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GESUNDHEITSMANAGEMENT IV Teil 2 Prof. Dr. Steffen Fleßa Lst. für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre und Gesundheitsmanagement Universität Greifswald 1.

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1 GESUNDHEITSMANAGEMENT IV Teil 2 Prof. Dr. Steffen Fleßa Lst. für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre und Gesundheitsmanagement Universität Greifswald 1

2 Gliederung 1 Informationswirtschaft 2 Jahresabschluss 3 Controlling 4 Betriebsgenetik 2

3 Gliederung 1 Informationswirtschaft 2Jahresabschluss 2.1 Grundlagen Bilanztheorie Jahresabschluss nach HGB Internationale Standards 2.2 Jahresabschluss des Krankenhauses Krankenhausbuchführungsverordnung Abgrenzungsverordnung Sonderposten 2.3 Bilanzanalyse 3 Controlling 4 Betriebsgenetik 3

4 Einordnung ins System Systemmodell: Relationen – informationell – materiell – personell – interne und externe Relationen Jahresabschluss – primär externer Informationsfluss – bedingt interner Informationsfluss 4

5 2.1.1 Bilanztheorien Allgemein: Bilanz = Gegenüberstellung von zwei Tatbeständen Wertmäßige Bilanz: z. B. in Euro Umfang der Bilanz – Gesamtwirtschaftliche/volkswirtschaftliche Bilanzen, außenwirtschaftliche Bilanzen (Handelsbilanz, Leistungsbilanz, Zahlungsbilanz,...) – Einzelwirtschaftliche/betriebswirtschaftliche Bilanzen Stichtagsbezogene, wertmäßige Gegenüberstellung der Bestandsgrößen Vermögen und Schulden eines Betriebes 5

6 Systeme der Bilanztheorien: Überblick Formale Bilanztheorien – Inhalt: Wesen der Bilanz – Arten: statische Bilanztheorie dynamische Bilanztheorie Materielle Bilanztheorie – Inhalt: Höhe der Bewertung 6

7 Statische Bilanztheorie Wesen der Beständebilanz – Gegenüberstellung von Vermögen und Kapital – Passiva: Kapitaldisposition (= Woher bekam ich mein Kapital?) – Aktiva: Vermögensdisposition (= Was habe ich mit Kapital gemacht?) GuV-Konto – Kapitalertragsbilanz: GuV bilanziert die Veränderung des Kapitals – Verbindung verschiedener Beständebilanzen – GuV und Bilanz GuV als Unterkonto des Eigenkapitalkontos – Aufwand = Kapitalverzehr – Ertrag = Kapitalersatz – Gewinn = Kapitalzuwachs – Verlust = Kapitalvernichtung 7

8 Statische Bilanztheorie Zweck der Bilanz nach statischer Vorstellung – Ausweis von Kapital und Vermögen – Vorsichtsprinzip: Nur zu realisierende Werte dürfen aktiviert werden – es gibt keine „zu erwartenden Erträge“ Alle möglichen Inanspruchnahmen des Kapitals müssen passiviert werden – es gibt „zu erwartende Aufwendungen“: Rückstellungen – Gläubigerschutz Nach statischer Bilanztheorie und Vorsichtsprinzip wird Risiko nicht in Zukunft übertragen, sondern jetzt in der GuV sichtbar. Primäre Ausrichtung am Gläubigerschutz 8

9 Dynamische Bilanztheorien Wesen der Beständebilanz: – Zusammenfassung aller noch nicht erfolgswirksam gewordenen Werte – Herleitung der Beständebilanz aus Bewegungsgrößen Guv – Bilanz als Unterkonto der GuV Bilanz gehört eigentlich nicht zur Buchhaltung! – Bilanzieller Ausweis aller Aufwendungen und Erträge, die in der laufenden Periode noch nicht angefallen sind Zweck der Beständebilanz: – Nicht „richtiger“ Ausweis von Beständen – Sondern richtige Erfolgsermittlung, d.h. zeitgerechte Zuteilung des Erfolgs 9

10 Materielle Bilanztheorien: Überblick Inhalt: Theorie des Wertes einzelner Bilanzpositionen Nominelle Bilanztheorie – Bilanzierungswert = Anschaffungswert – Ausgangslage: statische Wirtschaft, stabile Preise, stabile Währungen – Nominalwertprinzip der Steuergesetzgebung Organische Bilanztheorie – Bilanzierungswert = Wiederbeschaffungswert – „Inflation Accounting“ – Vermeidet Substanzverlust (Kapazitätsverlust) im Zeitablauf 10

11 2.1.2 Jahresabschluss nach HGB § 266: Gliederung der Bilanz (Kapitalgesellschaften) (1) Die Bilanz ist in Kontoform aufzustellen. Dabei haben große und mittelgroße Kapitalgesellschaften (§ 267 Abs. 3, 2) auf der Aktivseite die in Absatz 2 und auf der Passivseite die in Absatz 3 bezeichneten Posten gesondert und in der vorgeschriebenen Reihenfolge auszuweisen. Kleine Kapitalgesellschaften (§ 267 Abs. 1) brauchen nur eine verkürzte Bilanz aufzustellen, in die nur die in den Absätzen 2 und 3 mit Buchstaben und römischen Zahlen bezeichneten Posten gesondert und in der vorgeschriebenen Reihenfolge aufgenommen werden. 11

12 Aktivseite A.Anlagevermögen I.Immaterielle Vermögensgegenstände II.Sachanlagen: III.Finanzanlagen: B.Umlaufvermögen I.Vorräte II.Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände III.Wertpapiere IV.Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks C.Rechnungsabgrenzungsposten D.( ggf.) Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag ____________________________ (Bilanzsumme)

13 Aktivseite A.Anlagevermögen I.Immaterielle Vermögensgegenstände II.Sachanlagen: III.Finanzanlagen: B.Umlaufvermögen I.Vorräte II.Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände III.Wertpapiere IV.Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks C.Rechnungsabgrenzungsposten D.( ggf.) Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag ____________________________ (Bilanzsumme) 1.Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten; 2.Geschäfts- oder Firmenwert; 3.geleistete Anzahlungen;

14 Aktivseite A.Anlagevermögen I.Immaterielle Vermögensgegenstände II.Sachanlagen: III.Finanzanlagen: B.Umlaufvermögen I.Vorräte II.Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände III.Wertpapiere IV.Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks C.Rechnungsabgrenzungsposten D.( ggf.) Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag ____________________________ (Bilanzsumme) 1.Grundstücke, grundstücksglei-che Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken; 2.technische Anlagen und Maschinen; 3.andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung ; 4.geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau;

15 Aktivseite A.Anlagevermögen I.Immaterielle Vermögensgegenstände II.Sachanlagen: III.Finanzanlagen: B.Umlaufvermögen I.Vorräte II.Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände III.Wertpapiere IV.Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks C.Rechnungsabgrenzungsposten D.( ggf.) Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag ____________________________ (Bilanzsumme) 1.Anteile an verbundenen Unternehmen; 2.Ausleihungen an verbundene Unternehmen; 3.Beteiligungen 4.Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteili- gungsverhältnis besteht; 5.Wertpapiere des Anlagevermögens; 6.sonstige Ausleihungen.

16 Aktivseite A.Anlagevermögen I.Immaterielle Vermögensgegenstände II.Sachanlagen: III.Finanzanlagen: B.Umlaufvermögen I.Vorräte II.Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände III.Wertpapiere IV.Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks C.Rechnungsabgrenzungsposten D.( ggf.) Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag ____________________________ (Bilanzsumme) 1.Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe; 2.unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen; 3.fertige Erzeugnisse und Waren; 4.geleistete Anzahlungen.

17 Aktivseite A.Anlagevermögen I.Immaterielle Vermögensgegenstände II.Sachanlagen: III.Finanzanlagen: B.Umlaufvermögen I.Vorräte II.Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände III.Wertpapiere IV.Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks C.Rechnungsabgrenzungsposten D.( ggf.) Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag ____________________________ (Bilanzsumme) 1.Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (LuL), (F.a.L.L.); 2.Forderungen gegen verbundene Unternehmen; 3.Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht; 4.sonstige Vermögensgegenstände;

18 Aktivseite A.Anlagevermögen I.Immaterielle Vermögensgegenstände II.Sachanlagen: III.Finanzanlagen: B.Umlaufvermögen I.Vorräte II.Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände III.Wertpapiere IV.Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks C.Rechnungsabgrenzungsposten D.( ggf.) Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag ____________________________ (Bilanzsumme) 1.Anteile an verbundenen Unternehmen; 2.eigene Anteile; ; 3.sonstige Wertpapiere;

19 Passivseite A.Eigenkapital I.Gezeichnetes Kapital II.Kapitalrücklagen III.Gewinnrücklagen IV.Gewinnvortrag/Verlustvortrag; V.Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag, VI.(ggf.) Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag B.Rückstellungen I.Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen II.Steuerrückstellungen III.sonstige Rückstellungen C.Verbindlichkeiten D.Rechnungsabgrenzungsposten ____________________________ ( Bilanzsumme )

20 Passivseite A.Eigenkapital I.Gezeichnetes Kapital II.Kapitalrücklagen III.Gewinnrücklagen IV.Gewinnvortrag/Verlustvortrag; V.Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag, VI.(ggf.) Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag B.Rückstellungen I.Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen II.Steuerrückstellungen III.sonstige Rückstellungen C.Verbindlichkeiten D.Rechnungsabgrenzungsposten ____________________________ ( Bilanzsumme ) 1.Anleihen, davon konvertibel; 2.Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten; 3.erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen; 4.Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen; 5.Verbindlichkeiten aus der Annahme gezogener Wechsel und der Ausstellung eigener Wechsel; 6.Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen; 7.Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht; 8.sonstige Verbindlichkeiten, davon aus Steuern, davon im Rahmen der sozialen Sicherheit.

21 Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) Inhalt (nach HGB): Gegenüberstellung von Erträgen und Aufwendungen des Unternehmens für einen bestimmten Zeitraum Ziel (nach HGB): Ausweis des unternehmerischen Erfolgs als Differenz von Ertrag und Aufwand. Methoden – Gesamtkostenverfahren, § 275 Abs. 2 HGB – Umsatzkostenverfahren, § 275 Abs. 3 HGB. Darstellung – GuV ist ein Konto des Kontenrahmens – GuV muss in Staffelform ausgewiesen werden 21

22 Gesamtkostenverfahren Anwendung: traditionell deutsches System Ausgangslage: – Periodengerechte Abrechnung – Von den Gesamterträgen einer Periode (insb. Wert aller erzeugter Güter, also auch der noch nicht verkauften und noch nicht fertigen) werden die Gesamtaufwendungen, die hierfür notwendig waren, abgezogen. Gliederung nach Aufwandsarten – z. B. Personalkosten 22

23 Umsatzkostenverfahren Anwendung: traditionell anglophone Länder Ausgangslage: – periodengerechte Abrechnung – Von den Gesamterlösen der verkauften Produkte werden die Aufwendungen abgezogen, die benötigt wurden, um die verkauften Produkte herzustellen Gliederung nach Funktionsbereichen, – z. B. Vertrieb, Verwaltung, etc. 23

24 Anwendung RechnungslegungGesamtkosten- verfahren Umsatzkosten- verfahren IFRS (= International Financial Reporting Standard) ja US-GAAPneinja HGBja § 275 II ja § 275 III

25 Gesamtkostenverfahren Umsatzerlöse ±Bestandsveränderung an fertigen und unfertigen Erzeugnissen +andere aktivierte Eigenleistungen +sonstige betriebliche Erträge (aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit, soweit anderen Positionen nicht zuzuordnen) = Gesamtleistung -Materialaufwand (Roh-, Hilfs-, Betriebsstoffe, bezogene Waren und Leistungen) = Rohaufwand / Rohertrag -Personalaufwand (Löhne und Gehälter, Sozialabgaben, Altervorsorge und Unterstützung) -Abschreibungen (Anlagevermögen (außer Finanzanlagen), unübliche Abschreibungen auf Umlaufvermögen) -sonstige betrieblichen Aufwendungen (aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit, soweit anderen Positionen nicht zuzuordnen) = Betriebsergebnis

26 Gesamtkostenverfahren Erträge aus Beteiligungen (nur laufende Erträge) +Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens +sonstige Zinsen und ähnliche Erträge -Abschreibungen auf Finanzanlagen und übliche Abschreibungen auf Wertpapiere des Umlaufvermögens -Zinsen und ähnliche Aufwendungen = Finanzergebnis

27 Gesamtkostenverfahren außerordentliche Erträge -außerordentliche Aufwendungen = außerordentliches Ergebnis

28 Gesamtkostenverfahren Betriebsergebnis +Finanzergebnis = Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (Betriebs- und Finanzergebnis) +außerordentliches Ergebnis -Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -sonstige Steuern (alle anderen erfolgswirksamen Steuern) = Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag (Letzter Posten der GuV)

29 Umsatzkostenverfahren Umsatzerlöse -Herstellkosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen = Bruttoergebnis vom Umsatz -Vertriebskosten -allgemeine Verwaltungskosten +sonstige betriebliche Erträge -sonstige betrieblichen Aufwendungen (nur Aufwendungen, die nicht den Herstellungs-, Verwaltungs- oder Vertriebskosten zugeordnet werden können) = Betriebsergebnis

30 Umsatzkostenverfahren =Betriebsergebnis +Erträge aus Beteiligungen (nur laufende Erträge) +Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens +sonstige Zinsen und ähnliche Erträge -Abschreibungen auf Finanzanlagen und Abschreibungen auf alle Wertpapiere des Umlaufvermögens -Zinsen und ähnliche Aufwendungen =Finanzergebnis =Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (Betriebs- und Finanzergebnis) +außerordentliche Erträge -außerordentliche Aufwendungen =außerordentliches Ergebnis -Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -sonstige Steuern (alle anderen erfolgswirksamen Steuern) =Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag (Letzter Posten der GuV)

31 Aktiengesellschaft: zu ergänzen 1.Gewinnvortrag/Verlustvortrag aus dem Vorjahr 2.Entnahmen aus der Kapitalrücklage 3.Entnahmen aus Gewinnrücklagen a) aus der gesetzlichen Rücklage b) aus der Rücklage für eigene Aktien c) aus satzungsmäßigen Rücklagen d) aus anderen Gewinnrücklagen 4.Einstellungen in Gewinnrücklagen a) aus der gesetzlichen Rücklage b) aus der Rücklage für eigene Aktien c) aus satzungsmäßigen Rücklagen d) aus anderen Gewinnrücklagen 5.Bilanzgewinn/Bilanzverlust

32 Kennzahlen bei börsennotierten Unternehmen EBT – Earnings before taxes – Jahresüberschuss + gewinnmindernde Steuern EBIT: – Earnings before interest and taxes – EBT + Nettozinszahlungen EBITDA: – Earnings Before Interest, Tax, Depreciation and Amortization – EBIT + Abschreibungen 32

33 2.1.3 Internationale Standards Großbritanien: – International Accounting Standards Committee (IASC): 1973 International Accounting Standards (IAS) – International Accounting Standards Board (IASB) (2001) International Financial Reporting Standards (IFRS): neue Rechnungslegungsstandards von IASB USA – United States Generally Accepted Accounting Principles (USGAAP) 33

34 Bilanz nach IAS 1.68 AktivaPassiva A.Langfristige Vermögenswerte 1.Immaterielle Vermögensgegenstände 2.Sachanlagen 3.Investment Properties 4.At-equity-Beteiligungen 5.Übrige Finanzanlagen 6.Latente Steuern B.Kurzfristige Vermögenswerte 1.Vorräte 2.Forderungen 3.Sonstige finanzielle Vermögenswerte 4.Steuerforderungen 5.Liquide Mittel A.Eigenkapital 1.Eingezahltes Kapital und Rücklagen 2.Minderheitsanteile B.Langfristige Schulden 1.Langfristige Finanzschulden 2.Langfristige Rückstellungen 3.Latente Steuern C.Kurzfristige Schulden 1.Kurzfristige Finanzschulden 2.Verbindlichkeiten sonst. Lief. u. Leist. 3.Kurzfristige Rückstellungen 4.Steuerverbindlichkeiten

35 Bilanz nach IAS 1.68 AktivaPassiva A.Langfristige Vermögenswerte 1.Immaterielle Vermögensgegenstände 2.Sachanlagen 3.Investment Properties 4.At-equity-Beteiligungen 5.Übrige Finanzanlagen 6.Latente Steuern B.Kurzfristige Vermögenswerte 1.Vorräte 2.Forderungen 3.Sonstige finanzielle Vermögenswerte 4.Steuerforderungen 5.Liquide Mittel A.Eigenkapital 1.Eingezahltes Kapital und Rücklagen 2.Minderheitsanteile B.Langfristige Schulden 1.Langfristige Finanzschulden 2.Langfristige Rückstellungen 3.Latente Steuern C.Kurzfristige Schulden 1.Kurzfristige Finanzschulden 2.Verbindlichkeiten sonst. Lief. u. Leist. 3.Kurzfristige Rückstellungen 4.Steuerverbindlichkeiten als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien Eigenkapitalbeteiligungen mit längerfristiger Perspektive Steuerdifferenz zwischen Handels- und Steuerbilanz

36 Veränderungen gegenüber HGB Grundsatz: – HGB: Vorsichtsprinzip (Kapitalerhaltung, Schutz der Gläubiger) – IFRS: Informationsfunktion für Investor (insb. anonymer Teilnehmer des Kapitalmarktes) „Fair presentation“, nicht eingeschränkt durch Vorsicht und Risikovorsorge Folge: – Tendenz eines höheren Eigenkapitalausweises durch Verhinderung der Bildung von stillen Reserven und durch – gegenüber dem deutschen Handelsrecht – frühere Gewinnrealisierung. 36

37 Beispiele Firmenwert aus Unternehmenserwerb – IFRS: Aktivierungspflichtig, Abschreibung nur bei Wertminderung – HGB: planmäßige Abschreibung zwingend Anlagevermögen: – IFRS: Zeitwert als Fair Value, u.U. auch über Anschaffungs- und Herstellkosten – HGB: Anschaffungs- und Herstellkosten als Obergrenze des Vermögensansatzes (gemildertes Niederstwertprinzip) Nicht realisierter Gewinne – IFRS: Ausweis u.U. Pflicht – HGB: Ausweis streng verboten Aufwandsrückstellungen – IFRS: verboten – HGB: Erlaubt 37

38 Anwendungsbereich Tochtergesellschaften internationaler Unternehmen Konzernabschlüsse: – kapitalmarktorientierte Unternehmen: ab 2005: verpflichtend nach IFRS (Bilanzrechtsreformgesetz 2004) Übergangsfrist bis 2007 – nichtkapitalmarktorientierte Unternehmen: Wahlrecht insb. für Unternehmen relevant, die sich auf die Börse vorbereiten Einzelabschlüsse: – für große Kapitalgesellschaften möglich – Einzelabschluss auf HGB-Ebene für Besteuerung 38

39 2.2 Jahresabschluss des Krankenhauses Krankenhausbuchführungsverordnung Abgrenzungsverordnung Sonderposten 39

40 2.2.1 Krankenhausbuchführungs- verordnung Verordnung über die Rechnungs- und Buchführungspflichten von Krankenhäusern (KHBV) Hintergrund: – 1972: KHG enthielt auch Angaben zu pflegesatzfähigen Kosten und deren Nachweis auf Dauer zu ergänzen und auszuweiten – 1973: Bundespflegesatzverordnung Klare Definition der pflegesatzfähigen Kosten für spezifische Pflegesätze „Besondere Vorschrift für die Ermittlung der Selbstkosten“ – 1978: Abgrenzungsverordnung – 1978: Krankenhausbuchführungsverordnung 40

41 Krankenhausbuchführungsverordnung 1978 Vorschrift einer doppelten Buchführung Ziele – Nachweis der zweckentsprechenden Verwendung der staatlichen Fördermittel – Übernahme der Daten des Selbstkostenblattes aus der Buchhaltung – Transparenz von Kosten und Leistungen 41

42 Krankenhausbuchführungsverordnung 1986/87 Anpassung der Vorschriften an HGB und Aktiengesetz Anpassung an Europäische Rechnungslegungsstandards Zulassung von Teilkostenrechnung und innerbetrieblicher Leistungsverrechnung 42

43 Grundlagen KHBV § 2 Geschäftsjahr – Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. KHBV § 3 Buchführung, Inventar – Das Krankenhaus führt seine Bücher nach den Regeln der kaufmännischen doppelten Buchführung; – im übrigen gelten die §§ 238 und 239 des Handelsgesetzbuchs (Buchführungspflicht). – Die Konten sind nach dem Kontenrahmen der Anlage 4 einzurichten – Für das Inventar gelten die §§ 240 und 241 des Handelsgesetzbuchs. 43

44 Grundlagen KHBV § 4 Jahresabschluss – Der Jahresabschluss des Krankenhauses besteht aus der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung und dem Anhang einschließlich des Anlagennachweises. – Der Jahresabschluss soll innerhalb von vier Monaten nach Ablauf des Geschäftsjahres aufgestellt werden. – Ansonsten gilt das HGB. KHBV § 5 Einzelvorschriften zum Jahresabschluss 44

45 KHBV § 5 Einzelvorschriften zum Jahresabschluss Vermögensgegenstände des Anlagevermögens – Anschaffungs- oder Herstellungskosten – abzügl. Abschreibungen Fördermittel nach dem Krankenhausfinanzierungsgesetz – “Sonderposten aus Fördermitteln nach KHG” (Passivseite) – abzügl. Abschreibungen auf die mit diesen Mitteln finanzierten Vermögensgegenstände des Anlagevermögens Eigenkapital – festgesetztes Kapital: Beträge, die vom Krankenhausträger auf Dauer zur Verfügung gestellt werden – Kapitalrücklagen: sonstige Einlagen des Krankenhausträgers – Gewinnrücklagen wie HGB 45

46 KHBV § 6 Aufbewahrung und Vorlegung von Unterlagen Für die Aufbewahrung von Unterlagen, die Aufbewahrungsfristen und die Vorlegung von Unterlagen gelten die §§ 257 und 261 des Handelsgesetzbuchs. § 257 HGB: Aufbewahrung von Unterlagen. Aufbewahrungsfristen – Aufbewahrungspflicht für alle Belege und Dokumente – Mit Ausnahme der Eröffnungsbilanzen und Abschlüsse können Unterlagen auch als Wiedergabe auf einem Bildträger oder auf anderen Datenträgern aufbewahrt werden – Buchungsbelege sind 10 Jahre aufzubewahren. 46

47 KHBV § 8 Kosten- und Leistungsrechnung Das Krankenhaus hat eine Kosten- und Leistungsrechnung zu führen Ziele: – betriebsinterne Steuerung – Beurteilung der Wirtschaftlichkeit und Leistungsfähigkeit – Ermittlung der pflegesatzfähigen Kosten – Erstellung der Leistungs- und Kalkulationsaufstellung 47

48 Mindestanforderungen der KuL-Rechnung Kostenstellenrechnung – in Abhängigkeit von Größe und Struktur des KH – Minimum: Kostenstellenrahmen der Anlage 5 – Die Kosten sind aus der Buchführung nachprüfbar herzuleiten. – Die Kosten und Leistungen sind verursachungsgerecht nach Kostenstellen zu erfassen; sie sind darüber hinaus den anfordernden Kostenstellen zuzuordnen, soweit dies für die in Satz 1 genannten Zwecke erforderlich ist. 48

49 KHBV § 9 Befreiungsvorschrift Ein Krankenhaus mit bis zu 100 Betten oder mit nur einer bettenführenden Abteilung kann von den Pflichten nach § 8 befreit werden, soweit die mit diesen Pflichten verbundenen Kosten in keinem angemessenen Verhältnis zu dem erreichbaren Nutzen stehen und die in § 8 Satz 1 genannten Zwecke auf andere Weise erreicht werden können. 49

50 KHBV und IFRS KHBV basiert auf HGB Hauptziel: erfolgsneutraler Ausweis von öffentlichen Fördermitteln Bruttoprinzip: – Volle Aktivierung aller Vermögensgegenstände – Volle Passivierung der Zuschüsse als „Sonderposten“ – keine Saldierung IFRS und US-GAAP: – Nettoprinzip: Verrechnung der Sonderposten nach KHG mit dem Anlagevermögen Ausweis nur von nicht-geförderte Vermögenswerte 50

51 Anhänge zur KHBV Anlage 1 – Gliederung der Bilanz Anlage 2 – Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung Anlage 3 – Anlagennachweis Anlage 4 – Kontenrahmen für die Buchführung – Zuordnungsvorschriften zum Kontenrahmen Anlage 5 – Kostenstellenrahmen für die Kosten- und Leistungsrechnung – Kontenrahmen: Klasse 0-8 – Kostenstellenrahmen: Klasse 9 51

52 Anlagennachweis 52

53 Kontenplan Kontenklasse 0: Ausstehende Einlagen und Anlagevermögen Kontenklasse 1: Umlaufvermögen, Rechnungsabgrenzung Kontenklasse 2: Eigenkapital, Sonderposten, Rückstellungen Kontenklasse 3: Verbindlichkeiten, Rechnungsabgrenzung Kontenklasse 4: Betriebliche Erträge Kontenklasse 5: Andere Erträge Kontenklasse 6: Aufwendungen Kontenklasse 7: Aufwendungen Kontenklasse 8: Abschlusskonten 53

54 Kostenstellenrahmen für die Kosten- und Leistungsrechnung 90: Gemeinsame Kostenstellen 91: Versorgungseinrichtungen 92: Medizinische Institutionen 93–95: Pflegefachbereiche – Normalpflege 97: Sonstige Einrichtungen 98: Ausgliederungen – 980: Ambulanzen – 981: Hilfs- und Nebenbetriebe – 982–989: frei 99: frei 54

55 Arbeitsaufgabe: Analysieren Sie den Kontenplan sowie den Kostenstellenplan Hinweis: Bilanz und GuV werden in Kapitel diskutiert 55

56 2.2.2 Abgrenzungsverordnung 1978: Verordnung über die Abgrenzung und die durchschnittliche Nutzungsdauer von Wirtschaftsgütern in Krankenhäusern 1986: Verordnung über die Abgrenzung der im Pflegesatz nicht zu berücksichtigenden Investitionskosten von den pflegesatzfähigen Kosten der Krankenhäuser Heute: Für Investitionsfinanzierung nach wie vor gültig z.B. 56

57 Begriffsbestimmungen Anlagegüter: – die Wirtschaftsgüter des zum Krankenhaus gehörenden Anlagevermögens Gebrauchsgüter: – die Anlagegüter mit einer durchschnittlichen Nutzungsdauer bis zu drei Jahren Dienst- und Schutzkleidung, Wäsche, Textilien, Glas- und Porzellanartikel, Geschirr, sonstige Gebrauchsgüter des medizinischen Bedarfs wie Atembeutel, Heizdecken und –kissen, Hörkissen und –muscheln, Magenpumpen, Nadelhalter, Narkosemasken, Operationstisch-Auflagen, -Polster und – Decken, Schienen, Spezialkatheter und -kanülen, Venendruckmesser, Wassermatratzen, sonstige Gebrauchsgüter des Wirtschafts- und Verwaltungsbedarfs wie Bild-, Ton- und Datenträger, elektrische Küchenmesser, Dosenöffner und Quirle, Warmhaltekannen. 57

58 Begriffsbestimmungen Verbrauchsgüter: die Wirtschaftsgüter, – die durch ihre bestimmungsgemäße Verwendung aufgezehrt oder unverwendbar werden oder Einwegspritzen, Reinigungsmittel, Medikamente – die ausschließlich von einem Patienten genutzt werden und üblicherweise bei ihm verbleiben. Prothesen – Als Verbrauchsgüter gelten auch die wiederbeschafften, abnutzbaren beweglichen Anlagegüter, die einer selbständigen Nutzung fähig sind und deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten für das einzelne Anlagegut ohne Umsatzsteuer 150 Euro nicht übersteigen Mehrwegspritzen, Schrupper 58

59 Pflegesatzfähig (waren) Kosten der Anschaffung oder Herstellung von Verbrauchsgütern Kosten der Wiederbeschaffung von Gebrauchsgütern, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten für das einzelne Gebrauchsgut ohne Umsatzsteuer 410 Euro nicht übersteigen, in voller Höhe in dem Pflegesatzzeitraum, in dem sie angeschafft oder hergestellt werden, Abschreibung von Gebrauchsgütern Kosten der Instandhaltung von Anlagegütern (teilweise) 59

60 Nicht Pflegesatzfähig (waren) Kosten der Errichtung und Erstausstattung von Krankenhäusern mit Ausnahme der Kosten der Verbrauchsgüter Kosten der Ergänzung von Anlagegütern, soweit diese über die übliche Anpassung der vorhandenen Anlagegüter an die medizinische und technische Entwicklung wesentlich hinausgeht Kosten der Wiederbeschaffung von Anlagegütern mit einer durchschnittlichen Nutzungsdauer von mehr als drei Jahren 60

61 2.2.3 Sonderposten Grundsatz: Bilanz und GuV richten sich nach HGB Sonderposten: Krankenhausspezifische Posten, insb. auf Grundlage des KHG 1972 (Umstellung auf duale Finanzierung) 61

62 Aktivseite A. Ausstehende Einlagen auf das gezeichnete/festgesetzte Kapital (KGr. 00) B. Anlagevermögen I. Immaterielle Vermögensgegenstände und dafür geleistete Anzahlungen (KUGr. 090 u. 091) II. Sachanlagen III. Finanzanlagen C. Umlaufvermögen I. Vorräte II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände III. Wertpapiere des Umlaufvermögens (KGr. 14) IV. Schecks, Kassenbestand, … Guthaben bei Kreditinstituten (KGr. 13) D.Ausgleichsposten nach dem KHG 1.Ausgleichsposten aus Darlehensförderung (KUGr. 180) 2.Ausgleichsposten für Eigenmittelförderung (KUGr. 181) E. Rechnungsabgrenzungsposten F. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag

63 Passivseite A.Eigenkapital B. Sonderposten aus Zuwendungen zur Finanzierung des Sachanlagevermögens 1.Sonderposten aus Fördermitteln nach dem KHG (KGr. 22) 2.Sonderposten aus Zuweisungen und Zuschüssen der öffentlichen Hand (KGr. 23) 3.Sonderposten aus Zuwendungen Dritter (KGr. 21) C. Rückstellungen: D. Verbindlichkeiten: 1.Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (KGr. 34) davon gefördert nach dem KHG … 6.Verbindlichkeiten nach dem Krankenhausfinanzierungsrecht (KGr. 35) E. Ausgleichsposten aus Darlehensförderung (KGr. 24) F. Rechnungsabgrenzungsposten (KGr. 38)

64 GuV - Betriebserträge 1.Erlöse aus Krankenhausleistungen (KGr. 40) 2.Erlöse aus Wahlleistungen (KGr. 41) 3.Erlöse aus ambulanten Leistungen des Krankenhauses (KGr. 42) 4.Nutzungsentgelte der Ärzte (KGr. 43) 5.Erhöhung oder Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen/unfertigen Leistungen (KUGr. 550 u. 551) 6.andere aktivierte Eigenleistungen (KUGr. 552) 7.Zuweisungen und Zuschüsse der öffentlichen Hand, soweit nicht unter Nr. 11 (KUGr. 472) 8.sonstige betriebliche Erträge

65 GuV - Betriebsaufwendungen 9.Personalaufwand a) Löhne und Gehälter (KGr. 60, 64) b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung (KGr. 61–63), 10.Materialaufwand a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe (KUGr. 650; KGr. 66 ohne Kto. 6601, 6609, 6616 und 6618; KGr. 67; KUGr. 680; KGr. 71) b) Aufwendungen für bezogene Leistungen (KUGr. 651; Kto. 6601, 6609, 6616 und 6618; KUGr. 681) Betriebserträge – Betriebsaufwendungen = Zwischenergebnis

66 11.Erträge aus Zuwendungen zur Finanzierung von Investitionen (KGr. 46; KUGr. 470, 471), davon Fördermittel nach dem KHG (KGr. 46) 12.Erträge aus der Einstellung von Ausgleichsposten aus Darlehensförderung und für Eigenmittelförderung (KGr. 48) 13.Erträge aus der Auflösung von Sonderposten/Verbindlichkeiten nach dem KHG und auf Grund sonstiger Zuwendungen zur Finanzierung des Anlagevermögens (KUGr. 490–491) 14.Erträge aus der Auflösung des Ausgleichspostens für Darlehensförderung (KUGr. 492) 15.Aufwendungen aus der Zuführung zu Sonderposten/Verbindlichkeiten nach dem KHG und auf Grund sonstiger Zuwendungen zur Finanzierung des Anlagevermögens (KUGr. 752, 754, 755) 16.Aufwendungen aus der Zuführung zu Ausgleichsposten aus Darlehensförderung (KUGr. 753) 17.Aufwendungen für die nach dem KHG geförderte Nutzung von Anlagegegenständen (KGr. 77) 18.Aufwendungen für nach dem KHG geförderte, nicht aktivierungsfähige Maßnahmen (KUGr. 721) 19.Aufwendungen aus der Auflösung der Ausgleichsposten aus Darlehensförderung und für Eigenmittelförderung (KUGr. 750, 751)

67 Zwischenergebnis 20.Abschreibungen a)auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebes (KUGr. 760, 761) b)auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die im Krankenhaus üblichen Abschreibungen überschreiten (KUGr. 765) 21.sonstige betriebliche Aufwendungen Zwischenergebnis

68 Jahresüberschuss 22.Erträge aus Beteiligungen (KUGr. 500, 521), 23.Erträge aus anderen Wertpapieren und aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens (KUGr. 501, 521) 24.sonstige Zinsen und ähnliche Erträge (KGr. 51) 25.Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens (KUGr. 762) 26.Zinsen und ähnliche Aufwendungen (KGr. 74), = 27.Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 28.außerordentliche Erträge (KUGr. 590) 29.außerordentliche Aufwendungen (KUGr. 792) = 30.außerordentliches Ergebnis 31.Steuern (KUGr. 730) 32.Jahresüberschuß/Jahresfehlbetrag

69 Erklärungsbedürftige Posten der Bilanz und GuV Erlöse Unfertige Erzeugnisse Ausgleichsposten aus Darlehensförderung Ausgleichsposten für Eigenmittelförderung Sonderposten aus Fördermitteln nach dem KHG Sonderposten aus Zuweisungen und Zuschüssen der öffentlichen Hand Sonderposten aus Zuwendungen Dritter Ausgleichsposten aus Darlehensf ö rderung 69

70 Erlöse Zahl der Konten – Fünf Erlöskonten pro DRG Normallieger Abschläge für Kurzlieger Zuschläge für Langlieger Abschläge für vorzeitige Verlegung Abschläge für Aufnahmeverlegung – Ein Erlöskonto pro DRG + Nebenbuchhaltung In der Praxis sind manche Finanzbuchhaltungssysteme überfordert! 70

71 Unfertige/Fertige Waren Grundsatz: Fertige Waren kann es wegen der zeitlichen Identität von Leistungserstellung, Konsumption und Absatz im Dienstleistungsprozess im Krankenhaus nicht geben Unfertige Waren: Patienten, die mit Fallpauschalen berechnet werden und über den Bilanzstichtag im Krankenhaus liegen (Überlieger) 71

72 Beispiel Ausgangsbasis: – Patient liegt 10 Tage im alten Jahr und 10 Tage im neuen Jahr, OP war im alten Jahr Pflegesatzsystem: – Pflegesatz im alten Jahr, z. B. 250 Euro / Tag – Pflegesatz im neuen Jahr, z. B. 280 Euro / Tag – Zwischenrechnung zum über 2500 Euro, Restrechnung zum Euro. 72

73 Beispiel Fallpauschalensystem (vor ) – Laut Fallpauschalenkatalog: Fallpauschale: Euro OP-Sonderentgelt: Euro Normaufenthaltsdauer: 20 Tage – Berechnung: Resterlös ohne Sonderentgelt: Euro – Euro = Euro = 150 Euro/Tag Altes Jahr: Erlös = Euro Sonderentgelt + 10*150 Euro = 3500 Euro Erlös neues Jahr: 1500 Euro 73

74 Buchung Buchung im alten Jahr: – Unfertige Erzeugnisse (Bilanzkonto) – an Erhöhung des Bestandes an unfertigen Erzeugnissen (GuV-Konto) 3500 Euro Buchung im neuen Jahr: – Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 5000 Euro – an Unfertige Erzeugnisse (Bilanzkonto) 3500 Euro – und Erlöse aus Krankenhausleistungen (GuV-Konto) 1500 Euro 74

75 Beispiel DRG-System – Problem: Es ist kein offizieller Wert der Hauptleistung (OP) ausgewiesen (kein Sonderentgelt) – Grundsatz: Aktivierungspflichtig: Einzelkosten Aktivierungswahlrecht: Material- und Fertigungsgemeinkosten, Verwaltungskosten Aktivierungsverbot: alle zukünftigen Kosten (Realisierungsprinzip) – Individuelle Kalkulation Vereinfachend auf Grundlage der DRG-Kalkulationsdaten des InEK eigene Kostenträgerrechnung 75

76 Investitionsförderung nach dem Krankenhausfinanzierungsgesetz Die Investitionsförderung nach KHG (duale Finanzierung verlangt eine vollständige, jedoch erfolgsneutrale Verbuchung der Investitionsförderungen Förderungsprozess – Antrag auf Fördermittel – Eingang des Bewilligungsbescheides – Eingang der Fördermittel – Erwerb von Anlagevermögen – Abschreibungen (über mehrere Jahre verteilt) 76

77 Eingang des Bewilligungsbescheides Inhalt: – Forderungen gegenüber dem Ministerium steigen – Gleichzeitig entsteht einen Verpflichtung, das Geld gemäß des Bescheides zu verwenden, d.h. es entsteht eine Verbindlichkeit sollte der Geld nicht verwendet werden, muss es zurückgezahlt werden 77

78 Eingang des Bewilligungsbescheides Theoretische Verbuchungen – Möglichkeit 1: Forderungen nach KHG (Bilanz-Konto) an Verbindlichkeiten nach KHG (Bilanz-Konto) Problem: Es handelt sich um einen Ertrag – Möglichkeit 2: Forderungen nach KHG (Bilanz-Konto) an Erträge aus Zuwendungen zur Finanzierung von Investitionen (Fördermittel nach dem KHG) (GuV-Konto) Problem: Investitionsfinanzierung muss erfolgsneutral sein 78

79 Eingang des Bewilligungsbescheides Tatsächliche Verbuchung – Forderungen nach KHG (Bilanz-Konto) an Zuwendungen zur Finanzierung von Investitionen (Fördermittel nach dem KHG) (GuV-Konto) – Aufwendungen aus der Zuführung zu Sonderposten/Verbindlichkeiten nach dem KHG (GuV- Konto) an Verbindlichkeiten nach KGH Folge: Vollständiger Ausweis, jedoch erfolgsneutral 79

80 SollForderungen nach KHG (Bestandskonto 150) Haben EBK..... Zuführung460, Fördermit- tel, die zu passivieren sind

81 SollFördermittel, die zu passiveren sind (Erfolgskonto 460) Haben Zuführung150, Forder- ungen nach KGH

82 SollVerbindlichkeiten nach KHG (Bestandskonto 350) Haben EBK Zuführung752, Zuführung zu Fördermittel nach dem KHG zu Sonderposten

83 SollZuführung zu Fördermitteln nach KGH zu Sonderposten (Erfolgskonto 752) Haben Zuführung350, Verbindlich- keiten nach dem KGH

84 Abschluss auf GuV Soll(Aufwendungen)GuV(Erträge)Haben Ab- schluss- buchung Zuführung zu Fördermitteln nach KGH zu Sonderposten (Erfolgskonto 752) Ab- schluss- buchung Fördermit- tel, die zu passiveren sind (Erfolgs- konto 460) Neutralisierung

85 Eingang der Fördermittel Inhalt: Förderbetrag kommt (teilweise) auf Bankkonto an Buchungssatz: – Bank an Forderungen nach KHG 85

86 Eingang der Fördermittel SollForderungen nach KHGHaben EBK Bezahlung13, Bank Zufüh- rung 460, Förder- mittel, die zu passivieren sind

87 SollBank (Bestandskonto 13)Haben EBK Bezahlung150, Forderungen nach KHG

88 Erwerb des Anlagevermögens Inhalt: – Einrichtungen und Ausstattungen: Zugang – Bank: Bezahlung, d.h., Bankkonto nimmt ab – Zweckentsprechende Verwendung der Fördermittel, d.h., wir haben unsere Aufgabe erfüllt, die Verbindlichkeiten aus KHG sinken – Statt der Verbindlichkeiten wird ein Passivkonto „Sonderposten aus Fördermittel nach dem KHG“ gebildet NB: Sollte das Anlagegut vorzeitig verkauft werden, ist der entsprechende Betrag zurückzuzahlen 88

89 Erwerb des Anlagevermögens Buchung – Einrichtungen und Ausstattungen an Bank – Verbindlichkeiten nach dem KHG (Bilanz-Konto) an Sonderposten aus Fördermitteln nach KHG (Bilanz-Konto) 89

90 SollBank (Bestandskonto 13)Haben EBK Erwerb07, Ein- richtungen und Aus- stattungen Bezahlun g 150, Forderun- gen nach KHG

91 SollEinrichtungen und Ausstattungen (Bestandskonto 07) Haben EBK Erwerb13, Bank

92 SollVerbindlichkeiten nach KHG (Bestandskonto 350) Haben Um- buchung 22, Sonder- posten aus Fördermit- teln nach dem KHG EBK Zufüh- rung 752, Zu- führung zu Fördermit- tel nach dem KHG zu Sonder- posten

93 SollSonderposten aus Fördermitteln nach KHG (Bestandskonto 22) Haben EBK Um- buchung 350, Verbindlich- keiten nach dem KHG

94 Sonderposten Langfristiges Kapital Zwischenform zwischen Eigenkapital und Fremdkapital 94

95 Abschreibungen Problem: Normale Abschreibungen setzen voraus, dass das Investitionsgut durch Eigenkapital angeschafft wurde, d.h., Abschreibung ist Aufwand und reduziert den Gewinn. Bei öffentlich geförderten Krankenhäusern wurde das Investitionsgut jedoch geschenkt, d.h. der Werteverlust darf nicht gewinnmindernd sein, sondern „Geschenk mindernd“ (Erfolgsneutralität) Folge: Gegenposten, so dass der Abschreibung auf AV eine Abschreibung auf den Sonderposten gegenüber steht 95

96 Buchungen Erfolgswirksame Reduktion des Anlagevermögens – Abschreibungen auf Sachanlagen (GuV-Konto) an Einrichtungen und Ausstattungen (Bilanz-Konto) Erfolgswirksame Reduktion des Sonderpostens – Sonderposten aus Fördermitteln nach dem KHG (Bilanz- Konto) an Erträge aus der Auflösung von Sonderposten aus Fördermitteln nach dem KGH (GuV-Konto) 96

97 SollEinrichtungen und Ausstattungen (Bestandskonto 07) Haben EBK Ab- schreibung 761, Abschreibungen auf Sachanlagen Erwerb13, Bank

98 SollSonderposten aus Fördermitteln nach KHG (Bestandskonto 22) Haben Ab- schrei- bung 490, Erträge aus der Auflösung von Sonder- posten aus Fördermitteln nach KHG 5.000EBK Um- buchung 350, Verbindlich- keiten nach dem KHG

99 SollAbschreibungen auf Sachanlagen (Erfolgskonto 761) Haben Ab- schreibung 07, Einrichtungen und Ausstattung

100 SollErträge aus Auflösung von Sonderposten aus Förderung nach dem KHG (Erfolgskonto 490) Haben Ab- schreibung 22, Sonderposten aus Fördermitteln nach dem KHG

101 Soll(Aufwendungen)(Erträge)Haben Ab- schluss- bu- chung Zuführung zu Fördermitteln nach KGH zu Sonderposten (Erfolgskonto 752) Ab- schluss- bu- chung Fördermittel, die zu passiveren sind (Erfolgskonto 460) Ab- schluss- bu- chung Abschreibungen auf Sachanlagen (Erfolgskonto 761) 5.000Ab- schluss- bu- chung Erträge aus der Auf- lösung von Sonderposten aus Förderm. n.d. KHG (Erfolgskonto 490) GuV 101

102 Budgetierung Grundsatz: – Maßgeblich für das Entgelt ist das prospektive Budget – Überweisungen der Krankenkassen sind ein Abschlag – Abweichungen: Rückzahlung oder Nachzahlung Buchungen – bei Entlassung es Patienten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (Bilanz-Konto) an Erlöse aus Krankenhausleistungen (GuV-Konto) – Erlöskonten stark aufgegliedert, siehe vorne – Bei Bezahlung durch Krankenkassen Bank an Forderungen aus L+L – Am Bilanzstichtag Ausgleichsbeträge (GuV-Konto) an Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (falls Abschlag > Budget) Forderungen aus L+L an Ausgleichsbeträge (GuV-Konto) (falls Abschlag < Budget) – Hinweis: „Ausgleichsbeträge“ als Unterkonto der Erlöskonten 102

103 Ausgleichsposten nach dem KHG Inhalt: reine Bilanzierungshilfe Einführung des KHG: : Bund und Länder (später nur Länder) übernehmen Finanzierung des investiven Bereichs Buchungstechnisches Problem: Anlagen verschleißen, d.h. es entsteht Abschreibung (= Werteverzehr, Verlust des Eigenkapitals). Dies müsste eigentlich über GuV laufen. Allerdings müssen Abschreibungen wegen der dualen Finanzierung erfolgsneutral sein! Lösung: Entwicklung des Ausgleichspostens 103

104 Ausgleichsposten nach dem KHG Ziel: Neutralisierung der Abschreibungen von Anlagen, die vor Inkrafttreten des KHG mit Eigenmitteln oder mit Darlehen finanziert wurden 2 Arten: – aus Eigenmitteln finanziert – aus Darlehn finanziert 104

105 Ausgleichsposten für Eigenmittelförderung Beispiel: – Kauf eines Gebäudes aus Eigenmitteln für DM zum , Abschreibung auf 40 Jahre – Abschreibung pro Jahr: DM (≈ Euro) – Buchwert am : DM (≈ Euro) 105

106 Ausgleichsposten für Eigenmittelförderung Buchungen – Abschreibung: Abschreibungen auf geförderte Einrichtungen, die mit Eigenmitteln finanziert wurden (GuV-Konto) an Grundstücke und grundstücksgleiche Recht mit Betriebsbauten Euro – Neutralisierung: Ausgleichsposten für Eigenmittelförderung (Bilanz-Konto) an Erträge aus der Einstellung von Ausgleichsposten für Eigenmittelförderung (GuV-Konto) Euro Folge: – Es entsteht eine Bilanzposition „Ausgleichsposten aus Eigenmittelförderung“ 106

107 Grundstücke (…) mit Betriebsbauten [€] SollHaben EBK Abschreib SBK SollHaben Grundstücke GuV Abschreibungen [€]

108 Ausgleichsposten f.Eigenm.f. [€] SollHaben EBK SBK Einstellung SollHaben GuV AP f. EMF Erträge aus der Einstellung von AP für EMF [€]

109 Bilanz zum [€] AktivaPassiva Grundstücke AP f. EMF SollHaben Abschreibungen12.500Erträge aus der Ein- stellung von AP für EMF GuV [€]

110 Zustand am Ende der Abschreibungsperiode Bilanz zum [€] AktivaPassiva Grundstücke0 AP f. EMF Dieser Posten bleibt bei der HGB-Bilanz für immer bestehen. Bei einer Überführung in IFRS wird er mit dem Eigenkapital verrechnet. 110

111 Ausgleichsposten aus Darlehnsförderung Inhalt: – Kauf eines Anlagegegenstandes vor Inkrafttreten des KHG mit Darlehn – Staat sagt nachträglich zu, die Darlehnsrückzahlung zu übernehmen – Problem: Erfolgsneutralität der Abschreibungen Vorgehen: – Neutralisierung – Zins (1.000 Euro) und Tilgung ( Euro) werden getrennt ausgewiesen 111

112 Verbuchung Buchung bei Tilgung – Verbindlichkeit gegenüber Kreditinstituten an Bank Euro Buchung bei Zinszahlung – Zinsaufwand (GuV-Konto) an Bank Euro Buchung bei Überweisung der Förderung – Bank an Erträge aus Darlehnsförderung (GuV-Konto) Euro Abschreibungsbuchung – Abschreibungen auf geförderte Einrichtungen, die mit Darlehn finanziert wurden (GuV-Konto) an Grundstücke und grundstücksgleiche Recht mit Betriebsbauten Euro 112

113 Verbuchung Neutralisierungsbuchung – Bisheriges Ergebnis: Ertrag: Euro Aufwand: Abschreibungen + Zinskosten Euro Folge: Neutralisierung von Euro = Abschreibung – Tilgung! – Buchung Ausgleichsposten aus Darlehnsförderung (Bilanz-Konto) an Erträge aus der Einstellung von Ausgleichsposten aus Darlehnsförderung (GuV-Konto) Euro 113

114 GuV [€] SollHaben Zinsaufwand Erträge aus Darlehnsf Abschreibungen Erträge aus der ES v. AP a. DF SollHaben …… Ausgleichsposten aus Darlehnsförderung Bilanz [€]

115 Buchung nach Ende der Abschreibung in diesem Fall: Abschreibungsperiode ist geringer als Tilgungsperiode – Bildung des Aktivpostens „Ausgleichsposten aus Darlehnsförderung“ – Tilgung erfolgt noch nach Ende der Abschreibungen Problem: Erträge aus Darlehnsförderung gehen ein, ohne entsprechende Kosten 115

116 Nach Ende der Abschreibungsperiode Buchung bei Tilgung – Verbindlichkeit gegenüber Kreditinstituten an Bank Euro Buchung bei Zinszahlung – Zinsaufwand (GuV-Konto) an Bank Euro Buchung bei Überweisung der Förderung – Bank an Erträge aus Darlehnsförderung (GuV-Konto) Euro Abschreibungsbuchung entfällt Neutralität: – Erträge: – Aufwendungen: – Folge: Aufwendungen durch die Auflösung von Ausgleichsposten aus Darlehnsförderung d.h. Ausgleichsposten wird bis zum Ende der Tilgungszeit aufgelöst 116

117 Ausgleichsposten Hinweis: es kann auch ein Ausgleichsposten aus Darlehnsförderung auf der Passivseite entstehen, wenn – Tilgung > Abschreibung i.e. Abschreibungszeitraum > Darlehnsdauer 117

118 2.3 Bilanzanalyse Prinzip: große Ähnlichkeit zu klassischen Bilanzkennziffern aber: Sonderposten! 118

119 Goldene Bilanzregel Anlagendeckung I: – Eigenkapital / Anlagevermögen – Ziel: > 1 – DKI-Management-Report 2007: 0,5 Anlagendeckung II: – (Eigenkapital+Sonderposten)/Anlagevermögen – DKI: 1,1, d.h. auch Teile des Umlaufvermögens werden über langfristiges Kapital gedeckt 119

120 Rentabilität Eigenkapitalrentabilität I: Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit / Eigenkapital – DKI: 0,9% Eigenkapitalrentabilität II: Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit / (Eigenkapital+Sonderposten) – DKI: 0,8% Gesamtkapitalrentabilität: (Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit +Zinsaufwendungen) / bereinigte Bilanzsumme – DKI: 1,1% Umsatzrentabilität: (Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit +Zinsaufwendungen) / Umsatzerlöse aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit – DKI: 1,5% 120

121 Andere Kennziffern Aufwandsintensität: Betriebliche Aufwendungen / Umsatzerlöse aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit – DKI: 107,5% d.h. Unterdeckung!!! Personalintensität: Personalaufwendungen / Umsatzerlöse aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit – DKI: 59,7 % Materialintensität: Materialaufwendungen / Umsatzerlöse aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit – DKI: 25,2 % 121

122 Arbeitsaufgabe Analysieren Sie die vorliegenden Jahresabschlüsse. 122


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