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Burgenland | Kärnten | Niederösterreich | Oberösterreich | Salzburg | Steiermark | Tirol | Wien Umsatzsteuerupdate 2014 Die Umsatzbesteuerung der LuF Wir.

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Präsentation zum Thema: "Burgenland | Kärnten | Niederösterreich | Oberösterreich | Salzburg | Steiermark | Tirol | Wien Umsatzsteuerupdate 2014 Die Umsatzbesteuerung der LuF Wir."—  Präsentation transkript:

1 Burgenland | Kärnten | Niederösterreich | Oberösterreich | Salzburg | Steiermark | Tirol | Wien Umsatzsteuerupdate 2014 Die Umsatzbesteuerung der LuF Wir arbeiten für den wirtschaftlichen Erfolg unserer Klienten! DI Franz Schachner Steuerberater/Unternehmensberater Prokurist LBG OÖ GmbH Hasnerstrasse 2,4020 Linz Tel.0732/655172, Fax: Stand:

2 © 2013 LBG Österreich 2 Umsatzsteuerrecht - Allgemeines  Umsatzsteuer: Der Umsatzsteuer unterliegen Lieferungen und sonstige Leistungen, die ein Unternehmer im Inland gegen Entgelt im Rahmen seines Unternehmens ausführt.  Vorsteuer: Der Unternehmer kann die von anderen Unternehmen in einer Rechnung an ihn gesondert ausgewiesene Steuer für Lieferungen und sonstige Leistungen, die im Inland für sein Unternehmen ausgeführt worden sind in Abzug bringen.

3 © 2013 LBG Österreich 3 Umsatzsteuerrecht - Allgemeines  Steuerbare Umsätze vs nicht steuerbare Umsätze  Steuerpflichtige Umsätze vs Steuerfreie Umsätze  Normalsteuersatz (20%)  Ermäßigter Steuersatz (10%)  Steuerfreie Umsätze (0%)  Lieferung / Sonstige Leistung / Eigenverbrauch  Bemessungsgrundlage / Entgelt  Vereinbarte Entgelte  Vereinnahmte Entgelte  Steuerbefreiungen  Echte Umsatzsteuerbefreiung (Ausfuhrlieferungen, Schadenersatz,..)  Unechte Umsatzsteuerbefreiung (Vermietung und Verpachtung von Grundstücken ausgenommen für Wohnzwecke, Maschinen, Klein- unternehmer,…)

4 © 2013 LBG Österreich 4 Umsatzsteuerrecht - Allgemeines  Veranlagungszeitraum  Kalenderjahr  Vom Kalenderjahr abweichendes Wirtschaftsjahr  Voranmeldungszeitraum  Kalendermonat  Kalendervierteljahr (< EUR ,00 )  Vorauszahlung  Fälligkeitstag (15. d zweitfolgenden Monates)  Binnenmarktregelung  Innergemeinschaftliche Lieferung  Innergemeinschaftlicher Erwerb  Umsatzsteuer-Identifikationsnummer

5 © 2013 LBG Österreich 5 Umsatzsteuerrecht - Allgemeines Formalvorschriften (Rechnungsbestandteile)  Name und die Anschrift Verkäufers = leistender Unternehmer  Name und Anschrift des Käufer = Leistungsempfänger (außer bei Kleinbetragsrechnungen)  Menge und die handelsübliche Bezeichnung der gelieferten Gegenstände oder die Art und den Umfang der sonstigen Leistung  Tag der Lieferung, Leistungszeitraum  Entgelt für die Lieferung (=Nettobetrag)  Steuersatz, im Falle einer Steuerbefreiung einen Hinweis darauf  auf das Entgelt entfallenden Steuerbetrag (Steuersatz bei Kleinbetragsrechnungen)  Ausstellungsdatum  Fortlaufende Rechnungsnummer Forstsetzung nächste Folie

6 © 2013 LBG Österreich 6 Umsatzsteuerrecht - Allgemeines Formalvorschriften (Rechnungsbestandteile)  Umsatzsteuer-Identifikationsnummer des leistenden Unternehmers (außer bei Kleinbetragsrechnungen)  Rechnungen, deren Gesamtbetrag € (brutto) übersteigt, die UID-Nummer des Leistungsempfängers  bei Anwendung der Differenzbesteuerung: Hinweis auf die Differenzbesteuerung  Rechnung in Fremdwährung ausgestellt, Steuerbetrag in € ausweisen  Kleinbetragsrechnungen: bis € 400 (inkl UST)

7 © 2013 LBG Österreich 7 Land- und Forstwirtschaft - Allgemeines  Land- und Forstwirtschaft ist: Pflanzen- und Tierproduktion mit Hilfe der Naturkräfte, z.B.  Ackerbau  Grünlandbewirtschaftung  Tierzucht und Tierhaltung  Forstwirtschaft  Wein- und Obstbau  Gartenbau und Baumschulen  Fischzucht, Teichwirtschaft, Bienenzucht,..  Nebenbetriebe: zB Be- und Verarbeitung überwiegend eigener Naturprodukte (Umsatzgrenze € )  Nebentätigkeiten: zB Dienstleistungen mit land- und forstwirtschaftlichen Betriebsmitteln für Nichtlandwirte (Umsatzgrenze € )

8 © 2013 LBG Österreich 8 Landwirtschaftliche Umsatzsteuer- Pauschalierung iSd § 22 UStG  Voraussetzungen für die Anwendung der UST-Pauschalierung:  Nicht buchführungspflichtige Betriebe mit Einheitswert bis € und Umsatz bis € (netto)  Freiwillige Aufzeichnungen für Einkommensteuer aber auch Einnahmen/Ausgaben-Rechnung oder Teilpauschalierung sind nicht schädlich für USt-Pauschalierung (bis € Umsatz)  Kein Regelbesteuerungsantrag  Rechtzeitige Meldung (Widerruf der Regelbesteuerungsoption) beim Finanzamt (bis des Jahres, in dem die Pauschalierung wieder gelten soll)

9 © 2013 LBG Österreich 9 Landwirtschaftliche Umsatzsteuer- Pauschalierung iSd § 22 UStG  Prinzip der ldw Pauschalierung  Vorsteuern und Umsatzsteuern werden in gleicher Höhe angenommen  Kein gesonderter Vorsteuerabzug  Steuersatz 10% an Letztverbraucher  Steuersatz 12% an Unternehmer  Steuersatz 0% bei Grundstücksumsätzen  Welche luf-Umsätze sind von der Umsatzsteuer-Pauschalierung erfasst:  Klassische „Urproduktion“: - Lieferungen und Leistungen der Bodennutzung, Tierhaltung, Forstwirtschaft, Obstbau, Weinbau, Fischerei,..  Nebenbetriebe, Nebentätigkeiten (bis Umsatz) - Be- und Verarbeitung ldw Produkte (Direktvermarktung) - Verwertung organischer Abfälle (Kompostierung) - Dienstleistungen für andere luf-Betriebe

10 © 2013 LBG Österreich 10 Landwirtschaftliche Umsatzsteuer- Pauschalierung iSd § 22 UStG  Welche luf-Umsätze sind von der luf Umsatzsteuer- Pauschalierung nicht erfasst:  Ldw Pensionspferdehaltung - Neue „Pferde-Pausch-VO“ vom  Nebenbetriebe, Nebentätigkeiten (ab Umsatz) - Be- und Verarbeitung ldw Produkte (Direktvermarktung) - Verwertung organischer Abfälle (Kompostierung) - Dienstleistungen für andere luf-Betriebe  Sondervorschriften:  Zusatzsteuer für im Rahmen der LuF ausgeführten Lieferungen von Getränken (Edelbrände, Fruchtsäfte, Sekt, Sturm)  an Letztverbraucher 10%  an Unternehmer 8%  NICHT bei Milch- und Milchmischgetränken, Wein, Met und Most  Überlassung von Grundstücken zu Sportzwecken (Schipisten, Loipen,…)  USt für Exporte, innergemeinschaftliche Lieferungen

11 © 2013 LBG Österreich 11 Umsatzsteuer-Regelbesteuerung (Ldw Umsatzsteueroption) Prinzip der Regelbesteuerung  Umsatzsteuer ist zu berechnen und abzuführen  Vorsteuer ist abzugsfähig außer bei unechter Befreiung (Kleinunternehmer mit Umsatz < € )  Nettoentgelt ist Bemessungsgrundlage  Förderungen, Versicherungsentschädigungen, u. Ä. sind nicht steuerbar, da kein Leistungsaustausch  Steuersatz grundsätzlich 20% (Normalsteuersatz) - Insbesondere für Anlagenverkäufe, Dienstleistungen,..  Steuersatz 10% (Ermäßigter Steuersatz): - Insbesondere für ldw Produkte, Ausnahme Rundholz  Steuersatz 0% für Grundstücksumsätze bzw. 20% optional

12 © 2013 LBG Österreich 12 Umsatzsteuer-Regelbesteuerung (Ldw Umsatzsteueroption) Prinzip der Regelbesteuerung  Formalerfordernisse der Rechnungen und Gutschriften (Bestandteile einer Rechnung)  Grundaufzeichnungen (Belege, Einfuhr- u Ausfuhrnachweise, Buchungsjournal / Ermittlung der Abgaben)  Umsatzsteuer = Selbstberechnungsabgabe  Umsatzsteuervoranmeldung (monatlich / vierteljährlich)  Fälligkeit der Umsatzsteuer  Jahressteuererklärung  Vorsteuerberichtigung bei Änderung der Verhältnisse - Rechtslage bis (Änderung der Verhältnisse nur bei Veräußerung oder unentgeltlicher Übergabe bei Gebäuden) - Rechtslage ab (Änderung der Verhältnisse auch bei Wechsel zwischen Pauschalierung und Regelbesteuerung)

13 © 2013 LBG Österreich 13 Umsatzsteuer-Regelbesteuerung (Ldw Umsatzsteueroption) Fristen iZm der UST-Option  Antrag auf Regelbesteuerung bis des Jahres, in dem die USt-Option erstmalig in Anspruch genommen werden soll (Rückwirkungsfunktion per 1.1.)  Widerruf der Regelbesteuerung bis des Jahres, in dem die Pauschalierung wieder gelten soll  Widerruf frühestens jedoch nach 5 Jahren, danach Widerruf jährlich möglich  Doppeloption wenn Kleinunternehmer (Umsatz unter € )

14 © 2013 LBG Österreich 14 Umsatzsteuer-Regelbesteuerung (Ldw Umsatzsteueroption) Fehlerquellen in der ldw UST-Option  Nur für Umsätze im Rahmen des Unternehmens ist USt in Rechnung zu stellen, zB nicht für PKW, private Möbel, steuerbefreite Lieferungen und Leistungen, usw.  Rechnung im Namen aller Betriebsführer (im Namen des Unternehmens) ausstellen (auch bei Gutschriften)  Handelsübliche Bezeichnung u Menge  Fehlende UID-Nummer  Innergemeinschaftliche Lieferungen: Hinweis auf die Steuerfreiheit, Verbringungsnachweis  Bei pauschalierten Betrieben: Erwerbschwelle € beachten

15 © 2013 LBG Österreich 15 Umsatzsteuer-Regelbesteuerung (Ldw Umsatzsteueroption) Fehlerquellen in der ldw UST-Option  Grundverpachtungen 0% oder 20%, niemals 10% oder 12%  Aussteller von Gutschriften über Option informieren (Umsatzsteuersatz statt 12% nunmehr 10% oder 20%  Vorsteuerrückerstattung im Ausland (z.B. in Deutschland nur bis zum des Folgejahres)

16 © 2013 LBG Österreich 16 Umsatzsteuer-Regelbesteuerung (Ldw Umsatzsteueroption) Aufbewahrungspflicht der Belege  Rechnungen und Gutschriften grundsätzlich 7 Jahre  Betreffend Grundstücke 22 Jahre  Gilt auch für Kleinbetragsrechnungen bis zu einem Gesamtbetrag von € 400 (seit )  Ausnahme: Unternehmer, die in der Regel Kleinumsätze bis zu einem Gesamtbetrag von € 75 bewirken, müssen keine Abschriften anfertigen

17 © 2013 LBG Österreich 17 Aktuelle Änderungen des Umsatzsteuer- gesetzes mit Auswirkung auf die Ldw  Wechsel von der Umsatzsteuer-Option zur Pauschalierung und umgekehrt gilt als Änderung der Verhältnisse im Sinne des § 12 (10) u § 12 (11) UStG (ab 2014)  Vorsteuerberichtigung im Anlagevermögen  Berichtigungszeitraum 4 bzw. 19 Jahre  Gültig für Wirtschaftsgüter, die nach dem erstmals in Verwendung genommen wurden  Vorsteuerberichtigung im Umlaufvermögen  Gültig bereits beim Wechsel mit

18 © 2013 LBG Österreich Vorsteuerberichtigung - Anlagevermögen  Für Gegenstände, die nach dem erstmals in Verwendung genommen wurden, kommt es zu einer Vorsteuerberichtigung:  Bei Wechsel von der Umsatzsteuer-Option zur Pauschalierung und umgekehrt  Bei Wechsel des Besteuerungsverfahrens infolge Überschreitung oder Unterschreitung der Buchführungsgrenzen und / oder der Umsatzgrenze €  Bei „Direktvermarktung“ bei Über- oder Unterschreitung der Einnahmengrenze von €

19 © 2013 LBG Österreich 19 Vorsteuerberichtigung - Anlagevermögen  Für Gegenstände, die nach dem erstmals in Verwendung genommen wurden, sind folgende Vorsteuern zu berichtigen:  Vorsteuern für Anschaffungs- und Herstellungskosten  Vorsteuern für nachträgliche Anschaffungs- und Herstellungskosten  Vorsteuern für Großreparaturen  Der Berichtigungszeitraum beträgt  bei Maschinen und Geräten (bewegliches AV): 4 Jahre  bei Grundstücken (unbewegliches AV): 19 Jahre (9 Jahre für Vorsteuern aus Grundstücken bis )

20 © 2013 LBG Österreich 20 Vorsteuerberichtigung - Anlagevermögen  Beispiel: Regelbesteuerter Landwirt Umsatzsteuer-Option seit 2010 Maschinenkauf im Oktober 2014 Nettokaufpreis € Vorsteuerabzug € (UVA 10/2014) Wechsel in Pauschalbesteuerung ab 2015 Vorsteuerberichtigung 2015: € Vorsteuerberichtigung 2016: € Vorsteuerberichtigung 2017: € Vorsteuerberichtigung 2018: € 2.400

21 © 2013 LBG Österreich 21 Vorsteuerberichtigung - Anlagevermögen  Beispiel: Regelbesteuerter Landwirt Umsatzsteuer-Option seit 2010 Maschinenkauf im Oktober 2014 Nettokaufpreis € Vorsteuerabzug € (UVA 10/2014) Wechsel in Pauschalbesteuerung ab 2015 Vorsteuerberichtigung 2015: € Vorsteuerberichtigung 2016: € Einstieg in die Umsatzsteuer-Option ab 2017 Ab 2017 entfällt die Vorsteuerberichtigung

22 © 2013 LBG Österreich 22 Vorsteuerberichtigung - Anlagevermögen  Im Falle der Einzelrechtsnachfolge (zB unentgeltliche Betriebsübergabe an einen nahen Angehörigen) wirkt der noch durch den Betriebsübergeber verwirklichte Tatbestand der erstmaligen Verwendung als Anlagevermögen nicht auf den Betriebsübernehmer weiter.  Bei Übergaben in aufrechter Umsatzsteueroption, die nach dem erfolgen, beginnt bei sämtlichen Wirtschaftsgütern mit dem Datum der Übergabe der Beobachtungszeitraum neu zu laufen.  Beispiel:  Gebäudeerrichtung und Inbetriebnahme im Jahr 2007  Der Berichtigungszeitraum läuft bis einschließlich 2016  Übergabe der Landwirtschaft an Nachfolger im Jahr 2015  Neubeginn des Berichtigungszeitraumes, dieser läuft nun bis 2034

23 © 2013 LBG Österreich Vorsteuerberichtigung - Anlagevermögen  Beispiel  Landwirt in USt-Option seit 2012  Kauf Traktor 2012 (AK ) mit Vorsteuerabzug iHv €  Errichtung Gebäude 2013 (AK ) mit Vorsteuerabzug iHv €  Übergabe der gesamten Landwirtschaft an Sohn mit  Entnahmewert Traktor € (USt daher € )  Entnahmewert Gebäude € (USt daher € )  Vorsteuerabzug durch den Sohn, weil Antrag auf USt-Option ab 2015  Neubeginn des Beobachtungszeitraumes von 4 bzw. 19 Jahren ab 2015  Beendigung der USt-Option durch Sohn ab  Keine Vorsteuerkorrektur für Traktor (Korrekturzeitraum abgelaufen)  Vorsteuerkorrektur für Gebäude (€ p. a. von 2020 – 2034)

24 © 2013 LBG Österreich 24 Vorsteuerberichtigung - Anlagevermögen  Bei Gesamtrechtsnachfolge durch:  Erbfolge,  Umgründungen nach dem UmgrStG oder  nicht steuerbares Anwachsen gem. § 142 UGB  läuft hingegen der noch vom Betriebsübergeber ausgelöste Vorsteuerberichtigungszeitraum beim Hofübernehmer weiter.

25 © 2013 LBG Österreich 25 Vorsteuerberichtigung - Umlaufvermögen  Vorsteuerberichtigung für  Umlaufvermögen (Zukaufsvorräte)  im Bau befindliche Anlagen und  noch nicht in Verwendung genommene Gegenstände des Anlagevermögens  Positive Vorsteuerkorrektur des zugekauften Umlaufvermögens (nicht selbsterzeugte Vorräte) beim Einstieg in die Umsatzsteueroption. Erstmals anzuwenden beim Einstieg in die Regelbesteuerung ab  Negative Vorsteuerkorrektur des zugekauften Umlaufvermögens (nicht selbsterzeugte Vorräte) beim Ausstieg aus der Umsatzsteueroption. Erstmals anzuwenden beim Ausstieg aus der Regelbesteuerung per

26 © 2013 LBG Österreich 26 Zeitpunkt Vorsteuerabzug und Umsatzsteuerzahlung Umsatzsteuerschuld  Istbesteuerung  Bei nicht buchführungspflichtigen Unternehmen oder < € Umsatz  Mit Ablauf des Monats, in dem die Entgelte vereinnahmt wurden  Sollbesteuerung  Bei buchführungspflichtigen Unternehmen oder > Umsatz  Auf Antrag bei nichtbuchführungspflichtigen Unternehmen  Auf Antrag bei Unternehmen < Umsatz  Mit Ablauf des Monats, in dem die Lieferung/Leistung ausgeführt wurde

27 © 2013 LBG Österreich 27 Zeitpunkt Vorsteuerabzug und Umsatzsteuerzahlung Vorsteuerabzug  In jenem Voranmeldungszeitraum, in dem folgende Voraussetzungen erfüllt sind:  Lieferung / Leistung ist bereits erbracht  Rechnung wurde ausgestellt (Formalerfordernisse gegeben)  Zahlung ist erfolgt  Grundsätzlich IST-Prinzip (Zahlungsfluss)  SOLL-Prinzip ist auf Antrag möglich, wenn auch bei USt

28 © 2013 LBG Österreich 28 Zeitpunkt Vorsteuerabzug und Umsatzsteuerzahlung  Vorsicht bei Ratenkauf Beispiel: Landwirt in Umsatzsteuer-Option seit 2012  Kauf einer Maschine 2013 um € € USt = €  Zahlungsmodalitäten: 1. Rate 2013 iHv € € USt = € Rate 2014 iHv € Rate 2015 iHv €  Vorsteuerabzug:2013 iHv € 6.666, iHv € 6.666, IHv € 6.666,66  Keine Vorsteuerberichtigung bei Beendigung der Umsatzsteueroption, weil Inbetriebnahme noch im Jahr 2013 erfolgte.

29 © 2013 LBG Österreich 29 Istbesteuerung und Beendigung der Umsatzsteueroption  Beispiel: Landwirt in Umsatzsteuer-Option seit 2010  Kauf einer Maschine 2014 um € € USt = €  Beendigung der Umsatzsteueroption mit  Zahlungsmodalitäten: 1. Rate 2014 iHv € € USt = € Rate 2015 iHv €  Vorsteuerabzug:2014 iHv € iHv € abzüglich Vorsteuerberichtigung iHv € Vorsteuerberichtigung iHv € Vorsteuerberichtigung iHv € Vorsteuerberichtigung iHv € 2.000

30 © 2013 LBG Österreich 30 Umsatzbesteuerung der LuF Besondere Geschäftsfälle  Vermietung und Verpachtung von ldw Betriebsvermögen  Verpachtung Grund und Boden - Keine Durchschnittssatzbesteuerung (12%) - Entgelte unterliegen allgemeinen Bestimmungen des UStG - Unechte Steuerbefreiung: 0% UST  Vermietung von Gebäuden - Keine Durchschnittssatzbesteuerung (12%) - Entgelte unterliegen allgemeinen Bestimmungen des UStG - Unechte Steuerbefreiung: 0% UST oder Option zur Steuerpflicht (20% UST) - Vorsicht bei Änderung der Verhältnisse - Vorsicht bei Gebäudeentnahme (ertragsteuerrechtlich)

31 © 2013 LBG Österreich 31 Umsatzbesteuerung der LuF Besondere Geschäftsfälle  Vermietung und Verpachtung von ldw Betriebsvermögen  Vermietung von Maschinen und Geräten - Normalsteuersatz (20% UST) bei optierenden Betrieben - Durchschnittssteuersatz (12% UST) bei pauschalierten Betrieben im Rahmen der zwischenbetrieblichen Zusammenarbeit - Vorsicht gewerbliche Vermietung von Maschinen  Überlassung von Grundstücken für Handymasten - Keine Durchschnittssatzbesteuerung (12%) - Entgelte unterliegen allgemeinen Bestimmungen des UStG - Unechte Steuerbefreiung: 0% UST

32 © 2013 LBG Österreich 32 Umsatzbesteuerung der LuF Besondere Geschäftsfälle  Vermietung und Verpachtung von ldw Betriebsvermögen  Pensionspferdehaltung - Keine Durchschnittssatzbesteuerung (12%) - Entgelte unterliegen dem allgemeinen Bestimmungen des UStG (auch bei pauschalierten Betrieben) seit Vorsteuerpauschalierung durch VO vom auf Antrag möglich (Bindung für mind 2 Jahre) - Vorsteuerabzug bei VST-Pauschalierung € 24,00 / Pferd / Monat und VST für Herstellung von unbeweglichem Anlagevermögen - Beachte Änderungen der Verhältnisse bei Wechsel zwischen Vorsteuerpauschalierung und Regelbesteuerung

33 © 2013 LBG Österreich 33 Umsatzbesteuerung der LuF Besondere Geschäftsfälle  Einräumung von Dienstbarkeiten / Entschädigungen  Abgeltungen und Servitutsentgelte iZm ober- u unterirdischen Versorgungsleitungen (Gas, Telekommunikation, Verkehrswege,..): - Durchschnittssteuersatz (12% UST) bei pauschalierten Betrieben - Normalsteuersatz (20%) bei optierenden Betrieben

34 © 2013 LBG Österreich 34 Umsatzbesteuerung der LuF Besondere Geschäftsfälle  Energieerzeugung (Photovoltaik)  Neue Regelung durch Erlass vom (für alle Anlagen die nach dem erworben wurden)  Unterscheidung in: - Volleinspeisanlagen (grundsätzlich gewerbliche Anlage und unterliegt den allgemeinen Bestimmungen des USTG – Normalsteuersatz 20%) - Überschusseinspeisanlagen (Überschuss grundsätzlich gewerblich und unterliegt den allgemeinen Bestimmungen des USTG – Normalsteuersatz 20%) - Inselbetrieb (idR ertragsteuerrechtlich und umsatzsteuerrechtlich unbeachtlich)  Photovoltaik in der LuF - Volleinspeisanlage: Gewerbebetrieb, keine landw Tätigkeit Normalsteuersatz 20%, Vorsteuerabzug grundsätzlich gegeben

35 © 2013 LBG Österreich 35 Umsatzbesteuerung der LuF Besondere Geschäftsfälle  Energieerzeugung (Photovoltaik)  Photovoltaik in der LuF - Überschusseinspeisanlage Wenn Energieproduktion überwiegend in der LuF verwendet wird: Anlage Nebenbetrieb der L+F, UST 12% für Energielieferung, VST abpauschaliert Wenn Energieproduktion nicht überwiegend in LuF verwendet wird: Anlage kein Nebenbetrieb der L+F Energielieferung umsatzsteuerpflichtig (aber Reverse Charge) Anteiliger Vorsteuerabzug für unternehmerischen Teil möglich Vorsteuer für Anteil L+F abpauschaliert

36 Wir wünschen Ihnen viel Erfolg! 30 STANDORTE – ÖSTERREICHWEIT Burgenland Eisenstadt  Großpetersdorf  Mattersburg  Neusiedl/See Oberpullendorf  Oberwart Kärnten Klagenfurt  Villach  Wolfsberg Niederösterreich Gänserndorf  Gloggnitz  Gmünd  Hollabrunn  Horn Korneuburg  Mistelbach  Neunkirchen  St. Pölten  Waidhofen/Thaya Wr. Neustadt Oberösterreich Linz  Ried  Steyr Salzburg Salzburg-Stadt Steiermark Bruck/Mur  Graz  Leibnitz  Liezen Tirol Innsbruck Wien LBG Österreich Ein Unternehmen – 30 Standorte in 8 Bundesländern Ihr persönliches Beratungs-Team in Ihrer Nähe Steuerberatung & Rechtsformwahl, Gründung, Übergabe Buchhaltung & Bilanz, Wirtschaftsprüfung, Gutachten Personalverrechnung, Sozialversicherung, Arbeitsrecht Kalkulation, Planung, Kostenrechnung, Unternehmensbewertung Business-Software-Lösungen: Beratung, Implementierung, Schulung KLIENTEN-STRUKTUR: Personen- und Kapitalgesellschaften, Familienbetriebe, Unternehmensgruppen, Freie Berufe, Einzelunternehmer, Miteigentumsgemeinschaften, Konzerntöchter, Vereine, Verbände, Franchise, Privatstiftungen, öffentliche und private Institutionen. 36


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