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Situations- und adressatenbezogenes Verfassen von Texten im Rahmen der individuellen Begabungen Gabriele Steinmair, MA

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Präsentation zum Thema: "Situations- und adressatenbezogenes Verfassen von Texten im Rahmen der individuellen Begabungen Gabriele Steinmair, MA"—  Präsentation transkript:

1 Situations- und adressatenbezogenes Verfassen von Texten im Rahmen der individuellen Begabungen Gabriele Steinmair, MA gabriele.steinmair@ph-ooe.at http://steinmair.jimdo.com

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3 Erlebniserzählung Freie Rahmentexte Gedichtformen 29.03.2015 3

4 Stilmittel Aufbau/ Gedankliche Gestaltung Einleitung Spannungssteigerung Ausgestaltung des Höhepunktes Spannungsauflösung abrundender Schluss 29.03.2015 4

5 Stilmittel Inhalt korrekter Themenbezug Folgerichtigkeit des Erzählten (Gedankenführung, Logik) Originalität und Ideenreichtums bei der Ausgestaltung des Höhepunktes Anschaulichkeit des Handlungsverlaufs 29.03.2015 5

6 Stilmittel Sprachgestaltung mit erzählerischen Mitteln Ich-Perspektive innere Handlung (Schilderung von Gedanken und Gefühlen) Verwendung des Präteritums wörtliche Rede Anschaulichkeit und Lebendigkeit in der Wortwahl (ausdrucksstarke Verben und Adjektive, belebende Wendungen, kennzeichnende Beifügungen) Anschaulichkeit und Lebendigkeit im Satzbau 29.03.2015 6

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9 Fabeln 29.03.2015 9

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12 Erlebniserzählung Freie Rahmentexte Gedichtformen 29.03.2015 12

13 Textformen 29.03.2015 13 Freies Schreiben

14 29.03.2015 14 Kritzelgeschichten Zeichnungen und dazu erzählen Schreiben an besonderen Orten Klassentagebuch Klassenzeitung Selbstverfasste Bücher für die Klassenbücherei Briefe Sich beschweren/ Stellung nehmen/anfragen/für etwas danken Hinweisschilder in der Schule anbringen Einladungen schreiben „Textwand“ ständig aktualisieren Plakate und beschreibende Texte zu Projektpräsentationen Sitzungsprotokolle Spielbeschreibungen zu Spielen in der Klasse Klassenregeln schreiben Ein Klassenalbum mit Texten versehen

15 Freie Rahmentexte Das Kind und dessen persönliche Schreibidee steht im Mittelpunkt. Kinder lernen unterschiedliche Textsorten kennen. Offene Schreibanlässe bieten den Kindern Anregungen, lassen aber eine Vielzahl von Möglichkeiten zu und spornen Kinder zur Erstellung vielfältiger und kreativer Texte an. 29.03.2015 15

16 Montagsgeschichten 29.03.2015 16

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19 Automatisches Schreiben 29.03.2015 19

20 Automatisches Schreiben 29.03.2015 20

21 Automatisches Schreiben 29.03.2015 21

22 Automatisches Schreiben 29.03.2015 22

23 Cluster 29.03.2015 23

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27 Das Zuhören vorbereiten 29.03.2015 27

28 Das Zuhören vorbereiten 29.03.2015 28

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30 Was ist ein guter Text? …. sollen nicht auf „vordergründige Textkosmetik“ – wie wechselnde Satzanfänge – reduziert werden. Die Aufgabe der Lehrerin(!) besteht einerseits darin, in den Beiträgen der Kinder wegweisende Beobachtungen zu erkennen und zu würdigen, andererseits darin, selber in den Texten Gelungenes zu erkennen und als bedeutungsvoll für das weitere Schreiben herauszustellen. ( Spitta, Freies Schreiben – eigene Wege gehen, S. 34) 29.03.2015 30

31 Was ist mit der Rechtschreibung? Texte zu produzieren stellt eine grundsätzlich andere Kompetenz dar als die Anwendung der geltenden Rechtschreibregeln. Auch wenn Formulieren und Rechtschreibung getrennt voneinander zu betrachten sind, heißt das selbstverständlich nicht, dass die korrekte Schreibung zu vernachlässigen ist. Die Sichtweise auf Fehlleistungen hat sich verändert, indem man die Betrachtung von Fehlern als konstruktive Möglichkeit sieht, neue Erkenntnisse zu gewinnen und Lernfortschritte zu erzielen. (vgl. Altenburg 2011, S. 8-19) 29.03.2015 31

32 Automatisches Schreiben 29.03.2015 32

33 Überarbeitungsphase Diese Evaluierungsphase stellt einen besonders anspruchsvollen Aspekt der Schreibarbeit dar, denn sie erfordert die Fähigkeit, den eigenen Text unter verschiedenen Perspektiven zu betrachten und zu entscheiden, was verändert werden soll und welche Textpassagen unverändert bleiben. Erst die Fähigkeit des Perspektivenwechsels erlaubt es, sowohl die Perspektive der Adressaten und Adressatinnen einzunehmen als auch die eigene Zielperspektive zu berücksichtigen (vgl. Spitta 2010, S. 30ff). 29.03.2015 33

34 Überarbeitung fehlt oft Texte werden geschrieben, rasch durchgelesen und abgegeben, wobei die Überarbeitung der Texte Aufgabe der Lehrenden bleibt, die "oberflächliche Korrekturen in Sinne einer Textkosmetik" (Spitta, 2010, S. 34) betreiben und dabei Rechtschreibfehler korrigieren, passendere Ausdrücke suchen oder Wortwiederholungen und umgangssprachliche Formulierungen bemängeln. 29.03.2015 34

35 Wert der Überarbeitung Durch diese gängige schulische Praxis wird den Kindern die Erfahrung des selbstbestimmten Überarbeitens ihres Textes vorenthalten und gleichzeitig Schreiberfahrung als defizitärer Prozess vermittelt. Wenn Kinder aber das Schreiben freier Texte in Kombination mit Schreibkonferenzen zur Überarbeitung ihrer Werke regelmäßig praktizieren, überzeugen die Produkte davon, wozu Kinder schreibend in der Lage sind. 29.03.2015 35

36 Schreibkonferenz 29.03.2015 36

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48 Textformen 29.03.2015 48 Kreatives Schreiben

49 Gedichte 29.03.2015 49

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69 Avenidas 29.03.2015 69 1.Wort 1.Wort und 2. Wort 2.Wort 2.Wort und 3. Wort 1.Wort 1.Wort und 3.Wort 1.Wort und 2.Wort und 3.Wort und….

70 29.03.2015 Avenidas und und ______________________________________________________________________________

71 Winter 29.03.2015 71

72 Wolkenscheinlyrik Sammeln von Herbstnomen Sammeln zusammengesetzter Nomen Wortkarten trennen Neue Wörter bilden Lieblingskreationen aussuchen Neue Wörter mit Füllwörtern auffüllen Text gestalten 29.03.2015 72

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74 Paul Klee und Haiku 29.03.2015 74

75 Anleitung - Malaufträge 1. Zeichne Punkte auf dein Blatt! 2. Zeichne weitere Punkte auf dein Blatt! 3. Verbinde die Punkte mit Linien! 4. Verbinde die Punkte mit Linien! 5. Schau dir das Blatt gut an, finde eine Figur heraus und verstärke sie! 6. Verstärke noch eine Figur! 7. Gestalte eine Fläche mit Farbe! 8. Gestalte eine zweite Fläche mit Farbe! 29.03.2015 75

76 Anleitung - Schreibaufträge Bestimme auf dem Bild, wo oben und unten ist. Das Bild darf nicht mehr gedreht werden. Finde eine passende Überschrift und schreibe sie auf den Zettel! Das Haiku beginnt. Schreibe 5 Silben passend zum Bild und zur Überschrift! Schreibe 7 Silben passend zum vorangegangenen Text! Beende das Gedicht mit 5 Silben! Es kann ein überraschender Schluss sein. Das Bild wird ein letztes Mal weitergegeben. Dann wird das Haiku so vorgelesen, dass die anderen das Bild sehen. 29.03.2015 76

77 Sinneslyrik 29.03.2015 77

78 Stationenplan Winter 29.03.2015 78

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82 Eines Tages hatte Herr Jakob sand gestreut. Er hatte einen Kübel in der Hand und streute sand auf dem Gehsteig, so konte auch nimand ausrutschen. Wenig später kam ein Mann vorbei und Herr Jakob grüste sehr freundlich. Der Mann aß bananen. Als Herr Jakob mit seiner Streuarbeit fertig war, ging er zufrieden nach Hause. Aber dann parsierte das unglück. Herr Jakob rutschte auf einer bananenschale aus er wuste genau, wer das war. Herr Jakob stand wider auf, nahm die bananenschale und schmis sie weg so konnte siech niemand mehr verlezen. Der Mann musste sich bei Jakob entschuldigen, weil er die Schale auf dem Gesteig geschmisen hatte.

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89 Was ist ein guter Text? …. sollen nicht auf „vordergründige Textkosmetik“ – wie wechselnde Satzanfänge – reduziert werden. Die Aufgabe der Lehrerin(!) besteht einerseits darin, in den Beiträgen der Kinder wegweisende Beobachtungen zu erkennen und zu würdigen, andererseits darin, selber in den Texten Gelungenes zu erkennen und als bedeutungsvoll für das weitere Schreiben herauszustellen. ( Spitta, Freies Schreiben – eigene Wege gehen, S. 34) 29.03.2015 89

90 Was ist ein guter Text? Roter Faden Sind Textanfang und Textende sinnvoll? Passt alles zusammen? Kann man alles gut verstehen? Sind die Textteile miteinander verbunden? KOHÄRENZ 29.03.2015 90

91 Was ist ein guter Text? An die Leserin und den Leser denken Für wen ist der Text bestimmt? Wer soll den Text lesen oder hören? 29.03.2015 91

92 Was ist ein guter Text? Ziel und Wirkung: Hast du eine bestimmte Absicht? erzählen, informieren, appellieren, Spannung erzeugen, Leute zum Lachen bringen, zum Nachdenken anregen… Welche Wirkung erzielt der Text? Was will der Text erreichen? 29.03.2015 92

93 Was ist ein guter Text? Textmuster, Textsorte ausgedachte Geschichte, Traum, Lied, Gedichte, Krimis, Wünsche, Gespenstergeschichten, … Welche Textsorte passt hier? Wie muss der Text gegliedert sein? 29.03.2015 93

94 Was ist ein guter Text? Wörter Welche Wörter passen zum Ziel? Welche Wörter braucht man für welche Leser und Leserinnen? 29.03.2015 94

95 Was ist ein guter Text? Sätze Ist jeder Satz zu verstehen? Sind die Sätze so gebildet, dass die Leser und Leserinnen sie verstehen? Sind die Sätze so gestaltet, dass das Ziel erreicht wird? Sind die Sätze verbunden? Ist der Text orthografisch leicht lesbar? 29.03.2015 95

96 Texthand – ein Medium für Reflexion und Überarbeitung 29.03.2015

97 Herbst 29.03.2015 97

98 Anton und die Blätter 29.03.2015

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107 Stationenplan Herbst 29.03.2015 107


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