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Herzlich Willkommen zum Kick-off Workshop STEP

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Präsentation zum Thema: "Herzlich Willkommen zum Kick-off Workshop STEP"—  Präsentation transkript:

1 Herzlich Willkommen zum Kick-off Workshop STEP
Universität Bielefeld: Fakultät für Soziologie Fakultät für Erziehungswissenschaft Universität Paderborn: Fakultät für Kulturwissenschaften/Kognitive Psychologie Herzlich Willkommen zum Kick-off Workshop STEP Bielefeld,

2 STEP Kick-off Workshop 19.06.2009, Universität Bielefeld
STEP Kick-off Workshop , Universität Bielefeld Vortrag von Hans Mustermann 2

3 Reform der LehrerInnenausbildung – eine Standortbestimmung
Reform der LehrerInnenausbildung – eine Standortbestimmung Zum Stand der Reformdebatten: Anforderungen an den Lehrerberuf nach PISA Bologna: Bachelor-Master-Studiengänge und kompetenzorientierte LehrerInnenausbildung Chancen und Risiken der LehrerInnenausbildung im Bildungsförderalismus Zwischenbilanz Vortrag von Hans Mustermann 3 3

4 Globalisierung in der Lehrerbildung: Bachelor-Master-Studiengänge
Globalisierung in der Lehrerbildung: Bachelor-Master-Studiengänge „Das Ausmaß der mentalen Reformresistenz ist groß. Ich kenne kaum jemanden – ehrlich gesagt: niemanden -, den die Umstellung auf Bachelor und Master begeistert. Wer die Veränderungen voranbringt sind die Universitätsspitzen, die Wissenschaftsorganisationen und die Politik. Die Reformen kommen von oben: der Graben zwischen denjenigen, die die Reform konzipieren und den Betroffenen ist groß.“ (Prof. Dr. Wolfgang Frühwald, ehem. Präsident der DFG, in: DIE ZEIT vom (http://www.zeit.de/2008/04/C- Interview-Fruehwald) Vortrag von Hans Mustermann 4 4

5 Reform der Hochschule und der Lehrerbildung
Reform der Hochschule und der Lehrerbildung „Der Bachelor kommt, die Reform ist irreversibel, und sie ist richtig. (…) Denn sie zwingt die Universitäten endlich zur Studienreform, auf die wir seit Jahrzehnten warten. (…) Unsere Lehrerbildung bereitet noch immer nicht auf die Realität in den Schulen vor.“ (Wedig von Heyden, langjähriger Generalsekretär des Wissenschaftsrates, in: DIE ZEIT vom ) Vortrag von Hans Mustermann 5 5

6 Was ist die Qualität des Bachelor?
„Das Bachelor-Studium ist im Gefüge der deutschen Bildungs- einrichtungen mehr als ein Studium Generale alten Stils, auch anders komponiert als die Stufe der general education, die an amerikanischen Universitäten die Phase der undergraduate studies bestimmt und bestimmen muss, weil die gymnasiale Oberstufe, unsere Phase der general education, dort fehlt. Das Bachelor- Studium innerhalb des deutschen Bildungssystems muss und kann demgegenüber neben der Initiation in Wissenschaft die Option der Qualifizierung für beruflich organisierte Arbeit einschließen, weil die Eingangskompetenz (und das Eingangsalter) nicht mit angelsächsischen Bildungskarrieren vergleichbar ist. Um die Anerkennung der Tatsache, dass die Eingangsphase in die Universität neue Qualität bekommen hat, kommt man also nicht herum.“ (H.-E. Tenorth 2006, S. 22 f.).

7 Ein aktueller Überblick über die Studienstrukturreform bietet:
Martin Winter: Das neue Studieren. Chancen, Risiken, Nebenwirkungen der Studienstrukturreform: Zwischenbilanz zum Bologna-Prozess in Deutschland (HoF-Arbeitsbericht 1/2009). Hrsg. Vom Institut für Hochschulforschung (HoF) an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Wittenberg 2009, 91. Seiten. ISSN

8 Empirische Wende und pädagogische Entwicklungsarbeit
1. Zum Stand der Reformdebatten in Deutschland: Anforderungen an den Lehrerberuf nach PISA Empirische Wende und pädagogische Entwicklungsarbeit Breite Streuung von Leistungsunterschieden zwischen Schulklassen der selben Schulstufen und Schulformen Einfluss der sozialen Herkunft auf den Schulerfolg Probleme in der Organisationsentwicklung und der Qualitätssicherung Professionalisierung der Lehrerarbeit Verbesserung der Unterrichtsqualität Standards und zugleich Auftrag zur individuellen Förderung Vortrag von Hans Mustermann 8 8

9 Dreistufige Studienstruktur (Bachelor-Master-Promotion)
Bologna: Bachelor-Master-Studiengänge und kompetenzorientierte Lehrerausbildung Dreistufige Studienstruktur (Bachelor-Master-Promotion) Studiengänge in der Lehrerbildung: Bachelor-Master-Studiengänge Staatsexamensstudiengänge Mischmodelle (BA/MA und Staatsexamensstudiengänge) Alterszusammensetzung der Lehrkräfte Prüfungen (Lehramtsprüfungen / Masterabschlüsse) Vortrag von Hans Mustermann 9 9

10 Lehrerbildung: Studiengangstrukturen in den Bundesländern
Bachelor-Master-Studiengänge (BA/MA) Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Schleswig-Holstein Staatsexamensstudiengänge Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Saarland, Sachsen-Anhalt Mischmodelle (BA/MA u. Staatsexamensstudiengänge) Baden-Württemberg, Bayern, Thüringen (Angaben: KMK und eigene Recherchen)

11 Aus: Bildung in Deutschland 2008, ttp://www. bildungsbericht
Aus: Bildung in Deutschland 2008, ttp://www.bildungsbericht.de/daten2008/bb_2008.pdf Markierung: JK

12 Eckpunkte der Reform der Lehrerbildung
Eckpunkte der Reform der Lehrerbildung Qualität Modularisierung Standards und Kerncurriculum Kompetenzorientierung Professionalisierung Vortrag von Hans Mustermann 12 12

13 Problembereiche der Studienstruktur
Studiendauer / Lehrämter Modelle der Lehrerbildung: a) grundständig bzw. parrallel b) gestuft bzw. konsekutiv Internationale Vergleichbarkeit Ausgestaltung des Bachelor / Kumulatives Lernen Übergang vom Bachelor- zum Masterstudiengang Mobilität der Studierenden

14 Modularisierung Modularisierung verändert den Arbeitsalltag aller Lehrenden in gravierender Weise. Die Inhalte der Lehre lösen sich stark von eigenen Forschungsthemen ab – zugunsten von Kerncurriculum (Pflichtstruktur). Modularisierung löst die Differenz von Polyvalenz und Professionalisierung nicht auf. Vom Schein zum Modulnachweis / Vorabschichtung von Prüfungsleistungen führt zu erhöhtem Prüfungsaufwand. Die Rückkehr von Großvorlesungen und Klausuren weist auf die quantitativen Grenzen der Modularisierung hin. Vortrag von Hans Mustermann 14 14

15 Kompetenzen Das Selbstverständnis der Universitäten im Verhältnis von Wissenschaft und Berufsvorbereitung ist herausgefordert. Studiengänge in der BA/MA Struktur sollen den Kompetenzaufbau eher breit anlegen. Eine Tendenz zur „Entproblematisierung“ des Wissens ist zu erkennen (Lehrbücher). Wie lassen sich Kompetenz prüfen? Das ist noch weitgehend offen. „Modularisierung und ihre Folgen werden die deutsche Hochschullandschaft stärker verändern als ‚1968´.“ (Terhart) nach Ewald Terhart: Wozu führt Modularisierung? In: Erziehungswissenschaft (DGfE), 18. Jg. 2007, S. 23 ff.

16 Forschendes Lernen: Studium und Referendariat
Forschendes Lernen: Studium und Referendariat Fallarbeit in der universitären Lehrerbildung Reflektierte Praktiker bzw. Lehrer-Forscher-Modell Stellenwert der Fallarbeit für die Module (Modulnote) Forschendes Lernen in der Zweiten Phase Phasenübergreifende Fallarbeit in der Lehrerbildung – angesiedelt an Zentren für Lehrerbildung? Vortrag von Hans Mustermann 16 16

17 Grafik: www.lehrerbildung.de
xxxxxxxxx xxxxxxx xxxxxxxxxxxxxxxxx xxxxxxxxxxxxxxxxxx Gemeinsame Standards der Lehrerbildung in Deutschland xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx Grafik:

18 Standards und Kerncurriculum in der Lehrerbildung
Terhart, E. (Hrsg.) (2000): Perspektiven der Lehrerbildung in Deutschland Bremer Erklärung (2000): Aufgaben von Lehrerinnen und Lehrern heute – Fachleute für das Lernen – Gemeinsame Erklärung des Präsidenten der Kultusministerkonferenz und der Vorsitzenden der Bildungs- und Lehrergewerkschaften sowie ihrer Spitzenorganisationen Deutscher Gewerkschaftsbund DGB und DBB – Beamtenbund und Tarifunion ab 2003: Kerncurricula und Ausbildungsstandards für die 2. Phase der Lehrerausbildung (Bundeslandspezifisch) KMK (2004): Standards für die Lehrerbildung: Bildungswissenschaften Gesellschaft für Fachdidaktik (Hrsg.) (2004): Kerncurriculum Fachdidaktik KMK (2005): Eckpunkte für die gegenseitige Anerkennung von Bachelor- und Masterabschlüssen in Studiengängen, mit denen die Bildungsvoraussetzungen für ein Lehramt vermittelt werden (sog. Quedlinburger Beschluss) Deutsche Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (Hrsg.) (2008): Kerncurriculum Erziehungswissenschaft KMK (2008): Ländergemeinsame inhaltliche Anforderungen für die Fachwissenschaften und Fachdidaktiken in der Lehrerbildung

19 3. Chancen und Risiken der Lehrerbildung im Bildungsföderalismus
3. Chancen und Risiken der Lehrerbildung im Bildungsföderalismus „Es bleibt (…) der Grundwiderspruch, welcher sich durch die politische Diskussion in Deutschland wie ein roter Faden zieht, nämlich der Wunsch, Bundesländer als Strukturelement der Verfassung zu haben, gleichzeitig aber die nationale Geschlossenheit mit möglichst einheitlichen Regelungen in allen Lebensbereichen nicht zu gefährden.“ (Hermann Lange: Föderales Handeln in einer nicht-föderalen Gesellschaft? Föderalismusreform und Bildungspolitik. In: Erziehungswissenschaft. Mitteilungen der DGfE. Heft 2/2007. Opladen & Farmington Hills: Verlag Barbara Budrich, S. 159) Vortrag von Hans Mustermann 19 19

20 4. Zwischenbilanz Lehrerbildung zwischen PISA und Bologna
4. Zwischenbilanz Lehrerbildung zwischen PISA und Bologna Kompetenzorientierte Lehrerausbildung: Was ist das? Professionalisierung bleibt das bestimmende Paradigma der Lehrerausbildung Forschendes Lernen: Gelenkstelle zwischen Universität und Referendariat Bildungsföderalismus: unberechenbarer Faktor Standardisierung formaler Studienstrukturen und inhaltliche Standardisierung? (vgl. KMK 2008) Professionalisierung als Konzept der Lehrerausbildung vs. Polyvalenz als Ziel des Bachelor-Abschlusses Vortrag von Hans Mustermann 20 20

21 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit !
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit ! Ende Vortrag von Hans Mustermann 21 21


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