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Unternehmensformen Wirth Gábor. Teile der Vorlesung I.Rechtsformen von Unternehmen II.Unternehmenszusammenschlüsse.

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Präsentation zum Thema: "Unternehmensformen Wirth Gábor. Teile der Vorlesung I.Rechtsformen von Unternehmen II.Unternehmenszusammenschlüsse."—  Präsentation transkript:

1 Unternehmensformen Wirth Gábor

2 Teile der Vorlesung I.Rechtsformen von Unternehmen II.Unternehmenszusammenschlüsse

3 I. Rechtsformen von Unternehmen Die wichtigsten Definitionen: Unternehmen: Mit dem Begriff Unternehmen bezeichnet man die juristische Form einer Wirtschaftseinheit, die nach eigenem Wirtschaftsplan und auf eigenes Risiko arbeitet, mit der Absicht, einen Gewinn zu erzielen. Betrieb: Der Betrieb ist der organisatorisch- technische Apparat eines Unternehmens.

4 Firma: die Firma ist lediglich der Name des Unternehmens Wovon hängt die Unternehmensform ab? - von der Betriebsgrösse - von der Möglichkeit der Kapitalbeschaffung - von der Haftung der Unternehmer von steuerlichen Überlegungen

5 Man sollte zwischen Betrieben des öffentlichen Rechts (unselbstst ändig, Teil der allgemeinen Verwaltung) und Betrieben des Privatrechts unterscheiden. Betriebe des privaten Rechts: 1.Einzelunternehmen 2.Gesellschaften Personengesellschaften Kapitalgesellschaften 3.Genossenschaften

6 Regelungen der Unternehmensformen - Im Handelsgesetzbuch (HGB) gesetzlich geregelt: die Einzelunternehmen und die Personengesellschaften Eigene Gesetze: für die Aktiengesellschaft, die Gesellschaft mit beschränkter Haftung, sowie die Genossenschaften

7 Einzelunternehmung - die am meisten verbreitete Rechtsform ein Gewerbebetrieb, dessen Eigenkapital von einemUnternehmer aufgebracht wird Die Aktivität des Unternehmers: -legt die Unternehmensziele fest - -leitet das Unternehmen auch selbst - -haftet für die Schulden des Unternehmens mit seinem gesamten Privatvermögen - -trägt die Geschäftsrisiken allein -verfügt allein über den Gewinn

8 Die Firma (der Name des Unternehmens) enthält den Familiennamen und mindestens einen ausgeschriebenen Vornamen des Gründers. Gesellschaftsunternehmungen das Eigenkapital wird von mehreren Personen aufgebracht a) Personengesellschaften: die Gesellschafter haften persönlich den Gläubigern gegenüber. b) Kapitalgesellschaften: die Gesellschaftler haften nur in Höhe ihrer Kapitaleinlage

9 Personengesellschaften a)Offene Handelsgesellschaft (OHG) b) Kommanditgesellschaft (KG) c)Stille Gesellschaft (sG) a)Offene Handelsgesellschaft (OHG) Eine ungenügende Eigenkapitaldecke oder der Wunsch nach Arbeitsteilung in der Unternehmungsführung können dazu führen, eine Einzelunternehmung in eine OHG umzuwandeln.

10 Die Merkmale der OHG: - mindestens zwei Gesellschafter, denen auch die Geschäftsführung und die Vertretung der Firma obliegt, schliessen sich zusammen. - Sie haften unbeschränkt, d.h. mit ihrem Privat- und Geschäftsvermögen für die Geschäftsschulden. Im Firmennamen werden entweder die Namen beider Gesellschafter oder ein Name und ein das Gesellschaftsverhältnis andeutender Zusatz (z.B. Meier & Co.) aufgeführt.

11 Kommanditgesellschaft (KG) In der KG haftet der persönlich tätige Gesellschafter (Komplementär) unbeschränkt, während die übrigen (Kommanditisten) nur in Höhe ihrer Geschäftsvermögen haften. Dafür sind Kommanditisten nicht an der Geschäftsführung beteiligt. Stille Gesellschaft (SG) eine Sonderform der Gesellschaft der “stille” Gesellschafter bringt nur Kapital in die Unternehmung ein und erh ä lt dafür einen vereinbarten Gewinnanteil.

12 Der Gesellschafter hat keinen Einfluss auf die Unternehmung Kapitalgesellschaften die Beziehung zu den Eigentümern » eine Nebensache wichtig: nur der eingezahlte Kapitalanteil, nicht die Person, die sich dahinter verbirgt die Leitung der Unternehmung: Geschäftsführer Haftung der Eigentümer für Schulden der Firma: mit ihrer Kapitaleinlage

13 haben eine eingene Rechtspersönlichkeit » juristische Personen und selbständig » steuerpflichtig » Körperschaftssteuer (Personengesellschaften » keine Rechtspersönlichkeit) die bekanntesten Kapitalgesellschaftsformen: - Aktiengesellschaft (AG) – fast alle Grossunternehmen - Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH)- mittelgrosse oder kleine Firmen

14 Aktiengesellschaft (AG) Durch die Form der AG ist es möglich, auch grössere Kapitalsummen aufzubringen. Zur Gründug einer AG erforderlich: mindestens 5 Gesellschafter ein gesetzlich geregeltes Grundkapital Die Aktien einer AG kann man an der Börse handeln.

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16 eine AG hat zwei Führungsgremien: einen Aufsichtsrat und einen Vorstand Aufsichtsrat: Kontrollorgan der AG verantwortlich für langfristige Planung überwacht den Vorstand Vorsitzender des Aufsichtsrats: von den Aktion ären gewählt Mitglieder: Experten von Ausserhalb des Unternehmens + Arbeitnehmervertreter

17 Vorstand: leitet die AG unter eigener Verantwortung Mitglieder: vom Aufsichtsrat gewählt Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) Die meisten Unternehmen in Deutschland » im Gegensatz zur AG keine Publizitätspflicht (Veröffentlichung von den Bilanzen u. Gewinn- u. Verlustrechnungen)

18 Zur Gründug einer GmbH erforderlich: mindestens 2 Gesellschafter ein bestimmtes Stammkapital Die Leitung einer GmbH: eine Gesch äftsführung oder ein Geschäftsführer Gesch äftsführer: von der Gesellschafterversammlung gewählt wenn die GmbH mehr als 500 Mitarbeiter beschäftigt, hat sie auch einen Aufsichtsrat

19 Genossenschaften – Die Idee der Genossenschaften : Friedrich Wilhelm Raiffeisen ( ) und Hermann Schulze-Delitzsch (1808 – 1883) – historisch: aus Hilfsvereinen für Gewerbetreibende entwickelt – juristische Personen – “ein wirtschaftlicher Verein” - Selbsthilfe zur Gründung erforderlich: mindestens 7 Personen / gleichberechtigt

20 – zielt auf eine gemeinsame Förderung des Erwerbs und der Gesch äfte der Mitglieder durch einen gemeinsamen Geschäftsbetrieb Haftung: auf die Einlage begrenzt – verfügt über kein festes Stammkapital, sondern über das veränderliche Geschäftsguthaben der Mitglieder eG bedeutet "eingetragene Genossenschaft" die Rechtsform der Gesellschaft Der Firmenname muss den Zusatz “e.G.” enthalten Organe der Genossenschaften: Generalversammlung, Aufsichtsrat, Vorstand

21 II. Unternehmenszusammenschlüsse – Arten von Zusammenschlüssen: » Fusion » Kartelle » Konzerne » Die Fusion: zwei Unternehmen vereinigen sich » Aufgabe ihrer rechtlichen und wirtschaftlichen Selbständigkeit ein grösseres Unternehmen kauft ein anderes kleineres auf

22 » Kartelle vertragliche Vereinbarung zwischen rechtlich selbständigen Unternehmen Zweck: gemeinsame Regelung des Wettbewerbs Kartellabsprachen müssen in ein Kartellregister eingetragen werden, sofern eine vorausgehende Prüfung positiv ausfällt. (Verstösse strafbar!)

23 – Die Arten der Kartelle: Preiskartelle: Absprachen über Produktionsanteile Quotenkartelle: Absprachen über Produktionsanteile Gebietskartelle: Absprachen über Liefergebiete Rabattkartelle: Absprachen über einheitliche Gewährung von Preisnachlässen Konditionskartelle: Absprachen über einheitliche Regelung von Zahlungs- und Lieferbedingungen

24 » Konzerne wirtschaftlicher Zusammenschluss mehrerer Unternehmen, meist einheitlicher, gemeinsamer Leitung die Konzernunternehmen=”Töchter” behalten ihre rechtliche Selbständigkeit Arten der Konzerne: horizontaler Konzern: die Unternehmen schliessen sich mit gleicher Produktionsrichtung zusammen ertikaler Konzern: Unternehmen verschiedener Produktionsstufen schliessen sich auf dem Wege vom Roh- und Endprodukt zusammen

25 » Trusts Der Trust ist ein horizontaler oder vertikaler Zusammenschluss mehrerer Unternehmen, die ihre rechtliche und wirtschaftliche Selbständigkeit aufgeben.


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