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Mandanteninformationsveranstaltung zum Jahreswechsel 2014/2015

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Präsentation zum Thema: "Mandanteninformationsveranstaltung zum Jahreswechsel 2014/2015"—  Präsentation transkript:

1 Mandanteninformationsveranstaltung zum Jahreswechsel 2014/2015

2 Inhaltsübersicht Neue Vorhaben im Überblick Neuerungen für Unternehmer
Neuerungen für GmbH-Geschäftsführer Neuerungen für Arbeitgeber und Arbeitnehmer Neuerungen für Hausbesitzer Neuerungen für Kapitalanleger Neuerungen für alle Steuerzahler Ausblick

3 1. Neue Vorhaben im Überblick
Vorschau: Gesetz zur Anpassung des nationalen Steuerrechts an den Beitritt Kroatiens zur EU und zur Änderung weiterer steuerlicher Vorschriften Mindestlohngesetz Lohnsteuer-Änderungsrichtlinien 2015 Jahressteuergesetz 2015 GoBD Gesetz zur Bekämpfung des Zahlungsverzugs Änderungen beim Kirchensteuerabzug 2015 Entscheidung zum ErbStG

4 Inhaltsübersicht 2. Neuerungen für Unternehmer
2.1 Neuerungen bei der Umsatzsteuer 2.2 Gesetz zur Bekämpfung des Zahlungsverzugs 2.3 Neues zu den Reisekosten für Unternehmer 2.4 Angemessene Repräsentationskosten 2.5 Neues zum Investitionsabzugsbetrag 2.6 Änderungen bei den GoBD 2.7 Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen 2.8 Steuertipps

5 2.1 Neuerungen bei der Umsatzsteuer
Die wichtigsten Neuerungen auf einen Blick: Chaos im Bau-/Baunebengewerbe Steuerschuldnerschaft bei Tablet-PCs, Spielekonsolen und Metallen Einführen eines Schnellreaktionsmechanismus Mini-One-Stop-Shop Vorsteuerabzug

6 2.1 Neuerungen bei der Umsatzsteuer
Chaos im Bau-/Baunebengewerbe: Umkehr der Steuerschuldnerschaft Reverse-Charge-Verfahren

7 2.1 Neuerungen bei der Umsatzsteuer
Chaos im Bau-/Baunebengewerbe: Umkehr der Steuerschuldnerschaft nur für im Inland ansässige Unternehmer, die keine Kleinunternehmer sind nur für bestimmte Leistungen im Bau-/Baunebengewerbe, wenn der Leistungs- empfänger selbst nachhaltig Bauleistungen erbringt! Streitpunkt!

8 2.1 Neuerungen bei der Umsatzsteuer
Chaos im Bau-/Baunebengewerbe: Gesamtbezogene Betrachtung (Finanzverwaltung) wenn mehr als 10 % der gesamten Umsätze des Vorjahres mit Bauleistungen erzielt werden Umsatzbezogene Betrachtung (Bundesfinanzhof) wenn die empfangene Leistung wiederum zur Erbringung einer Bauleistung verwendet wird

9 2.1 Neuerungen bei der Umsatzsteuer
Chaos im Bau-/Baunebengewerbe: Änderung gilt bereits seit Februar 2014!

10 2.1 Neuerungen bei der Umsatzsteuer
Chaos im Bau-/Baunebengewerbe: Besonderheit bei Abschlagsrechnungen ohne gesonderten Steuerausweis Korrektur der Abschlagsrechnungen oder Schlussrechnung mit Umsatzsteuer erstellen, inklusive Umsatzsteuer auf Abschlagsrechnungen

11 2.1 Neuerungen bei der Umsatzsteuer
Chaos im Bau-/Baunebengewerbe: Gesetzesänderung mit Wirkung zum Rückkehr zur Ansicht des BMF Nachweis der 10%-Grenze mittels einer amtlichen Bescheinigung einvernehmliche Verständigung zulässig

12 2.1 Neuerungen bei der Umsatzsteuer
Seit gilt die Umkehr der Steuerschuldnerschaft auch für Tablet-Computer und Spielekonsolen, soweit Leistungsempfänger Unternehmer ist und die Summe der in Rechnung zu stellenden Entgelte im Rahmen eines wirtschaftlichen Vorgangs mindestens 5.000 € beträgt bestimmte Metalle Mindestbetrag / Bagatellgrenze von € auch bei Erwerb durch Unternehmer für privaten Bereich

13 2.1 Neuerungen bei der Umsatzsteuer
Einführung eines Schnellreaktionsmechanismus ab 2015: zeitnahe Bekämpfung von Betrugsfällen Rechtsverordnung für maximal neun Monate

14 2.1 Neuerungen bei der Umsatzsteuer
Mini-One-Stop-Shop-Verfahren (MOSS-Verfahren): Ab Anwendungsbereich: - elektronische Dienstleistungen - Telekommunikation - Rundfunk - Fernsehen

15 2.1 Neuerungen bei der Umsatzsteuer
Mini-One-Stop-Shop-Verfahren (MOSS-Verfahren): Teilnahme freiwillig auf Antrag Erklärungspflicht im Inland Meldung gegenüber dem Bundeszentralamt für Steuern Wichtig Registrierung noch 2014

16 2.1 Neuerungen bei der Umsatzsteuer
Vorsteuerabzug: Eine Rechnung muss strenge formale Kriterien erfüllen. Wichtig Bei Rechnungseingangskontrolle auf Formfehler achten!

17 2.1 Neuerungen bei der Umsatzsteuer
Vorsteuerabzug: Ausgangsumsätze Umsatzsteuerpflichtig Vorsteuerabzug (+) Umsatzsteuerfrei Vorsteuerabzug (-)

18 2.1 Neuerungen bei der Umsatzsteuer
Vorsteuerabzug: Eingangsrechnungen für allgemeine Aufwendungen Aufteilung der Vorsteuer nach den Verhältnissen der Gesamtumsätze im Kalenderjahr Unterjährig, wenn Gesamtumsätze noch unbekannt Schätzung auf Vorjahresbasis Korrektur in der Umsatzsteuer-Jahreserklärung

19 2.2 Gesetz zur Bekämpfung des Zahlungsverzugs
Die wichtigsten Neuerungen auf einen Blick: Anhebung der gesetzlichen Verzugszinsen von 8% auf 9% Einführung einer Pauschale im Verzugsfall von 40 € abweichende Vereinbarungen sind unzulässig Wichtig Gilt nur für Handelsgeschäfte.

20 2.3 Neues zu den Reisekosten für Unternehmer
Abgrenzung Reisekosten – Entfernungspauschale: Fahrt zur ersten Betriebsstätte Einfache Fahrt  Entfernungspauschale Fahrt zu weiteren Betriebsstätten Reisekosten

21 2.3 Neues zu den Reisekosten für Unternehmer
Bestimmung als erste Betriebsstätte: Kriterien Besuch der Arbeitsstätte: - arbeitstäglich - pro Woche an zwei Arbeitstagen - zu einem Drittel der regelmäßigen Arbeitszeit Im Zweifel gilt die näher gelegene Betriebsstätte als erste Betriebstätte.

22 2.3 Neues zu den Reisekosten für Unternehmer
Beispiel 1: Der Unternehmer wohnt in Essen und betreibt in Köln und Düsseldorf sein Einzelunternehmen. Er fährt täglich nach Düsseldorf, aber nur einmal pro Woche in die Filiale nach Köln. Lösung 1: Die erste Betriebsstätte ist Düsseldorf (Entfernungspauschale). Die Fahrten nach Köln sind nach Reisekostengrundsätzen voll absetzbar.

23 2.3 Neues zu den Reisekosten für Unternehmer
Beispiel 2: Der Unternehmer bereitet in seinem häuslichen Arbeitszimmer in Essen seine Dozententätigkeit vor, die er an drei Tagen in einer Schule in Köln und an zwei Tagen in einer Schule in dem näher gelegten Düsseldorf ausübt. Lösung 2: Die Schule in Düsseldorf stellt als die näher gelegene Betriebsstätte die erste Betriebsstätte dar. Die Fahrten zur Schule nach Köln sind nach den Reisekostengrundsätzen absetzbar.

24 2.4 Angemessene Repräsentationskosten
Kriterien: Größe des Unternehmens Bedeutung der Repräsentation für den Geschäftserfolg Üblichkeit in vergleichbaren Betrieben

25 2.5 Neues zum Investitionsabzugsbetrag
Größenmerkmale: Art des Unternehmens Kriterium Grenze bis bilanzierende Gewerbebetriebe/Betriebe mit selbständigen Einkünften Betriebsvermögen Betriebe der Land- und Forstwirtschaft (Ersatz-) Wirtschaftswert Gewerbetreibende und selbständige Einkünfte bei Erstellung einer Einnahme-/Überschussrechnung Gewinn BFH: Definition von Betrieb i.Z.m. Investitionsabzugsbetrag

26 2.5 Neues zum Investitionsabzugsbetrag
Einsatz des anzuschaffenden Wirtschaftsguts in zwei Betrieben: Einstellung eines Investitionsabzugsbetrags in einem Betrieb zulässig Aber: Zur Bestimmung der Größenmerkmale müssen beide Betreibe zusammengerechnet werden. Hinweis Vereinfachung bei unterschiedlicher Gewinnermittlung: BFH erlaubt simple Addition!

27 2.5 Neues zum Investitionsabzugsbetrag
Frage: Kann ein Investitionsabzugsbetrag für ein in nachfolgenden Jahren bereits angeschafftes Wirtschaftsgut nachträglich gewinnmindernd eingestellt werden? Wortlaut „Ausgangspunkt der Betrachtung ist das Wirtschaftsjahr, in dem der Abzugsbetrag erstmals gebildet werden soll. Die bereits erfolgte Anschaffung in den nachfolgenden Jahren ist aus Sicht dieses Wirtschaftsjahres als künftig zu bezeichnen.“ Endgültige Entscheidung steht noch aus.

28 2.6 Änderungen bei den GoBD
Zusammenführung und Anpassung an neue Technik: GoBD GDPdU GoBs

29 2.6 Änderungen bei den GoBD
Die wichtigsten Änderungen: Frist von 10 Tagen für die Erfassung unbarer Geschäftsvorfälle Erleichterungen bei der Vollständigkeit der Buchführung bei elektronischen Rechnungen entfällt die Aufbewahrung der Aufbewahrung elektronischer Handels- und Geschäftsbriefe in elektronischer Form in ihrem ursprünglichen Format

30 2.7 Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen
Aufbewahrung elektronischer Kontoauszüge Unzureichend: Aufbewahrung in Papierform Speicherung abänderbarer Datensätze Zwingend: elektronischer Kontoauszug ist revisionssicher zu archivieren muss jederzeit lesbar sein

31 2.8 Steuertipps Kleinunternehmerstatus Ist-Versteuerung Geringwertige Wirtschaftsgüter

32 2.8 Steuertipps Fakten zum Kleinunternehmerstatus:
Kostenersparnis, da keine Umsatzsteuererklärungen mehr abzugeben sind kein Ausweis von Umsatzsteuer in den Rechnungen Gesamtbruttoumsatz 2014 darf € nicht übersteigen Wechsel nur zum Jahresbeginn zulässig

33 2.8 Steuertipps Fakten zur Ist-Versteuerung:
Umsatzgrenze von € Abführen der Umsatzsteuer erst mit Zahlungseingang

34 2.8 Steuertipps Gewinnminderung durch Geringwertige Wirtschaftsgüter:
Anschaffung noch im Jahr 2014 minimiert den Gewinn voller Abzug als Betriebsausgaben zulässig

35 Inhaltsübersicht Neue Vorhaben im Überblick Neuerungen für Unternehmer
Neuerungen für GmbH-Geschäftsführer Neuerungen für Arbeitgeber und Arbeitnehmer Neuerungen für Hausbesitzer Neuerungen für Kapitalanleger Neuerungen für alle Steuerzahler Ausblick

36 Inhaltsübersicht 3.1 Neuerungen für GmbH-Geschäftsführer
3.1 Neuerungen bei Ausschüttungen 3.2 Zufluss von Arbeitslohn 3.3 Jahresabschluss: Passivierung trotz Rangrücktritt? 3.4 Steuertipps

37 3.1 Neuerungen bei Ausschüttungen
Die wichtigsten Punkte auf einen Blick: Kirchensteuerabzug ab 2015 Erdienbarkeit bei Pensionserhöhung Option zur tariflichen Besteuerung

38 3.1 Neuerungen bei Ausschüttungen
Kirchensteuerabzug auf Ausschüttungen ab 2015: Pflicht Jährliche Regelabfrage der Kirchensteuerabzugs-merkmale (KiStAM) auf den des Vorjahres im September und Oktober des Vorjahres => Auswirkung auf das Folgejahr Achtung! Gilt grds. auch für Einmann-GmbH.

39 3.1 Neuerungen bei Ausschüttungen
Kirchensteuerabzug auf Ausschüttungen ab 2015: Ausnahmen - Einmann-GmbH, bei der der einzige Gesellschafter konfessionslos ist - GmbH, an der keine inländischen natürlichen Personen beteiligt sind - Es steht fest, dass im Folgejahr keine Ausschüttung erfolgen wird.

40 3.1 Neuerungen bei Ausschüttungen
Kirchensteuerabzug auf Ausschüttungen ab 2015: Voraussetzungen für die Regelabfrage: Steueridentifikationsnummer und Geburtsdatum der inländischen Gesellschafter aufwändige Registrierung des Unternehmens beim Bundeszentralamt für Steuern für Zwecke des KiStAM-Abrufs

41 3.1 Neuerungen bei Ausschüttungen
Kirchensteuerabzug auf Ausschüttungen ab 2015: Hinweispflicht der Gesellschaft gegenüber den Gesellschaftern über: jährliche Regelabfrage Möglichkeit bis zum des Vorjahres einen Sperrvermerk beim Bundeszentralamt für Steuern zu setzen

42 3.1 Neuerungen bei Ausschüttungen
Erdienbarkeit bei Pensionserhöhung: Grundsatz Pension muss erdienbar sein. Das gilt auch für Erhöhung der Pensionszusage!

43 3.1 Neuerungen bei Ausschüttungen
Option zur tariflichen Besteuerung: Beteiligung im Privatvermögen Besteuerung Ausschüttung mit 25 % Abgeltungsteuer zzgl. Soli und ggf. Kirchensteuer Besteuerung Ausschüttung mit indiv. ESt-Satz zzgl. Soli und ggf. Kirchensteuer Ziel: Abgeltungsteuer so niedrig wie möglich zu halten

44 3.1 Neuerungen bei Ausschüttungen
Option zur tariflichen Besteuerung: Voraussetzungen des Optionsrechts: Beteiligung ab 25 % an der Gesellschaft oder Beteiligung von mindestens 1 % und berufliche Tätigkeit für die Gesellschaft

45 3.1 Neuerungen bei Ausschüttungen
Option zur tariflichen Besteuerung: Termin: Einreichung ESt-Erklärung Sinnvoll, wenn … Beteiligung ist fremdfinanziert Schuldzinsen sind Werbungskosten

46 3.2 Zufluss von Arbeitslohn
Beispiel: Jährlicher Zufluss von überzahltem Arbeitslohn an Gesellschafter- Geschäftsführer (z.B bis 2012). Im Jahr 2013 Erstattung der überzahlten Beträge in einer Summe durch den Gesellschafter an die Gesellschaft. Lösung: - Zufluss des überhöhten Arbeitslohns im Zahlungsjahr - Rückzahlung 2013: negativer Arbeitslohn im Jahr 2013

47 3.3 Jahresabschluss: Passivierung trotz Rangrücktritt?
Ziel eines Rangrücktritts: Vermeiden einer Überschuldung Verbessern des Bilanzbilds durch Entfernen der Verbindlichkeit aus der Bilanz

48 3.3 Jahresabschluss: Passivierung trotz Rangrücktritt?
Kein Ansatz von Verbindlichkeiten in der Bilanz, wenn die Verpflichtung nur zu erfüllen ist, wenn künftig Einnahmen oder Gewinne anfallen. Die Verknüpfung mit dem künftigen Handelsbilanzgewinn und etwaigen Liquiditätsüberschüssen genügt nicht! Bei Abstellen auf den Handelsbilanzgewinn verbleibt es bei der Passivierung der Verbindlichkeit. Achtung Auf den Wortlaut des Rangrücktritts achten!

49 Nachteil: Gebühren und Kosten
3.4 Steuertipps Umfirmierung der UG in eine GmbH Vorteile - Bildung der jährlichen Rücklage nicht mehr notwendig - Namenszusatz „haftungsbeschränkt“ entfällt - Namenszusatz „GmbH“ darf verwendet werden Nachteil: Gebühren und Kosten

50 3.4 Steuertipps Teilwertabschreibung: Voraussetzung
Voraussichtlich dauernde Wertminderung Beweislast liegt beim Steuerpflichtigen

51 Inhaltsübersicht Neue Vorhaben im Überblick Neuerungen für Unternehmer
Neuerungen für GmbH-Geschäftsführer Neuerungen für Arbeitgeber und Arbeitnehmer Neuerungen für Hausbesitzer Neuerungen für Kapitalanleger Neuerungen für alle Steuerzahler Ausblick

52 Inhaltsübersicht 4.1 Neuerungen für Arbeitgeber und Arbeitnehmer
4.1 Risiko Mindestlohn 4.2 Lohnsteuer-Änderungsrichtlinien 2015 4.3 Lohnsteuerpauschalierung bei Sachzuwendungen 4.4 Neues zur Abgabe von Lohnsteuerjahresmeldungen 4.5 Neues zu Betriebsveranstaltungen 4.6 Neues zu den Reisekosten 4.7 Steuertipps

53 Arbeitnehmer über 18 Jahre
4.1 Risiko Mindestlohn flächen-deckender Mindestlohn Arbeitnehmer über 18 Jahre 8,50 € Seite 53 53

54 4.1 Risiko Mindestlohn Ausnahmen:
Übergangszeit bis spätestens bei Tarifverträgen, die niedrigere Lohnuntergrenze vorsehen Auszubildende ehrenamtlich Tätige Langzeitarbeitslose und Minijobber in den ersten sechs Monaten Praktikanten bei Pflichtpraktika oder Praktika bis zu drei Monaten

55 4.1 Risiko Mindestlohn Berechnung des Mindestlohns:
Bruttolohn pro Arbeitsstunde Einbeziehung von Sachleistungen ggf. Berücksichtigen von variablen Gehaltsbestandteilen Trinkgeld kein Mindestlohn Achtung Keine klare Regelung für ... Urlaubs- und Weihnachtsgeld Boni Provisionen

56 4.1 Risiko Mindestlohn Berechnung des Mindestlohns erfolgt auf Basis des Steuerrechts! Ausnahme: Zum Steuerbruttolohn sind Zahlungen in die betriebliche Altersvorsorge hinzuzuaddieren. Steuerrecht regelmäßige wöchentliche Stundenzahl von 40 Stunden pro Monat durchschnittlich 4,35 Wochen

57 4.1 Risiko Mindestlohn Beispiel: Das Monatsgehalt für eine Vollzeitkraft beträgt €. Davon erfolgt eine Entgeltumwandlung in Höhe von 100 € für die betriebliche Altersvorsorge. Lösung: Bruttolohn: € Arbeitszeit: 40 Stunden Monatsarbeitszeit: 40 Stunden x 4,35 = 174 Stunden Stundenlohn: € : 174 = 13,79 € pro Stunde

58 4.1 Risiko Mindestlohn Vorsicht: Abweichende Berechnung auf Basis von 21,66 Werktagen pro Monat denkbar. Alternative Lösung: Bruttolohn: € Arbeitszeit: 40 Stunden Monatsarbeitszeit: 21,66 Werktage x 8 Stunden = 173,28 h Stundenlohn: € : 173,28 = 13,85 € pro Stunde Nach beiden Berechnungsmöglichkeiten ist der Mindest- lohn eingehalten!

59 Sozialversicherungsprüfung
4.1 Risiko Mindestlohn Sozialversicherungsprüfung Anspruch auf Mindestlohn entscheidend! Bei Nichteinhaltung entsteht eine Nachzahlungspflicht!

60 A r b e i t s z e i t Beginn Ende Dauer 4.1 Risiko Mindestlohn
Neue Aufzeichnungspflichten ab : Beginn Ende A r b e i t s z e i t Dauer

61 Aufzeichnungs-pflichten
4.1 Risiko Mindestlohn innerhalb einer Woche nach Leistungserbringung Zeitraum über zwei Jahre Aufzeichnungs-pflichten

62 4.1 Risiko Mindestlohn Erleichterungen bei der Aufzeichnungspflicht:
Arbeitnehmer mit ausschließlich mobiler Tätigkeit müssen lediglich die Dauer der täglichen Arbeitszeit ohne weitere Details aufzeichnen. Z.B. Zeitungszusteller und Kurierfahrer Vorsicht: Gilt explizit nicht für die Baubranche und Gaststätten!

63 4.1 Risiko Mindestlohn Vorsicht! In bestimmten Branchen wird Aufzeichnungspflicht auf alle Arbeitnehmer ausgedehnt: Gastronomie Baugewerbe Gebäudereinigung Messebau Fleischwirtschaft

64 4.2 Lohnsteuer-Änderungsrichtlinien 2015
Neuerungen: Einheitliche Sachbezugswerte für Mahlzeiten, Aufmerksamkeiten und Geschenke bei Betriebsveranstaltungen, jetzt 60 € statt 40 €. Kein Bewertungsabschlag von 4 % bei Sach-Gutscheinen, wenn als Endpreis der günstigste Preis am Markt angesetzt, ein Sachbezugswert durch eine (zweckgebundene) Geldleistung des Arbeitgebers verwirklicht oder ein Warengutschein mit Betragsangaben hingegeben wird. ... Achtung Die 44 €-Freigrenze gilt nicht für Zukunftssicherungsleistungen des Arbeitgebers.

65 4.2 Lohnsteuer-Änderungsrichtlinien 2015
Neuerungen: ... Steuerfreier Kindergartenzuschuss ist bis zur Einschulung zulässig. Reinigungskosten typischer Berufskleidung sind keine Instandhaltungskosten. Bei Änderung des Lohnsteuerabzugs nach Ablauf des Kalenderjahres ist die nachträglich einzubehaltende Lohnsteuer für den Anmeldungszeit- raum abzuführen, in dem sie tatsächlich einbehalten wurde.

66 4.3 Lohnsteuerpauschalierung bei Sachzuwendungen
Regel Geschenke an Arbeitnehmer und Geschäftsfreunde sind steuerpflichtig. Ausnahme: Geschenke aus besonderem persönlichen Anlass, wenn Grenze nicht überschritten wird. Grenze ab 2015: 60 € (bisher 40 €)

67 4.3 Lohnsteuerpauschalierung bei Sachzuwendungen
Besteuerung durch Empfänger oder Arbeitgeber übernimmt pauschale Lohnsteuer Wahlrecht

68 4.3 Lohnsteuerpauschalierung bei Sachzuwendungen
Voraussetzung der Pauschalsteuer: betrieblich veranlasste Zuwendung, die beim Empfänger zu einkommen- steuerbaren und -pflichtigen Einkünften führt. Ausnahmen Empfänger ist Steuerausländer Zuwendung erfolgt überwiegend im Interesse des Arbeitgebers

69 4.4 Neues zur Abgabe von Lohnsteuerjahresmeldungen
Anhebung der Grenze 1.080 € statt € Ggf. jährliche Abgabe der Lohnsteueranmeldung

70 4.5 Neues zu Betriebsveranstaltungen
Bisherige Gesetzeslage: Freigrenze pro Arbeitnehmer für Zuwendungen des Arbeitgebers an den Arbeitnehmer im Rahmen einer Betriebs- veranstaltung: von 110 € p.a. bis zu zwei Betriebsveranstaltungen pro Jahr üblich Streitpunkt: Berechnung des Wertes der Zuwendung

71 4.5 Neues zu Betriebsveranstaltungen
Berechnung des Wertes der Zuwendung: + - BFH: Kosten, die beim Arbeit-nehmer zu geldwerten Vorteilen führen, z.B. Speisen oder Getränke Kosten des äußeren Rahmens der Veranstaltung, z.B. Tischschmuck Kosten für eine Begleitperson BMF: alle Kosten einschließlich Begleitperson Lösungsansatz der Finanzverwaltung: Jahressteuergesetz 2015

72 4.5 Neues zu Betriebsveranstaltungen
Jahressteuergesetz 2015: Aus der Freigrenze wird ein Freibetrag. Ansicht der Finanzverwaltung erlangt Gesetzeskraft.

73 4.6 Neues zu den Reisekosten
Ausgangsfall: Arbeitnehmer A wird zeitlich befristet im Ausland eingesetzt. Seine Ehefrau E verbleibt in Deutschland. A fährt jedes Wochenende nach Hause zu seiner Frau. Steuerliche Behandlung: Die wöchentlichen Familienheimfahrten sind im Rahmen der doppelten Haushaltsführung steuerlich abzugsfähig.

74 4.6 Neues zu den Reisekosten
Abwandlung: A ist auch am Wochenende im Ausland unabkömmlich. E beschließt ihn zu besuchen. Steuerliche Behandlung: Das FG hat den Abzug der Fahrtkosten anerkannt (sog. umgekehrte Familienheimfahrten). Darüber muss nun der BFH entscheiden. Tipp Bescheinigung des Arbeitgebers über die Unabkömmlichkeit!

75 4.7 Steuertipps Fahrtenbuchmethode Pauschalbesteuerung von Sachbezügen Lohnsteuerklassenwechsel

76 4.7 Steuertipps Achtung Wechsel von der 1%-Regelung zur Fahrtenbuchmethode nur zum Jahreswechsel zulässig!

77 4.7 Steuertipps Kombination von Pauschalbesteuerung bei Sachbezügen und der Freigrenze von 44 €: Tipp Steuerfreier Arbeitslohn im Sinne der 44 € Grenze zählt nicht zur Bemessungsgrundlage für die Pauschalbesteuerung.

78 4.7 Steuertipps Eheleute und eingetragene Lebenspartner: Tipp
Prüfen Sie, ob ein Lohnsteuerklassenwechsel zum nächsten Jahr Sinn macht.

79 Inhaltsübersicht Neue Vorhaben im Überblick Neuerungen für Unternehmer
Neuerungen für GmbH-Geschäftsführer Neuerungen für Arbeitgeber und Arbeitnehmer Neuerungen für Hausbesitzer Neuerungen für Kapitalanleger Neuerungen für alle Steuerzahler Ausblick

80 Inhaltsübersicht 5.1 Neuerungen für Hausbesitzer
5.1 Aufteilung des Gesamtkaufpreises 5.2 Schuldzinsenabzug nach Verkauf 5.3 Vorfälligkeitsentschädigung bei Verkauf 5.4 Maklerprovision als Werbungskosten 5.5 Eheleute: Werbungskosten oder Drittaufwand? 5.6 Steuertipps

81 5.1 Aufteilung des Gesamtkaufpreises
So wurde gerechnet: Wert für Grund und Boden ermitteln, indem der Bodenrichtwert mit der Grundstücksfläche multipliziert wird. Der Restbetrag des Gesamtkaufpreises verbleibt für das Gebäude.

82 5.1 Aufteilung des Gesamtkaufpreises
Konkretisierung der Aufteilung: Separate Ermittlung des Werts für Grund und Boden Separate Ermittlung des Gebäudewerts Aufteilung des Gesamtkaufpreises im Verhältnis der Werte zu 1. und 2. Tipp Streit mit der Finanzverwaltung durch Aufteilung des Kaufpreises im Kaufvertrag vermeiden!

83 5.2 Schuldzinsenabzug nach Verkauf
Beispiel: A erwirbt am eine vermietete Immobilie für €, finanziert über ein endfälliges Darlehen über €. Am verkauft er die Immobilie für €. Rechtsfolge: A kann das Darlehen nur auf € reduzieren. A kann weiterhin einen nachträglichen Schuldzinsenabzug in Form von negativen Einkünften aus Vermietung und Verpachtung beim Finanzamt erklären.

84 5.2 Schuldzinsenabzug nach Verkauf
Schuldzinsenabzug möglich: wenn die Immobilie außerhalb der zehnjährigen Spekulationsfrist zu gleichen Bedingungen verkauft wird bei einer Umschuldung des Restdarlehens für die auf das neue Darlehen gezahlten Schuldzinsen für Darlehen für Erhaltungsaufwendungen bei Verkäufen der Immobilie ab dem

85 5.3 Vorfälligkeitsentschädigung bei Verkauf
Ablösen von Darlehen für einen schuldenfreien Immobilienverkauf: (-) Werbungskosten aus Vermietung und Verpachtung (+) Kosten im Zusammenhang mit der Veräußerung Vorfälligkeitsentschädigung bei Umschuldung eines vermieteten Objekts: (+) Werbungskosten bei Vermietung und Verpachtung

86 5.4 Maklerprovision als Werbungskosten
Maklerprovision aus dem Immobilienverkauf sind Werbungskosten aus Vermietung und Verpachtung, wenn nach der Darlehenstilgung der verbleibende Veräußerungserlös von vornherein zur Finanzierung eines anderen Objektes bestimmt war und dafür auch tatsächlich verwendet wird und bei der Veräußerung anhand objektiver Umstände der endgültige Entschluss des Steuerpflichtigen feststeht, mit dem aus dem Verkauf erzielten Erlös auf einem anderen Vermietungsobjekt lastende Kredite abzulösen.

87 5.5 Eheleute: Werbungskosten oder Drittaufwand?
Beispiel: Ehefrau E erwirbt ein Grundstück. Ehemann M bebaut das Grundstück mit einem Gebäude und nutzt dieses auch. Lösung: M kann die AfA für das Gebäude beanspruchen. Entscheidend ist, wer die Kosten für das Gebäude trägt.

88 5.5 Eheleute: Werbungskosten oder Drittaufwand?
Um steuerlichen Abzug nicht zu gefährden, sollte derjenige die Kosten tragen, der aus Objekt die Einkünfte erzielt. Bei Drittaufwand scheidet Werbungskostenabzug aus!

89 5.6 Steuertipps Interessante Tipps zum Jahresende
Vorziehen von Erhaltungsaufwand in das aktuelle Jahr Option zur Umsatzsteuer

90 5.6 Steuertipps Vorziehen von Erhaltungs-aufwand in das aktuelle Jahr
Steuerlich sofort abzugsfähige Werbungskosten Vorsicht bei anschaffungs-nahem Herstellungsaufwand, wenn der Immobilienerwerb noch keine drei Jahre her ist

91 5.6 Steuertipps Erwerb oder Herstellung einer Immobilie: Macht die Option zur Umsatzsteuer Sinn? Vorteil Vorsteuerabzug aus Herstellungskosten Einschränkung Vermietung mit Umsatzsteuer an Unternehmer, die zum Vorsteuerabzug berechtigt sind Wichtig Optionsrecht im Kaufvertrag ausüben

92 Inhaltsübersicht Neue Vorhaben im Überblick Neuerungen für Unternehmer
Neuerungen für GmbH-Geschäftsführer Neuerungen für Arbeitgeber und Arbeitnehmer Neuerungen für Hausbesitzer Neuerungen für Kapitalanleger Neuerungen für alle Steuerzahler Ausblick

93 Inhaltsübersicht 6.1 Neuerungen für Kapitalanleger
6.1 Kirchensteuerabzug ab 2015 6.2 Altverlustverrechnung auch über 2013 hinaus? 6.3 Neues zum Werbungskostenabzug 6.4 Steuertipps

94 6.1 Kirchensteuerabzug ab 2015
Regelabfrage der KiStAM zum durch die Bank: Bank wird über einen Austritt nach dem nicht informiert. Anlassabfrage noch im Jahr 2014!

95 6.2 Altverlustverrechnung auch über 2013 hinaus?
Altspekulationsverluste: Übergangsfrist Bis einschließlich 2013 Verrechnung mit Veräußerungsgewinnen aus Kapitalvermögen zulässig. Entscheidung, ob Verrechnung über den Stichtag hinaus zulässig ist, ist offen.

96 6.3 Neues zum Werbungskostenabzug
Die Abgeltungsteuer sieht ein Werbungskostenabzugsverbot vor: Es gilt nur ein Sparerpauschbetrag von 801 € bzw €. verfassungskonform?

97 6.3 Neues zum Werbungskostenabzug
Tipp Ansatz der Werbungskosten, soweit sie den Sparer- pauschbetrag übersteigen.

98 6.4 Steuertipps Drei Steuertipps für Kapitalanleger
Verlusttopfbescheinigung Freistellungsvolumen ehegatten-/lebenspartnerübergreifende Verlustverrechnung

99 6.4 Steuertipps Rechtzeitig die Verlusttopfbescheinigung bei der Bank beantragen: Antragsfrist: Folge: Bank bescheinigt die aufgelaufenen Verluste und startet im nächsten Jahr mit null Vorlage der Verlusttopfbescheinigung beim Finanzamt zur Verrechnung mit anderweitig gezahlter Abgeltungsteuer Anwendungsfall: Gewinne bei Zweitbanken oder Auszahlung einer kapitalertragsteuerpflichtigen Lebensversicherung

100 6.4 Steuertipps Freistellungsvolumen nutzen Liquiditätsvorteil
Nachträglicher Freistellungauftrag oder Erhöhung desselben führt unmittelbar zu einer Steuererstattung durch die Bank. Höhe: 801 € (Alleinstehende) 1.602 € (Ehegatten und Lebenspartner)

101 6.4 Steuertipps Ehegatten-/lebenspartnerübergreifende Verlustverrechnung zum Jahresende durch die Bank: Verluste des Ehemannes werden u.U. mit den Gewinnen der Ehefrau verrechnet. Eine bereits einbehaltene Abgeltungsteuer wird von der Bank erstattet. Voraussetzung ist ein gemeinsamer Freistellungsauftrag. Handlungsbedarf: Gegebenenfalls einen gemeinsamen Freistellungsauftrag noch vor dem Jahresende nachreichen. Hinweis Gemeinsamer Freistellungsauftrag auch über null Euro zulässig!

102 Inhaltsübersicht Neue Vorhaben im Überblick Neuerungen für Unternehmer
Neuerungen für GmbH-Geschäftsführer Neuerungen für Arbeitgeber und Arbeitnehmer Neuerungen für Hausbesitzer Neuerungen für Kapitalanleger Neuerungen für alle Steuerzahler Ausblick

103 Inhaltsübersicht 7.1 Neuerungen für alle Steuerzahler
7.1 Neues zur Erbschaftsteuer 7.2 Haushaltsnahe Beschäftigungsverhältnisse 7.3 Handwerkerleistungen 7.4 Scheidungskosten als außergewöhnliche Belastungen? 7.5 Darlehensverträge unter Angehörigen 7.6 Verschärfung der Selbstanzeige 7.7 Steuertipps

104 7.1 Neues zur Erbschaftsteuer
Entscheidung des BVerfG vom : Partielle Verfassungswidrigkeit der Regelungen betreffend das Betriebsvermögen Übergangsfrist für den Gesetzgeber zur Änderung des ErbStG bis zum

105 7.1 Neues zur Erbschaftsteuer
Rechtsfolgen aus der Entscheidung: Keine Auswirkungen auf vor dem erfolgte Schenkungen bzw. Erbfälle => Bescheide werden für endgültig erklärt. Geplante Übertragung von Privatvermögen: keine Auswirkungen; aber: neues ErbStG günstiger? Geplante Übertragungen von Betriebsvermögen: Risiko bei Ausnutzung der günstigen Betriebsvermögensfreibeträge

106 7.1 Neues zur Erbschaftsteuer
Unser Tipp für geplante Übertragungen: Vorsorge Aufnahme einer „Steuerklausel“ in den Schenkungsvertrag!

107 7.2 Haushaltsnahe Beschäftigungsverhältnisse
Berücksichtigung bei der Einkommensteuererklärung Grenzen Minijob: 510 € p.a. - Sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis: € p.a. Voraussetzung: unbare Zahlungsweise? Bei Minijobs Barzahlung zulässig!

108 7.3 Handwerkerleistungen
Anerkennung: Begünstigt - Erweiterung der Wohnfläche - Winterdienst - Kehren und Reparaturarbeiten durch Schornsteinfeger Nicht begünstigt - Neubau - Messungen durch Schornsteinfeger

109 7.4 Scheidungskosten als außergewöhnliche Belastungen?
Prozesskosten sind ab 2013 nur noch als außergewöhnliche Belastungen abzugsfähig, wenn Steuerpflichtiger Gefahr läuft, Existenzgrundlage zu verlieren und lebensnotwendige Bedürfnisse nicht mehr befriedigen zu können. Scheidungskosten Ob Scheidungskosten vom Abzug ausgeschlossen sind, ist aktuell umstritten.

110 7.5 Darlehensverträge unter Angehörigen
Maßgebend für steuerliche Anerkennung ist Fremdvergleichsmaßstab! Fremdvergleich Bei Darlehensverträgen zwischen Angehörigen müssen Sie sich stets die Frage stellen, ob der Vertrag der Bankenpraxis entspricht. Auch das Interesse des Darlehensgebers an einer gut verzinslichen Geldanlage ist zu berücksichtigen.

111 7.5 Darlehensverträge unter Angehörigen
Weitere Voraussetzungen für die Anerkennung: Schriftform tatsächliche Durchführung wie vereinbart

112 7.6 Verschärfung der Selbstanzeige
Wirksamkeit der Selbstanzeige: Vollständige Nacherklärung über einen Zeitraum von fünf bzw. zehn Jahren fristgerechte Zahlung der Steuer plus 5%-iger Strafzuschlag bei hinterzogenen Steuern ab €

113 7.6 Verschärfung der Selbstanzeige
Wesentliche Eckpunkte der Neuregelung ab 2015: Verlängerung des Nacherklärungszeitraums auf allgemein zehn Jahre Neue Staffelung des Strafzuschlags: 10 % bei einer hinterzogenen Steuer von bis € 15 % bei einer hinterzogenen Steuer ab € 20 % bei einer hinterzogenen Steuer ab 1 Mio. € Zahlung der Hinterziehungszinsen als Wirksamkeitsvoraussetzung der Selbstanzeige

114 7.6 Verschärfung der Selbstanzeige
Klarstellung: Abgabe einer korrigierten Umsatzsteuer-Voranmeldung und Lohnsteuer-Anmeldung beinhaltet eine wirksame Teilselbstanzeige.

115 7.7 Steuertipps Überblick
Vorauszahlung von Krankenversicherungsbeiträgen Spenden nach 2014 vorziehen bei haushaltsnahen Dienstleistungen und Handwerkerleistungen Maximalbeträge ausschöpfen

116 Abstimmung mit der Krankenkasse!
7.7 Steuertipps Vorauszahlung von Krankenversicherungsbeiträgen in 2014 für 2015 Vorauszahlungen sind bis zum 2,5-fachen des Jahresbeitrags als Sonderausgaben im Jahr der Zahlung abzugsfähig. Im Folgejahr keine Zahllast: Damit verbleibt Raum für den steuerlichen Ansatz von sonstigen Vorsorgeaufwendungen. Achtung Abstimmung mit der Krankenkasse!

117 Abflussprinzip beachten!
7.7 Steuertipps Spenden in 2014 vermindern die Steuerbelastung für 2014 Achtung Abflussprinzip beachten!

118 7.7 Steuertipps Haushaltsnahe Dienstleistungen/Handwerkerleistungen
Maximalbetrag Höchster Rechnungsbetrag Haushaltsnahe Dienstleistungen 4.000 € p.a. € p.a. Handwerkerleistungen 1.200 € p.a. 6.000 € p.a. Überlegung: Vorziehen der Leistungen nach 2014 oder bewusstes Verschieben in das Jahr 2015

119 8. Ausblick In der Diskussion: Abschaffung des Solidaritätszuschlags
Erhöhung der Einkommensteuer? Ausweitung des Jahressteuergesetzes 2015 Ausweitung der elektronischen Übermittlungspflichten

120 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit
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