ihno Gebhardt, 14. Februar :20:20 … fachlich, rechtlich, wirtschaftlich, politisch - Stärkung kommSV: Bürgernähe, Gestaltungsspielräume, Bündelungswirkung, Synergien (Problem: Pflichtaufg. z. E. n. W. … außerparlamentar. „Erlass-Steuerg.“ -1. Hürde: Ressortabstimmung (auf StS-/AL-Ebene[?]), vgl. Sachs, LSA, MV -2. Hürde: „breite Diskussion“: Qualitäts- und Kostendiskussion (Verbände, etc.) → „multiple Betroffenheit“: - keine thematische Zersplitterung zulassen, - Zeitdruck hat positive Effekte, - was nicht zur Diskussion gestellt wird, kann auch nicht im „breiten Diskurs“ diskutiert werden UND - keine „absolut konditionale Verknüpfung“ von Funktional- und Verwaltungsstruktur-/Gebietsreform(!)

7 4. Reformziele b) Kreisgebietsreform … Frage der max. Fläche …? Fläche: km² EW: 146 T Fläche: km² EW: 338T Fläche: km² EW: 258T Fläche: km² EW: 300T Fläche: km² EW: 183T Fläche: km² EW: 266T Fläche: km² EW: 382T Fläche: km² EW: 190T Landeshauptstadt Potsdam: Fläche: 155 km²; EW: 187T Einwohnerzahlen: Prognose 2030 Stand: Mai 2012

8 Kommunalreform Brandenburg – Probleme und Lösungswege 4.b) Kreisgebietsreform: Frage der Systemgerechtigkeit / äußeren Homogenität Prof. Dr. Ihno Gebhardt, 14. Februar 2015 Märkische Allgemeine, Artikel veröffentlicht: Freitag, :57 Uhr: „Der Jurist Gebhardt denkt in seinem Gutach- ten buchstäblich in neuen Grenzen: Statt eine ein fache Fusion von Kreisen rät er zu teils völlig neuen Gesamt gebilden: So soll sich der neue Nordwest- kreis aus Prignitz und Havelland Teile von Ost- prignitz-Ruppin einver- leiben: die Zentren Kyritz- Wusterhausen/Dosse sowie Heiligengrabe-Witt- stock/Dosse. Im Süden stellt er drei Alternativen zur Debatte: Ein neuer Lausitzkreis soll Elbe- Elster, Oberspreewald- Lausitz, Spree-Neiße und den Süden des Kreises Dahme-Spreewald um- fassen. Dieser Sprengel soll in etwa dem Altkreis Lübben entsprechen (siehe Karte). Eine weitere Variante wäre die Fusion von Elbe-Elster mit Teltow- Fläming und Dahme- Spreewald ohne den Altkreis Lübben. Die kleine Lösung schließlich sieht die Einkreisung von Cottbus in den Kreis Spree-Neiße sowie den Zusammenschluss von Elbe-Elster mit Oberspreewald-Lausitz vor. … Da der Neustart mit erheblichen Kosten ver- bunden ist, schlägt das Gebhardt-Gutachten eine Teilentschuldung durch das Land vor, um die „dauerhafte Handlungs- fähigkeit der Landkreise zu ermöglichen“. 475 Millionen Euro würde die Neugliederung demnach kosten, für die Zinstilgung würden weitere 80 Millionen Euro anfallen …“

9 Kommunalreform Brandenburg – Probleme und Lösungswege 4.b) Kreisgebietsreform … soziokulturelle, historische, landsmannschaftliche, usw. Aspekte; - Effizienz, Effektivität und Nachhaltigkeit der Reform - intragemeindeverbandl. KFA © Prof. Dr. Ihno Gebhardt, 14. Februar 2015

10 Kommunalreform Brandenburg – Probleme und Lösungswege 4.c) Reform der gemeindlichen Verwaltungsebene Prof. Dr. Ihno Gebhardt, 14. Februar 2015 EK 5.2 Gde.-Vwltgn. ≥ 10T EW („Sollgröße“), Ø Gemgebiets- ref; qualitative Fortentwicklg. Amt→Amtsgemeinde (GVbd) Ausgangslage: -Demografie -Finanzen -Verfassungsrechtl. Defizit KoaV „freiwillige Zusammenschl. v. Gdn u. Ämtern fördern … Modell d. Amtsgemeinde i.d. KVerf aufnehmen“ + Mitver- waltungsmodell ((+ hauptamtl. Ortsvorsteher [ab 3T EW])) -hochkomplexes Modell ohne zeitl. Rahmen? -welcher Anreiz? -Lösg. verf.-rechtl. Problem? -Innere Homogenität nach Landkreisreform LT-Beschl „Weiterentwicklg.d. gemdl. Verw.-Ebene; Weiterentw. d. Ortsteils- verfassung … Darstellg. d. rechtl. Ausgestaltg. d. komm. Gebietskörper- schaften.“./.

11 Kommunalreform Brandenburg – Probleme und Lösungswege 4.d) Reform der Landesverwaltung -Abhängig von Umfang und Gelingen der Funktionalreform I -Der Klassiker: das „Landesfachamt“ als „Auffangbehörde“ -Wichtig: Prinzip der Einräumigkeit ab 2020(!): -Gerichtsbezirke -Finanzbehörden -Polizei Prof. Dr. Ihno Gebhardt, 14. Februar 2015

12 Kommunalreform Brandenburg – Probleme und Lösungswege 4. e) Kommunalverfassungsreform „Blaupause“ Positionspapier 1 EK 5.2 … Aufgabenverteilung bei Verwirklichung des Amtsgemeindemodells und Umgehung der verfassungsrechtlichen Aufgabenentzugsdogmatik usw Prof. Dr. Ihno Gebhardt, 14. Februar 2015

13 Kommunalreform Brandenburg – Probleme und Lösungswege 5. Kosten Prof. Dr. Ihno Gebhardt, 14. Februar 2015 Teilentschuldung -(abstrakte) Kriterien bereits im Leitbild? (480 Mio €/10 Jahre, Handlgs.-druck wg. extrem hoher Kassen- kredite[!]): zeitnaher Start, sofern i.Rahmen e. Verhand- lgs.-lösung machbar -durch Schuldenübernahme + komm. Haushaltssanierg. ZIEL: „schwarze Null“ im ersten Ergebnishaushalt nach Einkrei- sung (ggf. Nachschusspflicht des Landes) Transformationskosten -Konnexität? …?€ Standardanpassungskosten -Anpassung d. unterschdl. Standards erforderlich, -Grds. (politisch): keine Erhöhung d. Kreisumlage ?€ KFA: Kürzung der Bedarfsansätze der Teilschlüsselmasse, nur partielle „Umbuchung“ in MBA für Oberzentren, Vermeidung neuer Sonderansätze. Ohnehin Reformbedarf d. Teilschlüsselmasse mit Blick auf die anwachsenden Belastungsdifferenzen der Träger der Sozial- und Jugendhilfeaufgaben (=arg. gg. einen asymmetr. Verbleib dieser Aufgaben b.d.bislang kreisfreien Städten, anders als Bau-/Denkmalschutz)

14 Kommunalreform Brandenburg – Probleme und Lösungswege 6. Personal -Regelungen eher beamtenrechtl. oder arbeitsrechtl. Provenienz -Grundsatz: Personal folgt den Aufgaben (gesetzl. Personalübergang), das „Wie“/Auswahl tarivrechtlich; weiterhin: - Grds., dass nicht sofort sämtl. Außenstellen geschlossen werden, - Grds., dass Eingruppierungsschutz gewährleistet wird (allerdings nur temporärer Bestandsschutz [„Abschmelzen“durch Lohnerhöhungen]) Prof. Dr. Ihno Gebhardt, 14. Februar 2015

15 Kommunalreform Brandenburg – Probleme und Lösungswege 7. eGovernment -eGovernment: Entwicklung (für die Kommunen) kostenfrei nutzbarer Verfahren durch das Land (Verhandlungslösung mit den Verwaltungsträgern), um eine Zusammenführung/Integration der bestehenden unterschiedlichen Standards etc. zu ermöglichen 8. Moderatorenverfahren -Ermöglichung einer professionellen Verfahrenssteuerung auf kommunaler Ebene durch Schaffung (und Finanzierung) eines Moderatorenverfahrens 9. Verfahrenssteuerung Prof. Dr. Ihno Gebhardt, 14. Februar 2015 Staatskanzlei -sächs. Modell? (Verabredg. MP/SpitzenVbde) -StS-Ausschuss (Vorsitz CdS(?!) … MI, MdF) Federführung (Fachfragen): MIK Querschnittsaufgaben (?) -Finanzen (MdF) -Personal (MdF) Ø Stabsstelle (sächs. Modell)?


Herunterladen ppt "Was können Kreise und Städte leisten? Wie lassen sich Nachteile einer Gebietsreform verhindern? Konsequenzen aus den Ergebnissen der Enquetekommission."

Ähnliche Präsentationen


Google-Anzeigen