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Empfehlungen an Pastoren und Seelsorger Dr. Samuel Pfeifer.

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Präsentation zum Thema: "Empfehlungen an Pastoren und Seelsorger Dr. Samuel Pfeifer."—  Präsentation transkript:

1 Empfehlungen an Pastoren und Seelsorger Dr. Samuel Pfeifer

2 Übersicht  Zuwendung zum Leidenden und Glaube an Heilung im Kontext menschlicher Schwachheit  Betrachtung des Leidens: vom WARUM zum WOZU  Ganzheitliche geistliche Sicht statt Dämonisierung  Erkennen von Anzeichen psychischer Krankheit  Vermittlung von Heilung im Rahmen umfassender praktischer Hilfe

3 Eine biblische Sicht der Schwachheit  Zerbrechlichkeit gehört zu unserem Leben (Römer 8:18-24)  Schwachheit als umfassender Begriff von menschlicher Vergänglichkeit, Unzulänglichkeit und menschlichen Leidens (2. Korinther 12:7-9)  Was können wir lernen aus Schwachheit? (Hebräer 2:17-18, 4:15- 5:2)  Kraft aus der Schwachheit (2. Kor. 1: 3-4 ; 8-10)

4 WOZU? statt WARUM?  Johannes 9:1-5  Falsche Frage: «Herr, wer hat gesündigt ….?» (woher kommt die okkulte Belastung? Etc.)  Jesus: «Dies geschah.»  Wozu: «Wir müssen …. wirken, solange es Tag ist»  HEUTE: Wie kann Jesus durch die Gemeinde / durch die Seelsorge an leidenden Menschen wirken?

5 Differenzierte Seelsorgestrategie Nach 1. Thessalonicher 5:14 1. Ermahnen Unordentliche 2. Trösten Verzagte 3. Tragen Schwache 4. Geduld haben jedermann

6 „Okkulte Belastung“ und biografischer Kontext

7 Kennzeichen des Okkultmodells  Schwache, einseitige biblische Basis (Saul, Nebukadnezar, Gadarener)  Ausweichen auf Vorfahren, weil keine aktuellen Zusammenhänge auffindbar  kein bleibender Erfolg trotz Freibetung (oft kommen die Patienten trotzdem in die Klinik)  Seelische Verletzungen: Satan wird stärker dargestellt als Jesus  Frustration beim Seelsorger  hinderlich für eine biblische Perspektive einer Langzeit- Seelsorge

8 Drei grundlegende Anzeichen für seelische Krankheit 1.Verminderung der Freude / Lust am Leben 2.Störung der Beziehungsfähigkeit 3.Beeinträchtigung der Leistungsfähigkeit

9 Anzeichen für psychische Krankheit - Überweisung 3. Anamnese  psychische Leiden in der Familie  Schädel-Hirn-Verletzungen, Schulprobleme  frühere Behandlung wegen psychischer Schwierigkeiten  Besserung psychischer Symptome auf Medikamente  häufiger Stellenwechsel, sozialer Abstieg Gedankeninhalt (Wahnideen, Halluzinationen, depressive Leitsymptome, Suizidalität) 2. Psychischer Zustand (Psychostatus) Antrieb (zu viel, zu wenig) Stimmung Orientierung Gedankengang  Veränderung des Beziehungsverhaltens (Rückzug von anderen Menschen, Aggression, Selbstvernachlässigung) 1. Aktuelles Leiden - besonders achten auf:  Schlafstörungen  Störungen der Arbeitsfähigkeit  körperliche Begleitsymptome

10  Vorteile der Zusammenarbeit –Absicherung des Seelsorgers: diagnostisch, therapeutisch –Medizinische Betreuung sichergestellt –Arbeitsteilung: Arzt übernimmt gewisse Verantwortung und medizinische Behandlung, Seelsorger hat oft mehr Zeit zum Gespräch –Verhandlungen mit Institutionen (Krankenhäuser, IV, Fürsorge, Vormundschaftsbehörde)  Grenzen der Zusammenarbeit: –Vertrauen des Patienten zum Arzt –Mitarbeit des Patienten –gemeinsame Glaubensgrundlagen nicht immer notwendig; oft genügt gegenseitige Wertschätzung  Beachte bei Zusammenarbeit mit Psychiater bzw. Psychotherapeut: –Ziele abklären –Arbeitsteilung möglich? (z.B. Seelsorger begleitet in akuten Krisen, Arzt gibt Hintergrund-Deckung) –Cave: gegeneinander ausgespielt werden –problematisch: intensive Psychotherapie, hier evtl. beschränken auf äußere Begleitung (sozial, Ermutigung, Gebet) Zusammenarbeit Arzt - Seelsorger

11 Jesus als Seelsorger  traf die Menschen dort, wo sie waren  zeigte Barmherzigkeit und Einfühlung (compassionate)  handelte aus einem klar definierten moralischen Kontext, aber war nie verurteilend  ermutigte dazu, eine Wahl zu treffen (invited choice)  stellte Fragen, die zum Nachdenken anregten  unterstützte Antworten des Glaubens  war skandalös inklusiv  zog Grenzen und sorgte auch für sich selbst  beschäftigte sich mit jeder Person einzigartig und individuell  ging mit Menschen so um, dass er ihren Wert bestätigte  war nicht manipulativ und wendete keinen Zwang an  sprach eine gewöhnliche, verständliche Sprache  verniedlichte nicht die Kosten der Jüngerschaft (der Nachfolge)  ging auf die Ebene der Motivation, nicht nur des Verhaltens Nach D. Benner, Care of Souls, 1998

12 Jesus als Seelsorger II  zog den Dialog dem Monolog vor  respektierte kulturelle Normen, liess sich davon aber nicht begrenzen  zeigte einen ganzheitlichen Respekt für die enge Beziehung zwischen Körper und Seele.  liess nicht zu, dass seine eigenen Bedürfnisse ihn daran hinderten, die Bedürfnisse anderer zu erfüllen  forderte die Leute heraus, sich nicht mit weniger zufrieden zu geben als mit Gottes Bestem für sie  gab in Bezug zu Aufnahmebereitschaft und geistlichem Hunger.  ermutigte zu Engagement, nicht nur passiver Empfangshaltung.  identifizierte geistliche Themen, die mit eingeschlossen waren (embedded)  gab sich selbst, nicht nur seinen Rat  nahm das Vertrauen an, das die Leute ihm entgegen brachten. Nach D. Benner, Care of Souls, 1998

13 Voraussetzungen für die Seelsorge  Wer für die Seele sorgen will, muss eine tiefe Liebe zu den Menschen haben.  Wer für die Seele sorgen will, sollte vertrauenswürdig sein und andern vertrauen können.  Wer für die Seele sorgen will, sollte geistliche und psychische Reife haben.  Wer für die Seele sorgen will, sollte Echtheit und Ehrlichkeit besitzen, für andere zugänglich und innerlich kongruent sein und offen und klar reden (candor)  Wer für die Seele sorgen will, sollte ein tiefes auf Erfahrung bauendes Wissen um Gottes Gnade haben.  Wer für die Seele sorgen will, sollte einen tiefen Glauben daran haben, dass das Licht die Dunkelheit überwindet.  Wer für die Seele sorgen will, sollte Weisheit und Demut haben. Nach D. Benner, Care of Souls, 1998

14 DANKE FÜR DIE AUFMERKSAMKEIT! DOWNLOAD VON

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