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28. Juni 1914 Das Attentat von Sarajevo aus der Sicht von Hermannstädter Zeitungen.

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Präsentation zum Thema: "28. Juni 1914 Das Attentat von Sarajevo aus der Sicht von Hermannstädter Zeitungen."—  Präsentation transkript:

1 28. Juni 1914 Das Attentat von Sarajevo aus der Sicht von Hermannstädter Zeitungen

2 Click to edit the outline text format  Second Outline Level Third Outline Level  Fourth Outline Level Fifth Outline Level Sixth Outline Level Seventh Outline Level Eighth Outline Level Ninth Outline LevelClick to edit Master text styles – Second level Third level – Fourth level » Fifth level Das Attentat von Sarajevo 28. Juni 1914 wurden der Thronfolger Österreic h- Ungarns, Erzherzog Franz Ferdinand, und seine Gemahlin Sophie Chotek, Herzogin von Hohenberg, bei ihrem Besuch in Sarajevo von Gavrilo Princip, einem Mit- glied einer jugoslawischen- nationalistischen Bewegung, ermordet. roductions/geschichte/inde x.html

3 Das Attentat in der bosnischen Hauptstadt löste die Julikrise aus, die schließlich zum Ersten Weltkrieg führte.

4 Click to edit the outline text format  Second Outline Level Third Outline Level  Fourth Outline Level Fifth Outline Level Sixth Outline Level Seventh Outline Level Eighth Outline Level Ninth Outline LevelClick to edit Master text styles – Second level Third level – Fourth level » Fifth level Franz Ferdinand e_Franz_Ferdinand_of_Austria Franz Ferdinand Carl Ludwig Joseph Maria von Österreich- Este (18. Dezember Juni 1914) war österreichischer Erzherzog und seit 1896 Thronfolger von Österreich- Ungarn. Das Attentat von Sarajevo, bei dem er und seine Frau ums Leben kamen, gilt als Auslöser des Ersten Weltkriegs.

5 Click to edit the outline text format  Second Outline Level Third Outline Level  Fourth Outline Level Fifth Outline Level Sixth Outline Level Seventh Outline Level Eighth Outline Level Ninth Outline LevelClick to edit Master text styles – Second level Third level – Fourth level » Fifth level Sophie Chotek Sophie Maria Josephine Albina Gräfin Chotek von Chotkowa und Woginin ( 1. März Juni 1914), spätere Fürstin von Hohenberg (seit 1909 Herzogin von Hohenberg) war eine böhmische Adelige und Ehefrau des österreichischen Thronfolgers Fra nz Ferdinand. Sie fiel mit ihm zusammen dem Attentat von Sarajevo zum Opfer, das den Ersten Weltkrieg auslöste. Chotek_von_Chotkowa

6 Click to edit the outline text format  Second Outline Level Third Outline Level  Fourth Outline Level Fifth Outline Level Sixth Outline Level Seventh Outline Level Eighth Outline Level Ninth Outline LevelClick to edit Master text styles – Second level Third level – Fourth level » Fifth level Gavrilo Princip /Gavrilo_Princip Gavrilo Princip (13. Juli April 1918) war ein bosnisch-serbischer Attentäter, dessen tödliches Attentat auf den österreichisch- ungarischen Thronfolger Erzherzog Franz Ferdinand und seine Frau Sophie in Sarajevo am 28. Juni 1914 die Julikrise auslöste. Er war Mitglied der Mlada Bosna (Junges Bosnien), einer revolutionären Vereinigung von Schülern und Studenten, die Anfang des 20. Jh. im von Österreich-Ungarn annektierten Bosnien-Herzegowina aktiv war und zu der bosnische Serben, Kroaten und Muslime gehörten.

7 Ausgangssituation 1914: Machtpolitische Rivalitäten und intensives Wettrüsten belasten die internationalen Beziehungen. Die Machtverteilung damals: Österreich- Ungarn, das Deutsche Reich und Italien als Dreibundpartner auf der einen und die Entente (Russland, Frankreich, Grossbritanien) auf der anderen Seite.

8 Der 28. Juni ein Tag, der Geschichte machte Am Sonntag, dem 28. Juni 1914, fallen in der bosnischen Hauptstadt Sarajevo zwei Schüsse. Sie töten den österreichischen Thronfolger Franz Ferdinand (Haus Habsburg) und dessen Gemahlin Sophie Chotek von Hohenberg. Sie sind 41 bzw. 46 Jahre alt. Der Besuch war auf Bitten des Statthalters von Bosnien-Herzegowina, Feldzeugmeister Oskar Potiorek, auf den 28. Juni gelegt worden. Der Grund des Besuches ist die Möglichkeit dem Abschluss der Manöver des XV. und XVI. Korps in Bosnien beiwohnen zu können.

9 Der 28. Juni ein Tag, der Geschichte machte Franz Ferdinand und seine Frau fahren in einer Kolonne aus sechs Autos zum Rathaus von Sarajevo. Im zweiten Fahrzeug sitzen der Eherzog und seine Frau, ihnen gegenüber Landeschef Potiorek. Gegen zehn Uhr fährt die Kolonne an Mehmedbasic vorbei, der eine Bombe werfen soll, aber nichts unternimmt. Das Ehepaar gelangt empört zum Rathaus, danach aber will Franz anstatt ins Museum ins Krankenhaus gehen um die Verletzten zu besuchen. Auf dem Weg wird erst seine Frau und danach er selbst von dem neunzehnjährigen Gavrilo Princip erschossen.

10 Die Attentäter: „Die schwarze Hand“ Die schwarze Hand war ein nationalistischer serbischer Geheimbund, der mit terroristischen Mitteln handelte. Gavrilo Princip war Mitglied dieses Bundes; er entschloss sich zusammen mit zwei anderen Studenten im Frühling 1914 Franz Ferdinand zu ermorden. Princip wurde zu 20 Jahren Kerker in der Kleinen Festung in Theresienstatt verurteilt. Er wurde in einer sehr engen, feuchten und dunklen Zelle gehalten.

11 Die Nachrichten über das Attentat auf Erzherzog Franz Ferdinand, der zusammen mit seiner Frau in Sarajevo ermordet wurde, verbreiteten sich über die Presse.

12 Das Attentat aus Sicht der Presse in Hermannstadt – Ein Vergleich –

13 Click to edit the outline text format  Second Outline Level Third Outline Level  Fourth Outline Level Fifth Outline Level Sixth Outline Level Seventh Outline Level Eighth Outline Level Ninth Outline LevelClick to edit Master text styles – Second level Third level – Fourth level » Fifth level Das Attentat aus Sicht der Presse in Hermannstadt Was ist der „Telegraful Român“? Der „Telegraful Roman“ ist die langlebigste Publikation in Rumänien. Sie wurde im Jahr 1853 in Hermannstadt unter der Leitung des Metropoliten Andrei aguna gegründet. Was ist das „Siebenbürgisch – Deutsche Tageblatt“? Das „Siebenbürgisch – Deutsche Tageblatt“ war, als es 1874 entstand, die erste siebenbürgisch-sächsische Tageszeitung auf internationalem journalistischem Niveau. Sie richtete sich an alle deutschsprachigen Bürger des österreichisch-ungarischen Kaiserreichs. Mit der Zeit gewann sie eine größere Leserschaft und wurde zur bedeutendsten deutschsprachigen Zeitung der Region und später Rumäniens.

14 Click to edit the outline text format  Second Outline Level Third Outline Level  Fourth Outline Level Fifth Outline Level Sixth Outline Level Seventh Outline Level Eighth Outline Level Ninth Outline LevelClick to edit Master text styles – Second level Third level – Fourth level » Fifth level Click to edit the outline text format  Second Outline Level Third Outline Level  Fourth Outline Level Fifth Outline Level Sixth Outline Level Seventh Outline Level Eighth Outline Level Ninth Outline LevelClick to edit Master text styles Click to edit the outline text format  Second Outline Level Third Outline Level  Fourth Outline Level Fifth Outline Level Sixth Outline Level Seventh Outline Level Eighth Outline Level Ninth Outline LevelClick to edit Master text styles – Second level Third level – Fourth level » Fifth level Warum haben wir den „Telegraful Român“ ausgewählt? Da diese Zeitung eine rumänische Publikation aus Hermannstadt ist, und auch während des Jahres 1914 erschienen ist, ist sie eine wichtige Quelle für die Recherche. Sie stellt das Attentat vom 28. Juni 1914 aus der Perspektive der Rumänen dar. Die Subjektivität der Rumänen bezüglich dieses Ereignisses wird zum Ausdruck gebracht. Warum haben wir das „Siebenbürgisch – Deutsche Tageblatt“ ausgewählt? Diese Zeitung erschien täglich außer an Sonn- und Feiertagen im Jahr Sie war eine „Allgmeine Volkszeitung für das Deutschtum in Rumänien“, die auch die bedeutendste deutsche Zeitung war, deswegen ist sie eine kennzeichnende Publikation für die deutschsprachige Presse aus Hermannstadt Das „Siebenbürgisch – Deutsche Tageblatt“ stellt die Sicht der Deutschen bezüglich des Attentats vom 28. Juni 1914 dar. Genau wie die rumänische Zeitung, die wir ausgewählt haben, bringt sie die subjektive Perspektive der Sachsen bezüglich dieses Ereignisses zum Ausdruck. Das Attentat aus Sicht der Presse in Hermannstadt

15 Click to edit the outline text format  Second Outline Level Third Outline Level  Fourth Outline Level Fifth Outline Level Sixth Outline Level Seventh Outline Level Eighth Outline Level Ninth Outline LevelClick to edit Master text styles – Second level Third level – Fourth level » Fifth level Click to edit the outline text format  Second Outline Level Third Outline Level  Fourth Outline Level Fifth Outline Level Sixth Outline Level Seventh Outline Level Eighth Outline Level Ninth Outline LevelClick to edit Master text styles Click to edit the outline text format  Second Outline Level Third Outline Level  Fourth Outline Level Fifth Outline Level Sixth Outline Level Seventh Outline Level Eighth Outline Level Ninth Outline LevelClick to edit Master text styles – Second level Third level – Fourth level » Fifth level „Telegraful Român“ Dienstag, 30. Juni 1914 (oder 17. Juni nach dem julianischen Kalender): Ein großer, fett gedruckter Titel hebt sich auf der ersten Seite der Zeitung ab. “Arhiducele Francisc Ferdinand i Principesa Sofia asasinai” lässt sich übersetzen als: “Erzherzog Franz Ferdinand und Fürstin Sofie ermordet”. „Siebenbürgisch – Deutsches Tageblatt“ Am Montag, den 29. Juni 1914 erschien eine Extra- Ausgabe der Zeitung, die dem Attentat von Sarajevo gewidmet war. In einem schwarzen Rahmen, brachte die erste Seite der Zeitung einen entmutigenden Artikel. Der ebenfalls schwarze fett gedruckte Titel betonte die traurige Nachricht: ”Erzherzog Franz Ferdinand und Herzogin Sofie von Hohenberg ermordet.” Der erste Artikel in der Zeitung – Die Nachricht über das Attentat

16 Click to edit the outline text format  Second Outline Level Third Outline Level  Fourth Outline Level Fifth Outline Level Sixth Outline Level Seventh Outline Level Eighth Outline Level Ninth Outline LevelClick to edit Master text styles – Second level Third level – Fourth level » Fifth level Click to edit the outline text format  Second Outline Level Third Outline Level  Fourth Outline Level Fifth Outline Level Sixth Outline Level Seventh Outline Level Eighth Outline Level Ninth Outline LevelClick to edit Master text styles Click to edit the outline text format  Second Outline Level Third Outline Level  Fourth Outline Level Fifth Outline Level Sixth Outline Level Seventh Outline Level Eighth Outline Level Ninth Outline LevelClick to edit Master text styles – Second level Third level – Fourth level » Fifth level „Telegraful Român“ Der erste Abschnitt des Artikels gibt schon die Position und die Subjektivität der Rumänen bezüglich des Attentats wieder. Die Einleitung führt in die tragische Nachricht ein. Die Journalisten berichten “mit unbeschreiblichem Schmerz” und “zitternder Hand” über die “entmutigende, erschütternde Nachricht”. „Siebenbürgisch – Deutsches Tageblatt“ Im Unterschied zu der rumänischen Zeitung, beginnt der Artikel nicht mit der konkreten Darstellung des Attentats, sondern er betont das Schicksal des Reiches, indem er eine neue Katastrophe vorausahnt. Die Ermordung sei die dritte Tragödie der letzten 25 Jahre. Es werden auch die anderen zwei traurigen Ereignisse genannt, und zwar die Katastrophe, die 1889 in Meyerling passiert ist (Selbstmord von Kronprinz Rudolf) und der Tod der Kaiserin und Königin Elisabeth vor 16 Jahren. Inhalt

17 Click to edit the outline text format  Second Outline Level Third Outline Level  Fourth Outline Level Fifth Outline Level Sixth Outline Level Seventh Outline Level Eighth Outline Level Ninth Outline LevelClick to edit Master text styles – Second level Third level – Fourth level » Fifth level Click to edit the outline text format  Second Outline Level Third Outline Level  Fourth Outline Level Fifth Outline Level Sixth Outline Level Seventh Outline Level Eighth Outline Level Ninth Outline LevelClick to edit Master text styles Click to edit the outline text format  Second Outline Level Third Outline Level  Fourth Outline Level Fifth Outline Level Sixth Outline Level Seventh Outline Level Eighth Outline Level Ninth Outline LevelClick to edit Master text styles – Second level Third level – Fourth level » Fifth level „Telegraful Român“ Der Erzherzog Franz Ferdinand wird als Vorbild gesehen, deswegen wird er “unser vernünftiger, energischer, richtiger Thronfolger” genannt. Die Rumänen betrachten ihn mit Stolz und völligem Vertrauen. Er sei (zusammen mit seiner Frau, Fürstin Sofie) das Opfer eines hinterhältigen Attentats. „Siebenbürgisch – Deutsches Tageblatt“ In der deutschen Zeitung wird der Erzherzog Franz Ferdinand auch aus einer positiven Sicht beschrieben, da er von den Menschen geschätzt war und “von einer freudig erregten Menge” in den “gefüllten Straßen”erwartet wurde. Zusammen mit der Herzogin Sofie, ist, auch aus der Perspektive der Sachsen, der Erzherzog Franz Ferdinand dem Attentat “zum Opfer gefallen”. Wie wird der Erzherzog betrachtet?

18 Click to edit the outline text format  Second Outline Level Third Outline Level  Fourth Outline Level Fifth Outline Level Sixth Outline Level Seventh Outline Level Eighth Outline Level Ninth Outline LevelClick to edit Master text styles – Second level Third level – Fourth level » Fifth level Click to edit the outline text format  Second Outline Level Third Outline Level  Fourth Outline Level Fifth Outline Level Sixth Outline Level Seventh Outline Level Eighth Outline Level Ninth Outline LevelClick to edit Master text styles Click to edit the outline text format  Second Outline Level Third Outline Level  Fourth Outline Level Fifth Outline Level Sixth Outline Level Seventh Outline Level Eighth Outline Level Ninth Outline LevelClick to edit Master text styles – Second level Third level – Fourth level » Fifth level „Telegraful Român“ In der Beschreibung des Attentats werden die “unaufmerksamen Sicherheitsorgane” kritisiert. Die Journalisten erzählen den Verlauf des Attentats auf der Grundlage der Informationen, die sie erhalten haben. Alles wird mit offensichtlicher Subjektivität beschrieben. Diese wird mit Hilfe der geschickten Sprache der kenntnisreichen Journalisten zum Ausdruck gebracht: “furchtbares erschütterndes Attentat”, “traurige Tatsache”, “tragisches Ende”, “großes Elend”. „Siebenbürgisch – Deutsches Tageblatt“ Die Details der Nachricht, die aus Sarajevo kam, stehen in dem “Tageblatt” unter einem großen Fragezeichen, da in dem Artikel Zweifel bezüglich der Richtigkeit der Informationen und ihrer Objektivität ausgedrückt werden. Die Journalisten schildern den Verlauf des Attentats mit Vorbehalt, da nicht genug Zeit war um die aus Sarajevo gekommenen Informationen genau zu bestätigen. Die “entsetzliche Tatsache”, dass der Erzherzog Franz Ferdinand und die Herzogin Sofie von Hohenberg ermordet wurden, kam zusammen mit einer neuen Schwierigkeit, der dritten in den letzten 25 Jahren. Die Subjektivität wird auch in diesem Fall deutlich, wenn von den “schmerzlichen Einzelheiten des fruchtbaren Ereignisses” die Rede ist. Beschreibung des Attentats

19 Click to edit the outline text format  Second Outline Level Third Outline Level  Fourth Outline Level Fifth Outline Level Sixth Outline Level Seventh Outline Level Eighth Outline Level Ninth Outline LevelClick to edit Master text styles – Second level Third level – Fourth level » Fifth level Click to edit the outline text format  Second Outline Level Third Outline Level  Fourth Outline Level Fifth Outline Level Sixth Outline Level Seventh Outline Level Eighth Outline Level Ninth Outline LevelClick to edit Master text styles Click to edit the outline text format  Second Outline Level Third Outline Level  Fourth Outline Level Fifth Outline Level Sixth Outline Level Seventh Outline Level Eighth Outline Level Ninth Outline LevelClick to edit Master text styles – Second level Third level – Fourth level » Fifth level „Telegraful Român“ Die Nachricht über den “furchtbaren Mord” hat alle sozialen Schichten in Hermannstadt befallen, sowohl militärische, als auch bürgerliche/zivile. Große Mengen von Menschen mit traurigen Mienen füllten die Straßen Hermannstadts und besprachen die unglaubliche Botschaft, die wie ein Blitz kam. Viele liefen zum Postamt um zu prüfen, ob die Nachricht wirklich wahr war. „Heute Morgen“, am 30. Juni 1914, flatterten auf den Gebäuden aller Ämter schwarze Fahnen, als Symbol der Trauer des regierenden Hauses, der Monarchie und der monarchischen Völker. „Siebenbürgisch – Deutsches Tageblatt“ Die Nachricht von der Doppelermordung hat in Hermannstadt sehr viel Schrecken verbreitet. Die neue Ermordung bedeutete die dritte Katastrophe innerhalb von 25 Jahren. Da die Nachricht auch den Monarchen beeinflusste, machten sich die Menschen Sorgen um das Reich. Neue Informationen über das Attentat in Sarajevo wurden mit Telegrammen gesendet und gleichzeitig wurden Beileids-Telegramme geschrieben und verschickt. Die Zeitung hat mehrere Telegramme öffentlich gemacht. Es sind telegraphische Meldungen vom 29. Juni, nicht nur aus Sarajevo, sondern auch aus Rom, Wien, Budapest und anderen Hauptstädten. Reaktion auf die Nachricht in Hermannstadt

20 Click to edit the outline text format  Second Outline Level Third Outline Level  Fourth Outline Level Fifth Outline Level Sixth Outline Level Seventh Outline Level Eighth Outline Level Ninth Outline LevelClick to edit Master text styles – Second level Third level – Fourth level » Fifth level Click to edit the outline text format  Second Outline Level Third Outline Level  Fourth Outline Level Fifth Outline Level Sixth Outline Level Seventh Outline Level Eighth Outline Level Ninth Outline LevelClick to edit Master text styles Click to edit the outline text format  Second Outline Level Third Outline Level  Fourth Outline Level Fifth Outline Level Sixth Outline Level Seventh Outline Level Eighth Outline Level Ninth Outline LevelClick to edit Master text styles – Second level Third level – Fourth level » Fifth level „Telegraful Român“ Der alte Monarch wurde von dieser tragischen Nachricht auch beeinträchtigt, weil der Erzherzog Franz Ferdinand immer zu ihm stand und eine zuverlässige Hilfe für ihn war. Der Schmerz des Monarchs wurde noch größer, da er seinen ersten Thronfolger, den Erzherzog Rudolf, 25 Jahre vorher auch unter tragischen Umständen verloren hatte und 16 Jahre früher Königin und Kaiserin Elisabeth als Folge eines heimtückigen Attentats gestorben war. Die neue Nachricht brachte nun ein weiteres tragisches Unglück mit sich. „Siebenbürgisch – Deutsches Tageblatt“ In der Beschreibung des Attentats werden die vergangenen Katastrophen (16 bzw. 25 Jahre früher) als ein Anhaltspunkt betrachtet und immer wieder erwähnt. Daran erkennt man die traumatisierenden Wirkungen, die diese aufeinanderfolgenden Schicksalschläge auf die Menschen hatten. Genau wie in der rumänischen Presse wird die Beziehung des Monarchen zum Erzherzog Franz Ferdinand beschrieben. Der Erzherzog sei eine Vertrauensperson und gleichzeitig “Freund und Helfer” des Monarchen gewesen. “Durch Mörderhand” wird dem alten Kaiser und König Franz Josef ein neues Unglück zugefügt. Zum dritten Mal in seinem langen Leben bleibt er allein. Verbindung zur Vergangenheit

21 Click to edit the outline text format  Second Outline Level Third Outline Level  Fourth Outline Level Fifth Outline Level Sixth Outline Level Seventh Outline Level Eighth Outline Level Ninth Outline LevelClick to edit Master text styles – Second level Third level – Fourth level » Fifth level Click to edit the outline text format  Second Outline Level Third Outline Level  Fourth Outline Level Fifth Outline Level Sixth Outline Level Seventh Outline Level Eighth Outline Level Ninth Outline LevelClick to edit Master text styles Click to edit the outline text format  Second Outline Level Third Outline Level  Fourth Outline Level Fifth Outline Level Sixth Outline Level Seventh Outline Level Eighth Outline Level Ninth Outline LevelClick to edit Master text styles – Second level Third level – Fourth level » Fifth level „Telegraful Român“ “Wir, Rumänen, beweinen den Tod des Thronfolgers” Der Meinung der rumänischen Zeitung nach, hat der Erzherzog Franz Ferdinand seine Sympathie für das rumänische Volk bewiesen. Ohne Zweifel werden alle rumänischen Herzen Gebete für den Erzherzog Franz Ferdinand und seine Fürstin Sofie sprechen, da sie dafür gerufen wurden, die Schicksale der Völker dieser großen Monarchie mit Weisheit zu führen. „Siebenbürgisch – Deutsches Tageblatt“ “Was hilft uns die Mitteilung, dass beide Attentäter verhaftet worden sind?” Eine Menge rethorischer Fragen äußern die subjektive Sicht der Sachsen. Die Strenge des Gesetzes und die Strafen für die Attentäter spielten für sie keine wichtige Rolle. Das Schwerste war für sie die Situation in der sie sich befanden. Sie ahnten, dass dieses Attentat der Anfang von mehreren Katastrophen sein würde. Dieser neue Schicksalschlag hat große Aufregung unter den Menschen verursacht, da sie an die Folgen und an die Zukunft dachten. Deswegen war für sie nicht wichtig wie die Attentäter bestraft wurden. Sie wussten, dass dies nur ein Funke des kommendes Brandes war... Zwei Perspektiven

22 Click to edit the outline text format  Second Outline Level Third Outline Level  Fourth Outline Level Fifth Outline Level Sixth Outline Level Seventh Outline Level Eighth Outline Level Ninth Outline LevelClick to edit Master text styles – Second level Third level – Fourth level » Fifth level Das weitere Geschehen Sofort wurden an den offiziellen Gebäuden und sogar an einigen Privatgebäuden schwarze Flaggen gehisst. Auf Befehl des Präfekten wurde die Generalversammlung der Stadtvertreter einberufen, um die offizielle Beileidsbekundung vorzubereiten. Die Gemeinde- versammlung wurde am 2. Juli abgehalten und zwei Tage später fand einTrauergottes- dienst statt. mittenderberge.blogspot.ro/2011/ 01/letzte-woche-trug-innsbruck- schwarz.html

23 Click to edit the outline text format  Second Outline Level Third Outline Level  Fourth Outline Level Fifth Outline Level Sixth Outline Level Seventh Outline Level Eighth Outline Level Ninth Outline LevelClick to edit Master text styles – Second level Third level – Fourth level » Fifth level Das weitere Geschehen library.ulbsibiu.ro/dspace/ handle/ /400 Die deutsche Presse ging mit den Hermannstädter Rumänen hart ins Gericht, die an allen diesen Veranstatungen nicht teilgenommen hätten. Der „Telegraful român“, das Sprachrohr der Hermanns- tädter Rumänen, erinnerte die Hermann- städter Sachsen und Ungarn daraufhin daran, dass die Rumänen nur einen einzigen Abgeordneten in der Gemeinde- versammlung hatten (nämlich den kurz vorher zurückgetretenen Professor Demetriu Comșa). Dieser war jedoch seit zwei Monaten ernsthaft erkrankt.

24 Click to edit the outline text format  Second Outline Level Third Outline Level  Fourth Outline Level Fifth Outline Level Sixth Outline Level Seventh Outline Level Eighth Outline Level Ninth Outline LevelClick to edit Master text styles – Second level Third level – Fourth level » Fifth level Das weitere Geschehen Eine Welle der Begeisterung erfasste die deutsche und ungari- sche Bevölkerung Hermannstadts, als am 28. Juli der Krieg gegen Serbien angekündigt wurde. Zunächst geschah dies durch Plakate, die von Jugendlichen an Wänden angebracht wurden und später dann durch die Zeitungen. Abends, gegen 10 Uhr, organi- sierten die Jugendlichen eine Demonstration auf den Straβen der Stadt. library.ulbsibiu.ro/dspace/han dle/ /400

25 Click to edit the outline text format  Second Outline Level Third Outline Level  Fourth Outline Level Fifth Outline Level Sixth Outline Level Seventh Outline Level Eighth Outline Level Ninth Outline LevelClick to edit Master text styles – Second level Third level – Fourth level » Fifth level Das weitere Geschehen library.ulbsibi u.ro/dspace/h andle/ /353 Am nächsten Tag ver- sammelten sich tausende Menschen auf dem Marktplatz (am Groβen Ring), wo der Präfekt Walbaum sprach. Der Zug der Demonstrationen setzte sich am 30. Juli vor dem Armeegebäude der kaiserlich österreichisch-ungarischen Truppen fort, wo der General Köves sprach.

26 Click to edit the outline text format  Second Outline Level Third Outline Level  Fourth Outline Level Fifth Outline Level Sixth Outline Level Seventh Outline Level Eighth Outline Level Ninth Outline LevelClick to edit Master text styles – Second level Third level – Fourth level » Fifth level Das weitere Geschehen Danach marschierten die Teilnehmer zur Wohnung des Bischofs Teutsch. Die Ereignisse dieser Tage zeigen, dass die Deutschen (Sachsen) glücklich über die Reaktion der Ungarn waren, da man annahm, dass man im bevorstehenden Krieg auf sie zählen könne. pana-1920/carte-postala- foarte-rara-hermannstadt- grosser-ring-sibiu-piata-mare- emil-fischer-a

27 Click to edit the outline text format  Second Outline Level Third Outline Level  Fourth Outline Level Fifth Outline Level Sixth Outline Level Seventh Outline Level Eighth Outline Level Ninth Outline LevelClick to edit Master text styles – Second level Third level – Fourth level » Fifth level Wie wurden die Rumänen gesehen? ro/concurs/37 88-urban Die Rumänen sollten als Kanonenfutter für die österreichisch- ungarische Armee dienen. Damit waren viele natürlich nicht einverstanden und sie entzogen sich der Generalmobilmachung, indem sie entweder Widerstand gegen ihren Einberufung leisteten oder nach Rumänien flohen. Der Hermannstädter Journalist Ghiță Stoica z.B. floh indem er heimlich nachts die Berge überquerte.

28 Click to edit the outline text format  Second Outline Level Third Outline Level  Fourth Outline Level Fifth Outline Level Sixth Outline Level Seventh Outline Level Eighth Outline Level Ninth Outline LevelClick to edit Master text styles – Second level Third level – Fourth level » Fifth level Wie wurden die Rumänen gesehen? Diejenigen Rumänen, die zu Hause in Hermannstadt geblieben waren, waren sich bewusst, dass der Krieg ihren Interessen widersprach. Einige dachten sogar daran einen bewaffneten Aufstand gegen Sachsen und Ungarn zu beginnen. o/2009/08/flower-power.html

29 Click to edit the outline text format  Second Outline Level Third Outline Level  Fourth Outline Level Fifth Outline Level Sixth Outline Level Seventh Outline Level Eighth Outline Level Ninth Outline LevelClick to edit Master text styles – Second level Third level – Fourth level » Fifth level In der Stadt nderfulromania. ro/sibiu- %E2%80%93- capitala- transilvaniei/ In der Stadt ging die Kriegsbegeisterung relativ schnell zurück. Die Presse wurde Seit August vom Militär zensiert. Die Preise stiegen stark, vor allem was Lebensmittel und Rohstoffe anging, was ein ständiges Problem für die Behörden war.

30 Click to edit the outline text format  Second Outline Level Third Outline Level  Fourth Outline Level Fifth Outline Level Sixth Outline Level Seventh Outline Level Eighth Outline Level Ninth Outline LevelClick to edit Master text styles – Second level Third level – Fourth level » Fifth level In der Stadt Anfang August legte der Stadtrat Festpreise für Lebensmittel fest. In den kommenden Jahren wurden Lebensmittelkarten für Brot, Mehl, Zucker und anderes verteilt. Im Jahr 1918 wurde eine Luxussteuer eingeführt. sibiu/piata-mare-din-sibiu/

31 Was heute noch zu sehen ist: Die Statue des Kaisers Franz Joseph I in Hermannstadt

32 DIE STATUE DES KAISERS FRANZ JOSEPH I Im 19. Jh. beendete die Hermannstädter Verwaltung ein komplexes Programm zur Neudimensionierung der Stadt erfolgreich. Die alten Verteidigungsstrukturen waren nicht mehr aktuell und man wollte sie beseitigen. Die Südmauer der Burg ist Teil der fünften Befestigung der mittelalterlichen Burg, die im 16. Jh. für die Verteidigung der Oberstadt gebaut wurde. Während der ersten zwei Jahrzehnte des 19. Jh. wurde hier die Invaliden-Promenade zum Gedenken an die während der Napoleonischen Kriege gefallenen Soldaten des Habsburger Reiches eingerichtet. Das Projekt wurde vom Hauptmann des Wachregimentes „Baron Splenyi Nr. 31”, dem Oberst Johann von Vecsey, koordiniert.

33 DIE STATUE DES KAISERS FRANZ JOSEPH I Als Dank wurde ihm die Gedenktafel auf der Plattform vor dem Denkmal gewidmet. Das Denkmal wurde später restauriert, wobei das Geld, ca Gulden, vom Kaiser Franz Joseph gespendet wurden. Inschrift auf dem Denkmal: „Die dankbaren Hermannstädter wollen die Passanten durch ein bescheidenes Denkmal daran erinnern, dass Johann von Vecsey, Oberhauptmann der Garde, welcher diese Stadt im Februar 1828 verließ, als er Kommandeur der 31. Legion war, die öffentliche Promenade im Jahr 1827 durch ein würdiges Bemühen vergrößert und gebaut hat“

34 DIE STATUE DES KAISERS FRANZ JOSEPH I Das Projekt wurde von Franz Neuhauser dem Jüngeren umgesetzt, welcher dem Bildhauer Procopiu den Auftrag erteilte. Dieser hatte an der Akademie in Wien studiert. Er erstellte die Statue von Kaiser Franz Joseph I, Kaiser des Habsburgischen Reiches. Das Projekt des gesamten monumentalen Ensembles umfasste die Statue des Kaisers Franz Joseph, die sich in einer Nische in der Wehrmauer der Burg befand und eine Plattform mit dem Denkmal zur Erinnerung an den Oberst Vecsey.

35 DIE STATUE DES KAISERS FRANZ JOSEPH I Die Statue des Kaisers Franz Joseph I war mit Lorbeeren gekrönt, nach klassizistischer Art. Die Krone war aus Blei. Rechts und links vom Denkmal stand je eine bronzen bemalte Sphinx. Die Statue wurde von der kommunistischen Verwaltung entfernt wurde der Komplex vom Freundeskreis Sibiu – Klagenfurt restauriert, und die Statue erhielt ihren alten Platz zurück. Das Original war nicht mehr aufzufinden, somit wurde anstelle eine genaue Kopie angefertigt.

36 Bibliographie STRĂUȚIU, EUGEN: Sibiul între medieval și modern. Sibiu: Verlag Etape, 2000, Seiten ASKANI, Bernhard und Wagner, Elmar (Hrsg.): ANNO 3, Von der Französischen Revolution bis zum Ersten Weltkrieg. Braunschweig: Westermann Verlag, Erzherzog Franz Ferdinand und Herzogin Sofie von Hohenberg ermordet. In: Siebenbürgisch-Deutsches Tageblatt, Extra-Ausgabe vom 29. Juni 1914, S Arhiducele Francisc Ferdinand și Principesa Sofia asasinați. In: Telegraful român, Nr. 62 vom 30 Juni 1914, S. 1-2.

37 Bibliographie

38 Octavia Andreea Ciora Mădălina Dicu Claudia-Ofelia Lața „Samuel von Brukenthal” Gymnasium Hermannstadt

39 Ende


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