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Thomas Scholler Hysteroskopie Workshop 2014 1. 2  Cervixstenose, konglutinierte MM  Via Falsa  Perforation  Blutung  Infektion  Intrauterine Adhäsionen.

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1 Thomas Scholler Hysteroskopie Workshop

2 2  Cervixstenose, konglutinierte MM  Via Falsa  Perforation  Blutung  Infektion  Intrauterine Adhäsionen  Andere seltene Komplikationen  Anästhesiologische Komplikationen (femaleTUR)

3 Hysteroskopie Workshop

4  Sondierung?  Inzision  Bougierung unter Sicht (ev. diagn. HSK)  Sonographie  OA oder Chef holen Hysteroskopie Workshop

5  Erkennen: Spinnennetzartige Strukturen Kein Endometrium verifizierbar Cavum nicht eindeutig entfaltet Unklarer Druckverhältnisse Evtl. sonographische Bestätigung  Management: Zurückziehen des Hysteroskops und Dilatation unter Sicht Simultane Sonographie! Hysteroskopie Workshop

6 6 Via falsa CK

7  Gefahr – elektrochirurgische Eingriffe mit der Resektionschlinge  Gefahr – intrauterine Adhäsiolyse  Gefahr – Septumdissektion (komplettes S.)  Gefahr – transmuraler Myomresektion  Sicherheitsaspekt: ev. LSK oder Sono simultan Hysteroskopie Workshop

8  Risiko minimieren  Erkennen  Abklären  Behandeln Hysteroskopie Workshop

9  Risikominimierung durch: Genaue präop. US Diagnostik Genaue Narkoseuntersuchung Tech. Kenntnisse des Gerätes Resektion nur unter Sicht Keine vertikalen od. horizontalen Bewegungen Nie vom Operateur wegbewegend schneiden Besondere Vorsicht im Bereich der Tubenostien Resektion/Dissektion unter laparoskop. Sicht Hysteroskopie Workshop

10 10

11  CO2 – Druckverlust ?  Flüssigkeitszufuhr prüfen – kein Pumpenstopp (Cave CK!)  Keine ausreichende Entfaltung des Cavum  Freie Flüssigkeit im Abdomen (US)  Läsion intrauterin oder extrauterin sichtbar  Kein Wandgefühl? Hysteroskopie Workshop

12 Hysteroskopie Workshop

13  Stumpfe Perforation:  LSK oder stat. Observanz unter Antibiose  Perforation mit aktvierter Elektrode:  Explorative LSK  Versorgung der Perforationsstelle (Koagulation, Übernähung, Laparatomie, HE)  Interdisziplinär  Antibiose Hysteroskopie Workshop

14  Bei geringstem Perforationsverdacht sofortige Laparaskopie obligat! (Aufklärung)  Bei posoperativem Unterbauchschmerzen (auch im Intervall) DD an unerkannte Perforation denken!  Die LSK hat größeren Wert zur Diagnostik, nicht zur Prävention der Perforation! Hysteroskopie Seggau Workshop

15  Intraoperativ  Postoperativ  Intracavitär  Extracavitär (abdominell)  Cave: Mit Blut verdünntes auslaufendes Distensionsmedium! Hysteroskopie Seggau Workshop

16  Sorgfältige Koagulation (zuführendes Gefäß bei Myomresektion, EA) mit Schlinger oder Rollerball  Sicht optimieren  Druckverhältnisse ändern! (Zufluss – Abfluss)  Gezielt nach Blutungsquellen suchen!  Abbruch des Eingriffes manchmal notwendig (Aufklärung) Hysteroskopie Workshop

17  Kontraktionsmittel (Methylergotamin – Methergin i.v.)  Foley-Katheder intracavitär (24h)  Hämostyptika  HE (Aufklärung!) Hysteroskopie Workshop

18  Infektion durch Aszension möglich  Präoperativ Infektionen ausschließen  Bei Risikopatientien AB-Prophylaxe  Klinik postop: Endometritis, Adnexitis, PID  Management: Antibiose  Aufklärung – postop. Verhaltensrichtlinien/Ko  AB Prophylaxe NICHT obligat empfohlen! Hysteroskopie Workshop

19  Klassifikation nach der ESGE   Klassifikation notwendig, da daraus prognostische und therapeutische Konsequenzen resultieren! Hysteroskopie Workshop

20  First level (basic) Diagnostic hysteroscopy Simple procedures (excluding the use of laser or electro surgery) − Target biopsies − Removal of IUCD − Minor!intrauterine!adhesions  Second level (intermediate) Polyp resection Resection of type 0 myoma Endometrial ablation Treatment of uterine septum Tubal canulation  Third level (advanced) Resection of type 1 and 2 myoma Major Asherman’s syndrome Treatment of uterine septum Hysteroskopie Workshop

21 Grad I Dünne, zarte Adhäsionen Leicht mit dem Schaft zu durchtrennen, Tubenwinkel frei Grad II Einzelne solide Adhäsionen Verbinden Uteruswände, Tubenostien frei, mit dem Schaft nicht durchtrennbar Grad IIA Stenosierende Adhäsionen nur im Bereich des inneren MM Grad III Multiple solide Adhäsionen Einseitiger Verschluss des Tubenwinkels Grad IIIA Ausgedehnte Vernarbung des Cavum uteri Mit Amenorrhoe oder Hypomenorrhoe Grad IIIB Kombination von III und IIIA Grad IV Ausgedehnte solide Adhäsionen Verwachsungen von Uterusvorder- und hinterwand, Verschluss beider Tubenwinkel Hysteroskopie Workshop

22 Hysteroskopie Workshop

23 Hysteroskopie Workshop

24 Hysteroskopie Workshop

25  Management: Kein KiWu oder Menopause – nihil facere! Ansonsten je nach Schweregrad: op HSK und Adhäsiolyse postop. Östrogenisierung Hysteroskopie Workshop

26  Lagerungsschäden  Verbrennungen  Tumorzellverschleppung (Selten = Risiko < 1%) Hysteroskopie Workshop

27  Embolie (CO2/Luft)  TUR-Syndrom (female TUR)  Transurethrales Resektions-Syndrom  Fluid Overload Syndrome (FOS)  Überwässerungssyndrom  Transzervikales Resektionssyndrom (TCRS)  Absorptionssyndrom Hysteroskopie Workshop

28  Luftleere im Zufuhrschlauch (Cave Beutelwechsel)  Bei liegendem Außenschaft darf das Wiedereinführen des Resektoskopes nur bei laufender Flüssigkeitszufuhr erfolgen! (Luftsäule) Hysteroskopie Workshop

29  Def.: vermehrte intravask. Aufnahme eines elektrolytfreien hypotonen Distensionsmediums (Störung des Elyt- u. Wasserhaushaltes)  Aufklärung!  Flüssigkeits-Bilanz! (OP Personal)  Nur druck- und flowkontrollierte Hysteroskopie  Bei Grenzfällen (>700ml) Elyte bestimmen  >1000ml Defizit OP abbrechen! Hysteroskopie Workshop

30  Bei Beachtung der Sicherheitsaspekte insgesamt Komplikationen selten!  Aufklärung unumgänglich! Hysteroskopie Workshop

31 Hysteroskopie Workshop

32 Hysteroskopie Workshop

33 Hysteroskopie Workshop Danke für Ihre Aufmerksamkeit!


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