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Eigenschaften.  1. Formate 1. Formate  2. Nutzen 2. Nutzen  3. Gewicht 3. Gewicht  4. Volumen 4. Volumen  5. Papierweiß 5. Papierweiß  6. Opazität.

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1 Eigenschaften

2  1. Formate 1. Formate  2. Nutzen 2. Nutzen  3. Gewicht 3. Gewicht  4. Volumen 4. Volumen  5. Papierweiß 5. Papierweiß  6. Opazität 6. Opazität  7. Haptik 7. Haptik  8. Laufrichtung 8. Laufrichtung  9. Druckeigenschaft 9. Druckeigenschaft  10. Reissfestigkeit, Nässeverhalten, Lichtechtheit 10. Reissfestigkeit, Nässeverhalten, Lichtechtheit Quelle:

3 Das Papier kann zwar in beliebige Formate geschnitten werden. Will man aber – aus ökonomischen oder ökologischen Gründen – den Abfall klein halten, verwendet man im europäischen Raum mit Vorteil sogenannte DIN A- Formate von A0 (Weltformat) bis etwa A6 (Postkartenformat) oder Bruchteile davon mit ganzzahligem Nenner. A7 = 74 x 105 mm A6 = 105 x 148 mm (Postkarte) A6/5 = 210 x 105 mm (Zwischenformat) A5 = 148 x 210 mm (Groß-Postkarte) A4 = 210 x 297 mm (Briefbogen) A3 = 297 x 420 mm (ca. Zeitungsseite) A2 = 420 x 594 mm (ca. aufgeschlagene Zeitung)

4  Nutzen: die Din-Formate sind so konstruiert, dass jedes A-Format die doppelte Fläche des nächstkleineren Formates beinhaltet. Z.B. gibt es im Format A3 Platz für zwei A4 oder 4 A5 usw.  Das heißt zwei A5 brauchen etwas mehr Platz als nur ein A4. In der Regel kommt etwa 5mm auf allen Seiten dazu. Darum sind die Rohbogen im allgemeinen etwas grösser als es dem genauen Din-Format entsprechen würde. 

5 Das Gewicht eines bestimmten Papiers wird gewöhnlich in g/m2 angegeben. Die unterschiedlichen Grammgewichte von einer Sorte zeigen verschiedene Papierdicken an. Geschäftsbriefbogen haben z.B. oft ein Grammgewicht von 90g/m2, Postkarten ein solches von 160g/m2. Es gibt nicht jede Papiersorte in allen gängigen Grammgewichten.

6 Das Volumen verschiedener Papiersorten kann in gewissen Grenzen bei gleichem Gewicht unterschiedlich sein. Für Bücher werden beispielsweise oft voluminösere Papiere verwendet. Gestrichene Papiere haben ausserdem bei gleichem Gewicht ein kleineres Volumen als Naturpapiere.

7 Die Weiße des Papiers kann durch Füllstoffe oder optische Aufheller erhöht werden. Optische Aufheller verlieren allerdings bald ihre Wirkung und beschleunigen so die Altersverfärbung des Papiers.

8 Mit der Opazität wird das Durchscheinen der Rückseite gemessen. Eine hohe Zahl bedeutet geringes Durchscheinen eine niedrige Zahl ein hohes Durchscheinen. Je grösser also die Opazität umso weniger «durchsichtig» ist das Papier.

9 Haptik steht für das Tastgefühl der Papieroberfläche. Je mehr gestrichen und gepresst, umso feiner bzw. glatter fühlt sich die Oberfläche an.

10 Das Papier wird in breiten Bahnen produziert und zunächst auf Rollen aufgewickelt. Die Papierfasern liegen der Länge nach in der Papierbahn. Aus der Rolle werden dann die Bogen geschnitten. Beim geschnittenen Bogen kann man darum zwischen «Laufrichtung» und dem rechten Winkel dazu unterscheiden. Daher ist das Verhalten beim Druck und noch mehr bei der Weiterverarbeitung / Spedition davon abhängig ob in der Laufrichtung (der Papierproduktion) oder im rechten Winkel dazu gedruckt wird.

11 Zeitungspapier wird im wesentlichen nur für den Zeitungsrotationsdruck verwendet, ist also fast ausschließlich als Rollenpapier erhältlich. Es hat eine relativ poröse Oberfläche und zeigt daher einen höheren «Löschpapiereffekt», der mittels Druckkennlinie ausgeglichen wird. Kopierpapier hat wegen der Erhitzung in Laserkopierern einen geringeren Feuchtigkeitsgehalt als Druckpapiere.

12 Die Reißfestigkeit des Papiers hängt von der Verleimung und der Faserlänge ab. Durch Feuchtigkeit oder Wasser wird die Reißfestigkeit stark herabgesetzt, außer bei gewissen Spezialpapieren (Kunststoff- Papiere). Die Lichtechtheit ist tendenziell besser, wenn anstelle von optischen Aufhellern Kalkstrich oder kalkhaltige Füllstoffe verwendet werden. Die Alterung des Papiers wird hingegen vor allem durch den Säuregehalt bestimmt.


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