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Gründermesse 2014Univ-Lekt StB Dr Klaus Hilber1 Rechte und Pflichten gegenüber dem Finanzamt.

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Präsentation zum Thema: "Gründermesse 2014Univ-Lekt StB Dr Klaus Hilber1 Rechte und Pflichten gegenüber dem Finanzamt."—  Präsentation transkript:

1 Gründermesse 2014Univ-Lekt StB Dr Klaus Hilber1 Rechte und Pflichten gegenüber dem Finanzamt

2 Gründermesse 2014Univ-Lekt StB Dr Klaus Hilber2 Inhaltsübersicht n Anzeige einer Betriebseröffnung n Gewinnsteuern & Rechtsformen n Steuerzuckerln n Laufende Buchführung n Arten der Gewinnermittlung n Steuererklärungen n Rechte & Pflichten gegenüber dem Finanzamt n Notwendige Formulare n Betriebsübernahmen

3 Gründermesse 2014Univ-Lekt StB Dr Klaus Hilber3 1. Anzeige der Betriebseröffnung n Amtliches Formular zur Mitteilung einer Betriebseröffnung n Welches Finanzamt ist zuständig? n Angaben zum erwarteten Gewinn n Eventuell: Angaben betreffend Gesellschafter n Umsatzsteuer-Identifikations-Nummer (UID) n Begrüßungsbesuch des Finanzamtes n Kontrollen durch Finanzpolizei n Vertretung durch Steuerberater?

4 Gründermesse 2014Univ-Lekt StB Dr Klaus Hilber4 2. Steuern & Rechtsformen n Einzelunternehmer: – ESt (Einkommensteuer) bis zu 50 % je nach Höhe des Gewinnes n Personengesellschaft mit Firmenbucheintragung (OG, KG): ESt n Personengesellschaft ohne Firmenbucheintragung (GesbR, ARGE, stille Gesellschaft): ESt n Kapitalgesellschaft (GmbH, AG): KöSt + KESt – KöSt (Körperschaftsteuer): fixer Steuersatz 25 % – KESt (Kapitalertragsteuer): 25 % bei Ausschüttungen

5 Gründermesse 2014Univ-Lekt StB Dr Klaus Hilber5 2. Steuern & Rechtsformen Einkommensteuertarif seit 2009 EinkommenSteuerBelastung in % (Grenzsteuersatz) bis € ,–€ 0,–0 % ,- bis ,-36 % bei € ,–€ 5.110,–43 % ,- bis ,-43 % bei € ,–€ ,–50 %

6 Gründermesse 2014Univ-Lekt StB Dr Klaus Hilber6 3. Steuerzuckerln 1. Gewinnfreibetrag – bis 13 % des Gewinnes steuerfrei  für Gewinne über ,- Einschränkungen  Investitionen als Voraussetzung: für Gewinne bis ,- pro Jahr keine erforderlich, darüber Investitionen tätigen! 2. NEUFÖG – Neugründungs-Förderungsgesetz  Befreiungen von Abgaben und Gebühren  Formular für Neugründung bzw für Betriebsübernahme (sog Betriebsübertragung)

7 Gründermesse 2014Univ-Lekt StB Dr Klaus Hilber7 4. Laufende Buchführung n Alle betrieblichen Vorgänge müssen durch Belege nachweisbar sein n Laufende Aufschreibungen führen (laufende Buchführung) - Kassabuch, Wareneingangsbuch n Registrierkassen: Kassen-Richtlinie des BMF n Monatlich bzw vierteljährlich sind Umsatzsteuer- Voranmeldungen (UVA) zu erstellen n Belege sind aufzubewahren! n Keine Belege vorhanden – Schätzung durch das Finanzamt! n Name von Zahlungsempfängern n elektronische Rechnungen möglich (per )

8 Gründermesse 2014Univ-Lekt StB Dr Klaus Hilber8 5. Gewinnermittlungsart n Für jedes Kalenderjahr muss ein Jahresabschluss erstellt werden n Unterschiedliche Arten von Jahresabschlüssen: – Einnahmen-Ausgaben-Rechnung (Pauschalierung) – steuerliche Bilanzierung – Bilanzierung nach Unternehmensrecht – GmbH: Einreichung beim Firmenbuch notwendig n Vorlage der Jahresabschlüsse auch für Kredite bzw Förderungen eventuell auch für Firmenbuch notwendig

9 Gründermesse 2014Univ-Lekt StB Dr Klaus Hilber9 5. Gewinnermittlungsart n Bilanz oder EAR oder Pauschalierung? n Bilanzerstellung verpflichtend für: – Kapitalgesellschaften (zB GmbH, GmbH & Co KG) – Alle jene, die die steuerlichen Buchführungsgrenzen überschreiten: jährlicher Umsatz über € bzw 1 Mio Land- & Forstwirte: über € Einheitswert n Freiwillige Bilanzierung ist möglich

10 Gründermesse 2014Univ-Lekt StB Dr Klaus Hilber10 6. Steuererklärungen n Für jedes Kalenderjahr müssen Steuererklärungen erstellt werden n Beim Finanzamt elektronisch einreichen grundsätzlich bis 30. Juni des folgenden Jahres n Wenn durch einen Steuerberater vertreten, dann längere Fristen n Auf die Steuererklärung folgt dann ein Bescheid des Finanzamtes: Nachzahlung oder Gutschrift? n Berufung gegen den Bescheid möglich

11 Gründermesse 2014Univ-Lekt StB Dr Klaus Hilber11 6. Steuererklärungen n Die wichtigsten Steuererklärungen: – Einkommensteuer bzw Körperschaftsteuer – Umsatzsteuer – Kommunalsteuer – Umsatzsteuer-Voranmeldungen (mehrmals pro Jahr) – Zusammenfassende Meldungen (mehrmals pro Jahr) n Steuererklärungen für die Gesellschaft und für die einzelnen Gesellschafter notwendig

12 Gründermesse 2014Univ-Lekt StB Dr Klaus Hilber12 7. Rechte gegenüber dem FA n Jeder Steuerpflichtige genießt auch bestimmte Rechte im Abgabenverfahren: – Recht, sich durch einen Steuerberater vertreten zu lassen – Recht auf Akteneinsicht – Recht, bestimmte Anträge zu stellen (zB Antrag auf Zahlungserleichterung, Antrag auf Verlängerung einer Frist) – Recht auf Parteiengehör (zB bei Betriebsprüfung) n Zustellung Finanzamtspost: per Post oder elektronisch in Finanzonline? Varianten wählbar

13 Gründermesse 2014Univ-Lekt StB Dr Klaus Hilber13 8. Pflichten gegenüber dem FA n Ordnungsgemäße Buchführung (Eintragungen chronologisch geordnet, vollständig, richtig, zeitgerecht, Blätter fortlaufend nummerieren, nicht mit Bleistift, keine Unleserlichkeiten...) Bei Pflichtverletzung: Schätzung möglich! n Registrierkassen – neu: Kassenrichtlinie beachten! n Steuern und Abgaben zeitgerecht entrichten n Anzeigepflicht (zB auch bei Schenkungen) n Wahrheits- und Offenlegungspflicht n Mitwirkungspflicht – zB bei Kontrolle durch FiPol

14 Gründermesse 2014Univ-Lekt StB Dr Klaus Hilber14 9. Formulare n Für das Finanzamt unter n SVA - Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft: Fragebögen werden zugesandt n wenn Mitarbeiter: Tiroler Gebietskrankenkasse n NeuFöG: Wirtschaftskammer Tirol

15 Gründermesse 2014Univ-Lekt StB Dr Klaus Hilber15... und wenn Sie Hilfe benötigen Ihr Steuerberater kennt eine Lösung! n Kummer-Nummer: (0512) n Hotline: 0699/ n Hot-mail: n Hot-Info:

16 Gründermesse 2014Univ-Lekt StB Dr Klaus Hilber16... und wenn Sie Hilfe benötigen:


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