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Aktuelle Bilanzierungs- und Prüfungs- fragen aus der Facharbeit des IDW IDW EPS 800 n.F. Entwurf einer Neufassung des IDW Prüfungsstandards: Beurteilung.

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Präsentation zum Thema: "Aktuelle Bilanzierungs- und Prüfungs- fragen aus der Facharbeit des IDW IDW EPS 800 n.F. Entwurf einer Neufassung des IDW Prüfungsstandards: Beurteilung."—  Präsentation transkript:

1 Aktuelle Bilanzierungs- und Prüfungs- fragen aus der Facharbeit des IDW IDW EPS 800 n.F. Entwurf einer Neufassung des IDW Prüfungsstandards: Beurteilung eingetretener oder drohender Zahlungsunfähigkeit bei Unternehmen (FN-IDW Heft 3/2008, S. 100 ff. und WPg Supplement 1/2008)

2 2 Aufbau des IDW EPS 800 n.F.  Hintergrund/Vorbemerkungen  Grundlagen zur Beurteilung der Zahlungsunfähigkeit  Beurteilung eingetretener Zahlungsunfähigkeit  Retrograde Ermittlung der Zahlungsunfähigkeit  Beurteilung drohender Zahlungsunfähigkeit

3 3 Hintergrund/Vorbemerkungen  Überarbeitung berücksichtigt neue höchstrichterliche Rechtsprechung zur Prüfung eingetretener oder drohender Zahlungsunfähigkeit nach den §§ 17 und 18 InsO  Ausführungen zu Besonderheiten bei Cash- Pooling-Systemen sowie zur retrograden Ermittlung der Zahlungsunfähigkeit wurden ergänzt

4 4 Aufbau des IDW EPS 800 n.F.  Hintergrund/Vorbemerkungen  Grundlagen zur Beurteilung der Zahlungsunfähigkeit (Begriffsabgrenzungen) Zahlungsunfähigkeit/Zahlungsstockung Zahlungseinstellung drohende Zahlungsunfähigkeit  Beurteilung eingetretener Zahlungsunfähigkeit  Retrograde Ermittlung der Zahlungsunfähigkeit  Beurteilung drohender Zahlungsunfähigkeit

5 5 Zahlungsunfähigkeit/ Zahlungsstockung (1)  Zahlungsunfähigkeit (§ 17 Abs. 2 InsO): Wenn der Schuldner nicht in der Lage ist, seine fälligen Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen  Zahlungsunfähigkeit ist allgemeiner Eröffnungsgrund für das Insolvenzverfahren (§ 17 Abs. 1 InsO)  Drei-Wochen-Frist für die Stellung des Insolvenzantrags beginnt mit Kenntnis vom Vorliegen des Insolvenzgrunds

6 6 Zahlungsunfähigkeit/ Zahlungsstockung (2)  Davon abzugrenzen Zahlungsstockung: Wenn der Schuldner eine kurzfristige Liquiditätsunterdeckung innerhalb eines Dreiwochenzeitraums zumindest bis auf einen geringfügigen Rest beseitigen kann  Beträgt die Deckungslücke am Ende des Drei- Wochen-Zeitraums 10% der fälligen Gesamtverbindlichkeiten oder mehr, ist grundsätzlich von Zahlungsunfähigkeit auszugehen

7 7 Zahlungsunfähigkeit/ Zahlungsstockung (3) Mangel an Finanzmitteln? Beseitigung innerhalb von 3 Wochen? Deckungslücke nach 3 Wochen < 10 %? Deckungslücke demnächst über 10 % steigend oder dauerhaft? Deckungslücke kann kurzfristig komplett geschlossen werden und Zuwarten den Gläubigern zumutbar? ZahlungsunfähigkeitZahlungsstockung nein ja nein ja nein Ende

8 8 Zahlungseinstellung  Zahlungseinstellung liegt vor, wenn der Schuldner wegen eines Mangels an Zahlungsmitteln aufhört, seine fälligen Verbindlichkeiten zu erfüllen und dies für die beteiligten Verkehrskreise hinreichend erkennbar geworden ist  Keine Zahlungseinstellung liegt vor, wenn der Schuldner keine Zahlung leistet, weil er das Bestehen der Verpflichtung dem Grunde oder der Höhe nach mit rechtserheblichen Einwendungen bestreitet  Zahlungseinstellung wird erst dann beseitigt, wenn der Schuldner seine Zahlungen an die Gesamtheit der Gläubiger wieder aufnimmt

9 9 Drohende Zahlungsunfähigkeit  Drohende Zahlungsunfähigkeit: Wenn der Schuldner voraussichtlich (nach der Finanzplanung) nicht in der Lage sein wird, die bestehenden Zahlungsverpflichtungen im Zeitpunkt der Fälligkeit zu erfüllen (§ 18 Abs. 2 InsO)  Keine Antragspflicht, sondern gewährt dem Schuldner das Recht, die Eröffnung des Insolvenzverfahrens zu beantragen  Ermöglichung frühzeitiger Maßnahmen zur Sanierung des Unternehmens im Ordnungsrahmen des Insolvenzverfahrens

10 10 Aufbau des IDW EPS 800 n.F.  Vorbemerkungen  Grundlagen zur Beurteilung der Zahlungsunfähigkeit  Beurteilung eingetretener Zahlungsunfähigkeit Finanzstatus und Finanzplan als Grundlagen der Beurteilung der Zahlungsunfähigkeit Finanzstatus Finanzplan  Retrograde Ermittlung der Zahlungsunfähigkeit  Beurteilung drohender Zahlungsunfähigkeit

11 11 Grundlagen der Beurteilung der Zahlungsunfähigkeit  Schritt 1: Erstellung eines Finanzstatus auf einen bestimmten Stichtag im Finanzstatus werden die verfügbaren liquiden Finanzmittel des Unternehmens sowie dessen fällige Verbindlichkeiten inventarmäßig erfasst und gegenübergestellt.  Wenn sich eine Liquiditätslücke ergibt: Schritt 2: Fortentwicklung des Finanzstatus durch Darstellung der erwarteten Zahlungen in einem Finanzplan (auf Basis der Unternehmensplanung) Planungshorizont für den Finanzplan: zunächst Dreiwochenzeitraum; dann ggf. weitere drei bis sechs Monate

12 12 Finanzstatus (1)  Fällige Verbindlichkeiten sämtliche fälligen Zahlungsverpflichtungen, nicht nur die durch Mahnung ernstlich eingeforderten fehlt eine Bestimmung der Fälligkeit, liegt nach § 271 Abs. 1 BGB sofortige Fälligkeit vor Kontokorrentkredite innerhalb der vereinbarten – ungekündigten – Linie sind trotz ihrer Fälligkeit im Status nicht anzusetzen gestundete Verbindlichkeiten sind nicht aufzunehmen

13 13 Finanzstatus (2)  Verfügbare Finanzmittel Barmittel, Bankguthaben, Schecks in der Kasse und freie, d.h. vertraglich vereinbarte und ungekündigte Kreditlinien

14 14 Finanzstatus (3)  Besonderheiten bei der Feststellung der Zahlungsunfähigkeit bei Cash-Pooling- Systemen bei der dem Cash-Pool angeschlossenen Gesellschaft  Zahlungsansprüche gegen die den Cash-Pool führende Gesellschaft sind im Finanzstatus nicht als flüssige Mittel anzusetzen, jedoch im Finanzplan als Forderungen

15 15 Finanzstatus (4)  Besonderheiten bei der Feststellung der Zahlungsunfähigkeit bei Cash-Pooling- Systemen bei der den Cash-Pool führenden Gesellschaft  Bestimmung der Liquiditätslage als Zusammenschau aus dem Finanzstatus und Ergänzung durch den Finanzplan  unter Berücksichtigung der fälligen Verbindlichkeiten gegenüber Dritten und aus Einzahlungen der Cash-Pool Gesellschaften

16 16 Finanzplan (1)  Grundlage: Annahme über die weitere Geschäftstätigkeit  umfasst alle im Planungszeitraum zu erwartenden Zahlungsmittelzu- und -abflüsse  Mittelzuflüsse sind zu berücksichtigen, sofern hinreichend konkretisiert  Mittelabflüsse aus bereits bestehenden und aus neu begründeten Verpflichtungen sind zu berücksichtigen

17 17 Finanzplan (2) StichtagWochenMonate I. Einzahlungen 1. Einzahlungen aus laufendem Geschäftsbetrieb 2. Einzahlungen aus Desinvestitionen 3. Einzahlungen aus Finanzerträgen Summe Einzahlungen II. Auszahlungen 1. Auszahlungen für den laufenden Geschäftsbetrieb 2. Auszahlungen für Investitionen 3. Auszahlungen im Rahmen des Finanzverkehrs Summe Auszahlungen II

18 18 Finanzplan (3) StichtagWochenMonate III. Ermittlung der Über- bzw. Unterdeckung durch I../. II + Zahlungsmittelbestand im Beurteilungszeitpunkt IV. Ausgleichs- und Anpassungsmaßnahmen 1. Bei Unterdeckung (Einzahlungen) 2. Bei Überdeckung (Auszahlungen) Summe der Auszahlungen III V. Zahlungsmittelbestand am Periodenende unter Berücksichtigung der Ausgleichs- und Anpassungs- maßnahmen (I – II – III) VI. Liquidität in Prozent Summe I Summe II + III

19 19 Aufbau des IDW EPS 800 n.F.  Vorbemerkungen  Grundlagen zur Beurteilung der Zahlungsunfähigkeit  Beurteilung eingetretener Zahlungsunfähigkeit  Retrograde Ermittlung der Zahlungsunfähigkeit  Beurteilung drohender Zahlungsunfähigkeit (§ 18 InsO)

20 20 Retrograde Ermittlung der Zahlungsunfähigkeit (1)  Für die retrograde Ermittlung, zu welchem früheren Zeitpunkt vor Eröffnung des Insolvenzverfahrens möglicherweise bereits Zahlungsunfähigkeit vorgelegen hat, wird vom Bestand der liquiden Mittel sowie der fälligen Verbindlichkeiten im Zeitpunkt der Insolvenzeröffnung ausgegangen  Zwischenzeitliche Veränderungen der fälligen Verbindlichkeiten sowie der verfügbaren Finanzmittel sind jeweils durch Hinzurechnung bzw. Abzüge „retrograd“ zu berücksichtigen

21 21 Retrograde Ermittlung der Zahlungsunfähigkeit (2)  Überschreitung der 10%-Grenze  Vermutung der Zahlungsunfähigkeit zu diesem früheren Zeitpunkt  Unterschreitung der 10%-Grenze  Beurteilung, ob auf Grundlage der damaligen Erkenntnisse davon ausgegangen werden durfte, dass die Liquiditätslücke im maßgeblichen Planungszeit- raum geschlossen werden kann  Keine Ex-Post Betrachtung!

22 22 Aufbau des IDW EPS 800 n.F.  Vorbemerkungen  Grundlagen zur Beurteilung der Zahlungsunfähigkeit  Beurteilung eingetretener Zahlungsunfähigkeit  Retrograde Ermittlung der Zahlungsunfähigkeit  Beurteilung drohender Zahlungsunfähigkeit (§ 18 InsO)

23 23 Beurteilung drohender Zahlungsunfähigkeit  Feststellung zukünftiger Liquiditätsgefährdung  Ausgehend von der Stichtagsliquidität im Beurteilungszeitpunkt ist die gesamte finanzielle Entwicklung des Schuldnerunternehmens für den Planungszeitraum in einem Finanzplan darzustellen  Der Planungszeitraum orientiert sich grundsätzlich an der spätesten Fälligkeit einer bereits entstandenen Verbindlichkeit  Wegen der Planungsunsicherheit ist der Planungszeitraum in der Regel auf das laufende und das folgende Geschäftsjahr zu beschränken


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