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18. Februar 2007 HERZLICH WILLKOMMEN ! Wortmann & Partner W I R T S C H A F T S P R Ü F E R  S T E U E R B E R A T E R.

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1 18. Februar 2007 HERZLICH WILLKOMMEN ! Wortmann & Partner W I R T S C H A F T S P R Ü F E R  S T E U E R B E R A T E R

2 28. Februar 2007 Inhalt 1.Begrüßung 2.Unternehmensteuerreform Ertragsteuern 4.Erbschaft-/Schenkungsteuer 5.Umsatzsteuer 6.Jahresabschlüsse/Publizitätspflicht 7.Sozialversicherung

3 38. Februar Unternehmensteuerreform 2008 Stand der Dinge Gesetzentwurf im fortgeschrittenen Stadium Abschluss des Gesetzgebungsverfahrens bis Sommer 2007 geplant Dr. Heiner Wortmann Wirtschaftsprüfer  Steuerberater Gültig ab 2008

4 48. Februar 2007 Ziele Verbesserung der internationalen steuerlichen Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland Schaffung einer weitestgehenden Rechtsformneutralität Dr. Heiner Wortmann Wirtschaftsprüfer  Steuerberater Steuervereinfachung durch Schaffung einer einheitlichen Bemessungsgrundlage bei den Unternehmensteuern 2. Unternehmensteuerreform 2008

5 58. Februar 2007 Eckpunkte Körperschaftsteuer wird zur föderalen Unternehmensteuer Vereinheitlichung der Bemessungsgrundlagen für Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer Dr. Heiner Wortmann Wirtschaftsprüfer  Steuerberater Gewerbesteuer wird zur kommunalen Unternehmensteuer 2. Unternehmensteuerreform 2008

6 68. Februar 2007 Steuerliche Gesamtbelastung aus Körperschaft- und Gewerbesteuer Bisher: ca. 39 % Dr. Heiner Wortmann Wirtschaftsprüfer  Steuerberater Künftig: knapp unter 30 % 2. Unternehmensteuerreform 2008

7 78. Februar 2007 Körperschaftsteuer Reduzierung des Steuersatzes: von 25 % auf 15 % aber: Freigrenze von EUR 1 Mio. Dr. Heiner Wortmann Wirtschaftsprüfer  Steuerberater Zinsaufwand nur noch eingeschränkt abzugsfähig maximal 30 % vom Gewinn 2. Unternehmensteuerreform 2008 und: ggf. Vortrag des übersteigenden Betrages Keine degressive Abschreibung mehr Sofortabschreibung von GWG nur noch für Kleinunternehmen

8 88. Februar 2007 Dr. Heiner Wortmann Wirtschaftsprüfer  Steuerberater 2. Unternehmensteuerreform 2008 Gewinn vor KSt und GewSt./. Gewerbesteuer = Gewinn nach GewSt KSt 25 % (neu: 15 %) Solidaritätszuschlag 5,5 % Gesamtbelastung: Bisher 100,00 16,67 83,33 20,83 1,15 38,65 Neue Regelung 100,00 14,00 86,00 15,00 0,83 29,83

9 98. Februar 2007 Gewerbesteuer Höhere Bemessungsgrundlage: Zinsen, Mieten, Pachten usw. nur noch teilweise abzugsfähig Nicht mehr abzugsfähig als Betriebsausgabe Absenkung der Steuermesszahl von 5 % auf 3,5 % Dr. Heiner Wortmann Wirtschaftsprüfer  Steuerberater Verbesserte Anrechnung der Gewerbesteuer auf die Einkommensteuer Faktor: bisher 1,8 künftig 3,8 Folgen: Weitestgehende Neutralität Umschichtung von Bund auf Kommunen 2. Unternehmensteuerreform 2008

10 108. Februar 2007 Schaffung einer Rechtsform- neutralität GmbH = Personengesellschaften Dr. Heiner Wortmann Wirtschaftsprüfer  Steuerberater Entlastung von Personengesellschaften durch: - Einführung einer Investitionsrücklage oder - Generelle Begünstigung des vom Unter- nehmen einbehaltenen Gewinns (ESt 28,5 %) nach Anrechnung der GewSt 2. Unternehmensteuerreform 2008 Bei späterer Entnahme: Nachversteuerung durch Abgeltungssteuer für Dividenden

11 118. Februar Ertragsteuern Abschreibung Anlagevermögen Anhebung degressive AfA von 20 % auf 30 % 1. Januar 2006 bis 31. Dezember 2007 Danach Streichung im Rahmen der Unternehmenssteuerreform Volker Ervens Wirtschaftsprüfer  Steuerberater

12 128. Februar Ertragsteuern Abschreibung Mietwohngebäude Abschaffung der degressiven AfA für Mietwohngebäude Für alle ab 1. Januar 2006 hergestellten oder angeschafften Mietwohngebäude Entscheidend ist Datum des Bauantrags bzw. des Kaufvertrags Ohnehin gilt: nur wirtschaftliche sinnvolle Investitionen! Volker Ervens Wirtschaftsprüfer  Steuerberater

13 138. Februar Ertragsteuern Beleghandel Einstufung des sog. Beleghandels als Ordnungswidrigkeit Damit Einführung einer Geldstrafe Volker Ervens Wirtschaftsprüfer  Steuerberater

14 148. Februar Ertragsteuern Eigenheimzulage Abschaffung zum 1. Januar 2006 Für alle ab 1. Januar 2006 hergestellten oder angeschafften Eigenheime In Ausnahmefällen kann u.U. auch ab 2006 noch ein Eigenheimzulage- Antrag gestellt werden Volker Ervens Wirtschaftsprüfer  Steuerberater

15 158. Februar Ertragsteuern Haushaltsnahe Dienstleistungen Abzugsfähig sind 20 %, maximal EUR 600 jährlich bei privaten Handwerkerleistungen Zusätzlich 20 %, maximal EUR 600 jährlich bei sonstigen häuslichen Dienstleistungen Begünstigte Handwerkerleistungen : -Renovierungs- -Erhaltungs- und -Modernisierungsaufwendungen Nur Dienstleistungen sind begünstigt, nicht jedoch Materialkosten Volker Ervens Wirtschaftsprüfer  Steuerberater

16 168. Februar Ertragsteuern Kinderbetreuungs- kosten Alleinerziehende und erwerbstätige Ehepaare: 2/3 der Betreuungskosten, maximal EUR pro Jahr und Kind (wie Betriebsausgaben/Werbungskosten) Alleinverdiener-Paare: nur für Kinder vom 3. bis 6. Lebensjahr Voraussetzung: "Rechnung" und Zahlungsnachweis (keine Barzahlungen!) Volker Ervens Wirtschaftsprüfer  Steuerberater

17 178. Februar Ertragsteuern Kindergeld/ Kinderfreibetrag Nur noch bis zum 25. Lebensjahr des Kindes (bislang 27. Lebensjahr) Volker Ervens Wirtschaftsprüfer  Steuerberater

18 188. Februar Ertragsteuern Firmenwagen- besteuerung Gemischt genutzte Firmenfahrzeuge von Unternehmern 1 %-Regel oder Fahrtenbuch Bei 1 %-Regel: seit 1. Januar 2006 zusätzlich Nachweis der mindestens 50 %-igen betrieblichen Nutzung Vereinfachte Nachweise möglich (zeitlich begrenzte Aufzeichnungen, Terminkalender, Stundenaufzeich- nungen etc.) Volker Ervens Wirtschaftsprüfer  Steuerberater

19 198. Februar Ertragsteuern Pendlerpauschale Ab 2007 keine Abzugsfähigkeit mehr für Fahrten Wohnung-Arbeitsstätte Aber: Abzug "wie Werbungskosten" ab dem 21. Entfernungskilometer (0,30 EUR je km) Achtung: LSt-Pauschale von 15 % nur noch in Höhe der Pauschale ab dem 21. km  Arbeitgeberzuschüsse für Entfernungen bis 20 km künftig voll LSt- und SV-pflichtig Volker Ervens Wirtschaftsprüfer  Steuerberater

20 208. Februar Ertragsteuern Reichensteuer Anhebung des Einkommensteuersatzes für Spitzenverdiener von 42 % auf 45 % Zu versteuerndes Einkommen > TEUR 250/TEUR 500 Für Gewinneinkünfte greift ein Entlastungsbetrag (befristet bis 1. Januar 2008) Große verfassungsrechtliche Bedenken! Volker Ervens Wirtschaftsprüfer  Steuerberater

21 218. Februar Ertragsteuern Sparerfreibetrag Ab 1. Januar 2007 Absenkung auf EUR 750/EUR (zuvor: EUR 1.370/EUR 2.740) Sofern Freistellungsauftrag nicht reduziert wird, nur noch anteilige Berücksichtigungen Volker Ervens Wirtschaftsprüfer  Steuerberater

22 228. Februar Ertragsteuern Abgeltungssteuer für Kapitalerträge (Plan) Ab 1. Januar 2009: 25 % auf private Kapitalerträge Ausschüttungen, Zinsen (Abschaffung des Halbeinkünfte- verfahrens) Volker Ervens Wirtschaftsprüfer  Steuerberater Private Veräußerungsgeschäfte (Abschaffung der Spekulationsfrist von 1 Jahr!)  nur für nach 2008 erworbene Kapitalanlagen

23 238. Februar Erbschaft-/Schenkungsteuer Beschluss des BVerfG vom 7. November 2006, veröffentlicht am 31. Januar 2007 Volker Ervens Wirtschaftsprüfer  Steuerberater Erbschaftsteuerreform der Bundesregierung

24 248. Februar Erbschaft-/Schenkungsteuer Beschluss des BVerfG Volker Ervens Wirtschaftsprüfer  Steuerberater Erbschaftsteuerrecht derzeit verfassungswidrig Gleichheitsgrundsatz verletzt bei: -Betriebsvermögen -Grundvermögen -Anteile an KapG (> 25 %) -land- und forstwirtschaftliches Vermögen

25 258. Februar Erbschaft-/Schenkungsteuer Beschluss des BVerfG Volker Ervens Wirtschaftsprüfer  Steuerberater Gesetzgeber wurde verpflichtet bis 31. Dezember 2008 Neuregelung zu treffen Bis dahin bleibt altes Recht anwendbar

26 268. Februar Erbschaft-/Schenkungsteuer Mögliche Neuregelungen Volker Ervens Wirtschaftsprüfer  Steuerberater Sicher: Bewertung der Vermögens- gegenstände zu Verkehrswerten Offen: Anhebung von Freibeträgen, um Mehrbelastungen aufzufangen "Omas Häuschen" wird wohl weiter aus der Besteuerung herausfallen

27 278. Februar Erbschaft-/Schenkungsteuer Erbschaftsteuer- reform Volker Ervens Wirtschaftsprüfer  Steuerberater Neuregelung bereits in Arbeit Weitere Neuregelung aufgrund des BVerfG-Urteils bis zum 31. Dezember 2008

28 288. Februar Erbschaft-/Schenkungsteuer Gesetzentwurf Unternehmens- Nachfolge (I) Volker Ervens Wirtschaftsprüfer  Steuerberater Wegfall bisheriger Vergünstigungen für Betriebsvermögen: -Freibetrag TEUR 225 -Bewertungsabschlag 35 %, -günstige Steuerklasse Einführung eines "Abschmelzmodells" grundsätzlich ab 1. Januar 2007 aber Wahlrecht für Übertragungen bis Verkündigung des Gesetzes soll gewährt werden

29 298. Februar Erbschaft-/Schenkungsteuer "Abschmelzmodell" Volker Ervens Wirtschaftsprüfer  Steuerberater Stundung der ErbSt/SchSt auf sog. produktives Vermögen über 10 Jahre Erlass von 10 % der ErbSt/SchSt für jedes Jahr der Betriebsfortführung Einführung einer Freigrenze von TEUR 100

30 308. Februar Erbschaft-/Schenkungsteuer Unproduktives Vermögen (Auswahl) Volker Ervens Wirtschaftsprüfer  Steuerberater Vermietete Grundstücke, Schiffe, Lizenzen etc. Anteile an KapG < 25 % Anteile an Gesellschaften, soweit diese unproduktives Vermögen besitzen

31 318. Februar Erbschaft-/Schenkungsteuer Betriebs- fortführung Volker Ervens Wirtschaftsprüfer  Steuerberater Keine Betriebsaufgabe/-veräußerung, Insolvenz Fortführungsklausel: Erhalt des Gesamtbildes der wirtschaftlichen Verhältnisse Offenbar vom "Tisch": Arbeitsplatzklausel

32 328. Februar Erbschaft-/Schenkungsteuer Empfehlungen Volker Ervens Wirtschaftsprüfer  Steuerberater Generell gilt: Es wird wohl kaum günstiger werden! Aber: Keine übereilten Entscheidungen treffen! Anstehende Schenkungen sollten bis 2008 vollzogen werden. Für Betriebsvermögen ist im Einzelfall abzuwägen.

33 338. Februar Umsatzsteuer Anhebung von 16 % auf 19 % Jürgen Algermissen Steuerberater Für alle Lieferungen und Leistungen, die ab 1. Januar 2007 erbracht werden Ermäßigter Steuersatz von 7 % bleibt unverändert Umsatzsteuer = "Mehrwertsteuer"

34 348. Februar Umsatzsteuer Zeitpunkt der Lieferung oder Leistung Allein maßgeblich für die Anwendung des Steuersatzes (16 bzw. 19 %) Nicht ausschlaggebend: Datum der Rechnungsausstellung Nicht ausschlaggebend: Datum der Bezahlung Jürgen Algermissen Steuerberater

35 358. Februar Umsatzsteuer Zeitpunkt der Erbringung der Gesamtleistung Z.B. Bauleistung November 2006 bis Februar 2007 Anzahlung mit 16 % USt im Dezember 2006 Abnahme des Werks im Februar 2007 Schlussrechnung mit 19 % USt im Februar 2007 und Jürgen Algermissen Steuerberater Nachberechnung von 3 % USt auf die vorherige Anzahlung

36 368. Februar Umsatzsteuer Aufteilung einer Gesamtleistung (z.B. Schlüssel- fertigbau) Selbständige Teilleistung (z.B. Rohbau, Heizung, Elektro) in 2006: 16 % Selbständige Teilleistung (z.B. übrige Gewerke) in 2007: 19 % Im Voraus gesonderte Entgeltvereinbarung für wirtschaftlich teilbare Leistung Jürgen Algermissen Steuerberater

37 378. Februar Umsatzsteuer Verträge über Dauerleistungen (z.B. Miete, Pacht, Leasing, Wartung) Können als Rechnung im USt-lichen Sinne gelten Dafür müssen die für Rechnungen geltenden Merkmale im Vertrag angegeben sein Jürgen Algermissen Steuerberater Solche Verträge sind an den ab 1. Januar 2007 geltenden Steuersatz von 19 % anzupassen Achtung: Altverträge – Übergangsregelungen – Steuerzinsnachteile

38 388. Februar Umsatzsteuer Pflichtangaben in Rechnungen (I) Vollständiger Name und Anschrift des leistenden Unternehmers Vollständiger Name und Anschrift des Leistungsempfängers Steuernummer (oder USt-ID-Nr.) des leistenden Unternehmers Rechnungsnummer Jürgen Algermissen Steuerberater

39 398. Februar Umsatzsteuer Pflichtangaben in Rechnungen (II) Menge und Art der gelieferten Gegenstände bzw. Umfang und Art der sonstigen Leistung Nettoentgelt Anzuwendender Steuersatz USt-Betrag Jürgen Algermissen Steuerberater Bruttentgelt

40 408. Februar Umsatzsteuer Pflichtangaben in Rechnungen (III) Datum der Rechnungsausstellung Seit 1. Januar 2007 immer auch der Leistungszeitpunkt (selbst wenn Rechnungsausstellungsdatum = Leistungszeitpunkt !) Risiko: Versagung des Vorsteuerabzugs Jürgen Algermissen Steuerberater

41 418. Februar Umsatzsteuer Kleinbetrags- rechnungen Anhebung des Gesamtbetrages ab 1. Januar 2007 auf max. EUR 150,00 Pflichtangaben: -Vollständiger Name und Anschrift des leistenden Unternehmers -Ausstellungsdatum -Menge und Art der gelieferten Gegenstände bzw. Umfang und Art der sonstigen Leistung -Bruttorechnungsbetrag (Entgelt und Steuerbetrag in einer Summe) -Anzuwendender Steuersatz (bzw. Hinweis auf Steuerbefreiung) Jürgen Algermissen Steuerberater

42 428. Februar Umsatzsteuer Jürgen Algermissen Steuerberater BMF, Schreiben vom 16. Oktober 2006 Steuersatz für Umsätze mit getrockneten Schweineohren Schweineohren getrocknetnicht getrocknet genießbar nicht genießbar Verwendung als Tierfutter Für den menschlichen Verzehr 7 %19 % Bleibt einem gesonderten BMF-Schreiben vorbehalten

43 438. Februar Jahresabschluss/Publizitätspflicht EHUG seit 1. Januar 2007 Gesetz über elektronische Handels- register und Genossenschaftsregister sowie das Unternehmensregister Jürgen Algermissen Steuerberater

44 448. Februar 2007 Elektronisches Unternehmens- register (I) Eintragungen in den Handels-, Genossen- schafts- und Partnerschaftsregistern und dort eingereichte Dokumente Jürgen Algermissen Steuerberater Rechnungslegungsunterlagen (i.W. Jahres- abschlüsse) Gesellschafts - und kapitalmarktrechtliche Bekanntmachungen Meldungen von börsennotierten Unternehmen Bekanntmachungen der Insolvenzgerichte (nicht: Verbraucherinsolvenzen) 6. Jahresabschluss/Publizitätspflicht

45 458. Februar 2007 Elektronisches Unternehmens- register (II) Für börsennotierte AG sämtliche veröffent- lichungspflichtige Informationen wie z.B. -Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder -Satzung -Einberufung und Niederschriften der Hauptversammlung -Jahres- und Halbjahresfinanzberichte, Zwischenmitteilungen -Ad-hoc-Meldungen -etc. Jürgen Algermissen Steuerberater 6. Jahresabschluss/Publizitätspflicht

46 468. Februar 2007 Elektronisches Unternehmens- register (III) Für GmbH und GmbH & Co. KG z.B. -Jahresabschluss -Gesellschaftsvertrag -Gesellschafterliste Jürgen Algermissen Steuerberater "Portal" in die HR, GenR und PR 6. Jahresabschluss/Publizitätspflicht Kosten: EUR 5/EUR 10 je nach Unternehmensgröße

47 478. Februar 2007 Umfang der Offenlegungs- pflichten Für Kapitalgesellschaften, d.h. AG, GmbH, KGaA Jürgen Algermissen Steuerberater Für OHG und KG, sofern keine natürliche Person persönlich haftender Gesellschafter Abhängig von der Größe des Unternehmens (§267 HGB): -Bilanzsumme -Umsatzerlöse -Durchschnittliche Mitarbeiterzahl 6. Jahresabschluss/Publizitätspflicht

48 488. Februar 2007 Größenmerkmale (§ 267 HGB) Jürgen Algermissen Steuerberater Mindestens zwei der Größenmerkmale müssen an zwei aufeinanderfolgenden Bilanzstichtagen überschritten sein > 250 ≤ 250 ≤ 50 Mitar- beiter > EUR 32,12 Mio. ≤ EUR 32,12 Mio. ≤ EUR 8,03 Mio. Umsatz -erlöse > EUR 16,06 Mio. ≤ EUR 16,06 Mio. ≤ EUR 4,015 Mio. Bilanz- summe GroßMittelgroßKlein 6. Jahresabschluss/Publizitätspflicht

49 498. Februar 2007 Offenlegung des Jahresabschlusses (kleine Unternehmen) Bilanz (verkürzt) Jürgen Algermissen Steuerberater Anhang (verkürzt) 6. Jahresabschluss/Publizitätspflicht

50 508. Februar 2007 Offenlegung des Jahresabschlusses (mittelgroße Unternehmen) Bilanz (verkürzt mit Zusatzangaben) Jürgen Algermissen Steuerberater Gewinn- und Verlustrechnung (verkürzt) Anhang (verkürzt) Lagebericht Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers Ergebnisverwendungsvorschlag und -beschluss Bericht des Aufsichtsrats (ggf.) 6. Jahresabschluss/Publizitätspflicht

51 518. Februar 2007 Offenlegung des Jahresabschlusses (große Unternehmen) Bilanz Jürgen Algermissen Steuerberater Gewinn- und Verlustrechnung Anhang (ggf. teilweise verkürzt) Lagebericht Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers Ergebnisverwendungsvorschlag und -beschluss Bericht des Aufsichtsrats 6. Jahresabschluss/Publizitätspflicht

52 528. Februar 2007 Pflicht zur Offenlegung des Jahresabschlusses (I) bestand schon immer (GmbH & Co. KG: seit 2000) Jürgen Algermissen Steuerberater bisher in Papierform zum Registergericht künftig ausschließlich elektronisch Übergangsfrist bis 31. Dezember 2009 für Papierform Kosten: EUR 50,00 (klein), EUR 70,00 (mittelgroß) 6. Jahresabschluss/Publizitätspflicht

53 538. Februar 2007 Pflicht zur Offenlegung des Jahresabschlusses (II) Bei Nicht-Offenlegung: Aufforderung jederzeit möglich (auch für Altjahre) Jürgen Algermissen Steuerberater bei Unterlassung: Ordnungsgeld bis EUR ,00, mindestens EUR 2.500,00 Automatische Aufforderung zur Offenlegung ("Rundumschlag") noch nicht in Sicht 6. Jahresabschluss/Publizitätspflicht

54 548. Februar 2007 Einsichtnahme in das Unternehmens- register Jedermann jederzeit zu Informationszwecken Jürgen Algermissen Steuerberater Bekanntmachungen der Handelsregister sind kostenlos Abruf aus den Handelsregistern: EUR 4,50 pro "Registerblatt" 6. Jahresabschluss/Publizitätspflicht

55 558. Februar 2007 Fazit Jürgen Algermissen Steuerberater Strategien zur Vermeidung der Offenlegung (z.B. Größenmerkmale, Gesellschafter- struktur) Rasant steigende Transparenz von Unternehmensdaten zu erwarten Transparenz als Zeichen professioneller Marktteilnahme Europaweite Vernetzung zu erwarten 6. Jahresabschluss/Publizitätspflicht

56 568. Februar 2007 "EHUG die letzte" Jürgen Algermissen Steuerberater Für s, Faxe, Postkarten oder andere Schreiben, die Geschäftsbriefe ersetzen, gelten seit 1. Januar 2007 die gleichen formalen Mindestanforderungen wie für gewöhnliche Geschäftsbriefe D.h. jede mit Geschäftsbrief- charakter müssen die selben Geschäfts- angaben enthalten wie gedrucktes Geschäftsbriefpapier 6. Jahresabschluss/Publizitätspflicht

57 578. Februar Sozialversicherung Aushilfen (Minijobs) im gewerblichen Bereich Anhebung des pauschalen Beitragssatzes auf 30 % (seit 1. Juli 2006) zzgl. 0,1 % Umlage nach dem Aufwendungsausgleichungsgesetz (Haushaltsnahes Beschäftigungsverhältnis: pauschal 12 % zzgl. 0,1 % Umlage zzgl. 1,6 % Unfallversicherung) Jürgen Algermissen Steuerberater

58 588. Februar Sozialversicherung Betriebliche Altersversorgung bei Aushilfen (I) Entgeltumwandlung zugunsten arbeitgeberfinanzierter Altersversorgung Verwendete Entgeltbestandteile sind bis monatlich EUR 210,00 SV-frei (in 2007: 4 % der RV-BBMG von TEUR 63) Nur im ersten Dienstverhältnis möglich (LoSt-Klassen I bis V) Jürgen Algermissen Steuerberater

59 598. Februar Sozialversicherung Betriebliche Altersversorgung bei Aushilfen (II) Z.B. Gehalt EUR 600,00 (=Gleitzone) abzgl. Entgeltumwandlung EUR 210,00 macht Aushilfslohn EUR 390,00. Folgen: -Keine RV-Beiträge mehr -KV-pflichtig (ggf. Familienversicherung) -Keine Ansprüche aus ALV Jürgen Algermissen Steuerberater

60 608. Februar Sozialversicherung Betriebliche Altersversorgung bei Aushilfen (III) Achtung: Entgeltumwandlungen werden ab 1. Januar 2009 SV-beitragspflichtig! Verträge zur bAV sind weiter zu bedienen (Mindestvertragslaufzeiten) Jürgen Algermissen Steuerberater

61 618. Februar 2007 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Wortmann & Partner W I R T S C H A F T S P R Ü F E R  S T E U E R B E R A T E R


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