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Mit der Seifenkiste nach Amerika Ein Projekt der Hauptschule und Realschule Fallersleben 2014 Gefördert durch.

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Präsentation zum Thema: "Mit der Seifenkiste nach Amerika Ein Projekt der Hauptschule und Realschule Fallersleben 2014 Gefördert durch."—  Präsentation transkript:

1 Mit der Seifenkiste nach Amerika Ein Projekt der Hauptschule und Realschule Fallersleben 2014 Gefördert durch

2 Übersicht Das Germany Team stellt sich vor Vorbemerkungen Die Idee Sponsorensuche Vorbereitung auf die Wettbewerbe Wettbewerbe - Dessau - Berlin Technische Vorbereitung Berlin Hinflug und New York Akron - Anmeldung und Vorstellung - Vorbereitung und technische Abnahme 1. Probelauf und Unfall Baseballspiel 2. Probelauf und Feineinstellung Entspannung Der Renntag Verpacken und Rückflug Dank an die Sponsoren 52 Folien 2

3 Das Germany Team stellt sich vor - aus Wolfsburg Hasko Weise, Projektleiter und Betreuer mit Mercedes Riediger, Fahrerin StockCar Sven Blume, Betreuer Clara Blume, Fahrerin SuperStockCar 3

4 - aus Retzau, Sachsen-Anhalt Dirk Lischkeit, Betreuer Calvin Lischkeit, Fahrer Masters Klasse Cornelia Lischkeit Adrien Lischkeit 4

5 - aus Berlin Herr Jürgen Sucksdorff, Rennleitung 5

6 Vorbemerkungen Seifenkistenrennen haben in Amerika eine große Tradition. Das All American Soap Box Derby findet seit 1935 in Akron/Ohio/USA statt. 6

7 In Deutschland ging das Interesse am Seifenkistenrennsport nach dem Rückzug der Firma Opel und des ADAC im Jahre 1972 merklich zurück. Es gibt zwar noch etliche Rennvereine, die sich aber nicht an die US Norm für die Seifenkisten halten. Diese Vereine können deshalb auch nicht in den USA an den Start gehen. In Wolfsburg fand im Jahre 2008 das erste Seifenkistenrennen statt. Die Seifenkisten sponserte überwiegend die Volksbank BraWo Stiftung für die teilnehmenden Schulen. So war es fast eine reine Schulveranstaltung. 7

8 1. Seifenkistenrennen in Wolfsburg 2008 Das Schulteam qualifizierte sich auf Anhieb für die im folgenden Jahr in Berlin stattfindenden Deutschen Meisterschaften. Die Rennen in Wolfsburg wurden nach vier Jahren wieder eingestellt. Es stehen seitdem ca. 40 Seifenkisten in den Schulen und in Lagern ungenutzt herum. 8

9 Das Team der Realschule und Hauptschule qualifizierte sich jährlich mit immer wechselnden Teilnehmern für die DM in Berlin und erzielte ansehnliche Erfolge. Nach dem Ende der Wolfsburger Rennen fuhr das Team vorbereitend auf die DM zu den Rennen in Dessau. Doreen Scheller wird 2010 Vizemeisterin in Berlin. 9

10 Die Idee Überraschend wird Kittiporn Phumiphan 2013 Deutscher Meister und qualifiziert sich für die WM in den USA. Die finanziellen Mittel lassen eine Teilnahme daran nicht zu. Die Idee kommt auf, im folgenden Jahr sich im Vorfeld um Sponsoren zu bemühen, damit eine Teilnahme möglich wird. 10

11 Sponsorensuche Zwischen der Idee und dem Mut zur Umsetzung verging einige Zeit. Die Förderanträge bei den Stiftungen wurden in Unkenntnis der Zeitrahmen recht spät gestellt. So blieb nur noch das ungeliebte „Klinken putzen“ übrig. Die Lotto-Sport-Stiftung sorgte durch ihre Beratung und Unterstützung für den nötigen Mut, der letztendlich auch belohnt wurde. 11

12 Vorbereitung auf die Wettbewerbe Die Fahrerinnen: Für die Wettbewerbe wurde ein neues Team zusammen gestellt. Nur eine Fahrerin aus dem vergangenen Jahr blieb, Clara. Die neue Fahrerin, Mercedes, musste intensiv geschult und trainiert werden. An Samstagen traf sich das Team und trainierte in der Schulaula und auf dem Schulgelände, beraten von der ehemaligen Fahrerin Doreen Scheller. 12

13 Die Seifenkisten: Um bei den Rennen erfolgreich zu sein, müssen die Seifenkisten in einem Topzustand sein. Sie wurden völlig zerlegt, die Lager der Räder mit Spiritus ausgewaschen, die Achsen präzise durch Triangulation justiert und die Abstände des Bremspedals an die Körpermaße der Fahrerin angepasst. Dies alles geschah vor dem Fahrtraining. Anschließend mussten noch die Bremsbeläge erneuert werden. Auch wurden die neuen Zusatzgewichte montiert. 13

14 Wettbewerbe in Deutschland 2014 XII. Anhaltisches Seifenkistenrennen in Dessau Clara erreichte mit nur 0,04 Sekunden Rückstand den 2. Platz. Mercedes erreichte auf Anhieb den 6. Platz. Die Auswertung der Bilder zeigte, dass sie im Ziel immer zu früh gebremst hatte. Ein abstellbarer Fehler. 14

15 Deutsche Meisterschaften in Berlin Vorbereitend wurden die Seifenkisten noch einmal optimiert und die Fahrerinnen bereiteten sich intensiv vor. Glück hatten wir mit den zugelosten Rädern. Ein Riesenerfolg für das Feuervogel-Team: Doppelmeister Sieger in der StockCar und in der SuperStockCar Klasse und ein vierter Platz in der Master Klasse. Der bisher größte Erfolg bedeutet die Starterlaubnis für das All American Soap Box Derby in den USA. Das ganze Feuervogel Team aus WOB 15

16 Technische Vorbereitung in Berlin Damit die eigenen Seifenkisten nicht neu lackiert werden mussten, stellte uns die Berliner Rennvereinigung zwei bereits lackierte Kisten zur Verfügung. Am fuhr das Team nach Berlin, um die Kisten in einer „Spezialbehandlung“ an die Fahrerinnen anzupassen, mit Spezialwerkzeugen zu optimieren und für die Luftfracht vorzubereiten. 16

17 „Spezialbehandlung der Seifenkisten“ Austarieren, Gewichte anpassen, Achsenden passend biegen… 17

18 Hinflug und New York Am startete das halbe Team – für mehr reichte das Geld nicht – nach einer Übernachtung in Berlin, mit dem Flieger nach New York, um sich vor der Rennwoche zu akklimatisieren. Mit uns flogen das Master Team aus Retzau und der Rennleiter aus Berlin, Herr Jürgen Sucksdorff. 18

19 Ein umfangreiches Kultur- und Besichtigungsprogramm in New York erleichterte die Umstellung auf die 6-stündige Zeitverschiebung. Eindrücke aus New York 19

20 Mahnmal und neuer Turm, der 2. ist im Bau 20

21 Brooklyn Bridge, Wall Street, ChinaTown 21

22 Akron Nach drei Tagen in New York flogen wir am Sonntag nach Cleveland. Von dort ging es mit dem Mietwagen weiter nach Akron. Im ersten Schritt überzeugten wir uns an der Rennstrecke, dass die Transportkiste mit den Seifenkisten unbeschädigt vor Ort angekommen war. 22

23 Zeitig mussten die Fahrerinnen zum Check-in im Baseballstadion in der City sein. Mit den anderen Fahrerinnen und Fahrern folgte ein reger Buttonaustausch. Wir hatten je Fahrerin 300 Buttons. Auch verkaufte das Team kleine Mini-Seifenkisten, die in einem UNICEF- Projekt in Madagaskar aus alten Dosen gefertigt wurden. Mit dem Erlös wurden die Startgebühren finanziert. Akron, Montag,

24 Nach der Eröffnung im Baseball- Stadion folgte die große Parade durch die Hauptstraße. Angeführt von der Polizei, Feuerwehr, der Prominenz und Musikgruppen folgten die über 400 Teilnehmer. 24

25 Eindrücke von der Parade 25

26 Die Parade endete in einem großen Parkgelände in der Nähe. Auf der großen Bühne folgte die namentliche Vorstellung der Teilnehmer, die sich mit „give aways“ beim Publikum bedankten. 26

27 Anschließend mussten wir schnell zur Rennstrecke, die Seifenkisten auspacken, montieren und bei den akribisch prüfenden Inspektoren zur technischen Abnahme vorstellen. Alles erfolgte bei 32 Grad im Schatten. 27

28 Ehe die Seifenkisten in der Halle unter Verschluss kamen, stand noch der Fototermin für die offiziellen Fotos an. 28

29 1. Probelauf und Unfall Am Dienstag starteten die 1. Probeläufe. Mercedes fuhr als Erste aus dem Team und legte eine gute Fahrt hin. Aufregung vor dem StartVolle Konzentration 29

30 Sehr erschrocken erfuhren wir einige Zeit später, dass sie nach der Zieldurchfahrt verunglückt war. Sofort wurden wir zum Ziel gefahren. Mercedes war hinter der langen Bremsstrecke durch das Kiesbett gerauscht, in den Maschendrahtzaun gefahren, mit der Seifenkiste umgekippt und hatte unter der Kiste gelegen. Helfer hatten sie sofort befreit. Sie wurde schon von Rettungskräften betreut als wir eintrafen. Eine sehr gründliche Untersuchung im Krankenhaus ergab, dass sie sich außer Prellungen keine weiteren Verletzungen zugezogen hatte. Wir waren überglücklich. Die größte Sorge für Mercedes nach dem Unfall war, am Samstag beim Rennen nicht starten zu können. Am Nachmittag biss sie die Zähne zusammen und wiederholte erfolgreich den Probelauf. Ihr neuer Spitzname: Zaunkönigin Unfallursache: Das Bremsseil war gerissen. 30

31 Mercedes strahlt: Sie kann am Samstag starten. Wir sind überglücklich! 31

32 Nach dem Unfall wurde das Ende der Bremsstrecke umgehend vernünftig mit Pylonen abgesichert. Die Probeläufe von Clara und Calvin verliefen unfallfrei. Nach dem Probelauf wurde gewogen und das Gewicht der Kiste genau durch Zusatzgewichte eingestellt. 32

33 Baseballspiel Am Dienstag Abend fand im Stadion ein Baseballspiel der Akron RubberDucks statt. Zur Eröffnung erfolgte erneut eine Parade der Champs. 33

34 2. Probelauf und Feinjustierung Mittwoch, Bereits um 8 Uhr begann der zweite Probelauf. Wir mussten also früh aufstehen. Nach dem Lauf hatten der Car Handler (Hasko oder Sven) mit der Fahrerin (Mercedes oder Clara) 45 Minuten Zeit, um noch letzte Feineinstellungen vorzunehmen. Normalerweise sind es nur 30 Minuten. Da wir aber bei der ersten technischen Abnahme ohne Fehler waren, bekamen wir den VIP-Status, der 45 Minuten Arbeitszeit erlaubte. Die Kiste bekam einen VIP Aufkleber und der Car Handler einen zusätzlichen Anhänger an seinem Zutrittspass. Wieder führten die Inspektoren strenge Aufsicht und achteten auf die Zeiteinhaltung. Nach einer Abnahmeregistrierung musste aus einem großen Stapel eine Kiste mit neuen Rädern ausgewählt und registriert werden, die an einer Wechselstation, wieder unter strenger Aufsicht, gegen die eigenen Räder auszutauschen waren. Die neuen Räder wurden gesiegelt. Nach dem Wiegen von Fahrerin und Kiste kam diese dann wieder in die Halle, wo sie bis zum Renntag unter Verschluss blieb. 34

35 Die Verhaltensregeln 35

36 Werkzeuge und ihre Anwendung. Es muss sehr genau gearbeitet werden. 36

37 Sven ist VIP Clara wählt eine Räderkiste aus. Räderdaten Räder siegeln 37

38 Im Verlauf der Rennwoche wurde viermal gewogen. Abgestellt bis zum RenntagSiegerkisten hängen an der Wand. 38

39 Entspannung Donnerstag, Nach den Anstrengungen und Aufregungen der letzten Tage folgte nun etwas Ruhe vor dem Renntag. Nach einer ausgiebigen Analyse der mit drei Kameras gefilmten Probefahrten fuhren wir anschließend durch Indianerland zu einer großen Shopping Mall zum Einkaufen. Am Nachmittag folgte der Fototermin an der Rennstrecke. Für alle Teilnehmer gehörte der zum Pflichtprogramm. 39

40 Da wir an dem Elternrennen nicht teilnahmen, hatten wir Zeit und Muße mit den Fahrerinnen das Rahmenprogramm zu genießen und die Kontakte zu den inzwischen befreundeten Fahrerinnen und Fahrern zu pflegen. 40

41 Spaß an der Klettwand MiniseifenkistenrennenSpaß mit den BoxTrolls 41

42 Am Freitag, konnten wir endlich mal ausschlafen. Einziger Programmpunkt war die Fahrt in ein Museumsdorf, in dem das Landleben zu früheren Zeiten präsentiert wurde. Es folgte Ruhe und Entspannung im Hotelpool. 42

43 Der Renntag Samstag, Bereits um 7 Uhr mussten sich die Fahrer oben an der Rennstrecke anmelden. In einer grandiosen Parade zogen die Fahrer, angeführt von fünf Polizeimotorrädern mit Blaulicht und Signalhorn, dem Organisationsteam in Golfwagen und einer Marching Band über die Rennstrecke zum Ziel. Mit dem Abspielen der Nationalhymne, die teilweise mitgesungen wurde, begann der Renntag. Gänsehautatmosphäre…. 43

44 Mercedes startete in der StockCar schon gleich im 4. Lauf auf der Bahn 2. Sie fuhr ein gutes Rennen und wurde Zweite mit nur wenigen Zentimetern Rückstand. Die Rennen wurden im K.O. – System gefahren, nur der Erste kam weiter. Das bedeutete für Mercedes: ausgeschieden. Ebenso erging es Clara in der SuperStockCar einige Zeit später. Ebenfalls auf Bahn 2, ebenfalls um Haaresbreite Zweite und ausgeschieden. Auch Calvin erging es nicht besser. Jetzt ruhten alle Hoffnungen auf dem International Rennen, bei dem die Nichtamerikaner gegeneinander antreten. 44

45 Beim International Rennen traten Fahrer aus Kanada, Japan, Neuseeland und Deutschland gegeneinander an. Mercedes siegte nach guter Vorbereitung in der StockCar, Clara wurde in der SuperStockCar Zweite und Calvin gewann in der Master. 45

46 Siegerehrung Die Siegerehrung fand am Abend im Theater in Akron in einer festlichen Umgebung statt. Alle Sieger wurden auf der Bühne namentlich vorgestellt und erhielten ihre Plaketten und Pokale. Auf der Bühne saßen die jeweils 9 Besten aus den sieben lokalen Wettbewerbsklassen. Für die Sieger gab es stattliche Prämien. Die Siegerseifenkisten bleiben dafür auch in Akron und werden dort ausgestellt. Die Bühne mit den SiegernUnsere drei Fahrer mit Freundin 46

47 Die International Sieger Strahlende Siegerin Mercedes Local Sieger Siegerin Ultimate Speed 47

48 Verpacken und Rückflug Sonntag, Nach dem Frühstück ging es gleich wieder zur Rennstrecke. Die Seifenkisten mussten teilzerlegt und haargenau in alter Position wieder in die Kisten eingepackt werden. Auch hatten wir Gelegenheit, die für die Seifenkisten in Wolfsburg dringend benötigten Ersatzteile zu kaufen und gleich mit zu verpacken. 48

49 Abschied von neuen Freunden 49

50 Montag, Mit den Mietwagen ging die Fahrt über die Autobahn wieder nach Cleveland. Nach dem Abgeben der Mietwagen brachte uns ein Shuttelbus zum Flieger nach New York. Dort landeten wir nach gut einer Stunde. Die Wartezeit wird mit Nachrichten an die Heimat überbrückt. Anflug auf New York 50

51 Die Wartezeit in New York fiel kürzer aus, da der Zubringer aus Cleveland eine Stunde Verspätung hatte. Nach anstrengendem Nachtflug erreichten wir kurz nach 8 Uhr Berlin, fuhren mit dem Bus zum Bahnhof und mit dem Zug wieder nach Wolfsburg. Sobald die Transportkiste mit den Seifenkisten wieder in Berlin eintrifft, fährt das Team zum Auspacken und Montieren der Seifenkisten noch einmal nach Berlin. Damit ist das Projekt dann abgeschlossen. Abflug von New YorkWieder in Berlin 51

52 Dank an die Sponsoren Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Sponsoren, die dieses Projekt ermöglicht haben. Autohaus Wolfsburg Fa. Böllhoff Brauhaus Fallersleben Fa. Brox Fa. David Fa. Fricke Fa. Godex Herr Grünberg Fa. Gübau Frau Kausche Lotto-Sport-Stiftung Fa. Menzel Spende der Nachbarschaft Fa. Schael Dr. Scherer Stadt Wolfsburg, „Starthilfe“ Fa. Steib Volkswagen AG Frau Weist 52


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