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Sitting Bull,der wohl größte aller Häuptlinge.Sein Name steht für Mut, Tapferkeit und Widerstandswillen.

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Präsentation zum Thema: "Sitting Bull,der wohl größte aller Häuptlinge.Sein Name steht für Mut, Tapferkeit und Widerstandswillen."—  Präsentation transkript:

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5 Sitting Bull,der wohl größte aller Häuptlinge.Sein Name steht für Mut, Tapferkeit und Widerstandswillen.

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8 Er wurde im Jahre 1831 (mehr weiß man nicht) am Grand River in South Dakota geboren. Warum er den Namen Sitting Bull trug, ist nicht ganz klar. Die direkte Übersetzung "sitzender Büffel" soll nicht ganz korrekt sein. Eher ist damit gemeint "Ein Büffel, der ständig unter uns weilt".

9 Eine andere Möglichkeit, nicht weniger wahrscheinlich, hat unsere Gast-Autorin Gabi gefunden und uns zur Verfügung gestellt.

10 Ein Junge namens Hakada, 10 Jahre alt, wanderte mit seinem Onkel und Cousin durch den Wald, um Büffel zu finden und zu jagen, denn dann brauchte die Familie nicht mehr über Hunger zu klagen. Es dauerte nicht lange, bis der Onkel einen sah, nicht weit entfernt, sondern gefährlich nah. Auge in Auge blickten sie sich an, als der Büffel plötzlich zu rennen begann, direkt auf Hakadas kleinen Cousin zu, doch Hakada zögerte nicht lang und handelte im Nu. Erhob seine Lanze so schnell wie noch nie, stieß sie dem Büffel mit aller Kraft in die Seite, sodass dieser ging in die Knie. Der Tod ereilte ihn in Sekundenschnelle, Er rührte sich nicht mal mehr von der Stelle. Wie ein friedlich dasitzender Büffel, so bot sich das Bild, während die drei vor Freude um ihn herumtanzten wie wild. Der Onkel jedoch nach einiger Zeit inne hielt und schaute Hakada an, er sprach zu ihm: „ Deinen ersten Büffel hast du getötet, du bist jetzt ein Mann und nicht nur das, gerettet hast du auch meines Sohnes Leben, drum will ich dir jetzt einen Erwachsenennamen geben. Fortan sollen dich alle Sitting Bull nennen und ich bin mir sicher, die ganze Welt wird eines Tages diesen Namen kennen!“

11 Sitting Bull wurde nach dem Tod seines Vaters von seinem Onkel aufgezogen. Bei diesem Weisen lernte er die Kunst des Kampfs, der Medizin und der Deutung von Visionen. Schon als Jugendlicher schlüpfte Sitting Bull in die Rolle des Medizinmannes und Schamanen.

12 Nur wenig später wurde er zum Häuptling der Hunkpapa-Sioux gewählt. Eine ungewöhnliche Karriere für einen so jungen Mann.

13 Die Aufgaben und Verantwortlichkeiten nahmen zu. Zwischen 1869 und 1876 führte Sitting Bull Krieg gegen den weißen Feind. Als 1872 in den Black Hills im Sioux-Gebiet Goldvorkommen entdeckt wurden und das Land von Goldgräbern überflutet wurde, war er der Kopf des indianischen Widerstandes.

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15 In den Black Hills wurde im Jahre 1872 Gold gefunden, was dazu führte, dass Tausende von Goldsuchern in die Heiligen Berge der Dakota einfielen. Daraufhin wählten die jungen Krieger Sitting Bull und Crazy Horse zu ihren obersten Häuptlingen. Beide Häuptlinge unternahmen vorerst nichts, da sie auf die Reaktion der Regierung in Washington auf die Proteste Red Clouds abwarten wollten. Der Präsident schickte eine Kommission, die über den Verkauf der Black Hills mit den Indianern verhandeln sollte. Sitting Bull, Crazy Horse und die anderen freien Häuptlinge lehnten in Verhandlungen am 20. und 23. September 1875 den Verkauf ihres Landes ab, da die Regierung für Schürfrechte nur sechs Millionen Dollar bzw. für eine jährliche Abfindung nur Dollar zahlen wollte.

16 Im Juni 1876 versammelten sich die Hunkpapas, Teton-Sioux, Arapahoes und Cheyenne im Rosebud Tal zu einem Sonnentanz, die wohl größte Kriegsmacht, die jemals unter der Führung eines Häuptlings vereinigt wurde.

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18 Die Tipis wurden am Westufer des Bighorn aufgeschlagen und das kreisförmige Zeltdorf, welches jetzt hier entstand, hatte einen Durchmesser von 5 Kilometer und beherbergte etwa Personen und rund Krieger.

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21 Major Reno ritt mit seiner Truppe vom 7. Kavallerie-Regiment auf das Hunkpapa-Lager zu, wurde nach kurzem Gefecht zurückgeschlagen und wich in ein kleines Wäldchen aus. Custer wollte das Cheyenne-Lager angreifen, wurde aber von einer starken Streitmacht von Gall frontal angegriffen, was die Langmesser dazubrachte von den Pferden abzusteigen und sich zusammen zu ziehen. Nun griff Crazy Horse von der Flanke an und Two Moon von hinten. Die Soldaten suchten hinter ihren Pferden Schutz, wurden aber in weniger als einer Stunde niedergemetzelt.

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24 Nach dem Sieg löste sich die Allianz auf, Sitting Bull floh am 22. April 1877 nach Kanada ins Exil.

25 Die Teton-Dakota in den Vereinigten Staaten hofften aber das Sitting Bull aus Kanada zurückkommen würde, da sie in eine neue Reservation umgesiedelt worden waren und wiederum von betrügerischen Grundstücksspekulanten bedroht wurden. Auch die Regierung der USA wollte Sitting Bull bewegen aus Kanada zurückzukommen. General Terry sollte den Oberhäuptling der Dakota überreden. Man versprach den in Kanada lebenden Dakota eine völlige Amnestie, wenn sie bei ihrer Rückkehr die Waffen wie auch die Pferde aushändigen würden.

26 Selbstverständlich hielt man das Versprechen nicht und schicke Sitting Bull für 2 Jahre ins Gefängnis, die er in Fort Randell absaß.

27 Im Sommer des Jahres 1883 wurde Sitting Bull aus der Haft entlassen und in die Hunkpapa-Reservation überführt. Man glaubt es kaum, aber die Regierung der Vereinigten Staaten wollte den Teton die Lebensweise der Weißen verpassen, weshalb vom Indian Bureau James McLaughlin zum Leiter der Standing Rock Agentur ernannt wurde. Als erstes setzte er Gall von den Hunkpapa und John Grass von den Blackfeet-Teton als Häuptlinge ein, konnte mit dieser Maßnahme aber nicht das Ansehen Sitting Bulls beeinträchtigen. Da es McLaughlin nicht schaffte, Sitting Bull in seiner Beliebtheit bei seinen Stammesgenossen zu schmälern, war er einverstanden, dass der Häuptling an Festlichkeiten des öffentlichen Lebens teilnahm und im Sommer 1885 sich an den Wild West Shows von Buffalo Bill beteiligte und ihn eben so für einige Zeit los war. Am Tourneeende kehrte Sitting Bull zur Standing Rock Agentur zurück.

28 Sitting Bull und Buffalo Bill

29 Als vermeintlicher Anführer einer Revolte im Reservat wurde der Häuptling am 15. Dezember 1890 von dem Indianer-Sergeant Red Tomahawk in einem Handgemenge erschossen.

30 Sitting Bull wurde also vom eigenen Volk, durch die Hand von Red Tomahawk ermordet. Er wurde auf dem Friedhof des Fort Yates verscharrt.

31 Das war er, einer der wohl größten und legendärsten Häuptlinge des wilden Westens.

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33 Lust auf mehr Präsentationen?? …..

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