Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

» DSL Leitungsqualifizierung « ARGUS 152. ARGUS 152 LQ Modul Hardware Technische Daten zum Argus 152 mit „LQ- Modul“ Frequenzgang:4,3125 kHz bis >30 MHz.

Ähnliche Präsentationen


Präsentation zum Thema: "» DSL Leitungsqualifizierung « ARGUS 152. ARGUS 152 LQ Modul Hardware Technische Daten zum Argus 152 mit „LQ- Modul“ Frequenzgang:4,3125 kHz bis >30 MHz."—  Präsentation transkript:

1 » DSL Leitungsqualifizierung « ARGUS 152

2 ARGUS 152 LQ Modul Hardware Technische Daten zum Argus 152 mit „LQ- Modul“ Frequenzgang:4,3125 kHz bis >30 MHz (+/- 2dB) Impedanz: 100 Ω, 120 Ω und 135 Ω (einstellbar) Entkopplung:kapazitiv Abtastrate:max. 64 MS/s Sender (Tx), Leistung:0dBm, 6dBm, 12 dBm (einstellbar) Empfänger (Rx), Empfindlichkeit:bis –150 dBm/Hz Dynamikumfang:140 dB

3 xDSL Leitungsqualifizierung Möchte man eine Kupfer-Doppelader (TAL=Teilnehmer-Anschluss-Leitung) auf Eignung für DSL prüfen, ist die ARGUS Leitungsqualifizierung (LQ) eine geeignete Prüfmethode. Dabei wird an beiden Enden der Leitung ein ARGUS mit Leitungsqualizierungsmodul angeschlossen. Mit diesem System wird dann das Ruherauschen und die zugrunde liegende Übertragungsfunktion der Leitungbestimmt. Dies ermöglicht die Bestimmung des Signalrauschabstands (SNR) pro Trägerton und erlaubt einen Rückschluss auf die maximal mögliche Datenrate auf dieser TAL. Entscheidend dabei: Das gesamte DSL-Spektrum muss analysiert werden. Ansonsten ist keine stichhaltige Aussage möglich. Vorteil des Tests ist: Er macht stets eine Aussage zur Datenrate – auch dann, wenn ein System aus Modem (xTU-R) und DSLAM (xTU-C), zum Beispiel wegen Interoperabilitätsproblemen oder einer zu langen Leitung, nicht mehr synchronisieren kann.

4 Berechnung der verfügbaren DSL-Datenrate Gemäß ITU-T Kapitel : ATTNDR = Attainable Data Rate NSC=Number of Subcarriers (Anzahl der Tragertöne) SNR(i)=Signal-Noise-Ratio in i-th channel snrgap=9,75 dB für eine 10E-7 Bitfehlerrate TARSNRM=Target Signal-Noise-Margin-Ratio (in der Regel 6dB) 3 dB =SNM needed to code an additional bit in a tone

5 LQ-Modul Anschlussschema page 5

6 Leitungsqualifizierung mit ARGUS 152 Für xDSL Leitungsqualifizierung mit ARGUS 152 wird an jedem Ende der Leitung ein ARGUS Testgerät benötigt. Über das Anschluss-Menu erreicht man das Kupfertest-Menu. Nach dem Betätigen des „Start“ Softkeys erscheint der Menupunkt „Leitungsqualifizierung“ als Einzeltest. Zuerst wird eine Gleichspannungsmessung durchgeführt. Als Messkabel dient das graue Standard xDSL Kabel, welches an die Line-Buchse anzuschliessen ist (Pins 4-5). Es ist sicherzustellen, dass die Leitung freigeschaltet ist und keine Spannung anliegt.

7 Voreinstellung: Bandbreite Vor dem Start der Leitungsqualifizierung lassen sich durch Verwendung des Softkeys „Einst.“ verschiedene Voreinstellungen durchführen: Die Bandbreite bezieht sich auf das korrespondierende xDSL Übertragungsverfahren, z.B. ADSL, ADSL2+ oder VDSL2. Dabei sind für VDSL der jeweils später im Realbetrieb zu erwartende Frequenzbereich zu berücksichtigen.

8 Voreinstellung: Bandplan Für ADSL bzw. ADSL2+ existieren zwei wichtige Varianten: ADSL over POTS (Annex A) ADSL over ISDN. (Annex B) Je nachdem, welches Verfahren für die Leitung vorgesehen ist, ist hier eine Auswahl zu treffen.

9 Voreinstellung: Impedanz Die Impedanz gibt an, wie die Leitung im Gerät abgeschlossen wird. Idealerweise wählt man die Impedanz gleich dem Wellenwiderstand der zu messenden Leitung. Einstellbar sind 100 Ω (VDSL2), 120 Ω und 135 Ω. Voreinstellung: 135 Ω (typisch für ADSL)

10 Voreinstellung: Sendepegel Der Sendepegel gibt den Pegel an, mit dem die Töne des Spektrums gesendet werden. Die Voreinstellung sollte nur in Ausnahmefällen erhöht werden, da sonst die Gefahr besteht, das benachbarte DSL- Leitungen gestört werden. Voreinstellung: 0 dBm

11 Leitungsqualifizierung starten (Slave) Bei der Leitungsqualifizierung kommen zwei ARGUS zum Einsatz. Ein ARGUS (ARGUS 1) als Slave (LQ Slave Modus), der die erforderlichen Töne sendet und ein ARGUS (ARGUS 2), der die Töne empfängt und die Messergebnisse anzeigt. ARGUS 1 wartet auf die Empfangsbereitschaft einer Gegenstelle.

12 Leitungsqualifizierung starten (Master) ARGUS 2 ist verbunden mit ARGUS 1. Die Messungen werden nacheinander durchgeführt!

13 Messresultate zur Leitungsqualifizierung (grafisch) Sobald die Messroutine durchlaufen wurde, werden die Messergebnisse in grafischer Form angezeigt: Bits/TonAnzahl der übertragenen Bits pro Träger SNR/TonSignal-Rauschabstand in dB je Träger QLN/Ton Ruherauschen (Quiet Line Noise) in dBm/Träger Hlog/TonÜbertragungsfunktion in dB/Träger

14 Messresultate zur Leitungsqualifizierung (tabellarisch) Im Beispiel links wurde der ADSL2+ Annex A Messbereich gewählt. Die errechnete verfügbare Datenrate (Attainable datarate) wird für Downstream- und Upstream in kBit/s angezeigt. Durch Scrollen nach unten erhält man weitere Messdaten für einige ausgewählte Frequenzen.

15 Bedienung Leitungsqualifizierung Mit Hilfe der Menueinstellungen ist es möglich die grafischen Ergebnisse detaillierter zu zoomen, einzelne Töne mit dem Cursor anzufahren oder auch die Einheit der x-Achse umzuschalten (Ton oder Frequenz).

16 Vergleich zwischen VDSL Sync und LQ bei 800m Obere Reihe: VTU-C / VTU-R Synchronisation mit Profil 17a Untere Reihe:Leitungsqualifizierung bis 17,6 MHz entspricht VDSL2 Profil 17a

17 Marco Fuderholz Tel.: 02351/ Alfons Heckwolf Tel.: 06071/ T.: / Rahmedestraße Lüdenscheid Tel.: / Fax: /


Herunterladen ppt "» DSL Leitungsqualifizierung « ARGUS 152. ARGUS 152 LQ Modul Hardware Technische Daten zum Argus 152 mit „LQ- Modul“ Frequenzgang:4,3125 kHz bis >30 MHz."

Ähnliche Präsentationen


Google-Anzeigen